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	<title>KaffeeWiki - die Wissensdatenbank rund um Espresso, Espressomaschinen und Kaffee - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-07T03:33:22Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_Faemina&amp;diff=18204</id>
		<title>Faema Faemina</title>
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		<updated>2010-12-08T22:53:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema Faemina 01.jpg|thumb|Seitenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 02.jpg|thumb|Rückseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 03.jpg|thumb|Front&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Fotos:&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_04.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_05.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_06.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_07.jpg]]&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Faemina&amp;quot; ist der Modellname einer [[Handhebelmaschine]] der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1951 oder 1952 für den Haushaltsgebrauch auf den Markt gebracht, nachdem Gaggia bereits 1951 mit der Produktion des Modells &amp;quot;Gilda&amp;quot; begonnen hatte und bis Ende der 60er Jahre in großer Stückzahl gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber dem Konkurrenzmodell von Gaggia war die Faemina wie die Gastronomiemaschinen mit einer Spannfeder ausgestattet, so dass für den Kaffeebezug nur der Hebel nach unten gedrückt werden musste und die Extraktion durch die Kraft der Spannfeder erledigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maschine verfügt über zwei getrennt schaltbare Heizungen: Zum Aufheizen sowie zum Aufschäumen von Milch werden beide in Betrieb genommen (Gesamtleistung von 1000 W) während zum Kaffeebezug die schwächere 200 Watt Heizung genügt. Der Überdruck wird dann bei Kaffeebezug über ein einstellbares Druckventil kontrolliert, welches den Boilerdruck bei ca. 0,7 Bar konstant hält und dadurch die Überhitzung des Kesselwassers und der Brühgruppe wirksam verhindert. &lt;br /&gt;
Über das Zuschalten der zweiten Heizung kann der Boilerdruck (bei jetzt konstant pfeifendem Druckventil) auf ca. 1 Bar erhöht werden, so dass gleichmäßiges Aufschäumen von Milch möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich verfügt die Faemina über ein Sicherheitsventil mit einer Membran, die beim Überschreiten eines Höchstdruckes reißt und den Druck aus dem Kessel entweichen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besonderheit gegenüber den Spannfederkolben aus den Gastronomiemaschinen von Faema verfügt die Faemina über einen zweiteiligen Kolben, der die Preinfusion bereits bei Beginn der Hebelbewegung ermöglicht, so dass der Hebel für die Preinfusion nur sehr langsam nach unten geführt werden muss und eine längeres Festhalten in der untersten Hebelstellung unterbleiben kann. Andererseits ist eine Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende durch leichtes Absenken des Hebels wie bei den Gastronomiemaschinen nicht möglich, weil sofort Wasser in die Gruppe nachgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihre spezielle Konstruktion mit einem Druckregler, der den Kesseldruck auf relativ niedrigen 0,7 Bar hält und ihre für eine Haushaltshandhebelmaschine hohe Spannkraft der Feder, die eine Extraktion bei ca. 9 Bar vergleichbar einer Gastronomiemaschine zulässt, ist die Faemina in der Lage, einen sehr guten Espresso zuzubereiten. Sowohl die Verwendung des Eintassesiebs als auch des Zweitassensiebs (wobei hier 2 x Hebeln erforderlich ist) führen gleichermaßen zu guten Ergebnissen. Durch Größe (51mm) und Gewicht des massiven Siebträgers ist dieser gut zu handhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist überhaupt die massive Bauweise und das hohe Gewicht der Maschine von 10,6 KG, das dazu führt, dass beim Verwenden der Maschine diese sicher steht und beim Hebeln nicht festgehalten werden muss (zum Vergleich: La Pavoni EL: 5 KG, Microcimbali: 8,5 KG, Ponte Vecchio Export: 8,5 KG, Ponte Vecchio Lusso: 12 KG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dampfdruck ist bei ca. 1 Bar zwar nicht üppig, aber durchaus ausreichend, um einen guten Microschaum herzustellen. Das Hochheizen von der Espressozubereitung auf Dampftemperatur dauert nur wenige Sekunden. Genauso schnell ist die Maschine wieder entlüftet und bereit für die nächste Espressoproduktion. Dabei ist die Temperaturstabilität für eine Haushaltmaschine erstaunlich hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil ist der sehr große obere Deckel des Kessels. Dadurch, daß praktisch der ganze obere Teil des Kessels mit wenigen Umdrehungen des großen Schraubgriffs heruntergenommen werden kann, ist der Kessel sehr einfach nachzufüllen und zu reinigen. In wenigen Sekunden ist die Maschine über das Dampfrad entlüftet und der Deckel über den großen isolierten Schraubgriff sicher abnehmbar.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit benötigt hingegen der Füllstand des Kessels: Sobald dieser unter die Hälfte des vorderen Schauglases auf etwa 200-250 ml sinkt, sollte die Heizung abgeschaltet werden um bei längerer Standdauer im eingeschalteten Zustand, bei der sich die Maschine zur Druckkontrolle fortwährend entlüftet und damit etwas Wasser verliert, ein Durchbrennen der obersten Heizspirale (200W) zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Faemina zunächst 1950 in einer in geringen Stückzahlen verbreiteten Vorversion hergestellt wurde, kam 1952 die erste Version heraus, die wenig später durch die auf den nebenstehenden Abbildungen dargestellte zweite Version abgelöst wurde. &lt;br /&gt;
Diese zweite Version unterscheidet sich lediglich durch weiße Bakelit- statt Knebelschalter und einem roten statt einem blauen Typenschild auf der Vorderseite von der 1. Version.  Nicht ganz zeitgleich mit diesem Versionswechsel änderte sich der Farbton der Bakelitgriffe vom anfänglichen rotbräunlichen zu einem schwarzen und außerdem die Farbe des hinteren Messingschildes (rote, blaue und schwarze Varianten). Es gab auch eine erste Variante mit weißen Griffen - leider äußerst selten.&lt;br /&gt;
In den 60er Jahren wurde die Faemina den veränderten gestalterischen Vorstellungen im Hause Faema angepasst und bekam runde glatte Siebträgergriffe mit weißen Endkappen, der Kessel wurde statt mit gewelltem verchromten Blech nun mit einem schwarzen oder bräunlichen Kunststoff ummantelt und der Fuß aus Aluminium blieb unverchromt und wurde etwas leichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig für eine erfolgreiche Restauration ist eine möglichst vollständig erhaltene Maschine, da sämtliche Gehäusebestandteile und der Siebträger nicht als Ersatzteile erhältlich sind. Vor allem die Verchromung des Fußes aus Aluminiumguss ist oft nur schlecht erhalten und bereitet Probleme bei der Restaurierung.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteile einfach zu beschaffen sind hingegen sämtliche Dichtungen und die Heizkörper. Außerdem sind nachgefertigte Siebeinsätze, Duschplatte, Siebträger, Bakelitschalter und die Abdeckung der Wasserschale erhältlich, allerdings nicht ganz preiswert.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteil für die schwarze Version der Griffe passen teilweise die Ersatzteile für die Faema E61 (beide Handräder und Siebträgergriffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte Modelle werden ca. von 150,- bis 550,- € gehandelt, je nach Erhaltungszustand und Vollständigkeit der Originalsubstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handhebelmaschine mit an den Kessel angeflanschter Brühgruppe aus Messing verchromt. Fuß aus Aluminium verchromt. Griffe und Schalter aus Bakelit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweistufige elektrische Heizung mit 200W bzw. 1000W (200W + 800W) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Federgesteuerter Druckschalter, der bei ca. 0,7 Bar öffnet und zusätzliches Sicherheitsventil (zereissende Membran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modellvarianten mit und ohne Dampfdüse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebträger aus verchromtem Messing mit 51mm Durchmesser für Einsätze für Ein- oder Zweitassensiebe für 7 bzw. 14gr. Espressopulver&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Lieferumfang gehörte außerdem ein kreisrunder Abschlagbehälter aus Aluminium der sich in der halbrunden Aussparung des Fußes einhängen ließ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Maße: 285(380) x 180 x 395(485)mm  (LxBxH, in Klammern incl. Hebel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gewicht: 10,6 KG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Leistung: 1000 W (Heizung: 200W + 800W)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Boilerinhalt: 1,4 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wasserinhalt: min. 0,2 Liter - max. 1 Liter ( = Nutzbarer Wasserinhalt = 0,8 Liter) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 12 Tassen Espresso (gem. Prospekt der Firma Faema), sechs 2-Tassenmarkierungen an der mittleren Haltestange im Kessel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Inhalt der Wasserschale: 0,4 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Arbeitsdruck: Espressobereitung: ca. 0,7 Bar, Dampferzeugung: ca. 1 Bar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aufheizzeit: 5-10 Minuten, je nach Füllstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Tamper: eingebauter Tamper von ca. 50mm, besser geeignet sind Hand-Tamper mit einem Maß von 51mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Quellen / Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.julius-groten.de/faema_faemina2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.orphanespresso.com/Faema-Faemina-Espresso-Machine-Rebuild-Tips-&amp;amp;-Photos_ep_541-1.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KatSort|cat=Siebträgermaschinen|Handhebelmaschinen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_Faemina&amp;diff=18183</id>
		<title>Faema Faemina</title>
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		<updated>2010-11-17T17:26:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema Faemina 01.jpg|thumb|Seitenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 02.jpg|thumb|Rückseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 03.jpg|thumb|Front&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Fotos:&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_04.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_05.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_06.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_07.jpg]]&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Faemina&amp;quot; ist der Modellname einer [[Handhebelmaschine]] der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1951 oder 1952 für den Haushaltsgebrauch auf den Markt gebracht, nachdem Gaggia bereits 1951 mit der Produktion des Modells &amp;quot;Gilda&amp;quot; begonnen hatte und bis Ende der 60er Jahre in großer Stückzahl gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber dem Konkurrenzmodell von Gaggia war die Faemina wie die Gastronomiemaschinen mit einer Spannfeder ausgestattet, so dass für den Kaffeebezug nur der Hebel nach unten gedrückt werden musste und die Extraktion durch die Kraft der Spannfeder erledigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maschine verfügt über zwei getrennt schaltbare Heizungen: Zum Aufheizen sowie zum Aufschäumen von Milch werden beide in Betrieb genommen (Gesamtleistung von 1000 W) während zum Kaffeebezug die schwächere 200 Watt Heizung genügt. Der Überdruck wird dann bei Kaffeebezug über ein einstellbares Druckventil kontrolliert, welches den Boilerdruck bei ca. 0,7 Bar konstant hält und dadurch die Überhitzung des Kesselwassers und der Brühgruppe wirksam verhindert. &lt;br /&gt;
Über das Zuschalten der zweiten Heizung kann der Boilerdruck (bei jetzt konstant pfeifendem Druckventil) auf ca. 1 Bar erhöht werden, so dass gleichmäßiges Aufschäumen von Milch möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich verfügt die Faemina über ein Sicherheitsventil mit einer Membran, die beim Überschreiten eines Höchstdruckes reißt und den Druck aus dem Kessel entweichen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besonderheit gegenüber den Spannfederkolben aus den Gastronomiemaschinen von Faema verfügt die Faemina über einen zweiteiligen Kolben, der die Preinfusion bereits bei Beginn der Hebelbewegung ermöglicht, so dass der Hebel für die Preinfusion nur sehr langsam nach unten geführt werden muss und eine längeres Festhalten in der untersten Hebelstellung unterbleiben kann. Andererseits ist eine Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende durch leichtes Absenken des Hebels wie bei den Gastronomiemaschinen nicht möglich, weil sofort Wasser in die Gruppe nachgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihre spezielle Konstruktion mit einem Druckregler, der den Kesseldruck auf relativ niedrigen 0,7 Bar hält und ihre für eine Haushaltshandhebelmaschine hohe Spannkraft der Feder, die eine Extraktion bei ca. 9 Bar vergleichbar einer Gastronomiemaschine zulässt, ist die Faemina in der Lage, einen sehr guten Espresso zuzubereiten. Sowohl die Verwendung des Eintassesiebs als auch des Zweitassensiebs (wobei hier 2 x Hebeln erforderlich ist) führen gleichermaßen zu guten Ergebnissen. Durch Größe (51mm) und Gewicht des massiven Siebträgers ist dieser gut zu handhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist überhaupt die massive Bauweise und das hohe Gewicht der Maschine von 10,6 KG, das dazu führt, dass beim Verwenden der Maschine diese sicher steht und beim Hebeln nicht festgehalten werden muss (zum Vergleich: La Pavoni EL: 5 KG, Microcimbali: 8,5 KG, Ponte Vecchio Export: 8,5 KG, Ponte Vecchio Lusso: 12 KG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dampfdruck ist bei ca. 1 Bar zwar nicht üppig, aber durchaus ausreichend, um einen guten Microschaum herzustellen. Das Hochheizen von der Espressozubereitung auf Dampftemperatur dauert nur wenige Sekunden. Genauso schnell ist die Maschine wieder entlüftet und bereit für die nächste Espressoproduktion. Dabei ist die Temperaturstabilität für eine Haushaltmaschine erstaunlich hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil ist der sehr große obere Deckel des Kessels. Dadurch, daß praktisch der ganze obere Teil des Kessels mit wenigen Umdrehungen des großen Schraubgriffs heruntergenommen werden kann, ist der Kessel sehr einfach nachzufüllen und zu reinigen. In wenigen Sekunden ist die Maschine über das Dampfrad entlüftet und der Deckel über den großen isolierten Schraubgriff sicher abnehmbar.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit benötigt hingegen der Füllstand des Kessels: Sobald dieser unter die Hälfte des vorderen Schauglases auf etwa 200-250 ml sinkt, sollte die Heizung abgeschaltet werden um bei längerer Standdauer im eingeschalteten Zustand, bei der sich die Maschine zur Druckkontrolle fortwährend entlüftet und damit etwas Wasser verliert, ein Durchbrennen der obersten Heizspirale (200W) zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Faemina zunächst 1950 in einer in geringen Stückzahlen verbreiteten Vorversion hergestellt wurde, kam 1952 die erste Version heraus, die wenig später durch die auf den nebenstehenden Abbildungen dargestellte zweite Version abgelöst wurde. &lt;br /&gt;
Diese zweite Version unterscheidet sich lediglich durch weiße Bakelit- statt Knebelschalter und einem roten statt einem blauen Typenschild auf der Vorderseite von der 1. Version.  Nicht ganz zeitgleich mit diesem Versionswechsel änderte sich der Farbton der Bakelitgriffe vom anfänglichen rotbräunlichen zu einem schwarzen und außerdem die Farbe des hinteren Messingschildes (rote, blaue und schwarze Varianten). Es gab auch eine erste Variante mit weißen Griffen - leider äußerst selten.&lt;br /&gt;
In den 60er Jahren wurde die Faemina den veränderten gestalterischen Vorstellungen im Hause Faema angepasst und bekam runde glatte Siebträgergriffe mit weißen Endkappen, der Kessel wurde statt mit gewelltem verchromten Blech nun mit einem schwarzen oder bräunlichen Kunststoff ummantelt und der Fuß aus Aluminium blieb unverchromt und wurde etwas leichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig für eine erfolgreiche Restauration ist eine möglichst vollständig erhaltene Maschine, da sämtliche Gehäusebestandteile und der Siebträger nicht als Ersatzteile erhältlich sind. Vor allem die Verchromung des Fußes aus Aluminiumguss ist oft nur schlecht erhalten und bereitet Probleme bei der Restaurierung.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteile einfach zu beschaffen sind hingegen sämtliche Dichtungen und die Heizkörper. Außerdem sind nachgefertigte Siebeinsätze, Duschplatte, Siebträger, Bakelitschalter und die Abdeckung der Wasserschale erhältlich, allerdings nicht ganz preiswert.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteil für die schwarze Version der Griffe passen teilweise die Ersatzteile für die Faema E61 (beide Handräder und Siebträgergriffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte Modelle werden ca. von 150,- bis 550,- € gehandelt, je nach Erhaltungszustand und Vollständigkeit der Originalsubstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handhebelmaschine mit an den Kessel angeflanschter Brühgruppe aus Messing verchromt. Fuß aus Aluminium verchromt. Griffe und Schalter aus Bakelit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweistufige elektrische Heizung mit 200W bzw. 1000W (200W + 800W) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Federgesteuerter Druckschalter, der bei ca. 0,7 Bar öffnet und zusätzliches Sicherheitsventil (zereissende Membran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modellvarianten mit und ohne Dampfdüse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebträger aus verchromtem Messing mit 51mm Durchmesser für Einsätze für Ein- oder Zweitassensiebe für 7 bzw. 14gr. Espressopulver&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Lieferumfang gehörte außerdem ein kreisrunder Abschlagbehälter aus Aluminium der sich in der halbrunden Aussparung des Fußes einhängen ließ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Maße: 285(380) x 180 x 395(485)mm  (LxBxH, in Klammern incl. Hebel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gewicht: 10,6 KG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Leistung: 1000 W (Heizung: 200W + 800W)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Boilerinhalt: 1,4 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wasserinhalt: min. 0,2 Liter - max. 1 Liter ( = Nutzbarer Wasserinhalt = 0,8 Liter) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 12 Tassen Espresso (gem. Prospekt der Firma Faema), sechs 2-Tassenmarkierungen an der mittleren Haltestange im Kessel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Inhalt der Wasserschale: 0,4 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Arbeitsdruck: Espressobereitung: ca. 0,7 Bar, Dampferzeugung: ca. 1 Bar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aufheizzeit: 5-10 Minuten, je nach Füllstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Tamper: eingebauter Tamper von ca. 50mm, besser geeignet sind Hand-Tamper mit einem Maß von sind 51mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Quellen / Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.julius-groten.de/faema_faemina2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.orphanespresso.com/Faema-Faemina-Espresso-Machine-Rebuild-Tips-&amp;amp;-Photos_ep_541-1.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KatSort|cat=Siebträgermaschinen|Handhebelmaschinen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Magnetventil&amp;diff=18180</id>
		<title>Magnetventil</title>
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		<updated>2010-11-08T22:50:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: /* 1. Das Magnetventil an der Brühgruppe (2-Wege-Magnetventil) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein '''Magnetventil''' ist ein elektrisch schaltbares Ventil. An einer Espressomaschine kann dieses an zwei Stellen verbaut werden, wie im folgenden erläutert wird. Ohne weitere Angaben bezeichnet der Begriff '''Magnetventil''' in Unterscheidung zum [[Expansionsventil]] aber üblicherweise das dem Druckabbau nach dem Kaffeebezug dienende Ventil, welches direkt an der Brühgruppe sitzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1. Das Magnetventil an der Brühgruppe (2-Wege-Magnetventil)==&lt;br /&gt;
Beim Espressobezug wird von der Pumpe ein Druck von ca. 9 bar in der [[Brühgruppe]] aufgebaut, der dann beim Ausschalten der Pumpe durch das sich dann öffnende Magnetventil abgelassen wird. Das Restwasser, welches immer mit Kaffeekrümeln vermischt ist, wird aus der Brühgruppe in die Abwasserschale abgeleitet und erzeugt so einen trockeneren Kaffeepuck. Ein trockener Kaffeepuck lässt sich einfacher aus dem Siebträger ausklopfen. Außerdem verhindert das Magnetventil, dass zwischen den Bezügen Wasser aus der Brühgruppe austritt, was vor allem bei Maschinen mit [[Festwasseranschluss]] wichtig ist. Bei Maschinen ohne Magnetventil sollte man mit dem Ausdrehen des Siebträgers ein bisschen warten, damit der Brühdruck sich durch den Puck abbauen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technisch handelt es sich hierbei um ein sog. '''2-Wege-Magnetventil''', weil nur zwei Anschlüsse vorhanden sind: die 'Zufuhr' und der 'Abfluß', schematisch also wie ein I. Das Ventil ist lediglich entweder geschlossen (während des Bezugs) oder geöffnet (Druckabbau). '''Wird bei Espressomaschinen vom &amp;quot;Magnetventil&amp;quot; als Ausstattungsmerkmal gesprochen, so ist damit das 2-Wege-Magnetventil zum Druckabbau gemeint.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bei Maschinen mit Magnetventil das Wasser in beiden Richtungen durch das [[Duschsieb]] läuft - sauberes Wasser in Richtung Puck und mit Kaffeeresten vermischtes in die andere - sollten diese Maschinen in regelmäßigen Intervallen durch [[Rückspülen]] von den sich ansammelnden Kaffeeresten befreit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Espressomaschinen mit der klassischen [[E61]]-Brühgruppe haben übrigens kein '''Magnetventil''', hier wird das Auslassventil durch den Bedienhebel an der Brühgruppe gesteuert. Als Nebenfunktion schaltet der Bedienhebel noch die Pumpe. Eine abgewandelte Bauform der E61 mit elektrischen Bezugstasten arbeitet mit einem Magnetventil anstelle des Hebels und des Exzenters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfache Einkreismaschinen wie Saeco Aroma, Lelith 42 , Gaggia Evolutione u.a. haben kein Magnetventil. Hier tropft nach Bezugsende immer etwas Wasser aus dem Siebträger nach. Bei allen Handhebelmaschinen ist dies bauartbedingt ebenfalls so.&lt;br /&gt;
Das gleiche gilt für Espressomaschinen mit Thermoblock. In diesen eher einfachen Maschinen läuft das Restwasser aus dem Thermoblock nach Bezugsende in die Abtropfschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2. Das Magnetventil zur Kesselbefüllung (3-Wege Magnetventil, nur bei Zweikreisern)==&lt;br /&gt;
Bei [[Zweikreiser|Zweikreisern]] kommt das Magnetventil als Bauteil auch an einer weiteren Stelle zum Einsatz, nämlich als &amp;quot;Weiche&amp;quot; hinter der Pumpe, die zwei Stellungen hat:&lt;br /&gt;
* Beim Espressobezug wird das von der Pumpe geförderte Wasser in den [[Wärmetauscher]] und damit zur Brühgruppe geleitet (Stellung 1).&lt;br /&gt;
* Bei der Kesselbefüllung springt das Magnetventil um und leitet das Wasser in den [[Boiler|Dampfkessel]] (Stellung 2). &lt;br /&gt;
Dieses Magnetventil erfüllt also eine völlig andere Funktion als das oben beschriebene zum Druckabbau an der Brühgruppe nach dem Bezug. Technisch handelt es sich bei dem Magnetventil zur Kesselbefüllung um ein sog. '''3-Wege-Magnetventil''', weil drei Anschlüsse vorhanden sind: die Zufuhr auf der einen Seite sowie die beiden aufnehmenden Wege auf der anderen, schematisch also wie ein Y.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[KAtegorie:Espressomaschinen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Magnetventil&amp;diff=18179</id>
		<title>Magnetventil</title>
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		<updated>2010-11-08T22:46:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: /* 1. Das Magnetventil an der Brühgruppe (2-Wege-Magnetventil) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein '''Magnetventil''' ist ein elektrisch schaltbares Ventil. An einer Espressomaschine kann dieses an zwei Stellen verbaut werden, wie im folgenden erläutert wird. Ohne weitere Angaben bezeichnet der Begriff '''Magnetventil''' in Unterscheidung zum [[Expansionsventil]] aber üblicherweise das dem Druckabbau nach dem Kaffeebezug dienende Ventil, welches direkt an der Brühgruppe sitzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1. Das Magnetventil an der Brühgruppe (2-Wege-Magnetventil)==&lt;br /&gt;
Beim Espressobezug wird von der Pumpe ein Druck von ca. 9 bar in der [[Brühgruppe]] aufgebaut, der dann beim Ausschalten der Pumpe durch das sich dann öffnende Magnetventil abgelassen wird. Das Restwasser, welches immer mit Kaffeekrümeln vermischt ist, wird aus der Brühgruppe in die Abwasserschale abgeleitet und erzeugt so einen trockeneren Kaffeepuck. Ein trockener Kaffeepuck lässt sich einfacher aus dem Siebträger ausklopfen. Außerdem verhindert das Magnetventil, dass zwischen den Bezügen Wasser aus der Brühgruppe austritt, was vor allem bei Maschinen mit [[Festwasseranschluss]] wichtig ist. Bei Maschinen ohne Magnetventil sollte man mit dem Ausdrehen des Siebträgers ein bisschen warten, damit der Brühdruck sich durch den Puck abbauen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technisch handelt es sich hierbei um ein sog. '''2-Wege-Magnetventil''', weil nur zwei Anschlüsse vorhanden sind: die 'Zufuhr' und der 'Abfluß', schematisch also wie ein I. Das Ventil ist lediglich entweder geschlossen (während des Bezugs) oder geöffnet (Druckabbau). '''Wird bei Espressomaschinen vom &amp;quot;Magnetventil&amp;quot; als Ausstattungsmerkmal gesprochen, so ist damit das 2-Wege-Magnetventil zum Druckabbau gemeint.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bei Maschinen mit Magnetventil das Wasser in beiden Richtungen durch das [[Duschsieb]] läuft - sauberes Wasser in Richtung Puck und mit Kaffeeresten vermischtes in die andere - sollten diese Maschinen in regelmäßigen Intervallen durch [[Rückspülen]] von den sich ansammelnden Kaffeeresten befreit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Espressomaschinen mit der klassischen [[E61]]-Brühgruppe haben übrigens kein '''Magnetventil''', hier wird der Wasserweg durch den Bedienhebel an der Brühgruppe gesteuert. Als Nebenfunktion schaltet der Bedienhebel noch die Pumpe. Eine abgewandelte Bauform der E61 arbeitet mit einem Magnetventil anstelle des Hebels und des Exzenters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfache Einkreismaschinen wie Saeco Aroma, Lelith 42 , Gaggia Evolutione u.a. haben kein Magnetventil. Hier tropft nach Bezugsende immer etwas Wasser aus dem Siebträger nach. Bei allen Handhebelmaschinen ist dies bauartbedingt ebenfalls so.&lt;br /&gt;
Das gleiche gilt für Espressomaschinen mit Thermoblock. In diesen eher einfachen Maschinen läuft das Restwasser aus dem Thermoblock nach Bezugsende in die Abtropfschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2. Das Magnetventil zur Kesselbefüllung (3-Wege Magnetventil, nur bei Zweikreisern)==&lt;br /&gt;
Bei [[Zweikreiser|Zweikreisern]] kommt das Magnetventil als Bauteil auch an einer weiteren Stelle zum Einsatz, nämlich als &amp;quot;Weiche&amp;quot; hinter der Pumpe, die zwei Stellungen hat:&lt;br /&gt;
* Beim Espressobezug wird das von der Pumpe geförderte Wasser in den [[Wärmetauscher]] und damit zur Brühgruppe geleitet (Stellung 1).&lt;br /&gt;
* Bei der Kesselbefüllung springt das Magnetventil um und leitet das Wasser in den [[Boiler|Dampfkessel]] (Stellung 2). &lt;br /&gt;
Dieses Magnetventil erfüllt also eine völlig andere Funktion als das oben beschriebene zum Druckabbau an der Brühgruppe nach dem Bezug. Technisch handelt es sich bei dem Magnetventil zur Kesselbefüllung um ein sog. '''3-Wege-Magnetventil''', weil drei Anschlüsse vorhanden sind: die Zufuhr auf der einen Seite sowie die beiden aufnehmenden Wege auf der anderen, schematisch also wie ein Y.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[KAtegorie:Espressomaschinen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_Faemina&amp;diff=18155</id>
		<title>Faema Faemina</title>
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		<updated>2010-10-28T22:20:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema Faemina 01.jpg|thumb|Seitenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 02.jpg|thumb|Rückseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 03.jpg|thumb|Front&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Fotos:&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_04.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_05.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_06.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_07.jpg]]&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Faemina&amp;quot; ist der Modellname einer [[Handhebelmaschine]] der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1951 oder 1952 für den Haushaltsgebrauch auf den Markt gebracht, nachdem Gaggia bereits 1951 mit der Produktion des Modells &amp;quot;Gilda&amp;quot; begonnen hatte und bis Ende der 60er Jahre in großer Stückzahl gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber dem Konkurrenzmodell von Gaggia war die Faemina wie die Gastronomiemaschinen mit einer Spannfeder ausgestattet, so dass für den Kaffeebezug nur der Hebel nach unten gedrückt werden musste und die Extraktion durch die Kraft der Spannfeder erledigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maschine verfügt über zwei getrennt schaltbare Heizungen: Zum Aufheizen sowie zum Aufschäumen von Milch werden beide in Betrieb genommen (Gesamtleistung von 1000 W) während zum Kaffeebezug die schwächere 200 Watt Heizung genügt. Der Überdruck wird dann bei Kaffeebezug über ein einstellbares Druckventil kontrolliert, welches den Boilerdruck bei ca. 0,7 Bar konstant hält und dadurch die Überhitzung des Kesselwassers und der Brühgruppe wirksam verhindert. &lt;br /&gt;
Über das Zuschalten der zweiten Heizung kann der Boilerdruck (bei jetzt konstant pfeifendem Druckventil) auf ca. 1 Bar erhöht werden, so dass gleichmäßiges Aufschäumen von Milch möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich verfügt die Faemina über ein Sicherheitsventil mit einer Membran, die bei überschreiten eines Höchstdruckes reißt und den Druck aus dem Kessel entweichen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besonderheit gegenüber den Spannfederkolben aus den Gastronomiemaschinen von Faema verfügt die Faemina über einen zweiteiligen Kolben, der die Preinfusion bereits bei Beginn der Hebelbewegung ermöglicht, so dass der Hebel für die Preinfusion nur sehr langsam nach unten geführt werden muss und eine längeres Festhalten in der untersten Hebelstellung unterbleiben kann. Andererseits ist eine Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende durch leichtes Anheben des Hebels wie bei den Gastronomiemaschinen nicht möglich, weil sofort Wasser in die Gruppe nachgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihre spezielle Konstruktion mit einem Druckregler, der den Kesseldruck auf relativ niedrigen 0,7 Bar hält und ihre für eine Haushaltshandhebelmaschine hohe Spannkraft der Feder, die eine Extraktion bei ca. 9 Bar vergleichbar einer Gastronomiemaschine zulässt, ist die Faemina in der Lage, einen sehr guten Espresso zuzubereiten. Sowohl die Verwendung des Eintassesiebs als auch des Zweitassensiebs (wobei hier 2 x Hebeln erforderlich ist) führen gleichermaßen zu guten Ergebnissen. Durch Größe (51mm) und Gewicht des massiven Siebträgers ist dieser gut zu handhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist überhaupt die massive Bauweise und das hohe Gewicht der Maschine von 10,6 KG, das dazu führt, dass beim Verwenden der Maschine diese stets sicher steht und beim Hebeln nicht festgehalten werden muss (zum Vergleich: La Pavoni EL: 5 KG, Microcimbali: 8,5 KG, Ponte Vecchio Export: 8,5 KG, Ponte Vecchio Lusso: 12 KG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dampfdruck ist bei ca. 1 Bar zwar nicht üppig, aber durchaus ausreichend, um einen guten Microschaum herzustellen. Das Hochheizen von der Espressozubereitung auf Dampftemperatur dauert nur wenige Sekunden. Genauso schnell ist die Maschine wieder entlüftet und bereit für die nächste Espressoproduktion. Dabei ist die Temperaturstabilität für eine Haushaltmaschine erstaunlich hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil ist der sehr große obere Deckel des Kessels. Dadurch, daß praktisch der ganze obere Teil des Kessels mit wenigen Umdrehungen des großen Schraubgriffs heruntergenommen werden kann, ist der Kessel sehr einfach nachzufüllen und zu reinigen. In wenigen Sekunden ist die Maschine über das Dampfrad entlüftet und der Deckel über den großen isolierten Schraubgriff sicher abnehmbar.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit benötigt hingegen der Füllstand des Kessels: Sobald dieser unter die Hälfte des vorderen Schauglases auf etwa 200-250 ml sinkt, sollte die Heizung abgeschaltet werden um bei längerer Standdauer im eingeschalteten Zustand, bei der sich die Maschine zur Druckkontrolle fortwährend entlüftet und damit etwas Wasser verliert, ein Durchbrennen der obersten Heizspirale (200W) zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Faemina zunächst 1950 in einer in geringen Stückzahlen verbreiteten Vorversion hergestellt wurde, kam 1952 die erste Version heraus, die wenig später durch die auf den nebenstehenden Abbildungen dargestellte zweite Version abgelöst wurde. &lt;br /&gt;
Diese zweite Version unterscheidet sich lediglich durch weiße Bakelit- statt Knebelschalter und einem roten statt einem blauen Typenschild auf der Vorderseite von der 1. Version.  Nicht ganz zeitgleich mit diesem Versionswechsel änderte sich der Farbton der Bakelitgriffe vom anfänglichen rotbräunlichen zu einem schwarzen und außerdem die Farbe des hinteren Messingschildes (rote, blaue und schwarze Varianten). Es gab auch eine erste Variante mit weißen Griffen - leider äußerst selten.&lt;br /&gt;
In den 60er Jahren wurde die Faemina den veränderten gestalterischen Vorstellungen im Hause Faema angepasst und bekam runde glatte Siebträgergriffe mit weißen Endkappen, der Kessel wurde statt mit gewelltem verchromten Blech nun mit einem schwarzen oder bräunlichen Kunststoff ummantelt und der Fuß aus Aluminium blieb unverchromt und wurde etwas leichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig für eine erfolgreiche Restaturation ist eine möglichst vollständig erhaltene Maschine, da sämtliche Gehäusebestandteile und der Siebträger nicht als Ersatzteile erhältlich sind. Vor allem der Zustand der Verchromung des Fußes aus Aluminiumguss ist oft nur schlecht erhalten und bereitet Probleme bei der Restaurierung.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteile einfach zu beschaffen sind hingegen sämtliche Dichtungen und die Heizkörper. Außerdem sind nachgefertigte Siebeinsätze, Duschplatte, Siebträger, Bakelitschalter und die Abdeckung der Wasserschale erhältlich, allerdings nicht ganz preiswert.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteil für die schwarze Version der Griffe passen teilweise die Ersatzteile für die Faema E61 (beide Handräder und Siebträgergriffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte Modelle werden ca. von 150,- bis 550,- € gehandelt, je nach Erhaltungszustand und Vollständigkeit der Originalsubstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handhebelmaschine mit an den Kessel angeflanschter Brühgruppe aus Messing, verchromt. Fuß aus Aluminium, verchromt. Griffe und Schalter aus Bakelit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweistufige elektrische Heizung mit 200W bzw. 1000W (200W + 800W) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Federgesteuerter Druckschalter, der bei ca. 0,7 Bar öffnet und zusätzliches Sicherheitsventil (zereissende Membran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modellvarianten mit und ohne Dampfdüse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebträger aus verchromtem Messing mit 51mm Durchmesser für Einsätze für Ein- oder Zweitassensiebe für 7 bzw. 14gr. Espressopulver&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Lieferumfang gehörte außerdem ein kreisrunder Abschlagbehälter aus Aluminium der sich in der halbrunden Aussparung des Fußes einhängen ließ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 285(380) x 180 x 395(485)mm  (LxBxH, in Klammern incl. Hebel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 10,6 KG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1000 W (Heizung: 200W + 800W)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1,4 Liter Boilerinhalt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wasserinhalt min. 0,2 Liter - max. 1 Liter ( = Nutzbarer Wasserinhalt = 0,8 Liter) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 12 Tassen Espresso (gem. Prospekt der Firma Faema), sechs 2-Tassenmarkierungen an der mittleren Haltestange im Kessel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Inhalt der Wasserschale: 0,4 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Espressobereitung: ca. 0,7 Bar, Dampferzeugung: ca. 1 Bar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aufheizzeit: 5-10 Minuten, je nach Füllstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- eingebauter Tamper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Quellen / Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.julius-groten.de/faema_faemina2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.orphanespresso.com/Faema-Faemina-Espresso-Machine-Rebuild-Tips-&amp;amp;-Photos_ep_541-1.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KatSort|cat=Siebträgermaschinen|Handhebelmaschinen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Dualboilermaschine&amp;diff=18098</id>
		<title>Dualboilermaschine</title>
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		<updated>2010-10-19T15:32:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Dualboilermaschinen''' sind Espressomaschinen, die über zwei getrennte [[Boiler]] verfügen: Einen für den Kaffeebezug und einen anderen für den Dampf und Heisswasser. Diese Bauart umgeht das bei [[Zweikreismaschinen|Zweikreisern]] auftretende [[Zweikreismaschinen#.C3.9Cberhitzung|Überhitzungsproblem]], oder allgemeingültiger formuliert, das Problem der unterschiedlichen Temperaturen des Brühwassers und des Dampfes. Somit sind Dampf- und Brühwassertemperatur kompromisslos unabhängig voneinander regulierbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dampfboiler ist meist etwas größer und wird meist über einen [[Pressostat]] gesteuert, da hier die schnelle Reaktion auf den Druckabfall bei Dampfentnahme wichtig ist. Die Temperatur oder deren Gleichmäßigkeit ist von nachrangiger Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brühboiler ist in vielen Maschinen deutlich kleiner, da die für einen Espresso benötigte Wassermenge sehr gering ist und wenig gespeicherte Wärmeenergie verlangt. Außerdem wird so gewährleistet, dass der Kesselinhalt schneller umgesetzt bzw. ausgetauscht und dadurch frischeres Wasser zum Brühen verwendet wird. Dieser kleinere Kessel braucht aber eine wesentlich genauere Temperaturüberwachung, deshalb wurden in der Vergangeheit oft Präzisionsthermostate mit sehr kleiner Hysterese verbaut. In letzter Zeit setzen sich aber zunehmend elektronische PID-Steuerungen durch, die die Temperaturschwankungen noch weiter minimieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein noch kleineres Brühkesselvolumen bei noch höherer Temperaturstabilität auch bei längeren und häufigen Bezügen zu erreichen, besitzen Dualboiler zusätzlich oft ein Vorwärmsystem, damit das in den Kessel gepumpte Wasser dessen Temperatur nicht zu weit senkt. Dies kann durch Wärmetauscher oder elektrische Heizungen realisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist naheliegend, dass zwei Kessel, individuell geheizt auf zwei verschiedene Temperaturen eine größere Temperaturkonstanz, als es ein [[Wärmetauscher]] (HX) oder ein einzelner Kessel im  [[Einkreismaschinen|Einkreiser]], bieten kann. Diese Bauart repräsentiert das obere Ende der am Markt verfügbaren Maschinen und zielt in erster Linie auf den Gastronomieeinsatz ab. Dementsprechend werden diese Maschinen fest an die Wasserleitung angeschlossen und bieten leistungsfähige und leise [[Rotationspumpe]]n anstelle der sonst verbauten Vibrationspumpen. Nichtsdestoweniger finden sich auch hier Espressoliebhaber, die sich eine solche Maschine in die heimische Küche stellen. In den letzten Jahren kamen mit der [[Dalla Corte Mini]] und der [[Brewtus|Expobar Brewtus]] (Office Leva Doppelkessel) Maschinen auf den Markt, die mit Wassertank und [[Vibrationspumpe]] voll haushaltstauglich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fällt die Überhitzung von Zweikreisern in der Gastronomie nicht so sehr auf, so ist sie gerade im Heimbereich, wo oft nur einzelne Bezüge mit langen Stillstandszeiten betätigt werden, durchaus zu bemerken. Gelegentlich wird mehr Wasser verbraucht, um Wärmetauscher und Brühkopf auf erträgliche Temperaturen zu kühlen, als für den anschließenden Bezug benötigt wird.  Dualboiler hingegen sind meist komplett ohne Leerbezüge zu benutzen. &lt;br /&gt;
Weiterer Vorteil eines Dualboilers ist der meist separat abschaltbare Dampfboiler, falls über längeren Zeitraum kein Dampf für Milchmixgetränke gebraucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Temperatur der Brühboiler elektronisch geregelt ist, lässt sich herstellerseitig ohne großen Kostenaufwand ein Bedienelement an der Gehäusefront anbringen, an dem man bequem die Brühtemperatur einstellen kann. Dies macht solche Maschinen vor allem für Heimröster und sonstige Experimentierfreudige sehr interessant, da saure oder bittere Noten durch Temperaturkorrektur minimiert werden. Dualboilern konnten sich deshalb in einem weitgehend von Ein- und Zweikreisern dominierten Markt in den letzten Jahren einen Marktanteil erobern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker wenden ein, dass bei manchen Dualboilern das Wasser des im Vergleich zum Wärmetauscher großen Brühkessels im Heimbetrieb zu lange und zu oft erhitzt werde und so den Geschmack beeinträchtigen könne. Tatsächlich besitzt z.B. die Brewtus einen etwas überdimensionierten 1,7L-Brühkessel, der durch die fehlenden [[Leerbezug|Leerbezüge]] kaum beansprucht wird, eine definitive Beeinträchtigung des Geschmacks konnte aber noch nicht  belegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Dualboilermaschinen|Alphabetische Liste der Dualboilermaschinen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dualboilermaschinen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Dualboilermaschine&amp;diff=18096</id>
		<title>Dualboilermaschine</title>
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		<updated>2010-10-19T15:19:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Dualboilermaschinen''' sind Espressomaschinen, die über zwei getrennte [[Boiler]] verfügen: Einen für den Kaffeebezug und einen anderen für den Dampf und Heisswasser. Diese Bauart umgeht das bei [[Zweikreismaschinen|Zweikreisern]] auftretende [[Zweikreismaschinen#.C3.9Cberhitzung|Überhitzungsproblem]], oder allgemeingültiger formuliert, das Problem der unterschiedlichen Temperaturen des Brühwassers und des Dampfes. Somit sind Dampf- und Brühwassertemperatur kompromisslos unabhängig voneinander regulierbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dampfboiler ist meist etwas größer und wird meist über einen [[Pressostat]] gesteuert, da hier die schnelle Reaktion auf den Druckabfall bei Dampfentnahme wichtig ist. Die Temperatur oder deren Gleichmäßigkeit ist von nachrangiger Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brühboiler ist in vielen Maschinen deutlich kleiner, da die für einen Espresso benötigte Wassermenge sehr gering ist und wenig gespeicherte Wärmeenergie verlangt. Außerdem wird so gewährleistet, dass der Kesselinhalt schneller umgesetzt bzw. ausgetauscht und dadurch frischeres Wasser zum Brühen verwendet wird. Dieser kleinere Kessel braucht aber eine wesentlich genauere Temperaturüberwachung, deshalb wurden in der Vergangeheit oft Präzisionsthermostate mit sehr kleiner Hysterese verbaut. In letzter Zeit setzen sich aber zunehmend elektronische PID-Steuerungen durch, die die Temperaturschwankungen noch weiter minimieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein noch kleineres Brühkesselvolumen bei noch höherer Temperaturstabilität auch bei längeren und häufigen Bezügen zu erreichen, besitzen Dualboiler zusätzlich oft ein Vorwärmsystem, damit das in den Kessel gepumpte Wasser dessen Temperatur nicht zu weit senkt. Dies kann durch Wärmetauscher oder elektrische Heizungen realisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist naheliegend, dass zwei Kessel, individuell geheizt auf zwei verschiedene Temperaturen eine größere Temperaturkonstanz, als es ein [[Wärmetauscher]] (HX) oder ein einzelner Kessel im  [[Einkreismaschinen|Einkreiser]], bieten kann. Diese Bauart repräsentiert das obere Ende der am Markt verfügbaren Maschinen und zielt in erster Linie auf den Gastronomieeinsatz ab. Dementsprechend werden diese Maschinen fest an die Wasserleitung angeschlossen und bieten leistungsfähige und leise [[Rotationspumpe]]n anstelle der sonst verbauten Vibrationspumpen. Nichtsdestoweniger finden sich auch hier Espressoliebhaber, die sich eine solche Maschine in die heimische Küche stellen. In den letzten Jahren kamen mit der [[Dalla Corte Mini]] und der [[Brewtus|Expobar Brewtus]] (Office Leva Doppelkessel) Maschinen auf den Markt, die mit Wassertank und [[Vibrationspumpe]] voll haushaltstauglich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fällt die Überhitzung von Zweikreisern in der Gastronomie nicht so sehr auf, so ist sie gerade im Heimbereich, wo oft nur einzelne Bezüge mit langen Stillstandszeiten betätigt werden, durchaus zu bemerken. Gelegentlich wird mehr Wasser verbraucht, um Wärmetauscher und Brühkopf auf erträgliche Temperaturen zu kühlen, als für den anschließenden Bezug benötigt wird.  Dualboiler hingegen sind meist komplett ohne Leerbezüge zu benutzen. &lt;br /&gt;
Weiterer Vorteil eines Dualboilers ist der meist separat abschaltbare Dampfboiler, falls über längeren Zeitraum kein Dampf für Milchmixgetränke gebraucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Temperatur der Brühboiler elektronisch geregelt ist, lässt sich herstellerseitig ohne großen Kostenaufwand ein Bedienelement an der Gehäusefront anbringen, an dem man bequem die Brühtemperatur einstellen kann. Dies macht solche Maschinen vor allem für Heimröster und sonstige Experimentierfreudige sehr interessant, da saure oder bittere Noten durch Temperaturkorrektur minimiert werden. Dualboilern konnten sich deshalb in einem weitgehend von Ein- und Zweikreisern dominierten Markt in den letzten Jahren einen Marktanteil erobern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker wenden ein, dass bei manchen Dualboilern das Wasser des im Vergleich zum Wärmetauscher großen Brühkessels im Heimbetrieb zu lange und zu oft erhitzt werde und so den Geschmack beeinträchtigen könne. Tatsächlich besitzt z.B. die Brewtus einen etwas überdimensionierten 1,7L-Brühkessel, der durch die fehlenden [[Leerbezug|Leerbezüge]] kaum beansprucht wird, eine definitive Beeinträchtigung des Geschmacks konnte aber noch nicht  belegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Dualboilermaschinen|Alphabetische Liste der Dualboilermaschinen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dualboilermaschinen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Zweikreismaschinen&amp;diff=18095</id>
		<title>Zweikreismaschinen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Zweikreismaschinen&amp;diff=18095"/>
		<updated>2010-10-19T15:17:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: /* Typen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die ersten Zweikreismaschinen kamen 1961 mit der berühmten Faema [[E61]] auf den Markt. Hier wurde erstmals eine elektrische Hochdruckpumpe verwendet, statt den Druck mit einem Hebel zu erzeugen. Gleichzeitig wollte man auf überhitztes Brühwasser verzichten, weil dieses sonst erst durch eine massive Brühgruppe gekühlt werden müsste, die mit der Zeit ebenfalls überhitzt.&lt;br /&gt;
==Prinzip==&lt;br /&gt;
[[Bild:2kreis.png|thumb|200px|Zweikreissystem ohne Thermosyphon]]&lt;br /&gt;
Zweikreiser besitzen zwei unterschiedlich temperierte Wasserkreise zur gleichzeitigen Produktion von Dampf und Brühwasser:&lt;br /&gt;
===Kessel===&lt;br /&gt;
Der erste ist der mit 110°C bis 130°C heißem Wasser gefüllte [[Boiler|Kessel]], in dem sich unter dem entstehenden Dampfdruck (1,0-1,4 Bar) ähnlich wie im Schnellkochtopf eine Dampfphase und eine Wasserphase entwickeln. Aus der Dampfphase lässt sich Dampf zum Milchschäumen entnehmen, aus der Wasserphase heißes Wasser, das jedoch zum Brühen von Espresso viel zu heiß ist.&lt;br /&gt;
===Wärmetauscher===&lt;br /&gt;
In den Kessel eingelassen ist der [[Wärmetauscher]], der die Form eines Rohres oder einer Kapsel haben kann. Mitunter finden sich auch nicht durchgehende Rohre, in denen das Wasser erst durch ein Injektorröhrchen auf die kesselzugewandte Seite transportiert wird.&lt;br /&gt;
Die Pumpe fördert kaltes Frischwasser aus einem Tank oder der Wasserleitung durch den Wärmetauscher in den Brühkopf und damit zum Siebträger. Währenddessen wird es vom umgebenden Kesselwasser auf die benötigten 88-94°C erhitzt. Der Wärmetauscher ist so konstruiert, dass das Wasser bei der optimalen Durchflussrate genau solang im Wärmetauscher bleibt, bis es die passende Temperatur erreicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Überhitzung==&lt;br /&gt;
Dieses Konstruktionsprinzip hat allerdings eine neue Schwachstelle. Sobald der Bezug zu Ende ist, bleibt das Wasser im Wärmetauscher stehen und nimmt nach und nach die Kesseltemperatur an. Die Kunst der Ingenieure besteht darin, die [[Brühgruppe]] so zu modifizieren, dass ein thermisch Gleichgewicht (&amp;quot;therm. Equilibrium&amp;quot;) entsteht. Dazu wird oft ein [[Thermosiphon]] eingesetzt, in dem das Wasser durch die thermische Dichteänderung durch den Wärmetauscher und den [[Brühkopf]] zirkuliert. Dabei wird der Kopf warmgehalten und der Wärmetauscher gekühlt. Zum anderen verbaut man massive Brühköpfe, die die überschüssige Hitze aufnehmen können und sich möglichst im gleichen Maße unterkühlen, wie der Wärmetauscher sich überhitzt. In der Praxis wird dieses Gleichgewicht oft an die zukünftigen Betriebsbedingungen der Maschine angepasst, d.h. Maschine, die für einen hohen Durchsatz konstruiert, halten die optimale Temperatur besser, wenn viele Bezüge gemacht werden während Maschinen für wenig Durchsatz sich im Stillstand besser einpendeln. In der Praxis ist die Handhabung der Temperaturkontrolle unproblematisch. Vor dem eigentlichen Bezug wird solange etwas Wasser abgelassen, bis dieses nicht mehr dampfend/sprotzelnd aus der Brühgruppe austritt. Dabei handelt es sich max. um den Inhalt des Wärmetauschers. Bei Haushaltmaschinen um ca. 1/2-1 Tasse Wasser bei langer Standdauer ohne Bezug. Da ohnehin zumeist die Tassen vorgewärmt werden müssen, ist dies ein in den Zubereitungsprozess leicht integrierbares Ritual. &lt;br /&gt;
[[Dualboilermaschinen]] besitzen dagegen je einen unabhängig beheizten Dampf- und einen Brühwasserkessel und umgehen damit die Überhitzungsproblematik. Allerdings geht damit ein komplexerer technischer Aufbau einher. Zudem stehen bislang nur wenige verfügbare Modelle dem vergleichsweise einfachen, bewährten und leicht zu wartenden Zweikreiser mit großer Geräteauswahl und Verfügbarkeit am Markt gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Typen==&lt;br /&gt;
Fast alle gastronomischen Espressomaschinen basieren heute auf diesem bald 50 Jahre alten Prinzip, das mit der [[Faema E61]] 1961 eingeführt wurde. Dabei findet man einerseits sog. '''Halbautomaten''', bei denen der Bezug von Hand gestartet und gestoppt werden muss, sowie '''Vollautomaten''', die den Bezug nach einer vorprogrammierten Wassermenge automatisch unterbrechen. Dieser Begriff überschneidet sich leider mit dem Kaffeevollautomaten, der selbstständig mahlt, dosiert und brüht. In der Gastronomie werden solche Geräte deswegen als Super(voll)automaten bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heimanwendung==&lt;br /&gt;
Für den Betrieb im Privathaushalt existieren nur semiautomatische und automatische Zweikreismaschinen, also solche mit Siebträger. Sie sind teurer als [[Einkreismaschinen]] der gleichen Qualitätsstufe, empfehlen sich aber gerade für solche Anwender, die häufig oder in großer Menge milchschaumhaltige Getränke zubereiten möchten. Im Gegensatz zum Einkreiser gibt es hier keine Wartezeiten durch Aufheizen und Entlüften zur Dampferzeugung. Außerdem wird immer Frischwasser zum Brühen verwendet, während ähnlich dampfstarke und temperaturkonstante Einkreiser und auch manche Haushalt-Dualboiler einen großen Brühkessel haben, in dem das Wasser demzufolge lange verweilt (und Metall-Ionen aufnehmen kann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Dualboilermaschinen]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[:Kategorie:Dualboilermaschinen|Alphabetische Liste der Dualboilermaschinen]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[:Kategorie:Zweikreismaschinen|Alphabetische Liste der Zweikreismaschinen]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweikreismaschinen|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Dualboilermaschine&amp;diff=18081</id>
		<title>Dualboilermaschine</title>
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		<updated>2010-10-17T21:06:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Dualboilermaschinen''' sind Espressomaschinen, die über zwei getrennte [[Boiler]] verfügen: Einen für den Kaffeebezug und einen anderen für den Dampf und Heisswasser. Diese Bauart umgeht das bei [[Zweikreismaschinen|Zweikreisern]] auftretende [[Zweikreismaschinen#.C3.9Cberhitzung|Überhitzungsproblem]], oder allgemeingültiger formuliert, das Problem der unterschiedlichen Temperaturen des Brühwassers und des Dampfes. Somit sind Dampf- und Brühwassertemperatur kompromisslos unabhängig voneinander regulierbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dampfboiler ist meist etwas größer und wird meist über einen [[Pressostat]] gesteuert, da hier die schnelle Reaktion auf den Druckabfall bei Dampfentnahme wichtig ist. Die Temperatur oder deren Gleichmäßigkeit ist von nachrangiger Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brühboiler ist in vielen Maschinen deutlich kleiner, da die für einen Espresso benötigte Wassermenge sehr gering ist und wenig gespeicherte Wärmeenergie verlangt. Außerdem wird so gewährleistet, dass der Kesselinhalt schneller umgesetzt bzw. ausgetauscht und dadurch frischeres Wasser zum Brühen verwendet wird. Dieser kleinere Kessel braucht aber eine wesentlich genauere Temperaturüberwachung, deshalb wurden in der Vergangeheit oft Präzisionsthermostate mit sehr kleiner Hysterese verbaut. In letzter Zeit setzen sich aber zunehmend elektronische PID-Steuerungen durch, die die Temperaturschwankungen noch weiter minimieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein noch kleineres Brühkesselvolumen bei noch höherer Temperaturstabilität auch bei längeren und häufigen Bezügen zu erreichen, besitzen Dualboiler zusätzlich oft ein Vorwärmsystem, damit das in den Kessel gepumpte Wasser dessen Temperatur nicht zu weit senkt. Dies kann durch Wärmetauscher oder elektrische Heizungen realisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist naheliegend, dass zwei Kessel, individuell geheizt auf zwei verschiedene Temperaturen eine größere Temperaturkonstanz, als es ein [[Wärmetauscher]] (HX) oder ein einzelner Kessel im  [[Einkreismaschinen|Einkreiser]], bieten kann. Diese Bauart repräsentiert das obere Ende der am Markt verfügbaren Maschinen und zielt in erster Linie auf den Gastronomieeinsatz ab. Dementsprechend werden diese Maschinen fest an die Wasserleitung angeschlossen und bieten leistungsfähige und leise [[Rotationspumpe]]n anstelle der sonst verbauten Vibrationspumpen. Nichtsdestoweniger finden sich auch hier Espressoliebhaber, die sich eine solche Maschine in die heimische Küche stellen. In den letzten Jahren kamen mit der [[Dalla Corte Mini]] und der [[Brewtus|Expobar Brewtus]] (Office Leva Doppelkessel) Maschinen auf den Markt, die mit Wassertank und [[Vibrationspumpe]] voll haushaltstauglich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fällt die Überhitzung von Zweikreisern in der Gastronomie nicht so sehr auf, so ist sie gerade im Heimbereich, wo oft nur einzelne Bezüge mit langen Stillstandszeiten betätigt werden, durchaus zu bemerken. Gelegentlich wird mehr Wasser verbraucht, um Wärmetauscher und Brühkopf auf erträgliche Temperaturen zu kühlen, als für den anschließenden Bezug benötigt wird.  Dualboiler hingegen sind meist komplett ohne Leerbezüge zu benutzen. &lt;br /&gt;
Weiterer Vorteil eines Dualboilers ist der meist separat abschaltbare Dampfboiler, falls über längeren Zeitraum kein Dampf für Milchmixgetränke gebraucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Temperatur der Brühboiler elektronisch geregelt ist, lässt sich herstellerseitig ohne großen Kostenaufwand ein Bedienelement an der Gehäusefront anbringen, an dem man bequem die Brühtemperatur einstellen kann. Dies macht solche Maschinen vor allem für Heimröster und sonstige Experimentierfreudige sehr interessant, da saure oder bittere Noten durch Temperaturkorrektur minimiert werden. Dualboilern konnten sich deshalb in einem weitgehend von Ein- und Zweikreisern dominierten Markt in den letzten Jahren einen Marktanteil erobern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker wenden ein, dass bei manchen Dualboilern das Wasser des im Vergleich zum Wärmetauscher großen Brühkessels im Heimbetrieb zu lange und zu oft erhitzt werde und so den Geschmack beeinträchtigen könne. Tatsächlich besitzt z.B. die Brewtus einen etwas überdimensionierten 1,7L-Brühkessel, der durch die fehlenden [[Leerbezug|Leerbezüge]] kaum beansprucht wird, eine definitive Beeinträchtigung des Geschmacks konnte aber noch nicht festgestellt oder gar belegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Dualboilermaschinen|Alphabetische Liste der Dualboilermaschinen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dualboilermaschinen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Zweikreismaschinen&amp;diff=18080</id>
		<title>Zweikreismaschinen</title>
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		<updated>2010-10-17T20:49:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die ersten Zweikreismaschinen kamen 1961 mit der berühmten Faema [[E61]] auf den Markt. Hier wurde erstmals eine elektrische Hochdruckpumpe verwendet, statt den Druck mit einem Hebel zu erzeugen. Gleichzeitig wollte man auf überhitztes Brühwasser verzichten, weil dieses sonst erst durch eine massive Brühgruppe gekühlt werden müsste, die mit der Zeit ebenfalls überhitzt.&lt;br /&gt;
==Prinzip==&lt;br /&gt;
[[Bild:2kreis.png|thumb|200px|Zweikreissystem ohne Thermosyphon]]&lt;br /&gt;
Zweikreiser besitzen zwei unterschiedlich temperierte Wasserkreise zur gleichzeitigen Produktion von Dampf und Brühwasser:&lt;br /&gt;
===Kessel===&lt;br /&gt;
Der erste ist der mit 110°C bis 130°C heißem Wasser gefüllte [[Boiler|Kessel]], in dem sich unter dem entstehenden Dampfdruck (1,0-1,4 Bar) ähnlich wie im Schnellkochtopf eine Dampfphase und eine Wasserphase entwickeln. Aus der Dampfphase lässt sich Dampf zum Milchschäumen entnehmen, aus der Wasserphase heißes Wasser, das jedoch zum Brühen von Espresso viel zu heiß ist.&lt;br /&gt;
===Wärmetauscher===&lt;br /&gt;
In den Kessel eingelassen ist der [[Wärmetauscher]], der die Form eines Rohres oder einer Kapsel haben kann. Mitunter finden sich auch nicht durchgehende Rohre, in denen das Wasser erst durch ein Injektorröhrchen auf die kesselzugewandte Seite transportiert wird.&lt;br /&gt;
Die Pumpe fördert kaltes Frischwasser aus einem Tank oder der Wasserleitung durch den Wärmetauscher in den Brühkopf und damit zum Siebträger. Währenddessen wird es vom umgebenden Kesselwasser auf die benötigten 88-94°C erhitzt. Der Wärmetauscher ist so konstruiert, dass das Wasser bei der optimalen Durchflussrate genau solang im Wärmetauscher bleibt, bis es die passende Temperatur erreicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Überhitzung==&lt;br /&gt;
Dieses Konstruktionsprinzip hat allerdings eine neue Schwachstelle. Sobald der Bezug zu Ende ist, bleibt das Wasser im Wärmetauscher stehen und nimmt nach und nach die Kesseltemperatur an. Die Kunst der Ingenieure besteht darin, die [[Brühgruppe]] so zu modifizieren, dass ein thermisch Gleichgewicht (&amp;quot;therm. Equilibrium&amp;quot;) entsteht. Dazu wird oft ein [[Thermosiphon]] eingesetzt, in dem das Wasser durch die thermische Dichteänderung durch den Wärmetauscher und den [[Brühkopf]] zirkuliert. Dabei wird der Kopf warmgehalten und der Wärmetauscher gekühlt. Zum anderen verbaut man massive Brühköpfe, die die überschüssige Hitze aufnehmen können und sich möglichst im gleichen Maße unterkühlen, wie der Wärmetauscher sich überhitzt. In der Praxis wird dieses Gleichgewicht oft an die zukünftigen Betriebsbedingungen der Maschine angepasst, d.h. Maschine, die für einen hohen Durchsatz konstruiert, halten die optimale Temperatur besser, wenn viele Bezüge gemacht werden während Maschinen für wenig Durchsatz sich im Stillstand besser einpendeln. In der Praxis ist die Handhabung der Temperaturkontrolle unproblematisch. Vor dem eigentlichen Bezug wird solange etwas Wasser abgelassen, bis dieses nicht mehr dampfend/sprotzelnd aus der Brühgruppe austritt. Dabei handelt es sich max. um den Inhalt des Wärmetauschers. Bei Haushaltmaschinen um ca. 1/2-1 Tasse Wasser bei langer Standdauer ohne Bezug. Da ohnehin zumeist die Tassen vorgewärmt werden müssen, ist dies ein in den Zubereitungsprozess leicht integrierbares Ritual. &lt;br /&gt;
[[Dualboilermaschinen]] besitzen dagegen je einen unabhängig beheizten Dampf- und einen Brühwasserkessel und umgehen damit die Überhitzungsproblematik. Allerdings geht damit ein komplexerer technischer Aufbau einher. Zudem stehen bislang nur wenige verfügbare Modelle dem vergleichsweise einfachen, bewährten und leicht zu wartenden Zweikreiser mit großer Geräteauswahl und Verfügbarkeit am Markt gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Typen==&lt;br /&gt;
Fast alle gastronomischen Espressomaschinen basieren heute auf diesem bald 50 Jahre alten Prinzip. Dabei findet man einerseits sog. '''Halbautomaten''', bei denen der Bezug von Hand gestartet und gestoppt werden muss, sowie '''Vollautomaten''', die den Bezug nach einer vorprogrammierten Wassermenge automatisch unterbrechen. Dieser Begriff überschneidet sich leider mit dem Kaffeevollautomaten, der selbstständig mahlt, dosiert und brüht. In der Gastronomie werden solche Geräte deswegen als Super(voll)automaten bezeichnet.&lt;br /&gt;
==Heimanwendung==&lt;br /&gt;
Für den Betrieb im Privathaushalt existieren nur semiautomatische und automatische Zweikreismaschinen, also solche mit Siebträger. Sie sind teurer als [[Einkreismaschinen]] der gleichen Qualitätsstufe, empfehlen sich aber gerade für solche Anwender, die häufig oder in großer Menge milchschaumhaltige Getränke zubereiten möchten. Im Gegensatz zum Einkreiser gibt es hier keine Wartezeiten durch Aufheizen und Entlüften zur Dampferzeugung. Außerdem wird immer Frischwasser zum Brühen verwendet, während ähnlich dampfstarke und temperaturkonstante Einkreiser und auch manche Haushalt-Dualboiler einen großen Brühkessel haben, in dem das Wasser demzufolge lange verweilt (und Metall-Ionen aufnehmen kann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Dualboilermaschinen]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[:Kategorie:Dualboilermaschinen|Alphabetische Liste der Dualboilermaschinen]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[:Kategorie:Zweikreismaschinen|Alphabetische Liste der Zweikreismaschinen]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweikreismaschinen|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_Faemina&amp;diff=18008</id>
		<title>Faema Faemina</title>
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		<updated>2010-10-12T14:53:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema Faemina 01.jpg|thumb|Seitenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 02.jpg|thumb|Rückseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 03.jpg|thumb|Front&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Fotos:&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_04.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_05.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_06.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_07.jpg]]&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Faemina&amp;quot; ist der Modellname einer [[Handhebelmaschine]] der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1951 oder 1952 für den Haushaltsgebrauch auf den Markt gebracht, nachdem Gaggia bereits 1951 mit der Produktion des Modells &amp;quot;Gilda&amp;quot; begonnen hatte und bis Ende der 60er Jahre in großer Stückzahl gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber dem Konkurrenzmodell von Gaggia ist die Faemina wie die Gastronomiemaschinen mit einer Spannfeder ausgestattet, sodass für den Kaffeebezug nur der Hebel nach unten gedrückt werden muss und die Extraktion durch die Kraft der Spannfeder erledigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maschine verfügt außerdem über zwei getrennt schaltbare Heizungen: Zum Aufheizen sowie zum Aufschäumen von Milch werden beide in Betrieb genommen (Gesamtleistung von 1000 W) während zum Kaffeebezug die schwächere 200 Watt Heizung genügt. Der Überdruck wird dann bei Kaffeebezug über ein einstellbares Druckventil kontrolliert, welches den Boilerdruck bei ca. 0,7 Bar konstant hält und dadurch die Überhitzung des Kesselwassers und der Brühgruppe wirksam verhindert. &lt;br /&gt;
Über das Zuschalten der zweiten Heizung kann der Boilerdruck (bei jetzt konstant pfeifendem Druckventil) auf ca. 1 Bar erhöht werden, sodaß gleichmäßiges Aufschäumen von Milch möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich verfügt die Faemina über ein Sicherheitsventil mit einer Membran, die bei überschreiten eines Höchstdruckes reißt und den Druck aus dem Kessel entweichen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besonderheit gegenüber den Spannfederkolben aus den Gastronomiemaschinen von Faema verfügt die Faemina über einen zweiteiligen Kolben, der die Preinfusion bereits bei Beginn der Hebelbewegung ermöglicht, so daß der Hebel für die Preinfusion nur sehr langsam nach unten geführt werden muss und eine längeres Festhalten in der untersten Hebelstellung unterbleiben kann. Andererseits ist eine Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende durch leichtes Anheben des Hebels wie bei den Gastronomiemaschinen nicht möglich, weil sofort Wasser in die Gruppe nachgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihre spezielle Konstruktion mit einem Druckregler, der den Kesseldruck auf relativ niedrigen 0,7 Bar hält, ihre für eine Haushaltshandhebelmaschine hohe Spannkraft der Feder, die eine Extraktion bei ca. 9 Bar vergleichbar einer Gastronomiemaschine zulässt, ist die Faemina in der Lage, einen sehr guten Espresso zuzubereiten. Sowohl die Verwendung des Eintassesiebs als auch des Zweitassensiebs (wobei hier 2 x Hebeln erforderlich ist) führen gleichermaßen zu guten Ergebnissen. Durch Größe (51mm) und Gewicht des massiven Siebträgers ist dieser gut zu handhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist überhaupt die massive Bauweise und das hohe Gewicht der Maschine von 10,6 KG, das dazu führt, dass beim Verwenden der Maschine diese stets sicher steht und beim Hebeln nicht festgehalten werden muss (zum Vergleich: La Pavoni EL: 5 KG, Microcimbali: 8,5 KG, Ponte Vecchio Export: 8,5 KG, Ponte Vecchio Lusso: 12 KG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dampfdruck ist bei ca. 1 Bar zwar nicht üppig, aber durchaus ausreichend, um einen guten Microschaum herzustellen. Das Hochheizen von der Espressozubereitung auf Dampftemperatur dauert nur wenige Sekunden. Genauso schnell ist die Maschine wieder entlüftet und bereit für die nächste Espressoproduktion. Dabei ist die Temperaturstabilität für eine Haushaltmaschine erstaunlich hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil ist die sehr große obere Deckel des Kessels. Dadurch, daß praktisch der ganze obere Teil des Kessels mit wenigen Umdrehungen des großen Schraubgriffs heruntergenommen werden kann, ist der Kessel sehr einfach nachzufüllen und zu reinigen. In wenigen Sekunden ist die Maschine über das Dampfrad entlüftet und der Deckel über den großen isolierten Schraubgriff sicher abnehmbar.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit benötigt hingegen der Füllstand des Kessels: Sobald dieser unter die Hälfte des vorderen Schauglases auf etwa 200-250 ml sinkt, sollte die Heizung abgeschaltet werden um bei längerer Standdauer im eingeschalteten Zustand, bei der sich die Maschine zur Druckkontrolle fortwährend entlüftet und damit etwas Wasser verliert, ein Durchbrennen der obersten Heizspirale (200W) zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Faemina zunächst 1950 in einer in geringen Stückzahlen verbreiteten Vorversion hergestellt wurde, kam 1952 die erste Version heraus, die wenig später durch die auf den nebenstehenden Abbildungen dargestellte zweite Version abgelöst wurde. Diese zweite Version unterscheidet sich lediglich durch weiße Bakelit- statt Knebelschalter und einem roten statt einem blauen Typenschild auf der Vorderseite von der 1. Version.  Nicht ganz zeitgleich mit diesem Versionswechsel änderte sich der Farbton der Bakelitgriffe vom anfänglichen rotbräunlichen zu einem schwarzen und außerdem die Farbe des hinteren Messingschildes (rote, blaue und schwarze Varianten). Es gab auch eine erste Variante mit weißen Griffen - leider äußerst selten.&lt;br /&gt;
In den 60er Jahren wurde die Faemina den veränderten gestalterischen Vorstellungen im Hause Faema angepasst und bekam runde glatte Siebträgergriffe mit weißen Endkappen, der Kessel wurde statt mit gewelltem verchromten Blech nun mit einem schwarzen oder bräunlichen Kunststoff ummantelt und der Fuß aus Aluminium blieb unverchromt und wurde etwas leichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig für eine erfolgreiche Restaturation ist eine möglichst vollständig erhaltene Maschine, da sämtliche Gehäusebestandteile und der Siebträger nicht als Ersatzteile erhältlich sind. Vor allem der Zustand der Verchromung des Fußes aus Aluminiumguss ist oft nur schlecht erhalten und bereitet Probleme bei der Restaurierung.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteile einfach zu beschaffen sind hingegen sämtliche Dichtungen und die Heizkörper. Außerdem sind nachgefertigte Siebeinsätze, Duschplatte, Siebträger, Bakelitschalter und die Abdeckung der Wasserschale erhältlich, allerdings nicht ganz preiswert.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteil für die schwarze Version der Griffe passen teilweise die Ersatzteile für die Faema E61 (beide Handräder und Siebträgergriffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte Modelle werden ca. von 150,- bis 550,- € gehandelt, je nach Erhaltungszustand und Vollständigkeit der Originalsubstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handhebelmaschine mit an den Kessel angeflanschter Brühgruppe aus Messing, verchromt. Fuß aus Aluminium, verchromt. Griffe und Schalter aus Bakelit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweistufige elektrische Heizung mit 200W bzw. 1000W (200W + 800W) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Federgesteuerter Druckschalter, der bei ca. 0,7 Bar öffnet und zusätzliches Sicherheitsventil (zereissende Membran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modellvarianten mit und ohne Dampfdüse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebträger aus verchromtem Messing mit 51mm Durchmesser für Einsätze für Ein- oder Zweitassensiebe für 7 bzw. 14gr. Espressopulver&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Lieferumfang gehörte außerdem ein kreisrunder Abschlagbehälter aus Aluminium der sich in der halbrunden Aussparung des Fußes einhängen ließ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 285(380) x 180 x 395(485)mm  (LxBxH, in Klammern incl. Hebel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 10,6 KG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1000 W (Heizung: 200W) + 800W)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1,4 Liter Boilerinhalt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wasserinhalt min. 0,2 Liter - max. 1 Liter (Nutzbarer Wasserinhalt = 0,8 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 12 Tassen Espresso (gem. Prospekt der Firma Faema)), sechs 2-Tassenmarkierungen an der mittleren Haltestange im Kessel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Inhalt der Wasserschale: 0,4 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Espressobereitung: ca. 0,7 Bar, Dampferzeugung: ca. 1 Bar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aufheizzeit: 5-10 Minuten, je nach Füllstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- eingebauter Tamper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Quellen / Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.julius-groten.de/faema_faemina2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.orphanespresso.com/Faema-Faemina-Espresso-Machine-Rebuild-Tips-&amp;amp;-Photos_ep_541-1.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KatSort|cat=Siebträgermaschinen|Handhebelmaschinen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_Faemina&amp;diff=18007</id>
		<title>Faema Faemina</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_Faemina&amp;diff=18007"/>
		<updated>2010-10-12T14:52:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema Faemina 01.jpg|thumb|Seitenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 02.jpg|thumb|Rückseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 03.jpg|thumb|Front&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Fotos:&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_04.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_05.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_06.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_07.jpg]]&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Faemina&amp;quot; ist der Modellname einer [[Handhebelmaschine]] der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1951 oder 1952 für den Haushaltsgebrauch auf den Markt gebracht, nachdem Gaggia bereits 1951 mit der Produktion des Modells &amp;quot;Gilda&amp;quot; begonnen hatte und bis Ende der 60er Jahre in großer Stückzahl gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber dem Konkurrenzmodell von Gaggia ist die Faemina wie die Gastronomiemaschinen mit einer Spannfeder ausgestattet, sodass für den Kaffeebezug nur der Hebel nach unten gedrückt werden muss und die Extraktion durch die Kraft der Spannfeder erledigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maschine verfügt außerdem über zwei getrennt schaltbare Heizungen: Zum Aufheizen sowie zum Aufschäumen von Milch werden beide in Betrieb genommen (Gesamtleistung von 1000 W) während zum Kaffeebezug die schwächere 200 Watt Heizung genügt. Der Überdruck wird dann bei Kaffeebezug über ein einstellbares Druckventil kontrolliert, welches den Boilerdruck bei ca. 0,7 Bar konstant hält und dadurch die Überhitzung des Kesselwassers und der Brühgruppe wirksam verhindert. &lt;br /&gt;
Über das Zuschalten der zweiten Heizung kann der Boilerdruck (bei jetzt konstant pfeifendem Druckventil) auf ca. 1 Bar erhöht werden, sodaß gleichmäßiges Aufschäumen von Milch möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich verfügt die Faemina über ein Sicherheitsventil mit einer Membran, die bei überschreiten eines Höchstdruckes reißt und den Druck aus dem Kessel entweichen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besonderheit gegenüber den Spannfederkolben aus den Gastronomiemaschinen von Faema verfügt die Faemina über einen zweiteiligen Kolben, der die Preinfusion bereits bei Beginn der Hebelbewegung ermöglicht, so daß der Hebel für die Preinfusion nur sehr langsam nach unten geführt werden muss und eine längeres Festhalten in der untersten Hebelstellung unterbleiben kann. Andererseits ist eine Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende durch leichtes Anheben des Hebels wie bei den Gastronomiemaschinen nicht möglich, weil sofort Wasser in die Gruppe nachgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihre spezielle Konstruktion mit einem Druckregler, der den Kesseldruck auf relativ niedrigen 0,7 Bar hält, ihre für eine Haushaltshandhebelmaschine hohe Spannkraft der Feder, die eine Extraktion bei ca. 9 Bar vergleichbar einer Gastronomiemaschine zulässt, ist die Faemina in der Lage, einen sehr guten Espresso zuzubereiten. Sowohl die Verwendung des Eintassesiebs als auch des Zweitassensiebs (wobei hier 2 x Hebeln erforderlich ist) führen gleichermaßen zu guten Ergebnissen. Durch Größe (51mm) und Gewicht des massiven Siebträgers ist dieser gut zu handhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist überhaupt die massive Bauweise und das hohe Gewicht der Maschine von 11,6 KG, das dazu führt, dass beim Verwenden der Maschine diese stets sicher steht und beim Hebeln nicht festgehalten werden muss (zum Vergleich: La Pavoni EL: 5 KG, Microcimbali: 8,5 KG, Ponte Vecchio Export: 8,5 KG, Ponte Vecchio Lusso: 12 KG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dampfdruck ist bei ca. 1 Bar zwar nicht üppig, aber durchaus ausreichend, um einen guten Microschaum herzustellen. Das Hochheizen von der Espressozubereitung auf Dampftemperatur dauert nur wenige Sekunden. Genauso schnell ist die Maschine wieder entlüftet und bereit für die nächste Espressoproduktion. Dabei ist die Temperaturstabilität für eine Haushaltmaschine erstaunlich hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil ist die sehr große obere Deckel des Kessels. Dadurch, daß praktisch der ganze obere Teil des Kessels mit wenigen Umdrehungen des großen Schraubgriffs heruntergenommen werden kann, ist der Kessel sehr einfach nachzufüllen und zu reinigen. In wenigen Sekunden ist die Maschine über das Dampfrad entlüftet und der Deckel über den großen isolierten Schraubgriff sicher abnehmbar.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit benötigt hingegen der Füllstand des Kessels: Sobald dieser unter die Hälfte des vorderen Schauglases auf etwa 200-250 ml sinkt, sollte die Heizung abgeschaltet werden um bei längerer Standdauer im eingeschalteten Zustand, bei der sich die Maschine zur Druckkontrolle fortwährend entlüftet und damit etwas Wasser verliert, ein Durchbrennen der obersten Heizspirale (200W) zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Faemina zunächst 1950 in einer in geringen Stückzahlen verbreiteten Vorversion hergestellt wurde, kam 1952 die erste Version heraus, die wenig später durch die auf den nebenstehenden Abbildungen dargestellte zweite Version abgelöst wurde. Diese zweite Version unterscheidet sich lediglich durch weiße Bakelit- statt Knebelschalter und einem roten statt einem blauen Typenschild auf der Vorderseite von der 1. Version.  Nicht ganz zeitgleich mit diesem Versionswechsel änderte sich der Farbton der Bakelitgriffe vom anfänglichen rotbräunlichen zu einem schwarzen und außerdem die Farbe des hinteren Messingschildes (rote, blaue und schwarze Varianten). Es gab auch eine erste Variante mit weißen Griffen - leider äußerst selten.&lt;br /&gt;
In den 60er Jahren wurde die Faemina den veränderten gestalterischen Vorstellungen im Hause Faema angepasst und bekam runde glatte Siebträgergriffe mit weißen Endkappen, der Kessel wurde statt mit gewelltem verchromten Blech nun mit einem schwarzen oder bräunlichen Kunststoff ummantelt und der Fuß aus Aluminium blieb unverchromt und wurde etwas leichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig für eine erfolgreiche Restaturation ist eine möglichst vollständig erhaltene Maschine, da sämtliche Gehäusebestandteile und der Siebträger nicht als Ersatzteile erhältlich sind. Vor allem der Zustand der Verchromung des Fußes aus Aluminiumguss ist oft nur schlecht erhalten und bereitet Probleme bei der Restaurierung.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteile einfach zu beschaffen sind hingegen sämtliche Dichtungen und die Heizkörper. Außerdem sind nachgefertigte Siebeinsätze, Duschplatte, Siebträger, Bakelitschalter und die Abdeckung der Wasserschale erhältlich, allerdings nicht ganz preiswert.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteil für die schwarze Version der Griffe passen teilweise die Ersatzteile für die Faema E61 (beide Handräder und Siebträgergriffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte Modelle werden ca. von 150,- bis 550,- € gehandelt, je nach Erhaltungszustand und Vollständigkeit der Originalsubstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handhebelmaschine mit an den Kessel angeflanschter Brühgruppe aus Messing, verchromt. Fuß aus Aluminium, verchromt. Griffe und Schalter aus Bakelit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweistufige elektrische Heizung mit 200W bzw. 1000W (200W + 800W) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Federgesteuerter Druckschalter, der bei ca. 0,7 Bar öffnet und zusätzliches Sicherheitsventil (zereissende Membran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modellvarianten mit und ohne Dampfdüse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebträger aus verchromtem Messing mit 51mm Durchmesser für Einsätze für Ein- oder Zweitassensiebe für 7 bzw. 14gr. Espressopulver&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Lieferumfang gehörte außerdem ein kreisrunder Abschlagbehälter aus Aluminium der sich in der halbrunden Aussparung des Fußes einhängen ließ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 285(380) x 180 x 395(485)mm  (LxBxH, in Klammern incl. Hebel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 11,6 KG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1000 W (Heizung: 200W) + 800W)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1,4 Liter Boilerinhalt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wasserinhalt min. 0,2 Liter - max. 1 Liter (Nutzbarer Wasserinhalt = 0,8 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 12 Tassen Espresso (gem. Prospekt der Firma Faema)), sechs 2-Tassenmarkierungen an der mittleren Haltestange im Kessel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Inhalt der Wasserschale: 0,4 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Espressobereitung: ca. 0,7 Bar, Dampferzeugung: ca. 1 Bar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aufheizzeit: 5-10 Minuten, je nach Füllstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- eingebauter Tamper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Quellen / Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.julius-groten.de/faema_faemina2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.orphanespresso.com/Faema-Faemina-Espresso-Machine-Rebuild-Tips-&amp;amp;-Photos_ep_541-1.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KatSort|cat=Siebträgermaschinen|Handhebelmaschinen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_Faemina&amp;diff=18005</id>
		<title>Faema Faemina</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_Faemina&amp;diff=18005"/>
		<updated>2010-10-11T22:06:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema Faemina 01.jpg|thumb|Seitenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 02.jpg|thumb|Rückseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 03.jpg|thumb|Front&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Fotos:&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_04.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_05.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_06.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_07.jpg]]&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Faemina&amp;quot; ist der Modellname einer [[Handhebelmaschine]] der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1951 oder 1952 für den Haushaltsgebrauch auf den Markt gebracht, nachdem Gaggia bereits 1951 mit der Produktion des Modells &amp;quot;Gilda&amp;quot; begonnen hatte und bis Ende der 60er Jahre in großer Stückzahl gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber dem Konkurrenzmodell von Gaggia ist die Faemina wie die Gastronomiemaschinen mit einer Spannfeder ausgestattet, sodass für den Kaffeebezug nur der Hebel nach unten gedrückt werden muss und die Extraktion durch die Kraft der Spannfeder erledigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maschine verfügt außerdem über zwei getrennt schaltbare Heizungen: Zum Aufheizen sowie zum Aufschäumen von Milch werden beide in Betrieb genommen (Gesamtleistung von 1000 W) während zum Kaffeebezug die schwächere 200 Watt Heizung genügt. Der Überdruck wird dann bei Kaffeebezug über ein einstellbares Druckventil kontrolliert, welches den Boilerdruck bei ca. 0,7 Bar konstant hält und dadurch die Überhitzung des Kesselwassers und der Brühgruppe wirksam verhindert. &lt;br /&gt;
Über das Zuschalten der zweiten Heizung kann der Boilerdruck (bei jetzt konstant pfeifendem Druckventil) auf ca. 1 Bar erhöht werden, sodaß gleichmäßiges Aufschäumen von Milch möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich verfügt die Faemina über ein Sicherheitsventil mit einer Membran, die bei überschreiten eines Höchstdruckes reißt und den Druck aus dem Kessel entweichen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besonderheit gegenüber den Spannfederkolben aus den Gastronomiemaschinen von Faema verfügt die Faemina über einen zweiteiligen Kolben, der die Preinfusion bereits bei Beginn der Hebelbewegung ermöglicht, so daß der Hebel für die Preinfusion nur sehr langsam nach unten geführt werden muss und eine längeres Festhalten in der untersten Hebelstellung unterbleiben kann. Andererseits ist eine Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende durch leichtes Anheben des Hebels wie bei den Gastronomiemaschinen nicht möglich, weil sofort Wasser in die Gruppe nachgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihre spezielle Konstruktion mit einem Druckregler, der den Kesseldruck auf relativ niedrigen 0,7 Bar hält, ihre für eine Haushaltshandhebelmaschine hohe Spannkraft der Feder, die eine Extraktion bei ca. 9 Bar vergleichbar einer Gastronomiemaschine zulässt, ist die Faemina in der Lage, einen sehr guten Espresso zuzubereiten. Sowohl die Verwendung des Eintassesiebs als auch des Zweitassensiebs (wobei hier 2 x Hebeln erforderlich ist) führen gleichermaßen zu guten Ergebnissen. Durch Größe (51mm) und Gewicht des massiven Siebträgers ist dieser gut zu handhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist überhaupt die massive Bauweise und das hohe Gewicht der Maschine von 11,6 KG, das dazu führt, dass beim Verwenden der Maschine diese stets sicher steht und beim Hebeln nicht festgehalten werden muss (zum Vergleich: La Pavoni EL: 5 KG, Microcimbali: 8,5 KG, Ponte Vecchio Export: 8,5 KG, Ponte Vecchio Lusso: 12 KG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dampfdruck ist bei ca. 1 Bar zwar nicht üppig, aber durchaus ausreichend, um einen guten Microschaum herzustellen. Das Hochheizen von der Espressozubereitung auf Dampftemperatur dauert nur wenige Sekunden. Genauso schnell ist die Maschine wieder entlüftet und bereit für die nächste Espressoproduktion. Dabei ist die Temperaturstabilität für eine Haushaltmaschine erstaunlich hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil ist die sehr große obere Deckel des Kessels. Dadurch, daß praktisch der ganze obere Teil des Kessels mit wenigen Umdrehungen des großen Schraubgriffs heruntergenommen werden kann, ist der Kessel sehr einfach nachzufüllen und zu reinigen. In wenigen Sekunden ist die Maschine über das Dampfrad entlüftet und der Deckel über den großen isolierten Schraubgriff sicher abnehmbar.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit benötigt hingegen der Füllstand des Kessels: Sobald dieser unter die Hälfte des vorderen Schauglases auf etwa 200-250 ml sinkt, sollte die Heizung abgeschaltet werden um bei längerer Standdauer im eingeschalteten Zustand, bei der sich die Maschine zur Druckkontrolle fortwährend entlüftet und damit etwas Wasser verliert, ein Durchbrennen der obersten Heizspirale (200W) zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Faemina zunächst 1950 in einer in geringen Stückzahlen verbreiteten Vorversion hergestellt wurde, kam 1952 die erste Version heraus, die wenig später durch die auf den nebenstehenden Abbildungen dargestellte zweite Version abgelöst wurde. Diese zweite Version unterscheidet sich lediglich durch weiße Bakelit- statt Knebelschalter und einem roten statt einem blauen Typenschild auf der Vorderseite von der 1. Version.  Nicht ganz zeitgleich mit diesem Versionswechsel änderte sich der Farbton der Bakelitgriffe vom anfänglichen rotbräunlichen zu einem schwarzen und außerdem die Farbe des hinteren Messingschildes (rote, blaue und schwarze Varianten). Es gab auch eine erste Variante mit weißen Griffen - leider äußerst selten.&lt;br /&gt;
In den 60er Jahren wurde die Faemina den veränderten gestalterischen Vorstellungen im Hause Faema angepasst und bekam runde glatte Siebträgergriffe mit weißen Endkappen, der Kessel wurde statt mit gewelltem verchromten Blech nun mit einem schwarzen oder bräunlichen Kunststoff ummantelt und der Fuß aus Aluminium blieb unverchromt und wurde etwas leichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig für eine erfolgreiche Restaturation ist eine möglichst vollständig erhaltene Maschine, da sämtliche Gehäusebestandteile und der Siebträger nicht als Ersatzteile erhältlich sind. Vor allem der Zustand der Verchromung des Fußes aus Aluminiumguss ist oft nur schlecht erhalten und bereitet Probleme bei der Restaurierung.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteile einfach zu beschaffen sind hingegen sämtliche Dichtungen und die Heizkörper. Außerdem sind nachgefertigte Siebeinsätze, Duschplatte, Siebträger, Bakelitschalter und die Abdeckung der Wasserschale erhältlich, allerdings nicht ganz preiswert.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteil für die schwarze Version der Griffe passen teilweise die Ersatzteile für die Faema E61 (beide Handräder und Siebträgergriffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte Modelle werden ca. von 150,- bis 550,- € gehandelt, je nach Erhalungszustand und Vollständigkeit der Originalsubstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handhebelmaschine mit an den Kessel angeflanschter Brühgruppe aus Messing, verchromt. Fuß aus Aluminium, verchromt. Griffe und Schalter aus Bakelit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweistufige elektrische Heizung mit 200W bzw. 1000W (200W + 800W) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Federgesteuerter Druckschalter, der bei ca. 0,7 Bar öffnet und zusätzliches Sicherheitsventil (zereissende Membran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modellvarianten mit und ohne Dampfdüse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebträger aus verchromtem Messing mit 51mm Durchmesser für Einsätze für Ein- oder Zweitassensiebe für 7 bzw. 14gr. Espressopulver&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Lieferumfang gehörte außerdem ein kreisrunder Abschlagbehälter aus Aluminium der sich in der halbrunden Aussparung des Fußes einhängen ließ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 285(380) x 180 x 395(485)mm  (LxBxH, in Klammern incl. Hebel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 11,6 KG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1000 W (Heizung: 200W) + 800W)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1,4 Liter Boilerinhalt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wasserinhalt min. 0,2 Liter - max. 1 Liter (Nutzbarer Wasserinhalt = 0,8 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 12 Tassen Espresso (gem. Prospekt der Firma Faema)), sechs 2-Tassenmarkierungen an der mittleren Haltestange im Kessel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Inhalt der Wasserschale: 0,4 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Espressobereitung: ca. 0,7 Bar, Dampferzeugung: ca. 1 Bar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aufheizzeit: 5-10 Minuten, je nach Füllstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- eingebauter Tamper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Quellen / Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.julius-groten.de/faema_faemina2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.orphanespresso.com/Faema-Faemina-Espresso-Machine-Rebuild-Tips-&amp;amp;-Photos_ep_541-1.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KatSort|cat=Siebträgermaschinen|Handhebelmaschinen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_Faemina&amp;diff=18004</id>
		<title>Faema Faemina</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_Faemina&amp;diff=18004"/>
		<updated>2010-10-11T22:02:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema Faemina 01.jpg|thumb|Seitenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 02.jpg|thumb|Rückseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 03.jpg|thumb|Front&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Fotos:&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_04.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_05.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_06.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_07.jpg]]&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Faemina&amp;quot; ist der Modellname einer [[Handhebelmaschine]] der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1951 oder 1952 für den Haushaltsgebrauch auf den Markt gebracht, nachdem Gaggia bereits 1951 mit der Produktion des Modells &amp;quot;Gilda&amp;quot; begonnen hatte und bis Ende der 60er Jahre in großer Stückzahl gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber dem Konkurrenzmodell von Gaggia ist die Faemina wie die Gastronomiemaschinen mit einer Spannfeder ausgestattet, sodass für den Kaffeebezug nur der Hebel nach unten gedrückt werden muss und die Extraktion durch die Kraft der Spannfeder erledigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maschine verfügt außerdem über zwei getrennt schaltbare Heizungen: Zum Aufheizen sowie zum Aufschäumen von Milch werden beide in Betrieb genommen (Gesamtleistung von 1000 W) während zum Kaffeebezug die schwächere 200 Watt Heizung genügt. Der Überdruck wird dann bei Kaffeebezug über ein einstellbares Druckventil kontrolliert, welches den Boilerdruck bei ca. 0,7 Bar konstant hält und dadurch die Überhitzung des Kesselwassers und der Brühgruppe wirksam verhindert. &lt;br /&gt;
Über das Zuschalten der zweiten Heizung kann der Boilerdruck (bei jetzt konstant pfeifendem Druckventil) auf ca. 1 Bar erhöht werden, sodaß gleichmäßiges Aufschäumen von Milch möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich verfügt die Faemina über ein Sicherheitsventil mit einer Membran, die bei überschreiten eines Höchstdruckes reißt und den Druck aus dem Kessel entweichen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besonderheit gegenüber den Spannfederkolben aus den Gastronomiemaschinen von Faema verfügt die Faemina über einen zweiteiligen Kolben, der die Preinfusion bereits bei Beginn der Hebelbewegung ermöglicht, so daß der Hebel für die Preinfusion nur sehr langsam nach unten geführt werden muss und eine längeres Festhalten in der untersten Hebelstellung unterbleiben kann. Andererseits ist eine Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende durch leichtes Anheben des Hebels wie bei den Gastronomiemaschinen nicht möglich, weil sofort Wasser in die Gruppe nachgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihre spezielle Konstruktion mit einem Druckregler, der den Kesseldruck auf relativ niedrigen 0,7 Bar hält, ihre für eine Haushaltshandhebelmaschine hohe Spannkraft der Feder, die eine Extraktion bei ca. 9 Bar vergleichbar einer Gastronomiemaschine zulässt, ist die Faemina in der Lage, einen sehr guten Espresso zuzubereiten. Sowohl die Verwendung des Eintassesiebs als auch des Zweitassensiebs (wobei hier 2 x Hebeln erforderlich ist) führen gleichermaßen zu guten Ergebnissen. Durch Größe (51mm) und Gewicht des massiven Siebträgers ist dieser gut zu handhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist überhaupt die massive Bauweise und das hohe Gewicht der Maschine von 11,6 KG, das dazu führt, dass beim Verwenden der Maschine diese stets sicher steht und beim Hebeln nicht festgehalten werden muss (zum Vergleich: La Pavoni EL: 5 KG, Microcimbali: 8,5 KG, Ponte Vecchio Export: 8,5 KG, Ponte Vecchio Lusso: 12 KG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dampfdruck ist bei ca. 1 Bar zwar nicht üppig, aber durchaus ausreichend, um einen guten Microschaum herzustellen. Das Hochheizen von der Espressozubereitung auf Dampftemperatur dauert nur wenige Sekunden. Genauso schnell ist die Maschine wieder entlüftet und bereit für die nächste Espressoproduktion. Dabei ist die Temperaturstabilität für eine Haushaltmaschine erstaunlich hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil ist die sehr große obere Deckel des Kessels. Dadurch, daß praktisch der ganze obere Teil des Kessels mit wenigen Umdrehungen des großen Schraubgriffs heruntergenommen werden kann, ist der Kessel sehr einfach nachzufüllen und zu reinigen. In wenigen Sekunden ist die Maschine über das Dampfrad entlüftet und der Deckel über den großen isolierten Schraubgriff sicher abnehmbar.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit benötigt hingegen der Füllstand des Kessels: Sobald dieser unter die Hälfte des vorderen Schauglases auf etwa 200-250 ml sinkt, sollte die Heizung abgeschaltet werden um bei längerer Standdauer im eingeschalteten Zustand, bei der sich die Maschine zur Druckkontrolle fortwährend entlüftet und damit etwas Wasser verliert, ein Durchbrennen der obersten Heizspirale (200W) zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Faemina zunächst 1950 in einer in geringen Stückzahlen verbreiteten Vorversion hergestellt wurde, kam 1952 die erste Version heraus, die wenig später durch die auf den nebenstehenden Abbildungen dargestellte zweite Version abgelöst wurde. Diese zweite Version unterscheidet sich lediglich durch weiße Bakelit- statt Knebelschalter und einem roten statt einem blauen Typenschild auf der Vorderseite von der 1. Version.  Nicht ganz zeitgleich mit diesem Versionswechsel änderte sich der Farbton der Bakelitgriffe vom anfänglichen rotbräunlichen zu einem schwarzen und außerdem die Farbe des hinteren Messingschildes (rote, blaue und schwarze Varianten). Es gab auch eine erste Variante mit weißen Griffen - leider äußerst selten.&lt;br /&gt;
In den 60er Jahren wurde die Faemina den veränderten gestalterischen Vorstellungen im Hause Faema angepasst und bekam runde glatte Siebträgergriffe mit weißen Endkappen, der Kessel wurde statt mit gewelltem verchromten Blech nun mit einem schwarzen oder bräunlichen Kunststoff ummantelt und der Fuß aus Aluminium blieb unverchromt und wurde etwas leichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig für eine erfolgreiche Restaturation ist eine möglichst vollständig erhaltene Maschine, da sämtliche Gehäusebestandteile und der Siebträger nicht als Ersatzteile erhältlich sind. Vor allem der Zustand der Verchromung des Fußes aus Aluminiumguss ist oft nur schlecht erhalten und bereitet Probleme bei der Restaurierung.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteile einfach zu beschaffen sind hingegen sämtliche Dichtungen und die Heizkörper. Außerdem sind nachgefertigte Siebeinsätze, Duschplatte, Siebträger, Bakelitschalter und die Abdeckung der Wasserschale erhältlich, allerdings nicht ganz preiswert.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteil für die schwarze Version der Griffe passen teilweise die Ersatzteile für die Faema E61 (beide Handräder und Siebträgergriffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte Modelle werden ca. von 150,- bis 550,- € gehandelt, je nach Erhalungszustand und Vollständigkeit der Originalsubstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handhebelmaschine mit an den Kessel angeflanschter Brühgruppe aus Messing, verchromt. Fuß aus Aluminium, verchromt. Griffe und Schalter aus Bakelit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweistufige elektrische Heizung mit 200W bzw. 1000W (200W + 800W) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Federgesteuerter Druckschalter, der bei ca. 0,7 Bar öffnet und zusätzliches Sicherheitsventil (zereissende Membran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modellvarianten mit und ohne Dampfdüse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebträger aus verchromtem Messing mit 51mm Durchmesser für Einsätze für Ein- oder Zweitassensiebe für 7 bzw. 14gr. Espressopulver&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Lieferumfang gehörte außerdem ein kreisrunder Abschlagbehälter aus Aluminium der sich in der halbrunden Aussparung des Fußes einhängen ließ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 285(380) x 180 x 395(485)mm  (LxBxH, in Klammern incl. Hebel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 11,6 KG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1000 W (Heizung: 200W) + 800W)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1,4 Liter Boilerinhalt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wasserinhalt min. 0,2 Liter - max. 1 Liter (Nutzbarer Wasserinhalt = 0,8 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 12 Tassen Espresso (gem. Prospekt der Firma Faema)), sechs 2-Tassenmarkierungen an der mittleren Haltestange im Kessel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Inhalt der Wasserschale: 0,4 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Espressobereitung: ca. 0,7 Bar, Dampferzeugung: ca. 1 Bar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aufheizzeit: 5-10 Minuten, je nach Füllstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Quellen / Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.julius-groten.de/faema_faemina2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.orphanespresso.com/Faema-Faemina-Espresso-Machine-Rebuild-Tips-&amp;amp;-Photos_ep_541-1.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KatSort|cat=Siebträgermaschinen|Handhebelmaschinen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_Faemina&amp;diff=18003</id>
		<title>Faema Faemina</title>
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		<updated>2010-10-11T21:56:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema Faemina 01.jpg|thumb|Seitenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 02.jpg|thumb|Rückseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 03.jpg|thumb|Front&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Fotos:&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_04.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_05.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_06.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_07.jpg]]&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Faemina&amp;quot; ist der Modellname einer [[Handhebelmaschine]] der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1951 oder 1952 für den Haushaltsgebrauch auf den Markt gebracht, nachdem Gaggia bereits 1951 mit der Produktion des Modells &amp;quot;Gilda&amp;quot; begonnen hatte und bis Ende der 60er Jahre in großer Stückzahl gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber dem Konkurrenzmodell von Gaggia ist die Faemina wie die Gastronomiemaschinen mit einer Spannfeder ausgestattet, sodass für den Kaffeebezug nur der Hebel nach unten gedrückt werden muss und die Extraktion durch die Kraft der Spannfeder erledigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maschine verfügt außerdem über zwei getrennt schaltbare Heizungen: Zum Aufheizen sowie zum Aufschäumen von Milch werden beide in Betrieb genommen (Gesamtleistung von 1000 W) während zum Kaffeebezug die schwächere 200 Watt Heizung genügt. Der Überdruck wird dann bei Kaffeebezug über ein einstellbares Druckventil kontrolliert, welches den Boilerdruck bei ca. 0,7 Bar konstant hält und dadurch die Überhitzung des Kesselwassers und der Brühgruppe wirksam verhindert. &lt;br /&gt;
Über das Zuschalten der zweiten Heizung kann der Boilerdruck (bei jetzt konstant pfeifendem Druckventil) auf ca. 1 Bar erhöht werden, sodaß gleichmäßiges Aufschäumen von Milch möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich verfügt die Faemina über ein Sicherheitsventil mit einer Membran, die bei überschreiten eines Höchstdruckes reißt und den Druck aus dem Kessel entweichen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besonderheit gegenüber den Spannfederkolben aus den Gastronomiemaschinen von Faema verfügt die Faemina über einen zweiteiligen Kolben, der die Preinfusion bereits bei Beginn der Hebelbewegung ermöglicht, so daß der Hebel für die Preinfusion nur sehr langsam nach unten geführt werden muss und eine längeres Festhalten in der untersten Hebelstellung unterbleiben kann. Andererseits ist eine Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende durch leichtes Anheben des Hebels wie bei den Gastronomiemaschinen nicht möglich, weil sofort Wasser in die Gruppe nachgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihre spezielle Konstruktion mit einem Druckregler, der den Kesseldruck auf relativ niedrigen 0,7 Bar hält, ihre für eine Haushaltshandhebelmaschine hohe Spannkraft der Feder, die eine Extraktion bei ca. 9 Bar vergleichbar einer Gastronomiemaschine zulässt, ist die Faemina in der Lage, einen sehr guten Espresso zuzubereiten. Sowohl die Verwendung des Eintassesiebs als auch des Zweitassensiebs (wobei hier 2 x Hebeln erforderlich ist) führen gleichermaßen zu guten Ergebnissen. Durch Größe (51mm) und Gewicht des massiven Siebträgers ist dieser gut zu handhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist überhaupt die massive Bauweise und das hohe Gewicht der Maschine von 11,6 KG, das dazu führt, dass beim Verwenden der Maschine diese stets sicher steht und beim Hebeln nicht festgehalten werden muss (zum Vergleich: La Pavoni 5 KG, Microcimbali, Ponte Vecchio Export: 8,5 KG, Ponte Vecchio Lusso: 12KG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dampfdruck ist bei ca. 1 Bar zwar nicht üppig, aber durchaus ausreichend, um einen guten Microschaum herzustellen. Das Hochheizen von der Espressozubereitung auf Dampftemperatur dauert nur wenige Sekunden. Genauso schnell ist die Maschine wieder entlüftet und bereit für die nächste Espressoproduktion. Dabei ist die Temperaturstabilität für eine Haushaltmaschine erstaunlich hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil ist die sehr große obere Verschlusskappe des Kessels. Dadurch, daß praktisch der ganze obere Teil des Kessels mit wenigen Umdrehungen der großen Feststellschraube heruntergenommen werden kann, ist der Kessel sehr einfach nachzufüllen und zu reinigen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit benötigt hingegen der Füllstand des Kessels: Sobald dieser unter die Hälfte des vorderen Schauglases auf etwa 200-250 ml sinkt, sollte die Heizung abgeschaltet werden um bei längerer Standdauer im eingeschalteten Zustand, bei der sich die Maschine zur Druckkontrolle fortwährend entlüftet und damit etwas Wasser verliert, ein Durchbrennen der obersten Heizspirale (200W) zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Faemina zunächst 1950 in einer in geringen Stückzahlen verbreiteten Vorversion hergestellt wurde, kam 1952 die erste Version heraus, die wenig später durch die auf den nebenstehenden Abbildungen dargestellte zweite Version abgelöst wurde. Diese zweite Version unterscheidet sich lediglich durch weiße Bakelit- statt Knebelschalter und einem roten statt einem blauen Typenschild auf der Vorderseite von der 1. Version.  Nicht ganz zeitgleich mit diesem Versionswechsel änderte sich der Farbton der Bakelitgriffe vom anfänglichen rotbräunlichen zu einem schwarzen und außerdem die Farbe des hinteren Messingschildes (rote, blaue und schwarze Varianten). Es gab auch eine erste Variante mit weißen Griffen - leider äußerst selten.&lt;br /&gt;
In den 60er Jahren wurde die Faemina den veränderten gestalterischen Vorstellungen im Hause Faema angepasst und bekam runde glatte Siebträgergriffe mit weißen Endkappen, der Kessel wurde statt mit gewelltem verchromten Blech nun mit einem schwarzen oder bräunlichen Kunststoff ummantelt und der Fuß aus Aluminium blieb unverchromt und wurde etwas leichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig für eine erfolgreiche Restaturation ist eine möglichst vollständig erhaltene Maschine, da sämtliche Gehäusebestandteile und der Siebträger nicht als Ersatzteile erhältlich sind. Vor allem der Zustand der Verchromung des Fußes aus Aluminiumguss ist oft nur schlecht erhalten und bereitet Probleme bei der Restaurierung.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteile einfach zu beschaffen sind hingegen sämtliche Dichtungen und die Heizkörper. Außerdem sind nachgefertigte Siebeinsätze, Duschplatte, Siebträger, Bakelitschalter und die Abdeckung der Wasserschale erhältlich, allerdings nicht ganz preiswert.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteil für die schwarze Version der Griffe passen teilweise die Ersatzteile für die Faema E61 (beide Handräder und Siebträgergriffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte Modelle werden ca. von 150,- bis 550,- € gehandelt, je nach Erhalungszustand und Vollständigkeit der Originalsubstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handhebelmaschine mit an den Kessel angeflanschter Brühgruppe aus Messing, verchromt. Fuß aus Aluminium, verchromt. Griffe und Schalter aus Bakelit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweistufige elektrische Heizung mit 200W bzw. 1000W (200W + 800W) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Federgesteuerter Druckschalter, der bei ca. 0,7 Bar öffnet und zusätzliches Sicherheitsventil (zereissende Membran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modellvarianten mit und ohne Dampfdüse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebträger aus verchromtem Messing mit 51mm Durchmesser für Einsätze für Ein- oder Zweitassensiebe für 7 bzw. 14gr. Espressopulver&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Lieferumfang gehörte außerdem ein kreisrunder Abschlagbehälter aus Aluminium der sich in der halbrunden Aussparung des Fußes einhängen ließ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 285(380) x 180 x 395(485)mm  (LxBxH, in Klammern incl. Hebel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 11,6 KG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1000 W (Heizung: 200W) + 800W)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1,4 Liter Boilerinhalt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wasserinhalt min. 0,2 Liter - max. 1 Liter (Nutzbarer Wasserinhalt = 0,8 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 12 Tassen Espresso (gem. Prospekt der Firma Faema)), sechs 2-Tassenmarkierungen an der mittleren Haltestange im Kessel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Inhalt der Wasserschale: 0,4 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Espressobereitung: ca. 0,7 Bar, Dampferzeugung: ca. 1 Bar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aufheizzeit: 5-10 Minuten, je nach Füllstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Quellen / Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.julius-groten.de/faema_faemina2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.orphanespresso.com/Faema-Faemina-Espresso-Machine-Rebuild-Tips-&amp;amp;-Photos_ep_541-1.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KatSort|cat=Siebträgermaschinen|Handhebelmaschinen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_Faemina&amp;diff=17996</id>
		<title>Faema Faemina</title>
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		<updated>2010-10-10T23:22:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema Faemina 01.jpg|thumb|Seitenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 02.jpg|thumb|Rückseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 03.jpg|thumb|Front&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Fotos:&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_04.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_05.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_06.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_07.jpg]]&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Faemina&amp;quot; ist der Modellname einer [[Handhebelmaschine]] der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1951 oder 1952 für den Haushaltsgebrauch auf den Markt gebracht, nachdem Gaggia bereits 1951 mit der Produktion des Modells &amp;quot;Gilda&amp;quot; begonnen hatte und bis Ende der 60er Jahre in großer Stückzahl gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber dem Konkurrenzmodell von Gaggia ist die Faemina wie die Gastronomiemaschinen mit einer Spannfeder ausgestattet, sodass für den Kaffeebezug nur der Hebel nach unten gedrückt werden muss und die Extraktion durch die Kraft der Spannfeder erledigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maschine verfügt außerdem über zwei getrennt schaltbare Heizungen: Zum Aufheizen sowie zum Aufschäumen von Milch werden beide in Betrieb genommen (Gesamtleistung von 1000 W) während zum Kaffeebezug die schwächere 200 Watt Heizung genügt. Der Überdruck wird dann bei Kaffeebezug über ein einstellbares Druckventil kontrolliert, welches den Boilerdruck bei ca. 0,7 Bar konstant hält und dadurch die Überhitzung des Kesselwassers und der Brühgruppe wirksam verhindert. &lt;br /&gt;
Über das Zuschalten der zweiten Heizung kann der Boilerdruck (bei jetzt konstant pfeifendem Druckventil) auf ca. 1 Bar erhöht werden, sodaß gleichmäßiges Aufschäumen von Milch möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich verfügt die Faemina über ein Sicherheitsventil mit einer Membran, die bei überschreiten eines Höchstdruckes reißt und den Druck aus dem Kessel entweichen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besonderheit gegenüber den Spannfederkolben aus den Gastronomiemaschinen von Faema verfügt die Faemina über einen zweiteiligen Kolben, der die Preinfusion bereits bei Beginn der Hebelbewegung ermöglicht, so daß der Hebel für die Preinfusion nur sehr langsam nach unten geführt werden muss und eine längeres Festhalten in der untersten Hebelstellung unterbleiben kann. Andererseits ist eine Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende durch leichtes Anheben des Hebels wie bei den Gastronomiemaschinen nicht möglich, weil sofort Wasser in die Gruppe nachgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihre spezielle Konstruktion mit einem Druckregler, der den Kesseldruck auf relativ niedrigen 0,7 Bar hält, ihre für eine Haushaltmaschine massive Bauweise und die hohe Spannkraft der Feder, die eine Extraktion bei ca. 9 Bar vergleichbar einer Gastronomiemaschine zulässt, ist die Faemina in der Lage, einen sehr guten Espresso zuzubereiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Dampfdruck ist bei ca. 1 Bar zwar nicht üppig, aber ausreichend, um einen guten Microschaum herzustellen. Das Hochheizen von der Espressozubereitung auf Dampftemperatur dauert nur wenige Sekunden. Genauso schnell ist die Maschine wieder entlüftet und bereit für die nächste Espressoproduktion. Dabei ist die Temperaturstabilität für eine Haushaltmaschine erstaunlich hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil ist die sehr große obere Verschlusskappe des Kessels. Dadurch, daß praktisch der ganze obere Teil des Kessels mit wenigen Umdrehungen der großen Feststellschraube heruntergenommen werden kann, ist der Kessel sehr einfach nachzufüllen und zu reinigen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit benötigt hingegen der Füllstand des Kessels: Sobald dieser unter die Hälfte des vorderen Schauglases auf etwa 200-250 ml sinkt, sollte die Heizung abgeschaltet werden um bei längerer Standdauer im eingeschalteten Zustand, bei der sich die Maschine zur Druckkontrolle fortwährend entlüftet und damit etwas Wasser verliert, ein Durchbrennen der obersten Heizspirale (200W) zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Faemina zunächst 1950 in einer in geringen Stückzahlen verbreiteten Vorversion hergestellt wurde, kam 1952 die erste Version heraus, die wenig später durch die auf den nebenstehenden Abbildungen dargestellte zweite Version abgelöst wurde. Diese zweite Version unterscheidet sich lediglich durch weiße Bakelit- statt Knebelschalter und einem roten statt einem blauen Typenschild auf der Vorderseite von der 1. Version.  Nicht ganz zeitgleich mit diesem Versionswechsel änderte sich der Farbton der Bakelitgriffe vom anfänglichen rotbräunlichen zu einem schwarzen und außerdem die Farbe des hinteren Messingschildes (rote, blaue und schwarze Varianten). Es gab auch eine erste Variante mit weißen Griffen - leider äußerst selten.&lt;br /&gt;
In den 60er Jahren wurde die Faemina den veränderten gestalterischen Vorstellungen im Hause Faema angepasst und bekam runde glatte Siebträgergriffe mit weißen Endkappen, der Kessel wurde statt mit gewelltem verchromten Blech nun mit einem schwarzen oder bräunlichen Kunststoff ummantelt und der Fuß aus Aluminium blieb unverchromt und wurde etwas leichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig für eine erfolgreiche Restaturation ist eine möglichst vollständig erhaltene Maschine, da sämtliche Gehäusebestandteile und der Siebträger nicht als Ersatzteile erhältlich sind. Vor allem der Zustand der Verchromung des Fußes aus Aluminiumguss ist oft nur schlecht erhalten und bereitet Probleme bei der Restaurierung.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteile einfach zu beschaffen sind hingegen sämtliche Dichtungen und die Heizkörper. Außerdem sind nachgefertigte Siebeinsätze, Duschplatte, Siebträger, Bakelitschalter und die Abdeckung der Wasserschale erhältlich, allerdings nicht ganz preiswert.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteil für die schwarze Version der Griffe passen teilweise die Ersatzteile für die Faema E61 (beide Handräder und Siebträgergriffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte Modelle werden ca. von 150,- bis 550,- € gehandelt, je nach Erhalungszustand und Vollständigkeit der Originalsubstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handhebelmaschine mit an den Kessel angeflanschter Brühgruppe aus Messing, verchromt. Fuß aus Aluminium, verchromt. Griffe und Schalter aus Bakelit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweistufige elektrische Heizung mit 200W bzw. 1000W (200W + 800W) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Federgesteuerter Druckschalter, der bei ca. 0,7 Bar öffnet und zusätzliches Sicherheitsventil (zereissende Membran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modellvarianten mit und ohne Dampfdüse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebträger aus verchromtem Messing mit 51mm Durchmesser für Einsätze für Ein- oder Zweitassensiebe für 7 bzw. 14gr. Espressopulver&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Lieferumfang gehörte außerdem ein kreisrunder Abschlagbehälter aus Aluminium der sich in der halbrunden Aussparung des Fußes einhängen ließ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 285(380) x 180 x 395(485)mm  (LxBxH, in Klammern incl. Hebel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 11,6 KG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1000 W (Heizung: 200W) + 800W)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1,4 Liter Boilerinhalt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wasserinhalt min. 0,2 Liter - max. 1 Liter (Nutzbarer Wasserinhalt = 0,8 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 12 Tassen Espresso (gem. Prospekt der Firma Faema)), 2-Tassenmarkierung an der mittleren Haltestange im Kessel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Inhalt der Wasserschale: 0,4 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Espressobereitung: ca. 0,7 Bar, Dampferzeugung: ca. 1 Bar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aufheizzeit: 5-10 Minuten, je nach Füllstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Quellen / Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.julius-groten.de/faema_faemina2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.orphanespresso.com/Faema-Faemina-Espresso-Machine-Rebuild-Tips-&amp;amp;-Photos_ep_541-1.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KatSort|cat=Siebträgermaschinen|Handhebelmaschinen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_Faemina&amp;diff=17995</id>
		<title>Faema Faemina</title>
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		<updated>2010-10-07T22:47:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema Faemina 01.jpg|thumb|Seitenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 02.jpg|thumb|Rückseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 03.jpg|thumb|Front&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Fotos:&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_04.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_05.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_06.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_07.jpg]]&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Faemina&amp;quot; ist der Modellname einer [[Handhebelmaschine]] der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1951 oder 1952 für den Haushaltsgebrauch auf den Markt gebracht, nachdem Gaggia bereits 1951 mit der Produktion des Modells &amp;quot;Gilda&amp;quot; begonnen hatte und bis Ende der 60er Jahre in großer Stückzahl gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber dem Konkurrenzmodell von Gaggia ist die Faemina wie die Gastronomiemaschinen mit einer Spannfeder ausgestattet, sodass für den Kaffeebezug nur der Hebel nach unten gedrückt werden muss und die Extraktion durch die Kraft der Spannfeder erledigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maschine verfügt außerdem über zwei getrennt schaltbare Heizungen: Zum Aufheizen sowie zum Aufschäumen von Milch werden beide in Betrieb genommen während zum Kaffeebezug die schwächere 200 Watt Heizung genügt. Der Überdruck wird dann bei Kaffeebezug über ein einstellbares Druckventil kontrolliert, welches den Boilerdruck bei ca. 0,7 Bar konstant hält und dadurch die Überhitzung des Kesselwassers und der Brühgruppe wirksam verhindert. &lt;br /&gt;
Über das Zuschalten der zweiten Heizung auf eine Gesamtleistung von 1000 W kann der Boilerdruck (bei jetzt konstant pfeifendem Druckventil) auf ca. 1 Bar erhöht werden, sodaß gleichmäßiges Aufschäumen von Milch möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich verfügt die Faemina über ein Sicherheitsventil mit einer Membran, die bei überschreiten eines Höchstdruckes reißt und den Druck aus dem Kessel entweichen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besonderheit gegenüber den Spannfederkolben aus den Gastronomiemaschinen von Faema verfügt die Faemina über einen zweiteiligen Kolben, der die Preinfusion bereits bei Beginn der Hebelbewegung ermöglicht, so daß der Hebel für die Preinfusion nur sehr langsam nach unten geführt werden muss und eine längeres Festhalten in der untersten Hebelstellung unterbleiben kann. Andererseits ist eine Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende durch leichtes Anheben des Hebels wie bei den Gastronomiemaschinen nicht möglich, weil sofort Wasser in die Gruppe nachgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihre spezielle Konstruktion mit einem Druckregler, der den Kesseldruck auf relativ niedrigen 0,7 Bar hält, ihre für eine Haushaltmaschine massive Bauweise und die hohe Spannkraft der Feder, die eine Extraktion bei ca. 9 Bar vergleichbar einer Gastronomiemaschine, zulässt, ist die Faemina in der Lage, einen sehr guten Espresso zuzubereiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Dampfdruck ist bei ca. 1 Bar zwar nicht üppig, aber ausreichend einen guten Microschaum herzustellen. Das Hochheizen von der Espressozubereitung auf Dampftemperatur dauert nur wenige Sekunden, genauso schnell ist die Maschine wieder entlüftet und bereit für die nächste Espressoproduktion. Dabei ist die Temperaturstabilität für eine Haushaltmaschine erstaunlich gutmütig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil ist die sehr große obere Verschlusskappe des Kessels. Dadurch, daß praktisch der obere Teil des Kessels mit wenigen Umdrehungen der großen Feststellschraube heruntergenommen werden kann, ist der Kessel sehr einfach nachzufüllen und zu reinigen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit benötigt hingegen der Füllstand des Kessels : Sobald dieser unter die Hälfte des vorderen Schauglases auf etwa 200-250 ml sinkt, sollte die Heizung abgeschaltet werden um bei Wasserverlust durch weitere eingeschaltete Standdauer, bei der sich die Maschine zur Druckkontrolle fortwährend entlüftet, ein Durchbrennen der obersten Heizspirale (200W) zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Faemina zunächst 1950 in einer in geringen Stückzahlen verbreiteten Vorversion hergestellt wurde, kam 1952 die erste Version heraus, die wenig später durch die auf den oberen Abbildungen dargestellte zweite Version abgelöst wurde. Diese zweite Version unterscheidet sich lediglich durch weiße Bakelit- statt Knebelschalter und einem roten statt einem blauen Typenschild auf der Vorderseite von der 1. Version.  Nicht ganz zeitgleich mit diesem Versionswechsel änderte sich der Farbton der Bakelitgriffe vom anfänglichen rotbräunlichen zu einem schwarzen und außerdem die Farbe des hinteren Messingschildes (rote, blaue und schwarze Varianten). Es gab auch eine erste Variante mit weißen Griffen - leider äußerst selten.&lt;br /&gt;
In den 60er Jahren wurde die Faemina den veränderten gestalterischen Vorstellungen im Hause Faema angepasst und bekam runde glatte Siebträgergriffe mit weißen Endkappen, der Kessel wurde statt mit gewelltem verchromten Blech nun mit einem schwarzen oder bräunlichen Kunststoff ummantelt und der Fuß aus Aluminium blieb unverchromt und wurde etwas leichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig für eine erfolgreiche Restaturation ist eine möglichst vollständig erhaltene Maschine, da sämtliche Gehäusebestandteile und der Siebträger nicht als Ersatzteile erhältlich sind. Vor allem der Zustand der Verchromung des Fußes aus Aluminiumguss ist oft nur schlecht erhalten und bereitet Probleme bei der Restaurierung.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteile einfach zu beschaffen sind hingegen sämtliche Dichtungen und die Heizkörper. Außerdem sind nachgefertigte Siebeinsätze, Duschplatte, Siebträger, Bakelitschalter und die Abdeckung der Wasserschale erhältlich, allerdings nicht ganz preiswert.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteil für die schwarze Version der Griffe passen teilweise die Ersatzteile für die Faema E61 (beide Handräder und Siebträgergriffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte Modelle werden ca. von 150,- bis 650,- € gehandelt, je nach Vollständigkeit der Originalsubstanz und Erhalungszustand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handhebelmaschine mit an den Kessel angeflanschter Brühgruppe aus Messing, verchromt. Fuß aus Aluminium, verchromt. Griffe und Schalter aus Bakelit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweistufige elektrische Heizung mit 200W bezw. 1000W (200W + 800W) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Federgesteuerter Druckschalter, der bei ca. 0,7 Bar öffnet und zusätzliches Sicherheitsventil (zereissende Membran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modellvarianten mit und ohne Dampfdüse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebträger aus verchromtem Messing mit 51mm Durchmesser für Einsätze für Ein- oder Zweitassensiebe für 7 bzw. 14gr. Espressopulver&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Lieferumfang gehörte außerdem ein kreisrunder Abschlagbehälter aus Aluminium der sich in der halbrunden Aussparung des Fußes einhängen ließ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 285(380) x 180 x 395(485)mm  (LxBxH, in Klammern incl. Hebel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 11,6 KG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1000 W (Heizung: 200W) + 800W)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1,4 Liter Boilerinhalt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wasserinhalt min. 0,2 Liter - max. 1 Liter (Nutzbarer Wasserinhalt = 0,8 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 12 Tassen Espresso (gem. Prospekt der Firma Faema)), 2-Tassenmarkierung an der mittleren Haltestange im Kessel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Inhalt der Wasserschale: 0,4 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Espressobereitung: ca. 0,7 Bar, Dampferzeugung: ca. 1 Bar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aufheizzeit: 5-10 Minuten, je nach Füllstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Quellen / Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.julius-groten.de/faema_faemina2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.orphanespresso.com/Faema-Faemina-Espresso-Machine-Rebuild-Tips-&amp;amp;-Photos_ep_541-1.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KatSort|cat=Siebträgermaschinen|Handhebelmaschinen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_Faemina&amp;diff=17994</id>
		<title>Faema Faemina</title>
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		<updated>2010-10-07T22:45:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema Faemina 01.jpg|thumb|Seitenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 02.jpg|thumb|Rückseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 03.jpg|thumb|Front&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Fotos:&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_04.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_05.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_06.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_07.jpg]]&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Faemina&amp;quot; ist der Modellname einer [[Handhebelmaschine]] der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1951 oder 1952 für den Haushaltsgebrauch auf den Markt gebracht, nachdem Gaggia bereits 1951 mit der Produktion des Modells &amp;quot;Gilda&amp;quot; begonnen hatte und bis Ende der 60er Jahre in großer Stückzahl gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber dem Konkurrenzmodell von Gaggia ist die Faemina wie die Gastronomiemaschinen mit einer Spannfeder ausgestattet, sodass für den Kaffeebezug nur der Hebel nach unten gedrückt werden muss und die Extraktion durch die Kraft der Spannfeder erledigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maschine verfügt außerdem über zwei getrennt schaltbare Heizungen: Zum Aufheizen sowie zum Aufschäumen von Milch werden beide in Betrieb genommen während zum Kaffeebezug die schwächere 200 Watt Heizung genügt. Der Überdruck wird dann bei Kaffeebezug über ein einstellbares Druckventil kontrolliert, welches den Boilerdruck bei ca. 0,7 Bar konstant hält und dadurch die Überhitzung des Kesselwassers und der Brühgruppe wirksam verhindert. &lt;br /&gt;
Über das Zuschalten der zweiten Heizung auf eine Gesamtleistung von 1000 W kann der Boilerdruck (bei jetzt konstant pfeifendem Druckventil) auf ca. 1 Bar erhöht werden, sodaß gleichmäßiges Aufschäumen von Milch möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich verfügt die Faemina über ein Sicherheitsventil mit einer Membran, die bei überschreiten eines Höchstdruckes reißt und den Druck aus dem Kessel entweichen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besonderheit gegenüber den Spannfederkolben aus den Gastronomiemaschinen von Faema verfügt die Faemina über einen zweiteiligen Kolben, der die Preinfusion bereits bei Beginn der Hebelbewegung ermöglicht, so daß der Hebel für die Preinfusion nur sehr langsam nach unten geführt werden muss und eine längeres Festhalten in der untersten Hebelstellung unterbleiben kann. Andererseits ist eine Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende durch leichtes Anheben des Hebels wie bei den Gastronomiemaschinen nicht möglich, weil sofort Wasser in die Gruppe nachgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihre spezielle Konstruktion mit einem Druckregler, der den Kesseldruck auf relativ niedrigen 0,7 Bar hält, ihre für eine Haushaltmaschine massive Bauweise und die hohe Spannkraft der Feder, die eine Extraktion bei ca. 9 Bar vergleichbar einer Gastronomiemaschine, zulässt, ist die Faemina in der Lage, einen sehr guten Espresso zuzubereiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Dampfdruck ist bei ca. 1 Bar zwar nicht üppig, aber ausreichend einen guten Microschaum herzustellen. Das Hochheizen von der Espressozubereitung auf Dampftemperatur dauert nur wenige Sekunden, genauso schnell ist die Maschine wieder entlüftet und bereit für die nächste Espressoproduktion. Dabei ist die Temperaturstabilität für eine Haushaltmaschine erstaunlich gutmütig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil ist die sehr große obere Verschlusskappe des Kessels. Dadurch, daß praktisch der obere Teil des Kessels mit wenigen Umdrehungen der großen Feststellschraube heruntergenommen werden kann, ist der Kessel sehr einfach nachzufüllen und zu reinigen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit benötigt hingegen der Füllstand des Kessels : Sobald dieser unter die Hälfte des vorderen Schauglases auf etwa 200-250 ml sinkt, sollte die Heizung abgeschaltet werden um bei weiterer Espressozubereitung oder Wasserverlust durch weitere eingeschaltete Standdauer, bei der sich die Maschine zur Druckkontrolle fortwährend entlüftet, ein Durchbrennen der obersten Heizspirale (200W) zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Faemina zunächst 1950 in einer in geringen Stückzahlen verbreiteten Vorversion hergestellt wurde, kam 1952 die erste Version heraus, die wenig später durch die auf den oberen Abbildungen dargestellte zweite Version abgelöst wurde. Diese zweite Version unterscheidet sich lediglich durch weiße Bakelit- statt Knebelschalter und einem roten statt einem blauen Typenschild auf der Vorderseite von der 1. Version.  Nicht ganz zeitgleich mit diesem Versionswechsel änderte sich der Farbton der Bakelitgriffe vom anfänglichen rotbräunlichen zu einem schwarzen und außerdem die Farbe des hinteren Messingschildes (rote, blaue und schwarze Varianten). Es gab auch eine erste Variante mit weißen Griffen - leider äußerst selten.&lt;br /&gt;
In den 60er Jahren wurde die Faemina den veränderten gestalterischen Vorstellungen im Hause Faema angepasst und bekam runde glatte Siebträgergriffe mit weißen Endkappen, der Kessel wurde statt mit gewelltem verchromten Blech nun mit einem schwarzen oder bräunlichen Kunststoff ummantelt und der Fuß aus Aluminium blieb unverchromt und wurde etwas leichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig für eine erfolgreiche Restaturation ist eine möglichst vollständig erhaltene Maschine, da sämtliche Gehäusebestandteile und der Siebträger nicht als Ersatzteile erhältlich sind. Vor allem der Zustand der Verchromung des Fußes aus Aluminiumguss ist oft nur schlecht erhalten und bereitet Probleme bei der Restaurierung.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteile einfach zu beschaffen sind hingegen sämtliche Dichtungen und die Heizkörper. Außerdem sind nachgefertigte Siebeinsätze, Duschplatte, Siebträger, Bakelitschalter und die Abdeckung der Wasserschale erhältlich, allerdings nicht ganz preiswert.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteil für die schwarze Version der Griffe passen teilweise die Ersatzteile für die Faema E61 (beide Handräder und Siebträgergriffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte Modelle werden ca. von 150,- bis 650,- € gehandelt, je nach Vollständigkeit der Originalsubstanz und Erhalungszustand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handhebelmaschine mit an den Kessel angeflanschter Brühgruppe aus Messing, verchromt. Fuß aus Aluminium, verchromt. Griffe und Schalter aus Bakelit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweistufige elektrische Heizung mit 200W bezw. 1000W (200W + 800W) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Federgesteuerter Druckschalter, der bei ca. 0,7 Bar öffnet und zusätzliches Sicherheitsventil (zereissende Membran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modellvarianten mit und ohne Dampfdüse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siebträger aus verchromtem Messing mit 51mm Durchmesser für Einsätze für Ein- oder Zweitassensiebe für 7 bzw. 14gr. Espressopulver&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Lieferumfang gehörte außerdem ein kreisrunder Abschlagbehälter aus Aluminium der sich in der halbrunden Aussparung des Fußes einhängen ließ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 285(380) x 180 x 395(485)mm  (LxBxH, in Klammern incl. Hebel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 11,6 KG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1000 W (Heizung: 200W) + 800W)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1,4 Liter Boilerinhalt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wasserinhalt min. 0,2 Liter - max. 1 Liter (Nutzbarer Wasserinhalt = 0,8 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 12 Tassen Espresso (gem. Prospekt der Firma Faema)), 2-Tassenmarkierung an der mittleren Haltestange im Kessel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Inhalt der Wasserschale: 0,4 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Espressobereitung: ca. 0,7 Bar, Dampferzeugung: ca. 1 Bar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aufheizzeit: 5-10 Minuten, je nach Füllstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Quellen / Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.julius-groten.de/faema_faemina2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.orphanespresso.com/Faema-Faemina-Espresso-Machine-Rebuild-Tips-&amp;amp;-Photos_ep_541-1.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KatSort|cat=Siebträgermaschinen|Handhebelmaschinen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_Faemina&amp;diff=17992</id>
		<title>Faema Faemina</title>
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		<updated>2010-10-06T23:25:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema Faemina 01.jpg|thumb|Seitenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 02.jpg|thumb|Rückseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 03.jpg|thumb|Front&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Fotos:&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_04.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_05.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_06.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_07.jpg]]&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Faemina&amp;quot; ist der Modellname einer [[Handhebelmaschine]] der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1952 für den Haushaltsgebrauch auf den Markt gebracht, nachdem Gaggia bereits 1951 mit der Produktion des Modells &amp;quot;Gilda&amp;quot; begonnen hatte und bis Ende der 60er Jahre in großer Stückzahl gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber dem Konkurrenzmodell von Gaggia ist die Faemina wie die Gastronomiemaschinen mit einer Spannfeder ausgestattet, sodass für den Kaffeebezug nur der Hebel nach unten gedrückt werden muss und die Extraktion durch die Spannfeder erledigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maschine verfügt außerdem über zwei getrennt schaltbare Heizungen: Zum Aufheizen sowie zum Aufschäumen von Milch werden beide in Betrieb genommen während zum Kaffeebezug die schwächere 200 Watt Heizung genügt. Der Überdruck wird dann bei Kaffeebezug über ein einstellbares Druckventil kontrolliert, welches den Boilerdruck bei ca. 0,7 Bar konstant hält und dadurch die Überhitzung des Kesselwassers und der Brühgruppe wirksam verhindert. &lt;br /&gt;
Über das Zuschalten der zweiten Heizung auf eine Gesamtleistung von 1000 W kann der Boilerdruck (bei jetzt konstant pfeifendem Druckventil) auf ca. 1 Bar erhöht werden, sodaß gleichmäßiges Aufschäumen von Milch möglich ist.&lt;br /&gt;
Zusätzlich verfügt die Faemina über ein Sicherheitsventil mit einer Membran, die bei überschreiten eines Höchstdruckes reißt und den Druck aus dem Kessel entweichen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besonderheit gegenüber den Spannfederkolben aus den Gastronomiemaschinen von Faema verfügt die Faemina über einen zweiteiligen Kolben, der die Preinfusion bereits bei Beginn der Hebelbewegung ermöglicht, so daß der Hebel für die Preinfusion nur sehr langsam nach unten geführt werden muss und eine längeres Festhalten in der untersten Hebelstellung unterbleiben kann. Andererseits ist eine Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende durch leichtes Anheben des Hebels wie bei den Gastronomiemaschinen nicht möglich, weil sofort Wasser in die Gruppe nachgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Faemina zunächst 1950 in einer in geringen Stückzahlen verbreiteten Vorversion hergestellt wurde, kam 1951 die erste Version heraus, die wenig später durch die auf den oberen Abbildungen dargestellte zweite Version abgelöst wurde. Diese zweite Version unterscheidet sich lediglich durch weiße Bakelit- statt Knebelschalter und ein rotes statt einem blauen Typenschild auf der Vorderseite von der 1. Version.  Nicht ganz zeitgleich mit diesem Versionswechsel änderte sich der Farbton der Bakelitgriffe vom anfänglichen rotbräunlichen zu einem schwarzen und außerdem die Farbe des hinteren Messingschildes (rote, blaue und schwarze Varianten).&lt;br /&gt;
In den 60er Jahren wurde die Faemina den veränderten gestalterischen Vorstellungen im Hause Faema angepasst und bekam runde glatte Siebträgergriffe mit weißen Endkappen und der Kessel nun statt mit gewelltem verchromten Blech nun mit einem schwarzen oder bräunlichen Kunststoff ummantelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig für eine erfolgreiche Restaturation ist eine möglichst vollständig erhaltene Maschine, da sämtliche Gehäusebestandteile und der Siebträger nicht als Ersatzteile erhältlich sind. Vor allem der Zustand der Verchromung des Fußes aus Aluminiumguss ist oft nur schlecht erhalten und bereitet Probleme bei der Restaurierung.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteile einfach zu beschaffen sind hingegen sämtliche Dichtungen und die Heizkörper. Außerdem sind nachgefertigte Siebeinsätze, Duschplatte, Siebträger, Bakelitschalter und die Abdeckung der Wasserschale erhältlich, allerdings nicht ganz preiswert.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteil für die schwarze Version der Griffe passen teilweise die Ersatzteile für die Faema E61 (beide Handräder und Siebträgergriffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte Modelle werden ca. von 150,- bis 650,- € gehandelt, je nach Vollständigkeit der Originalsubstanz und Erhalungszustand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handhebelmaschine mit an den Kessel angeflanschter Brühgruppe aus Messing, verchromt. Fuß aus Aluminium, verchromt. Griffe und Schalter aus Bakelit.&lt;br /&gt;
Zweistufige elektrische Heizung mit 200W bezw. 1000W (200W + 800W) &lt;br /&gt;
Federgesteuerter Druckschalter, der bei ca. 0,7 Bar öffnet und zusätzliches Sicherheitsventil (zereissende Membran).&lt;br /&gt;
Modellvarianten mit und ohne Dampfdüse.&lt;br /&gt;
Siebträger aus verchromtem Messing mit 51mm Durchmesser für Einsätze für Ein- oder Zweitassensiebe für 7 bzw. 14gr. Espressopulver&lt;br /&gt;
Zum Lieferumfang gehörte außerdem ein kreisrunder Abschlagbehälter der sich in der halbrunden Aussparung des Fußes einhängen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 285(380) x 180 x 395(485)mm  (LxBxH, in Klammern incl. Hebel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 11,6 KG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1000 W (Heizung: 200W) + 800W)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1,4 Liter Boilerinhalt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wasserinhalt min. 0,2 Liter - max. 1 Liter (Nutzbarer Wasserinhalt = 0,8 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 12 Tassen Espresso (gem. Prospekt der Firma Faema)) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Inhalt der Wasserschale: 0,4 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Espressobereitung: ca. 0,7 Bar, Dampferzeugung: ca. 1 Bar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.julius-groten.de/faema_faemina2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.orphanespresso.com/Faema-Faemina-Espresso-Machine-Rebuild-Tips-&amp;amp;-Photos_ep_541-1.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KatSort|cat=Siebträgermaschinen|Handhebelmaschinen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_Faemina&amp;diff=17991</id>
		<title>Faema Faemina</title>
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		<updated>2010-10-06T23:23:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema Faemina 01.jpg|thumb|Seitenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 02.jpg|thumb|Rückseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 03.jpg|thumb|Front&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Fotos:&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_04.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_05.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_06.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_07.jpg]]&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Faemina&amp;quot; ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1952 für den Haushaltsgebrauch auf den Markt gebracht, nachdem Gaggia bereits 1951 mit der Produktion des Modells &amp;quot;Gilda&amp;quot; begonnen hatte und bis Ende der 60er Jahre in großer Stückzahl gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber dem Konkurrenzmodell von Gaggia ist die Faemina wie die Gastronomiemaschinen mit einer Spannfeder ausgestattet, sodass für den Kaffeebezug nur der Hebel nach unten gedrückt werden muss und die Extraktion durch die Spannfeder erledigt wird.&lt;br /&gt;
Die Maschine verfügt außerdem über zwei getrennt schaltbare Heizungen: Zum Aufheizen sowie zum Aufschäumen von Milch werden beide in Betrieb genommen während zum Kaffeebezug die schwächere 200 Watt Heizung genügt. Der Überdruck wird dann bei Kaffeebezug über ein einstellbares Druckventil kontrolliert, welches den Boilerdruck bei ca. 0,7 Bar konstant hält und dadurch die Überhitzung des Kesselwassers und der Brühgruppe wirksam verhindert. &lt;br /&gt;
Über das Zuschalten der zweiten Heizung auf eine Gesamtleistung von 1000 W kann der Boilerdruck (bei jetzt konstant pfeifendem Druckventil) auf ca. 1 Bar erhöht werden, sodaß gleichmäßiges Aufschäumen von Milch möglich ist.&lt;br /&gt;
Zusätzlich verfügt die Faemina über ein Sicherheitsventil mit einer Membran, die bei überschreiten eines Höchstdruckes reißt und den Druck aus dem Kessel entweichen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besonderheit gegenüber den Spannfederkolben aus den Gastronomiemaschinen von Faema verfügt die Faemina über einen zweiteiligen Kolben, der die Preinfusion bereits bei Beginn der Hebelbewegung ermöglicht, so daß der Hebel für die Preinfusion nur sehr langsam nach unten geführt werden muss und eine längeres Festhalten in der untersten Hebelstellung unterbleiben kann. Andererseits ist eine Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende durch leichtes Anheben des Hebels wie bei den Gastronomiemaschinen nicht möglich, weil sofort Wasser in die Gruppe nachgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Faemina zunächst 1950 in einer in geringen Stückzahlen verbreiteten Vorversion hergestellt wurde, kam 1951 die erste Version heraus, die wenig später durch die auf den oberen Abbildungen dargestellte zweite Version abgelöst wurde. Diese zweite Version unterscheidet sich lediglich durch weiße Bakelit- statt Knebelschalter und ein rotes statt einem blauen Typenschild auf der Vorderseite von der 1. Version.  Nicht ganz zeitgleich mit diesem Versionswechsel änderte sich der Farbton der Bakelitgriffe vom anfänglichen rotbräunlichen zu einem schwarzen und außerdem die Farbe des hinteren Messingschildes (rote, blaue und schwarze Varianten).&lt;br /&gt;
In den 60er Jahren wurde die Faemina den veränderten gestalterischen Vorstellungen im Hause Faema angepasst und bekam runde glatte Siebträgergriffe mit weißen Endkappen und der Kessel nun statt mit gewelltem verchromten Blech nun mit einem schwarzen oder bräunlichen Kunststoff ummantelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig für eine erfolgreiche Restaturation ist eine möglichst vollständig erhaltene Maschine, da sämtliche Gehäusebestandteile und der Siebträger nicht als Ersatzteile erhältlich sind. Vor allem der Zustand der Verchromung des Fußes aus Aluminiumguss ist oft nur schlecht erhalten und bereitet Probleme bei der Restaurierung.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteile einfach zu beschaffen sind hingegen sämtliche Dichtungen und die Heizkörper. Außerdem sind nachgefertigte Siebeinsätze, Duschplatte, Siebträger, Bakelitschalter und die Abdeckung der Wasserschale erhältlich, allerdings nicht ganz preiswert.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteil für die schwarze Version der Griffe passen teilweise die Ersatzteile für die Faema E61 (beide Handräder und Siebträgergriffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte Modelle werden ca. von 150,- bis 650,- € gehandelt, je nach Vollständigkeit der Originalsubstanz und Erhalungszustand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handhebelmaschine mit an den Kessel angeflanschter Brühgruppe aus Messing, verchromt. Fuß aus Aluminium, verchromt. Griffe und Schalter aus Bakelit.&lt;br /&gt;
Zweistufige elektrische Heizung mit 200W bezw. 1000W (200W + 800W) &lt;br /&gt;
Federgesteuerter Druckschalter, der bei ca. 0,7 Bar öffnet und zusätzliches Sicherheitsventil (zereissende Membran).&lt;br /&gt;
Modellvarianten mit und ohne Dampfdüse.&lt;br /&gt;
Siebträger aus verchromtem Messing mit 51mm Durchmesser für Einsätze für Ein- oder Zweitassensiebe für 7 bzw. 14gr. Espressopulver&lt;br /&gt;
Zum Lieferumfang gehörte außerdem ein kreisrunder Abschlagbehälter der sich in der halbrunden Aussparung des Fußes einhängen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 285(380) x 180 x 395(485)mm  (LxBxH, in Klammern incl. Hebel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 11,6 KG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1000 W (Heizung: 200W) + 800W)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1,4 Liter Boilerinhalt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wasserinhalt min. 0,2 Liter - max. 1 Liter (Nutzbarer Wasserinhalt = 0,8 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 12 Tassen Espresso (gem. Prospekt der Firma Faema)) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Inhalt der Wasserschale: 0,4 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Espressobereitung: ca. 0,7 Bar, Dampferzeugung: ca. 1 Bar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.julius-groten.de/faema_faemina2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.orphanespresso.com/Faema-Faemina-Espresso-Machine-Rebuild-Tips-&amp;amp;-Photos_ep_541-1.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KatSort|cat=Siebträgermaschinen|Handhebelmaschinen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
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		<title>Faema Faemina</title>
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		<updated>2010-10-06T23:23:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema Faemina 01.jpg|thumb|Seitenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 02.jpg|thumb|Rückseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 03.jpg|thumb|Front&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Fotos:&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_04.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_05.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_06.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_07.jpg]]&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Faemina&amp;quot; ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1952 für den Haushaltsgebrauch auf den Markt gebracht, nachdem Gaggia bereits 1951 mit der Produktion des Modells &amp;quot;Gilda&amp;quot; begonnen hatte und bis Ende der 60er Jahre in großer Stückzahl gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber dem Konkurrenzmodell von Gaggia ist die Faemina wie die Gastronomiemaschinen mit einer Spannfeder ausgestattet, sodass für den Kaffeebezug nur der Hebel nach unten gedrückt werden muss und die Extraktion durch die Spannfeder erledigt wird.&lt;br /&gt;
Die Maschine verfügt außerdem über zwei getrennt schaltbare Heizungen: Zum Aufheizen sowie zum Aufschäumen von Milch werden beide in Betrieb genommen während zum Kaffeebezug die schwächere 200 Watt Heizung genügt. Der Überdruck wird dann bei Kaffeebezug über ein einstellbares Druckventil kontrolliert, welches den Boilerdruck bei ca. 0,7 Bar konstant hält und dadurch die Überhitzung des Kesselwassers und der Brühgruppe wirksam verhindert. &lt;br /&gt;
Über das Zuschalten der zweiten Heizung auf eine Gesamtleistung von 1000 W kann der Boilerdruck (bei jetzt konstant pfeifendem Druckventil) auf ca. 1 Bar erhöht werden, sodaß gleichmäßiges Aufschäumen von Milch möglich ist.&lt;br /&gt;
Zusätzlich verfügt die Faemina über ein Sicherheitsventil mit einer Membran, die bei überschreiten eines Höchstdruckes reißt und den Druck aus dem Kessel entweichen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besonderheit gegenüber den Spannfederkolben aus den Gastronomiemaschinen von Faema verfügt die Faemina über einen zweiteiligen Kolben, der die Preinfusion bereits bei Beginn der Hebelbewegung ermöglicht, so daß der Hebel für die Preinfusion nur sehr langsam nach unten geführt werden muss und eine längeres Festhalten in der untersten Hebelstellung unterbleiben kann. Andererseits ist eine Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende durch leichtes Anheben des Hebels wie bei den Gastronomiemaschinen nicht möglich, weil sofort Wasser in die Gruppe nachgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Faemina zunächst 1950 in einer in geringen Stückzahlen verbreiteten Vorversion hergestellt wurde, kam 1951 die erste Version heraus, die wenig später durch die auf den oberen Abbildungen dargestellte zweite Version abgelöst wurde. Diese zweite Version unterscheidet sich lediglich durch weiße Bakelit- statt Knebelschalter und ein rotes statt einem blauen Typenschild auf der Vorderseite von der 1. Version.  Nicht ganz zeitgleich mit diesem Versionswechsel änderte sich der Farbton der Bakelitgriffe vom anfänglichen rotbräunlichen zu einem schwarzen und außerdem die Farbe des hinteren Messingschildes (rote, blaue und schwarze Varianten).&lt;br /&gt;
In den 60er Jahren wurde die Faemina den veränderten gestalterischen Vorstellungen im Hause Faema angepasst und bekam runde glatte Siebträgergriffe mit weißen Endkappen und der Kessel nun statt mit gewelltem verchromten Blech nun mit einem schwarzen oder bräunlichen Kunststoff ummantelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig für eine erfolgreiche Restaturation ist eine möglichst vollständig erhaltene Maschine, da sämtliche Gehäusebestandteile und der Siebträger nicht als Ersatzteile erhältlich sind. Vor allem der Zustand der Verchromung des Fußes aus Aluminiumguss ist oft nur schlecht erhalten und bereitet Probleme bei der Restaurierung.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteile einfach zu beschaffen sind hingegen sämtliche Dichtungen und die Heizkörper. Außerdem sind nachgefertigte Siebeinsätze, Duschplatte, Siebträger, Bakelitschalter und die Abdeckung der Wasserschale erhältlich, allerdings nicht ganz preiswert.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteil für die schwarze Version der Griffe passen teilweise die Ersatzteile für die Faema E61 (beide Handräder und Siebträgergriffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte Modelle werden ca. von 150,- bis 650,- € gehandelt, je nach Vollständigkeit der Originalsubstanz und Erhalungszustand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handhebelmaschine mit an den Kessel angeflanschter Brühgruppe aus Messing, verchromt. Fuß aus Aluminium, verchromt. Griffe und Schalter aus Bakelit.&lt;br /&gt;
Zweistufige elektrische Heizung mit 200W bezw. 1000W (200W + 800W) &lt;br /&gt;
Federgesteuerter Druckschalter, der bei ca. 0,7 Bar öffnet und zusätzliches Sicherheitsventil (zereissende Membran).&lt;br /&gt;
Modellvarianten mit und ohne Dampfdüse.&lt;br /&gt;
Siebträger aus verchromtem Messing mit 51mm Durchmesser für Einsätze für Ein- oder Zweitassensiebe für 7 bzw. 14gr. Espressopulver&lt;br /&gt;
Zum Lieferumfang gehörte außerdem ein kreisrunder Abschlagbehälter der sich in der halbrunden Aussparung des Fußes einhängen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 285(380) x 180 x 395(485)mm  (LxBxH, in Klammern incl. Hebel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 11,6 KG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1000 W (Heizung: 200W) + 800W)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1,4 Liter Boilerinhalt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wasserinhalt min. 0,2 Liter - max. 1 Liter (Nutzbarer Wasserinhalt = 0,8 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 12 Tassen Espresso (gem. Prospekt der Firma Faema)) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Inhalt der Wasserschale: 0,4 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Espressobereitung: ca. 0,7 Bar, Dampferzeugung: ca. 1 Bar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.julius-groten.de/faema_faemina2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.orphanespresso.com/Faema-Faemina-Espresso-Machine-Rebuild-Tips-&amp;amp;-Photos_ep_541-1.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KatSort|cat=Siebträgermaschinen|Handhebelmaschinen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_Faemina&amp;diff=17989</id>
		<title>Faema Faemina</title>
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		<updated>2010-10-06T23:21:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema Faemina 01.jpg|thumb|Seitenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 02.jpg|thumb|Rückseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 03.jpg|thumb|Front&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Fotos:&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_04.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_05.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_06.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_07.jpg]]&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Faemina&amp;quot; ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1952 für den Haushaltsgebrauch auf den Markt gebracht, nachdem Gaggia bereits 1951 mit der Produktion des Modells &amp;quot;Gilda&amp;quot; begonnen hatte und bis Ende der 60er Jahre in großer Stückzahl gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber dem Konkurrenzmodell von Gaggia ist die Faemina wie die Gastronomiemaschinen mit einer Spannfeder ausgestattet, sodass für den Kaffeebezug nur der Hebel nach unten gedrückt werden muss und die Extraktion durch die Spannfeder erledigt wird.&lt;br /&gt;
Die Maschine verfügt außerdem über zwei getrennt schaltbare Heizungen: Zum Aufheizen sowie zum Aufschäumen von Milch werden beide in Betrieb genommen während zum Kaffeebezug die schwächere 200 Watt Heizung genügt. Der Überdruck wird dann bei Kaffeebezug über ein einstellbares Druckventil kontrolliert, welches den Boilerdruck bei ca. 0,7 Bar konstant hält und dadurch die Überhitzung des Kesselwassers und der Brühgruppe wirksam verhindert. &lt;br /&gt;
Über das Zuschalten der zweiten Heizung auf eine Gesamtleistung von 1000 W kann der Boilerdruck (bei jetzt konstant pfeifendem Druckventil) auf ca. 1 Bar erhöht werden, sodaß gleichmäßiges Aufschäumen von Milch möglich ist.&lt;br /&gt;
Zusätzlich verfügt die Faemina über ein Sicherheitsventil mit einer Membran, die bei überschreiten eines Höchstdruckes reißt und den Druck aus dem Kessel entweichen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besonderheit gegenüber den Spannfederkolben aus den Gastronomiemaschinen von Faema verfügt die Faemina über einen zweiteiligen Kolben, der die Preinfusion bereits bei Beginn der Hebelbewegung ermöglicht, so daß der Hebel für die Preinfusion nur sehr langsam nach unten geführt werden muss und eine längeres Festhalten in der untersten Hebelstellung unterbleiben kann. Andererseits ist eine Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende durch leichtes Anheben des Hebels wie bei den Gastronomiemaschinen nicht möglich, weil sofort Wasser in die Gruppe nachgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Faemina zunächst 1950 in einer in geringen Stückzahlen verbreiteten Vorversion hergestellt wurde, kam 1951 die erste Version heraus, die wenig später durch die auf den oberen Abbildungen dargestellte zweite Version abgelöst wurde. Diese zweite Version unterscheidet sich lediglich durch weiße Bakelit- statt Knebelschalter und ein rotes statt einem blauen Typenschild auf der Vorderseite von der 1. Version.  Nicht ganz zeitgleich mit diesem Versionswechsel änderte sich der Farbton der Bakelitgriffe vom anfänglichen rotbräunlichen zu einem schwarzen und außerdem die Farbe des hinteren Messingschildes (rote, blaue und schwarze Varianten).&lt;br /&gt;
In den 60er Jahren wurde die Faemina den veränderten gestalterischen Vorstellungen im Hause Faema angepasst und bekam runde glatte Siebträgergriffe mit weißen Endkappen und der Kessel nun statt mit gewelltem verchromten Blech nun mit einem schwarzen oder bräunlichen Kunststoff ummantelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig für eine erfolgreiche Restaturation ist eine möglichst vollständig erhaltene Maschine, da sämtliche Gehäusebestandteile und der Siebträger nicht als Ersatzteile erhältlich sind. Vor allem der Zustand der Verchromung des Fußes aus Aluminiumguss ist oft nur schlecht erhalten und bereitet Probleme bei der Restaurierung.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteile einfach zu beschaffen sind hingegen sämtliche Dichtungen und die Heizkörper. Außerdem sind nachgefertigte Siebeinsätze, Duschplatte, Siebträger, Bakelitschalter und die Abdeckung der Wasserschale erhältlich, allerdings nicht ganz preiswert.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteil für die schwarze Version der Griffe passen teilweise die Ersatzteile für die Faema E61 (beide Handräder und Siebträgergriffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte Modelle werden ca. von 150,- bis 650,- € gehandelt, je nach Vollständigkeit der Originalsubstanz und Erhalungszustand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handhebelmaschine mit an den Kessel angeflanschter Brühgruppe aus Messing, verchromt. Fuß aus Aluminium, verchromt. Griffe und Schalter aus Bakelit.&lt;br /&gt;
Zweistufige elektrische Heizung mit 200W bezw. 1000W (200W + 800W) &lt;br /&gt;
Federgesteuerter Druckschalter, der bei ca. 0,7 Bar öffnet und zusätzliches Sicherheitsventil (zereissende Membran).&lt;br /&gt;
Modellvarianten mit und ohne Dampfdüse.&lt;br /&gt;
Siebträger aus verchromtem Messing mit 51mm Durchmesser für Einsätze für Ein- oder Zweitassensiebe für 7 bzw. 14gr. Espressopulver&lt;br /&gt;
Zum Lieferumfang gehörte außerdem ein kreisrunder Abschlagbehälter der sich in der halbrunden Aussparung des Fußes einhängen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 285(380) x 180 x 395(485)mm  (LxBxH, in Klammern incl. Hebel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 11,6 KG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1000 W (Heizung: 200W) + 800W)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1,4 Liter Boilerinhalt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wasserinhalt min. 0,2 Liter - max. 1 Liter (Nutzbarer Wasserinhalt = 0,8 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 12 Tassen Espresso (gem. Prospekt der Firma Faema)) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Inhalt der Wasserschale: 0,4 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Espressobereitung: ca. 0,7 Bar, Dampferzeugung: ca. 1 Bar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
* http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.julius-groten.de/faema_faemina2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.orphanespresso.com/Faema-Faemina-Espresso-Machine-Rebuild-Tips-&amp;amp;-Photos_ep_541-1.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KatSort|cat=Siebträgermaschinen|Handhebelmaschinen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_Faemina&amp;diff=17988</id>
		<title>Faema Faemina</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_Faemina&amp;diff=17988"/>
		<updated>2010-10-06T23:19:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema Faemina 01.jpg|thumb|Seitenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 02.jpg|thumb|Rückseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 03.jpg|thumb|Front&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Fotos:&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_04.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_05.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_06.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_07.jpg]]&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Faemina&amp;quot; ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1952 für den Haushaltsgebrauch auf den Markt gebracht, nachdem Gaggia bereits 1951 mit der Produktion des Modells &amp;quot;Gilda&amp;quot; begonnen hatte und bis Ende der 60er Jahre in großer Stückzahl gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber dem Konkurrenzmodell von Gaggia ist die Faemina wie die Gastronomiemaschinen mit einer Spannfeder ausgestattet, sodass für den Kaffeebezug nur der Hebel nach unten gedrückt werden muss und die Extraktion durch die Spannfeder erledigt wird. Die Maschine verfügt außerdem über zwei getrennt schaltbare Heizungen: Zum Aufheizen sowie zum Aufschäumen von Milch werden beide in Betrieb genommen während zum Kaffeebezug die schwächere 200 Watt Heizung genügt. Der Überdruck wird dann bei Kaffeebezug über ein einstellbares Druckventil kontrolliert, welches den Boilerdruck bei ca. 0,7 Bar konstant hält und dadurch die Überhitzung des Kesselwassers und der Brühgruppe wirksam verhindert. &lt;br /&gt;
Über das Zuschalten der zweiten Heizung auf eine Gesamtleistung von 1000 W kann der Boilerdruck (bei jetzt konstant pfeifendem Druckventil) auf ca. 1 Bar erhöht werden, sodaß gleichmäßiges Aufschäumen von Milch möglich ist.&lt;br /&gt;
Zusätzlich  verfügt die Faemina über ein Sicherheitsventil mit einem Membran, der bei überschreiten eines Höchstdruckes reißt und den Druck aus dem Kessel entweichen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besonderheit gegenüber den Spannfederkolben aus den Gastronomiemaschinen von Faema verfügt die Faemina über einen zweiteiligen Kolben, der die Preinfusion bereits bei Beginn der Hebelbewegung ermöglicht, so daß der Hebel für die Preinfusion nur sehr langsam nach unten geführt werden muss und eine längeres Festhalten in der untersten Hebelstellung unterbleiben kann. Andererseits ist eine Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende durch leichtes Anheben des Hebels wie bei den Gastronomiemaschinen nicht möglich, weil sofort Wasser in die Gruppe nachgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Faemina zunächst 1950 in einer in geringen Stückzahlen verbreiteten Vorversion hergestellt wurde, kam 1951 die erste Version heraus, die wenig später durch die auf den oberen Abbildungen dargestellte zweite Version abgelöst wurde. Diese zweite Version unterscheidet sich lediglich durch weiße Bakelit- statt Knebelschalter und ein rotes statt einem blauen Typenschild auf der Vorderseite von der 1. Version.  Nicht ganz zeitgleich mit diesem Versionswechsel änderte sich der Farbton der Bakelitgriffe vom anfänglichen rotbräunlichen zu einem schwarzen und außerdem die Farbe des hinteren Messingschildes (rote, blaue und schwarze Varianten).&lt;br /&gt;
In den 60er Jahren wurde die Faemina den veränderten gestalterischen Vorstellungen im Hause Faema angepasst und bekam runde glatte Siebträgergriffe mit weißen Endkappen und der Kessel nun statt mit gewelltem verchromten Blech nun mit einem schwarzen oder bräunlichen Kunststoff ummantelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig für eine erfolgreiche Restaturation ist eine möglichst vollständig erhaltene Maschine, da sämtliche Gehäusebestandteile und der Siebträger nicht als Ersatzteile erhältlich sind. Vor allem der Zustand der Verchromung des Fußes aus Aluminiumguss ist oft nur schlecht erhalten und bereitet Probleme bei der Restaurierung.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteile einfach zu beschaffen sind hingegen sämtliche Dichtungen und die Heizkörper. Außerdem sind nachgefertigte Siebeinsätze, Duschplatte, Siebträger, Bakelitschalter und die Abdeckung der Wasserschale erhältlich, allerdings nicht ganz preiswert.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteil für die schwarze Version der Griffe passen teilweise die Ersatzteile für die Faema E61 (beide Handräder und Siebträgergriffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte Modelle werden ca. von 150,- bis 650,- € gehandelt, je nach Vollständigkeit der Originalsubstanz und Erhalungszustand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handhebelmaschine mit an den Kessel angeflanschter Brühgruppe aus Messing, verchromt. Fuß aus Aluminium, verchromt. Griffe und Schalter aus Bakelit.&lt;br /&gt;
Zweistufige elektrische Heizung mit 200W bezw. 1000W (200W + 800W) &lt;br /&gt;
Federgesteuerter Druckschalter, der bei ca. 0,7 Bar öffnet und zusätzliches Sicherheitsventil (zereissende Membran).&lt;br /&gt;
Modellvarianten mit und ohne Dampfdüse.&lt;br /&gt;
Siebträger aus verchromtem Messing mit 51mm Durchmesser für Einsätze für Ein- oder Zweitassensiebe für 7 bzw. 14gr. Espressopulver&lt;br /&gt;
Zum Lieferumfang gehörte außerdem ein kreisrunder Abschlagbehälter der sich in der halbrunden Aussparung des Fußes einhängen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 285(380) x 180 x 395(485)mm  (LxBxH, in Klammern incl. Hebel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 11,6 KG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1000 W (Heizung: 200W) + 800W)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1,4 Liter Boilerinhalt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wasserinhalt min. 0,2 Liter - max. 1 Liter (Nutzbarer Wasserinhalt = 0,8 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 12 Tassen Espresso (gem. Prospekt der Firma Faema)) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Inhalt der Wasserschale: 0,4 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Espressobereitung: ca. 0,7 Bar, Dampferzeugung: ca. 1 Bar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
* http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.julius-groten.de/faema_faemina2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.orphanespresso.com/Faema-Faemina-Espresso-Machine-Rebuild-Tips-&amp;amp;-Photos_ep_541-1.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KatSort|cat=Siebträgermaschinen|Handhebelmaschinen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_Faemina&amp;diff=17987</id>
		<title>Faema Faemina</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema Faemina 01.jpg|thumb|Seitenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 02.jpg|thumb|Rückseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 03.jpg|thumb|Front&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Fotos:&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_04.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_05.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_06.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_07.jpg]]&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Faemina&amp;quot; ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1952 für den Haushaltsgebrauch auf den Markt gebracht, nachdem Gaggia bereits 1951 mit der Produktion des Modells &amp;quot;Gilda&amp;quot; begonnen hatte und bis Ende der 60er Jahre in großer Stückzahl gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber dem Konkurrenzmodell von Gaggia ist die Faemina wie die Gastronomiemaschinen mit einer Spannfeder ausgestattet, sodass für den Kaffeebezug nur der Hebel nach unten gedrückt werden muss und die Extraktion durch die Spannfeder erledigt wird. Die Maschine verfügt außerdem über zwei getrennt schaltbare Heizungen: Zum Aufheizen sowie zum Aufschäumen von Milch werden beide in Betrieb genommen während zum Kaffeebezug die schwächere 200 Watt Heizung genügt. Der Überdruck wird dann bei Kaffeebezug über ein einstellbares Druckventil kontrolliert, welches den Boilerdruck bei ca. 0,7 Bar konstant hält und dadurch die Überhitzung des Kesselwassers und der Brühgruppe wirksam verhindert. &lt;br /&gt;
Über das Zuschalten der zweiten Heizung auf eine Gesamtleistung von 1000 W kann der Boilerdruck (bei jetzt konstant pfeifendem Druckventil) auf ca. 1 bar erhöht werden, sodaß gleichmäßiges Aufschäumen von Milch möglich ist.&lt;br /&gt;
Zusätzlich  verfügt die Faemina über ein Sicherheitsventil mit einem Membran, der bei überschreiten eines Höchstdruckes reißt und den Druck aus dem Kessel entweichen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besonderheit gegenüber den Spannfederkolben aus den Gastronomiemaschinen von Faema verfügt die Faemina über einen zweiteiligen Kolben, der die Preinfusion bereits bei Beginn der Hebelbewegung ermöglicht, so daß der Hebel für die Preinfusion nur sehr langsam nach unten geführt werden muss und eine längeres Festhalten in der untersten Hebelstellung unterbleiben kann. Andererseits ist eine Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende durch leichtes Anheben des Hebels wie bei den Gastronomiemaschinen nicht möglich, weil sofort Wasser in die Gruppe nachgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Faemina zunächst 1950 in einer in geringen Stückzahlen verbreiteten Vorversion hergestellt wurde, kam 1951 die erste Version heraus, die wenig später durch die auf den oberen Abbildungen dargestellte zweite Version abgelöst wurde. Diese zweite Version unterscheidet sich lediglich durch weiße Bakelit- statt Knebelschalter und ein rotes statt einem blauen Typenschild auf der Vorderseite von der 1. Version.  Nicht ganz zeitgleich mit diesem Versionswechsel änderte sich der Farbton der Bakelitgriffe vom anfänglichen rotbräunlichen zu einem schwarzen und außerdem die Farbe des hinteren Messingschildes (rote, blaue und schwarze Varianten).&lt;br /&gt;
In den 60er Jahren wurde die Faemina den veränderten gestalterischen Vorstellungen im Hause Faema angepasst und bekam runde glatte Siebträgergriffe mit weißen Endkappen und der Kessel nun statt mit gewelltem verchromten Blech nun mit einem schwarzen oder bräunlichen Kunststoff ummantelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig für eine erfolgreiche Restaturation ist eine möglichst vollständig erhaltene Maschine, da sämtliche Gehäusebestandteile und der Siebträger nicht als Ersatzteile erhältlich sind. Vor allem der Zustand der Verchromung des Fußes aus Aluminiumguss ist oft nur schlecht erhalten und bereitet Probleme bei der Restaurierung.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteile einfach zu beschaffen sind hingegen sämtliche Dichtungen und die Heizkörper. Außerdem sind nachgefertigte Siebeinsätze, Duschplatte, Siebträger, Bakelitschalter und die Abdeckung der Wasserschale erhältlich, allerdings nicht ganz preiswert.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteil für die schwarze Version der Griffe passen teilweise die Ersatzteile für die Faema E61 (beide Handräder und Siebträgergriffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte Modelle werden ca. von 150,- bis 650,- € gehandelt, je nach Vollständigkeit der Originalsubstanz und Erhalungszustand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handhebelmaschine mit an den Kessel angeflanschter Brühgruppe aus Messing, verchromt. Fuß aus Aluminium, verchromt. Griffe und Schalter aus Bakelit.&lt;br /&gt;
Zweistufige elektrische Heizung mit 200W bezw. 1000W (200W + 800W) &lt;br /&gt;
Federgesteuerter Druckschalter, der bei ca. 0,7 Bar öffnet und zusätzliches Sicherheitsventil (zereissende Membran).&lt;br /&gt;
Modellvarianten mit und ohne Dampfdüse.&lt;br /&gt;
Siebträger aus verchromtem Messing mit 51mm Durchmesser für Einsätze für Ein- oder Zweitassensiebe für 7 bzw. 14gr. Espressopulver&lt;br /&gt;
Zum Lieferumfang gehörte außerdem ein kreisrunder Abschlagbehälter der sich in der halbrunden Aussparung des Fußes einhängen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 285(380) x 180 x 395(485)mm  (LxBxH, in Klammern incl. Hebel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 11,6 KG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1000 W (Heizung: 200W) + 800W)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1,4 Liter Boilerinhalt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wasserinhalt min. 0,2 Liter - max. 1 Liter (Nutzbarer Wasserinhalt = 0,8 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 12 Tassen Espresso (gem. Prospekt der Firma Faema)) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Inhalt der Wasserschale: 0,4 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Espressobereitung: ca. 0,7 Bar, Dampferzeugung: ca. 1 Bar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
* http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.julius-groten.de/faema_faemina2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KatSort|cat=Siebträgermaschinen|Handhebelmaschinen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
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		<title>Faema Faemina</title>
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		<updated>2010-10-06T23:04:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema Faemina 01.jpg|thumb|Seitenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 02.jpg|thumb|Rückseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 03.jpg|thumb|Front&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Fotos:&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_04.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_05.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_06.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_07.jpg]]&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Faemina&amp;quot; ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1952 für den Haushaltsgebrauch auf den Markt gebracht, nachdem Gaggia bereits 1951 mit der Produktion des Modells &amp;quot;Gilda&amp;quot; begonnen hatte und bis Ende der 60er Jahre in großer Stückzahl gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber dem Konkurrenzmodell von Gaggia war die Faemina wie die Gastronomiemaschinen mit einer Spannfeder ausgestattet, sodass für den Kaffeebezug nur der Hebel nach unten gedrückt werden musste und die Extraktion durch die Feder erledigt wurde. Die Maschine verfügt über zwei getrennt schaltbare Heizungen. Zum erstmaligen Aufheizen sowie zum Aufschäumen von Milch werden beide in Betrieb genommen während zum Kaffeebezug die schwächere 200 Watt Heizung genügt. Der Überdruck wird über ein einstellbares Druckventil kontrolliert, welches den Boilerdruck bei ca. 0,7 Bar konstant hält und dadurch die Überhitzung des Kesselwassers und der Brühgruppe wirksam verhindert. Über das Zuschalten der zweiten Heizung auf eine Gesamtleistung von 1000 W wird der Boilerdruck (bei jetzt konstant pfeifendem Druckventil) auf ca. 1 bar erhöht, sodaß gleichmäßiges Aufschäumen von Milch möglich ist.&lt;br /&gt;
Zusätzlich  verfügt die Faemina über ein Sicherheitsventil mit einem Membran, der bei überschreiten eines Höchstdruckes reißt und den Druck aus dem Kessel entweichen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Faemina zunächst 1950 in einer in geringen Stückzahlen verbreiteten Vorversion hergestellt wurde, kam 1951 die erste Version heraus, die wenig später durch die auf den oberen Abbildungen dargestellte zweite Version abgelöst wurde. Diese zweite Version unterscheidet sich lediglich durch weiße Bakelit- statt Knebelschalter und ein rotes statt einem blauen Typenschild auf der Vorderseite von der 1. Version.  Nicht ganz zeitgleich mit diesem Versionswechsel änderte sich der Farbton der Bakelitgriffe vom anfänglichen rotbräunlichen zu einem schwarzen und außerdem die Farbe des hinteren Messingschildes (rote, blaue und schwarze Varianten).&lt;br /&gt;
In den 60er Jahren wurde die Faemina den veränderten gestalterischen Vorstellungen im Hause Faema angepasst und bekam runde glatte Siebträgergriffe mit weißen Endkappen und der Kessel nun statt mit gewelltem verchromten Blech nun mit einem schwarzen oder bräunlichen Kunststoff ummantelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig für eine erfolgreiche Restaturation ist eine möglichst vollständig erhaltene Maschine, da sämtliche Gehäusebestandteile und der Siebträger nicht als Ersatzteile erhältlich sind. Vor allem der Zustand der Verchromung des Fußes aus Aluminiumguss ist oft nur schlecht erhalten und bereitet Probleme bei der Restaurierung.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteile einfach zu beschaffen sind hingegen sämtliche Dichtungen und die Heizkörper. Außerdem sind nachgefertigte Siebeinsätze, Duschplatte, Siebträger, Bakelitschalter und die Abdeckung der Wasserschale erhältlich, allerdings nicht ganz preiswert.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteil für die schwarze Version der Griffe passen teilweise die Ersatzteile für die Faema E61 (beide Handräder und Siebträgergriffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte Modelle werden ca. von 150,- bis 650,- € gehandelt, je nach Vollständigkeit der Originalsubstanz und Erhalungszustand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handhebelmaschine mit an den Kessel angeflanschter Brühgruppe aus Messing, verchromt. Fuß aus Aluminium, verchromt. Griffe und Schalter aus Bakelit.&lt;br /&gt;
Zweistufige elektrische Heizung mit 200W bezw. 1000W (200W + 800W) &lt;br /&gt;
Federgesteuerter Druckschalter, der bei ca. 0,7 Bar öffnet und zusätzliches Sicherheitsventil (zereissende Membran).&lt;br /&gt;
Modellvarianten mit und ohne Dampfdüse.&lt;br /&gt;
Siebträger aus verchromtem Messing mit 51mm Durchmesser für Einsätze für Ein- oder Zweitassensiebe für 7 bzw. 14gr. Espressopulver&lt;br /&gt;
Zum Lieferumfang gehörte außerdem ein kreisrunder Abschlagbehälter der sich in der halbrunden Aussparung des Fußes einhängen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 285(380) x 180 x 395(485)mm  (LxBxH, in Klammern incl. Hebel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 11,6 KG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1000 W (Heizung: 200W) + 800W)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1,4 Liter Boilerinhalt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wasserinhalt min. 0,2 Liter - max. 1 Liter (Nutzbarer Wasserinhalt = 0,8 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 12 Tassen Espresso (gem. Prospekt der Firma Faema)) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Inhalt der Wasserschale: 0,4 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Espressobereitung: ca. 0,7 Bar, Dampferzeugung: ca. 1 Bar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
* http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.julius-groten.de/faema_faemina2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KatSort|cat=Siebträgermaschinen|Handhebelmaschinen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_Faemina&amp;diff=17985</id>
		<title>Faema Faemina</title>
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		<updated>2010-10-06T22:49:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema Faemina 01.jpg|thumb|Seitenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 02.jpg|thumb|Rückseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 03.jpg|thumb|Front&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Fotos:&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_04.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_05.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_06.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_07.jpg]]&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Faemina&amp;quot; ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1951 für den Haushaltsgebrauch auf den Markt gebracht, nachdem Gaggia 1949 mit der Produktion des Modells Achille begonnen hatte und bis Ende der 60er Jahre in großer Stückzahl gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Faemina zunächst 1950 in einer in geringen Stückzahlen verbreiteten Vorversion hergestellt wurde, kam 1951 die erste Version heraus, die wenig später durch die auf den oberen Abbildungen dargestellte 2. Version abgelöst wurde. Diese zweite Version unterscheidet sich lediglich durch weiße Bakelit- statt Knebelschalter und ein rotes statt einem blauen Typenschild auf der Vorderseite von der 1. Version.  Nicht ganz zeitgleich mit diesem Versionswechsel änderte sich der Farbton der Bakelitgriffe vom anfänglichen rotbräunlichen zu einem schwarzen und außerdem die Farbe des hinteren Messingschildes (rote, blaue und schwarze Varianten).&lt;br /&gt;
In den 60er Jahren wurde die Faemina den veränderten gestalterischen Vorstellungen im Hause Faema angepasst und bekam runde glatte Siebträgergriffe mit weißen Endkappen und der Kessel nun statt mit gewelltem verchromten Blech nun mit einem schwarzen oder bräunlichen Kunststoff ummantelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig für eine erfolgreiche Restaturation ist eine möglichst vollständig erhaltene Maschine, da sämtliche Gehäusebestandteile und der Siebträger nicht als Ersatzteile erhältlich sind. Vor allem der Zustand der Verchromung des Fußes aus Aluminiumguss ist oft nur schlecht erhalten und bereitet Probleme bei der Restaurierung.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteile einfach zu beschaffen sind hingegen sämtliche Dichtungen und die Heizkörper. Außerdem sind nachgefertigte Siebeinsätze, Duschplatte, Siebträger, Bakelitschalter und die Abdeckung der Wasserschale erhältlich, allerdings nicht ganz preiswert.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteil für die schwarze Version der Griffe passen teilweise die Ersatzteile für die Faema E61 (beide Handräder und Siebträgergriffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte Modelle werden ca. von 150,- bis 650,- € gehandelt, je nach Vollständigkeit der Originalsubstanz und Erhalungszustand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handhebelmaschine mit an den Kessel angeflanschter Brühgruppe aus Messing, verchromt. Fuß aus Aluminium, verchromt. Griffe und Schalter aus Bakelit.&lt;br /&gt;
Zweistufige elektrische Heizung mit 200W bezw. 1000W (200W + 800W) &lt;br /&gt;
Federgesteuerter Druckschalter, der bei ca. 0,7 Bar öffnet und zusätzliches Sicherheitsventil (zereissende Membran).&lt;br /&gt;
Modellvarianten mit und ohne Dampfdüse.&lt;br /&gt;
Siebträger aus verchromtem Messing mit 51mm Durchmesser für Einsätze für Ein- oder Zweitassensiebe für 7 bzw. 14gr. Espressopulver&lt;br /&gt;
Zum Lieferumfang gehörte außerdem ein kreisrunder Abschlagbehälter der sich in der halbrunden Aussparung des Fußes einhängen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 285(380) x 180 x 395(485)mm  (LxBxH, in Klammern incl. Hebel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 11,6 KG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1000 W (Heizung: 200W) + 800W)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1,4 Liter Boilerinhalt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wasserinhalt min. 0,2 Liter - max. 1 Liter (Nutzbarer Wasserinhalt = 0,8 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 12 Tassen Espresso (gem. Prospekt der Firma Faema)) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Inhalt der Wasserschale: 0,4 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Espressobereitung: ca. 0,7 Bar, Dampferzeugung: ca. 1 Bar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
* http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KatSort|cat=Siebträgermaschinen|Handhebelmaschinen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_Faemina&amp;diff=17984</id>
		<title>Faema Faemina</title>
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		<updated>2010-10-06T22:45:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema Faemina 01.jpg|thumb|Seitenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 02.jpg|thumb|Rückseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema Faemina 03.jpg|thumb|Front&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Fotos:&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_04.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_05.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_06.jpg]]&lt;br /&gt;
[[:Bild:Faema_Faemina_07.jpg]]&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Faemina&amp;quot; ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1951 für den Haushaltsgebrauch auf den Markt gebracht, nachdem Gaggia 1949 mit der Produktion des Modells Achille begonnen hatte und bis Ende der 60er Jahre in großer Stückzahl gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Faemina zunächst 1950 in einer in geringen Stückzahlen verbreiteten Vorversion hergestellt wurde, kam 1951 die erste Version heraus, die wenig später durch die auf den oberen Abbildungen dargestellte 2. Version abgelöst wurde. Dies zweite Version unterscheidet sich lediglich durch weiße Bakelit- statt Knebelschalter und ein rotes statt einem blauen Typenschild auf der Vorderseite von der 1. Version.  Nicht ganz zeitgleich mit diesem Versionswechsel änderte sich der Farbton der Bakelitgriffe vom anfänglichen rotbräunlchen zu einem schwarzen und außerdem die Farbe des hinteren Messingschildes (rote, blaue und schwarze Varianten).&lt;br /&gt;
In den 60er jahren wurde die Faemina den veränderten gestalterischen Vorstellungen im Hause faema angepasst und bekam runde glatte Siebträgergriffe mit weißen Endkappen und der KESSEL WURDE SATT MIT GEWELLTEM chromblech nun mit einem schwarzen oder bräunlichen Kunststoffummantelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig für eine erfolgreiche Restaturation ist eine möglichst vollständig erhaltene Maschine, da sämtliche Gehäusebestandteile und der Siebträger nicht als Ersatzteile erhältlich sind. Vor allem der Zustand der Verchromung des Fußes aus Aluminiumguss ist oft nur schlecht erhalten und bereitet Probleme bei der Restaurierung.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteile einfach zu beschaffen sind hingegen sämtliche Dichtungen und die Heizkörper. Außerdem sind nachgefertigte Siebeinsätze, Duschplatte, Siebträger, Bakelitschalter und die Abdeckung der Wasserschale erhältlich, allerdings nicht ganz preiswert.&lt;br /&gt;
Als Ersatzteil für die schwarze Version der Griffe passen teilweise die Ersatzteile für die Faema E61 (beide Handräder und Siebträgergriffe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte Modelle werden ca. von 150,- bis 650,- € gehandelt, je nach Vollständigkeit der Originalsubstanz und Erhalungszustand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handhebelmaschine mit an den Kessel angeflanschter Brühgruppe aus Messing, verchromt. Fuß aus Aluminium, verchromt. Griffe und Schalter aus Bakelit.&lt;br /&gt;
Zweistufige elektrische Heizung mit 200W bezw. 1000W (200W + 800W) &lt;br /&gt;
Federgesteuerter Druckschalter, der bei ca. 0,7 Bar öffnet und zusätzliches Sicherheitsventil (zereissende Membran).&lt;br /&gt;
Modellvarianten mit und ohne Dampfdüse.&lt;br /&gt;
Siebträger aus verchromtem Messing mit 51mm Durchmesser für Einsätze für Ein- oder Zweitassensiebe für 7 bzw. 14gr. Espressopulver&lt;br /&gt;
Zum Lieferumfang gehörte außerdem ein kreisrunder Abschlagbehälter der sich in der halbrunden Aussparung des Fußes einhängen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 285(380) x 180 x 395(485)mm  (LxBxH, in Klammern incl. Hebel)&lt;br /&gt;
- 11,6 KG &lt;br /&gt;
- 1000 W (Heizung: 200W) + 800W)&lt;br /&gt;
- 1,4 Liter Boilerinhalt &lt;br /&gt;
- Wasserinhalt min. 0,2 Liter - max. 1 Liter (Nutzbarer Wasserinhalt = 0,8 Liter &lt;br /&gt;
- 12 Tassen Espresso (gem. Prospekt der Firma Faema)) &lt;br /&gt;
- Inhalt der Wasserschale: 0,4 Liter&lt;br /&gt;
- Espressobereitung: ca. 0,7 Bar, Dampferzeugung: ca. 1 Bar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
* http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KatSort|cat=Siebträgermaschinen|Handhebelmaschinen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
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		<title>Handhebelmaschinen</title>
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		<updated>2010-10-06T11:44:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:La Pavoni - Professional - PN.jpg|thumb|150px|Traditionelle Handhebelmaschine, hier aus optischen Gründen mit hochgestelltem Hebel abgebildet]]&lt;br /&gt;
Espressomaschinen, bei denen der notwendige Brühdruck direkt oder indirekt per Muskelkraft erzeugt wird, stehen in der Evolutionsgeschichte der Espressobereitung ganz am Anfang. Genaugenommen war diese Bauart es, die den heutzutage üblichen Espresso (Brühtemperatur von 90-96°C bei einem Brühdruck von 9 bar) erst möglich gemacht hat. Bei den ersten Handhebelmaschinen musste der Barista den Druck noch per Muskelkraft selbst erzeugen, später kam man auf die Idee, den Druck durch eine in die Brühgruppe eingebaute Feder zu erzeugen. Der Barista musste dann nur noch die Feder spannen. Vorteil dieser Methode war ein, vom Erschöpfungszustand des Bedieners unabhängiger, konstanter Druck. Ein Nachteil ist allerdings die nicht unerhebliche Verletzungsgefahr, die von dem gespannten Hebel ausgehen kann! Alle Gastronomiemaschinen ab 1946 bis zum Siegeszug der FAEMA E61 in den 1960ern verwendeten diese Technik. Handhebelmaschinen findet man heute noch in der Gegend um Neapel und in vielen südamerikanischen Ländern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso wird auch heute noch grundsätzlich bei den Handhebelmaschinen zwischen zwei Arten der Druckerzeugung unterschieden:&lt;br /&gt;
# Der Wasserdruck, den man auf den [[Kaffee]] ausüben will, wird mit der eigenen Armkraft erzeugt, - die [[Pavoni]] oder [[Poccino, Arte di|Poccino]] Handhebelmaschinen funktionieren so. Hier steht der Hebel in der Grundstellung unten und wird nach oben gezogen. Am oberen Endpunkt öffnet sich der Boilerzugang und heißes Wasser wird durch den Überdruck im Kessel (Pavoni: ca. 1,2 bar) auf den Kaffeepuck gedrückt. Dieser Druck ist von den angestrebten 9 bar noch weit entfernt, erst mit der Bewegung des Hebels nach unten wird das heiße Wasser durch den Kaffee gepresst - hoffentlich mit den idealen 9 bar.  &lt;br /&gt;
# Man drückt über einen Hebel eine massive Feder im Innern der [[Brühgruppe]] zusammen und lässt diese dann den Wasserdruck auf den [[Kaffee]] ausüben. Auch hier strömt - hier jetzt am unteren Endpunkt des Hebels - das überheiße Brühwasser in den Brühkopf. Beim Loslassen entspannt sich die Feder und drückt das Brühwasser durch den Kaffeepuck und der Hebel kehrt langsam wieder in seine nach oben zeigende Grundstellung zurück. Beispiele dieser Maschinengattung sind die [[Faema Faemina]], die[[Microcasa a Leva]] oder die [[micro-Cimbali]], sowie die diversen heute noch in der Gastronomie eingesetzten Handhebelmaschinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beiden Varianten ist gemein, dass sie auf eine Pumpe zur Erzeugung des Brühdrucks verzichten. Also ein Verschleißteil weniger, das kaputt gehen kann. Bewegt wird nur der Hebel und dadurch der Kolben im Druckzylinder, und elektrisch beschränkt sich die Ausstattung auf Ein/Ausschalter, Pressostat und Heizspirale. Bleiben als Verschleißteil nur noch die Dichtungen, die es wie bei jeder anderen Maschine auch regelmäßig zu wechseln gilt. Bei der Handhebelmaschine ist jedoch zu berücksichtigen, dass eine defekte Dichtung (nicht unbedingt hör- oder sehbar) zu einem Druckabfall führen kann und der Pressostat in Folge dessen permanent, bzw. in sehr kurz aufeinander folgenden Intervallen, heizt. Das Wasser im Kessel übersteigt dabei die gewünschte Temperatur, so dass das Kaffeemehl beim Brühvorgang verbrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es ja so, dass ein unter Überdruck stehender Wasserkessel eine Temperatur von mehr als 100°C haben wird, was ja der Espressobereitung grundsätzlich abträglich ist. Die Brühgruppe übernimmt die Aufgabe, das Wasser auf die angestrebten 90-96°C abzukühlen. Wenn mit der Espressomaschine auch Milch aufgeschäumt werden soll, braucht es im Kessel sogar eine Temperatur von 115-125°, die Brühgruppe muss also schon ganz ordentlich kühlen. Und genau hier, in der Dimensionierung der Brühgruppe, trennen sich die grossen, für den Gastronmieeinsatz bestimmten Maschinen von den kleinen Haushaltsmaschinen. Während die Gastros über massive, und dadurch stark kühlende Brühgruppen verfügen, ist bei den kleinen Brühgruppen der Haushaltsmaschinen die Kühlleistung begrenzt. Nach ein paar Bezügen ist die kleine Brühgruppe so heiss, dass der Espresso mit der unverminderten Wassertemperatur des Boilers zubereitet wird. Leider ist das zu heiß und der Kaffee verbrennt. Der Folge dieser Überhitzung kann man begrenzt entgegenwirken, indem man nach jedem Bezug den Siebträger auskühlen lässt oder mittels kaltem Wasser nachhilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diesem Überhitzungsproblem Abhilfe zu schaffen, gibt es noch eine weitere, allerdings nicht sehr verbreitete Bauweise des &amp;quot;offenen&amp;quot; Kessels: Hier hat das Wasser nur die espressotauglichen 90-96°; ergo muss auf Milchaufschäumen verzichtet werden. Bei der [[Mini Gaggia]] läuft das Brühwasser vermittels Schwerkraft in den Brühzylinder, der dann per Federkraft durch den mit Kaffeemehl gefüllten Siebträger in die Tasse entleert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pavoni hat bei seinen neueren, modifizierten Handhebelmaschinen in den letzten Jahren erfolgreich Pressostat eingesetzt. Er hält konstante espressotauglich 90-96° über den Druck im Boiler, der um 0,8 bar liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese Bauweise ist für den Hausgebrauch konzipiert. Der Unterschied zwischen den Gastros und den Heimvarianten lässt sich am einfachsten über die Dimensionierung der Maschinen begreifen. Die Gastros sind wirklich wahre Monster, was sich schon im Vergleich zur Haushaltsmaschine doppelten Druckzylinderinhalt von zwei Portionen Espresso bemerkbar macht. Die &amp;quot;kleinen&amp;quot; bieten nur einen Espresso per Hebelbewegung. Natürlich ist bei den Gastros dann auch die gesamte Brühgruppe wesentlich massiver ausgelegt - muss doch die doppelte Menge Heißwasser kontinuierlich gekühlt werden. Das erhöhte Gewicht der gesamten Maschine ist der Standfestigkeit bei der Hebelbedienung durchaus zuträglich: Sie bleibt unverrückt auf dem Tresen und das bei notwendigen längeren Hebeln, sprich dementsprechend höheren Kräften. So schön und funktionell diese meist mindestens zweigruppig ausgelegten Maschinen sind, in einer Haushaltsküche ist für solch ein Gerät eher kein Platz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer hier und heute &amp;quot;Handhebel&amp;quot; sagt, impliziert aber schon fast den für den Heimgebrauch konzipierten Maschinentyp mit geschlossenem Kessel, weshalb hier noch einmal kurz die Charakteristika aufgelistet werden sollen:&lt;br /&gt;
# keine Wartezeit vor dem Dampfbezug, das Kesselwasser hat ja schon Dampftemperatur &lt;br /&gt;
# fast keine Verschleißteile, da ohne Pumpe und Magnetventil &lt;br /&gt;
# leiser Betrieb, die Mühle verbleibt als einziger Krachmacher &lt;br /&gt;
# interessante Optik, was aber Geschmackssache ist&lt;br /&gt;
# ungeeignet für Dauergebrauch, die Brühgruppe überhitzt nach ein paar Bezügen&lt;br /&gt;
Gerade die bauartbedingte Temperaturinstabilität macht es im Übrigen nicht einfach, wiederholt Espresso in gleicher Qualität zu bereiten: Er schmeckt auch mit einiger Übung jedesmal ein bisschen anders und nach einigen Bezügen geht gar nichts mehr: Nur noch bitter und verbrannt. Wer aber nur ein paar Tassen pro Aufheizen herstellen möchte - und darüber hinaus auch noch Spaß an einem Hingucker hat, der liegt mit einer solchen Maschine richtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.francescoceccarelli.eu/index_eng.htm Francesco Cecarellis Handhebel-Seite mit ausführlicher Pavoni-Historie]&lt;br /&gt;
*[http://www.orphanespresso.com/ Orphan Espresso - viele Bilder (und Ersatzteile) von seltenen Handhebelmaschinen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handhebelmaschinen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17966</id>
		<title>Faema E61</title>
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		<updated>2010-09-29T22:46:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema_E61_front.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_back2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Vorderseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben1.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;E61&amp;quot; ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1961 (E61 - Eclisse 1961 nach der im gleichen Jahr stattfindenden Sonnenfinsternis) im modifizierten Gehäuse des älteren Modells &amp;quot;President&amp;quot; und im heute nicht mehr so bekannten deutlich &amp;quot;eckigeren&amp;quot; Gehäuse &amp;quot;Diplomatic&amp;quot; auf den Markt gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faema führte mit dem Modell E61 als erster halbautomatischer Espressomaschine mehrere bahnbrechende Neuerungen in die Espressomaschinentechnik ein, die im Gastronomiebereich bis heute verwendet werden und in ihrer Tragweite wohl nur vergleichbar sind mit der Einführung der Handhebelpumpe durch Achille Gaggia. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die E61 war z.B. die erste [[Zweikreismaschinen|Zweikreismaschine]] mit [[Wärmeaustauscher]]. Für die Kaffeeerzeugung wurde statt Kesselwasser Frischwasser verwendet, das über einen vorgeschalteten regenerierbaren Entkalker (Depuratore) entkalkt worden war. Der Druck wurde mit einer elektrischen Pumpe der Firma Procon statt des sonst üblichen Hebels erzeugt. Als Nebeneffekt konnte die Maschine auch ohne Anschluss an die Wasserleitung aus einem Tank betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das äußerlich hervorstechendste Merkmal war die ca. 6 Kilo schwere, aus massivem Messing gefertigte und verchromte, außen liegende Brühgruppe. Intern war sie so konstruiert, dass sie ständig mit zirkulierendem Heißwasser beheizt wurde - welches nun nicht mehr aus dem Kessel, sondern über einen Wärmetauscher und ein [[Thermosiphon|Thermosyphonsystem]] (ähnlich einer Warmwasserheizung) gespeist wurde. Bei der Espressobereitung sorgte eine Mechanik aus Federn, Exzentern und Expansionshohlräumen für eine sofortige Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende und eine sogenannte [[Vorbrühen|Vorbrühung]] (Preinfusion). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbrühung bedeutet, dass nicht sofort Heißwasser unter Hochdruck auf den gepressten Kaffee geleitet wird und somit die Pressung zerstört, sondern über die Preinfusionsmechanik mit erheblich niedrigerem Druck am Kaffee ankommt, ihn durchtränkt und so Zeit zum Aufquellen gibt. Der nach einigen Sekunden einsetzende Hochdruck (9bar) trifft nun auf einen durch die Vorquellung stabileren &amp;quot;Kaffeepuck&amp;quot;, der besser extrahiert werden kann. Auch die alten [[Handhebelmaschinen|Handhebelmaschinen]] arbeiteten mit Vorbrühung, aber aus anderem Grund.&lt;br /&gt;
Der E61 Brühkopf sollte diese Vorbrühung ebenfalls haben, die Vorbrühzeit war hier aber als automatische Zeitdauer von 4-6 Sekunden fest eingestellt und konnte bei Bedarf durch eine mittlere Hebelstellung verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Erfolg der E61 erklärt sich aber in erster Linie durch das Ersetzen des kräftezehrenden und teilweise unfallträchtigen Handhebels und durch die starke Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit, hervorgerufen durch die Automatisierung des Brühprozesses. &lt;br /&gt;
Die Maschine löste damit die bis dahin vorherrschenden großen Handhebelmaschinen ab und dominierte die Espressobars in den 60er Jahren und führte weltweit zu einer starken Verbreitung der Espressomaschinen insgesamt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die E61 wurde bis 1966 in einer Auflage von vielen tausend Stück hergestellt und schliesslich durch die Modelle E64 und E66 Diplomatic abgelöst, die äußerlich deutlich stärker die kubischen Gestaltungsformen der späten 60er Jahre zeigten und neben einer veränderten Brühgruppe  eine vergrößerte obere und untere Tassenablage und einen zeitgesteuerten und damit vollautomatischen Espressobezug auf Knopfdruck besaßen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Ende der 90er Jahre das Patent auslief, erlebte die Brühgruppe in leicht modifizierter Form eine Renaissance bei Gastronomiemaschinen und Haushaltsmaschinen aus dem semiprofessionellen Bereich. &lt;br /&gt;
Daher auch die häufig anzutreffende begriffliche Gleichsetzung des Namens &amp;quot;E61&amp;quot; ausschließlich mit der nachgebauten Brühgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Feier des 40jährigen Firmenjubiläums brachte Faema 2001 selbst unter den Namen &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot; eine Zweikreismaschine heraus, die äußerlich weitgehend die gleiche Gehäuseform wie die historische Faema E61 zeigt. Bis auf die Brühgruppe wurde die Technik allerdings modifiziert und u.a. ein kleinerer Kessel und ein einstellbares thermisches Gleichgewicht eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Faema E61 wurde je nach Einsatzbereich in Bars und Bistros als 1- bis 6-gruppige Maschine hergestellt. Während die früheren Modelle eine verchromte Front tragen, ist diese ab ca. 1965 aus Edelstahlblech hergestellt. &lt;br /&gt;
Etwa ab diesem Zeitpunkt werden auch Edelstahlkessel statt der früheren Kupferkessel verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historischen Zweikreismaschinen E61 unterscheiden sich nur unwesentlich von zeitgenössischen halbautomatischen Zweikreismaschinen aus dem Gastronomiebereich. Das ist neben dem attraktiven Äußeren wohl auch ein Grund dafür, dass weltweit noch viele historische E61 im täglichen Einsatz sind, teilweise durchgehend seit fast 50 Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzen Jahren sind aber auch viele neue Gastronomiebetriebe dazu gekommen, die revisionierte historische Faemas im täglichen Betrieb einsetzen.&lt;br /&gt;
Oft werden dann bei der Revisionierung ein Entlüftungsventil und eine einfach nachzurüstende automatische Kesselfüllung ergänzt, um dem Barista den gelegentlichen Blick auf die Wasserstandsanzeige des Kessels zu ersparen und der Quecksilberdruckschalter durch einen Pressostaten ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinfacht werden Restauration und Betrieb der historischen E61 allgemein im Gegensatz zu manch anderer historischer Espressomaschine dadurch, daß sich alle wesentlichen technischen Ersatzteile wie Kessel, Heizung, Dichtungen, Dampfausgabe, etc. gut beschaffen lassen und sich auch verloren gegangene Bestandteile des Gehäuses durch die oft  baugleichen oder aber optisch verträglich zu integrierenden Ersatzteile der aktuell hergestellten Modelle &amp;quot;E61-Legend/Jubile&amp;quot; ersetzen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einsatzmöglichkeit im Privathaushalt:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz im Privathaushalt oder Büro empfiehlt sich besonders das eingruppige Modell, das sich mit einer Heizleistung von 1500 Watt bei 230 Volt einfach am heimischen Stromnetz betreiben lässt. Auch ein Tankbetrieb ohne Festwasseranschluss ist möglich.&lt;br /&gt;
Durch eine vollständige Isolierung des Kessels und sämtlicher Rohrleitungen und durchgehenden Betrieb mit einem Mindestwasserstand im Kessel von ca. 3 Litern läßt sich hier sogar ein Betriebsmodus finden, der kostenmäßig nur wenig über dem einer großen semiprofessionellen Haushaltmaschine mit E61-Brühgruppe, wie bspw. einer ECM Technika, liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt zeigt die Maschine im täglichen Einsatz ein eher gutmütiges thermisches Verhalten und unterscheidet sich im Betrieb nicht wesentlich von anderen größeren Zweikreismaschinen, bei denen stets der bekannte kurze Leerbezug zur Temperaturkontrolle vor dem Kaffeebezug notwendig ist.  Durch Einbau von Reduzierdüsen läßt sich der Umlauf des Thermosiphons bei Bedarf zusätzlich beeinflussen. Das Dampfvolumen zum Aufschäumen von Milch ist hingegen auch bei einem Mindestwasserstand von 3 Litern und Kesseldruck von 0,8-9 Bar mehr als ausreichend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte eingruppige Modelle werden ca. von 600,- bis 1.400,- € gehandelt, restaurierte Modelle können 1.500,- € bis 3.500,- € oder sogar mehr kosten, je nach Qualität der Restaurierung und Vollständigkeit der Originalsubstanz. Zwei- und mehrgruppige Modelle sind oft etwas preiswerter, da sie für den Einsatz in Privathaushalten weniger geeignet und wohl auch in größerer Stückzahl hergestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweikreismaschine mit Wärmetauscher (einer pro Gruppe, je. ca. 200ml Inhalt), Thermosiphon und halbautomatischer Brühgruppe, elekrische volumetrischer Faema-Procon-Pumpe, einstellbares Expansionsventil, Rückschlagventil, Pumpenmanometer, Kesselmanometer, Scaldatazze (Tassenvorwärmung über Dampf), Rigenerazioneventil für einfache Rigenerierung des Kunstharzentkalkers, elektrische Heizung und Gasheizung, zweifacher Druckschalter auf Quecksilberbasis (Pressosstat), Sicherheitsventil, beleuchtete Glastafel an der Vorderseite (zur Theke hin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi01: 1-gruppig - 550x540x565mm  - 42 KG - 1800 W (davon Heizung: 1500W)- 8 Liter Boilerinhalt (Mindestwasserinhalt 3 Liter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi02: 2-gruppig - 710x540x565mm - 57 KG - 2600 W - 13,4 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi03: 3-gruppig - 880x540x565mm - 72 KG - 3700 W - 18,85 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
* http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=397&lt;br /&gt;
* http://www.wholelattelove.com/articles.cfm?articleID=89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Neuauflage &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot;:&lt;br /&gt;
* http://www.mack-eistechnik.de/P_G_Service_espressomaschinen_faema.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]] [[Kategorie:Faema]] [[Kategorie:Zweikreismaschinen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17956</id>
		<title>Faema E61</title>
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		<updated>2010-09-26T18:45:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema_E61_front.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_back2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Vorderseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben1.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;E61&amp;quot; ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1961 (E61 - Eclisse 1961 wegen der im gleichen Jahr stattfindenden Sonnenfinsternis) im modifizierten Gehäuse des älteren Modells &amp;quot;Präsident&amp;quot; und im heute nicht mehr so bekannten deutlich &amp;quot;eckigeren&amp;quot; Gehäuse &amp;quot;Diplomatic&amp;quot; auf den Markt gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faema führte mit dem Modell E61 als erster halbautomatischer Espressomaschine mehrere bahnbrechende Neuerungen in die Espressomaschinentechnik ein, die im Gastronomiebereich bis heute verwendet werden und in ihrer Tragweite wohl nur vergleichbar sind mit der Einführung der Handhebelpumpe durch Archille Gaggia. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die E61 war z.B. die erste [[Zweikreismaschinen|Zweikreismaschine]] mit [[Wärmeaustauscher]]. Für die Kaffeeerzeugung wurde statt Kesselwasser Frischwasser verwendet, das über einen vorgeschalteten regenerierbaren Entkalker (Depuratore) entkalkt worden war. Der Druck wurde mit einer elektrischen Pumpe der Firma Procon statt des sonst üblichen Hebels erzeugt. Als Nebeneffekt konnte die Maschine auch ohne Anschluss an die Wasserleitung aus einem Tank betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das äußerlich hervorstechendste Merkmal war die ca. 6 Kilo schwere aus massivem Messing gefertigte und verchromte außen liegende Brühgruppe. Intern war sie so konstruiert, dass sie ständig mit zirkulierendem Heißwasser beheizt wurde, welches nun nicht mehr aus dem Kessel, sondern über einen Wärmetauscher und ein [[Thermosiphon|Thermosyphonsystem]] (ähnlich einer Warmwasserheizung) gespeist wurde. Bei der Espressobereitung sorgte eine Mechanik aus Federn, Exzentern und Expansionshohlräumen für eine sofortige Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende und eine sogenannte [[Vorbrühen|Vorbrühung]] (Preinfusion). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbrühung bedeutet, dass nicht sofort Heißwasser unter Hochdruck auf den gepressten Kaffee geleitet wird und somit die Pressung zerstört, sondern über die Preinfusionsmechanik mit erheblich niedrigerem Druck am Kaffee ankommt, ihn durchtränkt und so Zeit zum Aufquellen gibt. Der nach einigen Sekunden einsetzende Hochdruck (9bar) trifft nun auf einen durch die Vorquellung stabileren &amp;quot;Kaffeepuck&amp;quot;, der besser extrahiert werden kann. Auch die alten [[Handhebelmaschinen|Handhebelmaschinen]] arbeiteten mit Vorbrühung, aber aus anderem Grund.&lt;br /&gt;
Der E61 Brühkopf sollte diese Vorbrühung ebenfalls haben, die Vorbrühzeit war hier aber als automatische Zeitdauer von 4-6 Sekunden fest eingestellt und konnte bei Bedarf durch eine mittlere Hebelstellung verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Erfolg der E61 erklärt sich aber in erster Linie durch das Ersetzen des kräftezehrenden und teilweise unfallträchtigen Handhebels und durch die starke Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit, hervorgerufen durch die Automatisierung des Brühprozesses. &lt;br /&gt;
Die Maschine löste damit die bis dahin vorherrschenden großen Handhebelmaschinen ab und dominierte die Espressobars in den 60er Jahren und führte weltweit zu einer starken Verbreitung der Espressomaschinen insgesamt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die E61 wurde bis 1966 in einer Auflage von vielen tausend Stück hergestellt und schliesslich durch die Modelle E64 und E66 Diplomatic abgelöst, die äußerlich deutlich stärker die kubischen Gestaltungsformen der späten 60er Jahre zeigten und neben einer veränderten Brühgruppe  eine vergrößerte obere und untere Tassenablage und einen zeitgesteuerten und damit vollautomatischen Espressobezug auf Knopfdruck besaßen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Ende der 90er Jahre das Patent auslief, erlebte die Brühgruppe in leicht modifizierter Form eine Renaissance bei Gastronomiemaschinen und Haushaltsmaschinen aus dem semiprofessionellen Bereich. &lt;br /&gt;
Daher auch die häufig anzutreffende begriffliche Gleichsetzung des Namens &amp;quot;E61&amp;quot; ausschließlich mit der nachgebauten Brühgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Feier des 40jährigen Firmenjubiläums brachte Faema 2001 selbst unter den Namen &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot; eine Zweikreismaschine heraus, die äußerlich weitgehend die gleiche Gehäuseform wie die historische Faema E61 zeigt. Bis auf die Brühgruppe wurde die Technik allerdings modifiziert und u.a. ein kleinerer Kessel und ein einstellbares Thermisches Gleichgewicht eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Faema E61 wurden je nach Einsatzbereich in Bars und Bistros als 1- bis 6-gruppige Maschinen hergestellt. Während die früheren Modelle eine verchromte Front tragen, ist diese ab ca. 1965 aus Edelstahlblech hergestellt. &lt;br /&gt;
Etwa ab diesem Zeitpunkt werden auch Edelstahlkessel statt der früheren Kupferkessel verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historischen Zweikreismaschinen E61 unterscheiden sich nur unwesentlich von zeitgenössischen halbautomatischen Zweikreismaschinen aus dem Gastronomiebereich. Das ist neben dem attraktiven Äußeren wohl auch ein Grund dafür, dass weltweit noch viele historische E61 im täglichen Einsatz sind, teilweise durchgehend seit fast 50 Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzen Jahren sind aber auch viele neue Gastronomiebetriebe dazu gekommen, die revisionierte historische Faemas im täglichen Betrieb einsetzen.&lt;br /&gt;
Oft werden dann bei der Revisionierung ein Entlüftungsventil und eine einfach nachzurüstende automatische Kesselfüllung ergänzt, um dem Barista den gelegentlichen Blick auf die Wasserstrandsanzeige des Kessels zu ersparen und der Quecksilberdruckschalter durch einen Pressostaten ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinfacht werden Restauration und Betrieb der historischen E 61 allgemein im Gegensatz zu manch anderer historischer Espressomaschine dadurch, daß sich alle wesentlichen technischen Ersatzteile wie Kessel, Heizung, Dichtungen, Dampfausgabe, etc. gut beschaffen lassen und sich auch verloren gegangene Bestandteile des Gehäuses durch die oft  baugleichen oder aber optisch verträglich zu integrierenden Ersatzteile der aktuell hergestellten Modelle &amp;quot;E61-Legend/Jubile&amp;quot; ersetzen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einsatzmöglichkeit im Privathaushalt:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz im Privathaushalt oder Büro empfiehlt sich besonders das eingruppige Modell, das sich mit einer Heizleistung von 1500 Watt bei 230 Volt einfach am heimischen Stromnetz betreiben lässt. Auch ein Tankbetrieb ohne Festwasseranschluss ist möglich.&lt;br /&gt;
Durch eine vollständige Isolierung des Kessels und sämtlicher Rohrleitungen und durchgehenden Betrieb mit einem Mindestwasserstand im Kessel von ca. 3 Litern läßt sich hier sogar ein Betriebsmodus finden, der kostenmäßig nur wenig über dem einer großen semiprofessionellen Haushaltmaschine mit E61-Brühgruppe, wie bspw. einer ECM Technika, liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt zeigt die Maschine im täglichen Einsatz ein eher gutmütiges thermisches Verhalten und unterscheidet sich im Betrieb nicht wesentlich von anderen größeren Zweikreismaschinen, bei denen stets der bakannte kurze Leerbezug zur Temperaturkontrolle vor dem Kaffeebezug notwendig ist.  Durch Einbau von Reduzierdüsen läßt sich der Umlauf des Thermosiphons bei Bedarf zusätzlich beeinflussen. Das Dampfvolumen zum aufschäumen von Milch ist hingegen auch bei einem Mindestwasserstand von 3 Litern und Kesseldruck von 0,8-9 Bar mehr als ausreichend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte eingruppige Modelle werden ca. von 600,- bis 1.400,-€ gehandelt, restaurierte Modelle können 1.500,- € bis 3.500,- oder sogar mehr kosten, je nach Qualität der Restaurierung und Vollständigkeit der Originalsubstanz. Zwei- und mehrgruppige Modelle sind oft etwas preiswerter, da sie für den Einsatz in Privathaushalten weniger geeignet und wohl auch in größerer Stückzahl hergestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweikreismaschine mit Wärmetauscher (einer pro Gruppe, je. ca. 200ml Inhalt), Thermosiphon und halbautomatischer Brühgruppe, elekrische volumetrischer Faema-Procon-Pumpe, einstellbares Expansionsventil, Rückschlagventil, Pumpenmanometer, Kesselmanometer, Scaldatazze (Tassenvorwärmung über Dampf), Rigenerazioneventil für einfache Rigenerierung des Kunstharzentkalkers, elektrische Heizung und Gasheizung, zweifacher Druckschalter auf Quecksilberbasis (Pressosstat), Sicherheitsventil, beleuchtete Glastafel an der Vorderseite (zur Theke hin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi01: 1-gruppig - 550x540x565mm  - 42 KG - 1800 W (davon Heizung: 1500W)- 8 Liter Boilerinhalt (Mindestwasserinhalt 3Liter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi02: 2-gruppig - 710x540x565mm - 57 KG - 2600 W - 13,4 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi03: 3-gruppig - 880x540x565mm - 72 KG - 3700 W - 18,85 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
* http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=397&lt;br /&gt;
* http://www.wholelattelove.com/articles.cfm?articleID=89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Neuauflage &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot;:&lt;br /&gt;
* http://www.mack-eistechnik.de/P_G_Service_espressomaschinen_faema.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]] [[Kategorie:Faema]] [[Kategorie:Zweikreismaschinen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17955</id>
		<title>Faema E61</title>
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		<updated>2010-09-26T18:37:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema_E61_front.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_back2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Vorderseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben1.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;E61&amp;quot; ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1961 (E61 - Eclisse 1961 wegen der im gleichen Jahr stattfindenden Sonnenfinsternis) im modifizierten Gehäuse des älteren Modells &amp;quot;Präsident&amp;quot; und im heute nicht mehr so bekannten deutlich &amp;quot;eckigeren&amp;quot; Gehäuse &amp;quot;Diplomatic&amp;quot; auf den Markt gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faema führte mit dem Modell E61 als erster halbautomatischer Espressomaschine mehrere bahnbrechende Neuerungen in die Espressomaschinentechnik ein, die im Gastronomiebereich bis heute verwendet werden und in ihrer Tragweite wohl nur vergleichbar sind mit der Einführung der Handhebelpumpe durch Archille Gaggia. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die E61 war z.B. die erste [[Zweikreismaschinen|Zweikreismaschine]] mit [[Wärmeaustauscher]]. Für die Kaffeeerzeugung wurde statt Kesselwasser Frischwasser verwendet, das über einen vorgeschalteten regenerierbaren Entkalker (Depuratore) entkalkt worden war. Der Druck wurde mit einer elektrischen Pumpe der Firma Procon statt des sonst üblichen Hebels erzeugt. Als Nebeneffekt konnte die Maschine auch ohne Anschluss an die Wasserleitung aus einem Tank betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das äußerlich hervorstechendste Merkmal war die ca. 6 Kilo schwere aus massivem Messing gefertigte und verchromte außen liegende Brühgruppe. Intern war sie so konstruiert, dass sie ständig mit zirkulierendem Heißwasser beheizt wurde, welches nun nicht mehr aus dem Kessel, sondern über einen Wärmetauscher und ein [[Thermosiphon|Thermosyphonsystem]] (ähnlich einer Warmwasserheizung) gespeist wurde. Bei der Espressobereitung sorgte eine Mechanik aus Federn, Exzentern und Expansionshohlräumen für eine sofortige Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende und eine sogenannte [[Vorbrühen|Vorbrühung]] (Preinfusion). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbrühung bedeutet, dass nicht sofort Heißwasser unter Hochdruck auf den gepressten Kaffee geleitet wird und somit die Pressung zerstört, sondern über die Preinfusionsmechanik mit erheblich niedrigerem Druck am Kaffee ankommt, ihn durchtränkt und so Zeit zum Aufquellen gibt. Der nach einigen Sekunden einsetzende Hochdruck (9bar) trifft nun auf einen durch die Vorquellung stabileren &amp;quot;Kaffeepuck&amp;quot;, der besser extrahiert werden kann. Auch die alten [[Handhebelmaschinen|Handhebelmaschinen]] arbeiteten mit Vorbrühung, aber aus anderem Grund.&lt;br /&gt;
Der E61 Brühkopf sollte diese Vorbrühung ebenfalls haben, die Vorbrühzeit war hier aber als automatische Zeitdauer von 4-6 Sekunden fest eingestellt und konnte bei Bedarf durch eine mittlere Hebelstellung verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Erfolg der E61 erklärt sich aber in erster Linie durch das Ersetzen des kräftezehrenden und teilweise unfallträchtigen Handhebels und durch die starke Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit, hervorgerufen durch die Automatisierung des Brühprozesses. &lt;br /&gt;
Die Maschine löste damit die bis dahin vorherrschenden großen Handhebelmaschinen ab und dominierte die Espressobars in den 60er Jahren und führte weltweit zu einer starken Verbreitung der Espressomaschinen insgesamt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die E61 wurde bis 1966 in einer Auflage von vielen tausend Stück hergestellt und schliesslich durch die Modelle E64 und E66 Diplomatic abgelöst, die äußerlich deutlich stärker die kubischen Gestaltungsformen der späten 60er Jahre zeigten und neben einer veränderten Brühgruppe  eine vergrößerte obere und untere Tassenablage und einen zeitgesteuerten und damit vollautomatischen Espressobezug auf Knopfdruck besaßen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Ende der 90er Jahre das Patent auslief, erlebte die Brühgruppe in leicht modifizierter Form eine Renaissance bei Gastronomiemaschinen und Haushaltsmaschinen aus dem semiprofessionellen Bereich. &lt;br /&gt;
Daher auch die häufig anzutreffende begriffliche Gleichsetzung des Namens &amp;quot;E61&amp;quot; ausschließlich mit der nachgebauten Brühgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Feier des 40jährigen Firmenjubiläums brachte Faema 2001 selbst unter den Namen &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot; eine Zweikreismaschine heraus, die äußerlich weitgehend die gleiche Gehäuseform wie die historische Faema E61 zeigt. Bis auf die Brühgruppe wurde die Technik allerdings modifiziert und u.a. ein kleinerer Kessel und ein einstellbares Thermisches Gleichgewicht eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Faema E61 wurden je nach Einsatzbereich in Bars und Bistros als 1- bis 6-gruppige Maschinen hergestellt. Während die früheren Modelle eine verchromte Front tragen, ist diese ab ca. 1965 aus Edelstahlblech hergestellt. &lt;br /&gt;
Etwa ab diesem Zeitpunkt werden auch Edelstahlkessel statt der früheren Kupferkessel verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historischen Zweikreismaschinen E61 unterscheiden sich nur unwesentlich von zeitgenössischen halbautomatischen Zweikreismaschinen aus dem Gastronomiebereich. Aus diesem Grunde sind neben dem attraktiven Äußeren weltweit auch noch viele Maschinen in Bars im täglichen Einsatz, teilweise durchgehend seit fast 50 Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzen Jahren sind aber auch viele neue Gastronomiebetriebe dazu gekommen, die revisionierte historische Faemas im täglichen Betrieb einsetzen.&lt;br /&gt;
Oft werden dann bei der Revisionierung ein Entlüftungsventil und eine einfach nachzurüstende automatische Kesselfüllung ergänzt, um dem Barista den gelegentlichen Blick auf die Wasserstrandsanzeige des Kessels zu ersparen und der Quecksilberdruckschalter durch einen Pressostaten ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinfacht werden Restauration und Betrieb der historischen E 61 allgemein im Gegensatz zu manch anderer historischer Espressomaschine dadurch, daß sich alle wesentlichen technischen Ersatzteile wie Kessel, Heizung, Dichtungen, Dampfausgabe, etc. gut beschaffen lassen und sich auch verloren gegangene Bestandteile des Gehäuses durch die oft  baugleichen oder aber optisch verträglich zu integrierenden Ersatzteile der aktuell hergestellten Modelle &amp;quot;E61-Legend/Jubile&amp;quot; ersetzen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einsatzmöglichkeit im Privathaushalt:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz im Privathaushalt oder Büro empfiehlt sich besonders das eingruppige Modell, das sich mit einer Heizleistung von 1500 Watt bei 230 Volt einfach am heimischen Stromnetz betreiben lässt. Auch ein Tankbetrieb ohne Festwasseranschluss ist möglich.&lt;br /&gt;
Durch eine vollständige Isolierung des Kessels und sämtlicher Rohrleitungen und durchgehenden Betrieb mit einem Mindestwasserstand im Kessel von ca. 3 Litern läßt sich hier sogar ein Betriebsmodus finden, der kostenmäßig nur wenig über dem einer großen semiprofessionellen Haushaltmaschine mit E61-Brühgruppe, wie bspw. einer ECM Technika, liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt zeigt die Maschine im täglichen Einsatz ein eher gutmütiges thermisches Verhalten und unterscheidet sich im Betrieb nicht wesentlich von anderen größeren Zweikreismaschinen, bei denen stets der bakannte kurze Leerbezug zur Temperaturkontrolle vor dem Kaffeebezug notwendig ist.  Durch Einbau von Reduzierdüsen läßt sich der Umlauf des Thermosiphons bei Bedarf zusätzlich beeinflussen. Das Dampfvolumen zum aufschäumen von Milch ist hingegen auch bei einem Mindestwasserstand von 3 Litern und Kesseldruck von 0,8-9 Bar mehr als ausreichend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte eingruppige Modelle werden ca. von 600,- bis 1.400,-€ gehandelt, restaurierte Modelle können 1.500,- € bis 3.500,- oder sogar mehr kosten, je nach Qualität der Restaurierung und Vollständigkeit der Originalsubstanz. Zwei- und mehrgruppige Modelle sind oft etwas preiswerter, da sie für den Einsatz in Privathaushalten weniger geeignet und wohl auch in größerer Stückzahl hergestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweikreismaschine mit Wärmetauscher (einer pro Gruppe, je. ca. 200ml Inhalt), Thermosiphon und halbautomatischer Brühgruppe, elekrische volumetrischer Faema-Procon-Pumpe, einstellbares Expansionsventil, Rückschlagventil, Pumpenmanometer, Kesselmanometer, Scaldatazze (Tassenvorwärmung über Dampf), Rigenerazioneventil für einfache Rigenerierung des Kunstharzentkalkers, elektrische Heizung und Gasheizung, zweifacher Druckschalter auf Quecksilberbasis (Pressosstat), Sicherheitsventil, beleuchtete Glastafel an der Vorderseite (zur Theke hin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi01: 1-gruppig - 550x540x565mm  - 42 KG - 1800 W (davon Heizung: 1500W)- 8 Liter Boilerinhalt (Mindestwasserinhalt 3Liter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi02: 2-gruppig - 710x540x565mm - 57 KG - 2600 W - 13,4 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi03: 3-gruppig - 880x540x565mm - 72 KG - 3700 W - 18,85 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
* http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=397&lt;br /&gt;
* http://www.wholelattelove.com/articles.cfm?articleID=89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Neuauflage &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot;:&lt;br /&gt;
* http://www.mack-eistechnik.de/P_G_Service_espressomaschinen_faema.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]] [[Kategorie:Faema]] [[Kategorie:Zweikreismaschinen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17954</id>
		<title>Faema E61</title>
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		<updated>2010-09-26T18:19:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema_E61_front.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;E61&amp;quot; ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1961 (E61 - Eclisse 1961 wegen der im gleichen Jahr stattfindenden Sonnenfinsternis) im modifizierten Gehäuse des älteren Modells &amp;quot;Präsident&amp;quot; und im heute nicht mehr so bekannten deutlich &amp;quot;eckigeren&amp;quot; Gehäuse &amp;quot;Diplomatic&amp;quot; auf den Markt gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faema führte mit dem Modell E61 als erster halbautomtischer Espressomaschine mehrere bahnbrechende Neuerungen in die Espressomaschinentechnik ein, die im Gastronomiebereich bis heute verwendet werden und in ihrer Tragweite wohl nur vergleichbar sind mit der Einführung der Handhebelpumpe durch Archille Gaggia. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die E61 war z.B. die erste [[Zweikreismaschinen|Zweikreismaschine]] mit [[Wärmeaustauscher]]. Für die Kaffeeerzeugung wurde statt Kesselwasser Frischwasser verwendet, das über einen vorgeschalteten regenerierbaren Entkalker (Depuratore) entkalkt worden war. Der Druck wurde mit einer elektrischen Pumpe der Firma Procon statt des sonst üblichen Hebels erzeugt. Als Nebeneffekt konnte die Maschine auch ohne Anschluss an die Wasserleitung aus einem Tank betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das äußerlich hervorstechendste Merkmal war die ca. 6 Kilo schwere aus massivem Messing gefertigte und verchromte außen liegende Brühgruppe. Intern war sie so konstruiert, dass sie ständig mit zirkulierendem Heißwasser beheizt wurde, welches nun nicht mehr aus dem Kessel, sondern über einen Wärmetauscher und ein [[Thermosiphon|Thermosyphonsystem]] (ähnlich einer Warmwasserheizung) gespeist wurde. Bei der Espressobereitung sorgte eine Mechanik aus Federn, Exzentern und Expansionshohlräumen für eine sofortige Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende und eine sogenannte [[Vorbrühen|Vorbrühung]] (Preinfusion). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbrühung bedeutet, dass nicht sofort Heißwasser unter Hochdruck auf den gepressten Kaffee geleitet wird und somit die Pressung zerstört, sondern über die Preinfusionsmechanik mit erheblich niedrigerem Druck am Kaffee ankommt, ihn durchtränkt und so Zeit zum Aufquellen gibt. Der nach einigen Sekunden einsetzende Hochdruck (9bar) trifft nun auf einen durch die Vorquellung stabileren &amp;quot;Kaffeepuck&amp;quot;, der besser extrahiert werden kann. Auch die alten [[Handhebelmaschinen|Handhebelmaschinen]] arbeiteten mit Vorbrühung, aber aus anderem Grund.&lt;br /&gt;
Der E61 Brühkopf sollte diese Vorbrühung ebenfalls haben, die Vorbrühzeit war hier aber als automatische Zeitdauer von 4-6 Sekunden fest eingestellt und konnte bei Bedarf durch eine mittlere Hebelstellung verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Erfolg der E61 erklärt sich aber in erster Linie durch das Ersetzen des kräftezehrenden und teilweise unfallträchtigen Handhebels und durch die starke Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit, hervorgerufen durch die Automatisierung des Brühprozesses. &lt;br /&gt;
Die Maschine löste damit die bis dahin vorherrschenden großen Handhebelmaschinen ab und dominierte die Espressobars in den 60er Jahren und führte weltweit zu einer starken Verbreitung der Espressomaschinen insgesamt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die E61 wurde bis 1966 in einer Auflage von vielen tausend Stück hergestellt und schliesslich durch die Modelle E64 und E66 Diplomatic abgelöst, die äußerlich deutlich stärker die kubischen Gestaltungsformen der späten 60er Jahre zeigten und neben einer veränderten Brühgruppe  eine vergrößerte obere und untere Tassenablage und einen zeitgesteuerten und damit vollautomatischen Espressobezug auf Knopfdruck besaßen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Ende der 90er Jahre das Patent auslief, erlebte die Brühgruppe in leicht modifizierter Form eine Renaissance bei Gastronomiemaschinen und Haushaltsmaschinen aus dem semiprofessionellen Bereich. &lt;br /&gt;
Daher auch die häufig anzutreffende begriffliche Gleichsetzung des Namens &amp;quot;E61&amp;quot; ausschließlich mit der nachgebauten Brühgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Feier des 40jährigen Firmenjubiläums brachte Faema 2001 selbst unter den Namen &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot; eine Zweikreismaschine heraus, die äußerlich weitgehend die gleiche Gehäuseform wie die historische Faema E61 zeigt. Bis auf die Brühgruppe wurde die Technik allerdings modifiziert und u.a. ein kleinerer Kessel und ein einstellbares Thermisches Gleichgewicht eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Faema E61 wurden je nach Einsatzbereich in Bars und Bistros als 1- bis 6-gruppige Maschinen hergestellt. Während die früheren Modelle eine verchromte Front tragen, ist diese ab ca. 1965 aus Edelstahlblech hergestellt. &lt;br /&gt;
Etwa ab diesem Zeitpunkt werden auch Edelstahlkessel statt der früheren Kupferkessel verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historischen Zweikreismaschinen E61 unterscheiden sich nur unwesentlich von zeitgenössischen halbautomatischen Zweikreismaschinen aus dem Gastronomiebereich. Aus diesem Grunde sind neben dem attraktiven Äußeren weltweit auch noch viele Maschinen in Bars im täglichen Einsatz, teilweise durchgehend seit fast 50 Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzen Jahren sind aber auch viele neue Gastronomiebetriebe dazu gekommen, die revisionierte historische Faemas im täglichen Betrieb einsetzen.&lt;br /&gt;
Oft werden dann bei der Revisionierung ein Entlüftungsventil und eine einfach nachzurüstende automatische Kesselfüllung ergänzt, um dem Barista den gelegentlichen Blick auf die Wasserstrandsanzeige des Kessels zu ersparen und der Quecksilberdruckschalter durch einen Pressostaten ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinfacht werden Restauration und Betrieb der historischen E 61 allgemein im Gegensatz zu manch anderer historischer Espressomaschine dadurch, daß sich alle wesentlichen technischen Ersatzteile wie Kessel, Heizung, Dichtungen, Dampfausgabe, etc. gut beschaffen lassen und sich auch verloren gegangene Bestandteile des Gehäuses durch die oft  baugleichen oder aber optisch verträglich zu integrierenden Ersatzteile der aktuell hergestellten Modelle &amp;quot;E61-Legend/Jubile&amp;quot; ersetzen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einsatzmöglichkeit im Privathaushalt:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz im Privathaushalt oder Büro empfiehlt sich besonders das eingruppige Modell, das sich mit einer Heizleistung von 1500 Watt bei 230 Volt einfach am heimischen Stromnetz betreiben lässt. Auch ein Tankbetrieb ohne Festwasseranschluss ist möglich.&lt;br /&gt;
Durch eine vollständige Isolierung des Kessels und sämtlicher Rohrleitungen und durchgehenden Betrieb mit einem Mindestwasserstand im Kessel von ca. 3 Litern läßt sich hier sogar ein Betriebsmodus finden, der kostenmäßig nur wenig über dem einer großen semiprofessionellen Haushaltmaschine mit E61-Brühgruppe, wie bspw. einer ECM Technika, liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt zeigt die Maschine im täglichen Einsatz ein eher gutmütiges thermisches Verhalten und unterscheidet sich im Betrieb nicht wesentlich von anderen größeren Zweikreismaschinen, bei denen stets der bakannte kurze Leerbezug zur Temperaturkontrolle vor dem Kaffeebezug notwendig ist.  Durch Einbau von Reduzierdüsen läßt sich der Umlauf des Thermosiphons bei Bedarf zusätzlich beeinflussen. Das Dampfvolumen zum aufschäumen von Milch ist hingegen auch bei einem Mindestwasserstand von 3 Litern und Kesseldruck von 0,8-9 Bar mehr als ausreichend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte eingruppige Modelle werden ca. von 600,- bis 1.400,-€ gehandelt, restaurierte Modelle können 1.500,- € bis 3.500,- oder sogar mehr kosten, je nach Qualität der Restaurierung und Vollständigkeit der Originalsubstanz. Zwei- und mehrgruppige Modelle sind oft etwas preiswerter, da sie für den Einsatz in Privathaushalten weniger geeignet und wohl auch in größerer Stückzahl hergestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweikreismaschine mit Wärmetauscher (einer pro Gruppe, je. ca. 200ml Inhalt), Thermosiphon und halbautomatischer Brühgruppe, elekrische volumetrischer Faema-Procon-Pumpe, einstellbares Expansionsventil, Rückschlagventil, Pumpenmanometer, Kesselmanometer, Scaldatazze (Tassenvorwärmung über Dampf), Rigenerazioneventil für einfache Rigenerierung des Kunstharzentkalkers, elektrische Heizung und Gasheizung, zweifacher Druckschalter auf Quecksilberbasis (Pressosstat), Sicherheitsventil, beleuchtete Glastafel an der Vorderseite (zur Theke hin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi01: 1-gruppig - 550x540x565mm  - 42 KG - 1800 W (davon Heizung: 1500W)- 8 Liter Boilerinhalt (Mindestwasserinhalt 3Liter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi02: 2-gruppig - 710x540x565mm - 57 KG - 2600 W - 13,4 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi03: 3-gruppig - 880x540x565mm - 72 KG - 3700 W - 18,85 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
* http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=397&lt;br /&gt;
* http://www.wholelattelove.com/articles.cfm?articleID=89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Neuauflage &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot;:&lt;br /&gt;
* http://www.mack-eistechnik.de/P_G_Service_espressomaschinen_faema.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]] [[Kategorie:Faema]] [[Kategorie:Zweikreismaschinen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17953</id>
		<title>Faema E61</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17953"/>
		<updated>2010-09-26T18:01:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema_E61_front.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_back2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Vorderseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben1.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;E61&amp;quot; ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1961 (E61 - Eclisse 1961 wegen der im gleichen Jahr stattfindenden Sonnenfinsternis) im modifizierten Gehäuse des älteren Modells &amp;quot;Präsident&amp;quot; und im heute nicht mehr so bekannten deutlich &amp;quot;eckigeren&amp;quot; Gehäuse &amp;quot;Diplomatic&amp;quot; auf den Markt gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faema führte mit dem Modell E61 als erster halbautomtischer Espressomaschine mehrere bahnbrechende Neuerungen in die Espressomaschinentechnik ein, die im Gastronomiebereich bis heute verwendet werden und in ihrer Tragweite wohl nur vergleichbar sind mit der Einführung der Handhebelpumpe durch Archille Gaggia. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die E61 war z.B. die erste [[Zweikreismaschinen|Zweikreismaschine]] mit [[Wärmeaustauscher]]. Für die Kaffeeerzeugung wurde statt Kesselwasser Frischwasser verwendet, das über einen vorgeschalteten regenerierbaren Entkalker (Depuratore) entkalkt worden war. Der Druck wurde mit einer elektrischen Pumpe der Firma Procon statt des sonst üblichen Hebels erzeugt. Als Nebeneffekt konnte die Maschine auch ohne Anschluss an die Wasserleitung aus einem Tank betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das äußerlich hervorstechendste Merkmal war die ca. 6 Kilo schwere aus massivem Messing gefertigte und verchromte außen liegende Brühgruppe. Intern war sie so konstruiert, dass sie ständig mit zirkulierendem Heißwasser beheizt wurde, welches nun nicht mehr aus dem Kessel, sondern über einen Wärmetauscher und ein [[Thermosiphon|Thermosyphonsystem]] (ähnlich einer Warmwasserheizung) gespeist wurde. Bei der Espressobereitung sorgte eine Mechanik aus Federn, Exzentern und Expansionshohlräumen für eine sofortige Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende und eine sogenannte [[Vorbrühen|Vorbrühung]] (Preinfusion). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbrühung bedeutet, dass nicht sofort Heißwasser unter Hochdruck auf den gepressten Kaffee geleitet wird und somit die Pressung zerstört, sondern über die Preinfusionsmechanik mit erheblich niedrigerem Druck am Kaffee ankommt, ihn durchtränkt und so Zeit zum Aufquellen gibt. Der nach einigen Sekunden einsetzende Hochdruck (9bar) trifft nun auf einen durch die Vorquellung stabileren &amp;quot;Kaffeepuck&amp;quot;, der besser extrahiert werden kann. Auch die alten [[Handhebelmaschinen|Handhebelmaschinen]] arbeiteten mit Vorbrühung, aber aus anderem Grund.&lt;br /&gt;
Der E61 Brühkopf sollte diese Vorbrühung ebenfalls haben, die Vorbrühzeit war hier aber als automatische Zeitdauer von 4-6 Sekunden fest eingestellt und konnte bei Bedarf durch eine mittlere Hebelstellung verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Erfolg der E61 erklärt sich aber in erster Linie durch das Ersetzen des kräftezehrenden und teilweise unfallträchtigen Hebels bei der Bedienung und die Automatisierung des Brühprozesses große Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit. &lt;br /&gt;
Die Maschine löste damit die bis dahin vorherrschenden großen Handhebelmaschinen ab und dominierte die Espressobars in den 60er Jahren und führte weltweit zu einer starken Verbreitung der Espressomaschinen insgesamt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die E61 wurde bis 1966 in einer Auflage von vielen tausend Stück hergestellt und schliesslich durch die Modelle E64 und E66 Diplomatic abgelöst, die äußerlich deutlich stärker die kubischen Gestaltungsformen der späten 60er Jahre zeigten und neben einer veränderten Brühgruppe  eine vergrößerte obere und untere Tassenablage und einen zeitgesteuerten und damit vollautomatischen Espressobezug auf Knopfdruck besaßen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Ende der 90er Jahre das Patent auslief, erlebte die Brühgruppe in leicht modifizierter Form eine Renaissance bei Gastronomiemaschinen und Haushaltsmaschinen aus dem semiprofessionellen Bereich. &lt;br /&gt;
Daher auch die häufig anzutreffende begriffliche Gleichsetzung des Namens &amp;quot;E61&amp;quot; ausschließlich mit der nachgebauten Brühgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Feier des 40jährigen Firmenjubiläums brachte Faema 2001 selbst unter den Namen &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot; eine Zweikreismaschine heraus, die äußerlich weitgehend die gleiche Gehäuseform wie die historische Faema E61 zeigt. Bis auf die Brühgruppe wurde die Technik allerdings modifiziert und u.a. ein kleinerer Kessel und ein einstellbares Thermisches Gleichgewicht eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Faema E61 wurden je nach Einsatzbereich in Bars und Bistros als 1- bis 6-gruppige Maschinen hergestellt. Während die früheren Modelle eine verchromte Front tragen, ist diese ab ca. 1965 aus Edelstahlblech hergestellt. &lt;br /&gt;
Etwa ab diesem Zeitpunkt werden auch Edelstahlkessel statt der früheren Kupferkessel verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historischen Zweikreismaschinen E61 unterscheiden sich nur unwesentlich von zeitgenössischen halbautomatischen Zweikreismaschinen aus dem Gastronomiebereich. Aus diesem Grunde sind neben dem attraktiven Äußeren weltweit auch noch viele Maschinen in Bars im täglichen Einsatz, teilweise durchgehend seit fast 50 Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzen Jahren sind aber auch viele neue Gastronomiebetriebe dazu gekommen, die revisionierte historische Faemas im täglichen Betrieb einsetzen.&lt;br /&gt;
Oft werden dann bei der Revisionierung ein Entlüftungsventil und eine einfach nachzurüstende automatische Kesselfüllung ergänzt, um dem Barista den gelegentlichen Blick auf die Wasserstrandsanzeige des Kessels zu ersparen und der Quecksilberdruckschalter durch einen Pressostaten ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinfacht werden Restauration und Betrieb der historischen E 61 allgemein im Gegensatz zu manch anderer historischer Espressomaschine dadurch, daß sich alle wesentlichen technischen Ersatzteile wie Kessel, Heizung, Dichtungen, Dampfausgabe, etc. gut beschaffen lassen und sich auch verloren gegangene Bestandteile des Gehäuses durch die oft  baugleichen oder aber optisch verträglich zu integrierenden Ersatzteile der aktuell hergestellten Modelle &amp;quot;E61-Legend/Jubile&amp;quot; ersetzen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einsatzmöglichkeit im Privathaushalt:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz im Privathaushalt oder Büro empfiehlt sich besonders das eingruppige Modell, das sich mit einer Heizleistung von 1500 Watt bei 230 Volt einfach am heimischen Stromnetz betreiben lässt. Auch ein Tankbetrieb ohne Festwasseranschluss ist möglich.&lt;br /&gt;
Durch eine vollständige Isolierung des Kessels und sämtlicher Rohrleitungen und durchgehenden Betrieb mit einem Mindestwasserstand im Kessel von ca. 3 Litern läßt sich hier sogar ein Betriebsmodus finden, der kostenmäßig nur wenig über dem einer großen semiprofessionellen Haushaltmaschine mit E61-Brühgruppe, wie bspw. einer ECM Technika, liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt zeigt die Maschine im täglichen Einsatz ein eher gutmütiges thermisches Verhalten und unterscheidet sich im Betrieb nicht wesentlich von anderen größeren Zweikreismaschinen, bei denen stets der bakannte kurze Leerbezug zur Temperaturkontrolle vor dem Kaffeebezug notwendig ist.  Durch Einbau von Reduzierdüsen läßt sich der Umlauf des Thermosiphons bei Bedarf zusätzlich beeinflussen. Das Dampfvolumen zum aufschäumen von Milch ist hingegen auch bei einem Mindestwasserstand von 3 Litern und Kesseldruck von 0,8-9 Bar mehr als ausreichend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte eingruppige Modelle werden ca. von 600,- bis 1.400,-€ gehandelt, restaurierte Modelle können 1.500,- € bis 3.500,- oder sogar mehr kosten, je nach Qualität der Restaurierung und Vollständigkeit der Originalsubstanz. Zwei- und mehrgruppige Modelle sind oft etwas preiswerter, da sie für den Einsatz in Privathaushalten weniger geeignet und wohl auch in größerer Stückzahl hergestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweikreismaschine mit Wärmetauscher (einer pro Gruppe, je. ca. 200ml Inhalt), Thermosiphon und halbautomatischer Brühgruppe, elekrische volumetrischer Faema-Procon-Pumpe, einstellbares Expansionsventil, Rückschlagventil, Pumpenmanometer, Kesselmanometer, Scaldatazze (Tassenvorwärmung über Dampf), Rigenerazioneventil für einfache Rigenerierung des Kunstharzentkalkers, elektrische Heizung und Gasheizung, zweifacher Druckschalter auf Quecksilberbasis (Pressosstat), Sicherheitsventil, beleuchtete Glastafel an der Vorderseite (zur Theke hin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi01: 1-gruppig - 550x540x565mm  - 42 KG - 1800 W (davon Heizung: 1500W)- 8 Liter Boilerinhalt (Mindestwasserinhalt 3Liter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi02: 2-gruppig - 710x540x565mm - 57 KG - 2600 W - 13,4 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi03: 3-gruppig - 880x540x565mm - 72 KG - 3700 W - 18,85 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
* http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=397&lt;br /&gt;
* http://www.wholelattelove.com/articles.cfm?articleID=89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Neuauflage &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot;:&lt;br /&gt;
* http://www.mack-eistechnik.de/P_G_Service_espressomaschinen_faema.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]] [[Kategorie:Faema]] [[Kategorie:Zweikreismaschinen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17952</id>
		<title>Faema E61</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17952"/>
		<updated>2010-09-26T17:54:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema_E61_front.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_back2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Vorderseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben1.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E61 ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1961 (E61 - Eclisse 1961 wegen der im gleichen Jahr stattfindenden Sonnenfinsternis) im modifizierten Gehäuse des älteren Modells &amp;quot;Präsident&amp;quot; und im heute nicht mehr so bekannten deutlich &amp;quot;eckigeren&amp;quot; Gehäuse &amp;quot;Diplomatic&amp;quot; auf den Markt gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faema führte mit dem Modell E61 als erster halbautomtischer Espressomaschine mehrere bahnbrechende Neuerungen in die Espressomaschinentechnik ein, die im Gastronomiebereich bis heute verwendet werden und in ihrer Tragweite wohl nur vergleichbar sind mit der Einführung der Handhebelpumpe durch Archille Gaggia. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die E61 war z.B. die erste [[Zweikreismaschinen|Zweikreismaschine]] mit [[Wärmeaustauscher]]. Für die Kaffeeerzeugung wurde statt Kesselwasser Frischwasser verwendet, das über einen vorgeschalteten regenerierbaren Entkalker (Depuratore) entkalkt worden war. Der Druck wurde mit einer elektrischen Pumpe der Firma Procon statt des sonst üblichen Hebels erzeugt. Als Nebeneffekt konnte die Maschine auch ohne Anschluss an die Wasserleitung aus einem Tank betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das äußerlich hervorstechendste Merkmal war die ca. 6 Kilo schwere aus massivem Messing gefertigte und verchromte außen liegende Brühgruppe. Intern war sie so konstruiert, dass sie ständig mit zirkulierendem Heißwasser beheizt wurde, welches nun nicht mehr aus dem Kessel, sondern über einen Wärmetauscher und ein [[Thermosiphon|Thermosyphonsystem]] (ähnlich einer Warmwasserheizung) gespeist wurde. Bei der Espressobereitung sorgte eine Mechanik aus Federn, Exzentern und Expansionshohlräumen für eine sofortige Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende und eine sogenannte [[Vorbrühen|Vorbrühung]] (Preinfusion). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbrühung bedeutet, dass nicht sofort Heißwasser unter Hochdruck auf den gepressten Kaffee geleitet wird und somit die Pressung zerstört, sondern über die Preinfusionsmechanik mit erheblich niedrigerem Druck am Kaffee ankommt, ihn durchtränkt und so Zeit zum Aufquellen gibt. Der nach einigen Sekunden einsetzende Hochdruck (9bar) trifft nun auf einen durch die Vorquellung stabileren &amp;quot;Kaffeepuck&amp;quot;, der besser extrahiert werden kann. Auch die alten [[Handhebelmaschinen|Handhebelmaschinen]] arbeiteten mit Vorbrühung, aber aus anderem Grund.&lt;br /&gt;
Der E61 Brühkopf sollte diese Vorbrühung ebenfalls haben, die Vorbrühzeit war hier aber als automatische Zeitdauer von 4-6 Sekunden fest eingestellt und konnte bei Bedarf durch eine mittlere Hebelstellung verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Erfolg der E61 erklärt sich aber in erster Linie durch das Ersetzen des kräftezehrenden und teilweise unfallträchtigen Hebels bei der Bedienung und die Automatisierung des Brühprozesses große Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit. &lt;br /&gt;
Die Maschine löste damit die bis dahin vorherrschenden großen Handhebelmaschinen ab und dominierte die Espressobars in den 60er Jahren und führte weltweit zu einer starken Verbreitung der Espressomaschinen insgesamt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die E61 wurde bis 1966 in einer Auflage von vielen tausend Stück hergestellt und schliesslich durch die Modelle E64 und E66 Diplomatic abgelöst, die äußerlich deutlich stärker die kubischen Gestaltungsformen der späten 60er Jahre zeigten und neben einer veränderten Brühgruppe  eine vergrößerte obere und untere Tassenablage und einen zeitgesteuerten und damit vollautomatischen Espressobezug auf Knopfdruck besaßen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Ende der 90er Jahre das Patent auslief, erlebte die Brühgruppe in leicht modifizierter Form eine Renaissance bei Gastronomiemaschinen und Haushaltsmaschinen aus dem semiprofessionellen Bereich. &lt;br /&gt;
Daher auch die häufig anzutreffende begriffliche Gleichsetzung des Namens &amp;quot;E61&amp;quot; ausschließlich mit der nachgebauten Brühgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Feier des 40jährigen Firmenjubiläums brachte Faema 2001 selbst unter den Namen &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot; eine Zweikreismaschine heraus, die äußerlich weitgehend die gleiche Gehäuseform wie die historische Faema E61 zeigt. Bis auf die Brühgruppe wurde die Technik allerdings modifiziert und u.a. ein kleinerer Kessel und ein einstellbares Thermisches Gleichgewicht eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Faema E61 wurden je nach Einsatzbereich in Bars und Bistros als 1- bis 6-gruppige Maschinen hergestellt. Während die früheren Modelle eine verchromte Front tragen, ist diese ab ca. 1965 aus Edelstahlblech hergestellt. &lt;br /&gt;
Etwa ab diesem Zeitpunkt werden auch Edelstahlkessel statt der früheren Kupferkessel verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historischen Zweikreismaschinen E61 unterscheiden sich nur unwesentlich von zeitgenössischen halbautomatischen Zweikreismaschinen aus dem Gastronomiebereich. Aus diesem Grunde sind neben dem attraktiven Äußeren weltweit auch noch viele Maschinen in Bars im täglichen Einsatz, teilweise durchgehend seit fast 50 Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzen Jahren sind aber auch viele neue Gastronomiebetriebe dazu gekommen, die revisionierte historische Faemas im täglichen Betrieb einsetzen.&lt;br /&gt;
Oft werden dann bei der Revisionierung ein Entlüftungsventil und eine einfach nachzurüstende automatische Kesselfüllung ergänzt, um dem Barista den gelegentlichen Blick auf die Wasserstrandsanzeige des Kessels zu ersparen und der Quecksilberdruckschalter durch einen Pressostaten ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinfacht werden Restauration und Betrieb der historischen E 61 allgemein im Gegensatz zu manch anderer historischer Espressomaschine dadurch, daß sich alle wesentlichen technischen Ersatzteile wie Kessel, Heizung, Dichtungen, Dampfausgabe, etc. gut beschaffen lassen und sich auch verloren gegangene Bestandteile des Gehäuses durch die oft  baugleichen oder aber optisch verträglich zu integrierenden Ersatzteile der aktuell hergestellten Modelle &amp;quot;E61-Legend/Jubile&amp;quot; ersetzen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einsatzmöglichkeit im Privathaushalt:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz im Privathaushalt oder Büro empfiehlt sich besonders das eingruppige Modell, das sich mit einer Heizleistung von 1500 Watt bei 230 Volt einfach am heimischen Stromnetz betreiben lässt. Auch ein Tankbetrieb ohne Festwasseranschluss ist möglich.&lt;br /&gt;
Durch eine vollständige Isolierung des Kessels und sämtlicher Rohrleitungen und durchgehenden Betrieb mit einem Mindestwasserstand im Kessel von ca. 3 Litern läßt sich hier sogar ein Betriebsmodus finden, der kostenmäßig nur wenig über dem einer großen semiprofessionellen Haushaltmaschine mit E61-Brühgruppe, wie bspw. einer ECM Technika, liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt zeigt die Maschine im täglichen Einsatz ein eher gutmütiges thermisches Verhalten und unterscheidet sich im Betrieb nicht wesentlich von anderen größeren Zweikreismaschinen, bei denen stets der bakannte kurze Leerbezug zur Temperaturkontrolle vor dem Kaffeebezug notwendig ist.  Durch Einbau von Reduzierdüsen läßt sich der Umlauf des Thermosiphons bei Bedarf zusätzlich beeinflussen. Das Dampfvolumen zum aufschäumen von Milch ist hingegen auch bei einem Mindestwasserstand von 3 Litern und Kesseldruck von 0,8-9 Bar mehr als ausreichend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte eingruppige Modelle werden ca. von 600,- bis 1.400,-€ gehandelt, restaurierte Modelle können 1.500,- € bis 3.500,- kosten, je nach Qualität der Restaurierung und Vollständigkeit der Originalsubstanz. Zwei- und mehrgruppige Modelle sind oft etwas preiswerter, da sie für den Einsatz in Privathaushalten weniger geeignet und wohl auch in größerer Stückzahl hergestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweikreismaschine mit Wärmetauscher (einer pro Gruppe, je. ca. 200ml Inhalt), Thermosiphon und halbautomatischer Brühgruppe, elekrische volumetrischer Faema-Procon-Pumpe, einstellbares Expansionsventil, Rückschlagventil, Pumpenmanometer, Kesselmanometer, Scaldatazze (Tassenvorwärmung über Dampf), Rigenerazioneventil für einfache Rigenerierung des Kunstharzentkalkers, elektrische Heizung und Gasheizung, zweifacher Druckschalter auf Quecksilberbasis (Pressosstat), Sicherheitsventil, beleuchtete Glastafel an der Vorderseite (zur Theke hin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi01: 1-gruppig - 550x540x565mm  - 42 KG - 1800 W (davon Heizung: 1500W)- 8 Liter Boilerinhalt (Mindestwasserinhalt 3Liter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi02: 2-gruppig - 710x540x565mm - 57 KG - 2600 W - 13,4 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi03: 3-gruppig - 880x540x565mm - 72 KG - 3700 W - 18,85 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
* http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=397&lt;br /&gt;
* http://www.wholelattelove.com/articles.cfm?articleID=89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Neuauflage &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot;:&lt;br /&gt;
* http://www.mack-eistechnik.de/P_G_Service_espressomaschinen_faema.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]] [[Kategorie:Faema]] [[Kategorie:Zweikreismaschinen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17951</id>
		<title>Faema E61</title>
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		<updated>2010-09-26T17:50:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema_E61_front.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_back2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Vorderseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben1.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E61 ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1961 (E61 - Eclisse 1961 wegen der im gleichen Jahr stattfindenden Sonnenfinsternis) im modifizierten Gehäuse des älteren Modells &amp;quot;Präsident&amp;quot; und im heute nicht mehr so bekannten deutlich &amp;quot;eckigeren&amp;quot; Gehäuse &amp;quot;Diplomatic&amp;quot; auf den Markt gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faema führte mit dem Modell E61 als erster halbautomtischer Espressomaschine mehrere bahnbrechende Neuerungen in die Espressomaschinentechnik ein, die im Gastronomiebereich bis heute verwendet werden und in ihrer Tragweite wohl nur vergleichbar sind mit der Einführung der Handhebelpumpe durch Archille Gaggia. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die E61 war z.B. die erste [[Zweikreismaschinen|Zweikreismaschine]] mit [[Wärmeaustauscher]]. Für die Kaffeeerzeugung wurde statt Kesselwasser Frischwasser verwendet, das über einen vorgeschalteten regenerierbaren Entkalker (Depuratore) entkalkt worden war. Der Druck wurde mit einer elektrischen Pumpe der Firma Procon statt des sonst üblichen Hebels erzeugt. Als Nebeneffekt konnte die Maschine auch ohne Anschluss an die Wasserleitung aus einem Tank betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das äußerlich hervorstechendste Merkmal war die ca. 6 Kilo schwere aus massivem Messing gefertigte und verchromte außen liegende Brühgruppe. Intern war sie so konstruiert, dass sie ständig mit zirkulierendem Heißwasser beheizt wurde, welches nun nicht mehr aus dem Kessel, sondern über einen Wärmetauscher und ein [[Thermosiphon|Thermosyphonsystem]] (ähnlich einer Warmwasserheizung) gespeist wurde. Bei der Espressobereitung sorgte eine Mechanik aus Federn, Exzentern und Expansionshohlräumen für eine sofortige Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende und eine sogenannte [[Vorbrühen|Vorbrühung]] (Preinfusion). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbrühung bedeutet, dass nicht sofort Heißwasser unter Hochdruck auf den gepressten Kaffee geleitet wird und somit die Pressung zerstört, sondern über die Preinfusionsmechanik mit erheblich niedrigerem Druck am Kaffee ankommt, ihn durchtränkt und so Zeit zum Aufquellen gibt. Der nach einigen Sekunden einsetzende Hochdruck (9bar) trifft nun auf einen durch die Vorquellung stabileren &amp;quot;Kaffeepuck&amp;quot;, der besser extrahiert werden kann. Auch die alten [[Handhebelmaschinen|Handhebelmaschinen]] arbeiteten mit Vorbrühung, aber aus anderem Grund.&lt;br /&gt;
Der E61 Brühkopf sollte diese Vorbrühung ebenfalls haben, die Vorbrühzeit war hier aber als automatische Zeitdauer von 4-6 Sekunden fest eingestellt und konnte bei Bedarf durch eine mittlere Hebelstellung verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Erfolg der E61 erklärt sich aber in erster Linie durch das Ersetzen des kräftezehrenden und teilweise unfallträchtigen Hebels bei der Bedienung und die Automatisierung des Brühprozesses große Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit. &lt;br /&gt;
Die Maschine löste damit die bis dahin vorherrschenden großen Handhebelmaschinen ab und dominierte die Espressobars in den 60er Jahren und führte weltweit zu einer starken Verbreitung der Espressomaschinen insgesamt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die E61 wurde bis 1966 in einer Auflage von vielen tausend Stück hergestellt und schliesslich durch die Modelle E64 und E66 Diplomatic abgelöst, die äußerlich deutlich stärker die kubischen Gestaltungsformen der späten 60er Jahre zeigten und neben einer veränderten Brühgruppe  eine vergrößerte obere und untere Tassenablage und einen zeitgesteuerten und damit vollautomatischen Espressobezug auf Knopfdruck besaßen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Ende der 90er Jahre das Patent auslief, erlebte die Brühgruppe in leicht modifizierter Form eine Renaissance bei Gastronomiemaschinen und Haushaltsmaschinen aus dem semiprofessionellen Bereich. &lt;br /&gt;
Daher auch die häufig anzutreffende begriffliche Gleichsetzung des Namens &amp;quot;E61&amp;quot; ausschließlich mit der nachgebauten Brühgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Feier des 40jährigen Firmenjubiläums brachte Faema 2001 selbst eine Neuauflage unter den Namen &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot; eine Zweikreismaschine heraus, die äußerlich weitgehend die gleichen Gehäuseformen zeigen. Bis auf die Brühgruppe wurde die Technik allerdings modifiziert und ein kleinerer Kessel und ein einstellbares Thermisches Gleichgewicht eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Faema E61 wurden je nach Einsatzbereich in Bars und Bistros als 1- bis 6-gruppige Maschinen hergestellt. Während die früheren Modelle eine verchromte Front tragen, ist diese ab ca. 1965 aus Edelstahlblech hergestellt. &lt;br /&gt;
Etwa ab diesem Zeitpunkt werden auch Edelstahlkessel statt der früheren Kupferkessel verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historischen Zweikreismaschinen E61 unterscheiden sich nur unwesentlich von zeitgenössischen halbautomatischen Zweikreismaschinen aus dem Gastronomiebereich. Aus diesem Grunde sind neben dem attraktiven Äußeren weltweit auch noch viele Maschinen in Bars im täglichen Einsatz, teilweise durchgehend seit fast 50 Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzen Jahren sind aber auch viele neue Gastronomiebetriebe dazu gekommen, die revisionierte historische Faemas im täglichen Betrieb einsetzen.&lt;br /&gt;
In der Regel werden hier ein Entlüftungsventil und eine einfach nachzurüstende automatische Kesselfüllung ergänzt, um dem Barista den gelegentlichen Blick auf die Wasserstrandsanzeige des Kessels zu ersparen und der Quecksilberdruckschalter durch einen Pressostaten ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinfacht werden Restauration und Betrieb der historischen E 61 allgemein im Gegensatz zu manch anderer historischer Espressomaschine dadurch, daß sich alle wesentlichen technischen Ersatzteile wie Kessel, Heizung, Dichtungen, Dampfausgabe, etc. gut beschaffen lassen und sich auch verloren gegangene Bestandteile des Gehäuses durch die oft  baugleichen oder aber optisch verträglich zu integrierenden Ersatzteile der aktuell hergestellten Modelle &amp;quot;E61-Legend/Jubile&amp;quot; ersetzen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einsatzmöglichkeit im Privathaushalt:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz im Privathaushalt oder Büro empfiehlt sich besonders das eingruppige Modell, das sich mit einer Heizleistung von 1500 Watt bei 230 Volt einfach am heimischen Stromnetz betreiben lässt. Auch ein Tankbetrieb ohne Festwasseranschluss ist möglich.&lt;br /&gt;
Durch eine vollständige Isolierung des Kessels und sämtlicher Rohrleitungen und durchgehenden Betrieb mit einem Mindestwasserstand im Kessel von ca. 3 Litern läßt sich hier sogar ein Betriebsmodus finden, der kostenmäßig nur wenig über dem einer großen semiprofessionellen Haushaltmaschine mit E61-Brühgruppe, wie bspw. einer ECM Technika, liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt zeigt die Maschine im täglichen Einsatz ein eher gutmütiges thermisches Verhalten und unterscheidet sich im Betrieb nicht wesentlich von anderen größeren Zweikreismaschinen, bei denen stets der bakannte kurze Leerbezug zur Temperaturkontrolle vor dem Kaffeebezug notwendig ist.  Durch Einbau von Reduzierdüsen läßt sich der Umlauf des Thermosiphons zusätzlich beeinflussen. Das Dampfvolumen zum aufschäumen von Milch ist hingegen auch bei einem Mindestwasserstand von 3 Litern und Kesseldruck von 0,8-9 Bar mehr als ausreichend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte eingruppige Modelle werden ca. von 600,- bis 1.400,-€ gehandelt, restaurierte Modelle können 1.500,- € bis 3.500,- kosten, je nach Qualität der Restaurierung und Vollständigkeit der Originalsubstanz. Zwei- und mehrgruppige Modelle sind oft etwas preiswerter, da sie für den Einsatz in Privathaushalten weniger geeignet und wohl auch in größerer Stückzahl hergestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweikreismaschine mit Wärmetauscher (einer pro Gruppe, je. ca. 200ml Inhalt), Thermosiphon und halbautomatischer Brühgruppe, elekrische volumetrischer Faema-Procon-Pumpe, einstellbares Expansionsventil, Rückschlagventil, Pumpenmanometer, Kesselmanometer, Scaldatazze (Tassenvorwärmung über Dampf), Rigenerazioneventil für einfache Rigenerierung des Kunstharzentkalkers, elektrische Heizung und Gasheizung, zweifacher Druckschalter auf Quecksilberbasis (Pressosstat), Sicherheitsventil, beleuchtete Glastafel an der Vorderseite (zur Theke hin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi01: 1-gruppig - 550x540x565mm  - 42 KG - 1800 W (davon Heizung: 1500W)- 8 Liter Boilerinhalt (Mindestwasserinhalt 3Liter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi02: 2-gruppig - 710x540x565mm - 57 KG - 2600 W - 13,4 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi03: 3-gruppig - 880x540x565mm - 72 KG - 3700 W - 18,85 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
* http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=397&lt;br /&gt;
* http://www.wholelattelove.com/articles.cfm?articleID=89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Neuauflage &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot;:&lt;br /&gt;
* http://www.mack-eistechnik.de/P_G_Service_espressomaschinen_faema.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]] [[Kategorie:Faema]] [[Kategorie:Zweikreismaschinen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17950</id>
		<title>Faema E61</title>
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		<updated>2010-09-26T17:44:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema_E61_front.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_back2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Vorderseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben1.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E61 ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1961 (E61 - Eclisse 1961 wegen der im gleichen Jahr stattfindenden Sonnenfinsternis) im modifizierten Gehäuse des älteren Modells &amp;quot;Präsident&amp;quot; und im heute nicht mehr so bekannten deutlich &amp;quot;eckigeren&amp;quot; Gehäuse &amp;quot;Diplomatic&amp;quot; auf den Markt gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faema führte mit dem Modell E61 als erster halbautomtischer Espressomaschine mehrere bahnbrechende Neuerungen in die Espressomaschinentechnik ein, die im Gastronomiebereich bis heute verwendet werden und in ihrer Tragweite wohl nur vergleichbar sind mit der Einführung der Handhebelpumpe durch Archille Gaggia. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die E61 war z.B. die erste [[Zweikreismaschinen|Zweikreismaschine]] mit [[Wärmeaustauscher]]. Für die Kaffeeerzeugung wurde statt Kesselwasser Frischwasser verwendet, das über einen vorgeschalteten regenerierbaren Entkalker (Depuratore) entkalkt worden war. Der Druck wurde mit einer elektrischen Pumpe der Firma Procon statt des sonst üblichen Hebels erzeugt. Als Nebeneffekt konnte die Maschine auch ohne Anschluss an die Wasserleitung aus einem Tank betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das äußerlich hervorstechendste Merkmal war die ca. 6 Kilo schwere aus massivem Messing gefertigte und verchromte außen liegende Brühgruppe. Intern war sie so konstruiert, dass sie ständig mit zirkulierendem Heißwasser beheizt wurde, welches nun nicht mehr aus dem Kessel, sondern über einen Wärmetauscher und ein [[Thermosiphon|Thermosyphonsystem]] (ähnlich einer Warmwasserheizung) gespeist wurde. Bei der Espressobereitung sorgte eine Mechanik aus Federn, Exzentern und Expansionshohlräumen für eine sofortige Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende und eine sogenannte [[Vorbrühen|Vorbrühung]] (Preinfusion). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbrühung bedeutet, dass nicht sofort Heißwasser unter Hochdruck auf den gepressten Kaffee geleitet wird und somit die Pressung zerstört, sondern über die Preinfusionsmechanik mit erheblich niedrigerem Druck am Kaffee ankommt, ihn durchtränkt und so Zeit zum Aufquellen gibt. Der nach einigen Sekunden einsetzende Hochdruck (9bar) trifft nun auf einen durch die Vorquellung stabileren &amp;quot;Kaffeepuck&amp;quot;, der besser extrahiert werden kann. Auch die alten [[Handhebelmaschinen|Handhebelmaschinen]] arbeiteten mit Vorbrühung, aber aus anderem Grund.&lt;br /&gt;
Der E61 Brühkopf sollte diese Vorbrühung ebenfalls haben, die Vorbrühzeit war hier aber als automatische Zeitdauer von 4-6 Sekunden fest eingestellt und konnte bei Bedarf durch eine mittlere Hebelstellung verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Erfolg der E61 erklärt sich aber in erster Linie durch das Ersetzen des kräftezehrenden und teilweise unfallträchtigen Hebels bei der Bedienung und die Automatisierung des Brühprozesses große Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit. &lt;br /&gt;
Die Maschine löste damit die bis dahin vorherrschenden großen Handhebelmaschinen ab und dominierte die Espressobars in den 60er Jahren und führte weltweit zu einer starken Verbreitung der Espressomaschinen insgesamt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die E61 wurde bis 1966 in einer Auflage von vielen tausend Stück hergestellt und schliesslich durch die Modelle E64 und E66 Diplomatic abgelöst, die äußerlich deutlich stärker die kubischen Gestaltungsformen der späten 60er Jahre zeigten und neben einer veränderten Brühgruppe  eine vergrößerte obere und untere Tassenablage und einen zeitgesteuerten und damit vollautomatischen Espressobezug auf Knopfdruck besaßen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Ende der 90er Jahre das Patent auslief, erlebte die Brühgruppe in leicht modifizierter Form eine Renaissance bei Gastronomiemaschinen und Haushaltsmaschinen aus dem semiprofessionellen Bereich. Daher auch die teilweise begriffliche Gleichsetzung des Namens &amp;quot;E61&amp;quot; ausschließlich mit der nachgebauten Brühgruppe&lt;br /&gt;
Zur Feier des 40jährigen Firmenjubiläums brachte Faema selbst eine Neuauflage einer Zweikreismaschine unter den Namen &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot; heraus, die äußerlich weitgehend die gleichen Gehäuseformen zeigen. Bis auf die Brühgruppe wurde die Technik allerdings modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Faema E61 wurden je nach Einsatzbereich in Bars und Bistros als 1- bis 6-gruppige Maschinen hergestellt. Während die früheren Modelle eine verchromte Front tragen, ist diese ab ca. 1965 aus Edelstahlblech hergestellt. &lt;br /&gt;
Etwa ab diesem Zeitpunkt werden auch Edelstahlkessel statt der früheren Kupferkessel verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historischen Zweikreismaschinen E61 unterscheiden sich nur unwesentlich von zeitgenössischen halbautomatischen Zweikreismaschinen aus dem Gastronomiebereich. Aus diesem Grunde sind neben dem attraktiven Äußeren weltweit auch noch viele Maschinen in Bars im täglichen Einsatz, teilweise durchgehend seit fast 50 Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzen Jahren sind aber auch viele neue Gastronomiebetriebe dazu gekommen, die revisionierte historische Faemas im täglichen Betrieb einsetzen.&lt;br /&gt;
In der Regel werden hier ein Entlüftungsventil und eine einfach nachzurüstende automatische Kesselfüllung ergänzt, um dem Barista den gelegentlichen Blick auf die Wasserstrandsanzeige des Kessels zu ersparen und der Quecksilberdruckschalter durch einen Pressostaten ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinfacht werden Restauration und Betrieb der historischen E 61 allgemein im Gegensatz zu manch anderer historischer Espressomaschine dadurch, daß sich alle wesentlichen technischen Ersatzteile wie Kessel, Heizung, Dichtungen, Dampfausgabe, etc. gut beschaffen lassen und sich auch verloren gegangene Bestandteile des Gehäuses durch die oft  baugleichen oder aber optisch verträglich zu integrierenden Ersatzteile der aktuell hergestellten Modelle &amp;quot;E61-Legend/Jubile&amp;quot; ersetzen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einsatzmöglichkeit im Privathaushalt:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz im Privathaushalt oder Büro empfiehlt sich besonders das eingruppige Modell, das sich mit einer Heizleistung von 1500 Watt bei 230 Volt einfach am heimischen Stromnetz betreiben lässt. Auch ein Tankbetrieb ohne Festwasseranschluss ist möglich.&lt;br /&gt;
Durch eine vollständige Isolierung des Kessels und sämtlicher Rohrleitungen und durchgehenden Betrieb mit einem Mindestwasserstand im Kessel von ca. 3 Litern läßt sich hier sogar ein Betriebsmodus finden, der kostenmäßig nur wenig über dem einer großen semiprofessionellen Haushaltmaschine mit E61-Brühgruppe, wie bspw. einer ECM Technika, liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt zeigt die Maschine im täglichen Einsatz ein eher gutmütiges thermisches Verhalten und unterscheidet sich im Betrieb nicht wesentlich von anderen größeren Zweikreismaschinen, bei denen stets der bakannte kurze Leerbezug zur Temperaturkontrolle vor dem Kaffeebezug notwendig ist.  Durch Einbau von Reduzierdüsen läßt sich der Umlauf des Thermosiphons zusätzlich beeinflussen. Das Dampfvolumen zum aufschäumen von Milch ist hingegen auch bei einem Mindestwasserstand von 3 Litern und Kesseldruck von 0,8-9 Bar mehr als ausreichend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte eingruppige Modelle werden ca. von 600,- bis 1.400,-€ gehandelt, restaurierte Modelle können 1.500,- € bis 3.500,- kosten, je nach Qualität der Restaurierung und Vollständigkeit der Originalsubstanz. Zwei- und mehrgruppige Modelle sind oft etwas preiswerter, da sie für den Einsatz in Privathaushalten weniger geeignet und wohl auch in größerer Stückzahl hergestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweikreismaschine mit Wärmetauscher (einer pro Gruppe, je. ca. 200ml Inhalt), Thermosiphon und halbautomatischer Brühgruppe, elekrische volumetrischer Faema-Procon-Pumpe, einstellbares Expansionsventil, Rückschlagventil, Pumpenmanometer, Kesselmanometer, Scaldatazze (Tassenvorwärmung über Dampf), Rigenerazioneventil für einfache Rigenerierung des Kunstharzentkalkers, elektrische Heizung und Gasheizung, zweifacher Druckschalter auf Quecksilberbasis (Pressosstat), Sicherheitsventil, beleuchtete Glastafel an der Vorderseite (zur Theke hin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi01: 1-gruppig - 550x540x565mm  - 42 KG - 1800 W (davon Heizung: 1500W)- 8 Liter Boilerinhalt (Mindestwasserinhalt 3Liter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi02: 2-gruppig - 710x540x565mm - 57 KG - 2600 W - 13,4 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi03: 3-gruppig - 880x540x565mm - 72 KG - 3700 W - 18,85 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
* http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=397&lt;br /&gt;
* http://www.wholelattelove.com/articles.cfm?articleID=89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Neuauflage &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot;:&lt;br /&gt;
* http://www.mack-eistechnik.de/P_G_Service_espressomaschinen_faema.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]] [[Kategorie:Faema]] [[Kategorie:Zweikreismaschinen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17949</id>
		<title>Faema E61</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17949"/>
		<updated>2010-09-26T17:41:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema_E61_front.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_back2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Vorderseite]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E61 ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1961 (E61 - Eclisse 1961 wegen der im gleichen Jahr stattfindenden Sonnenfinsternis) im modifizierten Gehäuse des älteren Modells &amp;quot;Präsident&amp;quot; und im heute nicht mehr so bekannten deutlich &amp;quot;eckigeren&amp;quot; Gehäuse &amp;quot;Diplomatic&amp;quot; auf den Markt gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faema führte mit dem Modell E61 als erster halbautomtischer Espressomaschine mehrere bahnbrechende Neuerungen in die Espressomaschinentechnik ein, die im Gastronomiebereich bis heute verwendet werden und in ihrer Tragweite wohl nur vergleichbar sind mit der Einführung der Handhebelpumpe durch Archille Gaggia. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die E61 war z.B. die erste [[Zweikreismaschinen|Zweikreismaschine]] mit [[Wärmeaustauscher]]. Für die Kaffeeerzeugung wurde statt Kesselwasser Frischwasser verwendet, das über einen vorgeschalteten regenerierbaren Entkalker (Depuratore) entkalkt worden war. Der Druck wurde mit einer elektrischen Pumpe der Firma Procon statt des sonst üblichen Hebels erzeugt. Als Nebeneffekt konnte die Maschine auch ohne Anschluss an die Wasserleitung aus einem Tank betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das äußerlich hervorstechendste Merkmal war die ca. 6 Kilo schwere aus massivem Messing gefertigte und verchromte außen liegende Brühgruppe. Intern war sie so konstruiert, dass sie ständig mit zirkulierendem Heißwasser beheizt wurde, welches nun nicht mehr aus dem Kessel, sondern über einen Wärmetauscher und ein [[Thermosiphon|Thermosyphonsystem]] (ähnlich einer Warmwasserheizung) gespeist wurde. Bei der Espressobereitung sorgte eine Mechanik aus Federn, Exzentern und Expansionshohlräumen für eine sofortige Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende und eine sogenannte [[Vorbrühen|Vorbrühung]] (Preinfusion). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbrühung bedeutet, dass nicht sofort Heißwasser unter Hochdruck auf den gepressten Kaffee geleitet wird und somit die Pressung zerstört, sondern über die Preinfusionsmechanik mit erheblich niedrigerem Druck am Kaffee ankommt, ihn durchtränkt und so Zeit zum Aufquellen gibt. Der nach einigen Sekunden einsetzende Hochdruck (9bar) trifft nun auf einen durch die Vorquellung stabileren &amp;quot;Kaffeepuck&amp;quot;, der besser extrahiert werden kann. Auch die alten [[Handhebelmaschinen|Handhebelmaschinen]] arbeiteten mit Vorbrühung, aber aus anderem Grund.&lt;br /&gt;
Der E61 Brühkopf sollte diese Vorbrühung ebenfalls haben, die Vorbrühzeit war hier aber als automatische Zeitdauer von 4-6 Sekunden fest eingestellt und konnte bei Bedarf durch eine mittlere Hebelstellung verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Erfolg der E61 erklärt sich aber in erster Linie durch das Ersetzen des kräftezehrenden und teilweise unfallträchtigen Hebels bei der Bedienung und die Automatisierung des Brühprozesses große Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit. &lt;br /&gt;
Die Maschine löste damit die bis dahin vorherrschenden großen Handhebelmaschinen ab und dominierte die Espressobars in den 60er Jahren und führte weltweit zu einer starken Verbreitung der Espressomaschinen insgesamt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die E61 wurde bis 1966 in einer Auflage von vielen tausend Stück hergestellt und schliesslich durch die Modelle E64 und E66 Diplomatic abgelöst, die äußerlich deutlich stärker die kubischen Gestaltungsformen der späten 60er Jahre zeigten und neben einer veränderten Brühgruppe  eine vergrößerte obere und untere Tassenablage und einen zeitgesteuerten und damit vollautomatischen Espressobezug auf Knopfdruck besaßen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Ende der 90er Jahre das Patent auslief, erlebte die Brühgruppe in leicht modifizierter Form eine Renaissance bei Gastronomiemaschinen und Haushaltsmaschinen aus dem semiprofessionellen Bereich. Daher auch die teilweise begriffliche Gleichsetzung des Namens &amp;quot;E61&amp;quot; ausschließlich mit der nachgebauten Brühgruppe&lt;br /&gt;
Zur Feier des 40jährigen Firmenjubiläums brachte Faema selbst eine Neuauflage einer Zweikreismaschine unter den Namen &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot; heraus, die äußerlich weitgehend die gleichen Gehäuseformen zeigen. Bis auf die Brühgruppe wurde die Technik allerdings modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Faema E61 wurden je nach Einsatzbereich in Bars und Bistros als 1- bis 6-gruppige Maschinen hergestellt. Während die früheren Modelle eine verchromte Front tragen, ist diese ab ca. 1965 aus Edelstahlblech hergestellt. &lt;br /&gt;
Etwa ab diesem Zeitpunkt werden auch Edelstahlkessel statt der früheren Kupferkessel verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historischen Zweikreismaschinen E61 unterscheiden sich nur unwesentlich von zeitgenössischen halbautomatischen Zweikreismaschinen aus dem Gastronomiebereich. Aus diesem Grunde sind neben dem attraktiven Äußeren weltweit auch noch viele Maschinen in Bars im täglichen Einsatz, teilweise durchgehend seit fast 50 Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzen Jahren sind aber auch viele neue Gastronomiebetriebe dazu gekommen, die revisionierte historische Faemas im täglichen Betrieb einsetzen.&lt;br /&gt;
In der Regel werden hier ein Entlüftungsventil und eine einfach nachzurüstende automatische Kesselfüllung ergänzt, um dem Barista den gelegentlichen Blick auf die Wasserstrandsanzeige des Kessels zu ersparen und der Quecksilberdruckschalter durch einen Pressostaten ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinfacht werden Restauration und Betrieb der historischen E 61 allgemein im Gegensatz zu manch anderer historischer Espressomaschine dadurch, daß sich alle wesentlichen technischen Ersatzteile wie Kessel, Heizung, Dichtungen, Dampfausgabe, etc. gut beschaffen lassen und sich auch verloren gegangene Bestandteile des Gehäuses durch die oft  baugleichen oder aber optisch verträglich zu integrierenden Ersatzteile der aktuell hergestellten Modelle &amp;quot;E61-Legend/Jubile&amp;quot; ersetzen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einsatzmöglichkeit im Privathaushalt:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz im Privathaushalt oder Büro empfiehlt sich besonders das eingruppige Modell, das sich mit einer Heizleistung von 1500 Watt bei 230 Volt einfach am heimischen Stromnetz betreiben lässt. Auch ein Tankbetrieb ohne Festwasseranschluss ist möglich.&lt;br /&gt;
Durch eine vollständige Isolierung des Kessels und sämtlicher Rohrleitungen und durchgehenden Betrieb mit einem Mindestwasserstand im Kessel von ca. 3 Litern läßt sich hier sogar ein Betriebsmodus finden, der kostenmäßig nur wenig über dem einer großen semiprofessionellen Haushaltmaschine mit E61-Brühgruppe, wie bspw. einer ECM Technika, liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt zeigt die Maschine im täglichen Einsatz ein eher gutmütiges thermisches Verhalten und unterscheidet sich im Betrieb nicht wesentlich von anderen größeren Zweikreismaschinen, bei denen stets der bakannte kurze Leerbezug zur Temperaturkontrolle vor dem Kaffeebezug notwendig ist.  Durch Einbau von Reduzierdüsen läßt sich der Umlauf des Thermosiphons zusätzlich beeinflussen. Das Dampfvolumen zum aufschäumen von Milch ist hingegen auch bei einem Mindestwasserstand von 3 Litern und Kesseldruck von 0,8-9 Bar mehr als ausreichend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte eingruppige Modelle werden ca. von 600,- bis 1400,-€ gehandelt, restaurierte Modelle können 1500,- € bis 3000,- kosten, je nach Erhaltungszustand und Vollständigkeit der Originalsubstanz. Zwei- und mehrgruppige Modelle sind etwas preiswerter, da sie für den Einsatz in Privathaushalten weniger geeignet und wohl auch in größerer Stückzahl hergestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweikreismaschine mit Wärmetauscher (einer pro Gruppe, je. ca. 200ml Inhalt), Thermosiphon und halbautomatischer Brühgruppe, elekrische volumetrischer Faema-Procon-Pumpe, einstellbares Expansionsventil, Rückschlagventil, Pumpenmanometer, Kesselmanometer, Scaldatazze (Tassenvorwärmung über Dampf), Rigenerazioneventil für einfache Rigenerierung des Kunstharzentkalkers, elektrische Heizung und Gasheizung, zweifacher Druckschalter auf Quecksilberbasis (Pressosstat), Sicherheitsventil, beleuchtete Glastafel an der Vorderseite (zur Theke hin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi01: 1-gruppig - 550x540x565mm  - 42 KG - 1800 W (davon Heizung: 1500W)- 8 Liter Boilerinhalt (Mindestwasserinhalt 3Liter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi02: 2-gruppig - 710x540x565mm - 57 KG - 2600 W - 13,4 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi03: 3-gruppig - 880x540x565mm - 72 KG - 3700 W - 18,85 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
* http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=397&lt;br /&gt;
* http://www.wholelattelove.com/articles.cfm?articleID=89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Neuauflage &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot;:&lt;br /&gt;
* http://www.mack-eistechnik.de/P_G_Service_espressomaschinen_faema.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]] [[Kategorie:Faema]] [[Kategorie:Zweikreismaschinen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17948</id>
		<title>Faema E61</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17948"/>
		<updated>2010-09-26T17:38:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema_E61_front.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_back2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Vorderseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben1.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E61 ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1961 (E61 - Eclisse 1961 wegen der im gleichen Jahr stattfindenden Sonnenfinsternis) im modifizierten Gehäuse des älteren Modells &amp;quot;Präsident&amp;quot; und im heute nicht mehr so bekannten deutlich &amp;quot;eckigeren&amp;quot; Gehäuse &amp;quot;Diplomatic&amp;quot; auf den Markt gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faema führte mit dem Modell E61 als erster halbautomtischer Espressomaschine mehrere bahnbrechende Neuerungen in die Espressomaschinentechnik ein, die im Gastronomiebereich bis heute verwendet werden und in ihrer Tragweite wohl nur vergleichbar sind mit der Einführung der Handhebelpumpe durch Archille Gaggia. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die E61 war z.B. die erste [[Zweikreismaschinen|Zweikreismaschine]] mit [[Wärmeaustauscher]]. Für die Kaffeeerzeugung wurde statt Kesselwasser Frischwasser verwendet, das über einen vorgeschalteten regenerierbaren Entkalker (Depuratore) entkalkt worden war. Der Druck wurde mit einer elektrischen Pumpe der Firma Procon statt des sonst üblichen Hebels erzeugt. Als Nebeneffekt konnte die Maschine auch ohne Anschluss an die Wasserleitung aus einem Tank betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das äußerlich hervorstechendste Merkmal war die ca. 6 Kilo schwere aus massivem Messing gefertigte und verchromte außen liegende Brühgruppe. Intern war sie so konstruiert, dass sie ständig mit zirkulierendem Heißwasser beheizt wurde, welches nun nicht mehr aus dem Kessel, sondern über einen Wärmetauscher und ein [[Thermosiphon|Thermosyphonsystem]] (ähnlich einer Warmwasserheizung) gespeist wurde. Bei der Espressobereitung sorgte eine Mechanik aus Federn, Exzentern und Expansionshohlräumen für eine sofortige Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende und eine sogenannte [[Vorbrühen|Vorbrühung]] (Preinfusion). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbrühung bedeutet, dass nicht sofort Heißwasser unter Hochdruck auf den gepressten Kaffee geleitet wird und somit die Pressung zerstört, sondern über die Preinfusionsmechanik mit erheblich niedrigerem Druck am Kaffee ankommt, ihn durchtränkt und so Zeit zum Aufquellen gibt. Der nach einigen Sekunden einsetzende Hochdruck (9bar) trifft nun auf einen durch die Vorquellung stabileren &amp;quot;Kaffeepuck&amp;quot;, der besser extrahiert werden kann. Auch die alten [[Handhebelmaschinen|Handhebelmaschinen]] arbeiteten mit Vorbrühung, aber aus anderem Grund.&lt;br /&gt;
Der E61 Brühkopf sollte diese Vorbrühung ebenfalls haben, die Vorbrühzeit war hier aber als automatische Zeitdauer von 4-6 Sekunden fest eingestellt und konnte bei Bedarf durch eine mittlere Hebelstellung verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Erfolg der E61 erklärt sich aber in erster Linie durch das Ersetzen des kräftezehrenden und teilweise unfallträchtigen Hebels bei der Bedienung und die Automatisierung des Brühprozesses große Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit. &lt;br /&gt;
Die Maschine löste damit die bis dahin vorherrschenden großen Handhebelmaschinen ab und dominierte die Espressobars in den 60er Jahren und führte weltweit zu einer starken Verbreitung der Espressomaschinen insgesamt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die E61 wurde bis 1966 in einer Auflage von vielen tausend Stück hergestellt und schliesslich durch die Modelle E64 und E66 Diplomatic abgelöst, die äußerlich deutlich stärker die kubischen Gestaltungsformen der späten 60er Jahre zeigten und neben einer veränderten Brühgruppe  eine vergrößerte obere und untere Tassenablage und einen zeitgesteuerten und damit vollautomatischen Espressobezug auf Knopfdruck besaßen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Ende der 90er Jahre das Patent auslief, erlebte die Brühgruppe in leicht modifizierter Form eine Renaissance bei Gastronomiemaschinen und Haushaltsmaschinen aus dem semiprofessionellen Bereich. Daher auch die teilweise begriffliche Gleichsetzung des Namens &amp;quot;E61&amp;quot; ausschließlich mit der nachgebauten Brühgruppe&lt;br /&gt;
Zur Feier des 40jährigen Firmenjubiläums brachte Faema selbst eine Neuauflage einer Zweikreismaschine unter den Namen &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot; heraus, die äußerlich weitgehend die gleichen Gehäuseformen zeigen. Bis auf die Brühgruppe wurde die Technik allerdings modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Faema E61 wurden je nach Einsatzbereich in Bars und Bistros als 1- bis 6-gruppige Maschinen hergestellt. Während die früheren Modelle eine verchromte Front tragen, ist diese ab ca. 1965 aus Edelstahlblech hergestellt. &lt;br /&gt;
Etwa ab diesem Zeitpunkt werden auch Edelstahlkessel statt der früheren Kupferkessel verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historischen Zweikreismaschinen E61 unterscheiden sich nur unwesentlich von zeitgenössischen halbautomatischen Zweikreismaschinen aus dem Gastronomiebereich. Aus diesem Grunde sind neben dem attraktiven Äußeren weltweit auch noch viele Maschinen in Bars im täglichen Einsatz, teilweise durchgehend seit fast 50 Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzen Jahren sind aber auch viele neue Gastronomiebetriebe dazu gekommen, die revisionierte historische Faemas im täglichen Betrieb einsetzen.&lt;br /&gt;
In der Regel werden hier ein Entlüftungsventil und eine einfach nachzurüstende automatische Kesselfüllung ergänzt, um dem Barista den gelegentlichen Blick auf die Wasserstrandsanzeige des Kessels zu ersparen und der Quecksilberdruckschalter durch einen Pressostaten ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinfacht werden Restauration und Betrieb der historischen E 61 allgemein im Gegensatz zu manch anderer historischer Espressomaschine dadurch, daß sich alle wesentlichen technischen Ersatzteile wie Kessel, Heizung, Dichtungen, Dampfausgabe, etc. gut beschaffen lassen und sich auch verloren gegangene Bestandteile des Gehäuses durch die oft  baugleichen oder aber optisch verträglich zu integrierenden Ersatzteile der aktuell hergestellten Modelle &amp;quot;E61-Legend/Jubile&amp;quot; ersetzen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einsatzmöglichkeit im Privathaushalt:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz im Privathaushalt oder Büro empfiehlt sich besonders das eingruppige Modell, das sich mit einer Heizleistung von 1500 Watt bei 230 Volt einfach am heimischen Stromnetz betreiben lässt. Auch ein Tankbetrieb ohne Festwasseranschluss ist möglich.&lt;br /&gt;
Durch eine vollständige Isolierung des Kessels und sämtlicher Rohrleitungen und durchgehenden Betrieb mit einem Mindestwasserstand im Kessel von ca. 3 Litern läßt sich hier sogar ein Betriebsmodus finden, der kostenmäßig nur wenig über dem einer großen semiprofessionellen Haushaltmaschine mit E61-Brühgruppe, wie bspw. einer ECM Technika, liegt. &lt;br /&gt;
Insgesamt zeigt die Maschine im täglichen Einsatz ein eher gutmütiges thermisches Verhalten und unterscheidet sich im Betrieb nicht wesentlich von anderen größeren Zweikreismaschinen, bei denen stets der bakannte kurze Leerbezug zur Temperaturkontrolle vor dem Kaffeebezug notwendig ist.  Das Dampfvolumen zum aufschäumen von Milch ist hingegen auch bei einem Mindestwasserstand von 3 Litern und Kesseldruck von 0,8-9 Bar mehr als ausreichend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte eingruppige Modelle werden ca. von 600,- bis 1400,-€ gehandelt, restaurierte Modelle können 1500,- € bis 3000,- kosten, je nach Erhaltungszustand und Vollständigkeit der Originalsubstanz. Zwei- und mehrgruppige Modelle sind etwas preiswerter, da sie für den Einsatz in Privathaushalten weniger geeignet und wohl auch in größerer Stückzahl hergestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweikreismaschine mit Wärmetauscher (einer pro Gruppe, je. ca. 200ml Inhalt), Thermosiphon und halbautomatischer Brühgruppe, elekrische volumetrischer Faema-Procon-Pumpe, einstellbares Expansionsventil, Rückschlagventil, Pumpenmanometer, Kesselmanometer, Scaldatazze (Tassenvorwärmung über Dampf), Rigenerazioneventil für einfache Rigenerierung des Kunstharzentkalkers, elektrische Heizung und Gasheizung, zweifacher Druckschalter auf Quecksilberbasis (Pressosstat), Sicherheitsventil, beleuchtete Glastafel an der Vorderseite (zur Theke hin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi01: 1-gruppig - 550x540x565mm  - 42 KG - 1800 W (davon Heizung: 1500W)- 8 Liter Boilerinhalt (Mindestwasserinhalt 3Liter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi02: 2-gruppig - 710x540x565mm - 57 KG - 2600 W - 13,4 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi03: 3-gruppig - 880x540x565mm - 72 KG - 3700 W - 18,85 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Literaturhinweise / Links:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
* http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=397&lt;br /&gt;
* http://www.wholelattelove.com/articles.cfm?articleID=89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Neuauflage &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot;:&lt;br /&gt;
* http://www.mack-eistechnik.de/P_G_Service_espressomaschinen_faema.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]] [[Kategorie:Faema]] [[Kategorie:Zweikreismaschinen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17947</id>
		<title>Faema E61</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17947"/>
		<updated>2010-09-26T17:36:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema_E61_front.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_back2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Vorderseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben1.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E61 ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1961 (E61 - Eclisse 1961 wegen der im gleichen Jahr stattfindenden Sonnenfinsternis) im modifizierten Gehäuse des älteren Modells &amp;quot;Präsident&amp;quot; und im heute nicht mehr so bekannten deutlich &amp;quot;eckigeren&amp;quot; Gehäuse &amp;quot;Diplomatic&amp;quot; auf den Markt gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faema führte mit dem Modell E61 als erster halbautomtischer Espressomaschine mehrere bahnbrechende Neuerungen in die Espressomaschinentechnik ein, die im Gastronomiebereich bis heute verwendet werden und in ihrer Tragweite wohl nur vergleichbar sind mit der Einführung der Handhebelpumpe durch Archille Gaggia. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die E61 war z.B. die erste [[Zweikreismaschinen|Zweikreismaschine]] mit [[Wärmeaustauscher]]. Für die Kaffeeerzeugung wurde statt Kesselwasser Frischwasser verwendet, das über einen vorgeschalteten regenerierbaren Entkalker (Depuratore) entkalkt worden war. Der Druck wurde mit einer elektrischen Pumpe der Firma Procon statt des sonst üblichen Hebels erzeugt. Als Nebeneffekt konnte die Maschine auch ohne Anschluss an die Wasserleitung aus einem Tank betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das äußerlich hervorstechendste Merkmal war die ca. 6 Kilo schwere aus massivem Messing gefertigte und verchromte außen liegende Brühgruppe. Intern war sie so konstruiert, dass sie ständig mit zirkulierendem Heißwasser beheizt wurde, welches nun nicht mehr aus dem Kessel, sondern über einen Wärmetauscher und ein [[Thermosiphon|Thermosyphonsystem]] (ähnlich einer Warmwasserheizung) gespeist wurde. Bei der Espressobereitung sorgte eine Mechanik aus Federn, Exzentern und Expansionshohlräumen für eine sofortige Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende und eine sogenannte [[Vorbrühen|Vorbrühung]] (Preinfusion). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbrühung bedeutet, dass nicht sofort Heißwasser unter Hochdruck auf den gepressten Kaffee geleitet wird und somit die Pressung zerstört, sondern über die Preinfusionsmechanik mit erheblich niedrigerem Druck am Kaffee ankommt, ihn durchtränkt und so Zeit zum Aufquellen gibt. Der nach einigen Sekunden einsetzende Hochdruck (9bar) trifft nun auf einen durch die Vorquellung stabileren &amp;quot;Kaffeepuck&amp;quot;, der besser extrahiert werden kann. Auch die alten [[Handhebelmaschinen|Handhebelmaschinen]] arbeiteten mit Vorbrühung, aber aus anderem Grund.&lt;br /&gt;
Der E61 Brühkopf sollte diese Vorbrühung ebenfalls haben, die Vorbrühzeit war hier aber als automatische Zeitdauer von 4-6 Sekunden fest eingestellt und konnte bei Bedarf durch eine mittlere Hebelstellung verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Erfolg der E61 erklärt sich aber in erster Linie durch das Ersetzen des kräftezehrenden und teilweise unfallträchtigen Hebels bei der Bedienung und die Automatisierung des Brühprozesses große Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit. &lt;br /&gt;
Die Maschine löste damit die bis dahin vorherrschenden großen Handhebelmaschinen ab und dominierte die Espressobars in den 60er Jahren und führte weltweit zu einer starken Verbreitung der Espressomaschinen insgesamt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die E61 wurde bis 1966 in einer Auflage von vielen tausend Stück hergestellt und schliesslich durch die Modelle E64 und E66 Diplomatic abgelöst, die äußerlich deutlich stärker die kubischen Gestaltungsformen der späten 60er Jahre zeigten und neben einer veränderten Brühgruppe  eine vergrößerte obere und untere Tassenablage und einen zeitgesteuerten und damit vollautomatischen Espressobezug auf Knopfdruck besaßen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Ende der 90er Jahre das Patent auslief, erlebte die Brühgruppe in leicht modifizierter Form eine Renaissance bei Gastronomiemaschinen und Haushaltsmaschinen aus dem semiprofessionellen Bereich. Daher auch die teilweise begriffliche Gleichsetzung des Namens &amp;quot;E61&amp;quot; ausschließlich mit der nachgebauten Brühgruppe&lt;br /&gt;
Zur Feier des 40jährigen Firmenjubiläums brachte Faema selbst eine Neuauflage einer Zweikreismaschine unter den Namen &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot; heraus, die äußerlich weitgehend die gleichen Gehäuseformen zeigen. Bis auf die Brühgruppe wurde die Technik allerdings modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Faema E61 wurden je nach Einsatzbereich in Bars und Bistros als 1- bis 6-gruppige Maschinen hergestellt. Während die früheren Modelle eine verchromte Front tragen, ist diese ab ca. 1965 aus Edelstahlblech hergestellt. &lt;br /&gt;
Etwa ab diesem Zeitpunkt werden auch Edelstahlkessel statt der früheren Kupferkessel verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historischen Zweikreismaschinen E61 unterscheiden sich nur unwesentlich von zeitgenössischen halbautomatischen Zweikreismaschinen aus dem Gastronomiebereich. Aus diesem Grunde sind neben dem attraktiven Äußeren weltweit auch noch viele Maschinen in Bars im täglichen Einsatz, teilweise durchgehend seit fast 50 Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzen Jahren sind aber auch viele neue Gastronomiebetriebe dazu gekommen, die revisionierte historische Faemas im täglichen Betrieb einsetzen.&lt;br /&gt;
In der Regel werden hier ein Entlüftungsventil und eine einfach nachzurüstende automatische Kesselfüllung ergänzt, um dem Barista den gelegentlichen Blick auf die Wasserstrandsanzeige des Kessels zu ersparen und der Quecksilberdruckschalter durch einen Pressostaten ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinfacht werden Restauration und Betrieb der historischen E 61 allgemein im Gegensatz zu manch anderer historischer Espressomaschine dadurch, daß sich alle wesentlichen technischen Ersatzteile wie Kessel, Heizung, Dichtungen, Dampfausgabe, etc. gut beschaffen lassen und sich auch verloren gegangene Bestandteile des Gehäuses durch die oft  baugleichen oder aber optisch verträglich zu integrierenden Ersatzteile der aktuell hergestellten Modelle &amp;quot;E61-Legend/Jubile&amp;quot; ersetzen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einsatzmöglichkeit im Privathaushalt:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz im Privathaushalt oder Büro empfiehlt sich besonders das eingruppige Modell, das sich mit einer Heizleistung von 1500 Watt bei 230 Volt einfach am heimischen Stromnetz betreiben lässt. Auch ein Tankbetrieb ohne Festwasseranschluss ist möglich.&lt;br /&gt;
Durch eine vollständige Isolierung des Kessels und sämtlicher Rohrleitungen und durchgehenden Betrieb mit einem Mindestwasserstand im Kessel von ca. 3 Litern läßt sich hier sogar ein Betriebsmodus finden, der kostenmäßig nur wenig über dem einer großen semiprofessionellen Haushaltmaschine mit E61-Brühgruppe, wie bspw. einer ECM Technika, liegt. &lt;br /&gt;
Insgesamt zeigt die Maschine im täglichen Einsatz ein eher gutmütiges thermisches Verhalten und unterscheidet sich im Betrieb nicht wesentlich von anderen größeren Zweikreismaschinen, bei denen stets der bakannte kurze Leerbezug zur Temperaturkontrolle vor dem Kaffeebezug notwendig ist.  Das Dampfvolumen zum aufschäumen von Milch ist hingegen auch bei einem Mindestwasserstand von 3 Litern und Kesseldruck von 0,8-9 Bar mehr als ausreichend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte eingruppige Modelle werden ca. von 600,- bis 1400,-€ gehandelt, restaurierte Modelle können 1500,- € bis 3000,- kosten, je nach Erhaltungszustand und Vollständigkeit der Originalsubstanz. Zwei- und mehrgruppige Modelle sind etwas preiswerter, da sie für den Einsatz in Privathaushalten weniger geeignet und wohl auch in größerer Stückzahl hergestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweikreismaschine mit Wärmetauscher (einer pro Gruppe, je. ca. 200ml Inhalt), Thermosiphon und halbautomatischer Brühgruppe, elekrische volumetrischer Faema-Procon-Pumpe, einstellbares Expansionsventil, Rückschlagventil, Pumpenmanometer, Kesselmanometer, Scaldatazze (Tassenvorwärmung über Dampf), Rigenerazioneventil für einfache Rigenerierung des Kunstharzentkalkers, elektrische Heizung und Gasheizung, zweifacher Druckschalter auf Quecksilberbasis (Pressosstat), Sicherheitsventil, beleuchtete Glastafel an der Vorderseite (zur Theke hin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi01: 1-gruppig - 550x540x565mm  - 42 KG - 1800 W (davon Heizung: 1500W)- 8 Liter Boilerinhalt (Mindestwasserinhalt 3Liter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi02: 2-gruppig - 710x540x565mm - 57 KG - 2600 W - 13,4 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi03: 3-gruppig - 880x540x565mm - 72 KG - 3700 W - 18,85 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Literaturhinweise:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Links:'''&lt;br /&gt;
* http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=397&lt;br /&gt;
* http://www.wholelattelove.com/articles.cfm?articleID=89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Links zur Neuauflage &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot;:'''&lt;br /&gt;
* http://www.mack-eistechnik.de/P_G_Service_espressomaschinen_faema.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]] [[Kategorie:Faema]] [[Kategorie:Zweikreismaschinen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17946</id>
		<title>Faema E61</title>
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		<updated>2010-09-26T17:30:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema_E61_front.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_back2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Vorderseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben1.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E61 ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1961 (E61 - Eclisse 1961 wegen der im gleichen Jahr stattfindenden Sonnenfinsternis) im modifizierten Gehäuse des älteren Modells &amp;quot;Präsident&amp;quot; und im heute nicht mehr so bekannten deutlich &amp;quot;eckigeren&amp;quot; Gehäuse &amp;quot;Diplomatic&amp;quot; auf den Markt gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faema führte mit dem Modell E61 als erster halbautomtischer Espressomaschine mehrere bahnbrechende Neuerungen in die Espressomaschinentechnik ein, die im Gastronomiebereich bis heute verwendet werden und in ihrer Tragweite wohl nur vergleichbar sind mit der Einführung der Handhebelpumpe durch Archille Gaggia. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die E61 war z.B. die erste [[Zweikreismaschinen|Zweikreismaschine]] mit [[Wärmeaustauscher]]. Für die Kaffeeerzeugung wurde statt Kesselwasser Frischwasser verwendet, das über einen vorgeschalteten regenerierbaren Entkalker (Depuratore) entkalkt worden war. Der Druck wurde mit einer elektrischen Pumpe der Firma Procon statt des sonst üblichen Hebels erzeugt. Als Nebeneffekt konnte die Maschine auch ohne Anschluss an die Wasserleitung aus einem Tank betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das äußerlich hervorstechendste Merkmal war die ca. 6 Kilo schwere aus massivem Messing gefertigte und verchromte außen liegende Brühgruppe. Intern war sie so konstruiert, dass sie ständig mit zirkulierendem Heißwasser beheizt wurde, welches nun nicht mehr aus dem Kessel, sondern über einen Wärmetauscher und ein [[Thermosiphon|Thermosyphonsystem]] (ähnlich einer Warmwasserheizung) gespeist wurde. Bei der Espressobereitung sorgte eine Mechanik aus Federn, Exzentern und Expansionshohlräumen für eine sofortige Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende und eine sogenannte [[Vorbrühen|Vorbrühung]] (Preinfusion). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbrühung bedeutet, dass nicht sofort Heißwasser unter Hochdruck auf den gepressten Kaffee geleitet wird und somit die Pressung zerstört, sondern über die Preinfusionsmechanik mit erheblich niedrigerem Druck am Kaffee ankommt, ihn durchtränkt und so Zeit zum Aufquellen gibt. Der nach einigen Sekunden einsetzende Hochdruck (9bar) trifft nun auf einen durch die Vorquellung stabileren &amp;quot;Kaffeepuck&amp;quot;, der besser extrahiert werden kann. Auch die alten [[Handhebelmaschinen|Handhebelmaschinen]] arbeiteten mit Vorbrühung, aber aus anderem Grund.&lt;br /&gt;
Der E61 Brühkopf sollte diese Vorbrühung ebenfalls haben, die Vorbrühzeit war hier aber als automatische Zeitdauer von 4-6 Sekunden fest eingestellt und konnte bei Bedarf durch eine mittlere Hebelstellung verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Erfolg der E61 erklärt sich aber in erster Linie durch das Ersetzen des kräftezehrenden und teilweise unfallträchtigen Hebels bei der Bedienung und die Automatisierung des Brühprozesses große Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit. &lt;br /&gt;
Die Maschine löste damit die bis dahin vorherrschenden großen Handhebelmaschinen ab und dominierte die Espressobars in den 60er Jahren und führte weltweit zu einer starken Verbreitung der Espressomaschinen insgesamt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die E61 wurde bis 1966 in einer Auflage von vielen tausend Stück hergestellt und schliesslich durch die Modelle E64 und E66 Diplomatic abgelöst, die äußerlich deutlich stärker die kubischen Gestaltungsformen der späten 60er Jahre zeigten und neben einer veränderten Brühgruppe  eine vergrößerte obere und untere Tassenablage und einen zeitgesteuerten und damit vollautomatischen Espressobezug auf Knopfdruck besaßen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Ende der 90er Jahre das Patent auslief, erlebte die Brühgruppe in leicht modifizierter Form eine Renaissance bei Gastronomiemaschinen und Haushaltsmaschinen aus dem semiprofessionellen Bereich. Daher auch die teilweise begriffliche Gleichsetzung des Namens &amp;quot;E61&amp;quot; ausschließlich mit der nachgebauten Brühgruppe&lt;br /&gt;
Zur Feier des 40jährigen Firmenjubiläums brachte Faema selbst eine Neuauflage einer Zweikreismaschine unter den Namen &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot; heraus, die äußerlich weitgehend die gleichen Gehäuseformen zeigen. Bis auf die Brühgruppe wurde die Technik allerdings modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Faema E61 wurden je nach Einsatzbereich in Bars und Bistros als 1- bis 6-gruppige Maschinen hergestellt. Während die früheren Modelle eine verchromte Front tragen, ist diese ab ca. 1965 aus Edelstahlblech hergestellt. &lt;br /&gt;
Etwa ab diesem Zeitpunkt werden auch Edelstahlkessel statt der früheren Kupferkessel verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweikreismaschine mit Wärmetauscher (einer pro Gruppe, je. ca. 200ml Inhalt), Thermosiphon und halbautomatischer Brühgruppe, elekrische volumetrischer Faema-Procon-Pumpe, einstellbares Expansionsventil, Rückschlagventil, Pumpenmanometer, Kesselmanometer, Scaldatazze (Tassenvorwärmung über Dampf), Rigenerazioneventil für einfache Rigenerierung des Kunstharzentkalkers, elektrische Heizung und Gasheizung, zweifacher Druckschalter auf Quecksilberbasis (Pressosstat), Sicherheitsventil, beleuchtete Glastafel an der Vorderseite (zur Theke hin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi01: 1-gruppig - 550x540x565mm  - 42 KG - 1800 W (davon Heizung: 1500W)- 8 Liter Boilerinhalt (Mindestwasserinhalt 3Liter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi02: 2-gruppig - 710x540x565mm - 57 KG - 2600 W - 13,4 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi03: 3-gruppig - 880x540x565mm - 72 KG - 3700 W - 18,85 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte eingruppige Modelle werden ca. von 600,- bis 1400,-€ gehandelt, restaurierte Modelle können 1500,- € bis 3000,- kosten, je nach Erhaltungszustand und Vollständigkeit der Originalsubstanz. Zwei- und mehrgruppige Modelle sind etwas preiswerter, da sie für den Einsatz in Privathaushalten weniger geeignet und wohl auch in größerer Stückzahl hergestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einsatzmöglichkeiten heute / Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historischen Zweikreismaschinen E61 unterscheiden sich nur unwesentlich von zeitgenössischen halbautomatischen Zweikreismaschinen aus dem Gastronomiebereich. Aus diesem Grunde sind neben dem attraktiven Äußeren weltweit auch noch viele Maschinen in Bars im täglichen Einsatz, teilweise durchgehend seit fast 50 Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzen Jahren sind aber auch viele neue Gastronomiebetriebe dazu gekommen, die revisionierte historische Faemas im täglichen Betrieb einsetzen.&lt;br /&gt;
In der Regel wurde hier eine einfach nachzurüstende automatische Kesselfüllung ergänzt, um dem Barista den gelegentlichen Blick auf die Wasserstrandsanzeige des Kessels zu ersparen und der Quecksilberdruckschalter durch einen Pressostaten ersetzt.&lt;br /&gt;
Empfehlenswert zum einfacheren Aufheizen ist außerdem ein Entlüftungsventil..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinfacht werden Restauration und Betrieb der historischen E 61 allgemein im Gegensatz zu manch anderer historischer Espressomaschine dadurch, daß sich alle wesentlichen technischen Ersatzteile wie Kessel, Heizung, Dichtungen, Dampfausgabe, etc. gut beschaffen lassen und sich auch verloren gegangene Bestandteile des Gehäuses durch die oft  baugleichen oder aber optisch verträglich zu integrierenden Ersatzteile der aktuell hergestellten Modelle &amp;quot;E61-Legend/Jubile&amp;quot; ersetzen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz im Privathaushalt oder Büro empfiehlt sich besonders das eingruppige Modell, das sich mit einer Heizleistung von 1500 Watt bei 230 Volt einfach am heimischen Stromnetz betreiben lässt. Auch ein Tankbetrieb ohne Festwasseranschluss ist möglich.&lt;br /&gt;
Durch eine vollständige Isolierung des Kessels und sämtlicher Rohrleitungen und durchgehenden Betrieb mit einem Mindestwasserstand im Kessel von ca. 3 Litern läßt sich hier sogar ein Betriebsmodus finden, der kostenmäßig nur wenig über dem einer großen semiprofessionellen Haushaltmaschine mit E61-Brühgruppe, wie bspw. einer ECM Technika, liegt. &lt;br /&gt;
Insgesamt zeigt die Maschine im täglichen Einsatz ein eher gutmütiges thermisches Verhalten und unterscheidet sich im Betrieb nicht wesentlich von anderen größeren Zweikreismaschinen, bei denen stets der bakannte kurze Leerbezug zur Temperaturkontrolle vor dem Kaffeebezug notwendig ist.  Das Dampfvolumen zum aufschäumen von Milch ist hingegen auch bei einem Mindestwasserstand von 3 Litern und Kesseldruck von 0,8-9 Bar mehr als ausreichend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Literaturhinweise:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Links:'''&lt;br /&gt;
* http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=397&lt;br /&gt;
* http://www.wholelattelove.com/articles.cfm?articleID=89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Links zur Neuauflage &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot;:'''&lt;br /&gt;
* http://www.mack-eistechnik.de/P_G_Service_espressomaschinen_faema.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]] [[Kategorie:Faema]] [[Kategorie:Zweikreismaschinen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17945</id>
		<title>Faema E61</title>
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		<updated>2010-09-26T17:16:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema_E61_front.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_back2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Vorderseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben1.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschichte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E61 ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1961 (E61 - Eclisse 1961 wegen der im gleichen Jahr stattfindenden Sonnenfinsternis) im modifizierten Gehäuse des älteren Modells &amp;quot;Präsident&amp;quot; und im heute nicht mehr so bekannten deutlich &amp;quot;eckigeren&amp;quot; Gehäuse &amp;quot;Diplomatic&amp;quot; auf den Markt gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faema führte mit dem Modell E61 als erster halbautomtischer Espressomaschine mehrere bahnbrechende Neuerungen in die Espressomaschinentechnik ein, die im Gastronomiebereich bis heute verwendet werden und in ihrer Tragweite wohl nur vergleichbar sind mit der Einführung der Handhebelpumpe durch Archille Gaggia. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die E61 war z.B. die erste [[Zweikreismaschinen|Zweikreismaschine]] mit [[Wärmeaustauscher]]. Für die Kaffeeerzeugung wurde statt Kesselwasser Frischwasser verwendet, das über einen vorgeschalteten regenerierbaren Entkalker (Depuratore) entkalkt worden war. Der Druck wurde mit einer elektrischen Pumpe der Firma Procon statt des sonst üblichen Hebels erzeugt. Als Nebeneffekt konnte die Maschine auch ohne Anschluss an die Wasserleitung aus einem Tank betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das äußerlich hervorstechendste Merkmal war die ca. 6 Kilo schwere aus massivem Messing gefertigte und verchromte außen liegende Brühgruppe. Intern war sie so konstruiert, dass sie ständig mit zirkulierendem Heißwasser beheizt wurde, welches nun nicht mehr aus dem Kessel, sondern über einen Wärmetauscher und ein [[Thermosiphon|Thermosyphonsystem]] (ähnlich einer Warmwasserheizung) gespeist wurde. Bei der Espressobereitung sorgte eine Mechanik aus Federn, Exzentern und Expansionshohlräumen für eine sofortige Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende und eine sogenannte [[Vorbrühen|Vorbrühung]] (Preinfusion). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbrühung bedeutet, dass nicht sofort Heißwasser unter Hochdruck auf den gepressten Kaffee geleitet wird und somit die Pressung zerstört, sondern über die Preinfusionsmechanik mit erheblich niedrigerem Druck am Kaffee ankommt, ihn durchtränkt und so Zeit zum Aufquellen gibt. Der nach einigen Sekunden einsetzende Hochdruck (9bar) trifft nun auf einen durch die Vorquellung stabileren &amp;quot;Kaffeepuck&amp;quot;, der besser extrahiert werden kann. Auch die alten [[Handhebelmaschinen|Handhebelmaschinen]] arbeiteten mit Vorbrühung, aber aus anderem Grund.&lt;br /&gt;
Der E61 Brühkopf sollte diese Vorbrühung ebenfalls haben, die Vorbrühzeit war hier aber als automatische Zeitdauer von 4-6 Sekunden fest eingestellt und konnte bei Bedarf durch eine mittlere Hebelstellung verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Erfolg der E61 erklärt sich aber in erster Linie durch das Ersetzen des kräftezehrenden und teilweise unfallträchtigen Hebels bei der Bedienung und die Automatisierung des Brühprozesses große Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit. &lt;br /&gt;
Die Maschine löste damit die bis dahin vorherrschenden großen Handhebelmaschinen ab und dominierte die Espressobars in den 60er Jahren und führte weltweit zu einer starken Verbreitung der Espressomaschinen insgesamt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die E61 wurde bis 1966 in einer Auflage von vielen tausend Stück hergestellt und schliesslich durch die Modelle E64 und E66 Diplomatic abgelöst, die äußerlich deutlich stärker die kubischen Gestaltungsformen der späten 60er Jahre zeigten und neben einer veränderten Brühgruppe  eine vergrößerte obere und untere Tassenablage und einen zeitgesteuerten und damit vollautomatischen Espressobezug auf Knopfdruck besaßen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Ende der 90er Jahre das Patent auslief, erlebte die Brühgruppe in leicht modifizierter Form eine Renaissance bei Gastronomiemaschinen und Haushaltsmaschinen aus dem semiprofessionellen Bereich. Daher auch die teilweise begriffliche Gleichsetzung des Namens &amp;quot;E61&amp;quot; ausschließlich mit der nachgebauten Brühgruppe&lt;br /&gt;
Zur Feier des 40jährigen Firmenjubiläums brachte Faema selbst eine Neuauflage einer Zweikreismaschine unter den Namen &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot; heraus, die äußerlich weitgehend die gleichen Gehäuseformen zeigen. Bis auf die Brühgruppe wurde die Technik allerdings modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Faema E61 wurden je nach Einsatzbereich in Bars und Bistros als 1- bis 6-gruppige Maschinen hergestellt. Während die früheren Modelle eine verchromte Front tragen, ist diese ab ca. 1965 aus Edelstahlblech hergestellt. &lt;br /&gt;
Etwa ab diesem Zeitpunkt werden auch Edelstahlkessel statt der früheren Kupferkessel verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweikreismaschine mit Wärmetauscher (einer pro Gruppe, je. ca. 200ml Inhalt), Thermosiphon und halbautomatischer Brühgruppe, elekrische volumetrischer Faema-Procon-Pumpe, einstellbares Expansionsventil, Rückschlagventil, Pumpenmanometer, Kesselmanometer, Scaldatazze (Tassenvorwärmung über Dampf), Rigenerazioneventil für einfache Rigenerierung des Kunstharzentkalkers, elektrische Heizung und Gasheizung, zweifacher Druckschalter auf Quecksilberbasis (Pressosstat), Sicherheitsventil, beleuchtete Glastafel an der Vorderseite (zur Theke hin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi01: 1-gruppig - 550x540x565mm  - 42 KG - 1800 W (davon Heizung: 1500W)- 8 Liter Boilerinhalt (Mindestwasserinhalt 3Liter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi02: 2-gruppig - 710x540x565mm - 57 KG - 2600 W - 13,4 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi03: 3-gruppig - 880x540x565mm - 72 KG - 3700 W - 18,85 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte eingruppige Modelle werden ca. von 600,- bis 1400,-€ gehandelt, restaurierte Modelle können 1500,- € bis 3000,- kosten, je nach Erhaltungszustand und Vollständigkeit der Originalsubstanz. Zwei- und mehrgruppige Modelle sind etwas preiswerter, da sie für den Einsatz in Privathaushalten weniger geeignet und wohl auch in größerer Stückzahl hergestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einsatzmöglichkeiten heute/Restauration:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historischen Zweikreismaschinen E61 unterscheiden sich nur unwesentlich von zeitgenössischen halbautomatischen Zweikreismaschinen aus dem Gastronomiebereich. Aus diesem Grunde sind neben dem attraktiven Äußeren weltweit auch noch viele Maschinen in Bars im täglichen Einsatz, teilweise durchgehend seit fast 50 Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzen Jahren sind aber auch viele neue Gastronomiebetriebe dazu gekommen, die revisionierte historische Faemas im täglichen Betrieb einsetzen.&lt;br /&gt;
In der Regel wurde hier eine einfach nachzurüstende automatische Kesselfüllung ergänzt, um dem Barista den gelegentlichen Blick auf die Wasserstrandsanzeige des Kessels zu ersparen und der Quecksilberdruckschalter durch einen Pressostaten ersetzt.&lt;br /&gt;
Empfehlenswert zum einfacheren Aufheizen ist außerdem ein Entlüftungsventil und die Nachrüstung eines An/Ausschalters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz im Privathaushalt oder Büro empfiehlt sich besonders das eingruppige Modell, das sich mit einer Heizleistung von 1500 Watt bei 230 Volt einfach am heimischen Stromnetz betreiben lässt. Auch ein Tankbetrieb ohne Festwasseranschluss ist möglich.&lt;br /&gt;
Durch vollständige Isolierung des Kessels und sämtlicher Rohrleitungen und durchgehenden Betrieb mit einem Mindestwasserstand im Kessel von ca. 3 Litern läßt sich ein Betriebsmodus finden, der nur wenig über dem einer großen semiprofessionellen Haushaltmaschine mit E61-Brühgruppe, wie bspw. einer ECM Technika, liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinfacht werden Restauration und Betrieb der historischen E 61 im Gegensatz zu manch anderer historischer Espressomaschine dadurch, daß sich alle wesentlichen technischen Ersatzteile wie Kessel, Heizung, Dichtungen, Dampfausgabe, etc. gut beschaffen lassen und sich auch verloren gegangene Bestandteile des Gehäuses durch die oft  baugleichen oder aber optisch verträglich zu integrierenden Ersatzteile der aktuell hergestellten Faema &amp;quot;E61-Legend/Jubile&amp;quot; ersetzen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Literaturhinweise:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Links:'''&lt;br /&gt;
* http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=37&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=397&lt;br /&gt;
* http://www.wholelattelove.com/articles.cfm?articleID=89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Links zur Neuauflage &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot;:'''&lt;br /&gt;
* http://www.mack-eistechnik.de/P_G_Service_espressomaschinen_faema.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]] [[Kategorie:Faema]] [[Kategorie:Zweikreismaschinen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17944</id>
		<title>Faema E61</title>
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		<updated>2010-09-26T17:10:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema_E61_front.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_back2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Vorderseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben1.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
E61 ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1961 (E61 - Eclisse 1961 wegen der im gleichen Jahr stattfindenden Sonnenfinsternis) im modifizierten Gehäuse des älteren Modells &amp;quot;Präsident&amp;quot; und im heute nicht mehr so bekannten deutlich &amp;quot;eckigeren&amp;quot; Gehäuse &amp;quot;Diplomatic&amp;quot; auf den Markt gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faema führte mit dem Modell E61 als erster halbautomtischer Espressomaschine mehrere bahnbrechende Neuerungen in die Espressomaschinentechnik ein, die im Gastronomiebereich bis heute verwendet werden und in ihrer Tragweite wohl nur vergleichbar sind mit der Einführung der Handhebelpumpe durch Archille Gaggia. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die E61 war z.B. die erste [[Zweikreismaschinen|Zweikreismaschine]] mit [[Wärmeaustauscher]]. Für die Kaffeeerzeugung wurde statt Kesselwasser Frischwasser verwendet, das über einen vorgeschalteten regenerierbaren Entkalker (Depuratore) entkalkt worden war. Der Druck wurde mit einer elektrischen Pumpe der Firma Procon statt des sonst üblichen Hebels erzeugt. Als Nebeneffekt konnte die Maschine auch ohne Anschluss an die Wasserleitung aus einem Tank betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das äußerlich hervorstechendste Merkmal war die ca. 6 Kilo schwere aus massivem Messing gefertigte und verchromte außen liegende Brühgruppe. Intern war sie so konstruiert, dass sie ständig mit zirkulierendem Heißwasser beheizt wurde, welches nun nicht mehr aus dem Kessel, sondern über einen Wärmetauscher und ein [[Thermosiphon|Thermosyphonsystem]] (ähnlich einer Warmwasserheizung) gespeist wurde. Bei der Espressobereitung sorgte eine Mechanik aus Federn, Exzentern und Expansionshohlräumen für eine sofortige Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende und eine sogenannte [[Vorbrühen|Vorbrühung]] (Preinfusion). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbrühung bedeutet, dass nicht sofort Heißwasser unter Hochdruck auf den gepressten Kaffee geleitet wird und somit die Pressung zerstört, sondern über die Preinfusionsmechanik mit erheblich niedrigerem Druck am Kaffee ankommt, ihn durchtränkt und so Zeit zum Aufquellen gibt. Der nach einigen Sekunden einsetzende Hochdruck (9bar) trifft nun auf einen durch die Vorquellung stabileren &amp;quot;Kaffeepuck&amp;quot;, der besser extrahiert werden kann. Auch die alten [[Handhebelmaschinen|Handhebelmaschinen]] arbeiteten mit Vorbrühung, aber aus anderem Grund.&lt;br /&gt;
Der E61 Brühkopf sollte diese Vorbrühung ebenfalls haben, die Vorbrühzeit war hier aber als automatische Zeitdauer von 4-6 Sekunden fest eingestellt und konnte bei Bedarf durch eine mittlere Hebelstellung verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Erfolg der E61 erklärt sich aber in erster Linie durch das Ersetzen des kräftezehrenden und teilweise unfallträchtigen Hebels bei der Bedienung und die Automatisierung des Brühprozesses große Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit. &lt;br /&gt;
Die Maschine löste damit die bis dahin vorherrschenden großen Handhebelmaschinen ab und dominierte die Espressobars in den 60er Jahren und führte weltweit zu einer starken Verbreitung der Espressomaschinen insgesamt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die E61 wurde bis 1966 in einer Auflage von vielen tausend Stück hergestellt und schliesslich durch die Modelle E64 und E66 Diplomatic abgelöst, die äußerlich deutlich stärker die kubischen Gestaltungsformen der späten 60er Jahre zeigten und neben einer veränderten Brühgruppe  eine vergrößerte obere und untere Tassenablage und einen zeitgesteuerten und damit vollautomatischen Espressobezug auf Knopfdruck besaßen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Ende der 90er Jahre das Patent auslief, erlebte die Brühgruppe in leicht modifizierter Form eine Renaissance bei Gastronomiemaschinen und Haushaltsmaschinen aus dem semiprofessionellen Bereich. Daher auch die teilweise begriffliche Gleichsetzung des Namens &amp;quot;E61&amp;quot; ausschließlich mit der nachgebauten Brühgruppe&lt;br /&gt;
Zur Feier des 40jährigen Firmenjubiläums brachte Faema selbst eine Neuauflage einer Zweikreismaschine unter den Namen &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot; heraus, die äußerlich weitgehend die gleichen Gehäuseformen zeigen. Bis auf die Brühgruppe wurde die Technik allerdings modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Faema E61 wurden je nach Einsatzbereich in Bars und Bistros als 1- bis 6-gruppige Maschinen hergestellt. Während die früheren Modelle eine verchromte Front tragen, ist diese ab ca. 1965 aus Edelstahlblech hergestellt. &lt;br /&gt;
Etwa ab diesem Zeitpunkt werden auch Edelstahlkessel statt der früheren Kupferkessel verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweikreismaschine mit Wärmetauscher (einer pro Gruppe, je. ca. 200ml Inhalt), Thermosiphon und halbautomatischer Brühgruppe, elekrische volumetrischer Faema-Procon-Pumpe, einstellbares Expansionsventil, Rückschlagventil, Pumpenmanometer, Kesselmanometer, Scaldatazze (Tassenvorwärmung über Dampf), Rigenerazioneventil für einfache Rigenerierung des Kunstharzentkalkers, elektrische Heizung und Gasheizung, zweifacher Druckschalter auf Quecksilberbasis (Pressosstat), Sicherheitsventil, beleuchtete Glastafel an der Vorderseite (zur Theke hin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi01: 1-gruppig - 550x540x565mm  - 42 KG - 1800 W (davon Heizung: 1500W)- 8 Liter Boilerinhalt (Mindestwasserinhalt 3Liter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi02: 2-gruppig - 710x540x565mm - 57 KG - 2600 W - 13,4 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi03: 3-gruppig - 880x540x565mm - 72 KG - 3700 W - 18,85 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte eingruppige Modelle werden ca. von 600,- bis 1400,-€ gehandelt, restaurierte Modelle können 1500,- € bis 3000,- kosten, je nach Erhaltungszustand und Vollständigkeit der Originalsubstanz. Zwei- und mehrgruppige Modelle sind etwas preiswerter, da sie für den Einsatz in Privathaushalten weniger geeignet und wohl auch in größerer Stückzahl hergestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einsatzmöglichkeiten heute:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historischen Zweikreismaschinen E61 unterscheiden sich nur unwesentlich von zeitgenössischen halbautomatischen Zweikreismaschinen aus dem Gastronomiebereich. Aus diesem Grunde sind weltweit auch noch viele Maschinen in Bars im täglichen Einsatz, teilweise durchgehend seit fast 50 Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzen Jahren sind aber auch viele neue Gastronomiebetriebe dazu gekommen, die revisionierte historische Faemas im täglichen Betrieb einsetzen.&lt;br /&gt;
In der Regel wurde hier eine einfach nachzurüstende automatische Kesselfüllung ergänzt, um dem Barista den gelegentlichen Blick auf die Wasserstrandsanzeige des Kessels zu ersparen und der Quecksilberdruckschalter durch einen Pressostaten ersetzt.&lt;br /&gt;
Empfehlenswert zum einfacheren Aufheizen ist außerdem ein Entlüftungsventil und die Nachrüstung eines An/Ausschalters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz im Privathaushalt oder Büro empfiehlt sich besonders das eingruppige Modell, das sich mit einer Heizleistung von 1500 Watt bei 230 Volt einfach am heimischen Stromnetz betreiben lässt. Auch ein Tankbetrieb ohne Festwasseranschluss ist möglich.&lt;br /&gt;
Durch vollständige Isolierung des Kessels und sämtlicher Rohrleitungen und durchgehenden Betrieb mit einem Mindestwasserstand im Kessel von ca. 3 Litern läßt sich ein Betriebsmodus finden, der nur wenig über dem einer großen semiprofessionellen Haushaltmaschine mit E61-Brühgruppe, wie bspw. einer ECM Technika, liegt.&lt;br /&gt;
Vereinfacht wird die Restauration und der Betrieb der historischen E 61 im Gegensatz zu manch anderer historischer Espressomaschine dadurch, daß sich alle wesentlichen technischen Ersatzteile wie Kessel, Heizung, Dichtungen, Dampfausgabe, etc. gut beschaffen lassen und sich auch Bestandteile des Gehäuses durch die oft  baugleichen oder aber optisch verträglich zu integrierenden Ersatzteile der aktuell hergestellten Faema &amp;quot;E61-Legend/Jubile&amp;quot; verwenden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Literaturhinweise:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Links:'''&lt;br /&gt;
* http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=37&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=397&lt;br /&gt;
* http://www.wholelattelove.com/articles.cfm?articleID=89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Links zur Neuauflage &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot;:'''&lt;br /&gt;
* http://www.mack-eistechnik.de/P_G_Service_espressomaschinen_faema.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]] [[Kategorie:Faema]] [[Kategorie:Zweikreismaschinen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17943</id>
		<title>Faema E61</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17943"/>
		<updated>2010-09-26T17:10:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema_E61_front.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_back2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Vorderseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben1.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
E61 ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1961 (E61 - Eclisse 1961 wegen der im gleichen Jahr stattfindenden Sonnenfinsternis) im modifizierten Gehäuse des älteren Modells &amp;quot;Präsident&amp;quot; und im heute nicht mehr so bekannten deutlich &amp;quot;eckigeren&amp;quot; Gehäuse &amp;quot;Diplomatic&amp;quot; auf den Markt gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faema führte mit dem Modell E61 als erster halbautomtischer Espressomaschine mehrere bahnbrechende Neuerungen in die Espressomaschinentechnik ein, die im Gastronomiebereich bis heute verwendet werden und in ihrer Tragweite wohl nur vergleichbar sind mit der Einführung der Handhebelpumpe durch Archille Gaggia. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die E61 war z.B. die erste [[Zweikreismaschinen|Zweikreismaschine]] mit [[Wärmeaustauscher]]. Für die Kaffeeerzeugung wurde statt Kesselwasser Frischwasser verwendet, das über einen vorgeschalteten regenerierbaren Entkalker (Depuratore) entkalkt worden war. Der Druck wurde mit einer elektrischen Pumpe der Firma Procon statt des sonst üblichen Hebels erzeugt. Als Nebeneffekt konnte die Maschine auch ohne Anschluss an die Wasserleitung aus einem Tank betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das äußerlich hervorstechendste Merkmal war die ca. 6 Kilo schwere aus massivem Messing gefertigte und verchromte außen liegende Brühgruppe. Intern war sie so konstruiert, dass sie ständig mit zirkulierendem Heißwasser beheizt wurde, welches nun nicht mehr aus dem Kessel, sondern über einen Wärmetauscher und ein [[Thermosiphon|Thermosyphonsystem]] (ähnlich einer Warmwasserheizung) gespeist wurde. Bei der Espressobereitung sorgte eine Mechanik aus Federn, Exzentern und Expansionshohlräumen für eine sofortige Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende und eine sogenannte [[Vorbrühen|Vorbrühung]] (Preinfusion). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbrühung bedeutet, dass nicht sofort Heißwasser unter Hochdruck auf den gepressten Kaffee geleitet wird und somit die Pressung zerstört, sondern über die Preinfusionsmechanik mit erheblich niedrigerem Druck am Kaffee ankommt, ihn durchtränkt und so Zeit zum Aufquellen gibt. Der nach einigen Sekunden einsetzende Hochdruck (9bar) trifft nun auf einen durch die Vorquellung stabileren &amp;quot;Kaffeepuck&amp;quot;, der besser extrahiert werden kann. Auch die alten [[Handhebelmaschinen|Handhebelmaschinen]] arbeiteten mit Vorbrühung, aber aus anderem Grund.&lt;br /&gt;
Der E61 Brühkopf sollte diese Vorbrühung ebenfalls haben, die Vorbrühzeit war hier aber als automatische Zeitdauer von 4-6 Sekunden fest eingestellt und konnte bei Bedarf durch eine mittlere Hebelstellung verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Erfolg der E61 erklärt sich aber in erster Linie durch das Ersetzen des kräftezehrenden und teilweise unfallträchtigen Hebels bei der Bedienung und die Automatisierung des Brühprozesses große Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit. &lt;br /&gt;
 Die Maschine löste damit die bis dahin vorherrschenden großen Handhebelmaschinen ab und dominierte die Espressobars in den 60er Jahren und führte weltweit zu einer starken Verbreitung der Espressomaschinen insgesamt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die E61 wurde bis 1966 in einer Auflage von vielen tausend Stück hergestellt und schliesslich durch die Modelle E64 und E66 Diplomatic abgelöst, die äußerlich deutlich stärker die kubischen Gestaltungsformen der späten 60er Jahre zeigten und neben einer veränderten Brühgruppe  eine vergrößerte obere und untere Tassenablage und einen zeitgesteuerten und damit vollautomatischen Espressobezug auf Knopfdruck besaßen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Ende der 90er Jahre das Patent auslief, erlebte die Brühgruppe in leicht modifizierter Form eine Renaissance bei Gastronomiemaschinen und Haushaltsmaschinen aus dem semiprofessionellen Bereich. Daher auch die teilweise begriffliche Gleichsetzung des Namens &amp;quot;E61&amp;quot; ausschließlich mit der nachgebauten Brühgruppe&lt;br /&gt;
Zur Feier des 40jährigen Firmenjubiläums brachte Faema selbst eine Neuauflage einer Zweikreismaschine unter den Namen &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot; heraus, die äußerlich weitgehend die gleichen Gehäuseformen zeigen. Bis auf die Brühgruppe wurde die Technik allerdings modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Faema E61 wurden je nach Einsatzbereich in Bars und Bistros als 1- bis 6-gruppige Maschinen hergestellt. Während die früheren Modelle eine verchromte Front tragen, ist diese ab ca. 1965 aus Edelstahlblech hergestellt. &lt;br /&gt;
Etwa ab diesem Zeitpunkt werden auch Edelstahlkessel statt der früheren Kupferkessel verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweikreismaschine mit Wärmetauscher (einer pro Gruppe, je. ca. 200ml Inhalt), Thermosiphon und halbautomatischer Brühgruppe, elekrische volumetrischer Faema-Procon-Pumpe, einstellbares Expansionsventil, Rückschlagventil, Pumpenmanometer, Kesselmanometer, Scaldatazze (Tassenvorwärmung über Dampf), Rigenerazioneventil für einfache Rigenerierung des Kunstharzentkalkers, elektrische Heizung und Gasheizung, zweifacher Druckschalter auf Quecksilberbasis (Pressosstat), Sicherheitsventil, beleuchtete Glastafel an der Vorderseite (zur Theke hin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi01: 1-gruppig - 550x540x565mm  - 42 KG - 1800 W (davon Heizung: 1500W)- 8 Liter Boilerinhalt (Mindestwasserinhalt 3Liter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi02: 2-gruppig - 710x540x565mm - 57 KG - 2600 W - 13,4 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi03: 3-gruppig - 880x540x565mm - 72 KG - 3700 W - 18,85 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte eingruppige Modelle werden ca. von 600,- bis 1400,-€ gehandelt, restaurierte Modelle können 1500,- € bis 3000,- kosten, je nach Erhaltungszustand und Vollständigkeit der Originalsubstanz. Zwei- und mehrgruppige Modelle sind etwas preiswerter, da sie für den Einsatz in Privathaushalten weniger geeignet und wohl auch in größerer Stückzahl hergestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einsatzmöglichkeiten heute:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historischen Zweikreismaschinen E61 unterscheiden sich nur unwesentlich von zeitgenössischen halbautomatischen Zweikreismaschinen aus dem Gastronomiebereich. Aus diesem Grunde sind weltweit auch noch viele Maschinen in Bars im täglichen Einsatz, teilweise durchgehend seit fast 50 Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzen Jahren sind aber auch viele neue Gastronomiebetriebe dazu gekommen, die revisionierte historische Faemas im täglichen Betrieb einsetzen.&lt;br /&gt;
In der Regel wurde hier eine einfach nachzurüstende automatische Kesselfüllung ergänzt, um dem Barista den gelegentlichen Blick auf die Wasserstrandsanzeige des Kessels zu ersparen und der Quecksilberdruckschalter durch einen Pressostaten ersetzt.&lt;br /&gt;
Empfehlenswert zum einfacheren Aufheizen ist außerdem ein Entlüftungsventil und die Nachrüstung eines An/Ausschalters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz im Privathaushalt oder Büro empfiehlt sich besonders das eingruppige Modell, das sich mit einer Heizleistung von 1500 Watt bei 230 Volt einfach am heimischen Stromnetz betreiben lässt. Auch ein Tankbetrieb ohne Festwasseranschluss ist möglich.&lt;br /&gt;
Durch vollständige Isolierung des Kessels und sämtlicher Rohrleitungen und durchgehenden Betrieb mit einem Mindestwasserstand im Kessel von ca. 3 Litern läßt sich ein Betriebsmodus finden, der nur wenig über dem einer großen semiprofessionellen Haushaltmaschine mit E61-Brühgruppe, wie bspw. einer ECM Technika, liegt.&lt;br /&gt;
Vereinfacht wird die Restauration und der Betrieb der historischen E 61 im Gegensatz zu manch anderer historischer Espressomaschine dadurch, daß sich alle wesentlichen technischen Ersatzteile wie Kessel, Heizung, Dichtungen, Dampfausgabe, etc. gut beschaffen lassen und sich auch Bestandteile des Gehäuses durch die oft  baugleichen oder aber optisch verträglich zu integrierenden Ersatzteile der aktuell hergestellten Faema &amp;quot;E61-Legend/Jubile&amp;quot; verwenden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Literaturhinweise:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Links:'''&lt;br /&gt;
* http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=37&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=397&lt;br /&gt;
* http://www.wholelattelove.com/articles.cfm?articleID=89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Links zur Neuauflage &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot;:'''&lt;br /&gt;
* http://www.mack-eistechnik.de/P_G_Service_espressomaschinen_faema.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]] [[Kategorie:Faema]] [[Kategorie:Zweikreismaschinen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17942</id>
		<title>Faema E61</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17942"/>
		<updated>2010-09-26T16:59:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema_E61_front.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_back2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Vorderseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben1.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
E61 ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1961 (E61 - Eclisse 1961 wegen der im gleichen Jahr stattfindenden Sonnenfinsternis) im modifizierten Gehäuse des älteren Modells &amp;quot;Präsident&amp;quot; und im heute nicht mehr so bekannten deutlich &amp;quot;eckigeren&amp;quot; Gehäuse &amp;quot;Diplomatic&amp;quot; in den Markt eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faema führte mit dem Modell E61 als erster halbautomtischer Espressomaschine mehrere bahnbrechende Neuerungen in die Espressomaschinentechnik ein, die im Gastronomiebereich bis heute verwendet werden und in ihrer Tragweite wohl nur vergleichbar sind mit der Einführung der Handhebelpumpe durch Archille Gaggia. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maschine war z.B. die erste [[Zweikreismaschinen|Zweikreismaschine]] mit [[Wärmeaustauscher]]. Für die Kaffeeerzeugung wurde statt Kesselwasser Frischwasser verwendet, das über einen vorgeschalteten regenerierbaren Entkalker (Depuratore) entkalkt worden war. Der Druck wurde mit einer elektrischen Pumpe der Firma Procon statt des sonst üblichen Hebels erzeugt. Als Nebeneffekt konnte die Maschine auch ohne Anschluss an die Wasserleitung aus einem Tank betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das äußerlich hervorstechendste Merkmal war die ca. 6 Kilo schwere aus massivem Messing gefertigte und verchromte außen liegende Brühgruppe. Intern war sie so konstruiert, dass sie ständig mit zirkulierendem Heißwasser beheizt wurde, welches nun nicht mehr aus dem Kessel, sondern über einen Wärmetauscher und ein [[Thermosiphon|Thermosyphonsystem]] (ähnlich einer Warmwasserheizung) gespeist wurde. Bei der Espressobereitung sorgte eine Mechanik aus Federn, Exzentern und Expansionshohlräumen für eine sofortige Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende und eine sogenannte [[Vorbrühen|Vorbrühung]] (Preinfusion). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbrühung bedeutet, dass nicht sofort Heißwasser unter Hochdruck auf den gepressten Kaffee geleitet wird und somit die Pressung zerstört, sondern über die Preinfusionsmechanik mit erheblich niedrigerem Druck am Kaffee ankommt, ihn durchtränkt und so Zeit zum Aufquellen gibt. Der nach einigen Sekunden einsetzende Hochdruck (9bar) trifft nun auf einen durch die Vorquellung stabileren &amp;quot;Kaffeepuck&amp;quot;, der besser extrahiert werden kann. Auch die alten [[Handhebelmaschinen|Handhebelmaschinen]] arbeiteten mit Vorbrühung, aber aus anderem Grund.&lt;br /&gt;
Der E61 Brühkopf sollte diese Vorbrühung ebenfalls haben, die Vorbrühzeit war hier aber als automatische Zeitdauer von 4-6 Sekunden fest eingestellt und konnte bei Bedarf durch eine mittlere Hebelstellung verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Erfolg der Maschine erklärt sich aber in erster Linie durch das Ersetzen des kräftezehrenden und teilweise unfallträchtigen Hebels bei der Bedienung und die große Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Maschine löste damit die bis dahin vorherrschenden großen Handhebelmaschinen ab und dominierte die Espressobars in den 60er Jahren und führte weltweit zu einer starken Verbreitung der Espressomaschinen insgesamt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Maschine wurde bis 1966 in einer Auflage von vielen tausend Stück hergestellt und schliesslich durch die Modelle E64 und E66 Diplomatic abgelöst, die äußerlich deutlich stärker die kubischen Gestaltungsformen der späten 60er Jahre zeigten und neben einer veränderten Brühgruppe  eine vergrößerte obere und untere Tassenablage und einen zeitgesteuerten und damit vollautomatischen Espressobezug auf Knopfdruck besaßen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Ende der 90er Jahre das Patent auslief, erlebte die Brühgruppe in leicht modifizierter Form eine Renaissance sowohl an Gastronomiemaschinen als auch an semiprofessionellen Haushaltsmaschinen anderer Hersteller und erfreut sich bis heute ungebrochener Beliebtheit. &lt;br /&gt;
Zur Feier des 40jährigen Firmenjubiläums brachte Faema selbst eine Neuauflage einer Zweikreismaschine unter den Namen &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot; heraus, die äußerlich weitgehend die gleichen Gehäuseformen zeigen. Bis auf die Brühgruppe wurde die Technik allerdings modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Modellvarianten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Faema E61 wurden je nach Einsatzbereich in Bars und Bistros als 1- bis 6-gruppige Maschinen hergestellt. Während die früheren Modelle eine verchromte Front tragen, ist diese ab ca. 1965 aus Edelstahlblech hergestellt. &lt;br /&gt;
Etwa ab diesem Zeitpunkt werden auch Edelstahlkessel statt der früheren Kupferkessel verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Technische Ausstattung''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweikreismaschine mit Wärmetauscher (einer pro Gruppe, je. ca. 200ml Inhalt), Thermosiphon und halbautomatischer Brühgruppe, elekrische volumetrischer Faema-Procon-Pumpe, einstellbares Expansionsventil, Rückschlagventil, Pumpenmanometer, Kesselmanometer, Scaldatazze (Tassenvorwärmung über Dampf), Rigenerazioneventil für einfache Rigenerierung des Kunstharzentkalkers, elektrische Heizung und Gasheizung, zweifacher Druckschalter auf Quecksilberbasis (Pressosstat), Sicherheitsventil, beleuchtete Glastafel an der Vorderseite (zur Theke hin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einige technische Daten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi01: 1-gruppig - 550x540x565mm  - 42 KG - 1800 W (davon Heizung: 1500W)- 8 Liter Boilerinhalt (Mindestwasserinhalt 3Liter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi02: 2-gruppig - 710x540x565mm - 57 KG - 2600 W - 13,4 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi03: 3-gruppig - 880x540x565mm - 72 KG - 3700 W - 18,85 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anschaffungskosten:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte eingruppige Modelle werden ca. von 600,- bis 1400,-€ gehandelt, restaurierte Modelle können 1500,- € bis 3000,- kosten, je nach Erhaltungszustand und Vollständigkeit der Originalsubstanz. Zwei- und mehrgruppige Modelle sind etwas preiswerter, da sie für den Einsatz in Privathaushalten weniger geeignet und wohl auch in größerer Stückzahl hergestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einsatzmöglichkeiten heute:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historischen Zweikreismaschinen E61 unterscheiden sich nur unwesentlich von zeitgenössischen halbautomatischen Zweikreismaschinen aus dem Gastronomiebereich. Aus diesem Grunde sind weltweit auch noch viele Maschinen in Bars im täglichen Einsatz, teilweise durchgehend seit fast 50 Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzen Jahren sind aber auch viele neue Gastronomiebetriebe dazu gekommen, die revisionierte historische Faemas im täglichen Betrieb einsetzen.&lt;br /&gt;
In der Regel wurde hier eine einfach nachzurüstende automatische Kesselfüllung ergänzt, um dem Barista den gelegentlichen Blick auf die Wasserstrandsanzeige des Kessels zu ersparen und der Quecksilberdruckschalter durch einen Pressostaten ersetzt.&lt;br /&gt;
Empfehlenswert zum einfacheren Aufheizen ist außerdem ein Entlüftungsventil und die Nachrüstung eines An/Ausschalters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz im Privathaushalt oder Büro empfiehlt sich besonders das eingruppige Modell, das sich mit einer Heizleistung von 1500 Watt bei 230 Volt einfach am heimischen Stromnetz betreiben lässt. Auch ein Tankbetrieb ohne Festwasseranschluss ist möglich.&lt;br /&gt;
Durch vollständige Isolierung des Kessels und sämtlicher Rohrleitungen und durchgehenden Betrieb mit einem Mindestwasserstand im Kessel von ca. 3 Litern läßt sich ein Betriebsmodus finden, der nur wenig über dem einer großen semiprofessionellen Haushaltmaschine mit E61-Brühgruppe, wie bspw. einer ECM Technika, liegt.&lt;br /&gt;
Vereinfacht wird die Restauration und der Betrieb der historischen E 61 im gegensatz zu manch anderer historischer Espressomaschine dadurch, daß sich alle wesentlichen technischen Ersatzteile wie Kessel, Heizung, Dichtungen, Dampfausgabe, etc. gut beschaffen lassen und auch Bestandteile des Gehäuses durch die oft  baugleichen oder aber optisch verträglich zu integrierenden Ersatzteile der aktuell hergestellten Faema E61-Legend&amp;quot; verwenden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Literaturhinweise:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Links:'''&lt;br /&gt;
* http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=37&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=397&lt;br /&gt;
* http://www.wholelattelove.com/articles.cfm?articleID=89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Links zur Neuauflage &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot;:'''&lt;br /&gt;
* http://www.mack-eistechnik.de/P_G_Service_espressomaschinen_faema.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]] [[Kategorie:Faema]] [[Kategorie:Zweikreismaschinen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17941</id>
		<title>Faema E61</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17941"/>
		<updated>2010-09-26T16:48:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema_E61_front.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_back2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Vorderseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben1.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
E61 ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1961 (E61 - Eclisse 1961 wegen der im gleichen Jahr stattfindenden Sonnenfinsternis) im modifizierten Gehäuse des älteren Modells &amp;quot;Präsident&amp;quot; und im heute nicht mehr so bekannten deutlich &amp;quot;eckigeren&amp;quot; Gehäuse &amp;quot;Diplomatic&amp;quot; in den Markt eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faema führte mit dem Modell E61 als erster halbautomtischer Espressomaschine mehrere bahnbrechende Neuerungen in die Espressomaschinentechnik ein, die im Gastronomiebereich bis heute verwendet werden und in ihrer Tragweite wohl nur vergleichbar sind mit der Einführung der Handhebelpumpe durch Archille Gaggia. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maschine war z.B. die erste [[Zweikreismaschinen|Zweikreismaschine]] mit [[Wärmeaustauscher]]. Für die Kaffeeerzeugung wurde statt Kesselwasser Frischwasser verwendet, das über einen vorgeschalteten regenerierbaren Entkalker (Depuratore) entkalkt worden war. Der Druck wurde mit einer elektrischen Pumpe der Firma Procon statt des sonst üblichen Hebels erzeugt. Als Nebeneffekt konnte die Maschine auch ohne Anschluss an die Wasserleitung aus einem Tank betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das äußerlich hervorstechendste Merkmal war die ca. 6 Kilo schwere aus massivem Messing gefertigte und verchromte außen liegende Brühgruppe. Intern war sie so konstruiert, dass sie ständig mit zirkulierendem Heißwasser beheizt wurde, welches nun nicht mehr aus dem Kessel, sondern über einen Wärmetauscher und ein [[Thermosiphon|Thermosyphonsystem]] (ähnlich einer Warmwasserheizung) gespeist wurde. Bei der Espressobereitung sorgte eine Mechanik aus Federn, Exzentern und Expansionshohlräumen für eine sofortige Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende und eine sogenannte [[Vorbrühen|Vorbrühung]] (Preinfusion). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbrühung bedeutet, dass nicht sofort Heißwasser unter Hochdruck auf den gepressten Kaffee geleitet wird und somit die Pressung zerstört, sondern über die Preinfusionsmechanik mit erheblich niedrigerem Druck am Kaffee ankommt, ihn durchtränkt und so Zeit zum Aufquellen gibt. Der nach einigen Sekunden einsetzende Hochdruck (9bar) trifft nun auf einen durch die Vorquellung stabileren &amp;quot;Kaffeepuck&amp;quot;, der besser extrahiert werden kann. Auch die alten [[Handhebelmaschinen|Handhebelmaschinen]] arbeiteten mit Vorbrühung, aber aus anderem Grund.&lt;br /&gt;
Der E61 Brühkopf sollte diese Vorbrühung ebenfalls haben, die Vorbrühzeit war hier aber als automatische Zeitdauer von 4-6 Sekunden fest eingestellt und konnte bei Bedarf durch eine mittlere Hebelstellung verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Erfolg der Maschine erklärt sich aber in erster Linie durch das Ersetzen des kräftezehrenden und teilweise unfallträchtigen Hebels bei der Bedienung und die große Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Maschine löste damit die bis dahin vorherrschenden großen Handhebelmaschinen ab und dominierte die Espressobars in den 60er Jahren und führte weltweit zu einer starken Verbreitung der Espressomaschinen insgesamt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Maschine wurde bis 1966 in einer Auflage von vielen tausend Stück hergestellt und schliesslich durch die Modelle E64 und E66 Diplomatic abgelöst, die äußerlich deutlich stärker die kubischen Gestaltungsformen der späten 60er Jahre zeigten und neben einer veränderten Brühgruppe  eine vergrößerte obere und untere Tassenablage und einen zeitgesteuerten und damit vollautomatischen Espressobezug auf Knopfdruck besaßen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Ende der 90er Jahre das Patent auslief, erlebte die Brühgruppe in leicht modifizierter Form eine Renaissance sowohl an Gastronomiemaschinen als auch an semiprofessionellen Haushaltsmaschinen anderer Hersteller und erfreut sich bis heute ungebrochener Beliebtheit. &lt;br /&gt;
Zur Feier des 40jährigen Firmenjubiläums brachte Faema selbst eine Neuauflage einer Zweikreismaschine unter den Namen &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot; heraus, die äußerlich weitgehend die gleichen Gehäuseformen zeigen. Bis auf die Brühgruppe wurde die Technik allerdings modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Modellvarianten:]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Faema E61 wurden je nach Einsatzbereich in Bars und Bistros als 1- bis 6-gruppige Maschinen hergestellt. Während die früheren Modelle eine verchromte Front tragen, ist diese ab ca. 1965 aus Edelstahlblech hergestellt. &lt;br /&gt;
Etwa ab diesem Zeitpunkt werden auch Edelstahlkessel statt der früheren Kupferkessel verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Technische Ausstattung:]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweikreismaschine mit Wärmetauscher (einer pro Gruppe, je. ca. 200ml Inhalt), Thermosiphon und halbautomatischer Brühgruppe, elekrische volumetrischer Faema-Procon-Pumpe, einstellbares Expansionsventil, Rückschlagventil, Pumpenmanometer, Kesselmanometer, Scaldatazze (Tassenvorwärmung über Dampf), Rigenerazioneventil für einfache Rigenerierung des Kunstharzentkalkers, elektrische Heizung und Gasheizung, zweifacher Druckschalter auf Quecksilberbasis (Pressosstat), Sicherheitsventil, beleuchtete Glastafel an der Vorderseite (zur Theke hin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Einige technische Daten:]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi01: 1-gruppig - 550x540x565mm  - 42 KG - 1800 W (davon Heizung: 1500W)- 8 Liter Boilerinhalt (Mindestwasserinhalt 3Liter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi02: 2-gruppig - 710x540x565mm - 57 KG - 2600 W - 13,4 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi03: 3-gruppig - 880x540x565mm - 72 KG - 3700 W - 18,85 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kosten:]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unrestaurierte eingruppige Modelle werden ca. von 600,- bis 1400,-€ gehandelt, restaurierte Modelle können 1500,- € bis 3000,- kosten, je nach Erhaltungszustand und Vollständigkeit der Originalsubstanz. Zwei- und mehrgruppige Modelle sind etwas preiswerter, da sie für den Einsatz in Privathaushalten weniger geeignet und wohl auch in größerer Stückzahl hergestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Einsatzmöglichkeiten heute:]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historischen Zweikreismaschinen E61 unterscheiden sich nur unwesentlich von heutigen halbautomatischen Zweikreismaschinen aus dem Gastronomiebereich. Aus diesem Grunde sind weltweit auch noch viele Maschinen in Bars im täglichen Einsatz, teilweise durchgehend seit fast 50 Jahren. &lt;br /&gt;
In den letzen Jahren sind aber auch viele Bars dazu gekommen, die revisionierte historische Faemas im täglichen Betrieb einsetzen.&lt;br /&gt;
In der Regel wurde hier eine einfach nachzurüstende automatische Kesselfüllung ergänzt, um dem Barista den gelegentlichen Blick auf die Wasserstrandsanzeige des Kessels zu ersparen und der Quecksilberdruckschalter durch einen Pressostaten ersetzt.&lt;br /&gt;
Empfehlenswert zum einfacheren Aufheizen ist außerdem ein Entlüftungsventil und die Nachrüstung eines An/Ausschalters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz im Privathaushalt oder Büro empfiehlt sich besonders das eingruppige Modell, das sich mit einer Heizleistung von 1500 Watt bei 230 Volt einfach am heimischen stromnetz betreiben lässt. Auch ein tankbetrieb ohne Festwasseranschluss ist möglich.&lt;br /&gt;
Durch vollständige Isolierung des Kessels und sämtlicher Rohrleitungen und durchgehenden Betrieb mit einem Mindestwasserstand vim Kessel von ca. 3 Litern läßt sich ein Betriebsmodus finden, der nur wenig über dem einer großen semiprofessionellen Haushaltmaschine mit E61-Brühgruppe, wie bspw. einer ECM Technika, liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Literaturhinweise:]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Links:]]&lt;br /&gt;
* http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=37&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=397&lt;br /&gt;
* http://www.wholelattelove.com/articles.cfm?articleID=89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Links zur Neuauflage &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot;:]]&lt;br /&gt;
* http://www.mack-eistechnik.de/P_G_Service_espressomaschinen_faema.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]] [[Kategorie:Faema]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweikreismaschinen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17940</id>
		<title>Faema E61</title>
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		<updated>2010-09-26T16:32:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema_E61_front.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_back2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Vorderseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben1.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
E61 ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1961 (E61 - Eclisse 1961 wegen der im gleichen Jahr stattfindenden Sonnenfinsternis) im modifizierten Gehäuse des älteren Modells &amp;quot;Präsident&amp;quot; und im heute nicht mehr so bekannten deutlich &amp;quot;eckigeren&amp;quot; Gehäuse &amp;quot;Diplomatic&amp;quot; in den Markt eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faema führte mit dem Modell E61 als erster halbautomtischer Espressomaschine mehrere bahnbrechende Neuerungen in die Espressomaschinentechnik ein, die im Gastronomiebereich bis heute verwendet werden und in ihrer Tragweite wohl nur vergleichbar sind mit der Einführung der Handhebelpumpe durch Archille Gaggia. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maschine war z.B. die erste [[Zweikreismaschinen|Zweikreismaschine]] mit [[Wärmeaustauscher]]. Für die Kaffeeerzeugung wurde statt Kesselwasser Frischwasser verwendet, das über einen vorgeschalteten regenerierbaren Entkalker (Depuratore) entkalkt worden war. Der Druck wurde mit einer elektrischen Pumpe der Firma Procon statt des sonst üblichen Hebels erzeugt. Als Nebeneffekt konnte die Maschine auch ohne Anschluss an die Wasserleitung aus einem Tank betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das äußerlich hervorstechendste Merkmal war die ca. 6 Kilo schwere aus massivem Messing gefertigte und verchromte außen liegende Brühgruppe. Intern war sie so konstruiert, dass sie ständig mit zirkulierendem Heißwasser beheizt wurde, welches nun nicht mehr aus dem Kessel, sondern über einen Wärmetauscher und ein [[Thermosiphon|Thermosyphonsystem]] (ähnlich einer Warmwasserheizung) gespeist wurde. Bei der Espressobereitung sorgte eine Mechanik aus Federn, Exzentern und Expansionshohlräumen für eine sofortige Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende und eine sogenannte [[Vorbrühen|Vorbrühung]] (Preinfusion). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbrühung bedeutet, dass nicht sofort Heißwasser unter Hochdruck auf den gepressten Kaffee geleitet wird und somit die Pressung zerstört, sondern über die Preinfusionsmechanik mit erheblich niedrigerem Druck am Kaffee ankommt, ihn durchtränkt und so Zeit zum Aufquellen gibt. Der nach einigen Sekunden einsetzende Hochdruck (9bar) trifft nun auf einen durch die Vorquellung stabileren &amp;quot;Kaffeepuck&amp;quot;, der besser extrahiert werden kann. Auch die alten [[Handhebelmaschinen|Handhebelmaschinen]] arbeiteten mit Vorbrühung, aber aus anderem Grund.&lt;br /&gt;
Der E61 Brühkopf sollte diese Vorbrühung ebenfalls haben, die Vorbrühzeit war hier aber als automatische Zeitdauer von 4-6 Sekunden fest eingestellt und konnte bei Bedarf durch eine mittlere Hebelstellung verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Erfolg der Maschine erklärt sich aber in erster Linie durch das Ersetzen des kräftezehrenden und teilweise unfallträchtigen Hebels bei der Bedienung und die große Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Maschine löste damit die bis dahin vorherrschenden großen Handhebelmaschinen ab und dominierte die Espressobars in den 60er Jahren und führte weltweit zu einer starken Verbreitung der Espressomaschinen insgesamt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Maschine wurde bis 1966 in einer Auflage von vielen tausend Stück hergestellt und schliesslich durch die Modelle E64 und E66 Diplomatic abgelöst, die äußerlich deutlich stärker die kubischen Gestaltungsformen der späten 60er Jahre zeigten und neben einer veränderten Brühgruppe  eine vergrößerte obere und untere Tassenablage und einen zeitgesteuerten und damit vollautomatischen Espressobezug auf Knopfdruck besaßen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Ende der 90er Jahre das Patent auslief, erlebte die Brühgruppe in leicht modifizierter Form eine Renaissance sowohl an Gastronomiemaschinen als auch an semiprofessionellen Haushaltsmaschinen anderer Hersteller und erfreut sich bis heute ungebrochener Beliebtheit. &lt;br /&gt;
Zur Feier des 40jährigen Firmenjubiläums brachte Faema selbst eine Neuauflage einer Zweikreismaschine unter den Namen &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot; heraus, die äußerlich weitgehend die gleichen Gehäuseformen zeigen. Bis auf die Brühgruppe wurde die Technik allerdings modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Modellvarianten:]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Faema E61 wurden je nach Einsatzbereich in Bars und Bistros als 1- bis 6-gruppige Maschinen hergestellt. Während die früheren Modelle eine verchromte Front tragen, ist diese ab ca. 1965 aus Edelstahlblech hergestellt. &lt;br /&gt;
Etwa ab diesem Zeitpunkt werden auch Edelstahlkessel statt der früheren Kupferkessel verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Technische Ausstattung:]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweikreismaschine mit Wärmetauscher (einer pro Gruppe, je. ca. 200ml Inhalt), Thermosiphon und halbautomatischer Brühgruppe, elekrische volumetrischer Faema-Procon-Pumpe, einstellbares Expansionsventil, Rückschlagventil, Pumpenmanometer, Kesselmanometer, Scaldatazze (Tassenvorwärmung über Dampf), Rigenerazioneventil für einfache Rigenerierung des Kunstharzentkalkers, elektrische Heizung und Gasheizung, zweifacher Druckschalter auf Quecksilberbasis (Pressosstat), Sicherheitsventil, beleuchtete Glastafel an der Vorderseite (zur Theke hin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Einige technische Daten:]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi01: 1-gruppig - 550x540x565mm  - 42 KG - 1800 W (davon Heizung: 1500W)- 8 Liter Boilerinhalt (Mindestwasserinhalt 3Liter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi02: 2-gruppig - 710x540x565mm - 57 KG - 2600 W - 13,4 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi03: 3-gruppig - 880x540x565mm - 72 KG - 3700 W - 18,85 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Literaturhinweise:]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Links:]]&lt;br /&gt;
* http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=37&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=397&lt;br /&gt;
* http://www.wholelattelove.com/articles.cfm?articleID=89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Links zur Neuauflage &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot;:]]&lt;br /&gt;
* http://www.mack-eistechnik.de/P_G_Service_espressomaschinen_faema.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]] [[Kategorie:Faema]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweikreismaschinen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17939</id>
		<title>Faema E61</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17939"/>
		<updated>2010-09-26T16:30:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema_E61_front.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_back2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Vorderseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben1.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
E61 ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1961 (E61 - Eclisse 1961 wegen der im gleichen Jahr stattfindenden Sonnenfinsternis) im modifizierten Gehäuse des älteren Modells &amp;quot;Präsident&amp;quot; und im heute nicht mehr so bekannten deutlich &amp;quot;eckigeren&amp;quot; Gehäuse &amp;quot;Diplomatic&amp;quot; in den Markt eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faema führte mit dem Modell E61 als erster halbautomtischer Espressomaschine mehrere bahnbrechende Neuerungen in die Espressomaschinentechnik ein, die im Gastronomiebereich bis heute verwendet werden und in ihrer Tragweite wohl nur vergleichbar sind mit der Einführung der Handhebelpumpe durch Archille Gaggia. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maschine war z.B. die erste [[Zweikreismaschinen|Zweikreismaschine]] mit [[Wärmeaustauscher]]. Für die Kaffeeerzeugung wurde statt Kesselwasser Frischwasser verwendet, das über einen vorgeschalteten regenerierbaren Entkalker (Depuratore) entkalkt worden war. Der Druck wurde mit einer elektrischen Pumpe der Firma Procon statt des sonst üblichen Hebels erzeugt. Als Nebeneffekt konnte die Maschine auch ohne Anschluss an die Wasserleitung aus einem Tank betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das äußerlich hervorstechendste Merkmal war die ca. 6 Kilo schwere aus massivem Messing gefertigte und verchromte außen liegende Brühgruppe. Intern war sie so konstruiert, dass sie ständig mit zirkulierendem Heißwasser beheizt wurde, welches nun nicht mehr aus dem Kessel, sondern über einen Wärmetauscher und ein [[Thermosiphon|Thermosyphonsystem]] (ähnlich einer Warmwasserheizung) gespeist wurde. Bei der Espressobereitung sorgte eine Mechanik aus Federn, Exzentern und Expansionshohlräumen für eine sofortige Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende und eine sogenannte [[Vorbrühen|Vorbrühung]] (Preinfusion). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbrühung bedeutet, dass nicht sofort Heißwasser unter Hochdruck auf den gepressten Kaffee geleitet wird und somit die Pressung zerstört, sondern über die Preinfusionsmechanik mit erheblich niedrigerem Druck am Kaffee ankommt, ihn durchtränkt und so Zeit zum Aufquellen gibt. Der nach einigen Sekunden einsetzende Hochdruck (9bar) trifft nun auf einen durch die Vorquellung stabileren &amp;quot;Kaffeepuck&amp;quot;, der besser extrahiert werden kann. Auch die alten [[Handhebelmaschinen|Handhebelmaschinen]] arbeiteten mit Vorbrühung, aber aus anderem Grund.&lt;br /&gt;
Der E61 Brühkopf sollte diese Vorbrühung ebenfalls haben, die Vorbrühzeit war hier aber als automatische Zeitdauer von 4-6 Sekunden fest eingestellt und konnte bei Bedarf durch eine mittlere Hebelstellung verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Erfolg der Maschine erklärt sich aber in erster Linie durch das Ersetzen des kräftezehrenden und teilweise unfallträchtigen Hebels bei der Bedienung und die große Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Maschine löste damit die bis dahin vorherrschenden großen Handhebelmaschinen ab und dominierte die Espressobars in den 60er Jahren und führte weltweit zu einer starken Verbreitung der Espressomaschinen insgesamt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Maschine wurde bis 1966 in einer Auflage von vielen tausend Stück hergestellt und schliesslich durch die Modelle E64 und E66 Diplomatic abgelöst, die äußerlich deutlich stärker die kubischen Gestaltungsformen der späten 60er Jahre zeigten und neben einer veränderten Brühgruppe  eine vergrößerte obere und untere Tassenablage und einen zeitgesteuerten und damit vollautomatischen Espressobezug auf Knopfdruck besaßen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Ende der 90er Jahre das Patent auslief, erlebte die Brühgruppe in leicht modifizierter Form eine Renaissance sowohl an Gastronomiemaschinen als auch an semiprofessionellen Haushaltsmaschinen anderer Hersteller und erfreut sich bis heute ungebrochener Beliebtheit. &lt;br /&gt;
Zur Feier des 40jährigen Firmenjubiläums brachte Faema selbst eine Neuauflage einer Zweikreismaschine unter den Namen &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot; heraus, die äußerlich weitgehend die gleichen Gehäuseformen zeigen. Bis auf die Brühgruppe wurde die Technik allerdings modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Modellvarianten:]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Faema E61 wurden je nach Einsatzbereich in Bars und Bistros als 1- bis 6-gruppige Maschinen hergestellt. Während die früheren Modelle eine verchromte Front tragen, ist diese ab ca. 1965 aus Edelstahlblech hergestellt. &lt;br /&gt;
Etwa ab diesem Zeitpunkt werden auch Edelstahlkessel statt der früheren Kupferkessel verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Technische Ausstattung:]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweikreismaschine mit Wärmetauscher (einer pro Gruppe, je. ca. 200ml Inhalt), Thermosiphon und halbautomatischer Brühgruppe, elekrische volumetrischer Faema-Procon-Pumpe, einstellbares Expansionsventil, Rückschlagventil, Pumpenmanometer, Kesselmanometer, Scaldatazze (Tassenvorwärmung über Dampf), Rigenerazioneventil für einfache Rigenerierung des Kunstharzentkalkers, elektrische Heizung und Gasheizung, zweifacher Druckschalter auf Quecksilberbasis (Pressosstat), Sicherheitsventil, beleuchtete Glastafel an der Vorderseite (zur Theke hin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Einige technische Daten:]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi01: 1-gruppig - 550x540x565mm  - 42 KG - 1800 W (davon Heizung: 1500W)- 8 Liter Boilerinhalt (Mindestwasserinhalt 3Liter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi02: 2-gruppig - 710x540x565mm - 57 KG - 2600 W - 13,4 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi03: 3-gruppig - 880x540x565mm - 72 KG - 3700 W - 18,85 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Literaturhinweise:]]&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Links:]]&lt;br /&gt;
* http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=37&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=397&lt;br /&gt;
* http://www.wholelattelove.com/articles.cfm?articleID=89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Links zur Neuauflage &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot;:]]&lt;br /&gt;
* http://www.mack-eistechnik.de/P_G_Service_espressomaschinen_faema.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]] [[Kategorie:Faema]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweikreismaschinen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17938</id>
		<title>Faema E61</title>
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		<updated>2010-09-26T16:28:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema_E61_front.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_back2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Vorderseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben1.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
E61 ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1961 (E61 - Eclisse 1961 wegen der im gleichen Jahr stattfindenden Sonnenfinsternis) im modifizierten Gehäuse des älteren Modells &amp;quot;Präsident&amp;quot; und im heute nicht mehr so bekannten deutlich &amp;quot;eckigeren&amp;quot; Gehäuse &amp;quot;Diplomatic&amp;quot; in den Markt eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faema führte mit dem Modell E61 als erster halbautomtischer Espressomaschine mehrere bahnbrechende Neuerungen in die Espressomaschinentechnik ein, die im Gastronomiebereich bis heute verwendet werden und in ihrer Tragweite wohl nur vergleichbar sind mit der Einführung der Handhebelpumpe durch Archille Gaggia. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maschine war z.B. die erste [[Zweikreismaschinen|Zweikreismaschine]] mit [[Wärmeaustauscher]]. Für die Kaffeeerzeugung wurde statt Kesselwasser Frischwasser verwendet, das über einen vorgeschalteten regenerierbaren Entkalker (Depuratore) entkalkt worden war. Der Druck wurde mit einer elektrischen Pumpe der Firma Procon statt des sonst üblichen Hebels erzeugt. Als Nebeneffekt konnte die Maschine auch ohne Anschluss an die Wasserleitung aus einem Tank betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das äußerlich hervorstechendste Merkmal war die ca. 6 Kilo schwere aus massivem Messing gefertigte und verchromte außen liegende Brühgruppe. Intern war sie so konstruiert, dass sie ständig mit zirkulierendem Heißwasser beheizt wurde, welches nun nicht mehr aus dem Kessel, sondern über einen Wärmetauscher und ein [[Thermosiphon|Thermosyphonsystem]] (ähnlich einer Warmwasserheizung) gespeist wurde. Bei der Espressobereitung sorgte eine Mechanik aus Federn, Exzentern und Expansionshohlräumen für eine sofortige Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende und eine sogenannte [[Vorbrühen|Vorbrühung]] (Preinfusion). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbrühung bedeutet, dass nicht sofort Heißwasser unter Hochdruck auf den gepressten Kaffee geleitet wird und somit die Pressung zerstört, sondern über die Preinfusionsmechanik mit erheblich niedrigerem Druck am Kaffee ankommt, ihn durchtränkt und so Zeit zum Aufquellen gibt. Der nach einigen Sekunden einsetzende Hochdruck (9bar) trifft nun auf einen durch die Vorquellung stabileren &amp;quot;Kaffeepuck&amp;quot;, der besser extrahiert werden kann. Auch die alten [[Handhebelmaschinen|Handhebelmaschinen]] arbeiteten mit Vorbrühung, aber aus anderem Grund.&lt;br /&gt;
Der E61 Brühkopf sollte diese Vorbrühung ebenfalls haben, die Vorbrühzeit war hier aber als automatische Zeitdauer von 4-6 Sekunden fest eingestellt und konnte bei Bedarf durch eine mittlere Hebelstellung verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Erfolg der Maschine erklärt sich aber in erster Linie durch das Ersetzen des kräftezehrenden und teilweise unfallträchtigen Hebels bei der Bedienung und die große Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Maschine löste damit die bis dahin vorherrschenden großen Handhebelmaschinen ab und dominierte die Espressobars in den 60er Jahren und führte weltweit zu einer starken Verbreitung der Espressomaschinen insgesamt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Maschine wurde bis 1966 in einer Auflage von vielen tausend Stück hergestellt und schliesslich durch die Modelle E64 und E66 Diplomatic abgelöst, die äußerlich deutlich stärker die kubischen Gestaltungsformen der späten 60er Jahre zeigten und neben einer veränderten Brühgruppe  eine vergrößerte obere und untere Tassenablage und einen zeitgesteuerten und damit vollautomatischen Espressobezug auf Knopfdruck besaßen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Ende der 90er Jahre das Patent auslief, erlebte die Brühgruppe in leicht modifizierter Form eine Renaissance sowohl an Gastronomiemaschinen als auch an semiprofessionellen Haushaltsmaschinen anderer Hersteller und erfreut sich bis heute ungebrochener Beliebtheit. &lt;br /&gt;
Zur Feier des 40jährigen Firmenjubiläums brachte Faema selbst eine Neuauflage einer Zweikreismaschine unter den Namen &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot; heraus, die äußerlich weitgehend die gleichen Gehäuseformen zeigen. Bis auf die Brühgruppe wurde die Technik allerdings modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Modellvarianten:]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Faema E61 wurden je nach Einsatzbereich in Bars und Bistros als 1- bis 6-gruppige Maschinen hergestellt. Während die früheren Modelle eine verchromte Front tragen, ist diese ab ca. 1965 aus Edelstahlblech hergestellt. &lt;br /&gt;
Etwa ab diesem Zeitpunkt werden auch Edelstahlkessel statt der früheren Kupferkessel verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Ausstattung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweikreismaschine mit Wärmetauscher (einer pro Gruppe, je. ca. 200ml Inhalt), Thermosiphon und halbautomatischer Brühgruppe, elekrische volumetrischer Faema-Procon-Pumpe, einstellbares Expansionsventil, Rückschlagventil, Pumpenmanometer, Kesselmanometer, Scaldatazze (Tassenvorwärmung über Dampf), Rigenerazioneventil für einfache Rigenerierung des Kunstharzentkalkers, elektrische Heizung und Gasheizung, zweifacher Druckschalter auf Quecksilberbasis (Pressosstat), Sicherheitsventil, beleuchtete Glastafel an der Vorderseite (zur Theke hin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige technische Daten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi01: 1-gruppig - 550x540x565mm  - 42 KG - 1800 W (davon Heizung: 1500W)- 8 Liter Boilerinhalt (Mindestwasserinhalt 3Liter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi02: 2-gruppig - 710x540x565mm - 57 KG - 2600 W - 13,4 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi03: 3-gruppig - 880x540x565mm - 72 KG - 3700 W - 18,85 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literatur:&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
* http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=37&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=397&lt;br /&gt;
* http://www.wholelattelove.com/articles.cfm?articleID=89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Bilder zur Neuauflage &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot;:&lt;br /&gt;
* http://www.mack-eistechnik.de/P_G_Service_espressomaschinen_faema.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]] [[Kategorie:Faema]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweikreismaschinen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
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		<title>Faema E61</title>
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		<updated>2010-09-26T16:24:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema_E61_front.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_back2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Vorderseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben1.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
Die E61 ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1961 (daher E61 - Eclisse wegen der im gleichen Jahr stattfindenden Sonnenfinsternis) im modifizierten Gehäuse des älteren Modells &amp;quot;Präsident&amp;quot; und im heute nicht mehr so bekannten deutlich &amp;quot;eckigeren&amp;quot; Gehäuse &amp;quot;Diplomatic&amp;quot; in den Markt eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste halbautomtische Espressomaschine führte Faema mit dem Modell E61 mehrere bahnbrechende Neuerungen in die Espressomaschinentechnik ein, die im Gastronomiebereich bis heute verwendet werden und in ihrer Tragweite wohl nur vergleichbar sind mit der Einführung der Handhebelpumpe durch Archille Gaggia. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maschine war z.B. die erste [[Zweikreismaschinen|Zweikreismaschine]] mit [[Wärmeaustauscher]]. Für die Kaffeeerzeugung wurde statt Kesselwasser Frischwasser verwendet, das über einen vorgeschalteten regenerierbaren Entkalker (Depuratore) entkalkt worden war. Der Druck wurde mit einer elektrischen Pumpe der Firma Procon statt des sonst üblichen Hebels erzeugt. Als Nebeneffekt konnte die Maschine auch ohne Anschluss an die Wasserleitung aus einem Tank betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das äußerlich hervorstechendste Merkmal war die ca. 6 Kilo schwere aus massivem Messing gefertigte und verchromte außen liegende Brühgruppe. Intern war sie so konstruiert, dass sie ständig mit zirkulierendem Heißwasser beheizt wurde, welches nun nicht mehr aus dem Kessel, sondern über einen Wärmetauscher und ein [[Thermosiphon|Thermosyphonsystem]] (ähnlich einer Warmwasserheizung) gespeist wurde. Bei der Espressobereitung sorgte eine Mechanik aus Federn, Exzentern und Expansionshohlräumen für eine sofortige Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende und eine sogenannte [[Vorbrühen|Vorbrühung]] (Preinfusion). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbrühung bedeutet, dass nicht sofort Heißwasser unter Hochdruck auf den gepressten Kaffee geleitet wird und somit die Pressung zerstört, sondern über die Preinfusionsmechanik mit erheblich niedrigerem Druck am Kaffee ankommt, ihn durchtränkt und so Zeit zum Aufquellen gibt. Der nach einigen Sekunden einsetzende Hochdruck (9bar) trifft nun auf einen durch die Vorquellung stabileren &amp;quot;Kaffeepuck&amp;quot;, der besser extrahiert werden kann. Auch die alten [[Handhebelmaschinen|Handhebelmaschinen]] arbeiteten mit Vorbrühung, aber aus anderem Grund.&lt;br /&gt;
Der E61 Brühkopf sollte diese Vorbrühung ebenfalls haben, die Vorbrühzeit war hier aber als automatische Zeitdauer von 4-6 Sekunden fest eingestellt und konnte bei Bedarf durch eine mittlere Hebelstellung verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Erfolg der Maschine erklärt sich aber in erster Linie durch das Ersetzen des kräftezehrenden und teilweise unfallträchtigen Hebels bei der Bedienung und die große Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Maschine löste damit die bis dahin vorherrschenden großen Handhebelmaschinen ab und dominierte die Espressobars in den 60er Jahren und führte weltweit zu einer starken Verbreitung der Espressomaschinen insgesamt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Maschine wurde bis 1966 in einer Auflage von vielen tausend Stück hergestellt und schliesslich durch die Modelle E64 und E66 Diplomatic abgelöst, die äußerlich deutlich stärker die kubischen Gestaltungsformen der späten 60er Jahre zeigten und neben einer veränderten Brühgruppe  eine vergrößerte obere und untere Tassenablage und einen zeitgesteuerten und damit vollautomatischen Espressobezug auf Knopfdruck besaßen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Ende der 90er Jahre das Patent auslief, erlebte die Brühgruppe in leicht modifizierter Form eine Renaissance sowohl an Gastronomiemaschinen als auch an semiprofessionellen Haushaltsmaschinen anderer Hersteller und erfreut sich bis heute ungebrochener Beliebtheit. &lt;br /&gt;
Zur Feier des 40jährigen Firmenjubiläums brachte Faema selbst eine Neuauflage einer Zweikreismaschine unter den Namen &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot; heraus, die äußerlich weitgehend die gleichen Gehäuseformen zeigen. Bis auf die Brühgruppe wurde die Technik allerdings modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modellvarianten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Faema E61 wurden je nach Einsatzbereich in Bars und Bistros als 1- bis 6-gruppige Maschinen hergestellt. Während die früheren Modelle eine verchromte Front tragen, ist diese ab ca. 1965 aus Edelstahlblech hergestellt. &lt;br /&gt;
Etwa ab diesem Zeitpunkt werden auch Edelstahlkessel statt der früheren Kupferkessel verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technische Ausstattung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweikreismaschine mit Wärmetauscher (einer pro Gruppe, je. ca. 200ml Inhalt), Thermosiphon und halbautomatischer Brühgruppe, elekrische volumetrischer Faema-Procon-Pumpe, einstellbares Expansionsventil, Rückschlagventil, Pumpenmanometer, Kesselmanometer, Scaldatazze (Tassenvorwärmung über Dampf), Rigenerazioneventil für einfache Rigenerierung des Kunstharzentkalkers, elektrische Heizung und Gasheizung, zweifacher Druckschalter auf Quecksilberbasis (Pressosstat), Sicherheitsventil, beleuchtete Glastafel an der Vorderseite (zur Theke hin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige technische Daten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi01: 1-gruppig - 550x540x565mm  - 42 KG - 1800 W (davon Heizung: 1500W)- 8 Liter Boilerinhalt (Mindestwasserinhalt 3Liter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi02: 2-gruppig - 710x540x565mm - 57 KG - 2600 W - 13,4 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi03: 3-gruppig - 880x540x565mm - 72 KG - 3700 W - 18,85 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literatur:&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
* http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=37&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=397&lt;br /&gt;
* http://www.wholelattelove.com/articles.cfm?articleID=89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Bilder zur Neuauflage &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot;:&lt;br /&gt;
* http://www.mack-eistechnik.de/P_G_Service_espressomaschinen_faema.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]] [[Kategorie:Faema]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweikreismaschinen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=17936</id>
		<title>Faema E61</title>
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		<updated>2010-09-26T15:47:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andros1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Faema_E61_front.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_back2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Vorderseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben1.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Faema_E61_Innenleben2.jpg|thumb|{{PAGENAME}} - Innenleben]]&lt;br /&gt;
Die E61 ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. &lt;br /&gt;
Sie wurde 1961 (daher E61 - Eclisse wegen der im gleichen Jahr stattfindenden Sonnenfinsternis) im modifizierten Gehäuse des älteren Modells &amp;quot;Präsident&amp;quot; und im heute nicht mehr so bekannten deutlich &amp;quot;eckigeren&amp;quot; Gehäuse &amp;quot;Diplomatic&amp;quot; in den Markt eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste halbautomtische Espressomaschine führte Faema mit dem Modell E61 mehrere bahnbrechende Neuerungen in die Espressomaschinentechnik ein, die im Gastronomiebereich bis heute verwendet werden und in ihrer Tragweite wohl nur vergleichbar sind mit der Einführung der Handhebelpumpe durch Archille Gaggia. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maschine war z.B. die erste [[Zweikreismaschinen|Zweikreismaschine]] mit [[Wärmeaustauscher]]. Für die Kaffeeerzeugung wurde statt Kesselwasser Frischwasser verwendet, das über einen vorgeschalteten regenerierbaren Entkalker (Depuratore) entkalkt worden war. Der Druck wurde mit einer elektrischen Pumpe der Firma Procon statt des sonst üblichen Hebels erzeugt. Als Nebeneffekt konnte die Maschine auch ohne Anschluss an die Wasserleitung aus einem Tank betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das äußerlich hervorstechendste Merkmal war die ca. 6 Kilo schwere aus massivem Messing gefertigte und verchromte außen liegende Brühgruppe. Intern war sie so konstruiert, dass sie ständig mit zirkulierendem Heißwasser beheizt wurde, welches nun nicht mehr aus dem Kessel, sondern über einen Wärmetauscher und ein [[Thermosiphon|Thermosyphonsystem]] (ähnlich einer Warmwasserheizung) gespeist wurde. Bei der Espressobereitung sorgte eine Mechanik aus Federn, Exzentern und Expansionshohlräumen für eine sofortige Druckentlastung der Brühgruppe nach Bezugsende und eine sogenannte [[Vorbrühen|Vorbrühung]] (Preinfusion). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorbrühung bedeutet, dass nicht sofort Heißwasser unter Hochdruck auf den gepressten Kaffee geleitet wird und somit die Pressung zerstört, sondern über die Preinfusionsmechanik mit erheblich niedrigerem Druck am Kaffee ankommt, ihn durchtränkt und so Zeit zum Aufquellen gibt. Der nach einigen Sekunden einsetzende Hochdruck (9bar) trifft nun auf einen durch die Vorquellung stabileren &amp;quot;Kaffeepuck&amp;quot;, der besser extrahiert werden kann. Auch die alten [[Handhebelmaschinen|Handhebelmaschinen]] arbeiteten mit Vorbrühung, aber aus anderem Grund.&lt;br /&gt;
Der E61 Brühkopf sollte diese Vorbrühung ebenfalls haben, die Vorbrühzeit war hier aber als automatische Zeitdauer von 4-6 Sekunden fest eingestellt und konnte bei Bedarf durch eine mittlere Hebelstellung verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Erfolg der Maschine erklärt sich aber in erster Linie durch das Ersetzen des kräftezehrenden und teilweise unfallträchtigen Hebels bei der Bedienung und die große Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Maschine löste damit die bis dahin vorherrschenden großen Handhebelmaschinen ab und dominierte die Espressobars in den 60er Jahren und führte weltweit zu einer starken Verbreitung der Espressomaschinen insgesamt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Maschine wurde bis 1966 in einer Auflage von vielen tausend Stück hergestellt und schliesslich durch die Modelle E64 und E66 Diplomatic abgelöst, die äußerlich deutlich stärker die kubischen Gestaltungsformen der späten 60er Jahre zeigten und neben einer veränderten Brühgruppe  eine vergrößerte obere und untere Tassenablage und einen zeitgesteuerten und damit vollautomatischen Espressobezug auf Knopfdruck besaßen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Ende der 90er Jahre das Patent auslief, erlebte die Brühgruppe in leicht modifizierter Form eine Renaissance sowohl an Gastronomiemaschinen als auch an semiprofessionellen Haushaltsmaschinen anderer Hersteller und erfreut sich bis heute ungebrochener Beliebtheit. &lt;br /&gt;
Zur Feier des 40jährigen Firmenjubiläums brachte Faema selbst eine Neuauflage einer Zweikreismaschine unter den Namen &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot; heraus, die äußerlich weitgehend die gleichen Gehäuseformen zeigen. Bis auf die Brühgruppe wurde die Technik allerdings modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige technische Daten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi01: 1-gruppig - 550x540x565mm  - 42 KG - 1800 W (davon Heizung: 1500W)- 8 Liter Boilerinhalt (Mindestwasserinhalt 3Liter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi02: 2-gruppig - 710x540x565mm - 57 KG - 2600 W - 13,4 Liter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi03: 3-gruppig - 880x540x565mm - 72 KG - 3700 W - 18,85 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab bis zu 6 gruppige Maschinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literatur:&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni: Faema Espresso 1945-2010, Collezione Enrico Maltoni, Faenza 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
* http://www.espressomadeinitaly.com&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=37&lt;br /&gt;
* http://www.home-barista.com/forums/viewtopic.php?t=397&lt;br /&gt;
* http://www.wholelattelove.com/articles.cfm?articleID=89&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Bilder zur Neuauflage &amp;quot;E61 Jubile&amp;quot; und &amp;quot;E61 Legend&amp;quot;:&lt;br /&gt;
* http://www.mack-eistechnik.de/P_G_Service_espressomaschinen_faema.html&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]] [[Kategorie:Faema]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweikreismaschinen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andros1</name></author>
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