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	<title>KaffeeWiki - die Wissensdatenbank rund um Espresso, Espressomaschinen und Kaffee - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-20T05:46:28Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Gene_Caf%C3%A9_CBR-101&amp;diff=26116</id>
		<title>Gene Café CBR-101</title>
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		<updated>2017-05-10T11:56:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: Preis hat sich in den meisten Shops geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbessern|Kaum Info}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Gene CBR 101 1.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Gene CBR 101 2.jpg|thumb|{{PAGENAME}}, Rückseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herstellerland: Korea&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neupreis: 550€&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max. Kapazität: 250g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Timer und Temperaturkontrolle. Erhältlich in den Farben Schwarz und Rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile: relativ preiswert, passende Kapazität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile: Motor und Gebläse relativ laut 1. und 2. &amp;quot;crack&amp;quot; deshalb nicht leicht zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Name: Gene Café CBR-101&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heizung: Indirekte Heißluft (0 ~ 30 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temperature Control: 0ºF - 482ºF / 0 ° C - 250 ° C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heizung: 1300 Watt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromversorgung : 110V, 120V, 220V, 230V, 240V - 50 / 60Hz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leistungsaufnahme: 1300 Watt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Röstkammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Material: hitzebeständiges Glas (Pyrex ©)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kapazität: max. 0.5kg / 250g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lautstärke: 65dB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maße: 490mm x 243mm x 229mm (Chaff Collector im Lieferumfang enthalten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nettogewicht : 12,13 Lbs / 5,5 kg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farben: Schwarz, Rot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Link zum Hersteller: http://genecafe.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vertrieb EU: http://www.genecafe.eu/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vertrieb USA: http://genecafeusa.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Promotion-Video Englisch (Hersteller): http://youtu.be/RaleiDZogkk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Video-Anleitung Englisch (Hersteller): http://youtu.be/1DzpzdJr1Gk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heizungstausch beim Gene Cafe CBR 101: http://popovic.info/html/gene_heizung.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Haushaltsröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=25913</id>
		<title>Kaffee rösten</title>
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		<updated>2016-10-13T09:17:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: /* Kaffeeröster */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
  | __TOC__&lt;br /&gt;
  |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeerösten kann eigentlich jeder. Man braucht dazu nur eine Hitzequelle, einen feuerfesten Behälter und etwas zum Umrühren. Ach ja und Rohbohnen natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungerösteten Rohkaffee kennt heutzutage kaum jemand mehr. Zu sehr ist Kaffee zu etwas geworden, dass man ziegelförmig und vakuumverpackt im Supermarkt kauft. Liegt es dann als schwarzbraunes Pulver im Filter unserer Kaffeemaschine, dann kann man sich eigentlich nicht vorstellen, dass Kaffee der Kern einer roten Frucht ist, die an Bäumen wächst. Die großen Kaffeekonzerne haben uns mit ihrer Werbung von verführerisch duftenden Tassen voller Kaffee, die garantiert von den Gästen ausgetrunken werden, wenn man nur die richtige Sorte kauft, einfach das Wissen vom Kaffee als pflanzliches Produkt genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber von vorne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee kommt also als Rohbohne in unseren Häfen an. Kaffee mittlerer bis sehr guter Qualität wird traditionell in Jutesäcken zu 60kg transportiert, Kaffee schlechter Qualität oder für Großröster (was evtl. dasselbe ist) kommt auch als lose Schüttware in Containern übers Meer. Ganz besonders teurer Kaffee, wie z.B. der [[Jamaica Blue Mountain]] (JBM) wird sogar in vernagelten Holzfässern geliefert. Damit soll sichergestellt werden, dass der teure JBM nicht irgendwo zwischen der Plantage und dem Röster in Deutschland durch andere Bohnen ersetzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird er in Lagerhäuser gebracht und wartet auf den Abverkauf durch Röster im ganzen Land (etwas naiv ausgedrückt, die Wirklichkeit sieht etwas anders aus). Rohkaffee ist mehrere Jahre (max. 2 Jahre, aber wirklich maximal!) lang haltbar, fängt aber im Allgemeinen nach ca. 1 Jahr an, seine Frische zu verlieren. Die oft grünen bis blaugrünen Bohnen verlieren mit der Zeit an Farbe und bleichen aus. Das ist aber extrem von der Kaffeesorte, dem Anbauland und der Verarbeitungsmethode abhängig. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röstprozess ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt: rösten kann jeder. Der Röstprozess läuft innerhalb eines Temperaturfensters von 180-230°C ab, gemessen an der Bohneninnentemperatur. Grob gesagt kann man ein paar Esslöffel Rohbohnen in eine Pfanne werfen und auf den Herd stellen. Unter ständigem Rühren und bei voller Hitze ändert sich die Bohnenfarbe von grün zu intensivem Grün, später Gelb, Gelbbraun, Braun schließlich Dunkelbraun. Spätestens zwischen Gelbbraun und Braun beginnen die Bohnen etwas verbrannt zu riechen, - von Braun nach Dunkelbraun sogar zu rauchen. Schnelles Rühren nicht vergessen und - genau - Fenster öffnen. Die ganze Röstung dauert zwischen 10 und 20 Minuten. Während der Röstzeit fangen die Bohnen irgendwann an zu knacken und zu knistern. Dieses Knacken hört nach 1 Minute auf, kommt aber später nochmal, diesmal leiser. Beim zweiten Knacken fangen die Bohnen an zu Zerplatzen und dies sollte man möglichst verhindern, da sie sogar für Espresso nun zulange geröstet worden sind! Will man Filterkaffee damit machen, dann sollte man sie nach Abschluß des ersten Knackens vom Herd nehmen. Einfache Sache, oder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun so einfach ist es leider nicht. Mit oben genannter Methode kann man zwar Kaffee rösten, hat aber zu viele schwer kontrollierbare Variablen, um die Bohnen reproduzierbar gut zu rösten. Ganz abgesehen vom Gestank und der Freundin/Frau (oder auch Freund/Mann), die spätestens nach dem fünften Rösten auszieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten ist es wie mit der Espressoherstellung, je intensiver man sich damit befasst, umso mehr Variablen tauchen auf und umso weniger weiß man. Der Reihe nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Reaktion, die bei der Röstung abläuft, ist eine chemische. Die Maillard-Reaktion. Bei ihr verbinden sich verschiedene Zucker und Proteine, bzw. deren Aminosäuren zu neuen Verbindungen, - genügend hohe Temperatur, - ab 145°C bis ca. 200°C vorausgesetzt. Es entstehen &amp;quot;Röststoffe&amp;quot;. Die gleiche Maillard-Reaktion sorgt z.B. für eine knusprige Kruste beim Brot oder Brötchen, oder auch für den Bratgeschmack, wenn man Fleisch in der Pfanne brutzelt. Neben der Maillard-Reaktion laufen bei der Röstung auch noch andere Reaktionen ab, die man bis heute nicht vollständig aufklären konnte. Faktisch enthält gerösteter Kaffee zwischen 800 und 1200 aromatische Verbindungen. Dabei läßt sich kein einzelner &amp;quot;Kaffeearomastoff&amp;quot; isolieren, - es ist eher das Zusammenspiel von vielen Stoffen in unterschiedlichen Konzentrationen, die das typische Kaffeearoma erzeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Röstprozess lässt sich durch sensorische Merkmale der Bohnen in verschiedene Phasen einteilen. Dabei spielt das Aussehen und das Volumen der Bohnen während der Röstung eine große Rolle. Das deutlichste Signal ist jedoch die Geräusche des ersten, bzw. zweiten Cracks der Rohbohnen. Der Röster kann anhand dieser Merkmale erkennen, welche Aromen, Säure, Geschmack und Körper der Kaffee in der Tasse später haben wird. So entwickelt eine Bohne z.B. während der ersten Röstphasen eine starke, spritzige Säure, welche im weiteren Verlauf der Röstung abnimmt. Mit etwas Erfahrung und Wissen lässt sich so der gewünschte Kaffee kreieren. Übersichtliche Aufstellungen der einzelnen Röstphasen finden sich z.B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.sweetmarias.com/library/content/using-sight-determine-degree-roast Sweet Maria's Determine Degree of Roast] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Röstreaktion hört nach dem Rösten und Abkühlen nicht auf. Die Bohne &amp;quot;arbeitet&amp;quot; weiter. Mindestens 12h, meistens aber noch länger - bis zu 72h brauchen geröstete Bohnen um ihr Geschmacksplateau zu erreichen. Bei diesen internen Nachreaktionen wird Kohlendioxid freigesetzt, - Röstbohnen gasen eine Weile nach der Röstung Kohlendioxid aus. Es gibt wohl kein überwältigerendes Geruchserlebnis als wenn man seine Nase in einen Behälter mit vor 2 Tagen gerösteten Bohnen steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten verliert die Bohne an Gewicht und nimmt an Volumen zu, die Dichte verringert sich so auf 1/3 der ursprünglichen Rohbohne. Der meiste Gewichtsverlust kommt durch Wasser, das in Rohbohnen mit cá. 12% vertreten ist (je nach Lagerung und Aufbereitung). Die Bohnen selbst verlieren auch an Substanz, z. B. die Bohnenhäutchen oder auch Teile der Zellwand. Insgesamt verliert die Rohbohne, je nach Röstgrad, zwischen 12 und 18% an Gewicht, diesen Verlust nennt man Einbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röster ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimroester.jpg|thumb|Heimröster aus dem beginnenden 20. Jhd.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professionelle Röster rösten natürlich nicht mit der Pfanne auf dem Herd, sondern mit Röstmaschinen, die viele Variablen kontrollierbar machen. Ich lasse hier erstmal die großen Industrieröstanlagen aus, da die nach anderen Prinzipien und mit anderen Grundvorstellungen arbeiten als sagen wir mal die Rösterei um die Ecke. Der ideale Röstmeister will nämlich vor allem das beste für die Bohne und seine Kunden (und nicht möglichst viel Profit aus möglichst billiger Rohware schlagen, wie das die Großröster oft machen). Für den handwerklichen Kleinröster hat sich vor allem eine Methode durchgesetzt, - die der Trommelröstung. In kleinen Röstereien stehen auch Trommelröster, mit denen man 5-10kg pro Durchgang rösten kann. Es geht auch ein paar Nummern größer. Zwischen 120kg und einigen Tonnen pro Durchgang ist alles machbar. Im Prinzip sind diese Röster aber alle gleich. In einer rotierenden Trommel, die von außen aber auch durch einen durchgesaugten heißen Luftstrom innnen beheizt wird, befinden sich die Bohnen. Die Trommel rotiert und durch eingeschweißte Schikanen werden die Bohnen durcheinandergewirbelt. Mithilfe einer kleinen Schaufel, die an der Stirnseite in die Trommel ragt, kann man den aktuellen Stand der Röstung verfolgen und wenns soweit ist, die Bohnen durch Öffnen einer Klappe aus der Trommel fallen lassen, - auf eine Art Kühlsieb, wo sie so schnell wie möglich unter Rühren und durch Luftabsaugung abgekühlt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Röster kennt seine Bohnen ganz genau. Er weiß bei jeder Bohnensorte (d.H. Herkunft und Qualität - z.B. Kenya AA für einen kenianischen Arabica der höchsten Qualitätsstufe, der AA Sortierung), welches Profil er rösten muss, um das Optimum aus ihr herauszuholen. Ein Röstprofil legt fest, zu welcher Zeit während der Röstung welche Temperatur in der Röstkammer herrschen soll und wie steil oder flach die Temperaturanstiege oder -abfälle sein müssen. Man kann ein Röstprofil als Zeit/Temperatur-Diagramm grafisch darstellen. Jede Sorte hat ein etwas anderes optimales Röstprofil. Zusätzlich ist natürlich noch wichtig, wie der Kaffee danach getrunken werden soll, - als Filterkaffee oder Espresso - eine Vorgabe, die mit der Röstendtemperatur zusammenhängt. Je höher die Röstendtemperatur, desto mehr geht der Kaffee in Richtung Espresso. Fürwahr viele Faktoren, die beachtet werden müssen - und da ein Trommelröster etwas träge ist in der Temperaturmodulation, wird dem Röstmeister sehr viel Fingerspitzengefühl abverlangt, wann er die Temperatur (meistens durch Gasbrenner) hochregelt oder lieber nicht und vor allem, wann er die Röstung abbricht und die Bohnen durch Öffnen einer Klappe an der Vorderseite aus der Trommel holt. Bei 50kg Kaffee kann man schnell einiges an Wert zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grundsätzliche Unterschied zwischen der Röstung eines handwerklich arbeitenden Kleinrösters (5kg bis 120kg pro Röstdurchgang) und eines auf Profit orientierten Großrösters (Tonnen pro Röstdurchgang oder kontinuierliche Röstung) ist die Röstzeit und die Rösttemperatur. &lt;br /&gt;
Man kann nämlich eine Bohne auch in 90 Sekunden ordentlich dunkel rösten, nur muss man dann die Temperatur auf über 400°C erhöhen. Großröster machen das so, denn Zeit ist Geld. Das sind dann auch keine Trommelröster mehr sondern sogenannte Fluid-Bed- bzw.  Heißluftröstmaschinen unglaublichen Ausmaßes. Es gibt noch andere Techniken, die auf Großdurchsatz ausgelegt sind. Allen gemeinsam ist, wie gesagt, eine hohe Rösttemperatur und eine geringe Röstzeit. &lt;br /&gt;
Ein Kleinröster, wenn er es gut mit der Bohne meint, braucht da schon etwas länger. Typische Röstzeiten für eine Trommelröstung sind 15-25 Minuten, die dabei erreichten Temperaturen liegen zwischen 200°C und 230°C, je nach Rösttiefe.&lt;br /&gt;
Wo liegt der Unterschied im Geschmack? Nun, bei einer 90 Sekunden Schockröstung haben die Bohnen nicht genügend Zeit, richtig auszurösten - von irgendwelchen zeitintensiveren Maillard-Reaktionen oder dem Abbau von Chlorogensäure ganz zu schweigen. Das Ergebnis ist eine säuerlichere Tasse Kaffee, die umso saurer zu schmecken scheint, je mehr sie abkühlt und es wegen dem höherem Chlorogensäuregehalt nicht so gut zum Magen meint.&lt;br /&gt;
In einer langsamen Röstung bei niedriger Temperatur hat die Bohne im besten Falle viel der ungünstigen Chlorogensäure verloren und viel an Aroma gewonnen. Guter Kaffee aus Langzeitröstung ist daher in der Regel bekömmlicher und aromatischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbströsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt gute Gründe seinen Kaffee selbst zu rösten, es gibt allerdings auch ebenso gute Gründe, die dagegen sprechen ;-). Vielleicht erstmal die Gründe, die dagegen sprechen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee rösten stinkt! Nicht der betörende Duft frisch gerösteten Kaffees durchflutet den Raum, sondern mehr ein säuerlich, dumpfer, manchmal erdig aber immer verbrannter Geruch steht danach in der Luft. Je mehr in einem Durchgang geröstet wird, umso mehr stinkt es und um so vernebelter wird die Küche. Mengen von 250gr. aufwärts sollten grundsätzlich in einem gut belüfteten Raum, oder gleich draußen geröstet werden. Der so begehrte Kaffeegeruch stellt sich erst 12h nach der Röstung ein, bis dahin muss man mit dem verbrannten Geruch, der sich auch gerne in der Kleidung und allem aus Stoff festsetzt, leben. Ein weiterer Grund, der dagegen spricht ist, dass es kaum vernünftige Röstmaschinen für den Hausgebrauch gibt. Es gibt ca. 4 Heißluftröster- und 2 Trommelröstermodelle auf dem Markt, - jedes hat so seine Macken. Und alle bieten sie eigentlich viel zu wenig Kontrolle über den Röstverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Selberrösten hat auch seine guten Seiten (wer hätte das gedacht). Einer der Hauptvorteile ist natürlich die nicht zu übertreffende Frische der Röstung, frischer kann Kaffee gar nicht sein. Und frisch gerösteter Kaffee ist ein starkes Argument - vor allem, wenn man in einer Gegend lebt, in der der nächste Shopröster 50km entfernt liegt und sonst nur Jacobs Dröhnung im Supermarktregal zu finden ist. Ein anderer nicht zu unterschätzender  Faktor ist die Auswahl der Bohnensorten, die man selber bestimmen kann. Endlich kann man rausfinden, wie der Geschmacksunterschied zwischen Kaffee aus Columbien und Kaffee aus Costa Rica ist. Ob man lieber die erdig-wuchtige Fülle indonesischer Kaffees der aromatischen Spritzigkeit ostafrikanischer Kaffees vorzieht. Oder wie sich äthiopischer Kaffee im Geschmack verändert, wenn er trocken statt nass aufbereitet wurde...es gibt tausend Dinge zu entdecken. Zusätzlich kann man noch mit der Röstung spielen. Manche Sorten, z.B. ein Bugisu-Kaffee aus Uganda, verändern ihren Geschmack radikal, wenn sie länger geröstet wurden. Bugisu schmeckt, hell geröstet und als Filterkaffee getrunken, leicht nach Honig. Dunkler geröstet und als Espresso getrunken kommt plötzlich eine ganz deutliche Schokoladigkeit zum Vorschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem für Espressoliebhaber kommt hier ein ganz neues Argument ins Spiel: Man kann sich seine Lieblingsespressosorte selber zusammestellen! Zugegeben, bis dahin ist es ein weiter, steiniger, bisweilen sehr frustrierender Weg. Aber man fängt plötzlich an, viel mehr über Espresso zu wissen als man jemals dachte. Es gibt diese wenigen Momente, wo man eine Mischung und Röstung erwischt hat, die absolut perfekt geworden ist. Körper, Geschmack, Aroma, alles hat man richtig getroffen, man wünschte man hätte mindestens ein Kilo oder mehr davon, - aber meistens ist nach 5 Tassen schon wieder Schluss, weil viele Haushaltsröster nur 80-100gr. auf einmal rösten können. Der Versuch, diese perfekte Röstung zu duplizieren scheitert dann meistens kläglich. Es bleibt nichts anderes übrig, als die Jagd nach der perfekten Mischung wieder aufzunehmen.(das haben übrigens erfahrene Shopröster den Heimdilettanten voraus: Sie können immer wieder reproduzierbar die gleiche Mischung rösten - konstante Qualität eben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie geht’s? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:heimroester_beginn.jpg|right|Heimröster Modell Precision von der Firma Hearthware]][[Bild: heimroester_5min.jpg|right| ...nach 5 min]]&lt;br /&gt;
Wie oben schonmal erwähnt könnte man theoretisch zu Hause mit einer Pfanne auf dem Herd rösten. Das ist allerdings etwas aufwendig, da man während des ganzen Röstvorgangs die Bohnen umrühren sollte, damit sie nicht anbrennen. Bei bis zu 20 Minuten Röstzeit wird einem bei dieser Methode irgendwann der Arm abfallen. &lt;br /&gt;
Nicht so gut. &lt;br /&gt;
Die nächste Möglichkeit zu Hause zu rösten ist, die Bohnen in einer dünnen Lage (eine Bohnenlage) auf einem Backblech im Ofen zu rösten, hier muss man nur noch den Ofen einschalten und die fertigen Bohnen rechtzeitig rausholen. Nachteil dabei ist, dass viele Öfen nicht schnell genug oder vielleicht auch überhaupt nicht die benötige Temperatur von ca. 230°C erzeugen können. Sind die Bohnen zu lange einer zu niedrigen Temperatur ausgesetzt fangen sie „anzubacken“ und nicht zu rösten, was man dann auch unangenehm im Kaffee schmeckt. Ein weiteres Problem bei dieser Methode sind die Bohnenhäutchen. Das ist eine dünne, pergamentartige Hülle, die sich beim Rösten von der Bohne löst und im ungünstigsten Fall überall herumfliegt. Geschmacklich beeinträchtigt sie die fertige Röstbohne nicht (deswegen sammelt so mancher Großröster die sich lösenden Bohnenhäutchen und gibt sie später, wenn der Röstkaffee gemahlen wird, wieder zu. - Kaffee wird eben nach Gewicht verkauft!), aber lästig sind sie allemal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten kauft man sich wie gesagt eine kleine Haushaltsröstmaschine. Die sind gar nicht mal mehr so exotisch, wie sie vor einigen Jahren waren - aber in jedem Kaufhaus findet man sie trotzdem noch nicht. Die preiswerteren Haushaltsröster arbeiten nach dem Heißluftprinzip, eine alternative Methode zur Trommelröstung. Durch eine Art Fön werden die Bohnen durcheinandergewirbelt und aufgeheizt. Die dabei sich lösenden Bohnenhäutchen werden aufgefangen. Meist ist die Röstkammer, in der sich die Bohnen befinden, aus Glas. Damit kann man den Röstverlauf der Bohnen gut beobachten. Sind die Bohnen fertiggeröstet, dann schaltet man die Heizung aus und die jetzt kalte Luft des Föns kühlt die Bohnen. Voila, - fertig ist das Selbstgeröstete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer vielleicht nicht das nötige Kleingeld für einen Röstautomaten besitzt, kann es zunächst auch erst einmal mit einem Popcorn-Röster versuchen (ca. €10). Die Einstellungsmöglichkeiten sind sicherlich im Vergleich zu einem elektronisch gesteuerten Röster sehr bescheiden (die einzige Variable ist meist die Laufzeit, evtl. kann man auch versuchen, das Gerät mit und ohne Deckel zu betreiben), es lassen sich aber durchaus brauchbare Ergebnisse erzielen. Aufpassen sollte man  mit den transparenten Deckeln der Geräte, die bei längerer Laufzeit gerne schmelzen. Und natürlich sollte man sich vor Augen halten, dass ein Popcorn-Maker nun mal ursprünglich nicht zum Kaffeerösten gebaut wurde (also VORSICHT!!!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Röstung spielt sich bei Temperaturen zwischen 145°C und 230°C ab. Bis 145°C passiert nicht viel, die Bohnen (die im Rohzustand gelb oder grün sind) werden langsam braun, der Geruch ändert sich von heuartig nach leicht buttrig. Zwischen 145°C und 200°C finden verschiedene Maillard-Reaktionen statt, Kaffeearomastoffe werden gebildet. Bei 200°C ist der Druck des verdunstenden Wassers (Rohkaffee hat ca. 12% Feuchtigkeit) so hoch (20-25bar), dass sie an der mittleren Kerbe aufplatzen. Dieses Aufplatzen ist hörbar und wird als '''erster Crack''' bezeichnet. Während der Röstung nimmt man dies als Anschwellen und ca. eine Minute später als Abflachen von Poppgeräuschen wahr. Die Bohnen werden jetzt immer dunkler. Das eheste Stadium, bei dem die Röstung (für Filterkaffee) abbrechen kann ist dann erreicht, wenn alle Bohnen eine uniforme Braunfärbung angenommen haben, oft 30s-1min nach dem ersten Crack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 200°C beginnen sich Zucker in der Bohne zu karamellisieren, der „Röstgeschmack“ entsteht. Sind ca. 230°C erreicht, beginnen die Bohnen Stücke aus ihrer Zellwand zu verlieren, sie werden einfach abgesprengt. Das damit einhergehende, etwas leisere Geräusch wird '''zweiter Crack''' genannt. Wie der erste Crack, beginnt der zweite Crack verhalten, steigert sich zu einem kontinuierlichen Knistern und flacht dann wieder ab. Normalerweise ist bei einsetzendem zweitem Crack schon eine ausreichende Rösttiefe für Espresso erreicht. Bei 245°C hört der zweite Crack wieder auf, die Bohnen haben meist während des zweiten Cracks schon angefangen ölig zu glänzen: Das sind Öle, Fette und sonstige Zellinhaltsstoffe, die durch die Hitze aus der Bohne getrieben werden. Die Bohnen sind jetzt auch schon sehr dunkel, fast schwarz. Spätestens jetzt sollte man aufgehört haben – noch tiefer geröstet schmeckt der Kaffee nur noch nach Holzkohle (und spätestens dann kommt auch durch die heftige Rauchentwicklung die Feuerwehr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Röstereien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Röster Selbstbauen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem die oft doch recht teuren Röstmaschinen zu teuer sind kann sich auch ganz leicht behelfen. Im folgenden werden einige Beispiele für Selbstbauröster vorgestellt. Natürlich gibt es darüber hinaus viele andere Möglichkeiten, sich einen Röster zu bauen. Wer Tante Google bemüht wird sicherlich auch fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung ein Erfahrungsbericht über einen [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/30649-schei-benkleisterle-r-ster-brennt-lichterloh.html Röstbrand]...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heißluftpistole ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau einer einfachen Heißluft-Röstmaschine ist mit minimalem Materialaufwand und nur wenig Investitionen zu realisieren. Mit einer Heißluftpistole und einem Akkuschrauber (beides im Zweifelsfall für ~10-15 Euro im Baumarkt zu erstehen, eine bessere Heißluftpistole ist allerdings empfohlen), einem Hamsterlaufrad, einem Alu(!!)-Fliegengitter und einem Gewindestab ist der Röster schon fertig. Ein einfaches Holzgehäuse, mit einer Kerbe zum Reinschieben des auf den Gewindestab montierten und mit Fliegengitter bespannten Laufrades, den Akkuschrauber etwas aufbocken und an den Gewindestab schrauben, loslaufen lassen, dann die Heißluftpistole vor das Ganze, und los geht es.&lt;br /&gt;
Detaillierte Bilder sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://tmp.kanojo.de/roester/ (Link wieder aktiv) - Bei weiteren Fragen zu diesem Roester an &amp;lt;kaffee at nebuk punkt de&amp;gt; wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Variante mit Luftpistole und 2 kleinen Metallsieben in einem Ofenrohr, die mit einem alten Akkuschrauber gedreht werden, wird hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/eigenbau-diyroe-v1.71491/ DIYRÖ V1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Popcornmaschine ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relativ dicht am Prinzip der Heißluftpistole ist die Verwendung einer [[Popcornmaschine]]. Auch hier wird mit einem kleinen Gebläse Luft, die mittels elektrischer Heizung auf Rösttemperatur gebracht wird, auf die Bohnen gepustet. Aufgrund der kleinen Bauform der Popcornmaschinen ist die Röstmenge stark begrenzt. Positiv hervorzuheben ist jedoch die Einfachheit des Aufbaus, da die Popcornmaschine zum Rösten von Kaffee nur leicht umgebaut werden muss und die Angelegenheit nicht so aufwändig ist, wie das Rösten per Heißluftpistole. Damit ist der Popcorn-Röster insbesondere bei Einsteigern sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/kaffee-roesten-mit-severin-popcornmaschine-3751.80919/ Kaffee rösten mit Severin Popcornmaschine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grills &amp;amp; Öfen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Selbstbauvariante ist der Umbau eines Hähnchengrills bzw. eines kleinen Ofens. Gerne verwendet wird hier der [[VitalGrill]], ein modifizierter Hähnchengrill.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein paar Ideen über &amp;quot;Rohmaterial&amp;quot; für [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58589-diy-trommel.html Trommeln].&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/31484-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v1-1-a.html !_Modemburner_! =&amp;gt; (I) roast tube reloaded (Hähnchengrill-Röster v1.1)]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/36235-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v2-0-a.html Hähnchengrill-Röster v2.0]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/17156-r-ster-f-r-arme-bohnenr-sten-im-frisierten-h-hnchengrill-10.html Langer Thread zum Hähnchengrill]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/45531-umbauprojekt-quigg-mini-ofen-heimr-ster.html Noch ein Mini-Ofen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58663-elpressos-birnenr-ster.html Grill-Röster (Weber Q140 Elektro-Grill)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trommelröster mit Gasflamme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:DIYROE_V2.jpg|right|Selbstbau-Trommelröster &amp;quot;DIYRÖ V2&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Beim kompletten Eigenbau eines Trommel-Kaffeerösters orientieren sich die meisten Hobbyröster am prinzipiellen Aufbau der klassischen [[Trommelröster]] / Shop-Röster, wie man sie oft in Kleinröstereien vorfindet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren dreht sich eine massive Eisentrommel (Wärmespeicher), in der die Bohnen durch die Drehung und eingebaute &amp;quot;Schaufeln&amp;quot; durchmischt und durch die Trommel mittels Kontaktwärme und Wärmestrahlung erwärmt werden. Die Trommel wird dabei in der Regel von unten per Gasflamme erhitzt. Ein Gehäuse umschließt die Trommel - die heiße Abluft des Gasbrenners läuft durch dieses Gehäuse um die Trommel und wird an der gelochten Trommelrückwand in diese gesaugt, um ebenfalls die Bohnen erhitzen zu können. (Konvektion) Oben an der Gehäusefront befindet sich ein Bohneneinwurf, durch den beim Rösten Rauchgase und Abluft, die nun auch die abgelösten Bohnenhäutchen mitreißen können, abgesaugt werden. Im weiteren Verlauf gelangt die Abluft in der Regel mittels hitzefestem Gebläse durch einen [[Zyklonfilter]] o.ä. ins Freie. Letzterer trennt die Bohnen-Häutchen von der Abluft. An der Gehäusefront befindet sich in der Regel außerdem ein Probenzieher, im unteren Bereich oft zusätzlich auch ein kleines hitzefestes Schauglas, um die Bohnen und damit den Röstprozess beobachten zu können. Ebenfalls im unteren Bereich der Gehäusefront befindet sich schließlich eine Bohnenauswurfklappe, durch die die fertig gerösteten Bohnen zum Abbruch des Röstprozesses über eine Rutsche in einen vorm Röster aufgestellten [[Bohnenkühler]] gelangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Röstprozess &amp;quot;beobachtbarer&amp;quot; zu machen und eine (ggf. auch automatische) Steuerung zu unterstützen, werden in der Regel die Bohnentemperatur (&amp;quot;BT&amp;quot;) innerhalb der Trommel in der Bohnenmasse (Sensor im unteren Bereich der Gehäusefront in die Trommel gesteckt), sowie die Ablufttemperatur/Emissionstemperatur (&amp;quot;ET&amp;quot;) (Sensor in den Absaugtrakt am Bohneneinwurf gesteckt) gemessen. Thermoelemente (Thermocouple) haben sich hier als verhältnismäßig günstige und hitzefeste Sensoren bewährt. Eine Meßdatenerfassung per Computer - zur Steuerung, zum Protokoll und zum &amp;quot;Abfahren&amp;quot; von Röstprofilen - ist hiermit gut möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/planung-diy-trommelroester-diyroe-v2.83807/ DIYRÖ V2 - kleiner Selbstbau-Trommelröster mit Gas(-Kochfeld-)Heizung]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/diy-roester-status.91222/ großer DIY-Trommelröster]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste weiterer Selbstbauprojekte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.sweetmarias.com/homemade-homeroasters.php Lange Liste englischer Bastelprojekte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaffeeröster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushaltsröster (bis ca. 300g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
*[[Alpenröst]]&lt;br /&gt;
*[[Behmor 1600]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-101]]&lt;br /&gt;
*[[Hottop Coffee Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[i-Roast]]&lt;br /&gt;
*[[Real Coffee S-100CR Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[Presso Smart Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[Röstbiene]]&lt;br /&gt;
*[[Röstmeister]]&lt;br /&gt;
*[[Quest M3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushaltsröster / Kleine Ladenröster (bis ca. 1000g)===&lt;br /&gt;
*[[Aillio Bullet R1]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-1200]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ladenröster (bis ca. 1500g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ladenröster]]&lt;br /&gt;
*[[Petroncini BRICIOLA]]&lt;br /&gt;
*[[Amazon Dalian]]&lt;br /&gt;
*[[Massol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrielle Kaffeeröster===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dennoch lieber eine etwas industriellere Version eines Kaffeerösters will dem kann bei der Fa. [http://www.buhlergroup.com/59169EN.asp?grp=60&amp;amp;org=70_46&amp;amp;lang=DE&amp;amp;nav=80_20_10_32 Bühler] oder [http://www.petroncini.com/ita/petroncini.asp?Sez=petroncini Petroncini] sicherlich weitergeholfen werde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=25912</id>
		<title>Kaffee rösten</title>
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		<updated>2016-10-13T09:16:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: /* Kaffeeröster */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
  | __TOC__&lt;br /&gt;
  |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeerösten kann eigentlich jeder. Man braucht dazu nur eine Hitzequelle, einen feuerfesten Behälter und etwas zum Umrühren. Ach ja und Rohbohnen natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungerösteten Rohkaffee kennt heutzutage kaum jemand mehr. Zu sehr ist Kaffee zu etwas geworden, dass man ziegelförmig und vakuumverpackt im Supermarkt kauft. Liegt es dann als schwarzbraunes Pulver im Filter unserer Kaffeemaschine, dann kann man sich eigentlich nicht vorstellen, dass Kaffee der Kern einer roten Frucht ist, die an Bäumen wächst. Die großen Kaffeekonzerne haben uns mit ihrer Werbung von verführerisch duftenden Tassen voller Kaffee, die garantiert von den Gästen ausgetrunken werden, wenn man nur die richtige Sorte kauft, einfach das Wissen vom Kaffee als pflanzliches Produkt genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber von vorne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee kommt also als Rohbohne in unseren Häfen an. Kaffee mittlerer bis sehr guter Qualität wird traditionell in Jutesäcken zu 60kg transportiert, Kaffee schlechter Qualität oder für Großröster (was evtl. dasselbe ist) kommt auch als lose Schüttware in Containern übers Meer. Ganz besonders teurer Kaffee, wie z.B. der [[Jamaica Blue Mountain]] (JBM) wird sogar in vernagelten Holzfässern geliefert. Damit soll sichergestellt werden, dass der teure JBM nicht irgendwo zwischen der Plantage und dem Röster in Deutschland durch andere Bohnen ersetzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird er in Lagerhäuser gebracht und wartet auf den Abverkauf durch Röster im ganzen Land (etwas naiv ausgedrückt, die Wirklichkeit sieht etwas anders aus). Rohkaffee ist mehrere Jahre (max. 2 Jahre, aber wirklich maximal!) lang haltbar, fängt aber im Allgemeinen nach ca. 1 Jahr an, seine Frische zu verlieren. Die oft grünen bis blaugrünen Bohnen verlieren mit der Zeit an Farbe und bleichen aus. Das ist aber extrem von der Kaffeesorte, dem Anbauland und der Verarbeitungsmethode abhängig. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röstprozess ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt: rösten kann jeder. Der Röstprozess läuft innerhalb eines Temperaturfensters von 180-230°C ab, gemessen an der Bohneninnentemperatur. Grob gesagt kann man ein paar Esslöffel Rohbohnen in eine Pfanne werfen und auf den Herd stellen. Unter ständigem Rühren und bei voller Hitze ändert sich die Bohnenfarbe von grün zu intensivem Grün, später Gelb, Gelbbraun, Braun schließlich Dunkelbraun. Spätestens zwischen Gelbbraun und Braun beginnen die Bohnen etwas verbrannt zu riechen, - von Braun nach Dunkelbraun sogar zu rauchen. Schnelles Rühren nicht vergessen und - genau - Fenster öffnen. Die ganze Röstung dauert zwischen 10 und 20 Minuten. Während der Röstzeit fangen die Bohnen irgendwann an zu knacken und zu knistern. Dieses Knacken hört nach 1 Minute auf, kommt aber später nochmal, diesmal leiser. Beim zweiten Knacken fangen die Bohnen an zu Zerplatzen und dies sollte man möglichst verhindern, da sie sogar für Espresso nun zulange geröstet worden sind! Will man Filterkaffee damit machen, dann sollte man sie nach Abschluß des ersten Knackens vom Herd nehmen. Einfache Sache, oder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun so einfach ist es leider nicht. Mit oben genannter Methode kann man zwar Kaffee rösten, hat aber zu viele schwer kontrollierbare Variablen, um die Bohnen reproduzierbar gut zu rösten. Ganz abgesehen vom Gestank und der Freundin/Frau (oder auch Freund/Mann), die spätestens nach dem fünften Rösten auszieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten ist es wie mit der Espressoherstellung, je intensiver man sich damit befasst, umso mehr Variablen tauchen auf und umso weniger weiß man. Der Reihe nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Reaktion, die bei der Röstung abläuft, ist eine chemische. Die Maillard-Reaktion. Bei ihr verbinden sich verschiedene Zucker und Proteine, bzw. deren Aminosäuren zu neuen Verbindungen, - genügend hohe Temperatur, - ab 145°C bis ca. 200°C vorausgesetzt. Es entstehen &amp;quot;Röststoffe&amp;quot;. Die gleiche Maillard-Reaktion sorgt z.B. für eine knusprige Kruste beim Brot oder Brötchen, oder auch für den Bratgeschmack, wenn man Fleisch in der Pfanne brutzelt. Neben der Maillard-Reaktion laufen bei der Röstung auch noch andere Reaktionen ab, die man bis heute nicht vollständig aufklären konnte. Faktisch enthält gerösteter Kaffee zwischen 800 und 1200 aromatische Verbindungen. Dabei läßt sich kein einzelner &amp;quot;Kaffeearomastoff&amp;quot; isolieren, - es ist eher das Zusammenspiel von vielen Stoffen in unterschiedlichen Konzentrationen, die das typische Kaffeearoma erzeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Röstprozess lässt sich durch sensorische Merkmale der Bohnen in verschiedene Phasen einteilen. Dabei spielt das Aussehen und das Volumen der Bohnen während der Röstung eine große Rolle. Das deutlichste Signal ist jedoch die Geräusche des ersten, bzw. zweiten Cracks der Rohbohnen. Der Röster kann anhand dieser Merkmale erkennen, welche Aromen, Säure, Geschmack und Körper der Kaffee in der Tasse später haben wird. So entwickelt eine Bohne z.B. während der ersten Röstphasen eine starke, spritzige Säure, welche im weiteren Verlauf der Röstung abnimmt. Mit etwas Erfahrung und Wissen lässt sich so der gewünschte Kaffee kreieren. Übersichtliche Aufstellungen der einzelnen Röstphasen finden sich z.B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.sweetmarias.com/library/content/using-sight-determine-degree-roast Sweet Maria's Determine Degree of Roast] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Röstreaktion hört nach dem Rösten und Abkühlen nicht auf. Die Bohne &amp;quot;arbeitet&amp;quot; weiter. Mindestens 12h, meistens aber noch länger - bis zu 72h brauchen geröstete Bohnen um ihr Geschmacksplateau zu erreichen. Bei diesen internen Nachreaktionen wird Kohlendioxid freigesetzt, - Röstbohnen gasen eine Weile nach der Röstung Kohlendioxid aus. Es gibt wohl kein überwältigerendes Geruchserlebnis als wenn man seine Nase in einen Behälter mit vor 2 Tagen gerösteten Bohnen steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten verliert die Bohne an Gewicht und nimmt an Volumen zu, die Dichte verringert sich so auf 1/3 der ursprünglichen Rohbohne. Der meiste Gewichtsverlust kommt durch Wasser, das in Rohbohnen mit cá. 12% vertreten ist (je nach Lagerung und Aufbereitung). Die Bohnen selbst verlieren auch an Substanz, z. B. die Bohnenhäutchen oder auch Teile der Zellwand. Insgesamt verliert die Rohbohne, je nach Röstgrad, zwischen 12 und 18% an Gewicht, diesen Verlust nennt man Einbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röster ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimroester.jpg|thumb|Heimröster aus dem beginnenden 20. Jhd.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professionelle Röster rösten natürlich nicht mit der Pfanne auf dem Herd, sondern mit Röstmaschinen, die viele Variablen kontrollierbar machen. Ich lasse hier erstmal die großen Industrieröstanlagen aus, da die nach anderen Prinzipien und mit anderen Grundvorstellungen arbeiten als sagen wir mal die Rösterei um die Ecke. Der ideale Röstmeister will nämlich vor allem das beste für die Bohne und seine Kunden (und nicht möglichst viel Profit aus möglichst billiger Rohware schlagen, wie das die Großröster oft machen). Für den handwerklichen Kleinröster hat sich vor allem eine Methode durchgesetzt, - die der Trommelröstung. In kleinen Röstereien stehen auch Trommelröster, mit denen man 5-10kg pro Durchgang rösten kann. Es geht auch ein paar Nummern größer. Zwischen 120kg und einigen Tonnen pro Durchgang ist alles machbar. Im Prinzip sind diese Röster aber alle gleich. In einer rotierenden Trommel, die von außen aber auch durch einen durchgesaugten heißen Luftstrom innnen beheizt wird, befinden sich die Bohnen. Die Trommel rotiert und durch eingeschweißte Schikanen werden die Bohnen durcheinandergewirbelt. Mithilfe einer kleinen Schaufel, die an der Stirnseite in die Trommel ragt, kann man den aktuellen Stand der Röstung verfolgen und wenns soweit ist, die Bohnen durch Öffnen einer Klappe aus der Trommel fallen lassen, - auf eine Art Kühlsieb, wo sie so schnell wie möglich unter Rühren und durch Luftabsaugung abgekühlt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Röster kennt seine Bohnen ganz genau. Er weiß bei jeder Bohnensorte (d.H. Herkunft und Qualität - z.B. Kenya AA für einen kenianischen Arabica der höchsten Qualitätsstufe, der AA Sortierung), welches Profil er rösten muss, um das Optimum aus ihr herauszuholen. Ein Röstprofil legt fest, zu welcher Zeit während der Röstung welche Temperatur in der Röstkammer herrschen soll und wie steil oder flach die Temperaturanstiege oder -abfälle sein müssen. Man kann ein Röstprofil als Zeit/Temperatur-Diagramm grafisch darstellen. Jede Sorte hat ein etwas anderes optimales Röstprofil. Zusätzlich ist natürlich noch wichtig, wie der Kaffee danach getrunken werden soll, - als Filterkaffee oder Espresso - eine Vorgabe, die mit der Röstendtemperatur zusammenhängt. Je höher die Röstendtemperatur, desto mehr geht der Kaffee in Richtung Espresso. Fürwahr viele Faktoren, die beachtet werden müssen - und da ein Trommelröster etwas träge ist in der Temperaturmodulation, wird dem Röstmeister sehr viel Fingerspitzengefühl abverlangt, wann er die Temperatur (meistens durch Gasbrenner) hochregelt oder lieber nicht und vor allem, wann er die Röstung abbricht und die Bohnen durch Öffnen einer Klappe an der Vorderseite aus der Trommel holt. Bei 50kg Kaffee kann man schnell einiges an Wert zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grundsätzliche Unterschied zwischen der Röstung eines handwerklich arbeitenden Kleinrösters (5kg bis 120kg pro Röstdurchgang) und eines auf Profit orientierten Großrösters (Tonnen pro Röstdurchgang oder kontinuierliche Röstung) ist die Röstzeit und die Rösttemperatur. &lt;br /&gt;
Man kann nämlich eine Bohne auch in 90 Sekunden ordentlich dunkel rösten, nur muss man dann die Temperatur auf über 400°C erhöhen. Großröster machen das so, denn Zeit ist Geld. Das sind dann auch keine Trommelröster mehr sondern sogenannte Fluid-Bed- bzw.  Heißluftröstmaschinen unglaublichen Ausmaßes. Es gibt noch andere Techniken, die auf Großdurchsatz ausgelegt sind. Allen gemeinsam ist, wie gesagt, eine hohe Rösttemperatur und eine geringe Röstzeit. &lt;br /&gt;
Ein Kleinröster, wenn er es gut mit der Bohne meint, braucht da schon etwas länger. Typische Röstzeiten für eine Trommelröstung sind 15-25 Minuten, die dabei erreichten Temperaturen liegen zwischen 200°C und 230°C, je nach Rösttiefe.&lt;br /&gt;
Wo liegt der Unterschied im Geschmack? Nun, bei einer 90 Sekunden Schockröstung haben die Bohnen nicht genügend Zeit, richtig auszurösten - von irgendwelchen zeitintensiveren Maillard-Reaktionen oder dem Abbau von Chlorogensäure ganz zu schweigen. Das Ergebnis ist eine säuerlichere Tasse Kaffee, die umso saurer zu schmecken scheint, je mehr sie abkühlt und es wegen dem höherem Chlorogensäuregehalt nicht so gut zum Magen meint.&lt;br /&gt;
In einer langsamen Röstung bei niedriger Temperatur hat die Bohne im besten Falle viel der ungünstigen Chlorogensäure verloren und viel an Aroma gewonnen. Guter Kaffee aus Langzeitröstung ist daher in der Regel bekömmlicher und aromatischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbströsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt gute Gründe seinen Kaffee selbst zu rösten, es gibt allerdings auch ebenso gute Gründe, die dagegen sprechen ;-). Vielleicht erstmal die Gründe, die dagegen sprechen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee rösten stinkt! Nicht der betörende Duft frisch gerösteten Kaffees durchflutet den Raum, sondern mehr ein säuerlich, dumpfer, manchmal erdig aber immer verbrannter Geruch steht danach in der Luft. Je mehr in einem Durchgang geröstet wird, umso mehr stinkt es und um so vernebelter wird die Küche. Mengen von 250gr. aufwärts sollten grundsätzlich in einem gut belüfteten Raum, oder gleich draußen geröstet werden. Der so begehrte Kaffeegeruch stellt sich erst 12h nach der Röstung ein, bis dahin muss man mit dem verbrannten Geruch, der sich auch gerne in der Kleidung und allem aus Stoff festsetzt, leben. Ein weiterer Grund, der dagegen spricht ist, dass es kaum vernünftige Röstmaschinen für den Hausgebrauch gibt. Es gibt ca. 4 Heißluftröster- und 2 Trommelröstermodelle auf dem Markt, - jedes hat so seine Macken. Und alle bieten sie eigentlich viel zu wenig Kontrolle über den Röstverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Selberrösten hat auch seine guten Seiten (wer hätte das gedacht). Einer der Hauptvorteile ist natürlich die nicht zu übertreffende Frische der Röstung, frischer kann Kaffee gar nicht sein. Und frisch gerösteter Kaffee ist ein starkes Argument - vor allem, wenn man in einer Gegend lebt, in der der nächste Shopröster 50km entfernt liegt und sonst nur Jacobs Dröhnung im Supermarktregal zu finden ist. Ein anderer nicht zu unterschätzender  Faktor ist die Auswahl der Bohnensorten, die man selber bestimmen kann. Endlich kann man rausfinden, wie der Geschmacksunterschied zwischen Kaffee aus Columbien und Kaffee aus Costa Rica ist. Ob man lieber die erdig-wuchtige Fülle indonesischer Kaffees der aromatischen Spritzigkeit ostafrikanischer Kaffees vorzieht. Oder wie sich äthiopischer Kaffee im Geschmack verändert, wenn er trocken statt nass aufbereitet wurde...es gibt tausend Dinge zu entdecken. Zusätzlich kann man noch mit der Röstung spielen. Manche Sorten, z.B. ein Bugisu-Kaffee aus Uganda, verändern ihren Geschmack radikal, wenn sie länger geröstet wurden. Bugisu schmeckt, hell geröstet und als Filterkaffee getrunken, leicht nach Honig. Dunkler geröstet und als Espresso getrunken kommt plötzlich eine ganz deutliche Schokoladigkeit zum Vorschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem für Espressoliebhaber kommt hier ein ganz neues Argument ins Spiel: Man kann sich seine Lieblingsespressosorte selber zusammestellen! Zugegeben, bis dahin ist es ein weiter, steiniger, bisweilen sehr frustrierender Weg. Aber man fängt plötzlich an, viel mehr über Espresso zu wissen als man jemals dachte. Es gibt diese wenigen Momente, wo man eine Mischung und Röstung erwischt hat, die absolut perfekt geworden ist. Körper, Geschmack, Aroma, alles hat man richtig getroffen, man wünschte man hätte mindestens ein Kilo oder mehr davon, - aber meistens ist nach 5 Tassen schon wieder Schluss, weil viele Haushaltsröster nur 80-100gr. auf einmal rösten können. Der Versuch, diese perfekte Röstung zu duplizieren scheitert dann meistens kläglich. Es bleibt nichts anderes übrig, als die Jagd nach der perfekten Mischung wieder aufzunehmen.(das haben übrigens erfahrene Shopröster den Heimdilettanten voraus: Sie können immer wieder reproduzierbar die gleiche Mischung rösten - konstante Qualität eben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie geht’s? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:heimroester_beginn.jpg|right|Heimröster Modell Precision von der Firma Hearthware]][[Bild: heimroester_5min.jpg|right| ...nach 5 min]]&lt;br /&gt;
Wie oben schonmal erwähnt könnte man theoretisch zu Hause mit einer Pfanne auf dem Herd rösten. Das ist allerdings etwas aufwendig, da man während des ganzen Röstvorgangs die Bohnen umrühren sollte, damit sie nicht anbrennen. Bei bis zu 20 Minuten Röstzeit wird einem bei dieser Methode irgendwann der Arm abfallen. &lt;br /&gt;
Nicht so gut. &lt;br /&gt;
Die nächste Möglichkeit zu Hause zu rösten ist, die Bohnen in einer dünnen Lage (eine Bohnenlage) auf einem Backblech im Ofen zu rösten, hier muss man nur noch den Ofen einschalten und die fertigen Bohnen rechtzeitig rausholen. Nachteil dabei ist, dass viele Öfen nicht schnell genug oder vielleicht auch überhaupt nicht die benötige Temperatur von ca. 230°C erzeugen können. Sind die Bohnen zu lange einer zu niedrigen Temperatur ausgesetzt fangen sie „anzubacken“ und nicht zu rösten, was man dann auch unangenehm im Kaffee schmeckt. Ein weiteres Problem bei dieser Methode sind die Bohnenhäutchen. Das ist eine dünne, pergamentartige Hülle, die sich beim Rösten von der Bohne löst und im ungünstigsten Fall überall herumfliegt. Geschmacklich beeinträchtigt sie die fertige Röstbohne nicht (deswegen sammelt so mancher Großröster die sich lösenden Bohnenhäutchen und gibt sie später, wenn der Röstkaffee gemahlen wird, wieder zu. - Kaffee wird eben nach Gewicht verkauft!), aber lästig sind sie allemal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten kauft man sich wie gesagt eine kleine Haushaltsröstmaschine. Die sind gar nicht mal mehr so exotisch, wie sie vor einigen Jahren waren - aber in jedem Kaufhaus findet man sie trotzdem noch nicht. Die preiswerteren Haushaltsröster arbeiten nach dem Heißluftprinzip, eine alternative Methode zur Trommelröstung. Durch eine Art Fön werden die Bohnen durcheinandergewirbelt und aufgeheizt. Die dabei sich lösenden Bohnenhäutchen werden aufgefangen. Meist ist die Röstkammer, in der sich die Bohnen befinden, aus Glas. Damit kann man den Röstverlauf der Bohnen gut beobachten. Sind die Bohnen fertiggeröstet, dann schaltet man die Heizung aus und die jetzt kalte Luft des Föns kühlt die Bohnen. Voila, - fertig ist das Selbstgeröstete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer vielleicht nicht das nötige Kleingeld für einen Röstautomaten besitzt, kann es zunächst auch erst einmal mit einem Popcorn-Röster versuchen (ca. €10). Die Einstellungsmöglichkeiten sind sicherlich im Vergleich zu einem elektronisch gesteuerten Röster sehr bescheiden (die einzige Variable ist meist die Laufzeit, evtl. kann man auch versuchen, das Gerät mit und ohne Deckel zu betreiben), es lassen sich aber durchaus brauchbare Ergebnisse erzielen. Aufpassen sollte man  mit den transparenten Deckeln der Geräte, die bei längerer Laufzeit gerne schmelzen. Und natürlich sollte man sich vor Augen halten, dass ein Popcorn-Maker nun mal ursprünglich nicht zum Kaffeerösten gebaut wurde (also VORSICHT!!!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Röstung spielt sich bei Temperaturen zwischen 145°C und 230°C ab. Bis 145°C passiert nicht viel, die Bohnen (die im Rohzustand gelb oder grün sind) werden langsam braun, der Geruch ändert sich von heuartig nach leicht buttrig. Zwischen 145°C und 200°C finden verschiedene Maillard-Reaktionen statt, Kaffeearomastoffe werden gebildet. Bei 200°C ist der Druck des verdunstenden Wassers (Rohkaffee hat ca. 12% Feuchtigkeit) so hoch (20-25bar), dass sie an der mittleren Kerbe aufplatzen. Dieses Aufplatzen ist hörbar und wird als '''erster Crack''' bezeichnet. Während der Röstung nimmt man dies als Anschwellen und ca. eine Minute später als Abflachen von Poppgeräuschen wahr. Die Bohnen werden jetzt immer dunkler. Das eheste Stadium, bei dem die Röstung (für Filterkaffee) abbrechen kann ist dann erreicht, wenn alle Bohnen eine uniforme Braunfärbung angenommen haben, oft 30s-1min nach dem ersten Crack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 200°C beginnen sich Zucker in der Bohne zu karamellisieren, der „Röstgeschmack“ entsteht. Sind ca. 230°C erreicht, beginnen die Bohnen Stücke aus ihrer Zellwand zu verlieren, sie werden einfach abgesprengt. Das damit einhergehende, etwas leisere Geräusch wird '''zweiter Crack''' genannt. Wie der erste Crack, beginnt der zweite Crack verhalten, steigert sich zu einem kontinuierlichen Knistern und flacht dann wieder ab. Normalerweise ist bei einsetzendem zweitem Crack schon eine ausreichende Rösttiefe für Espresso erreicht. Bei 245°C hört der zweite Crack wieder auf, die Bohnen haben meist während des zweiten Cracks schon angefangen ölig zu glänzen: Das sind Öle, Fette und sonstige Zellinhaltsstoffe, die durch die Hitze aus der Bohne getrieben werden. Die Bohnen sind jetzt auch schon sehr dunkel, fast schwarz. Spätestens jetzt sollte man aufgehört haben – noch tiefer geröstet schmeckt der Kaffee nur noch nach Holzkohle (und spätestens dann kommt auch durch die heftige Rauchentwicklung die Feuerwehr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Röstereien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Röster Selbstbauen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem die oft doch recht teuren Röstmaschinen zu teuer sind kann sich auch ganz leicht behelfen. Im folgenden werden einige Beispiele für Selbstbauröster vorgestellt. Natürlich gibt es darüber hinaus viele andere Möglichkeiten, sich einen Röster zu bauen. Wer Tante Google bemüht wird sicherlich auch fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung ein Erfahrungsbericht über einen [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/30649-schei-benkleisterle-r-ster-brennt-lichterloh.html Röstbrand]...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heißluftpistole ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau einer einfachen Heißluft-Röstmaschine ist mit minimalem Materialaufwand und nur wenig Investitionen zu realisieren. Mit einer Heißluftpistole und einem Akkuschrauber (beides im Zweifelsfall für ~10-15 Euro im Baumarkt zu erstehen, eine bessere Heißluftpistole ist allerdings empfohlen), einem Hamsterlaufrad, einem Alu(!!)-Fliegengitter und einem Gewindestab ist der Röster schon fertig. Ein einfaches Holzgehäuse, mit einer Kerbe zum Reinschieben des auf den Gewindestab montierten und mit Fliegengitter bespannten Laufrades, den Akkuschrauber etwas aufbocken und an den Gewindestab schrauben, loslaufen lassen, dann die Heißluftpistole vor das Ganze, und los geht es.&lt;br /&gt;
Detaillierte Bilder sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://tmp.kanojo.de/roester/ (Link wieder aktiv) - Bei weiteren Fragen zu diesem Roester an &amp;lt;kaffee at nebuk punkt de&amp;gt; wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Variante mit Luftpistole und 2 kleinen Metallsieben in einem Ofenrohr, die mit einem alten Akkuschrauber gedreht werden, wird hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/eigenbau-diyroe-v1.71491/ DIYRÖ V1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Popcornmaschine ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relativ dicht am Prinzip der Heißluftpistole ist die Verwendung einer [[Popcornmaschine]]. Auch hier wird mit einem kleinen Gebläse Luft, die mittels elektrischer Heizung auf Rösttemperatur gebracht wird, auf die Bohnen gepustet. Aufgrund der kleinen Bauform der Popcornmaschinen ist die Röstmenge stark begrenzt. Positiv hervorzuheben ist jedoch die Einfachheit des Aufbaus, da die Popcornmaschine zum Rösten von Kaffee nur leicht umgebaut werden muss und die Angelegenheit nicht so aufwändig ist, wie das Rösten per Heißluftpistole. Damit ist der Popcorn-Röster insbesondere bei Einsteigern sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/kaffee-roesten-mit-severin-popcornmaschine-3751.80919/ Kaffee rösten mit Severin Popcornmaschine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grills &amp;amp; Öfen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Selbstbauvariante ist der Umbau eines Hähnchengrills bzw. eines kleinen Ofens. Gerne verwendet wird hier der [[VitalGrill]], ein modifizierter Hähnchengrill.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein paar Ideen über &amp;quot;Rohmaterial&amp;quot; für [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58589-diy-trommel.html Trommeln].&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/31484-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v1-1-a.html !_Modemburner_! =&amp;gt; (I) roast tube reloaded (Hähnchengrill-Röster v1.1)]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/36235-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v2-0-a.html Hähnchengrill-Röster v2.0]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/17156-r-ster-f-r-arme-bohnenr-sten-im-frisierten-h-hnchengrill-10.html Langer Thread zum Hähnchengrill]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/45531-umbauprojekt-quigg-mini-ofen-heimr-ster.html Noch ein Mini-Ofen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58663-elpressos-birnenr-ster.html Grill-Röster (Weber Q140 Elektro-Grill)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trommelröster mit Gasflamme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:DIYROE_V2.jpg|right|Selbstbau-Trommelröster &amp;quot;DIYRÖ V2&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Beim kompletten Eigenbau eines Trommel-Kaffeerösters orientieren sich die meisten Hobbyröster am prinzipiellen Aufbau der klassischen [[Trommelröster]] / Shop-Röster, wie man sie oft in Kleinröstereien vorfindet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren dreht sich eine massive Eisentrommel (Wärmespeicher), in der die Bohnen durch die Drehung und eingebaute &amp;quot;Schaufeln&amp;quot; durchmischt und durch die Trommel mittels Kontaktwärme und Wärmestrahlung erwärmt werden. Die Trommel wird dabei in der Regel von unten per Gasflamme erhitzt. Ein Gehäuse umschließt die Trommel - die heiße Abluft des Gasbrenners läuft durch dieses Gehäuse um die Trommel und wird an der gelochten Trommelrückwand in diese gesaugt, um ebenfalls die Bohnen erhitzen zu können. (Konvektion) Oben an der Gehäusefront befindet sich ein Bohneneinwurf, durch den beim Rösten Rauchgase und Abluft, die nun auch die abgelösten Bohnenhäutchen mitreißen können, abgesaugt werden. Im weiteren Verlauf gelangt die Abluft in der Regel mittels hitzefestem Gebläse durch einen [[Zyklonfilter]] o.ä. ins Freie. Letzterer trennt die Bohnen-Häutchen von der Abluft. An der Gehäusefront befindet sich in der Regel außerdem ein Probenzieher, im unteren Bereich oft zusätzlich auch ein kleines hitzefestes Schauglas, um die Bohnen und damit den Röstprozess beobachten zu können. Ebenfalls im unteren Bereich der Gehäusefront befindet sich schließlich eine Bohnenauswurfklappe, durch die die fertig gerösteten Bohnen zum Abbruch des Röstprozesses über eine Rutsche in einen vorm Röster aufgestellten [[Bohnenkühler]] gelangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Röstprozess &amp;quot;beobachtbarer&amp;quot; zu machen und eine (ggf. auch automatische) Steuerung zu unterstützen, werden in der Regel die Bohnentemperatur (&amp;quot;BT&amp;quot;) innerhalb der Trommel in der Bohnenmasse (Sensor im unteren Bereich der Gehäusefront in die Trommel gesteckt), sowie die Ablufttemperatur/Emissionstemperatur (&amp;quot;ET&amp;quot;) (Sensor in den Absaugtrakt am Bohneneinwurf gesteckt) gemessen. Thermoelemente (Thermocouple) haben sich hier als verhältnismäßig günstige und hitzefeste Sensoren bewährt. Eine Meßdatenerfassung per Computer - zur Steuerung, zum Protokoll und zum &amp;quot;Abfahren&amp;quot; von Röstprofilen - ist hiermit gut möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/planung-diy-trommelroester-diyroe-v2.83807/ DIYRÖ V2 - kleiner Selbstbau-Trommelröster mit Gas(-Kochfeld-)Heizung]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/diy-roester-status.91222/ großer DIY-Trommelröster]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste weiterer Selbstbauprojekte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.sweetmarias.com/homemade-homeroasters.php Lange Liste englischer Bastelprojekte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaffeeröster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushaltsröster (bis ca. 300g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
*[[Alpenröst]]&lt;br /&gt;
*[[Behmor 1600]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-101]]&lt;br /&gt;
*[[Hottop Coffee Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[i-Roast]]&lt;br /&gt;
*[[Real Coffee S-100CR Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[Presso Smart Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[Röstbiene]]&lt;br /&gt;
*[[Röstmeister]]&lt;br /&gt;
*[[Quest M3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushaltsröster (bis ca. 1000g)===&lt;br /&gt;
*[[Aillio Bullet R1]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-1200]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ladenröster (bis ca. 1500g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ladenröster]]&lt;br /&gt;
*[[Petroncini BRICIOLA]]&lt;br /&gt;
*[[Amazon Dalian]]&lt;br /&gt;
*[[Massol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrielle Kaffeeröster===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dennoch lieber eine etwas industriellere Version eines Kaffeerösters will dem kann bei der Fa. [http://www.buhlergroup.com/59169EN.asp?grp=60&amp;amp;org=70_46&amp;amp;lang=DE&amp;amp;nav=80_20_10_32 Bühler] oder [http://www.petroncini.com/ita/petroncini.asp?Sez=petroncini Petroncini] sicherlich weitergeholfen werde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Aillio_Bullet_R1&amp;diff=25911</id>
		<title>Aillio Bullet R1</title>
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		<updated>2016-10-13T09:15:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Aillio Bullet R1 Lieferumfang.JPG|thumb|Aillio Bullet R1 preorder nach dem Auspacken]]&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Aillio Bullet R1 ist ein elektrischer Heimröster mit einer maximalen Kapazität von 1kg Rohbohnen. Für diese Kapazitätsklasse ist er sehr kompakt aufgebaut und mit einer Leistungsaufnahme von 1500W kann er problemlos an normalen Steckdosen betrieben werden. Eine Besonderheit des Rösters ist das Aufheizen der Trommel durch Induktion.&lt;br /&gt;
Der Röster kann sowohl per Bedientasten am Gerät als auch mit einer vom Hersteller zur Verfügung gestellten Software gesteuert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten (Herstellerangaben) ==&lt;br /&gt;
* Heimröster mit bis zu 1000 g Kapazität (min. 350 g) &lt;br /&gt;
* elektrische Heizung der Trommel per Induktion&lt;br /&gt;
* Temperatursensoren für Trommel- und Bohnentemperatur&lt;br /&gt;
* Röstzeit von 1 min bis 60 min&lt;br /&gt;
* maximale Bohnentemeratur 240°C&lt;br /&gt;
* maximale monatliche Kapazität 100kg&lt;br /&gt;
* Abmessungen (LxBxH): 590mm x 310mm x 42mm &lt;br /&gt;
* Leistungsaufnahme: 1500W&lt;br /&gt;
* Spannung: 230V oder 110V Version (nicht umschaltbar) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Bilder und Erfahrungsberichte ==&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:{{PAGENAME}} (Bilder)| Weitere Bilder zur {{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tips und Modifikationen ==&lt;br /&gt;
[[Kühlboxadapter_für_den_Aillio_Bullet_R1|Kühlboxadapter für den Aillio Bullet R1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
Hersteller: https://aillio.com/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Aillio_Bullet_R1&amp;diff=25910</id>
		<title>Aillio Bullet R1</title>
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		<updated>2016-10-13T09:13:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Aillio Bullet R1 Lieferumfang.JPG|thumb|Aillio Bullet R1 preorder nach dem Auspacken]]&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Aillio Bullet R1 ist ein elektrischer Heimröster mit einer maximalen Kapazität von 1kg Rohbohnen. Für diese Kapazitätsklasse ist er sehr kompakt aufgebaut und mit einer Leistungsaufnahme von 1500W kann er problemlos an normalen Steckdosen betrieben werden. Eine Besonderheit des Rösters ist das Aufheizen der Trommel durch Induktion.&lt;br /&gt;
Der Röster kann sowohl per Bedientasten am Gerät als auch mit einer vom Hersteller zur Verfügung gestellten Software gesteuert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten (Herstellerangaben) ==&lt;br /&gt;
* Heimröster mit bis zu 1000 g Kapazität (min. 350 g) &lt;br /&gt;
* elektrische Heizung der Trommel per Induktion&lt;br /&gt;
* Temperatursensoren für Trommel- und Bohnentemperatur&lt;br /&gt;
* Röstzeit von 1 min bis 60 min&lt;br /&gt;
* maximale Bohnentemeratur 240°C&lt;br /&gt;
* maximale monatliche Kapazität 100kg&lt;br /&gt;
* Abmessungen (LxBxH): 590mm x 310mm x 42mm &lt;br /&gt;
* Leistungsaufnahme: 1500W&lt;br /&gt;
* Spannung: 230V oder 110V Version (nicht umschaltbar) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Bilder und Erfahrungsberichte ==&lt;br /&gt;
'''[[:Kategorie:{{PAGENAME}} (Bilder)| Weitere Bilder zur {{PAGENAME}}]]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tips und Modifikationen ==&lt;br /&gt;
[[Kühlboxadapter_für_den_Aillio_Bullet_R1|Kühlboxadapter für den Aillio Bullet R1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
Hersteller: https://aillio.com/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Amazon_Dalian&amp;diff=25909</id>
		<title>Amazon Dalian</title>
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		<updated>2016-10-13T09:11:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herstellerland: China&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neupreis: ca. 4600€&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max. Kapazität: 1,2kg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maße: 700L x 550W x 800H (mm)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dalian Röster benötigt 20 Minuten zum Aufwärmen und kann dann für eine längere Zeit betrieben werden. Für eine sporadische Nutzung ist der Gene Cafe CBR-1200 besser geeignet. Der Amazon Dalian ist viel schwieriger zu bedienen als der CBR-1200. Man benötigt viel Erfahrung, deswegen sollte der Röster nur von geschulten Personal bedient werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.topcoffee.net/media/coffee/Amazon-Dalian_TopCoffee.pdf Fact Sheet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ladenröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
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		<title>Amazon Dalian</title>
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		<updated>2016-10-13T09:10:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herstellerland: china&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neupreis: ca. 4600€&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max. Kapazität: 1,2kg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maße: 700L x 550W x 800H (mm)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dalian Röster benötigt 20 Minuten zum Aufwärmen und kann für eine längere Zeit betrieben werden. Für eine sporadische Nutzung ist der Gene Cafe&lt;br /&gt;
CBR-1200 besser geeignet. Der Amazon Dalian ist viel schwieriger zu bedienen als der CBR-1200. Man benötigt viel Erfahrung, deswegen sollte der Röster nur von geschulten Personal bedient werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.topcoffee.net/media/coffee/Amazon-Dalian_TopCoffee.pdf Fact Sheet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ladenröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
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		<title>Amazon Dalian</title>
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		<updated>2016-10-13T09:09:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: Die Seite wurde neu angelegt: „== Beschreibung ==  Herstellerland: china  Neupreis: ca. 4600€  Max. Kapazität: 1,2kg  Maße: 700L x 550W x 800H (mm)  Der Dalian Röster benötigt 20 Minut…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herstellerland: china&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neupreis: ca. 4600€&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max. Kapazität: 1,2kg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maße: 700L x 550W x 800H (mm)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dalian Röster benötigt 20 Minuten zum Aufwärmen und kann für eine längere Zeit betrieben werden. Für eine sporadische Nutzung ist der Gene Cafe&lt;br /&gt;
CBR-1200 besser geeignet. Der Amazon Dalian ist viel schwieriger zu bedienen als der CBR-1200. Man benötigt viel Erfahrung, deswegen sollte der Röster nur von geschulten Personal bedient werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[https://www.topcoffee.net/media/coffee/Amazon-Dalian_TopCoffee.pdf Fact Sheet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ladenröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=25906</id>
		<title>Kaffee rösten</title>
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		<updated>2016-10-13T08:53:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: /* Kaffeeröster */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
  | __TOC__&lt;br /&gt;
  |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeerösten kann eigentlich jeder. Man braucht dazu nur eine Hitzequelle, einen feuerfesten Behälter und etwas zum Umrühren. Ach ja und Rohbohnen natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungerösteten Rohkaffee kennt heutzutage kaum jemand mehr. Zu sehr ist Kaffee zu etwas geworden, dass man ziegelförmig und vakuumverpackt im Supermarkt kauft. Liegt es dann als schwarzbraunes Pulver im Filter unserer Kaffeemaschine, dann kann man sich eigentlich nicht vorstellen, dass Kaffee der Kern einer roten Frucht ist, die an Bäumen wächst. Die großen Kaffeekonzerne haben uns mit ihrer Werbung von verführerisch duftenden Tassen voller Kaffee, die garantiert von den Gästen ausgetrunken werden, wenn man nur die richtige Sorte kauft, einfach das Wissen vom Kaffee als pflanzliches Produkt genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber von vorne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee kommt also als Rohbohne in unseren Häfen an. Kaffee mittlerer bis sehr guter Qualität wird traditionell in Jutesäcken zu 60kg transportiert, Kaffee schlechter Qualität oder für Großröster (was evtl. dasselbe ist) kommt auch als lose Schüttware in Containern übers Meer. Ganz besonders teurer Kaffee, wie z.B. der [[Jamaica Blue Mountain]] (JBM) wird sogar in vernagelten Holzfässern geliefert. Damit soll sichergestellt werden, dass der teure JBM nicht irgendwo zwischen der Plantage und dem Röster in Deutschland durch andere Bohnen ersetzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird er in Lagerhäuser gebracht und wartet auf den Abverkauf durch Röster im ganzen Land (etwas naiv ausgedrückt, die Wirklichkeit sieht etwas anders aus). Rohkaffee ist mehrere Jahre (max. 2 Jahre, aber wirklich maximal!) lang haltbar, fängt aber im Allgemeinen nach ca. 1 Jahr an, seine Frische zu verlieren. Die oft grünen bis blaugrünen Bohnen verlieren mit der Zeit an Farbe und bleichen aus. Das ist aber extrem von der Kaffeesorte, dem Anbauland und der Verarbeitungsmethode abhängig. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röstprozess ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt: rösten kann jeder. Der Röstprozess läuft innerhalb eines Temperaturfensters von 180-230°C ab, gemessen an der Bohneninnentemperatur. Grob gesagt kann man ein paar Esslöffel Rohbohnen in eine Pfanne werfen und auf den Herd stellen. Unter ständigem Rühren und bei voller Hitze ändert sich die Bohnenfarbe von grün zu intensivem Grün, später Gelb, Gelbbraun, Braun schließlich Dunkelbraun. Spätestens zwischen Gelbbraun und Braun beginnen die Bohnen etwas verbrannt zu riechen, - von Braun nach Dunkelbraun sogar zu rauchen. Schnelles Rühren nicht vergessen und - genau - Fenster öffnen. Die ganze Röstung dauert zwischen 10 und 20 Minuten. Während der Röstzeit fangen die Bohnen irgendwann an zu knacken und zu knistern. Dieses Knacken hört nach 1 Minute auf, kommt aber später nochmal, diesmal leiser. Beim zweiten Knacken fangen die Bohnen an zu Zerplatzen und dies sollte man möglichst verhindern, da sie sogar für Espresso nun zulange geröstet worden sind! Will man Filterkaffee damit machen, dann sollte man sie nach Abschluß des ersten Knackens vom Herd nehmen. Einfache Sache, oder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun so einfach ist es leider nicht. Mit oben genannter Methode kann man zwar Kaffee rösten, hat aber zu viele schwer kontrollierbare Variablen, um die Bohnen reproduzierbar gut zu rösten. Ganz abgesehen vom Gestank und der Freundin/Frau (oder auch Freund/Mann), die spätestens nach dem fünften Rösten auszieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten ist es wie mit der Espressoherstellung, je intensiver man sich damit befasst, umso mehr Variablen tauchen auf und umso weniger weiß man. Der Reihe nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Reaktion, die bei der Röstung abläuft, ist eine chemische. Die Maillard-Reaktion. Bei ihr verbinden sich verschiedene Zucker und Proteine, bzw. deren Aminosäuren zu neuen Verbindungen, - genügend hohe Temperatur, - ab 145°C bis ca. 200°C vorausgesetzt. Es entstehen &amp;quot;Röststoffe&amp;quot;. Die gleiche Maillard-Reaktion sorgt z.B. für eine knusprige Kruste beim Brot oder Brötchen, oder auch für den Bratgeschmack, wenn man Fleisch in der Pfanne brutzelt. Neben der Maillard-Reaktion laufen bei der Röstung auch noch andere Reaktionen ab, die man bis heute nicht vollständig aufklären konnte. Faktisch enthält gerösteter Kaffee zwischen 800 und 1200 aromatische Verbindungen. Dabei läßt sich kein einzelner &amp;quot;Kaffeearomastoff&amp;quot; isolieren, - es ist eher das Zusammenspiel von vielen Stoffen in unterschiedlichen Konzentrationen, die das typische Kaffeearoma erzeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Röstprozess lässt sich durch sensorische Merkmale der Bohnen in verschiedene Phasen einteilen. Dabei spielt das Aussehen und das Volumen der Bohnen während der Röstung eine große Rolle. Das deutlichste Signal ist jedoch die Geräusche des ersten, bzw. zweiten Cracks der Rohbohnen. Der Röster kann anhand dieser Merkmale erkennen, welche Aromen, Säure, Geschmack und Körper der Kaffee in der Tasse später haben wird. So entwickelt eine Bohne z.B. während der ersten Röstphasen eine starke, spritzige Säure, welche im weiteren Verlauf der Röstung abnimmt. Mit etwas Erfahrung und Wissen lässt sich so der gewünschte Kaffee kreieren. Übersichtliche Aufstellungen der einzelnen Röstphasen finden sich z.B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.sweetmarias.com/library/content/using-sight-determine-degree-roast Sweet Maria's Determine Degree of Roast] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Röstreaktion hört nach dem Rösten und Abkühlen nicht auf. Die Bohne &amp;quot;arbeitet&amp;quot; weiter. Mindestens 12h, meistens aber noch länger - bis zu 72h brauchen geröstete Bohnen um ihr Geschmacksplateau zu erreichen. Bei diesen internen Nachreaktionen wird Kohlendioxid freigesetzt, - Röstbohnen gasen eine Weile nach der Röstung Kohlendioxid aus. Es gibt wohl kein überwältigerendes Geruchserlebnis als wenn man seine Nase in einen Behälter mit vor 2 Tagen gerösteten Bohnen steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten verliert die Bohne an Gewicht und nimmt an Volumen zu, die Dichte verringert sich so auf 1/3 der ursprünglichen Rohbohne. Der meiste Gewichtsverlust kommt durch Wasser, das in Rohbohnen mit cá. 12% vertreten ist (je nach Lagerung und Aufbereitung). Die Bohnen selbst verlieren auch an Substanz, z. B. die Bohnenhäutchen oder auch Teile der Zellwand. Insgesamt verliert die Rohbohne, je nach Röstgrad, zwischen 12 und 18% an Gewicht, diesen Verlust nennt man Einbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röster ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimroester.jpg|thumb|Heimröster aus dem beginnenden 20. Jhd.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professionelle Röster rösten natürlich nicht mit der Pfanne auf dem Herd, sondern mit Röstmaschinen, die viele Variablen kontrollierbar machen. Ich lasse hier erstmal die großen Industrieröstanlagen aus, da die nach anderen Prinzipien und mit anderen Grundvorstellungen arbeiten als sagen wir mal die Rösterei um die Ecke. Der ideale Röstmeister will nämlich vor allem das beste für die Bohne und seine Kunden (und nicht möglichst viel Profit aus möglichst billiger Rohware schlagen, wie das die Großröster oft machen). Für den handwerklichen Kleinröster hat sich vor allem eine Methode durchgesetzt, - die der Trommelröstung. In kleinen Röstereien stehen auch Trommelröster, mit denen man 5-10kg pro Durchgang rösten kann. Es geht auch ein paar Nummern größer. Zwischen 120kg und einigen Tonnen pro Durchgang ist alles machbar. Im Prinzip sind diese Röster aber alle gleich. In einer rotierenden Trommel, die von außen aber auch durch einen durchgesaugten heißen Luftstrom innnen beheizt wird, befinden sich die Bohnen. Die Trommel rotiert und durch eingeschweißte Schikanen werden die Bohnen durcheinandergewirbelt. Mithilfe einer kleinen Schaufel, die an der Stirnseite in die Trommel ragt, kann man den aktuellen Stand der Röstung verfolgen und wenns soweit ist, die Bohnen durch Öffnen einer Klappe aus der Trommel fallen lassen, - auf eine Art Kühlsieb, wo sie so schnell wie möglich unter Rühren und durch Luftabsaugung abgekühlt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Röster kennt seine Bohnen ganz genau. Er weiß bei jeder Bohnensorte (d.H. Herkunft und Qualität - z.B. Kenya AA für einen kenianischen Arabica der höchsten Qualitätsstufe, der AA Sortierung), welches Profil er rösten muss, um das Optimum aus ihr herauszuholen. Ein Röstprofil legt fest, zu welcher Zeit während der Röstung welche Temperatur in der Röstkammer herrschen soll und wie steil oder flach die Temperaturanstiege oder -abfälle sein müssen. Man kann ein Röstprofil als Zeit/Temperatur-Diagramm grafisch darstellen. Jede Sorte hat ein etwas anderes optimales Röstprofil. Zusätzlich ist natürlich noch wichtig, wie der Kaffee danach getrunken werden soll, - als Filterkaffee oder Espresso - eine Vorgabe, die mit der Röstendtemperatur zusammenhängt. Je höher die Röstendtemperatur, desto mehr geht der Kaffee in Richtung Espresso. Fürwahr viele Faktoren, die beachtet werden müssen - und da ein Trommelröster etwas träge ist in der Temperaturmodulation, wird dem Röstmeister sehr viel Fingerspitzengefühl abverlangt, wann er die Temperatur (meistens durch Gasbrenner) hochregelt oder lieber nicht und vor allem, wann er die Röstung abbricht und die Bohnen durch Öffnen einer Klappe an der Vorderseite aus der Trommel holt. Bei 50kg Kaffee kann man schnell einiges an Wert zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grundsätzliche Unterschied zwischen der Röstung eines handwerklich arbeitenden Kleinrösters (5kg bis 120kg pro Röstdurchgang) und eines auf Profit orientierten Großrösters (Tonnen pro Röstdurchgang oder kontinuierliche Röstung) ist die Röstzeit und die Rösttemperatur. &lt;br /&gt;
Man kann nämlich eine Bohne auch in 90 Sekunden ordentlich dunkel rösten, nur muss man dann die Temperatur auf über 400°C erhöhen. Großröster machen das so, denn Zeit ist Geld. Das sind dann auch keine Trommelröster mehr sondern sogenannte Fluid-Bed- bzw.  Heißluftröstmaschinen unglaublichen Ausmaßes. Es gibt noch andere Techniken, die auf Großdurchsatz ausgelegt sind. Allen gemeinsam ist, wie gesagt, eine hohe Rösttemperatur und eine geringe Röstzeit. &lt;br /&gt;
Ein Kleinröster, wenn er es gut mit der Bohne meint, braucht da schon etwas länger. Typische Röstzeiten für eine Trommelröstung sind 15-25 Minuten, die dabei erreichten Temperaturen liegen zwischen 200°C und 230°C, je nach Rösttiefe.&lt;br /&gt;
Wo liegt der Unterschied im Geschmack? Nun, bei einer 90 Sekunden Schockröstung haben die Bohnen nicht genügend Zeit, richtig auszurösten - von irgendwelchen zeitintensiveren Maillard-Reaktionen oder dem Abbau von Chlorogensäure ganz zu schweigen. Das Ergebnis ist eine säuerlichere Tasse Kaffee, die umso saurer zu schmecken scheint, je mehr sie abkühlt und es wegen dem höherem Chlorogensäuregehalt nicht so gut zum Magen meint.&lt;br /&gt;
In einer langsamen Röstung bei niedriger Temperatur hat die Bohne im besten Falle viel der ungünstigen Chlorogensäure verloren und viel an Aroma gewonnen. Guter Kaffee aus Langzeitröstung ist daher in der Regel bekömmlicher und aromatischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbströsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt gute Gründe seinen Kaffee selbst zu rösten, es gibt allerdings auch ebenso gute Gründe, die dagegen sprechen ;-). Vielleicht erstmal die Gründe, die dagegen sprechen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee rösten stinkt! Nicht der betörende Duft frisch gerösteten Kaffees durchflutet den Raum, sondern mehr ein säuerlich, dumpfer, manchmal erdig aber immer verbrannter Geruch steht danach in der Luft. Je mehr in einem Durchgang geröstet wird, umso mehr stinkt es und um so vernebelter wird die Küche. Mengen von 250gr. aufwärts sollten grundsätzlich in einem gut belüfteten Raum, oder gleich draußen geröstet werden. Der so begehrte Kaffeegeruch stellt sich erst 12h nach der Röstung ein, bis dahin muss man mit dem verbrannten Geruch, der sich auch gerne in der Kleidung und allem aus Stoff festsetzt, leben. Ein weiterer Grund, der dagegen spricht ist, dass es kaum vernünftige Röstmaschinen für den Hausgebrauch gibt. Es gibt ca. 4 Heißluftröster- und 2 Trommelröstermodelle auf dem Markt, - jedes hat so seine Macken. Und alle bieten sie eigentlich viel zu wenig Kontrolle über den Röstverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Selberrösten hat auch seine guten Seiten (wer hätte das gedacht). Einer der Hauptvorteile ist natürlich die nicht zu übertreffende Frische der Röstung, frischer kann Kaffee gar nicht sein. Und frisch gerösteter Kaffee ist ein starkes Argument - vor allem, wenn man in einer Gegend lebt, in der der nächste Shopröster 50km entfernt liegt und sonst nur Jacobs Dröhnung im Supermarktregal zu finden ist. Ein anderer nicht zu unterschätzender  Faktor ist die Auswahl der Bohnensorten, die man selber bestimmen kann. Endlich kann man rausfinden, wie der Geschmacksunterschied zwischen Kaffee aus Columbien und Kaffee aus Costa Rica ist. Ob man lieber die erdig-wuchtige Fülle indonesischer Kaffees der aromatischen Spritzigkeit ostafrikanischer Kaffees vorzieht. Oder wie sich äthiopischer Kaffee im Geschmack verändert, wenn er trocken statt nass aufbereitet wurde...es gibt tausend Dinge zu entdecken. Zusätzlich kann man noch mit der Röstung spielen. Manche Sorten, z.B. ein Bugisu-Kaffee aus Uganda, verändern ihren Geschmack radikal, wenn sie länger geröstet wurden. Bugisu schmeckt, hell geröstet und als Filterkaffee getrunken, leicht nach Honig. Dunkler geröstet und als Espresso getrunken kommt plötzlich eine ganz deutliche Schokoladigkeit zum Vorschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem für Espressoliebhaber kommt hier ein ganz neues Argument ins Spiel: Man kann sich seine Lieblingsespressosorte selber zusammestellen! Zugegeben, bis dahin ist es ein weiter, steiniger, bisweilen sehr frustrierender Weg. Aber man fängt plötzlich an, viel mehr über Espresso zu wissen als man jemals dachte. Es gibt diese wenigen Momente, wo man eine Mischung und Röstung erwischt hat, die absolut perfekt geworden ist. Körper, Geschmack, Aroma, alles hat man richtig getroffen, man wünschte man hätte mindestens ein Kilo oder mehr davon, - aber meistens ist nach 5 Tassen schon wieder Schluss, weil viele Haushaltsröster nur 80-100gr. auf einmal rösten können. Der Versuch, diese perfekte Röstung zu duplizieren scheitert dann meistens kläglich. Es bleibt nichts anderes übrig, als die Jagd nach der perfekten Mischung wieder aufzunehmen.(das haben übrigens erfahrene Shopröster den Heimdilettanten voraus: Sie können immer wieder reproduzierbar die gleiche Mischung rösten - konstante Qualität eben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie geht’s? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:heimroester_beginn.jpg|right|Heimröster Modell Precision von der Firma Hearthware]][[Bild: heimroester_5min.jpg|right| ...nach 5 min]]&lt;br /&gt;
Wie oben schonmal erwähnt könnte man theoretisch zu Hause mit einer Pfanne auf dem Herd rösten. Das ist allerdings etwas aufwendig, da man während des ganzen Röstvorgangs die Bohnen umrühren sollte, damit sie nicht anbrennen. Bei bis zu 20 Minuten Röstzeit wird einem bei dieser Methode irgendwann der Arm abfallen. &lt;br /&gt;
Nicht so gut. &lt;br /&gt;
Die nächste Möglichkeit zu Hause zu rösten ist, die Bohnen in einer dünnen Lage (eine Bohnenlage) auf einem Backblech im Ofen zu rösten, hier muss man nur noch den Ofen einschalten und die fertigen Bohnen rechtzeitig rausholen. Nachteil dabei ist, dass viele Öfen nicht schnell genug oder vielleicht auch überhaupt nicht die benötige Temperatur von ca. 230°C erzeugen können. Sind die Bohnen zu lange einer zu niedrigen Temperatur ausgesetzt fangen sie „anzubacken“ und nicht zu rösten, was man dann auch unangenehm im Kaffee schmeckt. Ein weiteres Problem bei dieser Methode sind die Bohnenhäutchen. Das ist eine dünne, pergamentartige Hülle, die sich beim Rösten von der Bohne löst und im ungünstigsten Fall überall herumfliegt. Geschmacklich beeinträchtigt sie die fertige Röstbohne nicht (deswegen sammelt so mancher Großröster die sich lösenden Bohnenhäutchen und gibt sie später, wenn der Röstkaffee gemahlen wird, wieder zu. - Kaffee wird eben nach Gewicht verkauft!), aber lästig sind sie allemal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten kauft man sich wie gesagt eine kleine Haushaltsröstmaschine. Die sind gar nicht mal mehr so exotisch, wie sie vor einigen Jahren waren - aber in jedem Kaufhaus findet man sie trotzdem noch nicht. Die preiswerteren Haushaltsröster arbeiten nach dem Heißluftprinzip, eine alternative Methode zur Trommelröstung. Durch eine Art Fön werden die Bohnen durcheinandergewirbelt und aufgeheizt. Die dabei sich lösenden Bohnenhäutchen werden aufgefangen. Meist ist die Röstkammer, in der sich die Bohnen befinden, aus Glas. Damit kann man den Röstverlauf der Bohnen gut beobachten. Sind die Bohnen fertiggeröstet, dann schaltet man die Heizung aus und die jetzt kalte Luft des Föns kühlt die Bohnen. Voila, - fertig ist das Selbstgeröstete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer vielleicht nicht das nötige Kleingeld für einen Röstautomaten besitzt, kann es zunächst auch erst einmal mit einem Popcorn-Röster versuchen (ca. €10). Die Einstellungsmöglichkeiten sind sicherlich im Vergleich zu einem elektronisch gesteuerten Röster sehr bescheiden (die einzige Variable ist meist die Laufzeit, evtl. kann man auch versuchen, das Gerät mit und ohne Deckel zu betreiben), es lassen sich aber durchaus brauchbare Ergebnisse erzielen. Aufpassen sollte man  mit den transparenten Deckeln der Geräte, die bei längerer Laufzeit gerne schmelzen. Und natürlich sollte man sich vor Augen halten, dass ein Popcorn-Maker nun mal ursprünglich nicht zum Kaffeerösten gebaut wurde (also VORSICHT!!!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Röstung spielt sich bei Temperaturen zwischen 145°C und 230°C ab. Bis 145°C passiert nicht viel, die Bohnen (die im Rohzustand gelb oder grün sind) werden langsam braun, der Geruch ändert sich von heuartig nach leicht buttrig. Zwischen 145°C und 200°C finden verschiedene Maillard-Reaktionen statt, Kaffeearomastoffe werden gebildet. Bei 200°C ist der Druck des verdunstenden Wassers (Rohkaffee hat ca. 12% Feuchtigkeit) so hoch (20-25bar), dass sie an der mittleren Kerbe aufplatzen. Dieses Aufplatzen ist hörbar und wird als '''erster Crack''' bezeichnet. Während der Röstung nimmt man dies als Anschwellen und ca. eine Minute später als Abflachen von Poppgeräuschen wahr. Die Bohnen werden jetzt immer dunkler. Das eheste Stadium, bei dem die Röstung (für Filterkaffee) abbrechen kann ist dann erreicht, wenn alle Bohnen eine uniforme Braunfärbung angenommen haben, oft 30s-1min nach dem ersten Crack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 200°C beginnen sich Zucker in der Bohne zu karamellisieren, der „Röstgeschmack“ entsteht. Sind ca. 230°C erreicht, beginnen die Bohnen Stücke aus ihrer Zellwand zu verlieren, sie werden einfach abgesprengt. Das damit einhergehende, etwas leisere Geräusch wird '''zweiter Crack''' genannt. Wie der erste Crack, beginnt der zweite Crack verhalten, steigert sich zu einem kontinuierlichen Knistern und flacht dann wieder ab. Normalerweise ist bei einsetzendem zweitem Crack schon eine ausreichende Rösttiefe für Espresso erreicht. Bei 245°C hört der zweite Crack wieder auf, die Bohnen haben meist während des zweiten Cracks schon angefangen ölig zu glänzen: Das sind Öle, Fette und sonstige Zellinhaltsstoffe, die durch die Hitze aus der Bohne getrieben werden. Die Bohnen sind jetzt auch schon sehr dunkel, fast schwarz. Spätestens jetzt sollte man aufgehört haben – noch tiefer geröstet schmeckt der Kaffee nur noch nach Holzkohle (und spätestens dann kommt auch durch die heftige Rauchentwicklung die Feuerwehr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Röstereien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Röster Selbstbauen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem die oft doch recht teuren Röstmaschinen zu teuer sind kann sich auch ganz leicht behelfen. Im folgenden werden einige Beispiele für Selbstbauröster vorgestellt. Natürlich gibt es darüber hinaus viele andere Möglichkeiten, sich einen Röster zu bauen. Wer Tante Google bemüht wird sicherlich auch fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung ein Erfahrungsbericht über einen [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/30649-schei-benkleisterle-r-ster-brennt-lichterloh.html Röstbrand]...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heißluftpistole ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau einer einfachen Heißluft-Röstmaschine ist mit minimalem Materialaufwand und nur wenig Investitionen zu realisieren. Mit einer Heißluftpistole und einem Akkuschrauber (beides im Zweifelsfall für ~10-15 Euro im Baumarkt zu erstehen, eine bessere Heißluftpistole ist allerdings empfohlen), einem Hamsterlaufrad, einem Alu(!!)-Fliegengitter und einem Gewindestab ist der Röster schon fertig. Ein einfaches Holzgehäuse, mit einer Kerbe zum Reinschieben des auf den Gewindestab montierten und mit Fliegengitter bespannten Laufrades, den Akkuschrauber etwas aufbocken und an den Gewindestab schrauben, loslaufen lassen, dann die Heißluftpistole vor das Ganze, und los geht es.&lt;br /&gt;
Detaillierte Bilder sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://tmp.kanojo.de/roester/ (Link wieder aktiv) - Bei weiteren Fragen zu diesem Roester an &amp;lt;kaffee at nebuk punkt de&amp;gt; wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Variante mit Luftpistole und 2 kleinen Metallsieben in einem Ofenrohr, die mit einem alten Akkuschrauber gedreht werden, wird hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/eigenbau-diyroe-v1.71491/ DIYRÖ V1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Popcornmaschine ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relativ dicht am Prinzip der Heißluftpistole ist die Verwendung einer [[Popcornmaschine]]. Auch hier wird mit einem kleinen Gebläse Luft, die mittels elektrischer Heizung auf Rösttemperatur gebracht wird, auf die Bohnen gepustet. Aufgrund der kleinen Bauform der Popcornmaschinen ist die Röstmenge stark begrenzt. Positiv hervorzuheben ist jedoch die Einfachheit des Aufbaus, da die Popcornmaschine zum Rösten von Kaffee nur leicht umgebaut werden muss und die Angelegenheit nicht so aufwändig ist, wie das Rösten per Heißluftpistole. Damit ist der Popcorn-Röster insbesondere bei Einsteigern sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/kaffee-roesten-mit-severin-popcornmaschine-3751.80919/ Kaffee rösten mit Severin Popcornmaschine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grills &amp;amp; Öfen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Selbstbauvariante ist der Umbau eines Hähnchengrills bzw. eines kleinen Ofens. Gerne verwendet wird hier der [[VitalGrill]], ein modifizierter Hähnchengrill.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein paar Ideen über &amp;quot;Rohmaterial&amp;quot; für [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58589-diy-trommel.html Trommeln].&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/31484-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v1-1-a.html !_Modemburner_! =&amp;gt; (I) roast tube reloaded (Hähnchengrill-Röster v1.1)]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/36235-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v2-0-a.html Hähnchengrill-Röster v2.0]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/17156-r-ster-f-r-arme-bohnenr-sten-im-frisierten-h-hnchengrill-10.html Langer Thread zum Hähnchengrill]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/45531-umbauprojekt-quigg-mini-ofen-heimr-ster.html Noch ein Mini-Ofen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58663-elpressos-birnenr-ster.html Grill-Röster (Weber Q140 Elektro-Grill)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trommelröster mit Gasflamme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:DIYROE_V2.jpg|right|Selbstbau-Trommelröster &amp;quot;DIYRÖ V2&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Beim kompletten Eigenbau eines Trommel-Kaffeerösters orientieren sich die meisten Hobbyröster am prinzipiellen Aufbau der klassischen [[Trommelröster]] / Shop-Röster, wie man sie oft in Kleinröstereien vorfindet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren dreht sich eine massive Eisentrommel (Wärmespeicher), in der die Bohnen durch die Drehung und eingebaute &amp;quot;Schaufeln&amp;quot; durchmischt und durch die Trommel mittels Kontaktwärme und Wärmestrahlung erwärmt werden. Die Trommel wird dabei in der Regel von unten per Gasflamme erhitzt. Ein Gehäuse umschließt die Trommel - die heiße Abluft des Gasbrenners läuft durch dieses Gehäuse um die Trommel und wird an der gelochten Trommelrückwand in diese gesaugt, um ebenfalls die Bohnen erhitzen zu können. (Konvektion) Oben an der Gehäusefront befindet sich ein Bohneneinwurf, durch den beim Rösten Rauchgase und Abluft, die nun auch die abgelösten Bohnenhäutchen mitreißen können, abgesaugt werden. Im weiteren Verlauf gelangt die Abluft in der Regel mittels hitzefestem Gebläse durch einen [[Zyklonfilter]] o.ä. ins Freie. Letzterer trennt die Bohnen-Häutchen von der Abluft. An der Gehäusefront befindet sich in der Regel außerdem ein Probenzieher, im unteren Bereich oft zusätzlich auch ein kleines hitzefestes Schauglas, um die Bohnen und damit den Röstprozess beobachten zu können. Ebenfalls im unteren Bereich der Gehäusefront befindet sich schließlich eine Bohnenauswurfklappe, durch die die fertig gerösteten Bohnen zum Abbruch des Röstprozesses über eine Rutsche in einen vorm Röster aufgestellten [[Bohnenkühler]] gelangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Röstprozess &amp;quot;beobachtbarer&amp;quot; zu machen und eine (ggf. auch automatische) Steuerung zu unterstützen, werden in der Regel die Bohnentemperatur (&amp;quot;BT&amp;quot;) innerhalb der Trommel in der Bohnenmasse (Sensor im unteren Bereich der Gehäusefront in die Trommel gesteckt), sowie die Ablufttemperatur/Emissionstemperatur (&amp;quot;ET&amp;quot;) (Sensor in den Absaugtrakt am Bohneneinwurf gesteckt) gemessen. Thermoelemente (Thermocouple) haben sich hier als verhältnismäßig günstige und hitzefeste Sensoren bewährt. Eine Meßdatenerfassung per Computer - zur Steuerung, zum Protokoll und zum &amp;quot;Abfahren&amp;quot; von Röstprofilen - ist hiermit gut möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/planung-diy-trommelroester-diyroe-v2.83807/ DIYRÖ V2 - kleiner Selbstbau-Trommelröster mit Gas(-Kochfeld-)Heizung]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/diy-roester-status.91222/ großer DIY-Trommelröster]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste weiterer Selbstbauprojekte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.sweetmarias.com/homemade-homeroasters.php Lange Liste englischer Bastelprojekte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaffeeröster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushaltsröster (bis ca. 300g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
*[[Alpenröst]]&lt;br /&gt;
*[[Behmor 1600]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-101]]&lt;br /&gt;
*[[Hottop Coffee Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[i-Roast]]&lt;br /&gt;
*[[Real Coffee S-100CR Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[Presso Smart Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[Röstbiene]]&lt;br /&gt;
*[[Röstmeister]]&lt;br /&gt;
*[[Quest M3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushaltsröster (bis ca. 1000g)===&lt;br /&gt;
*[[Aillio Bullet R1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ladenröster (bis ca. 1500g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ladenröster]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-1200]]&lt;br /&gt;
*[[Petroncini BRICIOLA]]&lt;br /&gt;
*[[Amazon Dalian]]&lt;br /&gt;
*[[Massol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrielle Kaffeeröster===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dennoch lieber eine etwas industriellere Version eines Kaffeerösters will dem kann bei der Fa. [http://www.buhlergroup.com/59169EN.asp?grp=60&amp;amp;org=70_46&amp;amp;lang=DE&amp;amp;nav=80_20_10_32 Bühler] oder [http://www.petroncini.com/ita/petroncini.asp?Sez=petroncini Petroncini] sicherlich weitergeholfen werde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Gene_Caf%C3%A9_CBR-1200&amp;diff=25905</id>
		<title>Gene Café CBR-1200</title>
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		<updated>2016-10-13T08:50:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herstellerland: Korea&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neupreis: ca. 5700€&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max. Kapazität: 1kg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewicht: 35kg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Hersteller: http://www.genecafe.co.kr/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Promotion-Video Englisch (Hersteller): http://youtu.be/pUjcolFVl6E&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Video-Anleitung Englisch (Hersteller): http://youtu.be/XTAWw9gbsQQ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ladenröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Quest_M3&amp;diff=25904</id>
		<title>Quest M3</title>
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		<updated>2016-10-13T08:49:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:quest_m3_roaster.jpg|right|thumb|300px|Quest M3 Röster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hersteller: Yan Long Wu (Manufaktur in Taiwan)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitraum: seit 2008&lt;br /&gt;
Neupreis: 1400 - 1600 Euro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Neue Version '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2016/04 gibt es eine neue Version - '''Quest M3s'''. Die neue Version zeichnet sich durch einen Chaffkolektor, Isolierung der Trommel und je nach Ausführung mit 1 oder 2 manuellen Thermometern aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Quest M3 Kaffeeröster ist ein Trommel-Röster, der in Manufaktur in Taiwan hergestellt wird. Er kann bis zu 300g Rohbohnen in einem Durchgang rösten. Der Quest M3 ist aus massiven Metall gefertigt und besitzt keine Automatiken oder Programme wie andere Heimröster. Er ist daher eher als Sample-Röster für Kaffeeröstereien denn als reiner Heimröster gedacht, man kann auch mehrere Röstungen nacheinander vornehmen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit des Quest M3 ist sicherlich seine Optik und Wertigkeit: Er ist komplett aus Metall gefertigt, fast alle Knöpfe sind aus Holz. Der Röster wiegt daher auch stolze 12 KG. Der Röster ist nicht industriell gefertigt, sondern in Handarbeit und Einzelfertigung hergestellt. Dementsprechend leicht lässt sich das Gerät reparieren und modifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Quest_M3&amp;diff=25903</id>
		<title>Quest M3</title>
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		<updated>2016-10-13T08:49:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:quest_m3_roaster.jpg|right|thumb|300px|Quest M3 Röster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hersteller: Yan Long Wu (Manufaktur in Taiwan)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitraum: seit 2008&lt;br /&gt;
Neupreis: 1400 - 1600 Euro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Neue Version '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2016/04 gibt es eine neue Version - Quest M3s. Die neue Version zeichnet sich durch einen Chaffkolektor, Isolierung der Trommel und je nach Ausführung mit 1 oder 2 manuellen Thermometern aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Quest M3 Kaffeeröster ist ein Trommel-Röster, der in Manufaktur in Taiwan hergestellt wird. Er kann bis zu 300g Rohbohnen in einem Durchgang rösten. Der Quest M3 ist aus massiven Metall gefertigt und besitzt keine Automatiken oder Programme wie andere Heimröster. Er ist daher eher als Sample-Röster für Kaffeeröstereien denn als reiner Heimröster gedacht, man kann auch mehrere Röstungen nacheinander vornehmen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit des Quest M3 ist sicherlich seine Optik und Wertigkeit: Er ist komplett aus Metall gefertigt, fast alle Knöpfe sind aus Holz. Der Röster wiegt daher auch stolze 12 KG. Der Röster ist nicht industriell gefertigt, sondern in Handarbeit und Einzelfertigung hergestellt. Dementsprechend leicht lässt sich das Gerät reparieren und modifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Quest_M3&amp;diff=25902</id>
		<title>Quest M3</title>
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		<updated>2016-10-13T08:48:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:quest_m3_roaster.jpg|right|thumb|300px|Quest M3 Röster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hersteller: Yan Long Wu (Manufaktur in Taiwan)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitraum: seit 2008&lt;br /&gt;
Neupreis: 1400 - 1600 Euro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Neue Version '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2016/04 gibt es eine neue Version - Quest M3s. Die neue Version zeichnet sich durch einen Chaffkolektor, Isolierung der Trommel und je nach Ausführung mit 1 oder 2 manuellen Thermometern aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Quest M3 Kaffeeröster ist ein Trommel-Röster, der in Manufaktur in Taiwan hergestellt wird. Er kann bis zu 300g Rohbohnen in einem Durchgang rösten. Der Quest M3 ist aus massiven Metall gefertigt und besitzt keine Automatiken oder Programme wie andere Heimröster. Er ist daher eher als Sample-Röster für Kaffeeröstereien denn als reiner Heimröster gedacht, man kann auch mehrere Röstungen nacheinander vornehmen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit des Quest M3 ist sicherlich seine Optik und Wertigkeit: Er ist komplett aus Metall gefertigt, fast alle Knöpfe sind aus Holz. Der Röster wiegt daher auch stolze 12 KG. Der Röster ist nicht industriell gefertigt, sondern in Handarbeit und Einzelfertigung hergestellt. Dementsprechend leicht lässt sich das Gerät reparieren und modifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
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		<title>Quest M3</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:quest_m3_roaster.jpg|right|thumb|300px|Quest M3 Röster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hersteller: Yan Long Wu (Manufaktur in Taiwan)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitraum: seit 2008&lt;br /&gt;
Neupreis: 1400 - 1600 Euro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Neue Version&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2016/04 gibt es eine neue Version - Quest M3s. Die neue Version zeichnet sich durch einen Chaffkolektor, Isolierung der Trommel und je nach Ausführung mit 1 oder 2 manuellen Thermometern aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Quest M3 Kaffeeröster ist ein Trommel-Röster, der in Manufaktur in Taiwan hergestellt wird. Er kann bis zu 300g Rohbohnen in einem Durchgang rösten. Der Quest M3 ist aus massiven Metall gefertigt und besitzt keine Automatiken oder Programme wie andere Heimröster. Er ist daher eher als Sample-Röster für Kaffeeröstereien denn als reiner Heimröster gedacht, man kann auch mehrere Röstungen nacheinander vornehmen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit des Quest M3 ist sicherlich seine Optik und Wertigkeit: Er ist komplett aus Metall gefertigt, fast alle Knöpfe sind aus Holz. Der Röster wiegt daher auch stolze 12 KG. Der Röster ist nicht industriell gefertigt, sondern in Handarbeit und Einzelfertigung hergestellt. Dementsprechend leicht lässt sich das Gerät reparieren und modifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:quest_m3_roaster.jpg|right|thumb|300px|Quest M3 Röster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hersteller: Yan Long Wu (Manufaktur in Taiwan)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitraum: seit 2008&lt;br /&gt;
Neupreis: 1400 - 1600 Euro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Neue Version&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2016/04 gibt es eine neue Version - Quest M3s. Die neue Version zeichnet sich durch einen Chaffkolektor, Isolierung der Trommel und je nach Ausführung mit 1 oder 2 manuellen Thermometern aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Quest M3 Kaffeeröster ist ein Trommel-Röster, der in Manufaktur in Taiwan hergestellt wird. Er kann bis zu 300g Rohbohnen in einem Durchgang rösten. Der Quest M3 ist aus massiven Metall gefertigt und besitzt keine Automatiken oder Programme wie andere Heimröster. Er ist daher eher als Sample-Röster für Kaffeeröstereien denn als reiner Heimröster gedacht, man kann auch mehrere Röstungen nacheinander vornehmen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit des Quest M3 ist sicherlich seine Optik und Wertigkeit: Er ist komplett aus Metall gefertigt, fast alle Knöpfe sind aus Holz. Der Röster wiegt daher auch stolze 12 KG. Der Röster ist nicht industriell gefertigt, sondern in Handarbeit und Einzelfertigung hergestellt. Dementsprechend leicht lässt sich das Gerät reparieren und modifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:quest_m3_roaster.jpg|right|thumb|300px|Quest M3 Röster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hersteller: Yan Long Wu (Manufaktur in Taiwan)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitraum: seit 2008&lt;br /&gt;
Neupreis: 1400 - 1600 Euro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ Neue Version&lt;br /&gt;
Seit 2016/04 gibt es eine neue Version - Quest M3s. Die neue Version zeichnet sich durch einen Chaffkolektor, Isolierung der Trommel und je nach Ausführung mit 1 oder 2 manuellen Thermometern aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Quest M3 Kaffeeröster ist ein Trommel-Röster, der in Manufaktur in Taiwan hergestellt wird. Er kann bis zu 300g Rohbohnen in einem Durchgang rösten. Der Quest M3 ist aus massiven Metall gefertigt und besitzt keine Automatiken oder Programme wie andere Heimröster. Er ist daher eher als Sample-Röster für Kaffeeröstereien denn als reiner Heimröster gedacht, man kann auch mehrere Röstungen nacheinander vornehmen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit des Quest M3 ist sicherlich seine Optik und Wertigkeit: Er ist komplett aus Metall gefertigt, fast alle Knöpfe sind aus Holz. Der Röster wiegt daher auch stolze 12 KG. Der Röster ist nicht industriell gefertigt, sondern in Handarbeit und Einzelfertigung hergestellt. Dementsprechend leicht lässt sich das Gerät reparieren und modifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
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		<title>Gene Café CBR-101</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbessern|Kaum Info}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Gene CBR 101 1.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Gene CBR 101 2.jpg|thumb|{{PAGENAME}}, Rückseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herstellerland: Korea&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neupreis: 460€ - 490€&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max. Kapazität: 250g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Timer und Temperaturkontrolle. Erhältlich in den Farben Schwarz und Rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile: relativ preiswert, passende Kapazität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile: Motor und Gebläse relativ laut 1. und 2. &amp;quot;crack&amp;quot; deshalb nicht leicht zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Name: Gene Café CBR-101&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heizung: Indirekte Heißluft (0 ~ 30 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temperature Control: 0ºF - 482ºF / 0 ° C - 250 ° C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heizung: 1300 Watt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromversorgung : 110V, 120V, 220V, 230V, 240V - 50 / 60Hz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leistungsaufnahme: 1300 Watt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Röstkammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Material: hitzebeständiges Glas (Pyrex ©)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kapazität: max. 0.5kg / 250g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lautstärke: 65dB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maße: 490mm x 243mm x 229mm (Chaff Collector im Lieferumfang enthalten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nettogewicht : 12,13 Lbs / 5,5 kg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farben: Schwarz, Rot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Link zum Hersteller: http://genecafe.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vertrieb EU: http://www.genecafe.eu/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vertrieb USA: http://genecafeusa.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Promotion-Video Englisch (Hersteller): http://youtu.be/RaleiDZogkk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Video-Anleitung Englisch (Hersteller): http://youtu.be/1DzpzdJr1Gk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heizungstausch beim Gene Cafe CBR 101: http://popovic.info/html/gene_heizung.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Haushaltsröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
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		<title>Gene Café CBR-101</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: /* Technische Daten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbessern|Kaum Info}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Gene CBR 101 1.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Gene CBR 101 2.jpg|thumb|{{PAGENAME}}, Rückseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herstellerland: Korea&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neupreis: 460€ - 490€&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max. Kapazität: 250g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Timer und Temperaturkontrolle. Erhältlich in den Farben Schwarz und Rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile  : relativ preiswert, passende Kapazität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile : Motor und Gebläse relativ laut 1. und 2. &amp;quot;crack&amp;quot; deshalb nicht leicht zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Name: Gene Café CBR-101&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heizung: Indirekte Heißluft (0 ~ 30 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temperature Control: 0ºF - 482ºF / 0 ° C - 250 ° C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heizung: 1300 Watt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromversorgung : 110V, 120V, 220V, 230V, 240V - 50 / 60Hz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leistungsaufnahme: 1300 Watt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Röstkammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Material: hitzebeständiges Glas (Pyrex ©)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kapazität: max. 0.5kg / 250g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lautstärke: 65dB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maße: 490mm x 243mm x 229mm (Chaff Collector im Lieferumfang enthalten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nettogewicht : 12,13 Lbs / 5,5 kg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farben: Schwarz, Rot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Link zum Hersteller: http://genecafe.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vertrieb EU: http://www.genecafe.eu/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vertrieb USA: http://genecafeusa.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Promotion-Video Englisch (Hersteller): http://youtu.be/RaleiDZogkk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Video-Anleitung Englisch (Hersteller): http://youtu.be/1DzpzdJr1Gk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://popovic.info/html/gene_heizung.html Heizungstausch beim Gene Cafe CBR 101]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Haushaltsröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
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		<title>Gene Café CBR-101</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: /* Technische Daten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbessern|Kaum Info}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Gene CBR 101 1.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Gene CBR 101 2.jpg|thumb|{{PAGENAME}}, Rückseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herstellerland: Korea&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neupreis: 460€ - 490€&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max. Kapazität: 250g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Timer und Temperaturkontrolle. Erhältlich in den Farben Schwarz und Rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile  : relativ preiswert, passende Kapazität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile : Motor und Gebläse relativ laut 1. und 2. &amp;quot;crack&amp;quot; deshalb nicht leicht zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Name: Gene Café CBR-101&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heizung: Indirekte Heißluft (0 ~ 30 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temperature Control: 0ºF - 482ºF / 0 ° C - 250 ° C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heizung: 1300 Watt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromversorgung : 110V, 120V, 220V, 230V, 240V - 50 / 60Hz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leistungsaufnahme: 1300 Watt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Röstkammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  - Material: hitzebeständiges Glas (Pyrex ©)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  - Kapazität: max. 0.5kg / 250g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lautstärke: 65dB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maße: 490mm x 243mm x 229mm (Chaff Collector im Lieferumfang enthalten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nettogewicht : 12,13 Lbs / 5,5 kg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  + Farben: Schwarz, Rot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Link zum Hersteller: http://genecafe.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vertrieb EU: http://www.genecafe.eu/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vertrieb USA: http://genecafeusa.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Promotion-Video Englisch (Hersteller): http://youtu.be/RaleiDZogkk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Video-Anleitung Englisch (Hersteller): http://youtu.be/1DzpzdJr1Gk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://popovic.info/html/gene_heizung.html Heizungstausch beim Gene Cafe CBR 101]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Haushaltsröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Gene_Caf%C3%A9_CBR-101&amp;diff=25895</id>
		<title>Gene Café CBR-101</title>
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		<updated>2016-10-13T08:44:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: Technische Daten hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbessern|Kaum Info}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Gene CBR 101 1.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Gene CBR 101 2.jpg|thumb|{{PAGENAME}}, Rückseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herstellerland: Korea&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neupreis: 460€ - 490€&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max. Kapazität: 250g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Timer und Temperaturkontrolle. Erhältlich in den Farben Schwarz und Rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile  : relativ preiswert, passende Kapazität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile : Motor und Gebläse relativ laut 1. und 2. &amp;quot;crack&amp;quot; deshalb nicht leicht zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  + Name: Gene Café CBR-101&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  + Heizung: Indirekte Heißluft (0 ~ 30 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  + Temperature Control: 0ºF - 482ºF / 0 ° C - 250 ° C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  + Heizung: 1300 Watt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  + Stromversorgung : 110V, 120V, 220V, 230V, 240V - 50 / 60Hz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  + Leistungsaufnahme: 1300 Watt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  + Röstkammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  - Material: hitzebeständiges Glas (Pyrex ©)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  - Kapazität: max. 0.5kg / 250g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  + Lautstärke: 65dB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  + Maße: 490mm x 243mm x 229mm (Chaff Collector im Lieferumfang enthalten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  + Nettogewicht : 12,13 Lbs / 5,5 kg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  + Farben: Schwarz, Rot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Link zum Hersteller: http://genecafe.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vertrieb EU: http://www.genecafe.eu/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vertrieb USA: http://genecafeusa.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Promotion-Video Englisch (Hersteller): http://youtu.be/RaleiDZogkk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Video-Anleitung Englisch (Hersteller): http://youtu.be/1DzpzdJr1Gk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://popovic.info/html/gene_heizung.html Heizungstausch beim Gene Cafe CBR 101]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Haushaltsröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=ICoffee&amp;diff=25894</id>
		<title>ICoffee</title>
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		<updated>2016-10-13T08:35:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: Die Seite wurde geleert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Real_Coffee_S-100CR_Roaster&amp;diff=25893</id>
		<title>Real Coffee S-100CR Roaster</title>
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		<updated>2016-10-13T08:34:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Icoffee-roaster.jpg|right|thumb|300px|S-100CR Röster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herstellerland: Korea&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neupreis: 300 - 400 Euro &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solider Heimröster mit einer Kapazität von ca. 150g Kaffeebohnen. Zu dem S-100CR (iCoffee) Röster gibt es als Zubehör noch den S-300C Kühler um die Bohnen nach dem Röstvorgang abzukühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Video: https://youtu.be/OuoIb7aq450&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Video: https://www.youtube.com/watch?v=afQw6MxAUFo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Real_Coffee_S-100CR_Roaster&amp;diff=25892</id>
		<title>Real Coffee S-100CR Roaster</title>
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		<updated>2016-10-13T08:34:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: iCoffee ist jetzt Real Coffee S-100CR Roaster&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Icoffee-roaster.jpg|right|thumb|300px|S-100CR Röster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herstellerland: Korea&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neupreis: 300 - 400 Euro &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solider Heimröster mit einer Kapazität von ca. 150g Kaffeebohnen. Zu dem S-100CR (iCoffee) Röster gibt es als Zubehör noch den S-300C Kühler um die Bohnen nach dem Röstvorgang abzukühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Video: https://youtu.be/OuoIb7aq450&lt;br /&gt;
Video: https://www.youtube.com/watch?v=afQw6MxAUFo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=25891</id>
		<title>Kaffee rösten</title>
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		<updated>2016-10-13T08:32:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: /* Haushaltsröster (bis ca. 300g) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
  | __TOC__&lt;br /&gt;
  |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeerösten kann eigentlich jeder. Man braucht dazu nur eine Hitzequelle, einen feuerfesten Behälter und etwas zum Umrühren. Ach ja und Rohbohnen natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungerösteten Rohkaffee kennt heutzutage kaum jemand mehr. Zu sehr ist Kaffee zu etwas geworden, dass man ziegelförmig und vakuumverpackt im Supermarkt kauft. Liegt es dann als schwarzbraunes Pulver im Filter unserer Kaffeemaschine, dann kann man sich eigentlich nicht vorstellen, dass Kaffee der Kern einer roten Frucht ist, die an Bäumen wächst. Die großen Kaffeekonzerne haben uns mit ihrer Werbung von verführerisch duftenden Tassen voller Kaffee, die garantiert von den Gästen ausgetrunken werden, wenn man nur die richtige Sorte kauft, einfach das Wissen vom Kaffee als pflanzliches Produkt genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber von vorne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee kommt also als Rohbohne in unseren Häfen an. Kaffee mittlerer bis sehr guter Qualität wird traditionell in Jutesäcken zu 60kg transportiert, Kaffee schlechter Qualität oder für Großröster (was evtl. dasselbe ist) kommt auch als lose Schüttware in Containern übers Meer. Ganz besonders teurer Kaffee, wie z.B. der [[Jamaica Blue Mountain]] (JBM) wird sogar in vernagelten Holzfässern geliefert. Damit soll sichergestellt werden, dass der teure JBM nicht irgendwo zwischen der Plantage und dem Röster in Deutschland durch andere Bohnen ersetzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird er in Lagerhäuser gebracht und wartet auf den Abverkauf durch Röster im ganzen Land (etwas naiv ausgedrückt, die Wirklichkeit sieht etwas anders aus). Rohkaffee ist mehrere Jahre (max. 2 Jahre, aber wirklich maximal!) lang haltbar, fängt aber im Allgemeinen nach ca. 1 Jahr an, seine Frische zu verlieren. Die oft grünen bis blaugrünen Bohnen verlieren mit der Zeit an Farbe und bleichen aus. Das ist aber extrem von der Kaffeesorte, dem Anbauland und der Verarbeitungsmethode abhängig. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röstprozess ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt: rösten kann jeder. Der Röstprozess läuft innerhalb eines Temperaturfensters von 180-230°C ab, gemessen an der Bohneninnentemperatur. Grob gesagt kann man ein paar Esslöffel Rohbohnen in eine Pfanne werfen und auf den Herd stellen. Unter ständigem Rühren und bei voller Hitze ändert sich die Bohnenfarbe von grün zu intensivem Grün, später Gelb, Gelbbraun, Braun schließlich Dunkelbraun. Spätestens zwischen Gelbbraun und Braun beginnen die Bohnen etwas verbrannt zu riechen, - von Braun nach Dunkelbraun sogar zu rauchen. Schnelles Rühren nicht vergessen und - genau - Fenster öffnen. Die ganze Röstung dauert zwischen 10 und 20 Minuten. Während der Röstzeit fangen die Bohnen irgendwann an zu knacken und zu knistern. Dieses Knacken hört nach 1 Minute auf, kommt aber später nochmal, diesmal leiser. Beim zweiten Knacken fangen die Bohnen an zu Zerplatzen und dies sollte man möglichst verhindern, da sie sogar für Espresso nun zulange geröstet worden sind! Will man Filterkaffee damit machen, dann sollte man sie nach Abschluß des ersten Knackens vom Herd nehmen. Einfache Sache, oder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun so einfach ist es leider nicht. Mit oben genannter Methode kann man zwar Kaffee rösten, hat aber zu viele schwer kontrollierbare Variablen, um die Bohnen reproduzierbar gut zu rösten. Ganz abgesehen vom Gestank und der Freundin/Frau (oder auch Freund/Mann), die spätestens nach dem fünften Rösten auszieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten ist es wie mit der Espressoherstellung, je intensiver man sich damit befasst, umso mehr Variablen tauchen auf und umso weniger weiß man. Der Reihe nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Reaktion, die bei der Röstung abläuft, ist eine chemische. Die Maillard-Reaktion. Bei ihr verbinden sich verschiedene Zucker und Proteine, bzw. deren Aminosäuren zu neuen Verbindungen, - genügend hohe Temperatur, - ab 145°C bis ca. 200°C vorausgesetzt. Es entstehen &amp;quot;Röststoffe&amp;quot;. Die gleiche Maillard-Reaktion sorgt z.B. für eine knusprige Kruste beim Brot oder Brötchen, oder auch für den Bratgeschmack, wenn man Fleisch in der Pfanne brutzelt. Neben der Maillard-Reaktion laufen bei der Röstung auch noch andere Reaktionen ab, die man bis heute nicht vollständig aufklären konnte. Faktisch enthält gerösteter Kaffee zwischen 800 und 1200 aromatische Verbindungen. Dabei läßt sich kein einzelner &amp;quot;Kaffeearomastoff&amp;quot; isolieren, - es ist eher das Zusammenspiel von vielen Stoffen in unterschiedlichen Konzentrationen, die das typische Kaffeearoma erzeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Röstprozess lässt sich durch sensorische Merkmale der Bohnen in verschiedene Phasen einteilen. Dabei spielt das Aussehen und das Volumen der Bohnen während der Röstung eine große Rolle. Das deutlichste Signal ist jedoch die Geräusche des ersten, bzw. zweiten Cracks der Rohbohnen. Der Röster kann anhand dieser Merkmale erkennen, welche Aromen, Säure, Geschmack und Körper der Kaffee in der Tasse später haben wird. So entwickelt eine Bohne z.B. während der ersten Röstphasen eine starke, spritzige Säure, welche im weiteren Verlauf der Röstung abnimmt. Mit etwas Erfahrung und Wissen lässt sich so der gewünschte Kaffee kreieren. Übersichtliche Aufstellungen der einzelnen Röstphasen finden sich z.B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.sweetmarias.com/library/content/using-sight-determine-degree-roast Sweet Maria's Determine Degree of Roast] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Röstreaktion hört nach dem Rösten und Abkühlen nicht auf. Die Bohne &amp;quot;arbeitet&amp;quot; weiter. Mindestens 12h, meistens aber noch länger - bis zu 72h brauchen geröstete Bohnen um ihr Geschmacksplateau zu erreichen. Bei diesen internen Nachreaktionen wird Kohlendioxid freigesetzt, - Röstbohnen gasen eine Weile nach der Röstung Kohlendioxid aus. Es gibt wohl kein überwältigerendes Geruchserlebnis als wenn man seine Nase in einen Behälter mit vor 2 Tagen gerösteten Bohnen steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten verliert die Bohne an Gewicht und nimmt an Volumen zu, die Dichte verringert sich so auf 1/3 der ursprünglichen Rohbohne. Der meiste Gewichtsverlust kommt durch Wasser, das in Rohbohnen mit cá. 12% vertreten ist (je nach Lagerung und Aufbereitung). Die Bohnen selbst verlieren auch an Substanz, z. B. die Bohnenhäutchen oder auch Teile der Zellwand. Insgesamt verliert die Rohbohne, je nach Röstgrad, zwischen 12 und 18% an Gewicht, diesen Verlust nennt man Einbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röster ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimroester.jpg|thumb|Heimröster aus dem beginnenden 20. Jhd.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professionelle Röster rösten natürlich nicht mit der Pfanne auf dem Herd, sondern mit Röstmaschinen, die viele Variablen kontrollierbar machen. Ich lasse hier erstmal die großen Industrieröstanlagen aus, da die nach anderen Prinzipien und mit anderen Grundvorstellungen arbeiten als sagen wir mal die Rösterei um die Ecke. Der ideale Röstmeister will nämlich vor allem das beste für die Bohne und seine Kunden (und nicht möglichst viel Profit aus möglichst billiger Rohware schlagen, wie das die Großröster oft machen). Für den handwerklichen Kleinröster hat sich vor allem eine Methode durchgesetzt, - die der Trommelröstung. In kleinen Röstereien stehen auch Trommelröster, mit denen man 5-10kg pro Durchgang rösten kann. Es geht auch ein paar Nummern größer. Zwischen 120kg und einigen Tonnen pro Durchgang ist alles machbar. Im Prinzip sind diese Röster aber alle gleich. In einer rotierenden Trommel, die von außen aber auch durch einen durchgesaugten heißen Luftstrom innnen beheizt wird, befinden sich die Bohnen. Die Trommel rotiert und durch eingeschweißte Schikanen werden die Bohnen durcheinandergewirbelt. Mithilfe einer kleinen Schaufel, die an der Stirnseite in die Trommel ragt, kann man den aktuellen Stand der Röstung verfolgen und wenns soweit ist, die Bohnen durch Öffnen einer Klappe aus der Trommel fallen lassen, - auf eine Art Kühlsieb, wo sie so schnell wie möglich unter Rühren und durch Luftabsaugung abgekühlt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Röster kennt seine Bohnen ganz genau. Er weiß bei jeder Bohnensorte (d.H. Herkunft und Qualität - z.B. Kenya AA für einen kenianischen Arabica der höchsten Qualitätsstufe, der AA Sortierung), welches Profil er rösten muss, um das Optimum aus ihr herauszuholen. Ein Röstprofil legt fest, zu welcher Zeit während der Röstung welche Temperatur in der Röstkammer herrschen soll und wie steil oder flach die Temperaturanstiege oder -abfälle sein müssen. Man kann ein Röstprofil als Zeit/Temperatur-Diagramm grafisch darstellen. Jede Sorte hat ein etwas anderes optimales Röstprofil. Zusätzlich ist natürlich noch wichtig, wie der Kaffee danach getrunken werden soll, - als Filterkaffee oder Espresso - eine Vorgabe, die mit der Röstendtemperatur zusammenhängt. Je höher die Röstendtemperatur, desto mehr geht der Kaffee in Richtung Espresso. Fürwahr viele Faktoren, die beachtet werden müssen - und da ein Trommelröster etwas träge ist in der Temperaturmodulation, wird dem Röstmeister sehr viel Fingerspitzengefühl abverlangt, wann er die Temperatur (meistens durch Gasbrenner) hochregelt oder lieber nicht und vor allem, wann er die Röstung abbricht und die Bohnen durch Öffnen einer Klappe an der Vorderseite aus der Trommel holt. Bei 50kg Kaffee kann man schnell einiges an Wert zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grundsätzliche Unterschied zwischen der Röstung eines handwerklich arbeitenden Kleinrösters (5kg bis 120kg pro Röstdurchgang) und eines auf Profit orientierten Großrösters (Tonnen pro Röstdurchgang oder kontinuierliche Röstung) ist die Röstzeit und die Rösttemperatur. &lt;br /&gt;
Man kann nämlich eine Bohne auch in 90 Sekunden ordentlich dunkel rösten, nur muss man dann die Temperatur auf über 400°C erhöhen. Großröster machen das so, denn Zeit ist Geld. Das sind dann auch keine Trommelröster mehr sondern sogenannte Fluid-Bed- bzw.  Heißluftröstmaschinen unglaublichen Ausmaßes. Es gibt noch andere Techniken, die auf Großdurchsatz ausgelegt sind. Allen gemeinsam ist, wie gesagt, eine hohe Rösttemperatur und eine geringe Röstzeit. &lt;br /&gt;
Ein Kleinröster, wenn er es gut mit der Bohne meint, braucht da schon etwas länger. Typische Röstzeiten für eine Trommelröstung sind 15-25 Minuten, die dabei erreichten Temperaturen liegen zwischen 200°C und 230°C, je nach Rösttiefe.&lt;br /&gt;
Wo liegt der Unterschied im Geschmack? Nun, bei einer 90 Sekunden Schockröstung haben die Bohnen nicht genügend Zeit, richtig auszurösten - von irgendwelchen zeitintensiveren Maillard-Reaktionen oder dem Abbau von Chlorogensäure ganz zu schweigen. Das Ergebnis ist eine säuerlichere Tasse Kaffee, die umso saurer zu schmecken scheint, je mehr sie abkühlt und es wegen dem höherem Chlorogensäuregehalt nicht so gut zum Magen meint.&lt;br /&gt;
In einer langsamen Röstung bei niedriger Temperatur hat die Bohne im besten Falle viel der ungünstigen Chlorogensäure verloren und viel an Aroma gewonnen. Guter Kaffee aus Langzeitröstung ist daher in der Regel bekömmlicher und aromatischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbströsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt gute Gründe seinen Kaffee selbst zu rösten, es gibt allerdings auch ebenso gute Gründe, die dagegen sprechen ;-). Vielleicht erstmal die Gründe, die dagegen sprechen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee rösten stinkt! Nicht der betörende Duft frisch gerösteten Kaffees durchflutet den Raum, sondern mehr ein säuerlich, dumpfer, manchmal erdig aber immer verbrannter Geruch steht danach in der Luft. Je mehr in einem Durchgang geröstet wird, umso mehr stinkt es und um so vernebelter wird die Küche. Mengen von 250gr. aufwärts sollten grundsätzlich in einem gut belüfteten Raum, oder gleich draußen geröstet werden. Der so begehrte Kaffeegeruch stellt sich erst 12h nach der Röstung ein, bis dahin muss man mit dem verbrannten Geruch, der sich auch gerne in der Kleidung und allem aus Stoff festsetzt, leben. Ein weiterer Grund, der dagegen spricht ist, dass es kaum vernünftige Röstmaschinen für den Hausgebrauch gibt. Es gibt ca. 4 Heißluftröster- und 2 Trommelröstermodelle auf dem Markt, - jedes hat so seine Macken. Und alle bieten sie eigentlich viel zu wenig Kontrolle über den Röstverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Selberrösten hat auch seine guten Seiten (wer hätte das gedacht). Einer der Hauptvorteile ist natürlich die nicht zu übertreffende Frische der Röstung, frischer kann Kaffee gar nicht sein. Und frisch gerösteter Kaffee ist ein starkes Argument - vor allem, wenn man in einer Gegend lebt, in der der nächste Shopröster 50km entfernt liegt und sonst nur Jacobs Dröhnung im Supermarktregal zu finden ist. Ein anderer nicht zu unterschätzender  Faktor ist die Auswahl der Bohnensorten, die man selber bestimmen kann. Endlich kann man rausfinden, wie der Geschmacksunterschied zwischen Kaffee aus Columbien und Kaffee aus Costa Rica ist. Ob man lieber die erdig-wuchtige Fülle indonesischer Kaffees der aromatischen Spritzigkeit ostafrikanischer Kaffees vorzieht. Oder wie sich äthiopischer Kaffee im Geschmack verändert, wenn er trocken statt nass aufbereitet wurde...es gibt tausend Dinge zu entdecken. Zusätzlich kann man noch mit der Röstung spielen. Manche Sorten, z.B. ein Bugisu-Kaffee aus Uganda, verändern ihren Geschmack radikal, wenn sie länger geröstet wurden. Bugisu schmeckt, hell geröstet und als Filterkaffee getrunken, leicht nach Honig. Dunkler geröstet und als Espresso getrunken kommt plötzlich eine ganz deutliche Schokoladigkeit zum Vorschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem für Espressoliebhaber kommt hier ein ganz neues Argument ins Spiel: Man kann sich seine Lieblingsespressosorte selber zusammestellen! Zugegeben, bis dahin ist es ein weiter, steiniger, bisweilen sehr frustrierender Weg. Aber man fängt plötzlich an, viel mehr über Espresso zu wissen als man jemals dachte. Es gibt diese wenigen Momente, wo man eine Mischung und Röstung erwischt hat, die absolut perfekt geworden ist. Körper, Geschmack, Aroma, alles hat man richtig getroffen, man wünschte man hätte mindestens ein Kilo oder mehr davon, - aber meistens ist nach 5 Tassen schon wieder Schluss, weil viele Haushaltsröster nur 80-100gr. auf einmal rösten können. Der Versuch, diese perfekte Röstung zu duplizieren scheitert dann meistens kläglich. Es bleibt nichts anderes übrig, als die Jagd nach der perfekten Mischung wieder aufzunehmen.(das haben übrigens erfahrene Shopröster den Heimdilettanten voraus: Sie können immer wieder reproduzierbar die gleiche Mischung rösten - konstante Qualität eben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie geht’s? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:heimroester_beginn.jpg|right|Heimröster Modell Precision von der Firma Hearthware]][[Bild: heimroester_5min.jpg|right| ...nach 5 min]]&lt;br /&gt;
Wie oben schonmal erwähnt könnte man theoretisch zu Hause mit einer Pfanne auf dem Herd rösten. Das ist allerdings etwas aufwendig, da man während des ganzen Röstvorgangs die Bohnen umrühren sollte, damit sie nicht anbrennen. Bei bis zu 20 Minuten Röstzeit wird einem bei dieser Methode irgendwann der Arm abfallen. &lt;br /&gt;
Nicht so gut. &lt;br /&gt;
Die nächste Möglichkeit zu Hause zu rösten ist, die Bohnen in einer dünnen Lage (eine Bohnenlage) auf einem Backblech im Ofen zu rösten, hier muss man nur noch den Ofen einschalten und die fertigen Bohnen rechtzeitig rausholen. Nachteil dabei ist, dass viele Öfen nicht schnell genug oder vielleicht auch überhaupt nicht die benötige Temperatur von ca. 230°C erzeugen können. Sind die Bohnen zu lange einer zu niedrigen Temperatur ausgesetzt fangen sie „anzubacken“ und nicht zu rösten, was man dann auch unangenehm im Kaffee schmeckt. Ein weiteres Problem bei dieser Methode sind die Bohnenhäutchen. Das ist eine dünne, pergamentartige Hülle, die sich beim Rösten von der Bohne löst und im ungünstigsten Fall überall herumfliegt. Geschmacklich beeinträchtigt sie die fertige Röstbohne nicht (deswegen sammelt so mancher Großröster die sich lösenden Bohnenhäutchen und gibt sie später, wenn der Röstkaffee gemahlen wird, wieder zu. - Kaffee wird eben nach Gewicht verkauft!), aber lästig sind sie allemal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten kauft man sich wie gesagt eine kleine Haushaltsröstmaschine. Die sind gar nicht mal mehr so exotisch, wie sie vor einigen Jahren waren - aber in jedem Kaufhaus findet man sie trotzdem noch nicht. Die preiswerteren Haushaltsröster arbeiten nach dem Heißluftprinzip, eine alternative Methode zur Trommelröstung. Durch eine Art Fön werden die Bohnen durcheinandergewirbelt und aufgeheizt. Die dabei sich lösenden Bohnenhäutchen werden aufgefangen. Meist ist die Röstkammer, in der sich die Bohnen befinden, aus Glas. Damit kann man den Röstverlauf der Bohnen gut beobachten. Sind die Bohnen fertiggeröstet, dann schaltet man die Heizung aus und die jetzt kalte Luft des Föns kühlt die Bohnen. Voila, - fertig ist das Selbstgeröstete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer vielleicht nicht das nötige Kleingeld für einen Röstautomaten besitzt, kann es zunächst auch erst einmal mit einem Popcorn-Röster versuchen (ca. €10). Die Einstellungsmöglichkeiten sind sicherlich im Vergleich zu einem elektronisch gesteuerten Röster sehr bescheiden (die einzige Variable ist meist die Laufzeit, evtl. kann man auch versuchen, das Gerät mit und ohne Deckel zu betreiben), es lassen sich aber durchaus brauchbare Ergebnisse erzielen. Aufpassen sollte man  mit den transparenten Deckeln der Geräte, die bei längerer Laufzeit gerne schmelzen. Und natürlich sollte man sich vor Augen halten, dass ein Popcorn-Maker nun mal ursprünglich nicht zum Kaffeerösten gebaut wurde (also VORSICHT!!!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Röstung spielt sich bei Temperaturen zwischen 145°C und 230°C ab. Bis 145°C passiert nicht viel, die Bohnen (die im Rohzustand gelb oder grün sind) werden langsam braun, der Geruch ändert sich von heuartig nach leicht buttrig. Zwischen 145°C und 200°C finden verschiedene Maillard-Reaktionen statt, Kaffeearomastoffe werden gebildet. Bei 200°C ist der Druck des verdunstenden Wassers (Rohkaffee hat ca. 12% Feuchtigkeit) so hoch (20-25bar), dass sie an der mittleren Kerbe aufplatzen. Dieses Aufplatzen ist hörbar und wird als '''erster Crack''' bezeichnet. Während der Röstung nimmt man dies als Anschwellen und ca. eine Minute später als Abflachen von Poppgeräuschen wahr. Die Bohnen werden jetzt immer dunkler. Das eheste Stadium, bei dem die Röstung (für Filterkaffee) abbrechen kann ist dann erreicht, wenn alle Bohnen eine uniforme Braunfärbung angenommen haben, oft 30s-1min nach dem ersten Crack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 200°C beginnen sich Zucker in der Bohne zu karamellisieren, der „Röstgeschmack“ entsteht. Sind ca. 230°C erreicht, beginnen die Bohnen Stücke aus ihrer Zellwand zu verlieren, sie werden einfach abgesprengt. Das damit einhergehende, etwas leisere Geräusch wird '''zweiter Crack''' genannt. Wie der erste Crack, beginnt der zweite Crack verhalten, steigert sich zu einem kontinuierlichen Knistern und flacht dann wieder ab. Normalerweise ist bei einsetzendem zweitem Crack schon eine ausreichende Rösttiefe für Espresso erreicht. Bei 245°C hört der zweite Crack wieder auf, die Bohnen haben meist während des zweiten Cracks schon angefangen ölig zu glänzen: Das sind Öle, Fette und sonstige Zellinhaltsstoffe, die durch die Hitze aus der Bohne getrieben werden. Die Bohnen sind jetzt auch schon sehr dunkel, fast schwarz. Spätestens jetzt sollte man aufgehört haben – noch tiefer geröstet schmeckt der Kaffee nur noch nach Holzkohle (und spätestens dann kommt auch durch die heftige Rauchentwicklung die Feuerwehr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Röstereien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Röster Selbstbauen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem die oft doch recht teuren Röstmaschinen zu teuer sind kann sich auch ganz leicht behelfen. Im folgenden werden einige Beispiele für Selbstbauröster vorgestellt. Natürlich gibt es darüber hinaus viele andere Möglichkeiten, sich einen Röster zu bauen. Wer Tante Google bemüht wird sicherlich auch fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung ein Erfahrungsbericht über einen [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/30649-schei-benkleisterle-r-ster-brennt-lichterloh.html Röstbrand]...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heißluftpistole ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau einer einfachen Heißluft-Röstmaschine ist mit minimalem Materialaufwand und nur wenig Investitionen zu realisieren. Mit einer Heißluftpistole und einem Akkuschrauber (beides im Zweifelsfall für ~10-15 Euro im Baumarkt zu erstehen, eine bessere Heißluftpistole ist allerdings empfohlen), einem Hamsterlaufrad, einem Alu(!!)-Fliegengitter und einem Gewindestab ist der Röster schon fertig. Ein einfaches Holzgehäuse, mit einer Kerbe zum Reinschieben des auf den Gewindestab montierten und mit Fliegengitter bespannten Laufrades, den Akkuschrauber etwas aufbocken und an den Gewindestab schrauben, loslaufen lassen, dann die Heißluftpistole vor das Ganze, und los geht es.&lt;br /&gt;
Detaillierte Bilder sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://tmp.kanojo.de/roester/ (Link wieder aktiv) - Bei weiteren Fragen zu diesem Roester an &amp;lt;kaffee at nebuk punkt de&amp;gt; wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Variante mit Luftpistole und 2 kleinen Metallsieben in einem Ofenrohr, die mit einem alten Akkuschrauber gedreht werden, wird hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/eigenbau-diyroe-v1.71491/ DIYRÖ V1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Popcornmaschine ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relativ dicht am Prinzip der Heißluftpistole ist die Verwendung einer [[Popcornmaschine]]. Auch hier wird mit einem kleinen Gebläse Luft, die mittels elektrischer Heizung auf Rösttemperatur gebracht wird, auf die Bohnen gepustet. Aufgrund der kleinen Bauform der Popcornmaschinen ist die Röstmenge stark begrenzt. Positiv hervorzuheben ist jedoch die Einfachheit des Aufbaus, da die Popcornmaschine zum Rösten von Kaffee nur leicht umgebaut werden muss und die Angelegenheit nicht so aufwändig ist, wie das Rösten per Heißluftpistole. Damit ist der Popcorn-Röster insbesondere bei Einsteigern sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/kaffee-roesten-mit-severin-popcornmaschine-3751.80919/ Kaffee rösten mit Severin Popcornmaschine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grills &amp;amp; Öfen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Selbstbauvariante ist der Umbau eines Hähnchengrills bzw. eines kleinen Ofens. Gerne verwendet wird hier der [[VitalGrill]], ein modifizierter Hähnchengrill.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein paar Ideen über &amp;quot;Rohmaterial&amp;quot; für [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58589-diy-trommel.html Trommeln].&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/31484-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v1-1-a.html !_Modemburner_! =&amp;gt; (I) roast tube reloaded (Hähnchengrill-Röster v1.1)]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/36235-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v2-0-a.html Hähnchengrill-Röster v2.0]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/17156-r-ster-f-r-arme-bohnenr-sten-im-frisierten-h-hnchengrill-10.html Langer Thread zum Hähnchengrill]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/45531-umbauprojekt-quigg-mini-ofen-heimr-ster.html Noch ein Mini-Ofen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58663-elpressos-birnenr-ster.html Grill-Röster (Weber Q140 Elektro-Grill)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trommelröster mit Gasflamme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:DIYROE_V2.jpg|right|Selbstbau-Trommelröster &amp;quot;DIYRÖ V2&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Beim kompletten Eigenbau eines Trommel-Kaffeerösters orientieren sich die meisten Hobbyröster am prinzipiellen Aufbau der klassischen [[Trommelröster]] / Shop-Röster, wie man sie oft in Kleinröstereien vorfindet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren dreht sich eine massive Eisentrommel (Wärmespeicher), in der die Bohnen durch die Drehung und eingebaute &amp;quot;Schaufeln&amp;quot; durchmischt und durch die Trommel mittels Kontaktwärme und Wärmestrahlung erwärmt werden. Die Trommel wird dabei in der Regel von unten per Gasflamme erhitzt. Ein Gehäuse umschließt die Trommel - die heiße Abluft des Gasbrenners läuft durch dieses Gehäuse um die Trommel und wird an der gelochten Trommelrückwand in diese gesaugt, um ebenfalls die Bohnen erhitzen zu können. (Konvektion) Oben an der Gehäusefront befindet sich ein Bohneneinwurf, durch den beim Rösten Rauchgase und Abluft, die nun auch die abgelösten Bohnenhäutchen mitreißen können, abgesaugt werden. Im weiteren Verlauf gelangt die Abluft in der Regel mittels hitzefestem Gebläse durch einen [[Zyklonfilter]] o.ä. ins Freie. Letzterer trennt die Bohnen-Häutchen von der Abluft. An der Gehäusefront befindet sich in der Regel außerdem ein Probenzieher, im unteren Bereich oft zusätzlich auch ein kleines hitzefestes Schauglas, um die Bohnen und damit den Röstprozess beobachten zu können. Ebenfalls im unteren Bereich der Gehäusefront befindet sich schließlich eine Bohnenauswurfklappe, durch die die fertig gerösteten Bohnen zum Abbruch des Röstprozesses über eine Rutsche in einen vorm Röster aufgestellten [[Bohnenkühler]] gelangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Röstprozess &amp;quot;beobachtbarer&amp;quot; zu machen und eine (ggf. auch automatische) Steuerung zu unterstützen, werden in der Regel die Bohnentemperatur (&amp;quot;BT&amp;quot;) innerhalb der Trommel in der Bohnenmasse (Sensor im unteren Bereich der Gehäusefront in die Trommel gesteckt), sowie die Ablufttemperatur/Emissionstemperatur (&amp;quot;ET&amp;quot;) (Sensor in den Absaugtrakt am Bohneneinwurf gesteckt) gemessen. Thermoelemente (Thermocouple) haben sich hier als verhältnismäßig günstige und hitzefeste Sensoren bewährt. Eine Meßdatenerfassung per Computer - zur Steuerung, zum Protokoll und zum &amp;quot;Abfahren&amp;quot; von Röstprofilen - ist hiermit gut möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/planung-diy-trommelroester-diyroe-v2.83807/ DIYRÖ V2 - kleiner Selbstbau-Trommelröster mit Gas(-Kochfeld-)Heizung]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/diy-roester-status.91222/ großer DIY-Trommelröster]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste weiterer Selbstbauprojekte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.sweetmarias.com/homemade-homeroasters.php Lange Liste englischer Bastelprojekte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaffeeröster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushaltsröster (bis ca. 300g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
*[[Alpenröst]]&lt;br /&gt;
*[[Behmor 1600]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-101]]&lt;br /&gt;
*[[Hottop Coffee Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[i-Roast]]&lt;br /&gt;
*[[Real Coffee S-100CR Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[Presso Smart Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[Röstbiene]]&lt;br /&gt;
*[[Röstmeister]]&lt;br /&gt;
*[[Quest M3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushaltsröster (bis ca. 1000g)===&lt;br /&gt;
*[[Aillio Bullet R1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ladenröster (bis ca. 1500g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ladenröster]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-1200]]&lt;br /&gt;
*[[Petroncini BRICIOLA]]&lt;br /&gt;
*[[Massol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrielle Kaffeeröster===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dennoch lieber eine etwas industriellere Version eines Kaffeerösters will dem kann bei der Fa. [http://www.buhlergroup.com/59169EN.asp?grp=60&amp;amp;org=70_46&amp;amp;lang=DE&amp;amp;nav=80_20_10_32 Bühler] oder [http://www.petroncini.com/ita/petroncini.asp?Sez=petroncini Petroncini] sicherlich weitergeholfen werde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=25890</id>
		<title>Kaffee rösten</title>
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		<updated>2016-10-13T08:30:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: Änderung 25889 von Coffeelover (Diskussion) rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
  | __TOC__&lt;br /&gt;
  |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeerösten kann eigentlich jeder. Man braucht dazu nur eine Hitzequelle, einen feuerfesten Behälter und etwas zum Umrühren. Ach ja und Rohbohnen natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungerösteten Rohkaffee kennt heutzutage kaum jemand mehr. Zu sehr ist Kaffee zu etwas geworden, dass man ziegelförmig und vakuumverpackt im Supermarkt kauft. Liegt es dann als schwarzbraunes Pulver im Filter unserer Kaffeemaschine, dann kann man sich eigentlich nicht vorstellen, dass Kaffee der Kern einer roten Frucht ist, die an Bäumen wächst. Die großen Kaffeekonzerne haben uns mit ihrer Werbung von verführerisch duftenden Tassen voller Kaffee, die garantiert von den Gästen ausgetrunken werden, wenn man nur die richtige Sorte kauft, einfach das Wissen vom Kaffee als pflanzliches Produkt genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber von vorne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee kommt also als Rohbohne in unseren Häfen an. Kaffee mittlerer bis sehr guter Qualität wird traditionell in Jutesäcken zu 60kg transportiert, Kaffee schlechter Qualität oder für Großröster (was evtl. dasselbe ist) kommt auch als lose Schüttware in Containern übers Meer. Ganz besonders teurer Kaffee, wie z.B. der [[Jamaica Blue Mountain]] (JBM) wird sogar in vernagelten Holzfässern geliefert. Damit soll sichergestellt werden, dass der teure JBM nicht irgendwo zwischen der Plantage und dem Röster in Deutschland durch andere Bohnen ersetzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird er in Lagerhäuser gebracht und wartet auf den Abverkauf durch Röster im ganzen Land (etwas naiv ausgedrückt, die Wirklichkeit sieht etwas anders aus). Rohkaffee ist mehrere Jahre (max. 2 Jahre, aber wirklich maximal!) lang haltbar, fängt aber im Allgemeinen nach ca. 1 Jahr an, seine Frische zu verlieren. Die oft grünen bis blaugrünen Bohnen verlieren mit der Zeit an Farbe und bleichen aus. Das ist aber extrem von der Kaffeesorte, dem Anbauland und der Verarbeitungsmethode abhängig. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röstprozess ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt: rösten kann jeder. Der Röstprozess läuft innerhalb eines Temperaturfensters von 180-230°C ab, gemessen an der Bohneninnentemperatur. Grob gesagt kann man ein paar Esslöffel Rohbohnen in eine Pfanne werfen und auf den Herd stellen. Unter ständigem Rühren und bei voller Hitze ändert sich die Bohnenfarbe von grün zu intensivem Grün, später Gelb, Gelbbraun, Braun schließlich Dunkelbraun. Spätestens zwischen Gelbbraun und Braun beginnen die Bohnen etwas verbrannt zu riechen, - von Braun nach Dunkelbraun sogar zu rauchen. Schnelles Rühren nicht vergessen und - genau - Fenster öffnen. Die ganze Röstung dauert zwischen 10 und 20 Minuten. Während der Röstzeit fangen die Bohnen irgendwann an zu knacken und zu knistern. Dieses Knacken hört nach 1 Minute auf, kommt aber später nochmal, diesmal leiser. Beim zweiten Knacken fangen die Bohnen an zu Zerplatzen und dies sollte man möglichst verhindern, da sie sogar für Espresso nun zulange geröstet worden sind! Will man Filterkaffee damit machen, dann sollte man sie nach Abschluß des ersten Knackens vom Herd nehmen. Einfache Sache, oder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun so einfach ist es leider nicht. Mit oben genannter Methode kann man zwar Kaffee rösten, hat aber zu viele schwer kontrollierbare Variablen, um die Bohnen reproduzierbar gut zu rösten. Ganz abgesehen vom Gestank und der Freundin/Frau (oder auch Freund/Mann), die spätestens nach dem fünften Rösten auszieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten ist es wie mit der Espressoherstellung, je intensiver man sich damit befasst, umso mehr Variablen tauchen auf und umso weniger weiß man. Der Reihe nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Reaktion, die bei der Röstung abläuft, ist eine chemische. Die Maillard-Reaktion. Bei ihr verbinden sich verschiedene Zucker und Proteine, bzw. deren Aminosäuren zu neuen Verbindungen, - genügend hohe Temperatur, - ab 145°C bis ca. 200°C vorausgesetzt. Es entstehen &amp;quot;Röststoffe&amp;quot;. Die gleiche Maillard-Reaktion sorgt z.B. für eine knusprige Kruste beim Brot oder Brötchen, oder auch für den Bratgeschmack, wenn man Fleisch in der Pfanne brutzelt. Neben der Maillard-Reaktion laufen bei der Röstung auch noch andere Reaktionen ab, die man bis heute nicht vollständig aufklären konnte. Faktisch enthält gerösteter Kaffee zwischen 800 und 1200 aromatische Verbindungen. Dabei läßt sich kein einzelner &amp;quot;Kaffeearomastoff&amp;quot; isolieren, - es ist eher das Zusammenspiel von vielen Stoffen in unterschiedlichen Konzentrationen, die das typische Kaffeearoma erzeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Röstprozess lässt sich durch sensorische Merkmale der Bohnen in verschiedene Phasen einteilen. Dabei spielt das Aussehen und das Volumen der Bohnen während der Röstung eine große Rolle. Das deutlichste Signal ist jedoch die Geräusche des ersten, bzw. zweiten Cracks der Rohbohnen. Der Röster kann anhand dieser Merkmale erkennen, welche Aromen, Säure, Geschmack und Körper der Kaffee in der Tasse später haben wird. So entwickelt eine Bohne z.B. während der ersten Röstphasen eine starke, spritzige Säure, welche im weiteren Verlauf der Röstung abnimmt. Mit etwas Erfahrung und Wissen lässt sich so der gewünschte Kaffee kreieren. Übersichtliche Aufstellungen der einzelnen Röstphasen finden sich z.B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.sweetmarias.com/library/content/using-sight-determine-degree-roast Sweet Maria's Determine Degree of Roast] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Röstreaktion hört nach dem Rösten und Abkühlen nicht auf. Die Bohne &amp;quot;arbeitet&amp;quot; weiter. Mindestens 12h, meistens aber noch länger - bis zu 72h brauchen geröstete Bohnen um ihr Geschmacksplateau zu erreichen. Bei diesen internen Nachreaktionen wird Kohlendioxid freigesetzt, - Röstbohnen gasen eine Weile nach der Röstung Kohlendioxid aus. Es gibt wohl kein überwältigerendes Geruchserlebnis als wenn man seine Nase in einen Behälter mit vor 2 Tagen gerösteten Bohnen steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten verliert die Bohne an Gewicht und nimmt an Volumen zu, die Dichte verringert sich so auf 1/3 der ursprünglichen Rohbohne. Der meiste Gewichtsverlust kommt durch Wasser, das in Rohbohnen mit cá. 12% vertreten ist (je nach Lagerung und Aufbereitung). Die Bohnen selbst verlieren auch an Substanz, z. B. die Bohnenhäutchen oder auch Teile der Zellwand. Insgesamt verliert die Rohbohne, je nach Röstgrad, zwischen 12 und 18% an Gewicht, diesen Verlust nennt man Einbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röster ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimroester.jpg|thumb|Heimröster aus dem beginnenden 20. Jhd.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professionelle Röster rösten natürlich nicht mit der Pfanne auf dem Herd, sondern mit Röstmaschinen, die viele Variablen kontrollierbar machen. Ich lasse hier erstmal die großen Industrieröstanlagen aus, da die nach anderen Prinzipien und mit anderen Grundvorstellungen arbeiten als sagen wir mal die Rösterei um die Ecke. Der ideale Röstmeister will nämlich vor allem das beste für die Bohne und seine Kunden (und nicht möglichst viel Profit aus möglichst billiger Rohware schlagen, wie das die Großröster oft machen). Für den handwerklichen Kleinröster hat sich vor allem eine Methode durchgesetzt, - die der Trommelröstung. In kleinen Röstereien stehen auch Trommelröster, mit denen man 5-10kg pro Durchgang rösten kann. Es geht auch ein paar Nummern größer. Zwischen 120kg und einigen Tonnen pro Durchgang ist alles machbar. Im Prinzip sind diese Röster aber alle gleich. In einer rotierenden Trommel, die von außen aber auch durch einen durchgesaugten heißen Luftstrom innnen beheizt wird, befinden sich die Bohnen. Die Trommel rotiert und durch eingeschweißte Schikanen werden die Bohnen durcheinandergewirbelt. Mithilfe einer kleinen Schaufel, die an der Stirnseite in die Trommel ragt, kann man den aktuellen Stand der Röstung verfolgen und wenns soweit ist, die Bohnen durch Öffnen einer Klappe aus der Trommel fallen lassen, - auf eine Art Kühlsieb, wo sie so schnell wie möglich unter Rühren und durch Luftabsaugung abgekühlt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Röster kennt seine Bohnen ganz genau. Er weiß bei jeder Bohnensorte (d.H. Herkunft und Qualität - z.B. Kenya AA für einen kenianischen Arabica der höchsten Qualitätsstufe, der AA Sortierung), welches Profil er rösten muss, um das Optimum aus ihr herauszuholen. Ein Röstprofil legt fest, zu welcher Zeit während der Röstung welche Temperatur in der Röstkammer herrschen soll und wie steil oder flach die Temperaturanstiege oder -abfälle sein müssen. Man kann ein Röstprofil als Zeit/Temperatur-Diagramm grafisch darstellen. Jede Sorte hat ein etwas anderes optimales Röstprofil. Zusätzlich ist natürlich noch wichtig, wie der Kaffee danach getrunken werden soll, - als Filterkaffee oder Espresso - eine Vorgabe, die mit der Röstendtemperatur zusammenhängt. Je höher die Röstendtemperatur, desto mehr geht der Kaffee in Richtung Espresso. Fürwahr viele Faktoren, die beachtet werden müssen - und da ein Trommelröster etwas träge ist in der Temperaturmodulation, wird dem Röstmeister sehr viel Fingerspitzengefühl abverlangt, wann er die Temperatur (meistens durch Gasbrenner) hochregelt oder lieber nicht und vor allem, wann er die Röstung abbricht und die Bohnen durch Öffnen einer Klappe an der Vorderseite aus der Trommel holt. Bei 50kg Kaffee kann man schnell einiges an Wert zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grundsätzliche Unterschied zwischen der Röstung eines handwerklich arbeitenden Kleinrösters (5kg bis 120kg pro Röstdurchgang) und eines auf Profit orientierten Großrösters (Tonnen pro Röstdurchgang oder kontinuierliche Röstung) ist die Röstzeit und die Rösttemperatur. &lt;br /&gt;
Man kann nämlich eine Bohne auch in 90 Sekunden ordentlich dunkel rösten, nur muss man dann die Temperatur auf über 400°C erhöhen. Großröster machen das so, denn Zeit ist Geld. Das sind dann auch keine Trommelröster mehr sondern sogenannte Fluid-Bed- bzw.  Heißluftröstmaschinen unglaublichen Ausmaßes. Es gibt noch andere Techniken, die auf Großdurchsatz ausgelegt sind. Allen gemeinsam ist, wie gesagt, eine hohe Rösttemperatur und eine geringe Röstzeit. &lt;br /&gt;
Ein Kleinröster, wenn er es gut mit der Bohne meint, braucht da schon etwas länger. Typische Röstzeiten für eine Trommelröstung sind 15-25 Minuten, die dabei erreichten Temperaturen liegen zwischen 200°C und 230°C, je nach Rösttiefe.&lt;br /&gt;
Wo liegt der Unterschied im Geschmack? Nun, bei einer 90 Sekunden Schockröstung haben die Bohnen nicht genügend Zeit, richtig auszurösten - von irgendwelchen zeitintensiveren Maillard-Reaktionen oder dem Abbau von Chlorogensäure ganz zu schweigen. Das Ergebnis ist eine säuerlichere Tasse Kaffee, die umso saurer zu schmecken scheint, je mehr sie abkühlt und es wegen dem höherem Chlorogensäuregehalt nicht so gut zum Magen meint.&lt;br /&gt;
In einer langsamen Röstung bei niedriger Temperatur hat die Bohne im besten Falle viel der ungünstigen Chlorogensäure verloren und viel an Aroma gewonnen. Guter Kaffee aus Langzeitröstung ist daher in der Regel bekömmlicher und aromatischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbströsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt gute Gründe seinen Kaffee selbst zu rösten, es gibt allerdings auch ebenso gute Gründe, die dagegen sprechen ;-). Vielleicht erstmal die Gründe, die dagegen sprechen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee rösten stinkt! Nicht der betörende Duft frisch gerösteten Kaffees durchflutet den Raum, sondern mehr ein säuerlich, dumpfer, manchmal erdig aber immer verbrannter Geruch steht danach in der Luft. Je mehr in einem Durchgang geröstet wird, umso mehr stinkt es und um so vernebelter wird die Küche. Mengen von 250gr. aufwärts sollten grundsätzlich in einem gut belüfteten Raum, oder gleich draußen geröstet werden. Der so begehrte Kaffeegeruch stellt sich erst 12h nach der Röstung ein, bis dahin muss man mit dem verbrannten Geruch, der sich auch gerne in der Kleidung und allem aus Stoff festsetzt, leben. Ein weiterer Grund, der dagegen spricht ist, dass es kaum vernünftige Röstmaschinen für den Hausgebrauch gibt. Es gibt ca. 4 Heißluftröster- und 2 Trommelröstermodelle auf dem Markt, - jedes hat so seine Macken. Und alle bieten sie eigentlich viel zu wenig Kontrolle über den Röstverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Selberrösten hat auch seine guten Seiten (wer hätte das gedacht). Einer der Hauptvorteile ist natürlich die nicht zu übertreffende Frische der Röstung, frischer kann Kaffee gar nicht sein. Und frisch gerösteter Kaffee ist ein starkes Argument - vor allem, wenn man in einer Gegend lebt, in der der nächste Shopröster 50km entfernt liegt und sonst nur Jacobs Dröhnung im Supermarktregal zu finden ist. Ein anderer nicht zu unterschätzender  Faktor ist die Auswahl der Bohnensorten, die man selber bestimmen kann. Endlich kann man rausfinden, wie der Geschmacksunterschied zwischen Kaffee aus Columbien und Kaffee aus Costa Rica ist. Ob man lieber die erdig-wuchtige Fülle indonesischer Kaffees der aromatischen Spritzigkeit ostafrikanischer Kaffees vorzieht. Oder wie sich äthiopischer Kaffee im Geschmack verändert, wenn er trocken statt nass aufbereitet wurde...es gibt tausend Dinge zu entdecken. Zusätzlich kann man noch mit der Röstung spielen. Manche Sorten, z.B. ein Bugisu-Kaffee aus Uganda, verändern ihren Geschmack radikal, wenn sie länger geröstet wurden. Bugisu schmeckt, hell geröstet und als Filterkaffee getrunken, leicht nach Honig. Dunkler geröstet und als Espresso getrunken kommt plötzlich eine ganz deutliche Schokoladigkeit zum Vorschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem für Espressoliebhaber kommt hier ein ganz neues Argument ins Spiel: Man kann sich seine Lieblingsespressosorte selber zusammestellen! Zugegeben, bis dahin ist es ein weiter, steiniger, bisweilen sehr frustrierender Weg. Aber man fängt plötzlich an, viel mehr über Espresso zu wissen als man jemals dachte. Es gibt diese wenigen Momente, wo man eine Mischung und Röstung erwischt hat, die absolut perfekt geworden ist. Körper, Geschmack, Aroma, alles hat man richtig getroffen, man wünschte man hätte mindestens ein Kilo oder mehr davon, - aber meistens ist nach 5 Tassen schon wieder Schluss, weil viele Haushaltsröster nur 80-100gr. auf einmal rösten können. Der Versuch, diese perfekte Röstung zu duplizieren scheitert dann meistens kläglich. Es bleibt nichts anderes übrig, als die Jagd nach der perfekten Mischung wieder aufzunehmen.(das haben übrigens erfahrene Shopröster den Heimdilettanten voraus: Sie können immer wieder reproduzierbar die gleiche Mischung rösten - konstante Qualität eben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie geht’s? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:heimroester_beginn.jpg|right|Heimröster Modell Precision von der Firma Hearthware]][[Bild: heimroester_5min.jpg|right| ...nach 5 min]]&lt;br /&gt;
Wie oben schonmal erwähnt könnte man theoretisch zu Hause mit einer Pfanne auf dem Herd rösten. Das ist allerdings etwas aufwendig, da man während des ganzen Röstvorgangs die Bohnen umrühren sollte, damit sie nicht anbrennen. Bei bis zu 20 Minuten Röstzeit wird einem bei dieser Methode irgendwann der Arm abfallen. &lt;br /&gt;
Nicht so gut. &lt;br /&gt;
Die nächste Möglichkeit zu Hause zu rösten ist, die Bohnen in einer dünnen Lage (eine Bohnenlage) auf einem Backblech im Ofen zu rösten, hier muss man nur noch den Ofen einschalten und die fertigen Bohnen rechtzeitig rausholen. Nachteil dabei ist, dass viele Öfen nicht schnell genug oder vielleicht auch überhaupt nicht die benötige Temperatur von ca. 230°C erzeugen können. Sind die Bohnen zu lange einer zu niedrigen Temperatur ausgesetzt fangen sie „anzubacken“ und nicht zu rösten, was man dann auch unangenehm im Kaffee schmeckt. Ein weiteres Problem bei dieser Methode sind die Bohnenhäutchen. Das ist eine dünne, pergamentartige Hülle, die sich beim Rösten von der Bohne löst und im ungünstigsten Fall überall herumfliegt. Geschmacklich beeinträchtigt sie die fertige Röstbohne nicht (deswegen sammelt so mancher Großröster die sich lösenden Bohnenhäutchen und gibt sie später, wenn der Röstkaffee gemahlen wird, wieder zu. - Kaffee wird eben nach Gewicht verkauft!), aber lästig sind sie allemal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten kauft man sich wie gesagt eine kleine Haushaltsröstmaschine. Die sind gar nicht mal mehr so exotisch, wie sie vor einigen Jahren waren - aber in jedem Kaufhaus findet man sie trotzdem noch nicht. Die preiswerteren Haushaltsröster arbeiten nach dem Heißluftprinzip, eine alternative Methode zur Trommelröstung. Durch eine Art Fön werden die Bohnen durcheinandergewirbelt und aufgeheizt. Die dabei sich lösenden Bohnenhäutchen werden aufgefangen. Meist ist die Röstkammer, in der sich die Bohnen befinden, aus Glas. Damit kann man den Röstverlauf der Bohnen gut beobachten. Sind die Bohnen fertiggeröstet, dann schaltet man die Heizung aus und die jetzt kalte Luft des Föns kühlt die Bohnen. Voila, - fertig ist das Selbstgeröstete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer vielleicht nicht das nötige Kleingeld für einen Röstautomaten besitzt, kann es zunächst auch erst einmal mit einem Popcorn-Röster versuchen (ca. €10). Die Einstellungsmöglichkeiten sind sicherlich im Vergleich zu einem elektronisch gesteuerten Röster sehr bescheiden (die einzige Variable ist meist die Laufzeit, evtl. kann man auch versuchen, das Gerät mit und ohne Deckel zu betreiben), es lassen sich aber durchaus brauchbare Ergebnisse erzielen. Aufpassen sollte man  mit den transparenten Deckeln der Geräte, die bei längerer Laufzeit gerne schmelzen. Und natürlich sollte man sich vor Augen halten, dass ein Popcorn-Maker nun mal ursprünglich nicht zum Kaffeerösten gebaut wurde (also VORSICHT!!!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Röstung spielt sich bei Temperaturen zwischen 145°C und 230°C ab. Bis 145°C passiert nicht viel, die Bohnen (die im Rohzustand gelb oder grün sind) werden langsam braun, der Geruch ändert sich von heuartig nach leicht buttrig. Zwischen 145°C und 200°C finden verschiedene Maillard-Reaktionen statt, Kaffeearomastoffe werden gebildet. Bei 200°C ist der Druck des verdunstenden Wassers (Rohkaffee hat ca. 12% Feuchtigkeit) so hoch (20-25bar), dass sie an der mittleren Kerbe aufplatzen. Dieses Aufplatzen ist hörbar und wird als '''erster Crack''' bezeichnet. Während der Röstung nimmt man dies als Anschwellen und ca. eine Minute später als Abflachen von Poppgeräuschen wahr. Die Bohnen werden jetzt immer dunkler. Das eheste Stadium, bei dem die Röstung (für Filterkaffee) abbrechen kann ist dann erreicht, wenn alle Bohnen eine uniforme Braunfärbung angenommen haben, oft 30s-1min nach dem ersten Crack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 200°C beginnen sich Zucker in der Bohne zu karamellisieren, der „Röstgeschmack“ entsteht. Sind ca. 230°C erreicht, beginnen die Bohnen Stücke aus ihrer Zellwand zu verlieren, sie werden einfach abgesprengt. Das damit einhergehende, etwas leisere Geräusch wird '''zweiter Crack''' genannt. Wie der erste Crack, beginnt der zweite Crack verhalten, steigert sich zu einem kontinuierlichen Knistern und flacht dann wieder ab. Normalerweise ist bei einsetzendem zweitem Crack schon eine ausreichende Rösttiefe für Espresso erreicht. Bei 245°C hört der zweite Crack wieder auf, die Bohnen haben meist während des zweiten Cracks schon angefangen ölig zu glänzen: Das sind Öle, Fette und sonstige Zellinhaltsstoffe, die durch die Hitze aus der Bohne getrieben werden. Die Bohnen sind jetzt auch schon sehr dunkel, fast schwarz. Spätestens jetzt sollte man aufgehört haben – noch tiefer geröstet schmeckt der Kaffee nur noch nach Holzkohle (und spätestens dann kommt auch durch die heftige Rauchentwicklung die Feuerwehr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Röstereien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Röster Selbstbauen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem die oft doch recht teuren Röstmaschinen zu teuer sind kann sich auch ganz leicht behelfen. Im folgenden werden einige Beispiele für Selbstbauröster vorgestellt. Natürlich gibt es darüber hinaus viele andere Möglichkeiten, sich einen Röster zu bauen. Wer Tante Google bemüht wird sicherlich auch fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung ein Erfahrungsbericht über einen [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/30649-schei-benkleisterle-r-ster-brennt-lichterloh.html Röstbrand]...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heißluftpistole ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau einer einfachen Heißluft-Röstmaschine ist mit minimalem Materialaufwand und nur wenig Investitionen zu realisieren. Mit einer Heißluftpistole und einem Akkuschrauber (beides im Zweifelsfall für ~10-15 Euro im Baumarkt zu erstehen, eine bessere Heißluftpistole ist allerdings empfohlen), einem Hamsterlaufrad, einem Alu(!!)-Fliegengitter und einem Gewindestab ist der Röster schon fertig. Ein einfaches Holzgehäuse, mit einer Kerbe zum Reinschieben des auf den Gewindestab montierten und mit Fliegengitter bespannten Laufrades, den Akkuschrauber etwas aufbocken und an den Gewindestab schrauben, loslaufen lassen, dann die Heißluftpistole vor das Ganze, und los geht es.&lt;br /&gt;
Detaillierte Bilder sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://tmp.kanojo.de/roester/ (Link wieder aktiv) - Bei weiteren Fragen zu diesem Roester an &amp;lt;kaffee at nebuk punkt de&amp;gt; wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Variante mit Luftpistole und 2 kleinen Metallsieben in einem Ofenrohr, die mit einem alten Akkuschrauber gedreht werden, wird hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/eigenbau-diyroe-v1.71491/ DIYRÖ V1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Popcornmaschine ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relativ dicht am Prinzip der Heißluftpistole ist die Verwendung einer [[Popcornmaschine]]. Auch hier wird mit einem kleinen Gebläse Luft, die mittels elektrischer Heizung auf Rösttemperatur gebracht wird, auf die Bohnen gepustet. Aufgrund der kleinen Bauform der Popcornmaschinen ist die Röstmenge stark begrenzt. Positiv hervorzuheben ist jedoch die Einfachheit des Aufbaus, da die Popcornmaschine zum Rösten von Kaffee nur leicht umgebaut werden muss und die Angelegenheit nicht so aufwändig ist, wie das Rösten per Heißluftpistole. Damit ist der Popcorn-Röster insbesondere bei Einsteigern sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/kaffee-roesten-mit-severin-popcornmaschine-3751.80919/ Kaffee rösten mit Severin Popcornmaschine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grills &amp;amp; Öfen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Selbstbauvariante ist der Umbau eines Hähnchengrills bzw. eines kleinen Ofens. Gerne verwendet wird hier der [[VitalGrill]], ein modifizierter Hähnchengrill.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein paar Ideen über &amp;quot;Rohmaterial&amp;quot; für [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58589-diy-trommel.html Trommeln].&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/31484-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v1-1-a.html !_Modemburner_! =&amp;gt; (I) roast tube reloaded (Hähnchengrill-Röster v1.1)]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/36235-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v2-0-a.html Hähnchengrill-Röster v2.0]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/17156-r-ster-f-r-arme-bohnenr-sten-im-frisierten-h-hnchengrill-10.html Langer Thread zum Hähnchengrill]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/45531-umbauprojekt-quigg-mini-ofen-heimr-ster.html Noch ein Mini-Ofen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58663-elpressos-birnenr-ster.html Grill-Röster (Weber Q140 Elektro-Grill)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trommelröster mit Gasflamme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:DIYROE_V2.jpg|right|Selbstbau-Trommelröster &amp;quot;DIYRÖ V2&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Beim kompletten Eigenbau eines Trommel-Kaffeerösters orientieren sich die meisten Hobbyröster am prinzipiellen Aufbau der klassischen [[Trommelröster]] / Shop-Röster, wie man sie oft in Kleinröstereien vorfindet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren dreht sich eine massive Eisentrommel (Wärmespeicher), in der die Bohnen durch die Drehung und eingebaute &amp;quot;Schaufeln&amp;quot; durchmischt und durch die Trommel mittels Kontaktwärme und Wärmestrahlung erwärmt werden. Die Trommel wird dabei in der Regel von unten per Gasflamme erhitzt. Ein Gehäuse umschließt die Trommel - die heiße Abluft des Gasbrenners läuft durch dieses Gehäuse um die Trommel und wird an der gelochten Trommelrückwand in diese gesaugt, um ebenfalls die Bohnen erhitzen zu können. (Konvektion) Oben an der Gehäusefront befindet sich ein Bohneneinwurf, durch den beim Rösten Rauchgase und Abluft, die nun auch die abgelösten Bohnenhäutchen mitreißen können, abgesaugt werden. Im weiteren Verlauf gelangt die Abluft in der Regel mittels hitzefestem Gebläse durch einen [[Zyklonfilter]] o.ä. ins Freie. Letzterer trennt die Bohnen-Häutchen von der Abluft. An der Gehäusefront befindet sich in der Regel außerdem ein Probenzieher, im unteren Bereich oft zusätzlich auch ein kleines hitzefestes Schauglas, um die Bohnen und damit den Röstprozess beobachten zu können. Ebenfalls im unteren Bereich der Gehäusefront befindet sich schließlich eine Bohnenauswurfklappe, durch die die fertig gerösteten Bohnen zum Abbruch des Röstprozesses über eine Rutsche in einen vorm Röster aufgestellten [[Bohnenkühler]] gelangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Röstprozess &amp;quot;beobachtbarer&amp;quot; zu machen und eine (ggf. auch automatische) Steuerung zu unterstützen, werden in der Regel die Bohnentemperatur (&amp;quot;BT&amp;quot;) innerhalb der Trommel in der Bohnenmasse (Sensor im unteren Bereich der Gehäusefront in die Trommel gesteckt), sowie die Ablufttemperatur/Emissionstemperatur (&amp;quot;ET&amp;quot;) (Sensor in den Absaugtrakt am Bohneneinwurf gesteckt) gemessen. Thermoelemente (Thermocouple) haben sich hier als verhältnismäßig günstige und hitzefeste Sensoren bewährt. Eine Meßdatenerfassung per Computer - zur Steuerung, zum Protokoll und zum &amp;quot;Abfahren&amp;quot; von Röstprofilen - ist hiermit gut möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/planung-diy-trommelroester-diyroe-v2.83807/ DIYRÖ V2 - kleiner Selbstbau-Trommelröster mit Gas(-Kochfeld-)Heizung]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/diy-roester-status.91222/ großer DIY-Trommelröster]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste weiterer Selbstbauprojekte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.sweetmarias.com/homemade-homeroasters.php Lange Liste englischer Bastelprojekte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaffeeröster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushaltsröster (bis ca. 300g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
*[[Alpenröst]]&lt;br /&gt;
*[[Behmor 1600]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-101]]&lt;br /&gt;
*[[Hottop Coffee Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[i-Roast]]&lt;br /&gt;
*[[S-100CR Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[Presso Smart Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[Röstbiene]]&lt;br /&gt;
*[[Röstmeister]]&lt;br /&gt;
*[[Quest M3]]&lt;br /&gt;
=== Haushaltsröster (bis ca. 1000g)===&lt;br /&gt;
*[[Aillio Bullet R1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ladenröster (bis ca. 1500g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ladenröster]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-1200]]&lt;br /&gt;
*[[Petroncini BRICIOLA]]&lt;br /&gt;
*[[Massol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrielle Kaffeeröster===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dennoch lieber eine etwas industriellere Version eines Kaffeerösters will dem kann bei der Fa. [http://www.buhlergroup.com/59169EN.asp?grp=60&amp;amp;org=70_46&amp;amp;lang=DE&amp;amp;nav=80_20_10_32 Bühler] oder [http://www.petroncini.com/ita/petroncini.asp?Sez=petroncini Petroncini] sicherlich weitergeholfen werde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
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		<title>Kaffee rösten</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: /* Haushaltsröster (bis ca. 300g) */ S-100CR Roaster -&amp;gt; Real Coffee S-100CR Roaster&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
  | __TOC__&lt;br /&gt;
  |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeerösten kann eigentlich jeder. Man braucht dazu nur eine Hitzequelle, einen feuerfesten Behälter und etwas zum Umrühren. Ach ja und Rohbohnen natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungerösteten Rohkaffee kennt heutzutage kaum jemand mehr. Zu sehr ist Kaffee zu etwas geworden, dass man ziegelförmig und vakuumverpackt im Supermarkt kauft. Liegt es dann als schwarzbraunes Pulver im Filter unserer Kaffeemaschine, dann kann man sich eigentlich nicht vorstellen, dass Kaffee der Kern einer roten Frucht ist, die an Bäumen wächst. Die großen Kaffeekonzerne haben uns mit ihrer Werbung von verführerisch duftenden Tassen voller Kaffee, die garantiert von den Gästen ausgetrunken werden, wenn man nur die richtige Sorte kauft, einfach das Wissen vom Kaffee als pflanzliches Produkt genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber von vorne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee kommt also als Rohbohne in unseren Häfen an. Kaffee mittlerer bis sehr guter Qualität wird traditionell in Jutesäcken zu 60kg transportiert, Kaffee schlechter Qualität oder für Großröster (was evtl. dasselbe ist) kommt auch als lose Schüttware in Containern übers Meer. Ganz besonders teurer Kaffee, wie z.B. der [[Jamaica Blue Mountain]] (JBM) wird sogar in vernagelten Holzfässern geliefert. Damit soll sichergestellt werden, dass der teure JBM nicht irgendwo zwischen der Plantage und dem Röster in Deutschland durch andere Bohnen ersetzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird er in Lagerhäuser gebracht und wartet auf den Abverkauf durch Röster im ganzen Land (etwas naiv ausgedrückt, die Wirklichkeit sieht etwas anders aus). Rohkaffee ist mehrere Jahre (max. 2 Jahre, aber wirklich maximal!) lang haltbar, fängt aber im Allgemeinen nach ca. 1 Jahr an, seine Frische zu verlieren. Die oft grünen bis blaugrünen Bohnen verlieren mit der Zeit an Farbe und bleichen aus. Das ist aber extrem von der Kaffeesorte, dem Anbauland und der Verarbeitungsmethode abhängig. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röstprozess ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt: rösten kann jeder. Der Röstprozess läuft innerhalb eines Temperaturfensters von 180-230°C ab, gemessen an der Bohneninnentemperatur. Grob gesagt kann man ein paar Esslöffel Rohbohnen in eine Pfanne werfen und auf den Herd stellen. Unter ständigem Rühren und bei voller Hitze ändert sich die Bohnenfarbe von grün zu intensivem Grün, später Gelb, Gelbbraun, Braun schließlich Dunkelbraun. Spätestens zwischen Gelbbraun und Braun beginnen die Bohnen etwas verbrannt zu riechen, - von Braun nach Dunkelbraun sogar zu rauchen. Schnelles Rühren nicht vergessen und - genau - Fenster öffnen. Die ganze Röstung dauert zwischen 10 und 20 Minuten. Während der Röstzeit fangen die Bohnen irgendwann an zu knacken und zu knistern. Dieses Knacken hört nach 1 Minute auf, kommt aber später nochmal, diesmal leiser. Beim zweiten Knacken fangen die Bohnen an zu Zerplatzen und dies sollte man möglichst verhindern, da sie sogar für Espresso nun zulange geröstet worden sind! Will man Filterkaffee damit machen, dann sollte man sie nach Abschluß des ersten Knackens vom Herd nehmen. Einfache Sache, oder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun so einfach ist es leider nicht. Mit oben genannter Methode kann man zwar Kaffee rösten, hat aber zu viele schwer kontrollierbare Variablen, um die Bohnen reproduzierbar gut zu rösten. Ganz abgesehen vom Gestank und der Freundin/Frau (oder auch Freund/Mann), die spätestens nach dem fünften Rösten auszieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten ist es wie mit der Espressoherstellung, je intensiver man sich damit befasst, umso mehr Variablen tauchen auf und umso weniger weiß man. Der Reihe nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Reaktion, die bei der Röstung abläuft, ist eine chemische. Die Maillard-Reaktion. Bei ihr verbinden sich verschiedene Zucker und Proteine, bzw. deren Aminosäuren zu neuen Verbindungen, - genügend hohe Temperatur, - ab 145°C bis ca. 200°C vorausgesetzt. Es entstehen &amp;quot;Röststoffe&amp;quot;. Die gleiche Maillard-Reaktion sorgt z.B. für eine knusprige Kruste beim Brot oder Brötchen, oder auch für den Bratgeschmack, wenn man Fleisch in der Pfanne brutzelt. Neben der Maillard-Reaktion laufen bei der Röstung auch noch andere Reaktionen ab, die man bis heute nicht vollständig aufklären konnte. Faktisch enthält gerösteter Kaffee zwischen 800 und 1200 aromatische Verbindungen. Dabei läßt sich kein einzelner &amp;quot;Kaffeearomastoff&amp;quot; isolieren, - es ist eher das Zusammenspiel von vielen Stoffen in unterschiedlichen Konzentrationen, die das typische Kaffeearoma erzeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Röstprozess lässt sich durch sensorische Merkmale der Bohnen in verschiedene Phasen einteilen. Dabei spielt das Aussehen und das Volumen der Bohnen während der Röstung eine große Rolle. Das deutlichste Signal ist jedoch die Geräusche des ersten, bzw. zweiten Cracks der Rohbohnen. Der Röster kann anhand dieser Merkmale erkennen, welche Aromen, Säure, Geschmack und Körper der Kaffee in der Tasse später haben wird. So entwickelt eine Bohne z.B. während der ersten Röstphasen eine starke, spritzige Säure, welche im weiteren Verlauf der Röstung abnimmt. Mit etwas Erfahrung und Wissen lässt sich so der gewünschte Kaffee kreieren. Übersichtliche Aufstellungen der einzelnen Röstphasen finden sich z.B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.sweetmarias.com/library/content/using-sight-determine-degree-roast Sweet Maria's Determine Degree of Roast] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Röstreaktion hört nach dem Rösten und Abkühlen nicht auf. Die Bohne &amp;quot;arbeitet&amp;quot; weiter. Mindestens 12h, meistens aber noch länger - bis zu 72h brauchen geröstete Bohnen um ihr Geschmacksplateau zu erreichen. Bei diesen internen Nachreaktionen wird Kohlendioxid freigesetzt, - Röstbohnen gasen eine Weile nach der Röstung Kohlendioxid aus. Es gibt wohl kein überwältigerendes Geruchserlebnis als wenn man seine Nase in einen Behälter mit vor 2 Tagen gerösteten Bohnen steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten verliert die Bohne an Gewicht und nimmt an Volumen zu, die Dichte verringert sich so auf 1/3 der ursprünglichen Rohbohne. Der meiste Gewichtsverlust kommt durch Wasser, das in Rohbohnen mit cá. 12% vertreten ist (je nach Lagerung und Aufbereitung). Die Bohnen selbst verlieren auch an Substanz, z. B. die Bohnenhäutchen oder auch Teile der Zellwand. Insgesamt verliert die Rohbohne, je nach Röstgrad, zwischen 12 und 18% an Gewicht, diesen Verlust nennt man Einbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röster ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimroester.jpg|thumb|Heimröster aus dem beginnenden 20. Jhd.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professionelle Röster rösten natürlich nicht mit der Pfanne auf dem Herd, sondern mit Röstmaschinen, die viele Variablen kontrollierbar machen. Ich lasse hier erstmal die großen Industrieröstanlagen aus, da die nach anderen Prinzipien und mit anderen Grundvorstellungen arbeiten als sagen wir mal die Rösterei um die Ecke. Der ideale Röstmeister will nämlich vor allem das beste für die Bohne und seine Kunden (und nicht möglichst viel Profit aus möglichst billiger Rohware schlagen, wie das die Großröster oft machen). Für den handwerklichen Kleinröster hat sich vor allem eine Methode durchgesetzt, - die der Trommelröstung. In kleinen Röstereien stehen auch Trommelröster, mit denen man 5-10kg pro Durchgang rösten kann. Es geht auch ein paar Nummern größer. Zwischen 120kg und einigen Tonnen pro Durchgang ist alles machbar. Im Prinzip sind diese Röster aber alle gleich. In einer rotierenden Trommel, die von außen aber auch durch einen durchgesaugten heißen Luftstrom innnen beheizt wird, befinden sich die Bohnen. Die Trommel rotiert und durch eingeschweißte Schikanen werden die Bohnen durcheinandergewirbelt. Mithilfe einer kleinen Schaufel, die an der Stirnseite in die Trommel ragt, kann man den aktuellen Stand der Röstung verfolgen und wenns soweit ist, die Bohnen durch Öffnen einer Klappe aus der Trommel fallen lassen, - auf eine Art Kühlsieb, wo sie so schnell wie möglich unter Rühren und durch Luftabsaugung abgekühlt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Röster kennt seine Bohnen ganz genau. Er weiß bei jeder Bohnensorte (d.H. Herkunft und Qualität - z.B. Kenya AA für einen kenianischen Arabica der höchsten Qualitätsstufe, der AA Sortierung), welches Profil er rösten muss, um das Optimum aus ihr herauszuholen. Ein Röstprofil legt fest, zu welcher Zeit während der Röstung welche Temperatur in der Röstkammer herrschen soll und wie steil oder flach die Temperaturanstiege oder -abfälle sein müssen. Man kann ein Röstprofil als Zeit/Temperatur-Diagramm grafisch darstellen. Jede Sorte hat ein etwas anderes optimales Röstprofil. Zusätzlich ist natürlich noch wichtig, wie der Kaffee danach getrunken werden soll, - als Filterkaffee oder Espresso - eine Vorgabe, die mit der Röstendtemperatur zusammenhängt. Je höher die Röstendtemperatur, desto mehr geht der Kaffee in Richtung Espresso. Fürwahr viele Faktoren, die beachtet werden müssen - und da ein Trommelröster etwas träge ist in der Temperaturmodulation, wird dem Röstmeister sehr viel Fingerspitzengefühl abverlangt, wann er die Temperatur (meistens durch Gasbrenner) hochregelt oder lieber nicht und vor allem, wann er die Röstung abbricht und die Bohnen durch Öffnen einer Klappe an der Vorderseite aus der Trommel holt. Bei 50kg Kaffee kann man schnell einiges an Wert zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grundsätzliche Unterschied zwischen der Röstung eines handwerklich arbeitenden Kleinrösters (5kg bis 120kg pro Röstdurchgang) und eines auf Profit orientierten Großrösters (Tonnen pro Röstdurchgang oder kontinuierliche Röstung) ist die Röstzeit und die Rösttemperatur. &lt;br /&gt;
Man kann nämlich eine Bohne auch in 90 Sekunden ordentlich dunkel rösten, nur muss man dann die Temperatur auf über 400°C erhöhen. Großröster machen das so, denn Zeit ist Geld. Das sind dann auch keine Trommelröster mehr sondern sogenannte Fluid-Bed- bzw.  Heißluftröstmaschinen unglaublichen Ausmaßes. Es gibt noch andere Techniken, die auf Großdurchsatz ausgelegt sind. Allen gemeinsam ist, wie gesagt, eine hohe Rösttemperatur und eine geringe Röstzeit. &lt;br /&gt;
Ein Kleinröster, wenn er es gut mit der Bohne meint, braucht da schon etwas länger. Typische Röstzeiten für eine Trommelröstung sind 15-25 Minuten, die dabei erreichten Temperaturen liegen zwischen 200°C und 230°C, je nach Rösttiefe.&lt;br /&gt;
Wo liegt der Unterschied im Geschmack? Nun, bei einer 90 Sekunden Schockröstung haben die Bohnen nicht genügend Zeit, richtig auszurösten - von irgendwelchen zeitintensiveren Maillard-Reaktionen oder dem Abbau von Chlorogensäure ganz zu schweigen. Das Ergebnis ist eine säuerlichere Tasse Kaffee, die umso saurer zu schmecken scheint, je mehr sie abkühlt und es wegen dem höherem Chlorogensäuregehalt nicht so gut zum Magen meint.&lt;br /&gt;
In einer langsamen Röstung bei niedriger Temperatur hat die Bohne im besten Falle viel der ungünstigen Chlorogensäure verloren und viel an Aroma gewonnen. Guter Kaffee aus Langzeitröstung ist daher in der Regel bekömmlicher und aromatischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbströsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt gute Gründe seinen Kaffee selbst zu rösten, es gibt allerdings auch ebenso gute Gründe, die dagegen sprechen ;-). Vielleicht erstmal die Gründe, die dagegen sprechen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee rösten stinkt! Nicht der betörende Duft frisch gerösteten Kaffees durchflutet den Raum, sondern mehr ein säuerlich, dumpfer, manchmal erdig aber immer verbrannter Geruch steht danach in der Luft. Je mehr in einem Durchgang geröstet wird, umso mehr stinkt es und um so vernebelter wird die Küche. Mengen von 250gr. aufwärts sollten grundsätzlich in einem gut belüfteten Raum, oder gleich draußen geröstet werden. Der so begehrte Kaffeegeruch stellt sich erst 12h nach der Röstung ein, bis dahin muss man mit dem verbrannten Geruch, der sich auch gerne in der Kleidung und allem aus Stoff festsetzt, leben. Ein weiterer Grund, der dagegen spricht ist, dass es kaum vernünftige Röstmaschinen für den Hausgebrauch gibt. Es gibt ca. 4 Heißluftröster- und 2 Trommelröstermodelle auf dem Markt, - jedes hat so seine Macken. Und alle bieten sie eigentlich viel zu wenig Kontrolle über den Röstverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Selberrösten hat auch seine guten Seiten (wer hätte das gedacht). Einer der Hauptvorteile ist natürlich die nicht zu übertreffende Frische der Röstung, frischer kann Kaffee gar nicht sein. Und frisch gerösteter Kaffee ist ein starkes Argument - vor allem, wenn man in einer Gegend lebt, in der der nächste Shopröster 50km entfernt liegt und sonst nur Jacobs Dröhnung im Supermarktregal zu finden ist. Ein anderer nicht zu unterschätzender  Faktor ist die Auswahl der Bohnensorten, die man selber bestimmen kann. Endlich kann man rausfinden, wie der Geschmacksunterschied zwischen Kaffee aus Columbien und Kaffee aus Costa Rica ist. Ob man lieber die erdig-wuchtige Fülle indonesischer Kaffees der aromatischen Spritzigkeit ostafrikanischer Kaffees vorzieht. Oder wie sich äthiopischer Kaffee im Geschmack verändert, wenn er trocken statt nass aufbereitet wurde...es gibt tausend Dinge zu entdecken. Zusätzlich kann man noch mit der Röstung spielen. Manche Sorten, z.B. ein Bugisu-Kaffee aus Uganda, verändern ihren Geschmack radikal, wenn sie länger geröstet wurden. Bugisu schmeckt, hell geröstet und als Filterkaffee getrunken, leicht nach Honig. Dunkler geröstet und als Espresso getrunken kommt plötzlich eine ganz deutliche Schokoladigkeit zum Vorschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem für Espressoliebhaber kommt hier ein ganz neues Argument ins Spiel: Man kann sich seine Lieblingsespressosorte selber zusammestellen! Zugegeben, bis dahin ist es ein weiter, steiniger, bisweilen sehr frustrierender Weg. Aber man fängt plötzlich an, viel mehr über Espresso zu wissen als man jemals dachte. Es gibt diese wenigen Momente, wo man eine Mischung und Röstung erwischt hat, die absolut perfekt geworden ist. Körper, Geschmack, Aroma, alles hat man richtig getroffen, man wünschte man hätte mindestens ein Kilo oder mehr davon, - aber meistens ist nach 5 Tassen schon wieder Schluss, weil viele Haushaltsröster nur 80-100gr. auf einmal rösten können. Der Versuch, diese perfekte Röstung zu duplizieren scheitert dann meistens kläglich. Es bleibt nichts anderes übrig, als die Jagd nach der perfekten Mischung wieder aufzunehmen.(das haben übrigens erfahrene Shopröster den Heimdilettanten voraus: Sie können immer wieder reproduzierbar die gleiche Mischung rösten - konstante Qualität eben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie geht’s? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:heimroester_beginn.jpg|right|Heimröster Modell Precision von der Firma Hearthware]][[Bild: heimroester_5min.jpg|right| ...nach 5 min]]&lt;br /&gt;
Wie oben schonmal erwähnt könnte man theoretisch zu Hause mit einer Pfanne auf dem Herd rösten. Das ist allerdings etwas aufwendig, da man während des ganzen Röstvorgangs die Bohnen umrühren sollte, damit sie nicht anbrennen. Bei bis zu 20 Minuten Röstzeit wird einem bei dieser Methode irgendwann der Arm abfallen. &lt;br /&gt;
Nicht so gut. &lt;br /&gt;
Die nächste Möglichkeit zu Hause zu rösten ist, die Bohnen in einer dünnen Lage (eine Bohnenlage) auf einem Backblech im Ofen zu rösten, hier muss man nur noch den Ofen einschalten und die fertigen Bohnen rechtzeitig rausholen. Nachteil dabei ist, dass viele Öfen nicht schnell genug oder vielleicht auch überhaupt nicht die benötige Temperatur von ca. 230°C erzeugen können. Sind die Bohnen zu lange einer zu niedrigen Temperatur ausgesetzt fangen sie „anzubacken“ und nicht zu rösten, was man dann auch unangenehm im Kaffee schmeckt. Ein weiteres Problem bei dieser Methode sind die Bohnenhäutchen. Das ist eine dünne, pergamentartige Hülle, die sich beim Rösten von der Bohne löst und im ungünstigsten Fall überall herumfliegt. Geschmacklich beeinträchtigt sie die fertige Röstbohne nicht (deswegen sammelt so mancher Großröster die sich lösenden Bohnenhäutchen und gibt sie später, wenn der Röstkaffee gemahlen wird, wieder zu. - Kaffee wird eben nach Gewicht verkauft!), aber lästig sind sie allemal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten kauft man sich wie gesagt eine kleine Haushaltsröstmaschine. Die sind gar nicht mal mehr so exotisch, wie sie vor einigen Jahren waren - aber in jedem Kaufhaus findet man sie trotzdem noch nicht. Die preiswerteren Haushaltsröster arbeiten nach dem Heißluftprinzip, eine alternative Methode zur Trommelröstung. Durch eine Art Fön werden die Bohnen durcheinandergewirbelt und aufgeheizt. Die dabei sich lösenden Bohnenhäutchen werden aufgefangen. Meist ist die Röstkammer, in der sich die Bohnen befinden, aus Glas. Damit kann man den Röstverlauf der Bohnen gut beobachten. Sind die Bohnen fertiggeröstet, dann schaltet man die Heizung aus und die jetzt kalte Luft des Föns kühlt die Bohnen. Voila, - fertig ist das Selbstgeröstete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer vielleicht nicht das nötige Kleingeld für einen Röstautomaten besitzt, kann es zunächst auch erst einmal mit einem Popcorn-Röster versuchen (ca. €10). Die Einstellungsmöglichkeiten sind sicherlich im Vergleich zu einem elektronisch gesteuerten Röster sehr bescheiden (die einzige Variable ist meist die Laufzeit, evtl. kann man auch versuchen, das Gerät mit und ohne Deckel zu betreiben), es lassen sich aber durchaus brauchbare Ergebnisse erzielen. Aufpassen sollte man  mit den transparenten Deckeln der Geräte, die bei längerer Laufzeit gerne schmelzen. Und natürlich sollte man sich vor Augen halten, dass ein Popcorn-Maker nun mal ursprünglich nicht zum Kaffeerösten gebaut wurde (also VORSICHT!!!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Röstung spielt sich bei Temperaturen zwischen 145°C und 230°C ab. Bis 145°C passiert nicht viel, die Bohnen (die im Rohzustand gelb oder grün sind) werden langsam braun, der Geruch ändert sich von heuartig nach leicht buttrig. Zwischen 145°C und 200°C finden verschiedene Maillard-Reaktionen statt, Kaffeearomastoffe werden gebildet. Bei 200°C ist der Druck des verdunstenden Wassers (Rohkaffee hat ca. 12% Feuchtigkeit) so hoch (20-25bar), dass sie an der mittleren Kerbe aufplatzen. Dieses Aufplatzen ist hörbar und wird als '''erster Crack''' bezeichnet. Während der Röstung nimmt man dies als Anschwellen und ca. eine Minute später als Abflachen von Poppgeräuschen wahr. Die Bohnen werden jetzt immer dunkler. Das eheste Stadium, bei dem die Röstung (für Filterkaffee) abbrechen kann ist dann erreicht, wenn alle Bohnen eine uniforme Braunfärbung angenommen haben, oft 30s-1min nach dem ersten Crack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 200°C beginnen sich Zucker in der Bohne zu karamellisieren, der „Röstgeschmack“ entsteht. Sind ca. 230°C erreicht, beginnen die Bohnen Stücke aus ihrer Zellwand zu verlieren, sie werden einfach abgesprengt. Das damit einhergehende, etwas leisere Geräusch wird '''zweiter Crack''' genannt. Wie der erste Crack, beginnt der zweite Crack verhalten, steigert sich zu einem kontinuierlichen Knistern und flacht dann wieder ab. Normalerweise ist bei einsetzendem zweitem Crack schon eine ausreichende Rösttiefe für Espresso erreicht. Bei 245°C hört der zweite Crack wieder auf, die Bohnen haben meist während des zweiten Cracks schon angefangen ölig zu glänzen: Das sind Öle, Fette und sonstige Zellinhaltsstoffe, die durch die Hitze aus der Bohne getrieben werden. Die Bohnen sind jetzt auch schon sehr dunkel, fast schwarz. Spätestens jetzt sollte man aufgehört haben – noch tiefer geröstet schmeckt der Kaffee nur noch nach Holzkohle (und spätestens dann kommt auch durch die heftige Rauchentwicklung die Feuerwehr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Röstereien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Röster Selbstbauen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem die oft doch recht teuren Röstmaschinen zu teuer sind kann sich auch ganz leicht behelfen. Im folgenden werden einige Beispiele für Selbstbauröster vorgestellt. Natürlich gibt es darüber hinaus viele andere Möglichkeiten, sich einen Röster zu bauen. Wer Tante Google bemüht wird sicherlich auch fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung ein Erfahrungsbericht über einen [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/30649-schei-benkleisterle-r-ster-brennt-lichterloh.html Röstbrand]...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heißluftpistole ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau einer einfachen Heißluft-Röstmaschine ist mit minimalem Materialaufwand und nur wenig Investitionen zu realisieren. Mit einer Heißluftpistole und einem Akkuschrauber (beides im Zweifelsfall für ~10-15 Euro im Baumarkt zu erstehen, eine bessere Heißluftpistole ist allerdings empfohlen), einem Hamsterlaufrad, einem Alu(!!)-Fliegengitter und einem Gewindestab ist der Röster schon fertig. Ein einfaches Holzgehäuse, mit einer Kerbe zum Reinschieben des auf den Gewindestab montierten und mit Fliegengitter bespannten Laufrades, den Akkuschrauber etwas aufbocken und an den Gewindestab schrauben, loslaufen lassen, dann die Heißluftpistole vor das Ganze, und los geht es.&lt;br /&gt;
Detaillierte Bilder sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://tmp.kanojo.de/roester/ (Link wieder aktiv) - Bei weiteren Fragen zu diesem Roester an &amp;lt;kaffee at nebuk punkt de&amp;gt; wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Variante mit Luftpistole und 2 kleinen Metallsieben in einem Ofenrohr, die mit einem alten Akkuschrauber gedreht werden, wird hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/eigenbau-diyroe-v1.71491/ DIYRÖ V1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Popcornmaschine ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relativ dicht am Prinzip der Heißluftpistole ist die Verwendung einer [[Popcornmaschine]]. Auch hier wird mit einem kleinen Gebläse Luft, die mittels elektrischer Heizung auf Rösttemperatur gebracht wird, auf die Bohnen gepustet. Aufgrund der kleinen Bauform der Popcornmaschinen ist die Röstmenge stark begrenzt. Positiv hervorzuheben ist jedoch die Einfachheit des Aufbaus, da die Popcornmaschine zum Rösten von Kaffee nur leicht umgebaut werden muss und die Angelegenheit nicht so aufwändig ist, wie das Rösten per Heißluftpistole. Damit ist der Popcorn-Röster insbesondere bei Einsteigern sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/kaffee-roesten-mit-severin-popcornmaschine-3751.80919/ Kaffee rösten mit Severin Popcornmaschine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grills &amp;amp; Öfen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Selbstbauvariante ist der Umbau eines Hähnchengrills bzw. eines kleinen Ofens. Gerne verwendet wird hier der [[VitalGrill]], ein modifizierter Hähnchengrill.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein paar Ideen über &amp;quot;Rohmaterial&amp;quot; für [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58589-diy-trommel.html Trommeln].&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/31484-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v1-1-a.html !_Modemburner_! =&amp;gt; (I) roast tube reloaded (Hähnchengrill-Röster v1.1)]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/36235-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v2-0-a.html Hähnchengrill-Röster v2.0]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/17156-r-ster-f-r-arme-bohnenr-sten-im-frisierten-h-hnchengrill-10.html Langer Thread zum Hähnchengrill]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/45531-umbauprojekt-quigg-mini-ofen-heimr-ster.html Noch ein Mini-Ofen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58663-elpressos-birnenr-ster.html Grill-Röster (Weber Q140 Elektro-Grill)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trommelröster mit Gasflamme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:DIYROE_V2.jpg|right|Selbstbau-Trommelröster &amp;quot;DIYRÖ V2&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Beim kompletten Eigenbau eines Trommel-Kaffeerösters orientieren sich die meisten Hobbyröster am prinzipiellen Aufbau der klassischen [[Trommelröster]] / Shop-Röster, wie man sie oft in Kleinröstereien vorfindet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren dreht sich eine massive Eisentrommel (Wärmespeicher), in der die Bohnen durch die Drehung und eingebaute &amp;quot;Schaufeln&amp;quot; durchmischt und durch die Trommel mittels Kontaktwärme und Wärmestrahlung erwärmt werden. Die Trommel wird dabei in der Regel von unten per Gasflamme erhitzt. Ein Gehäuse umschließt die Trommel - die heiße Abluft des Gasbrenners läuft durch dieses Gehäuse um die Trommel und wird an der gelochten Trommelrückwand in diese gesaugt, um ebenfalls die Bohnen erhitzen zu können. (Konvektion) Oben an der Gehäusefront befindet sich ein Bohneneinwurf, durch den beim Rösten Rauchgase und Abluft, die nun auch die abgelösten Bohnenhäutchen mitreißen können, abgesaugt werden. Im weiteren Verlauf gelangt die Abluft in der Regel mittels hitzefestem Gebläse durch einen [[Zyklonfilter]] o.ä. ins Freie. Letzterer trennt die Bohnen-Häutchen von der Abluft. An der Gehäusefront befindet sich in der Regel außerdem ein Probenzieher, im unteren Bereich oft zusätzlich auch ein kleines hitzefestes Schauglas, um die Bohnen und damit den Röstprozess beobachten zu können. Ebenfalls im unteren Bereich der Gehäusefront befindet sich schließlich eine Bohnenauswurfklappe, durch die die fertig gerösteten Bohnen zum Abbruch des Röstprozesses über eine Rutsche in einen vorm Röster aufgestellten [[Bohnenkühler]] gelangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Röstprozess &amp;quot;beobachtbarer&amp;quot; zu machen und eine (ggf. auch automatische) Steuerung zu unterstützen, werden in der Regel die Bohnentemperatur (&amp;quot;BT&amp;quot;) innerhalb der Trommel in der Bohnenmasse (Sensor im unteren Bereich der Gehäusefront in die Trommel gesteckt), sowie die Ablufttemperatur/Emissionstemperatur (&amp;quot;ET&amp;quot;) (Sensor in den Absaugtrakt am Bohneneinwurf gesteckt) gemessen. Thermoelemente (Thermocouple) haben sich hier als verhältnismäßig günstige und hitzefeste Sensoren bewährt. Eine Meßdatenerfassung per Computer - zur Steuerung, zum Protokoll und zum &amp;quot;Abfahren&amp;quot; von Röstprofilen - ist hiermit gut möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/planung-diy-trommelroester-diyroe-v2.83807/ DIYRÖ V2 - kleiner Selbstbau-Trommelröster mit Gas(-Kochfeld-)Heizung]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/diy-roester-status.91222/ großer DIY-Trommelröster]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste weiterer Selbstbauprojekte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.sweetmarias.com/homemade-homeroasters.php Lange Liste englischer Bastelprojekte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaffeeröster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushaltsröster (bis ca. 300g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
*[[Alpenröst]]&lt;br /&gt;
*[[Behmor 1600]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-101]]&lt;br /&gt;
*[[Hottop Coffee Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[i-Roast]]&lt;br /&gt;
*[[Real Coffee S-100CR Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[Presso Smart Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[Röstbiene]]&lt;br /&gt;
*[[Röstmeister]]&lt;br /&gt;
*[[Quest M3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushaltsröster (bis ca. 1000g)===&lt;br /&gt;
*[[Aillio Bullet R1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ladenröster (bis ca. 1500g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ladenröster]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-1200]]&lt;br /&gt;
*[[Petroncini BRICIOLA]]&lt;br /&gt;
*[[Massol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrielle Kaffeeröster===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dennoch lieber eine etwas industriellere Version eines Kaffeerösters will dem kann bei der Fa. [http://www.buhlergroup.com/59169EN.asp?grp=60&amp;amp;org=70_46&amp;amp;lang=DE&amp;amp;nav=80_20_10_32 Bühler] oder [http://www.petroncini.com/ita/petroncini.asp?Sez=petroncini Petroncini] sicherlich weitergeholfen werde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Quest_M3&amp;diff=25652</id>
		<title>Quest M3</title>
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		<updated>2016-06-24T10:54:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:quest_m3_roaster.jpg|right|thumb|300px|Quest M3 Röster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hersteller: Yan Long Wu (Manufaktur in Taiwan)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitraum: seit 2008&lt;br /&gt;
Neupreis: 1400 - 1600 Euro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2016/04 gibt es eine neue Version - Quest M3s. Die neue Version zeichnet sich durch einen Chaffkolektor, Isolierung der Trommel und je nach Ausführung mit 1 oder 2 manuellen Thermometern aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Quest M3 Kaffeeröster ist ein Trommel-Röster, der in Manufaktur in Taiwan hergestellt wird. Er kann bis zu 300g Rohbohnen in einem Durchgang rösten. Der Quest M3 ist aus massiven Metall gefertigt und besitzt keine Automatiken oder Programme wie andere Heimröster. Er ist daher eher als Sample-Röster für Kaffeeröstereien denn als reiner Heimröster gedacht, man kann auch mehrere Röstungen nacheinander vornehmen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit des Quest M3 ist sicherlich seine Optik und Wertigkeit: Er ist komplett aus Metall gefertigt, fast alle Knöpfe sind aus Holz. Der Röster wiegt daher auch stolze 12 KG. Der Röster ist nicht industriell gefertigt, sondern in Handarbeit und Einzelfertigung hergestellt. Dementsprechend leicht lässt sich das Gerät reparieren und modifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Rohkaffee_kaufen&amp;diff=25437</id>
		<title>Rohkaffee kaufen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Rohkaffee_kaufen&amp;diff=25437"/>
		<updated>2016-02-02T10:57:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: bohnen-kult.de -&amp;gt; DOWN; cafe-libertad.de -&amp;gt; Link geändert; contigo.de -&amp;gt; Link geändert;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;font-size:13pt&amp;quot;&amp;gt;[[Botanik der Kaffeepflanze | Botanik]] | [[Rohkaffee | Kaffeeverarbeitung]] | [[Kaffeesorten | Kaffeesorten]] | [[Cupping | Cupping]] | [[Rohkaffee_kaufen | Rohkaffeeshops]] | [[Glossar Rohkaffee | Glossar]]&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Deutschsprachige Shops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.bonafede.de Bonafede Privatrösterei, Rosario Bonafede Ketsch]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Sidamo, Yirgacheffe; '''Brasilien''' Santos, Guaxupe; '''Guatemala''' SHB; '''Honduras''' SHB; '''Indien''' India Monsooned Malabar, Plantation &amp;quot;A&amp;quot;, Cherry Robusta; '''Columbien''' Supremo; '''Peru''' SHB; '''Papua New Guinea''' AA Sigri; '''Mexiko''' Maragogype;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.baumkaffee.de/  Baum Kaffeerösterei , Hubert Baum Augsburg]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Yirgacheffe; '''Brasilien''' Fazenda Lagoa BSCA; '''Brasilien''' Fazenda Canta Galo BSCA; '''Brasilien''' Daterra Sweet Blue; '''Brasilien''' Bella Giana; '''Brasilien''' Pereira Estate BSCA, '''Guatemala''' Antigua Pampojila; '''Honduras''' SHB: '''Indien''' Monsooned Malabar, Plantation &amp;quot;A&amp;quot;,'''India''' Parchm. Robusta; '''Indonesien''' Sumatra Lake Toba; '''Kolumbien''' Excelsio Narinjo; '''Papua Neu Guinea''' Sigri; '''Indien''' Kaapi Royale Robusta'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.berliner-kaffeeroesterei.de Berliner Kaffeerösterei, Berlin-Charlottenburg]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Sidamo Mamo Kacha, Yirgacheffe Beloya, Sidamo Shakiso, Bench Maji Aman; '''Brasilien''' Fazenda da Lagoa, Nossa Senhora de Fatima, Carmo Estate, Passeio Estate; '''Costa Rica''' San Rafael; '''Dominikanische Republik''' Finca Rufino, Ramirez Estate; '''Ecuador''' Vilcabamba; '''El Salvador''' El Angel; '''Guatemala''' Finca Ceylan, La Cascada Estate; '''Hawaii''' Kona Captain Cook; '''Honduras''' Finca Cerro Azul; '''Indien''' Aspin Wall &amp;quot;Monsunkaffee&amp;quot;, Balmaadi Estate; '''Indonesien''' Sumatra Lintong, Sumatra Blue Batak, Sumatra Mandheling, Sulawesi Kalossi, Java Blawan; '''Jamaika''' Wallenford Estate; '''Jemen''' Moccha Matari '''Kenia''' Muburi, Thimu; '''Kolumbien''' Kachalu, Finca Patio Bonito; '''Kuba''' Serrano Superior; '''Nicaragua''' Mama Mina Estate, Limoncillo Estate (Pacamara / Java Nica), Finca El Suspiro; '''Malawi''' Pamwamba; '''Panama''' Geisha; '''Peru''' Finca Mauro Vito; '''Papua New Guinea''' Bunum-Wo; '''Simbabwe''' Pezuru; '''Robusta''' Indien Parchment Karadykan Estate, Indonesien Java polished, Tansania Bokuba Robusta; '''Entkoffeiniert''' Brasilien Santos, Kolumbien Supremo, Peru SHB;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.caffe-fausto.de/Rohkaffee.html Caffé Fausto GmbH, Harald Faust München]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Sidamo; '''Brasilien''' Santos; Guatemala SHB; '''Honduras''' SHB; '''Indien''' India Monsooned Malabar, Robusta Cherry Robusta; '''Kolumbien''' Supremo; '''Peru''' SHB;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.cafe-libertad.de/shop/kaffee/rohkaffee-1 Café Libertad Kollektiv eG, Hamburg]====&lt;br /&gt;
'''Costa Rica''' Rohkaffee; '''Honduras''' BIO Frauenkooperative COMUCAP;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.camolini.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=15&amp;amp;Itemid=17 Camolini Privatrösterei, Thomas Brinkmann Hannover*]====&lt;br /&gt;
''*Rohkaffee auf Anfrage jederzeit möglich''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Sidamo (Sidamo), Yirga Cheffe (Gedeo); '''Bolivien''' Caranavi (Caranavi); '''Brazil''' Faz. Nossa (Minas Gerais); '''Costa Rica''' Tierra Madre (Meseta Central); '''Dominikanische Republik''' Jarabacoa (Cordillera Central); '''Ecuador''' Loja (Alto Loja); '''Guatemala''' Ceylan (Atitlán); '''Indien''' Monsooned Malabar (Malabar); '''Kolumbien''' Excelso (Sierra Nevada); '''Mexiko''' Maragogype (Chiapas), J'Amteletic (Chiapas); '''Peru''' Canchamayo (Canchamayo); '''Sumatra''' Mandheling Bio Herkunft (Aceh); '''Zambia''' Munali AAA (Mazabuka);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.classic-caffee.de/ Classic Caffee, Karsten Nowak-Hill &amp;amp; Susann Hill Hamburg]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Mocca Sidamo; '''Australien''' Skybury; '''Brasilien''' Sao Silvestre; '''Columbia''' Supremo; '''Costa Rica''' Tarazu; '''El Salvador''' Arabica washed; '''Galapagos''' San Cristobal; '''Guatemala''' Antigua; '''Hawaii''' Kona; '''Honduras'''; '''Indien''' Parchment (Robusta), Monsooned Malabar AA; '''Indonesien''' Sumatra Lintong, Toraja; '''Jamaica''' Blue Mountain; '''Kenia''' AA, Perlbohne; '''Kuba''' Montana; '''Mexico''' Maragogype; '''Nicaragua''' Talia Extra AAA; '''Papua New Guinea''' AA Sigri; '''Yemen''' Mokha Matari;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.coffeethek.de/rohkaffee/ Coffeethek, Sylvia Jörrens Bad Salzuflen]====&lt;br /&gt;
'''Brasilien''' Mogiana; '''Galapagos''' San Cristobal; '''Guatemala''' Santa Isabel; '''Indonesien''' Sulawesi; '''Jamaica''' Blue Mountain; '''Mexiko''' Soconusco; '''Peru''' Junin; '''Tansania''' Utengule;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[www.contigo.de/shop/B2C/index.php?cPath=10784_10785 Contigo Fair Trade GmbH Göttingen]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Sidamo; '''Brasilien''' Guaranésia; '''Bolivien''' Primera Bio; '''Ecuador''' Loja; '''Honduras''' Bio; '''India''' Parchm. Robusta Bio; '''Kenia''' Kamoni AA Plus; '''Mexiko'''Organic SHB/EP, Maragogype; '''Papua Neu Guinea''' Eastern Highlands; '''Peru''' Monte Paraiso Bio; '''Sumatra''' Bio;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.shop.delmocca.de/ delMocca - Private Kaffeemanufaktur J. Pilgrim, München]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Sidamo Grade 2; '''Costa Rica''' Tarrazu shb, &amp;quot;Navarro Estate&amp;quot;; '''Indonesien''' Sulawesi Kalossi Grade 1; '''Kenia''' Kangunu Estate AA+;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://die-kaffee.de Die Kaffee Privatrösterei Olga Sabristova Düsseldorf]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Limu, Harrar Longberry, Djimmah, Lekempti, Yirgacheffe; '''Malawi''' Mzuzu Geisha; '''Brasilien''' Pereira Estate pulped natural, Cerrado Veloso Family, diverse Microlots der Fazendas Dutra und Kaffees der Fincas Daterra; '''Costa Rica'''  Tarrazu; '''Dominikanische Republik''' Los Lirios Toral &amp;quot;Super Honey&amp;quot;; '''Mexico''' Robusta Agata; '''Nicaragua''' Pacamara &amp;quot;Las Nubes&amp;quot; washed, Pacamara &amp;quot;Mierisch&amp;quot; fully natural, Gavilan SHG; '''Panama''' Fazenda Carmen; '''Indien''' Palthope Estate CxR, Monkey Parchment Arabica, Liberica, Robusta Cherry Espresso AA; '''Indonesien''' Sumatra Aged, Robusta ELB; '''Jamaica''' Blue Mountain;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[https://www.docklands-coffee.de/rohkaffee/asien/indonesien/index.php Docklands - Coffee, Heiko Kahlisch Hamburg]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Wild Forest, Genuine Lake Tana Monastery Island, Harrar Longberry, Sidamo, Yirga Cheffe; '''Australien''' Skybury Plantation; '''Brasilien''' Santos; '''Costa Rica''' s.h.b. Tarrazu; '''Dominikanische Republik''' Jarabocoa Monte Alto; '''Ecuador''' Vilcabamba; '''Guatemala''' s.h.b. Genuine Antigua &amp;quot;Los Volcanos&amp;quot;; '''Hawaii''' Kona; '''Honduras''' s.h.g. Marcala BIO &amp;quot;Comucap&amp;quot;; Indien Indien Monsooned Malabar &amp;quot;AA&amp;quot;; '''Indien''' Monsooned Malabar, Plantation &amp;quot;A&amp;quot;, Monsooned Robusta, Indien Parchement AB Robusta; '''Indonesien''' Java Jampit, Kopi Luwak, Sumatra Mandheling; '''Jamaica''' Blue Mountain; '''Kenia''' Kiangai Estate; '''Malawi''' AA Plus Pamwamba; '''Kolumbien''' Supremo; '''Mexico''' Topacio Altura; '''Nicaragua''' Maragogype; '''Panama''' Boquete s.h.b.; '''Papua Neu Guinea'''Plantation A Sigri; '''Peru''' Yanesha; '''Tanzania''' Ngila-Estate;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.elephant-beans.de/shop.html Elephant Beans, Jörg Volkmann, Freiburg]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' &amp;quot;Anfilo&amp;quot; Wildsorte, verschiedene Lagen; '''Brasilien''' Bob-o-Link; '''Vanuatu''' &amp;quot;Tanna Island&amp;quot; INIK Coop Inselarabica; '''Sri Lanka''' &amp;quot;Ceylon Kotmale&amp;quot; Inselarabica;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.genuss-roesterei.de/shop/index.php/cat/c81_Sortenrein.html/XTCsid/fb07c235b4604747eb1f0e82f8d87fa2 ED &amp;amp; FRED Nussdepot, Rima Tasrini Berlin]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Sidamo; '''Brasilien''' Santos; '''Guatemala''' Trés Marias Oriente; '''Indien''' Parchment (Robusta), Plantation A; '''Indonesien''' Sumatra Mandheling; '''Kenia''' AA; '''Kolumbien''' Excelso; '''Togo''' Robusta;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[https://www.fascino-coffee.de/index.php/rohkaffee Fascino Coffee GmbH, Bas Spierings &amp;amp; Lieke Hanssen Arnsberg]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Sidamo; '''Brasilien''' Cerrado, Fazenda; '''Costa Rica''' Tarrazu; '''Guatemala''' Antigua; '''Hawaii''' Kona; '''Indien''' Monsooned Malabar, Mysore; '''Indonesien''' Gayo Blue Mountain, Lingtong, Sumatra Mandheling, Sulawesi Toraja Kalossi; '''Jamaica''' Blue Mountain; '''Java''' Kopi Luwak; '''Kenya''' AA Top; '''Kolumbien''' Esperanza, Supremo; '''Mexiko''' Altura, Maragogype, Santa Rita; '''Panama''' Boquete; '''Papua New Guinea''' Sigri; '''Peru''' Alto Mayo; '''Tanzania''' AA, Peaberry;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.feinkost-shop.ch/index.php?cPath=Rohkaffee-288&amp;amp;osCsid=3150915d0157d15371e601b10ae3f0df Feinkost-Shop, Kappel (Schweiz)]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Harrar Longberry, Sidamo; '''Brasilien''' Yellow Bourbon Farenda Rainha, Santos; '''Ecuador''' Vilcabamba; '''Hawaii''' Kona; '''Indien''' Monsooned Malabar; '''Indonesia''' Sulawesi Kopi Tongkonan Toraja Gunung Sesan, Sumatra Lintong, Java Blawan AWP, Mandheling; '''Jamaica''' Blue Mountain; '''Kenya''' AA plus Kirimara Estate; '''Puerto Rico''' Monte Alto;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.kaffee-timm.de/epages/12397098.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/12397098/Categories/Online-Shop/Kaffee/Rohkaffeesorten Kaffeeröster Timm Hamburg]====&lt;br /&gt;
&amp;quot;&amp;quot;Guatemala&amp;quot;&amp;quot;shb ep Top Plantation; &amp;quot;&amp;quot;Honduras&amp;quot;&amp;quot; shg; &amp;quot;&amp;quot;Indien&amp;quot;&amp;quot; Cherry Robusta; &amp;quot;&amp;quot;Kamerun&amp;quot;&amp;quot; Robusta;  &amp;quot;&amp;quot;Kenia&amp;quot;&amp;quot; AB Top; &amp;quot;&amp;quot;Mexiko&amp;quot; Sup. Maragogype; &amp;quot;&amp;quot;Nicaragua&amp;quot; shg, shg Superior; &amp;quot;&amp;quot;Panama&amp;quot;&amp;quot; shb Boquete;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.rabenschwarz-kaffee.de/shop/Rohkaffee:::10.html Kaffeerösterei rabenschwarz, Thomas Friedrichs Schwelm]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Harrar Longberry; '''Brasilien''' Fazenda Sao Silvestre; '''Costa Rica''' Tarrazu; '''Guatemala''' Huehuetenango; '''Kolumbien''' Medellin Supremo; '''Nicaragua''' Maragogype;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.kaffeeklingler.de/kaffee-c-28-1.html?page=1&amp;amp;shop_ID=1&amp;amp;listing_ansicht=listing_ansicht Kaffeerösterei Klingler, Stefan Klingler Bingen]====&lt;br /&gt;
'''Brasilien''' Sao Silvestre; '''Guatemala''' Antigua; '''Indien''' Monsooned Malabar; '''Indonesien''' Sulawesi Kalossi;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Kaffeemuseum]] [http://k-iz.de/?page_id=83 Kaffeemuseum-Berlin, Stefan Bracht Berlin]====&lt;br /&gt;
'''Antillen''' Jamaica Blue Mountain Clydesdale 2013 Grade 1 '''Äthiopien''' Sidama Guji 2014 washed Grade 2, Amaro Gayo 2014 natural Grade 3 , Djimma 2014 natural Grade 5; '''Australien und Pazifik Inseln''' Australien Skybury 2014 fully washed extra Fancy, Ecuador Hacienda Cafetal San Christobal 2014 Organic, Hawai Paradise Meadows 2014 Extra Fancy; '''Brasilien''' Full Bloom 2014/15 (ab Dezember) Daterra Farms, Sweet Yellow 2014/15 (ab Dezember) Daterra Farms, Cerrado natural Rose Diamond 2013,  Patana Minas Geraís Yellow Bourbon pulped natural 2013;  '''Burundi''' Kegobe IWCA PB washed Arabica 2013, Murago IWCA washed Arabica 2013 '''Ecuador''' Vilcabamba El Santero Valle de Longevida;  '''Honduras''' Brian Orellana 2014 AAA Nanolot; Miguel Tabora 2014 '''Indien''' Aspinwall Monsooned Malabar AA, Indien Jayanti enviromental friendly monsooned Robusta; '''Indonesien''' Java Kayumas A/WP-1 'X' UTZ, Sumatra Mandheling Orang Utan; '''Jemen''' Yemen Mocka Matari '''Kolumbien''' Hacienda La Claudina El Mandarino 2014,Yuca 2014, Finca Cocondo Organic 2014, CO2-Decaf. ; '''Nepal''' Lekhnat Kaski District 2013; '''Panama''' Bambito 2014 AAA Microlot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.roestart.de/shop/index.php?cPath=29&amp;amp;osCsid=66c68f3162419bb2f1b1254c446b23a1 Kaffeerösterei röst.art, Claudia Schiweck &amp;amp; Richard Miklas Bochum]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Harrar Longberry, Wild Forest, Yirga Cheffe, Sidamo; '''Guatemala''' Antigua Los Volcanes; '''Indien''' Monsooned Malabar AA: '''Jemen''' Mocca Matari; '''Kolumbien''' Medellin Supremo; '''Kuba''' Montana Lavado; '''Papua Neu Guinea''' Sigri AA; '''Uganda''' Robusta washed;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.kfe-kaffee.de/shop/category_6/Rohkaffee.html?sessid=IY484sEr7jqFfX26ztvtG730rY0FQhjk0P9McDqxFbWflsjVJLYnbzpEzL1fmbno&amp;amp;shop_param=cid%3D%26 KFE Kaffeerösterei GmbH, Eva Stähle Landau in der Pfalz]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Sidamo, Bonga Forest (Wildkaffee); '''Brasilien''' Santos; '''Indien''' Parchment Robusta; '''Jamaica''' Blue Mountain; '''Indonesien''' Sumatra Gayo;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.kaffeeschmiede.ch/ Kaffeeschmiede Roger Wittwer, Langnau (Schweiz)]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Sidamo Corona, Harrar Bashawieh, Yirga Cheffe Idido Misty Valley; '''Australien''' Skybury; '''Bolivien''' Café Familia Montaño;'''Brasilien''' Fazenda Nossa Senhora de Fatima, Sweet Collection Daterra Farms; '''El Salvador''' Gourmet Pacamara SHG; '''Guatemala''' Finca La Perla; '''Indien''' Monsooned Malabar, Balmaadi IMO; '''Indonesien''' Java Blawan; '''Kolumbien''' Kachalu; '''Malawi''' Pamwamba; '''Nicaragua''' Monte Cristo, Cup of Excellence; '''Simbabwe''' Pezuru Estate AA+; '''Tansania''' Blackburn Estate &amp;quot;Pick of Harvest&amp;quot;; '''Thailand''' Doi Chaang, Premium Grade A;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.kaffeeshop24.de/category/rohkaffee.8378.html KaffeeShop 24, Hauke Thiessen Rellingen]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Sidamo; '''Brasilien''' Santos; '''Costa Rica''' Tarrazu; '''Guatemala''' Antigua; '''Mexiko''' Maragogype; '''Papua-Neuguinea''' Sigri;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.kaffee-total.com/ Kaffee-Total, Birgit Hotz Radolfzell]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Limu, Sidamo; '''Brasilien''' Santos; '''Guatemala''' Arabica washed SHB; '''Indien''' Arabica AA; '''Indonesien''' Sumatra, Robusta Java; '''Nicaragua''' Arabica washed; '''Peru''' Arabica washed; '''Uganda''' Robusta;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.quijote-kaffee.de/ Quijote-Kaffee, Andreas Felsen Hamburg]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Gayo Amaro; '''Brasilien''' Carmo de Minas; '''Burundi''' fully washed;&lt;br /&gt;
'''Guatemala''' Atitlán&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.masterbean.de/ Masterbean Coffee &amp;amp; More , Medeg Gmbh, Heidelberg, Deutschland]====&lt;br /&gt;
'''Kamerun''' Manjo Hochlandkaffee, Bui Hochlandkaffee, Arabica &amp;amp; Robusta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.rohkaffeebohnen.com Rohkaffee-Company, C. H. Fricke Berlin]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Harrar natural, Sidamo, Yirga Cheffe Pearlbeans; '''Brasilien''' BSCA Fazenda Lagoa Mondo Novo Natural, Daterra Bourbon Collection, Fazenda Camocim, Fazenda Nossa Senhora de Fátima, Poços de Caldas Fine Cup, Daterra Monte Cristo, BSCA Fazenda Sao Silvestre Natural; '''Costa Rica''' Cafetalera Herbazú; '''Ecuador''' Galapagos Inseln - 1er Gran Cru, Vilcabamba; '''El Salvador''' - National Winners Lot (Burbon); '''Guatemala''' SHB La Ceiba Antigua, Finca El Platanillo Maragogype, Finca San Francisco Tecuamburro, Huehuetenango; '''Honduras''' Estate Coffee Lot N° 70 “MIRAFLORES”, Estate Coffee Lot N° 76 “MI ESPERANZA”, Estate Coffee Lot N° 78 “SAN JOSÉ 2”;  '''Indien''' Monsooned Malabar AA Bibi Plantation, Mysore Nuggets Extra Bold, Robusta Natural Selected; '''Indonesien''' Aceh Tengath, Sulawesi Tongkonan Toraja Gunun, Java Jampit, Mandheling Mena Gold, Sulawesi Kalosi, Sumatera Utara Wahana Estate 100% Rasuna, Sumatra Lintong, EK/SP ELP Handpicked (Robusta); '''Jamaica''' Blue Mountain; '''Kamerun''' Robusta Natural Selected Screen 18/20; '''Kenia''' AA Super+, Makwa AA Estate; '''Nicargua ''' Jinotega, La Leona Cup of Excellence, Matagalpa, Microlot Nº 659, Microlot Nº 666, Microlot Nº 671, Monte Cristo Cup of Excellence, El Quetzal; '''Papua New Guinea''' Kimel Plantation Peaberry; '''Peru''' El Sauce; '''Puerto Rico''' Estate Coffee Adjuntas; '''Tanzania''' Kilimanjaro AA; '''Uganda''' Robusta Natural; '''Yemen''' Mocca Matari; '''Zambia''' AA Plus Lupili;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.solvino.de/speicherstadt-kaffee Solvino GmbH Hamburg]====&lt;br /&gt;
'''Brasilien''' Duce Diamantina; '''Indonesien''' Orang Utan; '''Peru''' Finca Rosenheim; '''El Salvador''' Los Apeninos; '''Panama''' Volcan Santa Clara; '''Papua Neu Guinea''' Sigri Plant. Grade I; '''Cuba''' Altura Lavado; '''Honduras''' s.h.g. COMUCAP Marcala; '''Indonesien''' Blawan; '''Mexiko''' Altura Topacio; '''Kenya''' AA Plus Kianjiru Estate; '''Nicaragua''' Maragogype Sup. s.h.g.; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.sonntagmorgen.com/Rohkaffee/ Sonntagmorgen GmbH, Münster/Porta Westfalica]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Yirgacheffe OCR Gr. 3 (Konga-Kooperative);&lt;br /&gt;
'''Australien''' Skybury Extra Fancy;&lt;br /&gt;
'''Brasilien''' Fazenda Irarema Yellow Bourbon CO2 Decaf, Fazenda Rainha Bourbon Pulped Natural;&lt;br /&gt;
'''Guatemala''' Finca Bourbon;&lt;br /&gt;
'''Kenia''' Kagumoini AB (Mugaga-Kooperative);&lt;br /&gt;
'''Kolumbien''' Hacienda El Encanto El Zapote, Hacienda El Encanto La Platanera, Hacienda La Claudina Los Andes, Hacienda El Encanto Los Guayabos;&lt;br /&gt;
'''Sumatra''' Blue Batak;&lt;br /&gt;
'''Tansania''' AA Blackburn Estate &amp;quot;Pick of the Harvest&amp;quot;;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.tee-handel.com/index.php/cPath/3_123 Tee-Handel, Marcus Krpoun Schneverdingen]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Yirga Cheffe, Sidamo; '''Brasilien''' Santos, Yellow Burbon; '''Costa Rica''' Tarazzu; '''Guatemala''' Antigua; '''Kenia''' AA Plus; '''Kolumbien ''' Supremo; '''Malawi''' AA Plus;  '''Mexico''' Liquidambar Maragogype; '''Nicaragua''' SHG Las Segovias Specialty; '''Panama''' Boquete; '''Papua Neu Guinea''' &amp;quot;Sigri Estate&amp;quot;;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.topcoffee.net/kaffeebohnen/rohkaffeebohnen.html TopCoffee, nextro GmbH Zirl, Österreich]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Yirga Cheffe; '''Brasilien''' Santos; '''Costa Rica''' Tarazzu; '''Guatemala''' SHG EB, HB EP; '''Kolumbien ''' Decaffeinated; '''Tanzania''' Kibo, Robusta - Bukoba; '''Indonesien''' Kopi Luwak; '''Jamaica ''' Blue Mountain; '''Hawaii''' Kona;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.roestmanufaktur.at röstmanufaktur, Simon KARL, Salzburg (Österreich)]====&lt;br /&gt;
'''Kolumbien''' El Mandarino; '''Brasilien''' BSCA Fazenda Sao Silvestre; '''Indien''' Plantation AA Bababudangiri; '''Uganda''' Colobus Robusta; '''Tansania''' TOP AA PLUS Burka Estate;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.tee-shop.de/verschiedenes/rohkaffee/46/rohkaffee-aus-guatemala?c=17 Tee-Shop, Joachim Kuper Osnabrück]====&lt;br /&gt;
'''Guatemala''' Lampocoy grand cru, Nuevo Oriente;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Englischsprachige Shops=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.aikanekonacoffee.com/cgi-bin/order.pl Aikane Kona Coffee, Holualoa, HAWAII]====&lt;br /&gt;
'''Hawaii''' Kona Extra Fancy, Kona Peaberry, Kona Fancy, Kona Estate, Kona Makauli`i, Kona Decaf 100% Swiss Water Process;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.burmancoffee.com/coffeelist BurmannCoffe, Garry Burman, Wisconsin, USA]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Natural Harrar, Washed Sidamo; '''Brasilien''' Joao De Campos Yellow Catuai; Natural Cerrado; SCM &amp;quot;Beija Flor&amp;quot; Natural; '''Burundi''' Washed Mwurire; '''Costa Rica'''Honey Tarrazu &amp;quot;Minilla&amp;quot;, La Rosa; '''El Salvador''' Org. Las Marias 93; '''Guatemala''' Antigua Los Volcanes, Huehue. &amp;quot;Palhu&amp;quot;, Huehue. Vista Hermosa Premium PB; '''Hawaii''' Kauai Reserve - Mokihana, Kauai Reserve PB - Mokihana, Kona Greenwell Farms Extra Fancy, Maui Mokka; '''Honduras''' Special EP Marcala; '''Indien''' Monsooned Malabar, Mysore Nuggets; '''Indonesien''' Bali Blue Moon, Bali Kintamani Natural Special Prep Organic, Sulawesi Toraja Gr. 1, Sumatra Sidikalang Tabu Jamu; '''Jamaica''' Blue Mountain - Mavis Banks - Grade 1, Blue Mountain Peaberry - Mavis Banks - Grade 1; '''Kenya''' PB Kirinyaga Gakuyuini; '''Kolumbien''' Premium Huila Valencia; '''Madagaskar''' Washed Robusta; '''Mexiko''' Terruño; Nayarita Natural, Terruño Nayarita Washed; '''Nicaragua''' FT Org. Rio Coco, Pacamara Natural; '''Peru''' FT Org. La Florida; '''Puerto Rico''' Hacienda Las Nubes; '''Ruanda''' Washed Bourbon; '''Timor''' Leste Elssa Cafe; '''Tansania''' Hope PB, Ruvuma AA; '''Uganda''' Bugisu Org Sipi Falls;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.caffe-cataldi.fr/5-coffee Caffè Cataldi, Stéphane Cataldi, Louargat, FRANKREICH]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Organic Moka Gidaamii; &lt;br /&gt;
'''Brasilien''' MICRO LOT Agricafé, BIO BSCA Fazenda Nossa, Daterra Bruzzi Espresso; Colombia Finca La Bella Estate, Daterra Yellow Bourbon;&lt;br /&gt;
'''Costa Rica''' ORGANIC Las Lajas;&lt;br /&gt;
'''Domenikanische Republik''' Cibao Altura Ebano Verde;&lt;br /&gt;
'''Guatemala''' Finca El Bosque;&lt;br /&gt;
'''Indien''' Monsoon Malabar AA;&lt;br /&gt;
'''Indonesien''' Sulawesi Kalossi Makassar Blue Toraja;&lt;br /&gt;
'''Kamerun''' Caplami;&lt;br /&gt;
'''Kenya''' Kanjathi AB;&lt;br /&gt;
'''Kolumbien''' Huila Del Obispo;&lt;br /&gt;
'''Nicaragua''' SHG Las Nubes Peaberry; &lt;br /&gt;
'''Ruanda''' Musasa;&lt;br /&gt;
'''Tansania''' Blackburn Estate AB Brazil Daterra Bruzzi Espresso;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.ccmcoffee.com/index.php?cPath=21 Caracolillo Coffee Mill, Tampa, Florida, USA]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Yirga Cheffe; *'''Brasilien''' Natural, Santos; '''Costa Rica''' Tarrazu HB; '''Guatemala''' SHB; '''Indonesien''' Sumatra Mandheling, Java Estate; '''Jemen''' Mokka Matari; '''Kenya''' AA Fancy; '''Kolumbien''' Supremo; '''Mexiko''' Genuine Coatepec, Turquesa; '''Panama''' Boquete HB; '''Papua Neu-Guinea'''Arabica; '''Sambia''' Terranova AA; '''Simbabwe''' AA; '''Tansania''' Peaberry Mt. Meru; '''Uganda''' Bugishu AA;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.coffeestorehouse.com/Green_Coffee_Beans.htm COFFEE STOREHOUSE, Arizona, USA]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Yirga Cheffe; '''Brasilien''' Cerrado 17/18; '''Costa Rica''' Tarrazu Fruta De Oro Low, Rican SHB Herbazu Estate;&lt;br /&gt;
'''Guatemala ''' SHB EP Finca La Providencia, SHB EP Plus Huehuetenango, Antigua Panchoy; '''Indonesien''' Sumatra Mandheling Gr 1 DP, Flores Bajawa Ngura, Java Estate Pancoer; '''Hawaii''' Kauai Estate Reserve, Maui Red Catuai Washed, Maui Yellow Caturra Natural; '''Jemen''' Mocca Sanani; '''Kenya''' AA Tassia Estate,  PB Kimandi; '''Kolumbien''' Mesa de Los Santos, Don Telmo Reserve Bourbon; '''Mexiko''' HG Pluma Tres Oros,  HG EP Chiapas Turquesa; '''Nicaragua'''HG EP Limoncillo Estate; '''Tanzania''' Peaberry Plus Zanzibar;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.coffeewholesalers.com/coffee_green.htm Coffee Wholesalers, Eugene, Oregon, USA]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Amaro Gayo SHB; '''Indien''' Monsooned Malabar AA; '''Indonesien''' Sumatra  Mandheling FTO (Fair Trade Organic); '''Äthiopien''' Yirga Cheffe Organic;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.genxcoffee.com/index.php?main_page=index&amp;amp;cPath=1 Gen-X Coffee, Seattle, Washington, USA]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Harrar Longberry, Sidamo, Yirga Cheffe;&lt;br /&gt;
'''Bolivien''' CENAPROC SHB;&lt;br /&gt;
'''Brasilien''' Santo Antonio Estates Icatu/Mundo Novo, Santo Antonie Estates Yellow Bourbon,  Samambia Estate Yellow Bourbon Peaberry;&lt;br /&gt;
'''Costa Rica'''Herbazu Estate Villa Sarchi, Tarrazu Santa Elena Estate Caturra;&lt;br /&gt;
'''El Salvador''' Finca El Manzano Bourbon/Typica, Finca El Mirador Pacas/Bourbon;&lt;br /&gt;
'''Guatemala''' Cooperative Nahuala Catuai/Bourbon/Caturra;&lt;br /&gt;
'''Honduras''' Las Capucas Caturra;&lt;br /&gt;
'''Indien''' Monsooned Malabar AA;&lt;br /&gt;
'''Jamaica''' Penlyne Castle Blue Mountain;&lt;br /&gt;
'''Java''' Java Kayumas Djember Typica/Catimor;&lt;br /&gt;
'''Kenya''' Fairview Estate (Peaberry);&lt;br /&gt;
'''Kolumbien''' Huila Monserrate Caturra/Typica;&lt;br /&gt;
'''Mexiko''' Unión Majomut Typica/Mundo Novo;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.greenbeancoffee.com.au/shopping/index.php?cPath=26 Green Bean Coffee, Kirk Stuart, North Ryde, AUSTRALIA]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Harrar, Limu, Yirga Cheffe; '''Australien''' Dimbula, Skybury, Tweed Valey; '''Brasilien''' Daterra-Cerrado; '''Costa Rica''' La Lapa, Tarrazu; '''Indien''' Pearlbeans; '''Indonesien''' Mandehling, Java Blawan, Sulawesi Toraja; '''Kenya''' Lena Premium; '''Kolumbien''' Popayan; '''Nicaragua''' Matagalpa; '''Papua Neu Guinea''' Kimel, Peaberry'''Peru''' Kontiki Altomayo; '''Uganda''' Bugisu;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.greenbeanery.ca/bean/catalog/index.php?cPath=21_26 Green Beanery, Toronto, CANADA]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Jimma, Harrar, Limu, Sidammo, Yirga Cheffe; &lt;br /&gt;
'''Brasilien''' Cerrado, Santos;&lt;br /&gt;
'''Burundi''' AA; &lt;br /&gt;
'''Costa Rica''' Tarrazu; &lt;br /&gt;
'''Dominikanische Republik''' Bani; &lt;br /&gt;
'''Equador''' Excelso; &lt;br /&gt;
'''Guatemala''' Mayacert, Antiqua; &lt;br /&gt;
'''Hawaii''' Kona;&lt;br /&gt;
'''Honduras''' Marcala; &lt;br /&gt;
'''Indien''' Monsooned Malabar, Robusta Kaapi, Robusta Cherry, Mysore; &lt;br /&gt;
'''Indonesien''' Bali Pradise Valley, Java PTP, Kopi Luwak, Sulawesi Kaloss, Sumatra, Sumatra Mandheling, Sumatra Gayo-Mountain;&lt;br /&gt;
'''Jamaica''' Blue Mountain;&lt;br /&gt;
'''Jemen'''  Mokha;&lt;br /&gt;
'''Kenya''' AA, Mbuni, TT;&lt;br /&gt;
'''Kolumbien''' Tolima, Excelso, Supremo;&lt;br /&gt;
'''Malawi''' AA;&lt;br /&gt;
'''Nepal''' Mount Everest;&lt;br /&gt;
'''Nicaragua''' Jumbo;&lt;br /&gt;
'''Panama''' Boquete; &lt;br /&gt;
'''Papua Neu Guinea'' AA;&lt;br /&gt;
'''Peru''' Chanchamayo; &lt;br /&gt;
'''Sambia''' AA;&lt;br /&gt;
'''Santo Domingo''' Barahona;&lt;br /&gt;
'''Sinbabwe''' AA;&lt;br /&gt;
'''Tansania''' AA, Elephant Beans, Peaberry;&lt;br /&gt;
'''Uganda''' Bugisu, Robusta;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.hasbean.co.uk/ HAS BEAN COFFEE Stephen Leighton, Stafford, UK]====&lt;br /&gt;
'''Bolivien''' Machacamarca (Criollo 80%, Caturra 20%); '''Brasilien''' Fazenda Floresta Bourbon Natural, Fazenda Terramater Pulped Natural, Fazenda Cachoeira da Grama Bourbon Pulped Natural, Fazenda Cerca de Pedra, Fazenda Divino Espírito Santo, Fazenda Inglaterra Canario Pulped Natural, Fazenda Santa Alina Bourbon Natural, Fazenda Sao Judas Tadeu Pulped Natural, Fazenda Sertãozinho - Cup of Excellence, Inglaterra Acaia Natural, Inglaterra Acaia Pulped Natural, Sitio Monte Verde - Junior Cup of Excellence; '''Costa Rica''' Finca de Licho; '''Honduras''' Sesesmile - Cup of Excellence; Swiss Water Decaffeinated; '''Indien''' Monsoon Malabar; '''Indonesien''' Sidikalang, Sulawesi Toraja Kalosi, Java Blawan, Sumatra Gayo Mountains, Sumatra Lingtong Wahana Washed, Sumatra Sidikalang Mexcian water Decaffeinated, Sumatra Sidikalang Semi Washed Robusta; '''Yemen''' Mocha Matari; '''Kenia''' Gethumbwini AA, Gethumbwini Peaberry, Maji Swiss Water Decaffeinated; '''Kolumbien''' Nariño Consaca; '''Kuba''' Serrano Superior; '''Malawi''' Msese Geisha, Viphya Geisha; '''Nicaragua''' La Leona - Cup of Excellence, Limoncillo; '''Panama''' La Esmeralda Special Colga Geisha; La Esmeralda Special Naranjo Geisha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.microroaster.com/greenbeans.html Island Coffee, Robert Kramer, Charleston, South Carolina, USA]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Harrar, Yirga Cheffe Kochere;&lt;br /&gt;
'''Indonesien''' Sulawesi Kalossi; Sumatra Mandheling;&lt;br /&gt;
'''Kamerun''' Boyo;&lt;br /&gt;
'''Kenya''' AA Nguvu&lt;br /&gt;
'''Kolumbien''' Cielo Rojo, Huila;&lt;br /&gt;
'''Mexiko''' Altura Chiapias, Las Tapias Rainforest Alliance;&lt;br /&gt;
'''Ruanda''' Musasa, Oku Mountain Longberry; &lt;br /&gt;
'''Tansania''' Peaberry North;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.jamesgourmetcoffee.com/section.php?xSec=18&amp;amp;jssCart=728bac33306bdd225b18018ce0d56760 James' Gourmet Coffee Co., Herefordshire, ENGLAND]====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brasilien''' Cachoeira Farm Yellow Bourbon DP, Cafetalera Herbazu;&lt;br /&gt;
'''El Salvador''' Finca La Fany;&lt;br /&gt;
'''Guatemala''' Finca La Perla Estate El Quiche, Finca Las Nubes, San Juan La Laguna;&lt;br /&gt;
'''Indien''' Monsooned Malabar;&lt;br /&gt;
'''Indonesien''' Sidamo Wotona Bultuma WP; &lt;br /&gt;
'''Jemen''' Mocha Matari;&lt;br /&gt;
'''Kenya''' KARAMIKUI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.lostdutchmancoffee.com/green_coffee/index.html Lost Dutchman Coffee Co., Tempe, Arizona, USA]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopia''' Harrar Organic, Yirga Cheffe; &lt;br /&gt;
'''Bolivia''' Pico Del Tucan (Organic);&lt;br /&gt;
'''Brasilien''' Daterra Sweet Yellow;&lt;br /&gt;
'''Costa Rica''' Candelaria Estate;&lt;br /&gt;
'''El Salvador''' Finca Matalapa Estate;&lt;br /&gt;
'''Guatemala''' Tikal;&lt;br /&gt;
'''Hawaii''' Kona Hualalai Estate; 	&lt;br /&gt;
'''Indien''' Mysore Nuggets, Monsooned Malibar, Mandelkhan Estate Sanskriti, Robusta Mallige Estate Peaberry;&lt;br /&gt;
'''Indonesien''' Sumatra Blue Batak, Sumatra Karo Highlands;&lt;br /&gt;
'''Kenya''' Tekangu;&lt;br /&gt;
'''Kolombian''' &amp;quot;El Corazon&amp;quot; Excelso, Monserrate;&lt;br /&gt;
'''Ruanda''' Nyamwenda;&lt;br /&gt;
'''Uganda''' Bugisu Sipi Falls;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://morecoffee.com/search/102474/beerwinecoffee/coffeewinebeer/Green_Coffee_Beans MoreFlavor! Inc., Riverside, California, USA]====&lt;br /&gt;
'''Brasilien''' Fazenda Aurea Nat. 17/18; &lt;br /&gt;
'''Guatemala''' Candelaria, Finca Bourbon;&lt;br /&gt;
'''Indonesien''' Sumatra Sidikalang Tabu Jamu;&lt;br /&gt;
'''Mexiko''' Ramal Santa Cruz FT;&lt;br /&gt;
'''Nicaragua''' Los Angeles FT;&lt;br /&gt;
'''Tansanian''' AAA Ruvuma;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.ongebrand.nl/english/ Ongebrand b.v. Ivo van der Putten*, Lieren, NIEDERLANDE]====&lt;br /&gt;
*Ivo spricht deutsch&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Mocca, Wild Forest Bale Unwashed Arabica, Mocca Harrar Longberry - Unwashed Arabica, Sidamo Washed Arabica, Limu Grade 2 - CO2 Decaf - Washed Arabica; '''Australia''' Skybury Plantation Washed Arabica; '''Boliven''' Washed Arabica; '''Brasilien''' Cerrado, NY 2/3, Unwashed Arabica; Bourbon Arabica - Semi Washed Yellow Bourbon; '''Costa Rica''' SHG, HT/PR, Tournon Washed Arabica, SHG, Tarrazu - Washed Arabica; '''Dominikanische Republik''' Cibao Altura - Washed Arabica; '''Ecuador''' Galapagos, San Cristobal, Hacienda Cafetal, Washed Arabica; '''Guatemala''' SHB, Antigua, Los Volcanes, Washed Guatemala Maragogype Conacaste; '''Hawaii''' Kona, Extra Fancy - Washed Arabica; '''Jamaica''' Blue Mountain, Clydesdale Estate; Washed Arabica; '''Jemen''' Mokha Matari - Unwashed Arabica; '''Indien''' Monsooned Malabar - Washed Arabica; '''Indonesien''' Sulawesi Kalossi - Semi Washed Arabica, Sumatra Mandheling - Semi Washed Arabica, Sumatra Lintong Semi Washed Arabica, Washed Java Arabica Blawan Estate, Kopi Luwak; '''Kenya''' AA - Top - Washed Arabica; '''Kolumbien''' Excelso, La Esperanza, Supremo, Popayan Washed Arabica, Excelso Decaf Washed Arabica; '''Kuba''' Turquino Lavado - Washed Arabica; '''Nicaragua''' Washed Nicaragua SHG; '''Papua New Guinea''' Plantation AA, Sigri Washed Arabica; '''Peru''' Washed Arabica; '''Ruanda''' Fully Washed Bourbon Tumuhayimpundu; '''Sambia''' Lupili Estate - Washed Arabica; '''Tanzania''' Utengule Estate - Washed Arabica; '''Uganda'''Queen of the Nile - Washed Robusta, Mount Elgon Bugisu A - Washed Arabica;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://ourcoffeebarn.com/blog/category/green-coffee-beans/ Our Coffee Barn, Spring Valley, Wisconsin, USA]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Harrar, Natural Sidamo, Yirgacheffe;&lt;br /&gt;
'''Bolivien''' FTO;&lt;br /&gt;
'''Brasilien''' Mogiana;&lt;br /&gt;
'''Burundi''' Bwayi;&lt;br /&gt;
'''Costa Rica''' Cafe Vida Green Coffee Beans, Tarrazu, West Valley Microlot, SHB Organic;&lt;br /&gt;
'''El Salvador''' SHG; &lt;br /&gt;
'''Guatemala''' Huehuetenango FTO, Antigua FTO;&lt;br /&gt;
'''Hawaii''' Kona Extra Fancy;&lt;br /&gt;
'''Indien''' Monsooned Malabar, Mysore Nuggets, Robusta Cherry;&lt;br /&gt;
'''Indonesien''' Sumatra Mandheling FTO, Java Estate, Sumatra Mandheling Harimau Tiger; &lt;br /&gt;
'''Jemen''' Anesi;&lt;br /&gt;
'''Kolumbien''' Supremo; &lt;br /&gt;
'''Mexiko''' Chiapas FTO &lt;br /&gt;
'''Peru''' SHB EP CACVRA FTO; &lt;br /&gt;
'''Kenya''' AA Kichwa Tembo; &lt;br /&gt;
'''Mexiko''' Cristal;&lt;br /&gt;
'''Nicaragua''' SHG;&lt;br /&gt;
'''Panama''' Boquete;&lt;br /&gt;
'''Papua Neu Guinea''' Green Coffee Beans&lt;br /&gt;
'''Tansania''' Peaberry&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.roastmasters.com/green-coffee.html Roastmasters.com, Bob Williams and Barry Levine, Branford, Connecticut, USA]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Amaro Gayo Organic, Sidamo Natural 'Ardi', Yirga Cheffe Koke Farms;&lt;br /&gt;
'''Bolivien''' Cafe Central - 2009 Cup of Excellence #6, Fair Trade - Organic, Lucio Villca micro-lot;&lt;br /&gt;
'''Brasilien''' Fazenda Santa Helena II - CoE #9, Yellow Bourbon Natural; &lt;br /&gt;
'''Burundi''' Yandaro Bourbon; 	&lt;br /&gt;
'''Costa Rica''' Calle De Copey - 2009 Cup of Excellence #3, Finca Chepe Micro-Lot, Helsar de Zarcero Organic, La Minita Tarrazu, San &lt;br /&gt;
Francisco 1900 Tarrazu Micro-Lot, San Limites Honey;	&lt;br /&gt;
'''El Salvador''' La Lainez, 2008 CoE winner #6;&lt;br /&gt;
'''Guatemala''' Antigua Finca Colombia, Antigua Finca La Tacita, Antigua Finca Medina, SHB San Agustin Las Minas;&lt;br /&gt;
'''Hawaii''' Arianna Farms Ono Kona Festival Winner, Star Extra Fancy, Star Peaberry;	&lt;br /&gt;
'''Indonesien''' Flores Blue Dragon Organic, Sumatra Mandheling FTO, Sumatra Mandheling Organic;  	&lt;br /&gt;
'''Kenya''' AA, AA Kagumoini, Peaberry Tassia Estate;&lt;br /&gt;
'''Kolombien''' Finca San Rafael, Supremo Armenia, Villa Rica 2009 Cup of Excellence #4;	&lt;br /&gt;
'''Panama''' Esmeralda Especial 2008; Esmeralda Especial 2009 - Mario Pascua Lot 5;Bolivia Angel Mamani micro-lot;&lt;br /&gt;
'''Papua Neu Guinea''' Sigri AA&lt;br /&gt;
'''Peru''' Ubiriki Valley FTO;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.royalcoffee.com/index.asp Royal Coffee Inc., Emeryville, California, USA]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Harrar, Lekempti, Niguse, Limu Niguse Lemma, Yirga  Cheffe; &lt;br /&gt;
'''Brasilien''' Mogiana, Cerrado, Yellow Catuai, &lt;br /&gt;
'''Costa Rica''' &amp;quot;Cerro Colorado&amp;quot; 100% Honey Tarrazu, Doña Lela&amp;quot; 100% Honey Tarrazu, &amp;quot;La Esperanza&amp;quot; 100% Honey Tarrazu, &amp;quot;La Loma&amp;quot; 100% Honey Tarrazu, &amp;quot;Puente Negro&amp;quot; 100% Honey Tarrazu, Dota Tarrazu RFA, &lt;br /&gt;
SHB Monte Crisol, SHB Palma, SHB EP Dota Quetzal, SHB EP Tarrazu, SHB EP West Valley, SHB Naranjo La Rosa, SHB Sun-Dried Tarrazu, Tarr G´bito &amp;quot;Lobos; &lt;br /&gt;
'''El Salvador''' SHG Cerro las Ranas PN, SHG Santa Rita;&lt;br /&gt;
'''Guatemala''' HHT El Limonar, Antigua Los Volcanes, Finca El Tirol, HHT Tres Marias, Antigua Acate, Antigua Bella Carmona, Antigua Colombia, Coban, Injerto, Finca Florencia Caturra, HHT &amp;quot;Palhu&amp;quot;, HHT El Limonar, Palo Alto Azul, Antigua Acate, Antiqua Santa Barbara;&lt;br /&gt;
'''Honduras''' Marcala;&lt;br /&gt;
'''Indonesien''' Bali Kintaman, Flores Bajawa, Java Estate Blawan, Java Estate Jampit, Java Estate Pancoer, Java Estate Kayumas, Sulawesi Tana Toraja, Sulawesi Toraja Binalestari, Sulawesi Toraja, Sulawesi Toraja Sapan Minanga, Sulawesi Washed Pedemaran, Sulawesi Washed Toarco Jaya, Sumatra Gr-1 Mandheling, Sumatra Sidikalang Tabu Jamu; &lt;br /&gt;
'''Indien''' Mysore, Yelnoorkhan Estate, Monsooned Malabar,  &lt;br /&gt;
'''Jemen''', Mocca sanani; &lt;br /&gt;
'''Kenya''' Nyanja (Kirinyaga), Gatabu, Kiamara (Kiambu), Muhugu Estate (Kiambu), Twin River (Machakos); &lt;br /&gt;
'''Kolumbien''' Excelso Huila, Guayata Typica, Excelso Narino; &lt;br /&gt;
'''Mexiko''' Altura Chiapas, Pluma Tres Oros;&lt;br /&gt;
'''Panama''' Boquete Classico;&lt;br /&gt;
'''Papua Neu Guinea''' Amuliba, Estate Kimel, Goroka Plantation, Waghi Plantation PB;&lt;br /&gt;
'''Peru''' Norte;&lt;br /&gt;
'''Ruanda''' A Grade, Rwabisundu Station A; &lt;br /&gt;
'''Tanzania''' Ruvuma AA, Ruvuma AAA; &lt;br /&gt;
'''Uganda''' Bugisu AA Sipi Falls, Bugisu AA Sipi Falls;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.seattlecoffeeworks.com/unroasted-green-coffee/cat_4.html Seattle Coffee Works, Seattle, Washington, USA]====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brasilien''' Minas Gerais Samambaia Estate Yellow Bourbon Peaberry;&lt;br /&gt;
'''Costa Rica''' Tarrazu Santa Elena Estate;&lt;br /&gt;
'''El Salvador''' Capitales Unidos; &lt;br /&gt;
'''Guatemala''' El Quiche Trapichitos Cooperative; &lt;br /&gt;
'''Honduras''' Las Capucas;&lt;br /&gt;
'''Indonesien''' Sumatra Gay, Sumatra Wahana Estate, Sulawesi Toraja Sapan Minanga, Bali Organic Kintamani Natural;&lt;br /&gt;
'''Kolombien''' Huila ;&lt;br /&gt;
'''Tanzania''' Blackburn Estate AA;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.sweetmarias.com/index.php/ Sweet Maria´s Coffee Inc., Tom Owen,  Oakland CA. USA]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Shakiso Wet Process; '''Brasilien''' Cerrado DP Fazenda Aurea, Joao de Campos Yellow Catuai; '''Burundi''' Kayanza Bwayi; '''Costa Rica''' Finca La Ponderosa 100% Bourbon,Cafetalera Herbazu, Chirripo -Finca Alaska; '''El Salvador''' Finca San Gabriel Bourbon, Matalapa -Tablon El Amate; '''Guatemala''' Fraijanes - Finca Agua Tibia, Bourbon -Finca San Diego Buena Vista, Finca La Bella JBM Cultivar; '''Hawaii''' Kona Kowali Farm Typica, Ka'anapali DP Maui Moka; '''Honduras''' Marcala - Cocosam Coop; '''Indonesien''' Bali Kintamani Wet-Hull Arabica; Aged Sumatra Lintong Peaberry, Sumatra Lintong Dolok Sanggul, Sumatra Lintong Blue Batak, Sumatra Takengon Classic Mandheling; Sulawesi Wet-Process Toarco Peaberry; '''Jemen''' Mokha Sharasi; '''Kolumbien'''Los Chuchos de Tolima, Finca Buenavista -Carlos Imbachi; '''Kenya''' Kirinyaga Karani Peaberry, Kirinyaga Peaberry Gakuyu-ini, Kirinyaga Karimikui; '''Panama''' Finca La Camiseta, Panama Guyami Indian Robusta; '''Ruanda''' Gkongoro Nyarusiza; '''Tanzania''' Nyamtimbo Peaberry; '''Uganda''' Organic Mbale Bugisu;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.thebeanshop.com/shop/coffee2.asp The Bean Shop, Perth, SCHOTTLAND]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Yirga Cheffe FTO;&lt;br /&gt;
'''Australien''' Skybury Fancy;&lt;br /&gt;
'''Costa Rica''' Tarrazu;&lt;br /&gt;
'''Equador''' Vilcambamba Longevity;&lt;br /&gt;
'''Guatemala''' Elephant Beans; Santa Teresa Tucuru;&lt;br /&gt;
'''Hawaii''' Kona;&lt;br /&gt;
'''Indien''' India Monsoon Malabar, Mysore;&lt;br /&gt;
'''Indonesien''' Sumatra Kopi Luwa, Java Old Brown, Sumatra Gayo Mountain;&lt;br /&gt;
'''Kolumbien''' La manuela supremo;&lt;br /&gt;
'''Jamaica''' Blue Mountain Flamstead Estate;&lt;br /&gt;
'''Kenya''' Karen Blixen Estate;&lt;br /&gt;
'''Kuba''' Turquino;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://coffeeproject.com/shop/magento/raw-coffee-beans.html?SID=rhpub79esg7icinuhu16ghfv96&amp;amp;mode=list THE COFFEE PROJECT, Los Angeles, California, USA]====&lt;br /&gt;
[http://www.facebook.com/pages/The-Coffee-Project/102196111638 The Coffee Project on Facebook]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Athiopien''' Harrar Mokka;&lt;br /&gt;
'''Bolivien''' FT Shade Grown;&lt;br /&gt;
'''Brasilien''' Faz Kaquend &amp;quot;Cup of Excellence&amp;quot; lot #1, Fazenda Vista Alegre ND, Oragnic Nossa Senhora de Fatima SHB;&lt;br /&gt;
'''Costa Rica''' La Minita Tarrazu, La Magnolia;&lt;br /&gt;
'''Guatemala'''Antigua Selection, Huehuetenango SHB; &lt;br /&gt;
'''Hawaii''' Kauai Estate Reserve;&lt;br /&gt;
'''Honduras''' FT Organic Marcala;&lt;br /&gt;
'''Indien''' Malabar Gold, Mysore Chickmagalur Ossoor Estate, Mysore Nuggets Extra Bold,  Valparai Estate A Valparai Gold, Yelnoorkhan Mist Estate, Monsooned Malabar AA, Royal Premium Washed Robusta;  &lt;br /&gt;
'''Indonesien''' FLORES ORGANIC BAJAWA A-WP-1, Java Gov't Estate, Sumatra Kopi Luwak, Sumatra Mandheling Organic, Timor Maubesse FTO;&lt;br /&gt;
'''Jamaica''' Blue Mountain;&lt;br /&gt;
'''Jemen''' Mocha;&lt;br /&gt;
'''Kenya''' AA;&lt;br /&gt;
'''Kolumbien''' Colombia Supremo Narino, CP Select;&lt;br /&gt;
'''Mexiko''' FT Organic Chiapas;&lt;br /&gt;
'''Nicaragua''' FT Organic Aldea SHB;&lt;br /&gt;
'''Panama''' La Torcaza;&lt;br /&gt;
'''Papua Neu Guinea''' Kigibah Estate;&lt;br /&gt;
'''Peru''' FTO; &lt;br /&gt;
'''Tansania''' Peaberry;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[http://www.u-roast-em.com/coffee-beans.html U-Roast-Em Inc. Hayward, Wisconsin, USA]====&lt;br /&gt;
'''Äthiopien''' Yirga Cheffe FTO;&lt;br /&gt;
'''Brasilien''' Serra Negra;&lt;br /&gt;
'''Burundi''' &amp;quot;Bwayi&amp;quot; Washed Arabica;&lt;br /&gt;
'''Costa Rica''' Central Valley &amp;quot;Cafe Vida&amp;quot;. La Minita Tarrazu;&lt;br /&gt;
'''El Salvador''' High Grown;&lt;br /&gt;
'''Guatemala''' Acatenango, Atitlan;&lt;br /&gt;
'''Hawaii''' Kona Extra Fancy, Kauai Estate;&lt;br /&gt;
'''Indien''' Mysore; &lt;br /&gt;
'''Indonesien''' Java Estate Pancour, SULAWESI TORAJALAND, Sumatra Mandheling Tiger;&lt;br /&gt;
'''Jamaica''' Blue Mountain Mavis Bank Grade 1;      &lt;br /&gt;
'''Jemen''' Yemen Mocha &amp;quot;Special Preparation Anesi&amp;quot;;&lt;br /&gt;
'''Kenya''' AA Kichwa Tembo;  &lt;br /&gt;
'''Kolumbien''' Excelso, Supremo, Sierra Nevada;&lt;br /&gt;
'''Mexico''' Altura; Chiapas Rainforest FTO;&lt;br /&gt;
'''Nicaragua''' SHG EP;&lt;br /&gt;
'''Panama''' Boquette Volcancito SHB EP;&lt;br /&gt;
'''Papua Neu Guinea''' A Kimel Estate;      &lt;br /&gt;
'''Puerto Rico''' Hacienda Las Nubes; &lt;br /&gt;
'''Ruanda''' Bourbon;&lt;br /&gt;
'''Tansania''' Arabica Peaberry;&lt;br /&gt;
             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[kategorie:Rohkaffee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=ICoffee&amp;diff=25189</id>
		<title>ICoffee</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=ICoffee&amp;diff=25189"/>
		<updated>2015-12-14T08:52:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Icoffee-roaster.jpg|right|thumb|300px|S-100CR Röster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herstellerland: Korea&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neupreis: 300 - 400 Euro &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solider Heimröster mit einer Kapazität von ca. 150g Kaffeebohnen. Zu dem S-100CR (iCoffee) Röster gibt es als Zubehör noch den S-300C Kühler um die Bohnen nach dem Röstvorgang abzukühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Video: http://youtu.be/OuoIb7aq450&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=25188</id>
		<title>Kaffee rösten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=25188"/>
		<updated>2015-12-14T08:51:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
  | __TOC__&lt;br /&gt;
  |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeerösten kann eigentlich jeder. Man braucht dazu nur eine Hitzequelle, einen feuerfesten Behälter und etwas zum Umrühren. Ach ja und Rohbohnen natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungerösteten Rohkaffee kennt heutzutage kaum jemand mehr. Zu sehr ist Kaffee zu etwas geworden, dass man ziegelförmig und vakuumverpackt im Supermarkt kauft. Liegt es dann als schwarzbraunes Pulver im Filter unserer Kaffeemaschine, dann kann man sich eigentlich nicht vorstellen, dass Kaffee der Kern einer roten Frucht ist, die an Bäumen wächst. Die großen Kaffeekonzerne haben uns mit ihrer Werbung von verführerisch duftenden Tassen voller Kaffee, die garantiert von den Gästen ausgetrunken werden, wenn man nur die richtige Sorte kauft, einfach das Wissen vom Kaffee als pflanzliches Produkt genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber von vorne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee kommt also als Rohbohne in unseren Häfen an. Kaffee mittlerer bis sehr guter Qualität wird traditionell in Jutesäcken zu 60kg transportiert, Kaffee schlechter Qualität oder für Großröster (was evtl. dasselbe ist) kommt auch als lose Schüttware in Containern übers Meer. Ganz besonders teurer Kaffee, wie z.B. der [[Jamaica Blue Mountain]] (JBM) wird sogar in vernagelten Holzfässern geliefert. Damit soll sichergestellt werden, dass der teure JBM nicht irgendwo zwischen der Plantage und dem Röster in Deutschland durch andere Bohnen ersetzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird er in Lagerhäuser gebracht und wartet auf den Abverkauf durch Röster im ganzen Land (etwas naiv ausgedrückt, die Wirklichkeit sieht etwas anders aus). Rohkaffee ist mehrere Jahre (max. 2 Jahre, aber wirklich maximal!) lang haltbar, fängt aber im Allgemeinen nach ca. 1 Jahr an, seine Frische zu verlieren. Die oft grünen bis blaugrünen Bohnen verlieren mit der Zeit an Farbe und bleichen aus. Das ist aber extrem von der Kaffeesorte, dem Anbauland und der Verarbeitungsmethode abhängig. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röstprozess ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt: rösten kann jeder. Der Röstprozess läuft innerhalb eines Temperaturfensters von 180-230°C ab, gemessen an der Bohneninnentemperatur. Grob gesagt kann man ein paar Esslöffel Rohbohnen in eine Pfanne werfen und auf den Herd stellen. Unter ständigem Rühren und bei voller Hitze ändert sich die Bohnenfarbe von grün zu intensivem Grün, später Gelb, Gelbbraun, Braun schließlich Dunkelbraun. Spätestens zwischen Gelbbraun und Braun beginnen die Bohnen etwas verbrannt zu riechen, - von Braun nach Dunkelbraun sogar zu rauchen. Schnelles Rühren nicht vergessen und - genau - Fenster öffnen. Die ganze Röstung dauert zwischen 10 und 20 Minuten. Während der Röstzeit fangen die Bohnen irgendwann an zu knacken und zu knistern. Dieses Knacken hört nach 1 Minute auf, kommt aber später nochmal, diesmal leiser. Beim zweiten Knacken fangen die Bohnen an zu Zerplatzen und dies sollte man möglichst verhindern, da sie sogar für Espresso nun zulange geröstet worden sind! Will man Filterkaffee damit machen, dann sollte man sie nach Abschluß des ersten Knackens vom Herd nehmen. Einfache Sache, oder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun so einfach ist es leider nicht. Mit oben genannter Methode kann man zwar Kaffee rösten, hat aber zu viele schwer kontrollierbare Variablen, um die Bohnen reproduzierbar gut zu rösten. Ganz abgesehen vom Gestank und der Freundin/Frau (oder auch Freund/Mann), die spätestens nach dem fünften Rösten auszieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten ist es wie mit der Espressoherstellung, je intensiver man sich damit befasst, umso mehr Variablen tauchen auf und umso weniger weiß man. Der Reihe nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Reaktion, die bei der Röstung abläuft, ist eine chemische. Die Maillard-Reaktion. Bei ihr verbinden sich verschiedene Zucker und Proteine, bzw. deren Aminosäuren zu neuen Verbindungen, - genügend hohe Temperatur, - ab 145°C bis ca. 200°C vorausgesetzt. Es entstehen &amp;quot;Röststoffe&amp;quot;. Die gleiche Maillard-Reaktion sorgt z.B. für eine knusprige Kruste beim Brot oder Brötchen, oder auch für den Bratgeschmack, wenn man Fleisch in der Pfanne brutzelt. Neben der Maillard-Reaktion laufen bei der Röstung auch noch andere Reaktionen ab, die man bis heute nicht vollständig aufklären konnte. Faktisch enthält gerösteter Kaffee zwischen 800 und 1200 aromatische Verbindungen. Dabei läßt sich kein einzelner &amp;quot;Kaffeearomastoff&amp;quot; isolieren, - es ist eher das Zusammenspiel von vielen Stoffen in unterschiedlichen Konzentrationen, die das typische Kaffeearoma erzeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Röstprozess lässt sich durch sensorische Merkmale der Bohnen in verschiedene Phasen einteilen. Dabei spielt das Aussehen und das Volumen der Bohnen während der Röstung eine große Rolle. Das deutlichste Signal ist jedoch die Geräusche des ersten, bzw. zweiten Cracks der Rohbohnen. Der Röster kann anhand dieser Merkmale erkennen, welche Aromen, Säure, Geschmack und Körper der Kaffee in der Tasse später haben wird. So entwickelt eine Bohne z.B. während der ersten Röstphasen eine starke, spritzige Säure, welche im weiteren Verlauf der Röstung abnimmt. Mit etwas Erfahrung und Wissen lässt sich so der gewünschte Kaffee kreieren. Übersichtliche Aufstellungen der einzelnen Röstphasen finden sich z.B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.sweetmarias.com/library/content/using-sight-determine-degree-roast Sweet Maria's Determine Degree of Roast] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Röstreaktion hört nach dem Rösten und Abkühlen nicht auf. Die Bohne &amp;quot;arbeitet&amp;quot; weiter. Mindestens 12h, meistens aber noch länger - bis zu 72h brauchen geröstete Bohnen um ihr Geschmacksplateau zu erreichen. Bei diesen internen Nachreaktionen wird Kohlendioxid freigesetzt, - Röstbohnen gasen eine Weile nach der Röstung Kohlendioxid aus. Es gibt wohl kein überwältigerendes Geruchserlebnis als wenn man seine Nase in einen Behälter mit vor 2 Tagen gerösteten Bohnen steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten verliert die Bohne an Gewicht und nimmt an Volumen zu, die Dichte verringert sich so auf 1/3 der ursprünglichen Rohbohne. Der meiste Gewichtsverlust kommt durch Wasser, das in Rohbohnen mit cá. 12% vertreten ist (je nach Lagerung und Aufbereitung). Die Bohnen selbst verlieren auch an Substanz, z. B. die Bohnenhäutchen oder auch Teile der Zellwand. Insgesamt verliert die Rohbohne, je nach Röstgrad, zwischen 12 und 18% an Gewicht, diesen Verlust nennt man Einbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röster ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimroester.jpg|thumb|Heimröster aus dem beginnenden 20. Jhd.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professionelle Röster rösten natürlich nicht mit der Pfanne auf dem Herd, sondern mit Röstmaschinen, die viele Variablen kontrollierbar machen. Ich lasse hier erstmal die großen Industrieröstanlagen aus, da die nach anderen Prinzipien und mit anderen Grundvorstellungen arbeiten als sagen wir mal die Rösterei um die Ecke. Der ideale Röstmeister will nämlich vor allem das beste für die Bohne und seine Kunden (und nicht möglichst viel Profit aus möglichst billiger Rohware schlagen, wie das die Großröster oft machen). Für den handwerklichen Kleinröster hat sich vor allem eine Methode durchgesetzt, - die der Trommelröstung. In kleinen Röstereien stehen auch Trommelröster, mit denen man 5-10kg pro Durchgang rösten kann. Es geht auch ein paar Nummern größer. Zwischen 120kg und einigen Tonnen pro Durchgang ist alles machbar. Im Prinzip sind diese Röster aber alle gleich. In einer rotierenden Trommel, die von außen aber auch durch einen durchgesaugten heißen Luftstrom innnen beheizt wird, befinden sich die Bohnen. Die Trommel rotiert und durch eingeschweißte Schikanen werden die Bohnen durcheinandergewirbelt. Mithilfe einer kleinen Schaufel, die an der Stirnseite in die Trommel ragt, kann man den aktuellen Stand der Röstung verfolgen und wenns soweit ist, die Bohnen durch Öffnen einer Klappe aus der Trommel fallen lassen, - auf eine Art Kühlsieb, wo sie so schnell wie möglich unter Rühren und durch Luftabsaugung abgekühlt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Röster kennt seine Bohnen ganz genau. Er weiß bei jeder Bohnensorte (d.H. Herkunft und Qualität - z.B. Kenya AA für einen kenianischen Arabica der höchsten Qualitätsstufe, der AA Sortierung), welches Profil er rösten muss, um das Optimum aus ihr herauszuholen. Ein Röstprofil legt fest, zu welcher Zeit während der Röstung welche Temperatur in der Röstkammer herrschen soll und wie steil oder flach die Temperaturanstiege oder -abfälle sein müssen. Man kann ein Röstprofil als Zeit/Temperatur-Diagramm grafisch darstellen. Jede Sorte hat ein etwas anderes optimales Röstprofil. Zusätzlich ist natürlich noch wichtig, wie der Kaffee danach getrunken werden soll, - als Filterkaffee oder Espresso - eine Vorgabe, die mit der Röstendtemperatur zusammenhängt. Je höher die Röstendtemperatur, desto mehr geht der Kaffee in Richtung Espresso. Fürwahr viele Faktoren, die beachtet werden müssen - und da ein Trommelröster etwas träge ist in der Temperaturmodulation, wird dem Röstmeister sehr viel Fingerspitzengefühl abverlangt, wann er die Temperatur (meistens durch Gasbrenner) hochregelt oder lieber nicht und vor allem, wann er die Röstung abbricht und die Bohnen durch Öffnen einer Klappe an der Vorderseite aus der Trommel holt. Bei 50kg Kaffee kann man schnell einiges an Wert zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grundsätzliche Unterschied zwischen der Röstung eines handwerklich arbeitenden Kleinrösters (5kg bis 120kg pro Röstdurchgang) und eines auf Profit orientierten Großrösters (Tonnen pro Röstdurchgang oder kontinuierliche Röstung) ist die Röstzeit und die Rösttemperatur. &lt;br /&gt;
Man kann nämlich eine Bohne auch in 90 Sekunden ordentlich dunkel rösten, nur muss man dann die Temperatur auf über 400°C erhöhen. Großröster machen das so, denn Zeit ist Geld. Das sind dann auch keine Trommelröster mehr sondern sogenannte Fluid-Bed- bzw.  Heißluftröstmaschinen unglaublichen Ausmaßes. Es gibt noch andere Techniken, die auf Großdurchsatz ausgelegt sind. Allen gemeinsam ist, wie gesagt, eine hohe Rösttemperatur und eine geringe Röstzeit. &lt;br /&gt;
Ein Kleinröster, wenn er es gut mit der Bohne meint, braucht da schon etwas länger. Typische Röstzeiten für eine Trommelröstung sind 15-25 Minuten, die dabei erreichten Temperaturen liegen zwischen 200°C und 230°C, je nach Rösttiefe.&lt;br /&gt;
Wo liegt der Unterschied im Geschmack? Nun, bei einer 90 Sekunden Schockröstung haben die Bohnen nicht genügend Zeit, richtig auszurösten - von irgendwelchen zeitintensiveren Maillard-Reaktionen oder dem Abbau von Chlorogensäure ganz zu schweigen. Das Ergebnis ist eine säuerlichere Tasse Kaffee, die umso saurer zu schmecken scheint, je mehr sie abkühlt und es wegen dem höherem Chlorogensäuregehalt nicht so gut zum Magen meint.&lt;br /&gt;
In einer langsamen Röstung bei niedriger Temperatur hat die Bohne im besten Falle viel der ungünstigen Chlorogensäure verloren und viel an Aroma gewonnen. Guter Kaffee aus Langzeitröstung ist daher in der Regel bekömmlicher und aromatischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbströsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt gute Gründe seinen Kaffee selbst zu rösten, es gibt allerdings auch ebenso gute Gründe, die dagegen sprechen ;-). Vielleicht erstmal die Gründe, die dagegen sprechen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee rösten stinkt! Nicht der betörende Duft frisch gerösteten Kaffees durchflutet den Raum, sondern mehr ein säuerlich, dumpfer, manchmal erdig aber immer verbrannter Geruch steht danach in der Luft. Je mehr in einem Durchgang geröstet wird, umso mehr stinkt es und um so vernebelter wird die Küche. Mengen von 250gr. aufwärts sollten grundsätzlich in einem gut belüfteten Raum, oder gleich draußen geröstet werden. Der so begehrte Kaffeegeruch stellt sich erst 12h nach der Röstung ein, bis dahin muss man mit dem verbrannten Geruch, der sich auch gerne in der Kleidung und allem aus Stoff festsetzt, leben. Ein weiterer Grund, der dagegen spricht ist, dass es kaum vernünftige Röstmaschinen für den Hausgebrauch gibt. Es gibt ca. 4 Heißluftröster- und 2 Trommelröstermodelle auf dem Markt, - jedes hat so seine Macken. Und alle bieten sie eigentlich viel zu wenig Kontrolle über den Röstverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Selberrösten hat auch seine guten Seiten (wer hätte das gedacht). Einer der Hauptvorteile ist natürlich die nicht zu übertreffende Frische der Röstung, frischer kann Kaffee gar nicht sein. Und frisch gerösteter Kaffee ist ein starkes Argument - vor allem, wenn man in einer Gegend lebt, in der der nächste Shopröster 50km entfernt liegt und sonst nur Jacobs Dröhnung im Supermarktregal zu finden ist. Ein anderer nicht zu unterschätzender  Faktor ist die Auswahl der Bohnensorten, die man selber bestimmen kann. Endlich kann man rausfinden, wie der Geschmacksunterschied zwischen Kaffee aus Columbien und Kaffee aus Costa Rica ist. Ob man lieber die erdig-wuchtige Fülle indonesischer Kaffees der aromatischen Spritzigkeit ostafrikanischer Kaffees vorzieht. Oder wie sich äthiopischer Kaffee im Geschmack verändert, wenn er trocken statt nass aufbereitet wurde...es gibt tausend Dinge zu entdecken. Zusätzlich kann man noch mit der Röstung spielen. Manche Sorten, z.B. ein Bugisu-Kaffee aus Uganda, verändern ihren Geschmack radikal, wenn sie länger geröstet wurden. Bugisu schmeckt, hell geröstet und als Filterkaffee getrunken, leicht nach Honig. Dunkler geröstet und als Espresso getrunken kommt plötzlich eine ganz deutliche Schokoladigkeit zum Vorschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem für Espressoliebhaber kommt hier ein ganz neues Argument ins Spiel: Man kann sich seine Lieblingsespressosorte selber zusammestellen! Zugegeben, bis dahin ist es ein weiter, steiniger, bisweilen sehr frustrierender Weg. Aber man fängt plötzlich an, viel mehr über Espresso zu wissen als man jemals dachte. Es gibt diese wenigen Momente, wo man eine Mischung und Röstung erwischt hat, die absolut perfekt geworden ist. Körper, Geschmack, Aroma, alles hat man richtig getroffen, man wünschte man hätte mindestens ein Kilo oder mehr davon, - aber meistens ist nach 5 Tassen schon wieder Schluss, weil viele Haushaltsröster nur 80-100gr. auf einmal rösten können. Der Versuch, diese perfekte Röstung zu duplizieren scheitert dann meistens kläglich. Es bleibt nichts anderes übrig, als die Jagd nach der perfekten Mischung wieder aufzunehmen.(das haben übrigens erfahrene Shopröster den Heimdilettanten voraus: Sie können immer wieder reproduzierbar die gleiche Mischung rösten - konstante Qualität eben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie geht’s? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:heimroester_beginn.jpg|right|Heimröster Modell Precision von der Firma Hearthware]][[Bild: heimroester_5min.jpg|right| ...nach 5 min]]&lt;br /&gt;
Wie oben schonmal erwähnt könnte man theoretisch zu Hause mit einer Pfanne auf dem Herd rösten. Das ist allerdings etwas aufwendig, da man während des ganzen Röstvorgangs die Bohnen umrühren sollte, damit sie nicht anbrennen. Bei bis zu 20 Minuten Röstzeit wird einem bei dieser Methode irgendwann der Arm abfallen. &lt;br /&gt;
Nicht so gut. &lt;br /&gt;
Die nächste Möglichkeit zu Hause zu rösten ist, die Bohnen in einer dünnen Lage (eine Bohnenlage) auf einem Backblech im Ofen zu rösten, hier muss man nur noch den Ofen einschalten und die fertigen Bohnen rechtzeitig rausholen. Nachteil dabei ist, dass viele Öfen nicht schnell genug oder vielleicht auch überhaupt nicht die benötige Temperatur von ca. 230°C erzeugen können. Sind die Bohnen zu lange einer zu niedrigen Temperatur ausgesetzt fangen sie „anzubacken“ und nicht zu rösten, was man dann auch unangenehm im Kaffee schmeckt. Ein weiteres Problem bei dieser Methode sind die Bohnenhäutchen. Das ist eine dünne, pergamentartige Hülle, die sich beim Rösten von der Bohne löst und im ungünstigsten Fall überall herumfliegt. Geschmacklich beeinträchtigt sie die fertige Röstbohne nicht (deswegen sammelt so mancher Großröster die sich lösenden Bohnenhäutchen und gibt sie später, wenn der Röstkaffee gemahlen wird, wieder zu. - Kaffee wird eben nach Gewicht verkauft!), aber lästig sind sie allemal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten kauft man sich wie gesagt eine kleine Haushaltsröstmaschine. Die sind gar nicht mal mehr so exotisch, wie sie vor einigen Jahren waren - aber in jedem Kaufhaus findet man sie trotzdem noch nicht. Die preiswerteren Haushaltsröster arbeiten nach dem Heißluftprinzip, eine alternative Methode zur Trommelröstung. Durch eine Art Fön werden die Bohnen durcheinandergewirbelt und aufgeheizt. Die dabei sich lösenden Bohnenhäutchen werden aufgefangen. Meist ist die Röstkammer, in der sich die Bohnen befinden, aus Glas. Damit kann man den Röstverlauf der Bohnen gut beobachten. Sind die Bohnen fertiggeröstet, dann schaltet man die Heizung aus und die jetzt kalte Luft des Föns kühlt die Bohnen. Voila, - fertig ist das Selbstgeröstete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer vielleicht nicht das nötige Kleingeld für einen Röstautomaten besitzt, kann es zunächst auch erst einmal mit einem Popcorn-Röster versuchen (ca. €10). Die Einstellungsmöglichkeiten sind sicherlich im Vergleich zu einem elektronisch gesteuerten Röster sehr bescheiden (die einzige Variable ist meist die Laufzeit, evtl. kann man auch versuchen, das Gerät mit und ohne Deckel zu betreiben), es lassen sich aber durchaus brauchbare Ergebnisse erzielen. Aufpassen sollte man  mit den transparenten Deckeln der Geräte, die bei längerer Laufzeit gerne schmelzen. Und natürlich sollte man sich vor Augen halten, dass ein Popcorn-Maker nun mal ursprünglich nicht zum Kaffeerösten gebaut wurde (also VORSICHT!!!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Röstung spielt sich bei Temperaturen zwischen 145°C und 230°C ab. Bis 145°C passiert nicht viel, die Bohnen (die im Rohzustand gelb oder grün sind) werden langsam braun, der Geruch ändert sich von heuartig nach leicht buttrig. Zwischen 145°C und 200°C finden verschiedene Maillard-Reaktionen statt, Kaffeearomastoffe werden gebildet. Bei 200°C ist der Druck des verdunstenden Wassers (Rohkaffee hat ca. 12% Feuchtigkeit) so hoch (20-25bar), dass sie an der mittleren Kerbe aufplatzen. Dieses Aufplatzen ist hörbar und wird als '''erster Crack''' bezeichnet. Während der Röstung nimmt man dies als Anschwellen und ca. eine Minute später als Abflachen von Poppgeräuschen wahr. Die Bohnen werden jetzt immer dunkler. Das eheste Stadium, bei dem die Röstung (für Filterkaffee) abbrechen kann ist dann erreicht, wenn alle Bohnen eine uniforme Braunfärbung angenommen haben, oft 30s-1min nach dem ersten Crack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 200°C beginnen sich Zucker in der Bohne zu karamellisieren, der „Röstgeschmack“ entsteht. Sind ca. 230°C erreicht, beginnen die Bohnen Stücke aus ihrer Zellwand zu verlieren, sie werden einfach abgesprengt. Das damit einhergehende, etwas leisere Geräusch wird '''zweiter Crack''' genannt. Wie der erste Crack, beginnt der zweite Crack verhalten, steigert sich zu einem kontinuierlichen Knistern und flacht dann wieder ab. Normalerweise ist bei einsetzendem zweitem Crack schon eine ausreichende Rösttiefe für Espresso erreicht. Bei 245°C hört der zweite Crack wieder auf, die Bohnen haben meist während des zweiten Cracks schon angefangen ölig zu glänzen: Das sind Öle, Fette und sonstige Zellinhaltsstoffe, die durch die Hitze aus der Bohne getrieben werden. Die Bohnen sind jetzt auch schon sehr dunkel, fast schwarz. Spätestens jetzt sollte man aufgehört haben – noch tiefer geröstet schmeckt der Kaffee nur noch nach Holzkohle (und spätestens dann kommt auch durch die heftige Rauchentwicklung die Feuerwehr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Röstereien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Röster Selbstbauen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem die oft doch recht teuren Röstmaschinen zu teuer sind kann sich auch ganz leicht behelfen. Im folgenden werden einige Beispiele für Selbstbauröster vorgestellt. Natürlich gibt es darüber hinaus viele andere Möglichkeiten, sich einen Röster zu bauen. Wer Tante Google bemüht wird sicherlich auch fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung ein Erfahrungsbericht über einen [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/30649-schei-benkleisterle-r-ster-brennt-lichterloh.html Röstbrand]...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heißluftpistole ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau einer einfachen Heißluft-Röstmaschine ist mit minimalem Materialaufwand und nur wenig Investitionen zu realisieren. Mit einer Heißluftpistole und einem Akkuschrauber (beides im Zweifelsfall für ~10-15 Euro im Baumarkt zu erstehen, eine bessere Heißluftpistole ist allerdings empfohlen), einem Hamsterlaufrad, einem Alu(!!)-Fliegengitter und einem Gewindestab ist der Röster schon fertig. Ein einfaches Holzgehäuse, mit einer Kerbe zum Reinschieben des auf den Gewindestab montierten und mit Fliegengitter bespannten Laufrades, den Akkuschrauber etwas aufbocken und an den Gewindestab schrauben, loslaufen lassen, dann die Heißluftpistole vor das Ganze, und los geht es.&lt;br /&gt;
Detaillierte Bilder sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://tmp.kanojo.de/roester/ (Link defekt) - Bei weiteren Fragen zu diesem Roester an &amp;lt;kaffee at nebuk punkt de&amp;gt; wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Variante mit Luftpistole und 2 kleinen Metallsieben in einem Ofenrohr, die mit einem alten Akkuschrauber gedreht werden, wird hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/eigenbau-diyroe-v1.71491/ DIYRÖ V1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Popcornmaschine ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relativ dicht am Prinzip der Heißluftpistole ist die Verwendung einer [[Popcornmaschine]]. Auch hier wird mit einem kleinen Gebläse Luft, die mittels elektrischer Heizung auf Rösttemperatur gebracht wird, auf die Bohnen gepustet. Aufgrund der kleinen Bauform der Popcornmaschinen ist die Röstmenge stark begrenzt. Positiv hervorzuheben ist jedoch die Einfachheit des Aufbaus, da die Popcornmaschine zum Rösten von Kaffee nur leicht umgebaut werden muss und die Angelegenheit nicht so aufwändig ist, wie das Rösten per Heißluftpistole. Damit ist der Popcorn-Röster insbesondere bei Einsteigern sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/kaffee-roesten-mit-severin-popcornmaschine-3751.80919/ Kaffee rösten mit Severin Popcornmaschine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grills &amp;amp; Öfen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Selbstbauvariante ist der Umbau eines Hähnchengrills bzw. eines kleinen Ofens. Gerne verwendet wird hier der [[VitalGrill]], ein modifizierter Hähnchengrill.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein paar Ideen über &amp;quot;Rohmaterial&amp;quot; für [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58589-diy-trommel.html Trommeln].&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/31484-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v1-1-a.html !_Modemburner_! =&amp;gt; (I) roast tube reloaded (Hähnchengrill-Röster v1.1)]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/36235-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v2-0-a.html Hähnchengrill-Röster v2.0]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/17156-r-ster-f-r-arme-bohnenr-sten-im-frisierten-h-hnchengrill-10.html Langer Thread zum Hähnchengrill]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/45531-umbauprojekt-quigg-mini-ofen-heimr-ster.html Noch ein Mini-Ofen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58663-elpressos-birnenr-ster.html Grill-Röster (Weber Q140 Elektro-Grill)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trommelröster mit Gasflamme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:DIYROE_V2.jpg|right|Selbstbau-Trommelröster &amp;quot;DIYRÖ V2&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Beim kompletten Eigenbau eines Kaffeerösters orientieren sich die meisten Hobbyröster am prinzipiellen Aufbau der klassischen [[Trommelröster]] / Shop-Röster, wie man sie oft in Kleinröstereien vorfindet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren dreht sich eine massive Eisentrommel (Wärmespeicher), in der die Bohnen durch die Drehung und eingebaute &amp;quot;Schaufeln&amp;quot; durchmischt und von der Trommel mittels Kontaktwärme und Wärmestrahlung erwärmt werden. Diese Trommel wird dabei in der Regel von unten per Gasflamme erhitzt. Ein Gehäuse umschließt die Trommel - die heiße Abluft des Gasbrenners läuft durch dieses Gehäuse um die Trommel und wird an der gelochten Trommelrückwand in diese gesaugt, um ebenfalls die Bohnen erhitzen zu können. (Konvektion) Oben an der Gehäusefront befindet sich ein Bohneneinwurf, durch den beim Rösten Rauchgase und Abluft, die nun auch die abgelösten Bohnenhäutchen mitreißen können, abgesaugt werden. Im weiteren Verlauf gelangt die Abluft in der Regel mittels hitzefestem Gebläse durch einen [[Zyklonfilter]] o.Ä. ins Freie. Letzterer trennt die Bohnen-Häutchen von der Abluft. An die Gehäusefront befindet sich in der Regel außerdem ein Probenzieher, im unteren Bereich oft zusätzlich auch ein kleines hitzefestes Schauglas, um den Röstprozess beobachten zu können. Ebenfalls im unteren Bereich der Gehäusefront befindet sich schließlich eine Bohnenauswurfklappe, durch die die fertig gerösteten Bohnen zum Abbruch des Röstprozesses über eine Rutsche in eine vorm Röster aufgestellte [[Bohnenkühlung]] gelangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Röstprozess &amp;quot;beobachtbarer&amp;quot; zu machen und eine (eventuell auch automatische) Steuerung zu unterstützen, werden in der Regel die Bohnentemperatur (&amp;quot;BT&amp;quot;) innerhalb der Trommel in der Bohnenmasse (Sensor im unteren Bereich der Gehäusefront in die Trommel gesteckt), sowie die Ablufttemperatur/Emissionstemperatur (&amp;quot;ET&amp;quot;) (Sensor in den Absaugtrakt am Bohneneinwurf gesteckt) gemessen. Thermoelemente (Thermocouple) haben sich hier als verhältnismäßig günstige und hitzefeste Sensoren bewährt. Eine Meßdatenerfassung per Computer, zur Steuerung, zum Protokoll und zum &amp;quot;abfahren&amp;quot; von Röstprofilen, ist hiermit gut möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/planung-diy-trommelroester-diyroe-v2.83807/ DIYRÖ V2 - kleiner Selbstbau-Trommelröster mit Gas(-Kochfeld-)Heizung]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/diy-roester-status.91222/ großer DIY-Trommelröster]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste weiterer Selbstbauprojekte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.sweetmarias.com/homemade-homeroasters.php Lange Liste englischer Bastelprojekte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaffeeröster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushaltsröster (bis ca. 300g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
*[[Alpenröst]]&lt;br /&gt;
*[[Behmor 1600]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-101]]&lt;br /&gt;
*[[Hottop Coffee Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[i-Roast]]&lt;br /&gt;
*[[S-100CR Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[Presso Smart Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[Röstbiene]]&lt;br /&gt;
*[[Röstmeister]]&lt;br /&gt;
*[[Quest M3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ladenröster (bis ca. 1500g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ladenröster]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-1200]]&lt;br /&gt;
*[[Petroncini BRICIOLA]]&lt;br /&gt;
*[[Massol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrielle Kaffeeröster===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dennoch lieber eine etwas industriellere Version eines Kaffeerösters will dem kann bei der Fa. [http://www.buhlergroup.com/59169EN.asp?grp=60&amp;amp;org=70_46&amp;amp;lang=DE&amp;amp;nav=80_20_10_32 Bühler] oder [http://www.petroncini.com/ita/petroncini.asp?Sez=petroncini Petroncini] sicherlich weitergeholfen werde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=ICoffee&amp;diff=25187</id>
		<title>ICoffee</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=ICoffee&amp;diff=25187"/>
		<updated>2015-12-14T08:51:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: Neuer Name&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Icoffee-roaster.jpg|right|thumb|300px|iCoffee Röster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herstellerland: Korea&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neupreis: 300 - 400 Euro &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solider Heimröster mit einer Kapazität von ca. 150g Kaffeebohnen. Zu dem S-100CR (iCoffee) Röster gibt es als Zubehör noch den S-300C Kühler um die Bohnen nach dem Röstvorgang abzukühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Video: http://youtu.be/OuoIb7aq450&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Presso_Smart_Roaster&amp;diff=24771</id>
		<title>Presso Smart Roaster</title>
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		<updated>2015-04-07T14:15:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: Youtube Video hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hersteller: KORIDA INT Co., Ltd&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zeitraum: seit 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neupreis: ca. 500&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modell: MASON-800&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften:&lt;br /&gt;
* Röstzeit: 13-20min (inklusive Vorheizen, basierend auf 150g Rohkaffeebohnen)&lt;br /&gt;
* 6 vordefinierte Röstzyklen&lt;br /&gt;
* Röstbehälter aus Aluminium mit Keramikbeschichtung&lt;br /&gt;
* Max. Kapazität 300g, Hersteller empfiehlt 150g Rohkaffeebohnen &lt;br /&gt;
* 98% der Häutchen von den Bohnen werden komplett entfernt&lt;br /&gt;
* 95% des entstehenden Rauchs werden absorbiert&lt;br /&gt;
* Infrarot-Heizstäbe&lt;br /&gt;
* Nur 1100W&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Video:  https://youtu.be/qNNDIDdOeKg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Presso_Smart_Roaster&amp;diff=24342</id>
		<title>Presso Smart Roaster</title>
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		<updated>2014-10-09T06:25:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hersteller: KORIDA INT Co., Ltd&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zeitraum: seit 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neupreis: ca. 500&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modell: MASON-800&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften:&lt;br /&gt;
* Röstzeit: 13-20min (inklusive Vorheizen, basierend auf 150g Rohkaffeebohnen)&lt;br /&gt;
* 6 vordefinierte Röstzyklen&lt;br /&gt;
* Röstbehälter aus Aluminium mit Keramikbeschichtung&lt;br /&gt;
* Max. Kapazität 300g, Hersteller empfiehlt 150g Rohkaffeebohnen &lt;br /&gt;
* 98% der Häutchen von den Bohnen werden komplett entfernt&lt;br /&gt;
* 95% des entstehenden Rauchs werden absorbiert&lt;br /&gt;
* Infrarot-Heizstäbe&lt;br /&gt;
* Nur 1100W&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Gene_Caf%C3%A9_CBR-101&amp;diff=24323</id>
		<title>Gene Café CBR-101</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Gene_Caf%C3%A9_CBR-101&amp;diff=24323"/>
		<updated>2014-10-01T07:28:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: Link vom Shop entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbessern|Kaum Info}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Gene CBR 101 1.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Gene CBR 101 2.jpg|thumb|{{PAGENAME}}, Rückseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herstellerland: Korea&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neupreis: 390€ - 430€&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max. Kapazität: 300g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Timer und Temperaturkontrolle. Erhältlich in den Farben Schwarz und Rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile  : relativ preiswert, passende Kapazität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile : Motor und Gebläse relativ laut 1. und 2. &amp;quot;crack&amp;quot; deshalb nicht leicht zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Link zum Hersteller: http://www.genecafe.co.kr/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Promotion-Video Englisch (Hersteller): http://youtu.be/RaleiDZogkk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Video-Anleitung Englisch (Hersteller): http://youtu.be/1DzpzdJr1Gk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://popovic.info/html/gene_heizung.html Heizungstausch beim Gene Cafe CBR 101]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Haushaltsröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=24322</id>
		<title>Kaffee rösten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=24322"/>
		<updated>2014-10-01T07:26:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: /* Kaffeeröster */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
  | __TOC__&lt;br /&gt;
  |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeerösten kann eigentlich jeder. Man braucht dazu nur eine Hitzequelle, einen feuerfesten Behälter und etwas zum Umrühren. Ach ja und Rohbohnen natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungerösteten Rohkaffee kennt heutzutage kaum jemand mehr. Zu sehr ist Kaffee zu etwas geworden, dass man ziegelförmig und vakuumverpackt im Supermarkt kauft. Liegt es dann als schwarzbraunes Pulver im Filter unserer Kaffeemaschine, dann kann man sich eigentlich nicht vorstellen, dass Kaffee der Kern einer roten Frucht ist, die an Bäumen wächst. Die großen Kaffeekonzerne haben uns mit ihrer Werbung von verführerisch duftenden Tassen voller Kaffee, die garantiert von den Gästen ausgetrunken werden, wenn man nur die richtige Sorte kauft, einfach das Wissen vom Kaffee als pflanzliches Produkt genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber von vorne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee kommt also als Rohbohne in unseren Häfen an. Kaffee mittlerer bis sehr guter Qualität wird traditionell in Jutesäcken zu 60kg transportiert, Kaffee schlechter Qualität oder für Großröster (was evtl. dasselbe ist) kommt auch als lose Schüttware in Containern übers Meer. Ganz besonders teurer Kaffee, wie z.B. der [[Jamaica Blue Mountain]] (JBM) wird sogar in vernagelten Holzfässern geliefert. Damit soll sichergestellt werden, dass der teure JBM nicht irgendwo zwischen der Plantage und dem Röster in Deutschland durch andere Bohnen ersetzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird er in Lagerhäuser gebracht und wartet auf den Abverkauf durch Röster im ganzen Land (etwas naiv ausgedrückt, die Wirklichkeit sieht etwas anders aus). Rohkaffee ist mehrere Jahre (max. 2 Jahre, aber wirklich maximal!) lang haltbar, fängt aber im Allgemeinen nach ca. 1 Jahr an, seine Frische zu verlieren. Die oft grünen bis blaugrünen Bohnen verlieren mit der Zeit an Farbe und bleichen aus. Das ist aber extrem von der Kaffeesorte, dem Anbauland und der Verarbeitungsmethode abhängig. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röstprozess ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt: rösten kann jeder. Der Röstprozess läuft innerhalb eines Temperaturfensters von 180-230°C ab, gemessen an der Bohneninnentemperatur. Grob gesagt kann man ein paar Esslöffel Rohbohnen in eine Pfanne werfen und auf den Herd stellen. Unter ständigem Rühren und bei voller Hitze ändert sich die Bohnenfarbe von grün zu intensivem Grün, später Gelb, Gelbbraun, Braun schließlich Dunkelbraun. Spätestens zwischen Gelbbraun und Braun beginnen die Bohnen etwas verbrannt zu riechen, - von Braun nach Dunkelbraun sogar zu rauchen. Schnelles Rühren nicht vergessen und - genau - Fenster öffnen. Die ganze Röstung dauert zwischen 10 und 20 Minuten. Während der Röstzeit fangen die Bohnen irgendwann an zu knacken und zu knistern. Dieses Knacken hört nach 1 Minute auf, kommt aber später nochmal, diesmal leiser. Beim zweiten Knacken fangen die Bohnen an zu Zerplatzen und dies sollte man möglichst verhindern, da sie sogar für Espresso nun zulange geröstet worden sind! Will man Filterkaffee damit machen, dann sollte man sie nach Abschluß des ersten Knackens vom Herd nehmen. Einfache Sache, oder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun so einfach ist es leider nicht. Mit oben genannter Methode kann man zwar Kaffee rösten, hat aber zu viele schwer kontrollierbare Variablen, um die Bohnen reproduzierbar gut zu rösten. Ganz abgesehen vom Gestank und der Freundin/Frau (oder auch Freund/Mann), die spätestens nach dem fünften Rösten auszieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten ist es wie mit der Espressoherstellung, je intensiver man sich damit befasst, umso mehr Variablen tauchen auf und umso weniger weiß man. Der Reihe nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Reaktion, die bei der Röstung abläuft, ist eine chemische. Die Maillard-Reaktion. Bei ihr verbinden sich verschiedene Zucker und Proteine, bzw. deren Aminosäuren zu neuen Verbindungen, - genügend hohe Temperatur, - ab 145°C bis ca. 200°C vorausgesetzt. Es entstehen &amp;quot;Röststoffe&amp;quot;. Die gleiche Maillard-Reaktion sorgt z.B. für eine knusprige Kruste beim Brot oder Brötchen, oder auch für den Bratgeschmack, wenn man Fleisch in der Pfanne brutzelt. Neben der Maillard-Reaktion laufen bei der Röstung auch noch andere Reaktionen ab, die man bis heute nicht vollständig aufklären konnte. Faktisch enthält gerösteter Kaffee zwischen 800 und 1200 aromatische Verbindungen. Dabei läßt sich kein einzelner &amp;quot;Kaffeearomastoff&amp;quot; isolieren, - es ist eher das Zusammenspiel von vielen Stoffen in unterschiedlichen Konzentrationen, die das typische Kaffeearoma erzeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Röstprozess lässt sich durch sensorische Merkmale der Bohnen in verschiedene Phasen einteilen. Dabei spielt das Aussehen und das Volumen der Bohnen während der Röstung eine große Rolle. Das deutlichste Signal ist jedoch die Geräusche des ersten, bzw. zweiten Cracks der Rohbohnen. Der Röster kann anhand dieser Merkmale erkennen, welche Aromen, Säure, Geschmack und Körper der Kaffee in der Tasse später haben wird. So entwickelt eine Bohne z.B. während der ersten Röstphasen eine starke, spritzige Säure, welche im weiteren Verlauf der Röstung abnimmt. Mit etwas Erfahrung und Wissen lässt sich so der gewünschte Kaffee kreieren. Übersichtliche Aufstellungen der einzelnen Röstphasen finden sich z.B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.sweetmarias.com/library/content/using-sight-determine-degree-roast Sweet Maria's Determine Degree of Roast] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Röstreaktion hört nach dem Rösten und Abkühlen nicht auf. Die Bohne &amp;quot;arbeitet&amp;quot; weiter. Mindestens 12h, meistens aber noch länger - bis zu 72h brauchen geröstete Bohnen um ihr Geschmacksplateau zu erreichen. Bei diesen internen Nachreaktionen wird Kohlendioxid freigesetzt, - Röstbohnen gasen eine Weile nach der Röstung Kohlendioxid aus. Es gibt wohl kein überwältigerendes Geruchserlebnis als wenn man seine Nase in einen Behälter mit vor 2 Tagen gerösteten Bohnen steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten verliert die Bohne an Gewicht und nimmt an Volumen zu, die Dichte verringert sich so auf 1/3 der ursprünglichen Rohbohne. Der meiste Gewichtsverlust kommt durch Wasser, das in Rohbohnen mit cá. 12% vertreten ist (je nach Lagerung und Aufbereitung). Die Bohnen selbst verlieren auch an Substanz, z. B. die Bohnenhäutchen oder auch Teile der Zellwand. Insgesamt verliert die Rohbohne, je nach Röstgrad, zwischen 12 und 18% an Gewicht, diesen Verlust nennt man Einbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röster ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimroester.jpg|thumb|Heimröster aus dem beginnenden 20. Jhd.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professionelle Röster rösten natürlich nicht mit der Pfanne auf dem Herd, sondern mit Röstmaschinen, die viele Variablen kontrollierbar machen. Ich lasse hier erstmal die großen Industrieröstanlagen aus, da die nach anderen Prinzipien und mit anderen Grundvorstellungen arbeiten als sagen wir mal die Rösterei um die Ecke. Der ideale Röstmeister will nämlich vor allem das beste für die Bohne und seine Kunden (und nicht möglichst viel Profit aus möglichst billiger Rohware schlagen, wie das die Großröster oft machen). Für den handwerklichen Kleinröster hat sich vor allem eine Methode durchgesetzt, - die der Trommelröstung. In kleinen Röstereien stehen auch Trommelröster, mit denen man 5-10kg pro Durchgang rösten kann. Es geht auch ein paar Nummern größer. Zwischen 120kg und einigen Tonnen pro Durchgang ist alles machbar. Im Prinzip sind diese Röster aber alle gleich. In einer rotierenden Trommel, die von außen aber auch durch einen durchgesaugten heißen Luftstrom innnen beheizt wird, befinden sich die Bohnen. Die Trommel rotiert und durch eingeschweißte Schikanen werden die Bohnen durcheinandergewirbelt. Mithilfe einer kleinen Schaufel, die an der Stirnseite in die Trommel ragt, kann man den aktuellen Stand der Röstung verfolgen und wenns soweit ist, die Bohnen durch Öffnen einer Klappe aus der Trommel fallen lassen, - auf eine Art Kühlsieb, wo sie so schnell wie möglich unter Rühren und durch Luftabsaugung abgekühlt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Röster kennt seine Bohnen ganz genau. Er weiß bei jeder Bohnensorte (d.H. Herkunft und Qualität - z.B. Kenya AA für einen kenianischen Arabica der höchsten Qualitätsstufe, der AA Sortierung), welches Profil er rösten muss, um das Optimum aus ihr herauszuholen. Ein Röstprofil legt fest, zu welcher Zeit während der Röstung welche Temperatur in der Röstkammer herrschen soll und wie steil oder flach die Temperaturanstiege oder -abfälle sein müssen. Man kann ein Röstprofil als Zeit/Temperatur-Diagramm grafisch darstellen. Jede Sorte hat ein etwas anderes optimales Röstprofil. Zusätzlich ist natürlich noch wichtig, wie der Kaffee danach getrunken werden soll, - als Filterkaffee oder Espresso - eine Vorgabe, die mit der Röstendtemperatur zusammenhängt. Je höher die Röstendtemperatur, desto mehr geht der Kaffee in Richtung Espresso. Fürwahr viele Faktoren, die beachtet werden müssen - und da ein Trommelröster etwas träge ist in der Temperaturmodulation, wird dem Röstmeister sehr viel Fingerspitzengefühl abverlangt, wann er die Temperatur (meistens durch Gasbrenner) hochregelt oder lieber nicht und vor allem, wann er die Röstung abbricht und die Bohnen durch Öffnen einer Klappe an der Vorderseite aus der Trommel holt. Bei 50kg Kaffee kann man schnell einiges an Wert zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grundsätzliche Unterschied zwischen der Röstung eines handwerklich arbeitenden Kleinrösters (5kg bis 120kg pro Röstdurchgang) und eines auf Profit orientierten Großrösters (Tonnen pro Röstdurchgang oder kontinuierliche Röstung) ist die Röstzeit und die Rösttemperatur. &lt;br /&gt;
Man kann nämlich eine Bohne auch in 90 Sekunden ordentlich dunkel rösten, nur muss man dann die Temperatur auf über 400°C erhöhen. Großröster machen das so, denn Zeit ist Geld. Das sind dann auch keine Trommelröster mehr sondern sogenannte Fluid-Bed- bzw.  Heißluftröstmaschinen unglaublichen Ausmaßes. Es gibt noch andere Techniken, die auf Großdurchsatz ausgelegt sind. Allen gemeinsam ist, wie gesagt, eine hohe Rösttemperatur und eine geringe Röstzeit. &lt;br /&gt;
Ein Kleinröster, wenn er es gut mit der Bohne meint, braucht da schon etwas länger. Typische Röstzeiten für eine Trommelröstung sind 15-25 Minuten, die dabei erreichten Temperaturen liegen zwischen 200°C und 230°C, je nach Rösttiefe.&lt;br /&gt;
Wo liegt der Unterschied im Geschmack? Nun, bei einer 90 Sekunden Schockröstung haben die Bohnen nicht genügend Zeit, richtig auszurösten - von irgendwelchen zeitintensiveren Maillard-Reaktionen oder dem Abbau von Chlorogensäure ganz zu schweigen. Das Ergebnis ist eine säuerlichere Tasse Kaffee, die umso saurer zu schmecken scheint, je mehr sie abkühlt und es wegen dem höherem Chlorogensäuregehalt nicht so gut zum Magen meint.&lt;br /&gt;
In einer langsamen Röstung bei niedriger Temperatur hat die Bohne im besten Falle viel der ungünstigen Chlorogensäure verloren und viel an Aroma gewonnen. Guter Kaffee aus Langzeitröstung ist daher in der Regel bekömmlicher und aromatischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbströsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt gute Gründe seinen Kaffee selbst zu rösten, es gibt allerdings auch ebenso gute Gründe, die dagegen sprechen ;-). Vielleicht erstmal die Gründe, die dagegen sprechen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee rösten stinkt! Nicht der betörende Duft frisch gerösteten Kaffees durchflutet den Raum, sondern mehr ein säuerlich, dumpfer, manchmal erdig aber immer verbrannter Geruch steht danach in der Luft. Je mehr in einem Durchgang geröstet wird, umso mehr stinkt es und um so vernebelter wird die Küche. Mengen von 250gr. aufwärts sollten grundsätzlich in einem gut belüfteten Raum, oder gleich draußen geröstet werden. Der so begehrte Kaffeegeruch stellt sich erst 12h nach der Röstung ein, bis dahin muss man mit dem verbrannten Geruch, der sich auch gerne in der Kleidung und allem aus Stoff festsetzt, leben. Ein weiterer Grund, der dagegen spricht ist, dass es kaum vernünftige Röstmaschinen für den Hausgebrauch gibt. Es gibt ca. 4 Heißluftröster- und 2 Trommelröstermodelle auf dem Markt, - jedes hat so seine Macken. Und alle bieten sie eigentlich viel zu wenig Kontrolle über den Röstverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Selberrösten hat auch seine guten Seiten (wer hätte das gedacht). Einer der Hauptvorteile ist natürlich die nicht zu übertreffende Frische der Röstung, frischer kann Kaffee gar nicht sein. Und frisch gerösteter Kaffee ist ein starkes Argument - vor allem, wenn man in einer Gegend lebt, in der der nächste Shopröster 50km entfernt liegt und sonst nur Jacobs Dröhnung im Supermarktregal zu finden ist. Ein anderer nicht zu unterschätzender  Faktor ist die Auswahl der Bohnensorten, die man selber bestimmen kann. Endlich kann man rausfinden, wie der Geschmacksunterschied zwischen Kaffee aus Columbien und Kaffee aus Costa Rica ist. Ob man lieber die erdig-wuchtige Fülle indonesischer Kaffees der aromatischen Spritzigkeit ostafrikanischer Kaffees vorzieht. Oder wie sich äthiopischer Kaffee im Geschmack verändert, wenn er trocken statt nass aufbereitet wurde...es gibt tausend Dinge zu entdecken. Zusätzlich kann man noch mit der Röstung spielen. Manche Sorten, z.B. ein Bugisu-Kaffee aus Uganda, verändern ihren Geschmack radikal, wenn sie länger geröstet wurden. Bugisu schmeckt, hell geröstet und als Filterkaffee getrunken, leicht nach Honig. Dunkler geröstet und als Espresso getrunken kommt plötzlich eine ganz deutliche Schokoladigkeit zum Vorschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem für Espressoliebhaber kommt hier ein ganz neues Argument ins Spiel: Man kann sich seine Lieblingsespressosorte selber zusammestellen! Zugegeben, bis dahin ist es ein weiter, steiniger, bisweilen sehr frustrierender Weg. Aber man fängt plötzlich an, viel mehr über Espresso zu wissen als man jemals dachte. Es gibt diese wenigen Momente, wo man eine Mischung und Röstung erwischt hat, die absolut perfekt geworden ist. Körper, Geschmack, Aroma, alles hat man richtig getroffen, man wünschte man hätte mindestens ein Kilo oder mehr davon, - aber meistens ist nach 5 Tassen schon wieder Schluss, weil viele Haushaltsröster nur 80-100gr. auf einmal rösten können. Der Versuch, diese perfekte Röstung zu duplizieren scheitert dann meistens kläglich. Es bleibt nichts anderes übrig, als die Jagd nach der perfekten Mischung wieder aufzunehmen.(das haben übrigens erfahrene Shopröster den Heimdilettanten voraus: Sie können immer wieder reproduzierbar die gleiche Mischung rösten - konstante Qualität eben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie geht’s? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:heimroester_beginn.jpg|right|Heimröster Modell Precision von der Firma Hearthware]][[Bild: heimroester_5min.jpg|right| ...nach 5 min]]&lt;br /&gt;
Wie oben schonmal erwähnt könnte man theoretisch zu Hause mit einer Pfanne auf dem Herd rösten. Das ist allerdings etwas aufwendig, da man während des ganzen Röstvorgangs die Bohnen umrühren sollte, damit sie nicht anbrennen. Bei bis zu 20 Minuten Röstzeit wird einem bei dieser Methode irgendwann der Arm abfallen. &lt;br /&gt;
Nicht so gut. &lt;br /&gt;
Die nächste Möglichkeit zu Hause zu rösten ist, die Bohnen in einer dünnen Lage (eine Bohnenlage) auf einem Backblech im Ofen zu rösten, hier muss man nur noch den Ofen einschalten und die fertigen Bohnen rechtzeitig rausholen. Nachteil dabei ist, dass viele Öfen nicht schnell genug oder vielleicht auch überhaupt nicht die benötige Temperatur von ca. 230°C erzeugen können. Sind die Bohnen zu lange einer zu niedrigen Temperatur ausgesetzt fangen sie „anzubacken“ und nicht zu rösten, was man dann auch unangenehm im Kaffee schmeckt. Ein weiteres Problem bei dieser Methode sind die Bohnenhäutchen. Das ist eine dünne, pergamentartige Hülle, die sich beim Rösten von der Bohne löst und im ungünstigsten Fall überall herumfliegt. Geschmacklich beeinträchtigt sie die fertige Röstbohne nicht (deswegen sammelt so mancher Großröster die sich lösenden Bohnenhäutchen und gibt sie später, wenn der Röstkaffee gemahlen wird, wieder zu. - Kaffee wird eben nach Gewicht verkauft!), aber lästig sind sie allemal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten kauft man sich wie gesagt eine kleine Haushaltsröstmaschine. Die sind gar nicht mal mehr so exotisch, wie sie vor einigen Jahren waren - aber in jedem Kaufhaus findet man sie trotzdem noch nicht. Die preiswerteren Haushaltsröster arbeiten nach dem Heißluftprinzip, eine alternative Methode zur Trommelröstung. Durch eine Art Fön werden die Bohnen durcheinandergewirbelt und aufgeheizt. Die dabei sich lösenden Bohnenhäutchen werden aufgefangen. Meist ist die Röstkammer, in der sich die Bohnen befinden, aus Glas. Damit kann man den Röstverlauf der Bohnen gut beobachten. Sind die Bohnen fertiggeröstet, dann schaltet man die Heizung aus und die jetzt kalte Luft des Föns kühlt die Bohnen. Voila, - fertig ist das Selbstgeröstete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer vielleicht nicht das nötige Kleingeld für einen Röstautomaten besitzt, kann es zunächst auch erst einmal mit einem Popcorn-Röster versuchen (ca. €10). Die Einstellungsmöglichkeiten sind sicherlich im Vergleich zu einem elektronisch gesteuerten Röster sehr bescheiden (die einzige Variable ist meist die Laufzeit, evtl. kann man auch versuchen, das Gerät mit und ohne Deckel zu betreiben), es lassen sich aber durchaus brauchbare Ergebnisse erzielen. Aufpassen sollte man  mit den transparenten Deckeln der Geräte, die bei längerer Laufzeit gerne schmelzen. Und natürlich sollte man sich vor Augen halten, dass ein Popcorn-Maker nun mal ursprünglich nicht zum Kaffeerösten gebaut wurde (also VORSICHT!!!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Röstung spielt sich bei Temperaturen zwischen 145°C und 230°C ab. Bis 145°C passiert nicht viel, die Bohnen (die im Rohzustand gelb oder grün sind) werden langsam braun, der Geruch ändert sich von heuartig nach leicht buttrig. Zwischen 145°C und 200°C finden verschiedene Maillard-Reaktionen statt, Kaffeearomastoffe werden gebildet. Bei 200°C ist der Druck des verdunstenden Wassers (Rohkaffee hat ca. 12% Feuchtigkeit) so hoch (20-25bar), dass sie an der mittleren Kerbe aufplatzen. Dieses Aufplatzen ist hörbar und wird als '''erster Crack''' bezeichnet. Während der Röstung nimmt man dies als Anschwellen und ca. eine Minute später als Abflachen von Poppgeräuschen wahr. Die Bohnen werden jetzt immer dunkler. Das eheste Stadium, bei dem die Röstung (für Filterkaffee) abbrechen kann ist dann erreicht, wenn alle Bohnen eine uniforme Braunfärbung angenommen haben, oft 30s-1min nach dem ersten Crack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 200°C beginnen sich Zucker in der Bohne zu karamellisieren, der „Röstgeschmack“ entsteht. Sind ca. 230°C erreicht, beginnen die Bohnen Stücke aus ihrer Zellwand zu verlieren, sie werden einfach abgesprengt. Das damit einhergehende, etwas leisere Geräusch wird '''zweiter Crack''' genannt. Wie der erste Crack, beginnt der zweite Crack verhalten, steigert sich zu einem kontinuierlichen Knistern und flacht dann wieder ab. Normalerweise ist bei einsetzendem zweitem Crack schon eine ausreichende Rösttiefe für Espresso erreicht. Bei 245°C hört der zweite Crack wieder auf, die Bohnen haben meist während des zweiten Cracks schon angefangen ölig zu glänzen: Das sind Öle, Fette und sonstige Zellinhaltsstoffe, die durch die Hitze aus der Bohne getrieben werden. Die Bohnen sind jetzt auch schon sehr dunkel, fast schwarz. Spätestens jetzt sollte man aufgehört haben – noch tiefer geröstet schmeckt der Kaffee nur noch nach Holzkohle (und spätestens dann kommt auch durch die heftige Rauchentwicklung die Feuerwehr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Röstereien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Röster Selbstbauen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem die oft doch recht teuren Röstmaschinen zu teuer sind kann sich auch ganz leicht behelfen. Im folgenden werden einige Beispiele für Selbstbauröster vorgestellt. Natürlich gibt es darüber hinaus viele andere Möglichkeiten, sich einen Röster zu bauen. Wer Tante Google bemüht wird sicherlich auch fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung ein Erfahrungsbericht über einen [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/30649-schei-benkleisterle-r-ster-brennt-lichterloh.html Röstbrand]...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heißluftpistole ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau einer einfachen Heißluft-Röstmaschine ist mit minimalem Materialaufwand und nur wenig Investitionen zu realisieren. Mit einer Heißluftpistole und einem Akkuschrauber (beides im Zweifelsfall für ~10-15 Euro im Baumarkt zu erstehen, eine bessere Heißluftpistole ist allerdings empfohlen), einem Hamsterlaufrad, einem Alu(!!)-Fliegengitter und einem Gewindestab ist der Röster schon fertig. Ein einfaches Holzgehäuse, mit einer Kerbe zum Reinschieben des auf den Gewindestab montierten und mit Fliegengitter bespannten Laufrades, den Akkuschrauber etwas aufbocken und an den Gewindestab schrauben, loslaufen lassen, dann die Heißluftpistole vor das Ganze, und los geht es.&lt;br /&gt;
Detaillierte Bilder sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://tmp.kanojo.de/roester/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei weiteren Fragen zu diesem Roester an &amp;lt;kaffee at nebuk punkt de&amp;gt; wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Ideen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Möglichkeiten sind der [[VitalGrill]], ein modifizierter Hähnchengrill oder eine [[Popcornmaschine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Ideen über &amp;quot;Rohmaterial&amp;quot; für [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58589-diy-trommel.html Trommeln].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste von Selbstbauprojekten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/31484-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v1-1-a.html !_Modemburner_! =&amp;gt; (I) roast tube reloaded (Hähnchengrill-Röster v1.1)] und [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/36235-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v2-0-a.html Hähnchengrill-Röster v2.0]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/17156-r-ster-f-r-arme-bohnenr-sten-im-frisierten-h-hnchengrill-10.html Langer Thread zum Hähnchengrill]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/45531-umbauprojekt-quigg-mini-ofen-heimr-ster.html Noch ein Mini-Ofen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58663-elpressos-birnenr-ster.html Grill-Röster (Weber Q140 ELektro-Grill)]&lt;br /&gt;
* [http://www.sweetmarias.com/homemade-homeroasters.php Lange Liste englischer Bastelprojekte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaffeeröster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushaltsröster (bis ca. 300g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
*[[Alpenröst]]&lt;br /&gt;
*[[Behmor 1600]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-101]]&lt;br /&gt;
*[[Hottop Coffee Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[i-Roast]]&lt;br /&gt;
*[[iCoffee]]&lt;br /&gt;
*[[Presso Smart Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[Röstbiene]]&lt;br /&gt;
*[[Röstmeister]]&lt;br /&gt;
*[[Quest M3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ladenröster (bis ca. 1500g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ladenröster]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-1200]]&lt;br /&gt;
*[[Petroncini BRICIOLA]]&lt;br /&gt;
*[[Massol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrielle Kaffeeröster===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dennoch lieber eine etwas industriellere Version eines Kaffeerösters will dem kann bei der Fa. [http://www.buhlergroup.com/59169EN.asp?grp=60&amp;amp;org=70_46&amp;amp;lang=DE&amp;amp;nav=80_20_10_32 Bühler] oder [http://www.petroncini.com/ita/petroncini.asp?Sez=petroncini Petroncini] sicherlich weitergeholfen werde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=24321</id>
		<title>Kaffee rösten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=24321"/>
		<updated>2014-10-01T07:26:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: /* Kaffeeröster */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
  | __TOC__&lt;br /&gt;
  |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeerösten kann eigentlich jeder. Man braucht dazu nur eine Hitzequelle, einen feuerfesten Behälter und etwas zum Umrühren. Ach ja und Rohbohnen natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungerösteten Rohkaffee kennt heutzutage kaum jemand mehr. Zu sehr ist Kaffee zu etwas geworden, dass man ziegelförmig und vakuumverpackt im Supermarkt kauft. Liegt es dann als schwarzbraunes Pulver im Filter unserer Kaffeemaschine, dann kann man sich eigentlich nicht vorstellen, dass Kaffee der Kern einer roten Frucht ist, die an Bäumen wächst. Die großen Kaffeekonzerne haben uns mit ihrer Werbung von verführerisch duftenden Tassen voller Kaffee, die garantiert von den Gästen ausgetrunken werden, wenn man nur die richtige Sorte kauft, einfach das Wissen vom Kaffee als pflanzliches Produkt genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber von vorne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee kommt also als Rohbohne in unseren Häfen an. Kaffee mittlerer bis sehr guter Qualität wird traditionell in Jutesäcken zu 60kg transportiert, Kaffee schlechter Qualität oder für Großröster (was evtl. dasselbe ist) kommt auch als lose Schüttware in Containern übers Meer. Ganz besonders teurer Kaffee, wie z.B. der [[Jamaica Blue Mountain]] (JBM) wird sogar in vernagelten Holzfässern geliefert. Damit soll sichergestellt werden, dass der teure JBM nicht irgendwo zwischen der Plantage und dem Röster in Deutschland durch andere Bohnen ersetzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird er in Lagerhäuser gebracht und wartet auf den Abverkauf durch Röster im ganzen Land (etwas naiv ausgedrückt, die Wirklichkeit sieht etwas anders aus). Rohkaffee ist mehrere Jahre (max. 2 Jahre, aber wirklich maximal!) lang haltbar, fängt aber im Allgemeinen nach ca. 1 Jahr an, seine Frische zu verlieren. Die oft grünen bis blaugrünen Bohnen verlieren mit der Zeit an Farbe und bleichen aus. Das ist aber extrem von der Kaffeesorte, dem Anbauland und der Verarbeitungsmethode abhängig. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röstprozess ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt: rösten kann jeder. Der Röstprozess läuft innerhalb eines Temperaturfensters von 180-230°C ab, gemessen an der Bohneninnentemperatur. Grob gesagt kann man ein paar Esslöffel Rohbohnen in eine Pfanne werfen und auf den Herd stellen. Unter ständigem Rühren und bei voller Hitze ändert sich die Bohnenfarbe von grün zu intensivem Grün, später Gelb, Gelbbraun, Braun schließlich Dunkelbraun. Spätestens zwischen Gelbbraun und Braun beginnen die Bohnen etwas verbrannt zu riechen, - von Braun nach Dunkelbraun sogar zu rauchen. Schnelles Rühren nicht vergessen und - genau - Fenster öffnen. Die ganze Röstung dauert zwischen 10 und 20 Minuten. Während der Röstzeit fangen die Bohnen irgendwann an zu knacken und zu knistern. Dieses Knacken hört nach 1 Minute auf, kommt aber später nochmal, diesmal leiser. Beim zweiten Knacken fangen die Bohnen an zu Zerplatzen und dies sollte man möglichst verhindern, da sie sogar für Espresso nun zulange geröstet worden sind! Will man Filterkaffee damit machen, dann sollte man sie nach Abschluß des ersten Knackens vom Herd nehmen. Einfache Sache, oder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun so einfach ist es leider nicht. Mit oben genannter Methode kann man zwar Kaffee rösten, hat aber zu viele schwer kontrollierbare Variablen, um die Bohnen reproduzierbar gut zu rösten. Ganz abgesehen vom Gestank und der Freundin/Frau (oder auch Freund/Mann), die spätestens nach dem fünften Rösten auszieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten ist es wie mit der Espressoherstellung, je intensiver man sich damit befasst, umso mehr Variablen tauchen auf und umso weniger weiß man. Der Reihe nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Reaktion, die bei der Röstung abläuft, ist eine chemische. Die Maillard-Reaktion. Bei ihr verbinden sich verschiedene Zucker und Proteine, bzw. deren Aminosäuren zu neuen Verbindungen, - genügend hohe Temperatur, - ab 145°C bis ca. 200°C vorausgesetzt. Es entstehen &amp;quot;Röststoffe&amp;quot;. Die gleiche Maillard-Reaktion sorgt z.B. für eine knusprige Kruste beim Brot oder Brötchen, oder auch für den Bratgeschmack, wenn man Fleisch in der Pfanne brutzelt. Neben der Maillard-Reaktion laufen bei der Röstung auch noch andere Reaktionen ab, die man bis heute nicht vollständig aufklären konnte. Faktisch enthält gerösteter Kaffee zwischen 800 und 1200 aromatische Verbindungen. Dabei läßt sich kein einzelner &amp;quot;Kaffeearomastoff&amp;quot; isolieren, - es ist eher das Zusammenspiel von vielen Stoffen in unterschiedlichen Konzentrationen, die das typische Kaffeearoma erzeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Röstprozess lässt sich durch sensorische Merkmale der Bohnen in verschiedene Phasen einteilen. Dabei spielt das Aussehen und das Volumen der Bohnen während der Röstung eine große Rolle. Das deutlichste Signal ist jedoch die Geräusche des ersten, bzw. zweiten Cracks der Rohbohnen. Der Röster kann anhand dieser Merkmale erkennen, welche Aromen, Säure, Geschmack und Körper der Kaffee in der Tasse später haben wird. So entwickelt eine Bohne z.B. während der ersten Röstphasen eine starke, spritzige Säure, welche im weiteren Verlauf der Röstung abnimmt. Mit etwas Erfahrung und Wissen lässt sich so der gewünschte Kaffee kreieren. Übersichtliche Aufstellungen der einzelnen Röstphasen finden sich z.B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.sweetmarias.com/library/content/using-sight-determine-degree-roast Sweet Maria's Determine Degree of Roast] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Röstreaktion hört nach dem Rösten und Abkühlen nicht auf. Die Bohne &amp;quot;arbeitet&amp;quot; weiter. Mindestens 12h, meistens aber noch länger - bis zu 72h brauchen geröstete Bohnen um ihr Geschmacksplateau zu erreichen. Bei diesen internen Nachreaktionen wird Kohlendioxid freigesetzt, - Röstbohnen gasen eine Weile nach der Röstung Kohlendioxid aus. Es gibt wohl kein überwältigerendes Geruchserlebnis als wenn man seine Nase in einen Behälter mit vor 2 Tagen gerösteten Bohnen steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten verliert die Bohne an Gewicht und nimmt an Volumen zu, die Dichte verringert sich so auf 1/3 der ursprünglichen Rohbohne. Der meiste Gewichtsverlust kommt durch Wasser, das in Rohbohnen mit cá. 12% vertreten ist (je nach Lagerung und Aufbereitung). Die Bohnen selbst verlieren auch an Substanz, z. B. die Bohnenhäutchen oder auch Teile der Zellwand. Insgesamt verliert die Rohbohne, je nach Röstgrad, zwischen 12 und 18% an Gewicht, diesen Verlust nennt man Einbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röster ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimroester.jpg|thumb|Heimröster aus dem beginnenden 20. Jhd.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professionelle Röster rösten natürlich nicht mit der Pfanne auf dem Herd, sondern mit Röstmaschinen, die viele Variablen kontrollierbar machen. Ich lasse hier erstmal die großen Industrieröstanlagen aus, da die nach anderen Prinzipien und mit anderen Grundvorstellungen arbeiten als sagen wir mal die Rösterei um die Ecke. Der ideale Röstmeister will nämlich vor allem das beste für die Bohne und seine Kunden (und nicht möglichst viel Profit aus möglichst billiger Rohware schlagen, wie das die Großröster oft machen). Für den handwerklichen Kleinröster hat sich vor allem eine Methode durchgesetzt, - die der Trommelröstung. In kleinen Röstereien stehen auch Trommelröster, mit denen man 5-10kg pro Durchgang rösten kann. Es geht auch ein paar Nummern größer. Zwischen 120kg und einigen Tonnen pro Durchgang ist alles machbar. Im Prinzip sind diese Röster aber alle gleich. In einer rotierenden Trommel, die von außen aber auch durch einen durchgesaugten heißen Luftstrom innnen beheizt wird, befinden sich die Bohnen. Die Trommel rotiert und durch eingeschweißte Schikanen werden die Bohnen durcheinandergewirbelt. Mithilfe einer kleinen Schaufel, die an der Stirnseite in die Trommel ragt, kann man den aktuellen Stand der Röstung verfolgen und wenns soweit ist, die Bohnen durch Öffnen einer Klappe aus der Trommel fallen lassen, - auf eine Art Kühlsieb, wo sie so schnell wie möglich unter Rühren und durch Luftabsaugung abgekühlt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Röster kennt seine Bohnen ganz genau. Er weiß bei jeder Bohnensorte (d.H. Herkunft und Qualität - z.B. Kenya AA für einen kenianischen Arabica der höchsten Qualitätsstufe, der AA Sortierung), welches Profil er rösten muss, um das Optimum aus ihr herauszuholen. Ein Röstprofil legt fest, zu welcher Zeit während der Röstung welche Temperatur in der Röstkammer herrschen soll und wie steil oder flach die Temperaturanstiege oder -abfälle sein müssen. Man kann ein Röstprofil als Zeit/Temperatur-Diagramm grafisch darstellen. Jede Sorte hat ein etwas anderes optimales Röstprofil. Zusätzlich ist natürlich noch wichtig, wie der Kaffee danach getrunken werden soll, - als Filterkaffee oder Espresso - eine Vorgabe, die mit der Röstendtemperatur zusammenhängt. Je höher die Röstendtemperatur, desto mehr geht der Kaffee in Richtung Espresso. Fürwahr viele Faktoren, die beachtet werden müssen - und da ein Trommelröster etwas träge ist in der Temperaturmodulation, wird dem Röstmeister sehr viel Fingerspitzengefühl abverlangt, wann er die Temperatur (meistens durch Gasbrenner) hochregelt oder lieber nicht und vor allem, wann er die Röstung abbricht und die Bohnen durch Öffnen einer Klappe an der Vorderseite aus der Trommel holt. Bei 50kg Kaffee kann man schnell einiges an Wert zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grundsätzliche Unterschied zwischen der Röstung eines handwerklich arbeitenden Kleinrösters (5kg bis 120kg pro Röstdurchgang) und eines auf Profit orientierten Großrösters (Tonnen pro Röstdurchgang oder kontinuierliche Röstung) ist die Röstzeit und die Rösttemperatur. &lt;br /&gt;
Man kann nämlich eine Bohne auch in 90 Sekunden ordentlich dunkel rösten, nur muss man dann die Temperatur auf über 400°C erhöhen. Großröster machen das so, denn Zeit ist Geld. Das sind dann auch keine Trommelröster mehr sondern sogenannte Fluid-Bed- bzw.  Heißluftröstmaschinen unglaublichen Ausmaßes. Es gibt noch andere Techniken, die auf Großdurchsatz ausgelegt sind. Allen gemeinsam ist, wie gesagt, eine hohe Rösttemperatur und eine geringe Röstzeit. &lt;br /&gt;
Ein Kleinröster, wenn er es gut mit der Bohne meint, braucht da schon etwas länger. Typische Röstzeiten für eine Trommelröstung sind 15-25 Minuten, die dabei erreichten Temperaturen liegen zwischen 200°C und 230°C, je nach Rösttiefe.&lt;br /&gt;
Wo liegt der Unterschied im Geschmack? Nun, bei einer 90 Sekunden Schockröstung haben die Bohnen nicht genügend Zeit, richtig auszurösten - von irgendwelchen zeitintensiveren Maillard-Reaktionen oder dem Abbau von Chlorogensäure ganz zu schweigen. Das Ergebnis ist eine säuerlichere Tasse Kaffee, die umso saurer zu schmecken scheint, je mehr sie abkühlt und es wegen dem höherem Chlorogensäuregehalt nicht so gut zum Magen meint.&lt;br /&gt;
In einer langsamen Röstung bei niedriger Temperatur hat die Bohne im besten Falle viel der ungünstigen Chlorogensäure verloren und viel an Aroma gewonnen. Guter Kaffee aus Langzeitröstung ist daher in der Regel bekömmlicher und aromatischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbströsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt gute Gründe seinen Kaffee selbst zu rösten, es gibt allerdings auch ebenso gute Gründe, die dagegen sprechen ;-). Vielleicht erstmal die Gründe, die dagegen sprechen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee rösten stinkt! Nicht der betörende Duft frisch gerösteten Kaffees durchflutet den Raum, sondern mehr ein säuerlich, dumpfer, manchmal erdig aber immer verbrannter Geruch steht danach in der Luft. Je mehr in einem Durchgang geröstet wird, umso mehr stinkt es und um so vernebelter wird die Küche. Mengen von 250gr. aufwärts sollten grundsätzlich in einem gut belüfteten Raum, oder gleich draußen geröstet werden. Der so begehrte Kaffeegeruch stellt sich erst 12h nach der Röstung ein, bis dahin muss man mit dem verbrannten Geruch, der sich auch gerne in der Kleidung und allem aus Stoff festsetzt, leben. Ein weiterer Grund, der dagegen spricht ist, dass es kaum vernünftige Röstmaschinen für den Hausgebrauch gibt. Es gibt ca. 4 Heißluftröster- und 2 Trommelröstermodelle auf dem Markt, - jedes hat so seine Macken. Und alle bieten sie eigentlich viel zu wenig Kontrolle über den Röstverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Selberrösten hat auch seine guten Seiten (wer hätte das gedacht). Einer der Hauptvorteile ist natürlich die nicht zu übertreffende Frische der Röstung, frischer kann Kaffee gar nicht sein. Und frisch gerösteter Kaffee ist ein starkes Argument - vor allem, wenn man in einer Gegend lebt, in der der nächste Shopröster 50km entfernt liegt und sonst nur Jacobs Dröhnung im Supermarktregal zu finden ist. Ein anderer nicht zu unterschätzender  Faktor ist die Auswahl der Bohnensorten, die man selber bestimmen kann. Endlich kann man rausfinden, wie der Geschmacksunterschied zwischen Kaffee aus Columbien und Kaffee aus Costa Rica ist. Ob man lieber die erdig-wuchtige Fülle indonesischer Kaffees der aromatischen Spritzigkeit ostafrikanischer Kaffees vorzieht. Oder wie sich äthiopischer Kaffee im Geschmack verändert, wenn er trocken statt nass aufbereitet wurde...es gibt tausend Dinge zu entdecken. Zusätzlich kann man noch mit der Röstung spielen. Manche Sorten, z.B. ein Bugisu-Kaffee aus Uganda, verändern ihren Geschmack radikal, wenn sie länger geröstet wurden. Bugisu schmeckt, hell geröstet und als Filterkaffee getrunken, leicht nach Honig. Dunkler geröstet und als Espresso getrunken kommt plötzlich eine ganz deutliche Schokoladigkeit zum Vorschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem für Espressoliebhaber kommt hier ein ganz neues Argument ins Spiel: Man kann sich seine Lieblingsespressosorte selber zusammestellen! Zugegeben, bis dahin ist es ein weiter, steiniger, bisweilen sehr frustrierender Weg. Aber man fängt plötzlich an, viel mehr über Espresso zu wissen als man jemals dachte. Es gibt diese wenigen Momente, wo man eine Mischung und Röstung erwischt hat, die absolut perfekt geworden ist. Körper, Geschmack, Aroma, alles hat man richtig getroffen, man wünschte man hätte mindestens ein Kilo oder mehr davon, - aber meistens ist nach 5 Tassen schon wieder Schluss, weil viele Haushaltsröster nur 80-100gr. auf einmal rösten können. Der Versuch, diese perfekte Röstung zu duplizieren scheitert dann meistens kläglich. Es bleibt nichts anderes übrig, als die Jagd nach der perfekten Mischung wieder aufzunehmen.(das haben übrigens erfahrene Shopröster den Heimdilettanten voraus: Sie können immer wieder reproduzierbar die gleiche Mischung rösten - konstante Qualität eben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie geht’s? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:heimroester_beginn.jpg|right|Heimröster Modell Precision von der Firma Hearthware]][[Bild: heimroester_5min.jpg|right| ...nach 5 min]]&lt;br /&gt;
Wie oben schonmal erwähnt könnte man theoretisch zu Hause mit einer Pfanne auf dem Herd rösten. Das ist allerdings etwas aufwendig, da man während des ganzen Röstvorgangs die Bohnen umrühren sollte, damit sie nicht anbrennen. Bei bis zu 20 Minuten Röstzeit wird einem bei dieser Methode irgendwann der Arm abfallen. &lt;br /&gt;
Nicht so gut. &lt;br /&gt;
Die nächste Möglichkeit zu Hause zu rösten ist, die Bohnen in einer dünnen Lage (eine Bohnenlage) auf einem Backblech im Ofen zu rösten, hier muss man nur noch den Ofen einschalten und die fertigen Bohnen rechtzeitig rausholen. Nachteil dabei ist, dass viele Öfen nicht schnell genug oder vielleicht auch überhaupt nicht die benötige Temperatur von ca. 230°C erzeugen können. Sind die Bohnen zu lange einer zu niedrigen Temperatur ausgesetzt fangen sie „anzubacken“ und nicht zu rösten, was man dann auch unangenehm im Kaffee schmeckt. Ein weiteres Problem bei dieser Methode sind die Bohnenhäutchen. Das ist eine dünne, pergamentartige Hülle, die sich beim Rösten von der Bohne löst und im ungünstigsten Fall überall herumfliegt. Geschmacklich beeinträchtigt sie die fertige Röstbohne nicht (deswegen sammelt so mancher Großröster die sich lösenden Bohnenhäutchen und gibt sie später, wenn der Röstkaffee gemahlen wird, wieder zu. - Kaffee wird eben nach Gewicht verkauft!), aber lästig sind sie allemal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten kauft man sich wie gesagt eine kleine Haushaltsröstmaschine. Die sind gar nicht mal mehr so exotisch, wie sie vor einigen Jahren waren - aber in jedem Kaufhaus findet man sie trotzdem noch nicht. Die preiswerteren Haushaltsröster arbeiten nach dem Heißluftprinzip, eine alternative Methode zur Trommelröstung. Durch eine Art Fön werden die Bohnen durcheinandergewirbelt und aufgeheizt. Die dabei sich lösenden Bohnenhäutchen werden aufgefangen. Meist ist die Röstkammer, in der sich die Bohnen befinden, aus Glas. Damit kann man den Röstverlauf der Bohnen gut beobachten. Sind die Bohnen fertiggeröstet, dann schaltet man die Heizung aus und die jetzt kalte Luft des Föns kühlt die Bohnen. Voila, - fertig ist das Selbstgeröstete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer vielleicht nicht das nötige Kleingeld für einen Röstautomaten besitzt, kann es zunächst auch erst einmal mit einem Popcorn-Röster versuchen (ca. €10). Die Einstellungsmöglichkeiten sind sicherlich im Vergleich zu einem elektronisch gesteuerten Röster sehr bescheiden (die einzige Variable ist meist die Laufzeit, evtl. kann man auch versuchen, das Gerät mit und ohne Deckel zu betreiben), es lassen sich aber durchaus brauchbare Ergebnisse erzielen. Aufpassen sollte man  mit den transparenten Deckeln der Geräte, die bei längerer Laufzeit gerne schmelzen. Und natürlich sollte man sich vor Augen halten, dass ein Popcorn-Maker nun mal ursprünglich nicht zum Kaffeerösten gebaut wurde (also VORSICHT!!!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Röstung spielt sich bei Temperaturen zwischen 145°C und 230°C ab. Bis 145°C passiert nicht viel, die Bohnen (die im Rohzustand gelb oder grün sind) werden langsam braun, der Geruch ändert sich von heuartig nach leicht buttrig. Zwischen 145°C und 200°C finden verschiedene Maillard-Reaktionen statt, Kaffeearomastoffe werden gebildet. Bei 200°C ist der Druck des verdunstenden Wassers (Rohkaffee hat ca. 12% Feuchtigkeit) so hoch (20-25bar), dass sie an der mittleren Kerbe aufplatzen. Dieses Aufplatzen ist hörbar und wird als '''erster Crack''' bezeichnet. Während der Röstung nimmt man dies als Anschwellen und ca. eine Minute später als Abflachen von Poppgeräuschen wahr. Die Bohnen werden jetzt immer dunkler. Das eheste Stadium, bei dem die Röstung (für Filterkaffee) abbrechen kann ist dann erreicht, wenn alle Bohnen eine uniforme Braunfärbung angenommen haben, oft 30s-1min nach dem ersten Crack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 200°C beginnen sich Zucker in der Bohne zu karamellisieren, der „Röstgeschmack“ entsteht. Sind ca. 230°C erreicht, beginnen die Bohnen Stücke aus ihrer Zellwand zu verlieren, sie werden einfach abgesprengt. Das damit einhergehende, etwas leisere Geräusch wird '''zweiter Crack''' genannt. Wie der erste Crack, beginnt der zweite Crack verhalten, steigert sich zu einem kontinuierlichen Knistern und flacht dann wieder ab. Normalerweise ist bei einsetzendem zweitem Crack schon eine ausreichende Rösttiefe für Espresso erreicht. Bei 245°C hört der zweite Crack wieder auf, die Bohnen haben meist während des zweiten Cracks schon angefangen ölig zu glänzen: Das sind Öle, Fette und sonstige Zellinhaltsstoffe, die durch die Hitze aus der Bohne getrieben werden. Die Bohnen sind jetzt auch schon sehr dunkel, fast schwarz. Spätestens jetzt sollte man aufgehört haben – noch tiefer geröstet schmeckt der Kaffee nur noch nach Holzkohle (und spätestens dann kommt auch durch die heftige Rauchentwicklung die Feuerwehr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Röstereien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Röster Selbstbauen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem die oft doch recht teuren Röstmaschinen zu teuer sind kann sich auch ganz leicht behelfen. Im folgenden werden einige Beispiele für Selbstbauröster vorgestellt. Natürlich gibt es darüber hinaus viele andere Möglichkeiten, sich einen Röster zu bauen. Wer Tante Google bemüht wird sicherlich auch fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung ein Erfahrungsbericht über einen [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/30649-schei-benkleisterle-r-ster-brennt-lichterloh.html Röstbrand]...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heißluftpistole ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau einer einfachen Heißluft-Röstmaschine ist mit minimalem Materialaufwand und nur wenig Investitionen zu realisieren. Mit einer Heißluftpistole und einem Akkuschrauber (beides im Zweifelsfall für ~10-15 Euro im Baumarkt zu erstehen, eine bessere Heißluftpistole ist allerdings empfohlen), einem Hamsterlaufrad, einem Alu(!!)-Fliegengitter und einem Gewindestab ist der Röster schon fertig. Ein einfaches Holzgehäuse, mit einer Kerbe zum Reinschieben des auf den Gewindestab montierten und mit Fliegengitter bespannten Laufrades, den Akkuschrauber etwas aufbocken und an den Gewindestab schrauben, loslaufen lassen, dann die Heißluftpistole vor das Ganze, und los geht es.&lt;br /&gt;
Detaillierte Bilder sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://tmp.kanojo.de/roester/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei weiteren Fragen zu diesem Roester an &amp;lt;kaffee at nebuk punkt de&amp;gt; wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Ideen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Möglichkeiten sind der [[VitalGrill]], ein modifizierter Hähnchengrill oder eine [[Popcornmaschine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Ideen über &amp;quot;Rohmaterial&amp;quot; für [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58589-diy-trommel.html Trommeln].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste von Selbstbauprojekten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/31484-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v1-1-a.html !_Modemburner_! =&amp;gt; (I) roast tube reloaded (Hähnchengrill-Röster v1.1)] und [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/36235-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v2-0-a.html Hähnchengrill-Röster v2.0]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/17156-r-ster-f-r-arme-bohnenr-sten-im-frisierten-h-hnchengrill-10.html Langer Thread zum Hähnchengrill]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/45531-umbauprojekt-quigg-mini-ofen-heimr-ster.html Noch ein Mini-Ofen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58663-elpressos-birnenr-ster.html Grill-Röster (Weber Q140 ELektro-Grill)]&lt;br /&gt;
* [http://www.sweetmarias.com/homemade-homeroasters.php Lange Liste englischer Bastelprojekte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaffeeröster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Kategorie:Haushaltsröster]] (bis ca. 300g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
*[[Alpenröst]]&lt;br /&gt;
*[[Behmor 1600]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-101]]&lt;br /&gt;
*[[Hottop Coffee Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[i-Roast]]&lt;br /&gt;
*[[iCoffee]]&lt;br /&gt;
*[[Presso Smart Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[Röstbiene]]&lt;br /&gt;
*[[Röstmeister]]&lt;br /&gt;
*[[Quest M3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Kategorie:Ladenröster]] (bis ca. 1500g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ladenröster]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-1200]]&lt;br /&gt;
*[[Petroncini BRICIOLA]]&lt;br /&gt;
*[[Massol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrielle Kaffeeröster===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dennoch lieber eine etwas industriellere Version eines Kaffeerösters will dem kann bei der Fa. [http://www.buhlergroup.com/59169EN.asp?grp=60&amp;amp;org=70_46&amp;amp;lang=DE&amp;amp;nav=80_20_10_32 Bühler] oder [http://www.petroncini.com/ita/petroncini.asp?Sez=petroncini Petroncini] sicherlich weitergeholfen werde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Presso Smart Roaster</title>
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		<updated>2014-10-01T07:25:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hersteller: KORIDA INT Co., Ltd&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zeitraum: seit 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neupreis: ca. 500&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modell: MASON-800&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften:&lt;br /&gt;
* Röstzeit: 13-20min (inklusive Vorheizen, basierend auf 150g Rohkaffeebohnen)&lt;br /&gt;
* 6 vordefinierte Röstzyklen&lt;br /&gt;
* Röstbehälter aus Aluminium mit Keramikbeschichtung&lt;br /&gt;
* Hersteller empfiehlt 150g Rohkaffeebohnen &lt;br /&gt;
* 98% der Häutchen von den Bohnen werden komplett entfernt&lt;br /&gt;
* 95% des entstehenden Rauchs werden absorbiert&lt;br /&gt;
* Infrarot-Heizstäbe&lt;br /&gt;
* Nur 1100W&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
	</entry>
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		<title>Presso Smart Roaster</title>
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		<updated>2014-10-01T07:24:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: Die Seite wurde neu angelegt: „== Beschreibung ==  Hersteller: KORIDA INT Co., Ltd  Zeitraum: seit 2013 Neupreis: ca. 500 Modell: MASON-800  Eigenschaften: * Röstzeit: 13-20min (inklusive V…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hersteller: KORIDA INT Co., Ltd &lt;br /&gt;
Zeitraum: seit 2013&lt;br /&gt;
Neupreis: ca. 500&lt;br /&gt;
Modell: MASON-800&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften:&lt;br /&gt;
* Röstzeit: 13-20min (inklusive Vorheizen, basierend auf 150g Rohkaffeebohnen)&lt;br /&gt;
* 6 vordefinierte Röstzyklen&lt;br /&gt;
* Röstbehälter aus Aluminium mit Keramikbeschichtung&lt;br /&gt;
* Hersteller empfiehlt 150g Rohkaffeebohnen &lt;br /&gt;
* 98% der Häutchen von den Bohnen werden komplett entfernt&lt;br /&gt;
* 95% des entstehenden Rauchs werden absorbiert&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=24318</id>
		<title>Kaffee rösten</title>
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		<updated>2014-10-01T07:14:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: /* Haushaltsröster (bis ca. 300g) */ Alphabetisch geordnet + Presso neu hinzugefügt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
  | __TOC__&lt;br /&gt;
  |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeerösten kann eigentlich jeder. Man braucht dazu nur eine Hitzequelle, einen feuerfesten Behälter und etwas zum Umrühren. Ach ja und Rohbohnen natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungerösteten Rohkaffee kennt heutzutage kaum jemand mehr. Zu sehr ist Kaffee zu etwas geworden, dass man ziegelförmig und vakuumverpackt im Supermarkt kauft. Liegt es dann als schwarzbraunes Pulver im Filter unserer Kaffeemaschine, dann kann man sich eigentlich nicht vorstellen, dass Kaffee der Kern einer roten Frucht ist, die an Bäumen wächst. Die großen Kaffeekonzerne haben uns mit ihrer Werbung von verführerisch duftenden Tassen voller Kaffee, die garantiert von den Gästen ausgetrunken werden, wenn man nur die richtige Sorte kauft, einfach das Wissen vom Kaffee als pflanzliches Produkt genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber von vorne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee kommt also als Rohbohne in unseren Häfen an. Kaffee mittlerer bis sehr guter Qualität wird traditionell in Jutesäcken zu 60kg transportiert, Kaffee schlechter Qualität oder für Großröster (was evtl. dasselbe ist) kommt auch als lose Schüttware in Containern übers Meer. Ganz besonders teurer Kaffee, wie z.B. der [[Jamaica Blue Mountain]] (JBM) wird sogar in vernagelten Holzfässern geliefert. Damit soll sichergestellt werden, dass der teure JBM nicht irgendwo zwischen der Plantage und dem Röster in Deutschland durch andere Bohnen ersetzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird er in Lagerhäuser gebracht und wartet auf den Abverkauf durch Röster im ganzen Land (etwas naiv ausgedrückt, die Wirklichkeit sieht etwas anders aus). Rohkaffee ist mehrere Jahre (max. 2 Jahre, aber wirklich maximal!) lang haltbar, fängt aber im Allgemeinen nach ca. 1 Jahr an, seine Frische zu verlieren. Die oft grünen bis blaugrünen Bohnen verlieren mit der Zeit an Farbe und bleichen aus. Das ist aber extrem von der Kaffeesorte, dem Anbauland und der Verarbeitungsmethode abhängig. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röstprozess ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt: rösten kann jeder. Der Röstprozess läuft innerhalb eines Temperaturfensters von 180-230°C ab, gemessen an der Bohneninnentemperatur. Grob gesagt kann man ein paar Esslöffel Rohbohnen in eine Pfanne werfen und auf den Herd stellen. Unter ständigem Rühren und bei voller Hitze ändert sich die Bohnenfarbe von grün zu intensivem Grün, später Gelb, Gelbbraun, Braun schließlich Dunkelbraun. Spätestens zwischen Gelbbraun und Braun beginnen die Bohnen etwas verbrannt zu riechen, - von Braun nach Dunkelbraun sogar zu rauchen. Schnelles Rühren nicht vergessen und - genau - Fenster öffnen. Die ganze Röstung dauert zwischen 10 und 20 Minuten. Während der Röstzeit fangen die Bohnen irgendwann an zu knacken und zu knistern. Dieses Knacken hört nach 1 Minute auf, kommt aber später nochmal, diesmal leiser. Beim zweiten Knacken fangen die Bohnen an zu Zerplatzen und dies sollte man möglichst verhindern, da sie sogar für Espresso nun zulange geröstet worden sind! Will man Filterkaffee damit machen, dann sollte man sie nach Abschluß des ersten Knackens vom Herd nehmen. Einfache Sache, oder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun so einfach ist es leider nicht. Mit oben genannter Methode kann man zwar Kaffee rösten, hat aber zu viele schwer kontrollierbare Variablen, um die Bohnen reproduzierbar gut zu rösten. Ganz abgesehen vom Gestank und der Freundin/Frau (oder auch Freund/Mann), die spätestens nach dem fünften Rösten auszieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten ist es wie mit der Espressoherstellung, je intensiver man sich damit befasst, umso mehr Variablen tauchen auf und umso weniger weiß man. Der Reihe nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Reaktion, die bei der Röstung abläuft, ist eine chemische. Die Maillard-Reaktion. Bei ihr verbinden sich verschiedene Zucker und Proteine, bzw. deren Aminosäuren zu neuen Verbindungen, - genügend hohe Temperatur, - ab 145°C bis ca. 200°C vorausgesetzt. Es entstehen &amp;quot;Röststoffe&amp;quot;. Die gleiche Maillard-Reaktion sorgt z.B. für eine knusprige Kruste beim Brot oder Brötchen, oder auch für den Bratgeschmack, wenn man Fleisch in der Pfanne brutzelt. Neben der Maillard-Reaktion laufen bei der Röstung auch noch andere Reaktionen ab, die man bis heute nicht vollständig aufklären konnte. Faktisch enthält gerösteter Kaffee zwischen 800 und 1200 aromatische Verbindungen. Dabei läßt sich kein einzelner &amp;quot;Kaffeearomastoff&amp;quot; isolieren, - es ist eher das Zusammenspiel von vielen Stoffen in unterschiedlichen Konzentrationen, die das typische Kaffeearoma erzeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Röstprozess lässt sich durch sensorische Merkmale der Bohnen in verschiedene Phasen einteilen. Dabei spielt das Aussehen und das Volumen der Bohnen während der Röstung eine große Rolle. Das deutlichste Signal ist jedoch die Geräusche des ersten, bzw. zweiten Cracks der Rohbohnen. Der Röster kann anhand dieser Merkmale erkennen, welche Aromen, Säure, Geschmack und Körper der Kaffee in der Tasse später haben wird. So entwickelt eine Bohne z.B. während der ersten Röstphasen eine starke, spritzige Säure, welche im weiteren Verlauf der Röstung abnimmt. Mit etwas Erfahrung und Wissen lässt sich so der gewünschte Kaffee kreieren. Übersichtliche Aufstellungen der einzelnen Röstphasen finden sich z.B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.sweetmarias.com/library/content/using-sight-determine-degree-roast Sweet Maria's Determine Degree of Roast] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Röstreaktion hört nach dem Rösten und Abkühlen nicht auf. Die Bohne &amp;quot;arbeitet&amp;quot; weiter. Mindestens 12h, meistens aber noch länger - bis zu 72h brauchen geröstete Bohnen um ihr Geschmacksplateau zu erreichen. Bei diesen internen Nachreaktionen wird Kohlendioxid freigesetzt, - Röstbohnen gasen eine Weile nach der Röstung Kohlendioxid aus. Es gibt wohl kein überwältigerendes Geruchserlebnis als wenn man seine Nase in einen Behälter mit vor 2 Tagen gerösteten Bohnen steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten verliert die Bohne an Gewicht und nimmt an Volumen zu, die Dichte verringert sich so auf 1/3 der ursprünglichen Rohbohne. Der meiste Gewichtsverlust kommt durch Wasser, das in Rohbohnen mit cá. 12% vertreten ist (je nach Lagerung und Aufbereitung). Die Bohnen selbst verlieren auch an Substanz, z. B. die Bohnenhäutchen oder auch Teile der Zellwand. Insgesamt verliert die Rohbohne, je nach Röstgrad, zwischen 12 und 18% an Gewicht, diesen Verlust nennt man Einbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röster ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimroester.jpg|thumb|Heimröster aus dem beginnenden 20. Jhd.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professionelle Röster rösten natürlich nicht mit der Pfanne auf dem Herd, sondern mit Röstmaschinen, die viele Variablen kontrollierbar machen. Ich lasse hier erstmal die großen Industrieröstanlagen aus, da die nach anderen Prinzipien und mit anderen Grundvorstellungen arbeiten als sagen wir mal die Rösterei um die Ecke. Der ideale Röstmeister will nämlich vor allem das beste für die Bohne und seine Kunden (und nicht möglichst viel Profit aus möglichst billiger Rohware schlagen, wie das die Großröster oft machen). Für den handwerklichen Kleinröster hat sich vor allem eine Methode durchgesetzt, - die der Trommelröstung. In kleinen Röstereien stehen auch Trommelröster, mit denen man 5-10kg pro Durchgang rösten kann. Es geht auch ein paar Nummern größer. Zwischen 120kg und einigen Tonnen pro Durchgang ist alles machbar. Im Prinzip sind diese Röster aber alle gleich. In einer rotierenden Trommel, die von außen aber auch durch einen durchgesaugten heißen Luftstrom innnen beheizt wird, befinden sich die Bohnen. Die Trommel rotiert und durch eingeschweißte Schikanen werden die Bohnen durcheinandergewirbelt. Mithilfe einer kleinen Schaufel, die an der Stirnseite in die Trommel ragt, kann man den aktuellen Stand der Röstung verfolgen und wenns soweit ist, die Bohnen durch Öffnen einer Klappe aus der Trommel fallen lassen, - auf eine Art Kühlsieb, wo sie so schnell wie möglich unter Rühren und durch Luftabsaugung abgekühlt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Röster kennt seine Bohnen ganz genau. Er weiß bei jeder Bohnensorte (d.H. Herkunft und Qualität - z.B. Kenya AA für einen kenianischen Arabica der höchsten Qualitätsstufe, der AA Sortierung), welches Profil er rösten muss, um das Optimum aus ihr herauszuholen. Ein Röstprofil legt fest, zu welcher Zeit während der Röstung welche Temperatur in der Röstkammer herrschen soll und wie steil oder flach die Temperaturanstiege oder -abfälle sein müssen. Man kann ein Röstprofil als Zeit/Temperatur-Diagramm grafisch darstellen. Jede Sorte hat ein etwas anderes optimales Röstprofil. Zusätzlich ist natürlich noch wichtig, wie der Kaffee danach getrunken werden soll, - als Filterkaffee oder Espresso - eine Vorgabe, die mit der Röstendtemperatur zusammenhängt. Je höher die Röstendtemperatur, desto mehr geht der Kaffee in Richtung Espresso. Fürwahr viele Faktoren, die beachtet werden müssen - und da ein Trommelröster etwas träge ist in der Temperaturmodulation, wird dem Röstmeister sehr viel Fingerspitzengefühl abverlangt, wann er die Temperatur (meistens durch Gasbrenner) hochregelt oder lieber nicht und vor allem, wann er die Röstung abbricht und die Bohnen durch Öffnen einer Klappe an der Vorderseite aus der Trommel holt. Bei 50kg Kaffee kann man schnell einiges an Wert zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grundsätzliche Unterschied zwischen der Röstung eines handwerklich arbeitenden Kleinrösters (5kg bis 120kg pro Röstdurchgang) und eines auf Profit orientierten Großrösters (Tonnen pro Röstdurchgang oder kontinuierliche Röstung) ist die Röstzeit und die Rösttemperatur. &lt;br /&gt;
Man kann nämlich eine Bohne auch in 90 Sekunden ordentlich dunkel rösten, nur muss man dann die Temperatur auf über 400°C erhöhen. Großröster machen das so, denn Zeit ist Geld. Das sind dann auch keine Trommelröster mehr sondern sogenannte Fluid-Bed- bzw.  Heißluftröstmaschinen unglaublichen Ausmaßes. Es gibt noch andere Techniken, die auf Großdurchsatz ausgelegt sind. Allen gemeinsam ist, wie gesagt, eine hohe Rösttemperatur und eine geringe Röstzeit. &lt;br /&gt;
Ein Kleinröster, wenn er es gut mit der Bohne meint, braucht da schon etwas länger. Typische Röstzeiten für eine Trommelröstung sind 15-25 Minuten, die dabei erreichten Temperaturen liegen zwischen 200°C und 230°C, je nach Rösttiefe.&lt;br /&gt;
Wo liegt der Unterschied im Geschmack? Nun, bei einer 90 Sekunden Schockröstung haben die Bohnen nicht genügend Zeit, richtig auszurösten - von irgendwelchen zeitintensiveren Maillard-Reaktionen oder dem Abbau von Chlorogensäure ganz zu schweigen. Das Ergebnis ist eine säuerlichere Tasse Kaffee, die umso saurer zu schmecken scheint, je mehr sie abkühlt und es wegen dem höherem Chlorogensäuregehalt nicht so gut zum Magen meint.&lt;br /&gt;
In einer langsamen Röstung bei niedriger Temperatur hat die Bohne im besten Falle viel der ungünstigen Chlorogensäure verloren und viel an Aroma gewonnen. Guter Kaffee aus Langzeitröstung ist daher in der Regel bekömmlicher und aromatischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbströsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt gute Gründe seinen Kaffee selbst zu rösten, es gibt allerdings auch ebenso gute Gründe, die dagegen sprechen ;-). Vielleicht erstmal die Gründe, die dagegen sprechen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee rösten stinkt! Nicht der betörende Duft frisch gerösteten Kaffees durchflutet den Raum, sondern mehr ein säuerlich, dumpfer, manchmal erdig aber immer verbrannter Geruch steht danach in der Luft. Je mehr in einem Durchgang geröstet wird, umso mehr stinkt es und um so vernebelter wird die Küche. Mengen von 250gr. aufwärts sollten grundsätzlich in einem gut belüfteten Raum, oder gleich draußen geröstet werden. Der so begehrte Kaffeegeruch stellt sich erst 12h nach der Röstung ein, bis dahin muss man mit dem verbrannten Geruch, der sich auch gerne in der Kleidung und allem aus Stoff festsetzt, leben. Ein weiterer Grund, der dagegen spricht ist, dass es kaum vernünftige Röstmaschinen für den Hausgebrauch gibt. Es gibt ca. 4 Heißluftröster- und 2 Trommelröstermodelle auf dem Markt, - jedes hat so seine Macken. Und alle bieten sie eigentlich viel zu wenig Kontrolle über den Röstverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Selberrösten hat auch seine guten Seiten (wer hätte das gedacht). Einer der Hauptvorteile ist natürlich die nicht zu übertreffende Frische der Röstung, frischer kann Kaffee gar nicht sein. Und frisch gerösteter Kaffee ist ein starkes Argument - vor allem, wenn man in einer Gegend lebt, in der der nächste Shopröster 50km entfernt liegt und sonst nur Jacobs Dröhnung im Supermarktregal zu finden ist. Ein anderer nicht zu unterschätzender  Faktor ist die Auswahl der Bohnensorten, die man selber bestimmen kann. Endlich kann man rausfinden, wie der Geschmacksunterschied zwischen Kaffee aus Columbien und Kaffee aus Costa Rica ist. Ob man lieber die erdig-wuchtige Fülle indonesischer Kaffees der aromatischen Spritzigkeit ostafrikanischer Kaffees vorzieht. Oder wie sich äthiopischer Kaffee im Geschmack verändert, wenn er trocken statt nass aufbereitet wurde...es gibt tausend Dinge zu entdecken. Zusätzlich kann man noch mit der Röstung spielen. Manche Sorten, z.B. ein Bugisu-Kaffee aus Uganda, verändern ihren Geschmack radikal, wenn sie länger geröstet wurden. Bugisu schmeckt, hell geröstet und als Filterkaffee getrunken, leicht nach Honig. Dunkler geröstet und als Espresso getrunken kommt plötzlich eine ganz deutliche Schokoladigkeit zum Vorschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem für Espressoliebhaber kommt hier ein ganz neues Argument ins Spiel: Man kann sich seine Lieblingsespressosorte selber zusammestellen! Zugegeben, bis dahin ist es ein weiter, steiniger, bisweilen sehr frustrierender Weg. Aber man fängt plötzlich an, viel mehr über Espresso zu wissen als man jemals dachte. Es gibt diese wenigen Momente, wo man eine Mischung und Röstung erwischt hat, die absolut perfekt geworden ist. Körper, Geschmack, Aroma, alles hat man richtig getroffen, man wünschte man hätte mindestens ein Kilo oder mehr davon, - aber meistens ist nach 5 Tassen schon wieder Schluss, weil viele Haushaltsröster nur 80-100gr. auf einmal rösten können. Der Versuch, diese perfekte Röstung zu duplizieren scheitert dann meistens kläglich. Es bleibt nichts anderes übrig, als die Jagd nach der perfekten Mischung wieder aufzunehmen.(das haben übrigens erfahrene Shopröster den Heimdilettanten voraus: Sie können immer wieder reproduzierbar die gleiche Mischung rösten - konstante Qualität eben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie geht’s? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:heimroester_beginn.jpg|right|Heimröster Modell Precision von der Firma Hearthware]][[Bild: heimroester_5min.jpg|right| ...nach 5 min]]&lt;br /&gt;
Wie oben schonmal erwähnt könnte man theoretisch zu Hause mit einer Pfanne auf dem Herd rösten. Das ist allerdings etwas aufwendig, da man während des ganzen Röstvorgangs die Bohnen umrühren sollte, damit sie nicht anbrennen. Bei bis zu 20 Minuten Röstzeit wird einem bei dieser Methode irgendwann der Arm abfallen. &lt;br /&gt;
Nicht so gut. &lt;br /&gt;
Die nächste Möglichkeit zu Hause zu rösten ist, die Bohnen in einer dünnen Lage (eine Bohnenlage) auf einem Backblech im Ofen zu rösten, hier muss man nur noch den Ofen einschalten und die fertigen Bohnen rechtzeitig rausholen. Nachteil dabei ist, dass viele Öfen nicht schnell genug oder vielleicht auch überhaupt nicht die benötige Temperatur von ca. 230°C erzeugen können. Sind die Bohnen zu lange einer zu niedrigen Temperatur ausgesetzt fangen sie „anzubacken“ und nicht zu rösten, was man dann auch unangenehm im Kaffee schmeckt. Ein weiteres Problem bei dieser Methode sind die Bohnenhäutchen. Das ist eine dünne, pergamentartige Hülle, die sich beim Rösten von der Bohne löst und im ungünstigsten Fall überall herumfliegt. Geschmacklich beeinträchtigt sie die fertige Röstbohne nicht (deswegen sammelt so mancher Großröster die sich lösenden Bohnenhäutchen und gibt sie später, wenn der Röstkaffee gemahlen wird, wieder zu. - Kaffee wird eben nach Gewicht verkauft!), aber lästig sind sie allemal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten kauft man sich wie gesagt eine kleine Haushaltsröstmaschine. Die sind gar nicht mal mehr so exotisch, wie sie vor einigen Jahren waren - aber in jedem Kaufhaus findet man sie trotzdem noch nicht. Die preiswerteren Haushaltsröster arbeiten nach dem Heißluftprinzip, eine alternative Methode zur Trommelröstung. Durch eine Art Fön werden die Bohnen durcheinandergewirbelt und aufgeheizt. Die dabei sich lösenden Bohnenhäutchen werden aufgefangen. Meist ist die Röstkammer, in der sich die Bohnen befinden, aus Glas. Damit kann man den Röstverlauf der Bohnen gut beobachten. Sind die Bohnen fertiggeröstet, dann schaltet man die Heizung aus und die jetzt kalte Luft des Föns kühlt die Bohnen. Voila, - fertig ist das Selbstgeröstete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer vielleicht nicht das nötige Kleingeld für einen Röstautomaten besitzt, kann es zunächst auch erst einmal mit einem Popcorn-Röster versuchen (ca. €10). Die Einstellungsmöglichkeiten sind sicherlich im Vergleich zu einem elektronisch gesteuerten Röster sehr bescheiden (die einzige Variable ist meist die Laufzeit, evtl. kann man auch versuchen, das Gerät mit und ohne Deckel zu betreiben), es lassen sich aber durchaus brauchbare Ergebnisse erzielen. Aufpassen sollte man  mit den transparenten Deckeln der Geräte, die bei längerer Laufzeit gerne schmelzen. Und natürlich sollte man sich vor Augen halten, dass ein Popcorn-Maker nun mal ursprünglich nicht zum Kaffeerösten gebaut wurde (also VORSICHT!!!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Röstung spielt sich bei Temperaturen zwischen 145°C und 230°C ab. Bis 145°C passiert nicht viel, die Bohnen (die im Rohzustand gelb oder grün sind) werden langsam braun, der Geruch ändert sich von heuartig nach leicht buttrig. Zwischen 145°C und 200°C finden verschiedene Maillard-Reaktionen statt, Kaffeearomastoffe werden gebildet. Bei 200°C ist der Druck des verdunstenden Wassers (Rohkaffee hat ca. 12% Feuchtigkeit) so hoch (20-25bar), dass sie an der mittleren Kerbe aufplatzen. Dieses Aufplatzen ist hörbar und wird als '''erster Crack''' bezeichnet. Während der Röstung nimmt man dies als Anschwellen und ca. eine Minute später als Abflachen von Poppgeräuschen wahr. Die Bohnen werden jetzt immer dunkler. Das eheste Stadium, bei dem die Röstung (für Filterkaffee) abbrechen kann ist dann erreicht, wenn alle Bohnen eine uniforme Braunfärbung angenommen haben, oft 30s-1min nach dem ersten Crack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 200°C beginnen sich Zucker in der Bohne zu karamellisieren, der „Röstgeschmack“ entsteht. Sind ca. 230°C erreicht, beginnen die Bohnen Stücke aus ihrer Zellwand zu verlieren, sie werden einfach abgesprengt. Das damit einhergehende, etwas leisere Geräusch wird '''zweiter Crack''' genannt. Wie der erste Crack, beginnt der zweite Crack verhalten, steigert sich zu einem kontinuierlichen Knistern und flacht dann wieder ab. Normalerweise ist bei einsetzendem zweitem Crack schon eine ausreichende Rösttiefe für Espresso erreicht. Bei 245°C hört der zweite Crack wieder auf, die Bohnen haben meist während des zweiten Cracks schon angefangen ölig zu glänzen: Das sind Öle, Fette und sonstige Zellinhaltsstoffe, die durch die Hitze aus der Bohne getrieben werden. Die Bohnen sind jetzt auch schon sehr dunkel, fast schwarz. Spätestens jetzt sollte man aufgehört haben – noch tiefer geröstet schmeckt der Kaffee nur noch nach Holzkohle (und spätestens dann kommt auch durch die heftige Rauchentwicklung die Feuerwehr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Röstereien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Röster Selbstbauen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem die oft doch recht teuren Röstmaschinen zu teuer sind kann sich auch ganz leicht behelfen. Im folgenden werden einige Beispiele für Selbstbauröster vorgestellt. Natürlich gibt es darüber hinaus viele andere Möglichkeiten, sich einen Röster zu bauen. Wer Tante Google bemüht wird sicherlich auch fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung ein Erfahrungsbericht über einen [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/30649-schei-benkleisterle-r-ster-brennt-lichterloh.html Röstbrand]...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heißluftpistole ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau einer einfachen Heißluft-Röstmaschine ist mit minimalem Materialaufwand und nur wenig Investitionen zu realisieren. Mit einer Heißluftpistole und einem Akkuschrauber (beides im Zweifelsfall für ~10-15 Euro im Baumarkt zu erstehen, eine bessere Heißluftpistole ist allerdings empfohlen), einem Hamsterlaufrad, einem Alu(!!)-Fliegengitter und einem Gewindestab ist der Röster schon fertig. Ein einfaches Holzgehäuse, mit einer Kerbe zum Reinschieben des auf den Gewindestab montierten und mit Fliegengitter bespannten Laufrades, den Akkuschrauber etwas aufbocken und an den Gewindestab schrauben, loslaufen lassen, dann die Heißluftpistole vor das Ganze, und los geht es.&lt;br /&gt;
Detaillierte Bilder sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://tmp.kanojo.de/roester/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei weiteren Fragen zu diesem Roester an &amp;lt;kaffee at nebuk punkt de&amp;gt; wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Ideen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Möglichkeiten sind der [[VitalGrill]], ein modifizierter Hähnchengrill oder eine [[Popcornmaschine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Ideen über &amp;quot;Rohmaterial&amp;quot; für [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58589-diy-trommel.html Trommeln].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste von Selbstbauprojekten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/31484-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v1-1-a.html !_Modemburner_! =&amp;gt; (I) roast tube reloaded (Hähnchengrill-Röster v1.1)] und [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/36235-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v2-0-a.html Hähnchengrill-Röster v2.0]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/17156-r-ster-f-r-arme-bohnenr-sten-im-frisierten-h-hnchengrill-10.html Langer Thread zum Hähnchengrill]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/45531-umbauprojekt-quigg-mini-ofen-heimr-ster.html Noch ein Mini-Ofen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58663-elpressos-birnenr-ster.html Grill-Röster (Weber Q140 ELektro-Grill)]&lt;br /&gt;
* [http://www.sweetmarias.com/homemade-homeroasters.php Lange Liste englischer Bastelprojekte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaffeeröster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushaltsröster (bis ca. 300g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
*[[Alpenröst]]&lt;br /&gt;
*[[Behmor 1600]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-101]]&lt;br /&gt;
*[[Hottop Coffee Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[i-Roast]]&lt;br /&gt;
*[[iCoffee]]&lt;br /&gt;
*[[Presso Smart Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[Röstbiene]]&lt;br /&gt;
*[[Röstmeister]]&lt;br /&gt;
*[[Quest M3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ladenröster (bis ca. 1500g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ladenröster]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-1200]]&lt;br /&gt;
*[[Petroncini BRICIOLA]]&lt;br /&gt;
*[[Massol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrielle Kaffeeröster===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dennoch lieber eine etwas industriellere Version eines Kaffeerösters will dem kann bei der Fa. [http://www.buhlergroup.com/59169EN.asp?grp=60&amp;amp;org=70_46&amp;amp;lang=DE&amp;amp;nav=80_20_10_32 Bühler] oder [http://www.petroncini.com/ita/petroncini.asp?Sez=petroncini Petroncini] sicherlich weitergeholfen werde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Gene_Caf%C3%A9_CBR-101&amp;diff=24070</id>
		<title>Gene Café CBR-101</title>
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		<updated>2014-06-03T10:45:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: Preis hat sich bei den meisten Shops erhöht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Verbessern|Kaum Info}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Gene CBR 101 1.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Gene CBR 101 2.jpg|thumb|{{PAGENAME}}, Rückseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herstellerland: Korea&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neupreis: 390€ - 430€&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max. Kapazität: 300g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Timer und Temperaturkontrolle. Erhältlich in den Farben Schwarz und Rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile  : relativ preiswert, passende Kapazität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile : Motor und Gebläse relativ laut 1. und 2. &amp;quot;crack&amp;quot; deshalb nicht leicht zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Hersteller: http://www.genecafe.co.kr/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Promotion-Video Englisch (Hersteller): http://youtu.be/RaleiDZogkk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Video-Anleitung Englisch (Hersteller): http://youtu.be/1DzpzdJr1Gk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Haushaltsröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
	</entry>
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[[Kategorie:Ladenröster]]&lt;br /&gt;
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&lt;div&gt;[[Kaffee rösten]]&lt;br /&gt;
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		<updated>2013-07-06T10:33:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: Die Seite wurde neu angelegt: „Kaffee rösten“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kaffee rösten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kategorie:Haushaltsr%C3%B6ster&amp;diff=21687</id>
		<title>Kategorie:Haushaltsröster</title>
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		<updated>2013-07-06T10:32:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kaffee rösten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kategorie:Haushaltsr%C3%B6ster&amp;diff=21686</id>
		<title>Kategorie:Haushaltsröster</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kategorie:Haushaltsr%C3%B6ster&amp;diff=21686"/>
		<updated>2013-07-06T10:31:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kaffee rösten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ladenröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=21685</id>
		<title>Kaffee rösten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=21685"/>
		<updated>2013-07-06T10:30:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: /* Kaffeeröster */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
  | __TOC__&lt;br /&gt;
  |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeerösten kann eigentlich jeder. Man braucht dazu nur eine Hitzequelle, einen feuerfesten Behälter und etwas zum Umrühren. Ach ja und Rohbohnen natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungerösteten Rohkaffee kennt heutzutage kaum jemand mehr. Zu sehr ist Kaffee zu etwas geworden, dass man ziegelförmig und vakuumverpackt im Supermarkt kauft. Liegt es dann als schwarzbraunes Pulver im Filter unserer Kaffeemaschine, dann kann man sich eigentlich nicht vorstellen, dass Kaffee der Kern einer roten Frucht ist, die an Bäumen wächst. Die großen Kaffeekonzerne haben uns mit ihrer Werbung von verführerisch duftenden Tassen voller Kaffee, die garantiert von den Gästen ausgetrunken werden, wenn man nur die richtige Sorte kauft, einfach das Wissen vom Kaffee als pflanzliches Produkt genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber von vorne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee kommt also als Rohbohne in unseren Häfen an. Kaffee mittlerer bis sehr guter Qualität wird traditionell in Jutesäcken zu 60kg transportiert, Kaffee schlechter Qualität oder für Großröster (was evtl. dasselbe ist) kommt auch als lose Schüttware in Containern übers Meer. Ganz besonders teurer Kaffee, wie z.B. der [[Jamaica Blue Mountain]] (JBM) wird sogar in vernagelten Holzfässern geliefert. Damit soll sichergestellt werden, dass der teure JBM nicht irgendwo zwischen der Plantage und dem Röster in Deutschland durch andere Bohnen ersetzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird er in Lagerhäuser gebracht und wartet auf den Abverkauf durch Röster im ganzen Land (etwas naiv ausgedrückt, die Wirklichkeit sieht etwas anders aus). Rohkaffee ist mehrere Jahre (max. 2 Jahre, aber wirklich maximal!) lang haltbar, fängt aber im Allgemeinen nach ca. 1 Jahr an, seine Frische zu verlieren. Die oft grünen bis blaugrünen Bohnen verlieren mit der Zeit an Farbe und bleichen aus. Das ist aber extrem von der Kaffeesorte, dem Anbauland und der Verarbeitungsmethode abhängig. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röstprozess ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt: rösten kann jeder. Der Röstprozess läuft innerhalb eines Temperaturfensters von 180-230°C ab, gemessen an der Bohneninnentemperatur. Grob gesagt kann man ein paar Esslöffel Rohbohnen in eine Pfanne werfen und auf den Herd stellen. Unter ständigem Rühren und bei voller Hitze ändert sich die Bohnenfarbe von grün zu intensivem Grün, später Gelb, Gelbbraun, Braun schließlich Dunkelbraun. Spätestens zwischen Gelbbraun und Braun beginnen die Bohnen etwas verbrannt zu riechen, - von Braun nach Dunkelbraun sogar zu rauchen. Schnelles Rühren nicht vergessen und - genau - Fenster öffnen. Die ganze Röstung dauert zwischen 10 und 20 Minuten. Während der Röstzeit fangen die Bohnen irgendwann an zu knacken und zu knistern. Dieses Knacken hört nach 1 Minute auf, kommt aber später nochmal, diesmal leiser. Beim zweiten Knacken fangen die Bohnen an zu Zerplatzen und dies sollte man möglichst verhindern, da sie sogar für Espresso nun zulange geröstet worden sind! Will man Filterkaffee damit machen, dann sollte man sie nach Abschluß des ersten Knackens vom Herd nehmen. Einfache Sache, oder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun so einfach ist es leider nicht. Mit oben genannter Methode kann man zwar Kaffee rösten, hat aber zu viele schwer kontrollierbare Variablen, um die Bohnen reproduzierbar gut zu rösten. Ganz abgesehen vom Gestank und der Freundin/Frau (oder auch Freund/Mann), die spätestens nach dem fünften Rösten auszieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten ist es wie mit der Espressoherstellung, je intensiver man sich damit befasst, umso mehr Variablen tauchen auf und umso weniger weiß man. Der Reihe nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Reaktion, die bei der Röstung abläuft, ist eine chemische. Die Maillard-Reaktion. Bei ihr verbinden sich verschiedene Zucker und Proteine, bzw. deren Aminosäuren zu neuen Verbindungen, - genügend hohe Temperatur, - ab 145°C bis ca. 200°C vorausgesetzt. Es entstehen &amp;quot;Röststoffe&amp;quot;. Die gleiche Maillard-Reaktion sorgt z.B. für eine knusprige Kruste beim Brot oder Brötchen, oder auch für den Bratgeschmack, wenn man Fleisch in der Pfanne brutzelt. Neben der Maillard-Reaktion laufen bei der Röstung auch noch andere Reaktionen ab, die man bis heute nicht vollständig aufklären konnte. Faktisch enthält gerösteter Kaffee zwischen 800 und 1200 aromatische Verbindungen. Dabei läßt sich kein einzelner &amp;quot;Kaffeearomastoff&amp;quot; isolieren, - es ist eher das Zusammenspiel von vielen Stoffen in unterschiedlichen Konzentrationen, die das typische Kaffeearoma erzeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Röstprozess lässt sich durch sensorische Merkmale der Bohnen in verschiedene Phasen einteilen. Dabei spielt das Aussehen und das Volumen der Bohnen während der Röstung eine große Rolle. Das deutlichste Signal ist jedoch die Geräusche des ersten, bzw. zweiten Cracks der Rohbohnen. Der Röster kann anhand dieser Merkmale erkennen, welche Aromen, Säure, Geschmack und Körper der Kaffee in der Tasse später haben wird. So entwickelt eine Bohne z.B. während der ersten Röstphasen eine starke, spritzige Säure, welche im weiteren Verlauf der Röstung abnimmt. Mit etwas Erfahrung und Wissen lässt sich so der gewünschte Kaffee kreieren. Übersichtliche Aufstellungen der einzelnen Röstphasen finden sich z.B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.sweetmarias.com/library/content/using-sight-determine-degree-roast Sweet Maria's Determine Degree of Roast] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Röstreaktion hört nach dem Rösten und Abkühlen nicht auf. Die Bohne &amp;quot;arbeitet&amp;quot; weiter. Mindestens 12h, meistens aber noch länger - bis zu 72h brauchen geröstete Bohnen um ihr Geschmacksplateau zu erreichen. Bei diesen internen Nachreaktionen wird Kohlendioxid freigesetzt, - Röstbohnen gasen eine Weile nach der Röstung Kohlendioxid aus. Es gibt wohl kein überwältigerendes Geruchserlebnis als wenn man seine Nase in einen Behälter mit vor 2 Tagen gerösteten Bohnen steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten verliert die Bohne an Gewicht und nimmt an Volumen zu, die Dichte verringert sich so auf 1/3 der ursprünglichen Rohbohne. Der meiste Gewichtsverlust kommt durch Wasser, das in Rohbohnen mit cá. 12% vertreten ist (je nach Lagerung und Aufbereitung). Die Bohnen selbst verlieren auch an Substanz, z. B. die Bohnenhäutchen oder auch Teile der Zellwand. Insgesamt verliert die Rohbohne, je nach Röstgrad, zwischen 12 und 18% an Gewicht, diesen Verlust nennt man Einbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röster ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimroester.jpg|thumb|Heimröster aus dem beginnenden 20. Jhd.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professionelle Röster rösten natürlich nicht mit der Pfanne auf dem Herd, sondern mit Röstmaschinen, die viele Variablen kontrollierbar machen. Ich lasse hier erstmal die großen Industrieröstanlagen aus, da die nach anderen Prinzipien und mit anderen Grundvorstellungen arbeiten als sagen wir mal die Rösterei um die Ecke. Der ideale Röstmeister will nämlich vor allem das beste für die Bohne und seine Kunden (und nicht möglichst viel Profit aus möglichst billiger Rohware schlagen, wie das die Großröster oft machen). Für den handwerklichen Kleinröster hat sich vor allem eine Methode durchgesetzt, - die der Trommelröstung. In kleinen Röstereien stehen auch Trommelröster, mit denen man 5-10kg pro Durchgang rösten kann. Es geht auch ein paar Nummern größer. Zwischen 120kg und einigen Tonnen pro Durchgang ist alles machbar. Im Prinzip sind diese Röster aber alle gleich. In einer rotierenden Trommel, die von außen aber auch durch einen durchgesaugten heißen Luftstrom innnen beheizt wird, befinden sich die Bohnen. Die Trommel rotiert und durch eingeschweißte Schikanen werden die Bohnen durcheinandergewirbelt. Mithilfe einer kleinen Schaufel, die an der Stirnseite in die Trommel ragt, kann man den aktuellen Stand der Röstung verfolgen und wenns soweit ist, die Bohnen durch Öffnen einer Klappe aus der Trommel fallen lassen, - auf eine Art Kühlsieb, wo sie so schnell wie möglich unter Rühren und durch Luftabsaugung abgekühlt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Röster kennt seine Bohnen ganz genau. Er weiß bei jeder Bohnensorte (d.H. Herkunft und Qualität - z.B. Kenya AA für einen kenianischen Arabica der höchsten Qualitätsstufe, der AA Sortierung), welches Profil er rösten muss, um das Optimum aus ihr herauszuholen. Ein Röstprofil legt fest, zu welcher Zeit während der Röstung welche Temperatur in der Röstkammer herrschen soll und wie steil oder flach die Temperaturanstiege oder -abfälle sein müssen. Man kann ein Röstprofil als Zeit/Temperatur-Diagramm grafisch darstellen. Jede Sorte hat ein etwas anderes optimales Röstprofil. Zusätzlich ist natürlich noch wichtig, wie der Kaffee danach getrunken werden soll, - als Filterkaffee oder Espresso - eine Vorgabe, die mit der Röstendtemperatur zusammenhängt. Je höher die Röstendtemperatur, desto mehr geht der Kaffee in Richtung Espresso. Fürwahr viele Faktoren, die beachtet werden müssen - und da ein Trommelröster etwas träge ist in der Temperaturmodulation, wird dem Röstmeister sehr viel Fingerspitzengefühl abverlangt, wann er die Temperatur (meistens durch Gasbrenner) hochregelt oder lieber nicht und vor allem, wann er die Röstung abbricht und die Bohnen durch Öffnen einer Klappe an der Vorderseite aus der Trommel holt. Bei 50kg Kaffee kann man schnell einiges an Wert zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grundsätzliche Unterschied zwischen der Röstung eines handwerklich arbeitenden Kleinrösters (5kg bis 120kg pro Röstdurchgang) und eines auf Profit orientierten Großrösters (Tonnen pro Röstdurchgang oder kontinuierliche Röstung) ist die Röstzeit und die Rösttemperatur. &lt;br /&gt;
Man kann nämlich eine Bohne auch in 90 Sekunden ordentlich dunkel rösten, nur muss man dann die Temperatur auf über 400°C erhöhen. Großröster machen das so, denn Zeit ist Geld. Das sind dann auch keine Trommelröster mehr sondern sogenannte Fluid-Bed- bzw.  Heißluftröstmaschinen unglaublichen Ausmaßes. Es gibt noch andere Techniken, die auf Großdurchsatz ausgelegt sind. Allen gemeinsam ist, wie gesagt, eine hohe Rösttemperatur und eine geringe Röstzeit. &lt;br /&gt;
Ein Kleinröster, wenn er es gut mit der Bohne meint, braucht da schon etwas länger. Typische Röstzeiten für eine Trommelröstung sind 15-25 Minuten, die dabei erreichten Temperaturen liegen zwischen 200°C und 230°C, je nach Rösttiefe.&lt;br /&gt;
Wo liegt der Unterschied im Geschmack? Nun, bei einer 90 Sekunden Schockröstung haben die Bohnen nicht genügend Zeit, richtig auszurösten - von irgendwelchen zeitintensiveren Maillard-Reaktionen oder dem Abbau von Chlorogensäure ganz zu schweigen. Das Ergebnis ist eine säuerlichere Tasse Kaffee, die umso saurer zu schmecken scheint, je mehr sie abkühlt und es wegen dem höherem Chlorogensäuregehalt nicht so gut zum Magen meint.&lt;br /&gt;
In einer langsamen Röstung bei niedriger Temperatur hat die Bohne im besten Falle viel der ungünstigen Chlorogensäure verloren und viel an Aroma gewonnen. Guter Kaffee aus Langzeitröstung ist daher in der Regel bekömmlicher und aromatischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbströsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt gute Gründe seinen Kaffee selbst zu rösten, es gibt allerdings auch ebenso gute Gründe, die dagegen sprechen ;-). Vielleicht erstmal die Gründe, die dagegen sprechen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee rösten stinkt! Nicht der betörende Duft frisch gerösteten Kaffees durchflutet den Raum, sondern mehr ein säuerlich, dumpfer, manchmal erdig aber immer verbrannter Geruch steht danach in der Luft. Je mehr in einem Durchgang geröstet wird, umso mehr stinkt es und um so vernebelter wird die Küche. Mengen von 250gr. aufwärts sollten grundsätzlich in einem gut belüfteten Raum, oder gleich draußen geröstet werden. Der so begehrte Kaffeegeruch stellt sich erst 12h nach der Röstung ein, bis dahin muss man mit dem verbrannten Geruch, der sich auch gerne in der Kleidung und allem aus Stoff festsetzt, leben. Ein weiterer Grund, der dagegen spricht ist, dass es kaum vernünftige Röstmaschinen für den Hausgebrauch gibt. Es gibt ca. 4 Heißluftröster- und 2 Trommelröstermodelle auf dem Markt, - jedes hat so seine Macken. Und alle bieten sie eigentlich viel zu wenig Kontrolle über den Röstverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Selberrösten hat auch seine guten Seiten (wer hätte das gedacht). Einer der Hauptvorteile ist natürlich die nicht zu übertreffende Frische der Röstung, frischer kann Kaffee gar nicht sein. Und frisch gerösteter Kaffee ist ein starkes Argument - vor allem, wenn man in einer Gegend lebt, in der der nächste Shopröster 50km entfernt liegt und sonst nur Jacobs Dröhnung im Supermarktregal zu finden ist. Ein anderer nicht zu unterschätzender  Faktor ist die Auswahl der Bohnensorten, die man selber bestimmen kann. Endlich kann man rausfinden, wie der Geschmacksunterschied zwischen Kaffee aus Columbien und Kaffee aus Costa Rica ist. Ob man lieber die erdig-wuchtige Fülle indonesischer Kaffees der aromatischen Spritzigkeit ostafrikanischer Kaffees vorzieht. Oder wie sich äthiopischer Kaffee im Geschmack verändert, wenn er trocken statt nass aufbereitet wurde...es gibt tausend Dinge zu entdecken. Zusätzlich kann man noch mit der Röstung spielen. Manche Sorten, z.B. ein Bugisu-Kaffee aus Uganda, verändern ihren Geschmack radikal, wenn sie länger geröstet wurden. Bugisu schmeckt, hell geröstet und als Filterkaffee getrunken, leicht nach Honig. Dunkler geröstet und als Espresso getrunken kommt plötzlich eine ganz deutliche Schokoladigkeit zum Vorschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem für Espressoliebhaber kommt hier ein ganz neues Argument ins Spiel: Man kann sich seine Lieblingsespressosorte selber zusammestellen! Zugegeben, bis dahin ist es ein weiter, steiniger, bisweilen sehr frustrierender Weg. Aber man fängt plötzlich an, viel mehr über Espresso zu wissen als man jemals dachte. Es gibt diese wenigen Momente, wo man eine Mischung und Röstung erwischt hat, die absolut perfekt geworden ist. Körper, Geschmack, Aroma, alles hat man richtig getroffen, man wünschte man hätte mindestens ein Kilo oder mehr davon, - aber meistens ist nach 5 Tassen schon wieder Schluss, weil viele Haushaltsröster nur 80-100gr. auf einmal rösten können. Der Versuch, diese perfekte Röstung zu duplizieren scheitert dann meistens kläglich. Es bleibt nichts anderes übrig, als die Jagd nach der perfekten Mischung wieder aufzunehmen.(das haben übrigens erfahrene Shopröster den Heimdilettanten voraus: Sie können immer wieder reproduzierbar die gleiche Mischung rösten - konstante Qualität eben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie geht’s? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:heimroester_beginn.jpg|right|Heimröster Modell Precision von der Firma Hearthware]][[Bild: heimroester_5min.jpg|right| ...nach 5 min]]&lt;br /&gt;
Wie oben schonmal erwähnt könnte man theoretisch zu Hause mit einer Pfanne auf dem Herd rösten. Das ist allerdings etwas aufwendig, da man während des ganzen Röstvorgangs die Bohnen umrühren sollte, damit sie nicht anbrennen. Bei bis zu 20 Minuten Röstzeit wird einem bei dieser Methode irgendwann der Arm abfallen. &lt;br /&gt;
Nicht so gut. &lt;br /&gt;
Die nächste Möglichkeit zu Hause zu rösten ist, die Bohnen in einer dünnen Lage (eine Bohnenlage) auf einem Backblech im Ofen zu rösten, hier muss man nur noch den Ofen einschalten und die fertigen Bohnen rechtzeitig rausholen. Nachteil dabei ist, dass viele Öfen nicht schnell genug oder vielleicht auch überhaupt nicht die benötige Temperatur von ca. 230°C erzeugen können. Sind die Bohnen zu lange einer zu niedrigen Temperatur ausgesetzt fangen sie „anzubacken“ und nicht zu rösten, was man dann auch unangenehm im Kaffee schmeckt. Ein weiteres Problem bei dieser Methode sind die Bohnenhäutchen. Das ist eine dünne, pergamentartige Hülle, die sich beim Rösten von der Bohne löst und im ungünstigsten Fall überall herumfliegt. Geschmacklich beeinträchtigt sie die fertige Röstbohne nicht (deswegen sammelt so mancher Großröster die sich lösenden Bohnenhäutchen und gibt sie später, wenn der Röstkaffee gemahlen wird, wieder zu. - Kaffee wird eben nach Gewicht verkauft!), aber lästig sind sie allemal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten kauft man sich wie gesagt eine kleine Haushaltsröstmaschine. Die sind gar nicht mal mehr so exotisch, wie sie vor einigen Jahren waren - aber in jedem Kaufhaus findet man sie trotzdem noch nicht. Die preiswerteren Haushaltsröster arbeiten nach dem Heißluftprinzip, eine alternative Methode zur Trommelröstung. Durch eine Art Fön werden die Bohnen durcheinandergewirbelt und aufgeheizt. Die dabei sich lösenden Bohnenhäutchen werden aufgefangen. Meist ist die Röstkammer, in der sich die Bohnen befinden, aus Glas. Damit kann man den Röstverlauf der Bohnen gut beobachten. Sind die Bohnen fertiggeröstet, dann schaltet man die Heizung aus und die jetzt kalte Luft des Föns kühlt die Bohnen. Voila, - fertig ist das Selbstgeröstete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer vielleicht nicht das nötige Kleingeld für einen Röstautomaten besitzt, kann es zunächst auch erst einmal mit einem Popcorn-Röster versuchen (ca. €10). Die Einstellungsmöglichkeiten sind sicherlich im Vergleich zu einem elektronisch gesteuerten Röster sehr bescheiden (die einzige Variable ist meist die Laufzeit, evtl. kann man auch versuchen, das Gerät mit und ohne Deckel zu betreiben), es lassen sich aber durchaus brauchbare Ergebnisse erzielen. Aufpassen sollte man  mit den transparenten Deckeln der Geräte, die bei längerer Laufzeit gerne schmelzen. Und natürlich sollte man sich vor Augen halten, dass ein Popcorn-Maker nun mal ursprünglich nicht zum Kaffeerösten gebaut wurde (also VORSICHT!!!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Röstung spielt sich bei Temperaturen zwischen 145°C und 230°C ab. Bis 145°C passiert nicht viel, die Bohnen (die im Rohzustand gelb oder grün sind) werden langsam braun, der Geruch ändert sich von heuartig nach leicht buttrig. Zwischen 145°C und 200°C finden verschiedene Maillard-Reaktionen statt, Kaffeearomastoffe werden gebildet. Bei 200°C ist der Druck des verdunstenden Wassers (Rohkaffee hat ca. 12% Feuchtigkeit) so hoch (20-25bar), dass sie an der mittleren Kerbe aufplatzen. Dieses Aufplatzen ist hörbar und wird als '''erster Crack''' bezeichnet. Während der Röstung nimmt man dies als Anschwellen und ca. eine Minute später als Abflachen von Poppgeräuschen wahr. Die Bohnen werden jetzt immer dunkler. Das eheste Stadium, bei dem die Röstung (für Filterkaffee) abbrechen kann ist dann erreicht, wenn alle Bohnen eine uniforme Braunfärbung angenommen haben, oft 30s-1min nach dem ersten Crack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 200°C beginnen sich Zucker in der Bohne zu karamellisieren, der „Röstgeschmack“ entsteht. Sind ca. 230°C erreicht, beginnen die Bohnen Stücke aus ihrer Zellwand zu verlieren, sie werden einfach abgesprengt. Das damit einhergehende, etwas leisere Geräusch wird '''zweiter Crack''' genannt. Wie der erste Crack, beginnt der zweite Crack verhalten, steigert sich zu einem kontinuierlichen Knistern und flacht dann wieder ab. Normalerweise ist bei einsetzendem zweitem Crack schon eine ausreichende Rösttiefe für Espresso erreicht. Bei 245°C hört der zweite Crack wieder auf, die Bohnen haben meist während des zweiten Cracks schon angefangen ölig zu glänzen: Das sind Öle, Fette und sonstige Zellinhaltsstoffe, die durch die Hitze aus der Bohne getrieben werden. Die Bohnen sind jetzt auch schon sehr dunkel, fast schwarz. Spätestens jetzt sollte man aufgehört haben – noch tiefer geröstet schmeckt der Kaffee nur noch nach Holzkohle (und spätestens dann kommt auch durch die heftige Rauchentwicklung die Feuerwehr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Röstereien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Röster Selbstbauen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem die oft doch recht teuren Röstmaschinen zu teuer sind kann sich auch ganz leicht behelfen. Im folgenden werden einige Beispiele für Selbstbauröster vorgestellt. Natürlich gibt es darüber hinaus viele andere Möglichkeiten, sich einen Röster zu bauen. Wer Tante Google bemüht wird sicherlich auch fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung ein Erfahrungsbericht über einen [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/30649-schei-benkleisterle-r-ster-brennt-lichterloh.html Röstbrand]...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heißluftpistole ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau einer einfachen Heißluft-Röstmaschine ist mit minimalem Materialaufwand und nur wenig Investitionen zu realisieren. Mit einer Heißluftpistole und einem Akkuschrauber (beides im Zweifelsfall für ~10-15 Euro im Baumarkt zu erstehen, eine bessere Heißluftpistole ist allerdings empfohlen), einem Hamsterlaufrad, einem Alu(!!)-Fliegengitter und einem Gewindestab ist der Röster schon fertig. Ein einfaches Holzgehäuse, mit einer Kerbe zum Reinschieben des auf den Gewindestab montierten und mit Fliegengitter bespannten Laufrades, den Akkuschrauber etwas aufbocken und an den Gewindestab schrauben, loslaufen lassen, dann die Heißluftpistole vor das Ganze, und los geht es.&lt;br /&gt;
Detaillierte Bilder sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://tmp.kanojo.de/roester/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei weiteren Fragen zu diesem Roester an &amp;lt;kaffee at nebuk punkt de&amp;gt; wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Ideen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Möglichkeiten sind der [[VitalGrill]], ein modifizierter Hähnchengrill oder eine [[Popcornmaschine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Ideen über &amp;quot;Rohmaterial&amp;quot; für [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58589-diy-trommel.html Trommeln].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste von Selbstbauprojekten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/31484-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v1-1-a.html !_Modemburner_! =&amp;gt; (I) roast tube reloaded (Hähnchengrill-Röster v1.1)] und [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/36235-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v2-0-a.html Hähnchengrill-Röster v2.0]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/17156-r-ster-f-r-arme-bohnenr-sten-im-frisierten-h-hnchengrill-10.html Langer Thread zum Hähnchengrill]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/45531-umbauprojekt-quigg-mini-ofen-heimr-ster.html Noch ein Mini-Ofen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58663-elpressos-birnenr-ster.html Grill-Röster (Weber Q140 ELektro-Grill)]&lt;br /&gt;
* [http://www.sweetmarias.com/homemade-homeroasters.php Lange Liste englischer Bastelprojekte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaffeeröster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushaltsröster (bis ca. 300g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
*[[i-Roast]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-101]]&lt;br /&gt;
*[[Behmor 1600]]&lt;br /&gt;
*[[Alpenröst]]&lt;br /&gt;
*[[Röstbiene]]&lt;br /&gt;
*[[Quest M3]]&lt;br /&gt;
*[[iCoffee]]&lt;br /&gt;
*[[Hottop Coffee Roaster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ladenröster (bis ca. 1500g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ladenröster]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-1200]]&lt;br /&gt;
*[[Petroncini BRICIOLA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrielle Kaffeeröster===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dennoch lieber eine etwas industriellere Version eines Kaffeerösters will dem kann bei der Fa. [http://www.buhlergroup.com/59169EN.asp?grp=60&amp;amp;org=70_46&amp;amp;lang=DE&amp;amp;nav=80_20_10_32 Bühler] oder [http://www.petroncini.com/ita/petroncini.asp?Sez=petroncini Petroncini] sicherlich weitergeholfen werde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=21684</id>
		<title>Kaffee rösten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=21684"/>
		<updated>2013-07-06T10:30:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: /* Kaffeeröster */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Kaffeerösten kann eigentlich jeder. Man braucht dazu nur eine Hitzequelle, einen feuerfesten Behälter und etwas zum Umrühren. Ach ja und Rohbohnen natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungerösteten Rohkaffee kennt heutzutage kaum jemand mehr. Zu sehr ist Kaffee zu etwas geworden, dass man ziegelförmig und vakuumverpackt im Supermarkt kauft. Liegt es dann als schwarzbraunes Pulver im Filter unserer Kaffeemaschine, dann kann man sich eigentlich nicht vorstellen, dass Kaffee der Kern einer roten Frucht ist, die an Bäumen wächst. Die großen Kaffeekonzerne haben uns mit ihrer Werbung von verführerisch duftenden Tassen voller Kaffee, die garantiert von den Gästen ausgetrunken werden, wenn man nur die richtige Sorte kauft, einfach das Wissen vom Kaffee als pflanzliches Produkt genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber von vorne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee kommt also als Rohbohne in unseren Häfen an. Kaffee mittlerer bis sehr guter Qualität wird traditionell in Jutesäcken zu 60kg transportiert, Kaffee schlechter Qualität oder für Großröster (was evtl. dasselbe ist) kommt auch als lose Schüttware in Containern übers Meer. Ganz besonders teurer Kaffee, wie z.B. der [[Jamaica Blue Mountain]] (JBM) wird sogar in vernagelten Holzfässern geliefert. Damit soll sichergestellt werden, dass der teure JBM nicht irgendwo zwischen der Plantage und dem Röster in Deutschland durch andere Bohnen ersetzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird er in Lagerhäuser gebracht und wartet auf den Abverkauf durch Röster im ganzen Land (etwas naiv ausgedrückt, die Wirklichkeit sieht etwas anders aus). Rohkaffee ist mehrere Jahre (max. 2 Jahre, aber wirklich maximal!) lang haltbar, fängt aber im Allgemeinen nach ca. 1 Jahr an, seine Frische zu verlieren. Die oft grünen bis blaugrünen Bohnen verlieren mit der Zeit an Farbe und bleichen aus. Das ist aber extrem von der Kaffeesorte, dem Anbauland und der Verarbeitungsmethode abhängig. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== Der Röstprozess ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt: rösten kann jeder. Der Röstprozess läuft innerhalb eines Temperaturfensters von 180-230°C ab, gemessen an der Bohneninnentemperatur. Grob gesagt kann man ein paar Esslöffel Rohbohnen in eine Pfanne werfen und auf den Herd stellen. Unter ständigem Rühren und bei voller Hitze ändert sich die Bohnenfarbe von grün zu intensivem Grün, später Gelb, Gelbbraun, Braun schließlich Dunkelbraun. Spätestens zwischen Gelbbraun und Braun beginnen die Bohnen etwas verbrannt zu riechen, - von Braun nach Dunkelbraun sogar zu rauchen. Schnelles Rühren nicht vergessen und - genau - Fenster öffnen. Die ganze Röstung dauert zwischen 10 und 20 Minuten. Während der Röstzeit fangen die Bohnen irgendwann an zu knacken und zu knistern. Dieses Knacken hört nach 1 Minute auf, kommt aber später nochmal, diesmal leiser. Beim zweiten Knacken fangen die Bohnen an zu Zerplatzen und dies sollte man möglichst verhindern, da sie sogar für Espresso nun zulange geröstet worden sind! Will man Filterkaffee damit machen, dann sollte man sie nach Abschluß des ersten Knackens vom Herd nehmen. Einfache Sache, oder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun so einfach ist es leider nicht. Mit oben genannter Methode kann man zwar Kaffee rösten, hat aber zu viele schwer kontrollierbare Variablen, um die Bohnen reproduzierbar gut zu rösten. Ganz abgesehen vom Gestank und der Freundin/Frau (oder auch Freund/Mann), die spätestens nach dem fünften Rösten auszieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten ist es wie mit der Espressoherstellung, je intensiver man sich damit befasst, umso mehr Variablen tauchen auf und umso weniger weiß man. Der Reihe nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Reaktion, die bei der Röstung abläuft, ist eine chemische. Die Maillard-Reaktion. Bei ihr verbinden sich verschiedene Zucker und Proteine, bzw. deren Aminosäuren zu neuen Verbindungen, - genügend hohe Temperatur, - ab 145°C bis ca. 200°C vorausgesetzt. Es entstehen &amp;quot;Röststoffe&amp;quot;. Die gleiche Maillard-Reaktion sorgt z.B. für eine knusprige Kruste beim Brot oder Brötchen, oder auch für den Bratgeschmack, wenn man Fleisch in der Pfanne brutzelt. Neben der Maillard-Reaktion laufen bei der Röstung auch noch andere Reaktionen ab, die man bis heute nicht vollständig aufklären konnte. Faktisch enthält gerösteter Kaffee zwischen 800 und 1200 aromatische Verbindungen. Dabei läßt sich kein einzelner &amp;quot;Kaffeearomastoff&amp;quot; isolieren, - es ist eher das Zusammenspiel von vielen Stoffen in unterschiedlichen Konzentrationen, die das typische Kaffeearoma erzeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Röstprozess lässt sich durch sensorische Merkmale der Bohnen in verschiedene Phasen einteilen. Dabei spielt das Aussehen und das Volumen der Bohnen während der Röstung eine große Rolle. Das deutlichste Signal ist jedoch die Geräusche des ersten, bzw. zweiten Cracks der Rohbohnen. Der Röster kann anhand dieser Merkmale erkennen, welche Aromen, Säure, Geschmack und Körper der Kaffee in der Tasse später haben wird. So entwickelt eine Bohne z.B. während der ersten Röstphasen eine starke, spritzige Säure, welche im weiteren Verlauf der Röstung abnimmt. Mit etwas Erfahrung und Wissen lässt sich so der gewünschte Kaffee kreieren. Übersichtliche Aufstellungen der einzelnen Röstphasen finden sich z.B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.sweetmarias.com/library/content/using-sight-determine-degree-roast Sweet Maria's Determine Degree of Roast] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Röstreaktion hört nach dem Rösten und Abkühlen nicht auf. Die Bohne &amp;quot;arbeitet&amp;quot; weiter. Mindestens 12h, meistens aber noch länger - bis zu 72h brauchen geröstete Bohnen um ihr Geschmacksplateau zu erreichen. Bei diesen internen Nachreaktionen wird Kohlendioxid freigesetzt, - Röstbohnen gasen eine Weile nach der Röstung Kohlendioxid aus. Es gibt wohl kein überwältigerendes Geruchserlebnis als wenn man seine Nase in einen Behälter mit vor 2 Tagen gerösteten Bohnen steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten verliert die Bohne an Gewicht und nimmt an Volumen zu, die Dichte verringert sich so auf 1/3 der ursprünglichen Rohbohne. Der meiste Gewichtsverlust kommt durch Wasser, das in Rohbohnen mit cá. 12% vertreten ist (je nach Lagerung und Aufbereitung). Die Bohnen selbst verlieren auch an Substanz, z. B. die Bohnenhäutchen oder auch Teile der Zellwand. Insgesamt verliert die Rohbohne, je nach Röstgrad, zwischen 12 und 18% an Gewicht, diesen Verlust nennt man Einbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röster ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimroester.jpg|thumb|Heimröster aus dem beginnenden 20. Jhd.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professionelle Röster rösten natürlich nicht mit der Pfanne auf dem Herd, sondern mit Röstmaschinen, die viele Variablen kontrollierbar machen. Ich lasse hier erstmal die großen Industrieröstanlagen aus, da die nach anderen Prinzipien und mit anderen Grundvorstellungen arbeiten als sagen wir mal die Rösterei um die Ecke. Der ideale Röstmeister will nämlich vor allem das beste für die Bohne und seine Kunden (und nicht möglichst viel Profit aus möglichst billiger Rohware schlagen, wie das die Großröster oft machen). Für den handwerklichen Kleinröster hat sich vor allem eine Methode durchgesetzt, - die der Trommelröstung. In kleinen Röstereien stehen auch Trommelröster, mit denen man 5-10kg pro Durchgang rösten kann. Es geht auch ein paar Nummern größer. Zwischen 120kg und einigen Tonnen pro Durchgang ist alles machbar. Im Prinzip sind diese Röster aber alle gleich. In einer rotierenden Trommel, die von außen aber auch durch einen durchgesaugten heißen Luftstrom innnen beheizt wird, befinden sich die Bohnen. Die Trommel rotiert und durch eingeschweißte Schikanen werden die Bohnen durcheinandergewirbelt. Mithilfe einer kleinen Schaufel, die an der Stirnseite in die Trommel ragt, kann man den aktuellen Stand der Röstung verfolgen und wenns soweit ist, die Bohnen durch Öffnen einer Klappe aus der Trommel fallen lassen, - auf eine Art Kühlsieb, wo sie so schnell wie möglich unter Rühren und durch Luftabsaugung abgekühlt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Röster kennt seine Bohnen ganz genau. Er weiß bei jeder Bohnensorte (d.H. Herkunft und Qualität - z.B. Kenya AA für einen kenianischen Arabica der höchsten Qualitätsstufe, der AA Sortierung), welches Profil er rösten muss, um das Optimum aus ihr herauszuholen. Ein Röstprofil legt fest, zu welcher Zeit während der Röstung welche Temperatur in der Röstkammer herrschen soll und wie steil oder flach die Temperaturanstiege oder -abfälle sein müssen. Man kann ein Röstprofil als Zeit/Temperatur-Diagramm grafisch darstellen. Jede Sorte hat ein etwas anderes optimales Röstprofil. Zusätzlich ist natürlich noch wichtig, wie der Kaffee danach getrunken werden soll, - als Filterkaffee oder Espresso - eine Vorgabe, die mit der Röstendtemperatur zusammenhängt. Je höher die Röstendtemperatur, desto mehr geht der Kaffee in Richtung Espresso. Fürwahr viele Faktoren, die beachtet werden müssen - und da ein Trommelröster etwas träge ist in der Temperaturmodulation, wird dem Röstmeister sehr viel Fingerspitzengefühl abverlangt, wann er die Temperatur (meistens durch Gasbrenner) hochregelt oder lieber nicht und vor allem, wann er die Röstung abbricht und die Bohnen durch Öffnen einer Klappe an der Vorderseite aus der Trommel holt. Bei 50kg Kaffee kann man schnell einiges an Wert zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grundsätzliche Unterschied zwischen der Röstung eines handwerklich arbeitenden Kleinrösters (5kg bis 120kg pro Röstdurchgang) und eines auf Profit orientierten Großrösters (Tonnen pro Röstdurchgang oder kontinuierliche Röstung) ist die Röstzeit und die Rösttemperatur. &lt;br /&gt;
Man kann nämlich eine Bohne auch in 90 Sekunden ordentlich dunkel rösten, nur muss man dann die Temperatur auf über 400°C erhöhen. Großröster machen das so, denn Zeit ist Geld. Das sind dann auch keine Trommelröster mehr sondern sogenannte Fluid-Bed- bzw.  Heißluftröstmaschinen unglaublichen Ausmaßes. Es gibt noch andere Techniken, die auf Großdurchsatz ausgelegt sind. Allen gemeinsam ist, wie gesagt, eine hohe Rösttemperatur und eine geringe Röstzeit. &lt;br /&gt;
Ein Kleinröster, wenn er es gut mit der Bohne meint, braucht da schon etwas länger. Typische Röstzeiten für eine Trommelröstung sind 15-25 Minuten, die dabei erreichten Temperaturen liegen zwischen 200°C und 230°C, je nach Rösttiefe.&lt;br /&gt;
Wo liegt der Unterschied im Geschmack? Nun, bei einer 90 Sekunden Schockröstung haben die Bohnen nicht genügend Zeit, richtig auszurösten - von irgendwelchen zeitintensiveren Maillard-Reaktionen oder dem Abbau von Chlorogensäure ganz zu schweigen. Das Ergebnis ist eine säuerlichere Tasse Kaffee, die umso saurer zu schmecken scheint, je mehr sie abkühlt und es wegen dem höherem Chlorogensäuregehalt nicht so gut zum Magen meint.&lt;br /&gt;
In einer langsamen Röstung bei niedriger Temperatur hat die Bohne im besten Falle viel der ungünstigen Chlorogensäure verloren und viel an Aroma gewonnen. Guter Kaffee aus Langzeitröstung ist daher in der Regel bekömmlicher und aromatischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbströsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt gute Gründe seinen Kaffee selbst zu rösten, es gibt allerdings auch ebenso gute Gründe, die dagegen sprechen ;-). Vielleicht erstmal die Gründe, die dagegen sprechen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee rösten stinkt! Nicht der betörende Duft frisch gerösteten Kaffees durchflutet den Raum, sondern mehr ein säuerlich, dumpfer, manchmal erdig aber immer verbrannter Geruch steht danach in der Luft. Je mehr in einem Durchgang geröstet wird, umso mehr stinkt es und um so vernebelter wird die Küche. Mengen von 250gr. aufwärts sollten grundsätzlich in einem gut belüfteten Raum, oder gleich draußen geröstet werden. Der so begehrte Kaffeegeruch stellt sich erst 12h nach der Röstung ein, bis dahin muss man mit dem verbrannten Geruch, der sich auch gerne in der Kleidung und allem aus Stoff festsetzt, leben. Ein weiterer Grund, der dagegen spricht ist, dass es kaum vernünftige Röstmaschinen für den Hausgebrauch gibt. Es gibt ca. 4 Heißluftröster- und 2 Trommelröstermodelle auf dem Markt, - jedes hat so seine Macken. Und alle bieten sie eigentlich viel zu wenig Kontrolle über den Röstverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Selberrösten hat auch seine guten Seiten (wer hätte das gedacht). Einer der Hauptvorteile ist natürlich die nicht zu übertreffende Frische der Röstung, frischer kann Kaffee gar nicht sein. Und frisch gerösteter Kaffee ist ein starkes Argument - vor allem, wenn man in einer Gegend lebt, in der der nächste Shopröster 50km entfernt liegt und sonst nur Jacobs Dröhnung im Supermarktregal zu finden ist. Ein anderer nicht zu unterschätzender  Faktor ist die Auswahl der Bohnensorten, die man selber bestimmen kann. Endlich kann man rausfinden, wie der Geschmacksunterschied zwischen Kaffee aus Columbien und Kaffee aus Costa Rica ist. Ob man lieber die erdig-wuchtige Fülle indonesischer Kaffees der aromatischen Spritzigkeit ostafrikanischer Kaffees vorzieht. Oder wie sich äthiopischer Kaffee im Geschmack verändert, wenn er trocken statt nass aufbereitet wurde...es gibt tausend Dinge zu entdecken. Zusätzlich kann man noch mit der Röstung spielen. Manche Sorten, z.B. ein Bugisu-Kaffee aus Uganda, verändern ihren Geschmack radikal, wenn sie länger geröstet wurden. Bugisu schmeckt, hell geröstet und als Filterkaffee getrunken, leicht nach Honig. Dunkler geröstet und als Espresso getrunken kommt plötzlich eine ganz deutliche Schokoladigkeit zum Vorschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem für Espressoliebhaber kommt hier ein ganz neues Argument ins Spiel: Man kann sich seine Lieblingsespressosorte selber zusammestellen! Zugegeben, bis dahin ist es ein weiter, steiniger, bisweilen sehr frustrierender Weg. Aber man fängt plötzlich an, viel mehr über Espresso zu wissen als man jemals dachte. Es gibt diese wenigen Momente, wo man eine Mischung und Röstung erwischt hat, die absolut perfekt geworden ist. Körper, Geschmack, Aroma, alles hat man richtig getroffen, man wünschte man hätte mindestens ein Kilo oder mehr davon, - aber meistens ist nach 5 Tassen schon wieder Schluss, weil viele Haushaltsröster nur 80-100gr. auf einmal rösten können. Der Versuch, diese perfekte Röstung zu duplizieren scheitert dann meistens kläglich. Es bleibt nichts anderes übrig, als die Jagd nach der perfekten Mischung wieder aufzunehmen.(das haben übrigens erfahrene Shopröster den Heimdilettanten voraus: Sie können immer wieder reproduzierbar die gleiche Mischung rösten - konstante Qualität eben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie geht’s? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:heimroester_beginn.jpg|right|Heimröster Modell Precision von der Firma Hearthware]][[Bild: heimroester_5min.jpg|right| ...nach 5 min]]&lt;br /&gt;
Wie oben schonmal erwähnt könnte man theoretisch zu Hause mit einer Pfanne auf dem Herd rösten. Das ist allerdings etwas aufwendig, da man während des ganzen Röstvorgangs die Bohnen umrühren sollte, damit sie nicht anbrennen. Bei bis zu 20 Minuten Röstzeit wird einem bei dieser Methode irgendwann der Arm abfallen. &lt;br /&gt;
Nicht so gut. &lt;br /&gt;
Die nächste Möglichkeit zu Hause zu rösten ist, die Bohnen in einer dünnen Lage (eine Bohnenlage) auf einem Backblech im Ofen zu rösten, hier muss man nur noch den Ofen einschalten und die fertigen Bohnen rechtzeitig rausholen. Nachteil dabei ist, dass viele Öfen nicht schnell genug oder vielleicht auch überhaupt nicht die benötige Temperatur von ca. 230°C erzeugen können. Sind die Bohnen zu lange einer zu niedrigen Temperatur ausgesetzt fangen sie „anzubacken“ und nicht zu rösten, was man dann auch unangenehm im Kaffee schmeckt. Ein weiteres Problem bei dieser Methode sind die Bohnenhäutchen. Das ist eine dünne, pergamentartige Hülle, die sich beim Rösten von der Bohne löst und im ungünstigsten Fall überall herumfliegt. Geschmacklich beeinträchtigt sie die fertige Röstbohne nicht (deswegen sammelt so mancher Großröster die sich lösenden Bohnenhäutchen und gibt sie später, wenn der Röstkaffee gemahlen wird, wieder zu. - Kaffee wird eben nach Gewicht verkauft!), aber lästig sind sie allemal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten kauft man sich wie gesagt eine kleine Haushaltsröstmaschine. Die sind gar nicht mal mehr so exotisch, wie sie vor einigen Jahren waren - aber in jedem Kaufhaus findet man sie trotzdem noch nicht. Die preiswerteren Haushaltsröster arbeiten nach dem Heißluftprinzip, eine alternative Methode zur Trommelröstung. Durch eine Art Fön werden die Bohnen durcheinandergewirbelt und aufgeheizt. Die dabei sich lösenden Bohnenhäutchen werden aufgefangen. Meist ist die Röstkammer, in der sich die Bohnen befinden, aus Glas. Damit kann man den Röstverlauf der Bohnen gut beobachten. Sind die Bohnen fertiggeröstet, dann schaltet man die Heizung aus und die jetzt kalte Luft des Föns kühlt die Bohnen. Voila, - fertig ist das Selbstgeröstete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer vielleicht nicht das nötige Kleingeld für einen Röstautomaten besitzt, kann es zunächst auch erst einmal mit einem Popcorn-Röster versuchen (ca. €10). Die Einstellungsmöglichkeiten sind sicherlich im Vergleich zu einem elektronisch gesteuerten Röster sehr bescheiden (die einzige Variable ist meist die Laufzeit, evtl. kann man auch versuchen, das Gerät mit und ohne Deckel zu betreiben), es lassen sich aber durchaus brauchbare Ergebnisse erzielen. Aufpassen sollte man  mit den transparenten Deckeln der Geräte, die bei längerer Laufzeit gerne schmelzen. Und natürlich sollte man sich vor Augen halten, dass ein Popcorn-Maker nun mal ursprünglich nicht zum Kaffeerösten gebaut wurde (also VORSICHT!!!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Röstung spielt sich bei Temperaturen zwischen 145°C und 230°C ab. Bis 145°C passiert nicht viel, die Bohnen (die im Rohzustand gelb oder grün sind) werden langsam braun, der Geruch ändert sich von heuartig nach leicht buttrig. Zwischen 145°C und 200°C finden verschiedene Maillard-Reaktionen statt, Kaffeearomastoffe werden gebildet. Bei 200°C ist der Druck des verdunstenden Wassers (Rohkaffee hat ca. 12% Feuchtigkeit) so hoch (20-25bar), dass sie an der mittleren Kerbe aufplatzen. Dieses Aufplatzen ist hörbar und wird als '''erster Crack''' bezeichnet. Während der Röstung nimmt man dies als Anschwellen und ca. eine Minute später als Abflachen von Poppgeräuschen wahr. Die Bohnen werden jetzt immer dunkler. Das eheste Stadium, bei dem die Röstung (für Filterkaffee) abbrechen kann ist dann erreicht, wenn alle Bohnen eine uniforme Braunfärbung angenommen haben, oft 30s-1min nach dem ersten Crack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 200°C beginnen sich Zucker in der Bohne zu karamellisieren, der „Röstgeschmack“ entsteht. Sind ca. 230°C erreicht, beginnen die Bohnen Stücke aus ihrer Zellwand zu verlieren, sie werden einfach abgesprengt. Das damit einhergehende, etwas leisere Geräusch wird '''zweiter Crack''' genannt. Wie der erste Crack, beginnt der zweite Crack verhalten, steigert sich zu einem kontinuierlichen Knistern und flacht dann wieder ab. Normalerweise ist bei einsetzendem zweitem Crack schon eine ausreichende Rösttiefe für Espresso erreicht. Bei 245°C hört der zweite Crack wieder auf, die Bohnen haben meist während des zweiten Cracks schon angefangen ölig zu glänzen: Das sind Öle, Fette und sonstige Zellinhaltsstoffe, die durch die Hitze aus der Bohne getrieben werden. Die Bohnen sind jetzt auch schon sehr dunkel, fast schwarz. Spätestens jetzt sollte man aufgehört haben – noch tiefer geröstet schmeckt der Kaffee nur noch nach Holzkohle (und spätestens dann kommt auch durch die heftige Rauchentwicklung die Feuerwehr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Röstereien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Röster Selbstbauen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem die oft doch recht teuren Röstmaschinen zu teuer sind kann sich auch ganz leicht behelfen. Im folgenden werden einige Beispiele für Selbstbauröster vorgestellt. Natürlich gibt es darüber hinaus viele andere Möglichkeiten, sich einen Röster zu bauen. Wer Tante Google bemüht wird sicherlich auch fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung ein Erfahrungsbericht über einen [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/30649-schei-benkleisterle-r-ster-brennt-lichterloh.html Röstbrand]...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heißluftpistole ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau einer einfachen Heißluft-Röstmaschine ist mit minimalem Materialaufwand und nur wenig Investitionen zu realisieren. Mit einer Heißluftpistole und einem Akkuschrauber (beides im Zweifelsfall für ~10-15 Euro im Baumarkt zu erstehen, eine bessere Heißluftpistole ist allerdings empfohlen), einem Hamsterlaufrad, einem Alu(!!)-Fliegengitter und einem Gewindestab ist der Röster schon fertig. Ein einfaches Holzgehäuse, mit einer Kerbe zum Reinschieben des auf den Gewindestab montierten und mit Fliegengitter bespannten Laufrades, den Akkuschrauber etwas aufbocken und an den Gewindestab schrauben, loslaufen lassen, dann die Heißluftpistole vor das Ganze, und los geht es.&lt;br /&gt;
Detaillierte Bilder sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://tmp.kanojo.de/roester/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei weiteren Fragen zu diesem Roester an &amp;lt;kaffee at nebuk punkt de&amp;gt; wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Ideen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Möglichkeiten sind der [[VitalGrill]], ein modifizierter Hähnchengrill oder eine [[Popcornmaschine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Ideen über &amp;quot;Rohmaterial&amp;quot; für [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58589-diy-trommel.html Trommeln].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste von Selbstbauprojekten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/31484-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v1-1-a.html !_Modemburner_! =&amp;gt; (I) roast tube reloaded (Hähnchengrill-Röster v1.1)] und [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/36235-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v2-0-a.html Hähnchengrill-Röster v2.0]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/17156-r-ster-f-r-arme-bohnenr-sten-im-frisierten-h-hnchengrill-10.html Langer Thread zum Hähnchengrill]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/45531-umbauprojekt-quigg-mini-ofen-heimr-ster.html Noch ein Mini-Ofen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58663-elpressos-birnenr-ster.html Grill-Röster (Weber Q140 ELektro-Grill)]&lt;br /&gt;
* [http://www.sweetmarias.com/homemade-homeroasters.php Lange Liste englischer Bastelprojekte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaffeeröster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushaltsröster (bis ca. 300g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
*[[i-Roast]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-101]]&lt;br /&gt;
*[[Behmor 1600]]&lt;br /&gt;
*[[Alpenröst]]&lt;br /&gt;
*[[Röstbiene]]&lt;br /&gt;
*[[Quest M3]]&lt;br /&gt;
*[[iCoffee]]&lt;br /&gt;
*[[Hottop Coffee Roaster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ladenröster (bis ca. 1500g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ladenröster]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-1200]]&lt;br /&gt;
*[[Petroncini BRICIOLA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrielle Kaffeeröster===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dennoch lieber eine etwas industriellere Version eines Kaffeerösters will dem kann bei der Fa. [http://www.buhlergroup.com/59169EN.asp?grp=60&amp;amp;org=70_46&amp;amp;lang=DE&amp;amp;nav=80_20_10_32 Bühler] oder [http://www.petroncini.com/ita/petroncini.asp?Sez=petroncini Petroncini] sicherlich weitergeholfen werde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=21683</id>
		<title>Kaffee rösten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=21683"/>
		<updated>2013-07-06T10:29:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Coffeelover: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
  | __TOC__&lt;br /&gt;
  |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeerösten kann eigentlich jeder. Man braucht dazu nur eine Hitzequelle, einen feuerfesten Behälter und etwas zum Umrühren. Ach ja und Rohbohnen natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungerösteten Rohkaffee kennt heutzutage kaum jemand mehr. Zu sehr ist Kaffee zu etwas geworden, dass man ziegelförmig und vakuumverpackt im Supermarkt kauft. Liegt es dann als schwarzbraunes Pulver im Filter unserer Kaffeemaschine, dann kann man sich eigentlich nicht vorstellen, dass Kaffee der Kern einer roten Frucht ist, die an Bäumen wächst. Die großen Kaffeekonzerne haben uns mit ihrer Werbung von verführerisch duftenden Tassen voller Kaffee, die garantiert von den Gästen ausgetrunken werden, wenn man nur die richtige Sorte kauft, einfach das Wissen vom Kaffee als pflanzliches Produkt genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber von vorne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee kommt also als Rohbohne in unseren Häfen an. Kaffee mittlerer bis sehr guter Qualität wird traditionell in Jutesäcken zu 60kg transportiert, Kaffee schlechter Qualität oder für Großröster (was evtl. dasselbe ist) kommt auch als lose Schüttware in Containern übers Meer. Ganz besonders teurer Kaffee, wie z.B. der [[Jamaica Blue Mountain]] (JBM) wird sogar in vernagelten Holzfässern geliefert. Damit soll sichergestellt werden, dass der teure JBM nicht irgendwo zwischen der Plantage und dem Röster in Deutschland durch andere Bohnen ersetzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird er in Lagerhäuser gebracht und wartet auf den Abverkauf durch Röster im ganzen Land (etwas naiv ausgedrückt, die Wirklichkeit sieht etwas anders aus). Rohkaffee ist mehrere Jahre (max. 2 Jahre, aber wirklich maximal!) lang haltbar, fängt aber im Allgemeinen nach ca. 1 Jahr an, seine Frische zu verlieren. Die oft grünen bis blaugrünen Bohnen verlieren mit der Zeit an Farbe und bleichen aus. Das ist aber extrem von der Kaffeesorte, dem Anbauland und der Verarbeitungsmethode abhängig. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röstprozess ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt: rösten kann jeder. Der Röstprozess läuft innerhalb eines Temperaturfensters von 180-230°C ab, gemessen an der Bohneninnentemperatur. Grob gesagt kann man ein paar Esslöffel Rohbohnen in eine Pfanne werfen und auf den Herd stellen. Unter ständigem Rühren und bei voller Hitze ändert sich die Bohnenfarbe von grün zu intensivem Grün, später Gelb, Gelbbraun, Braun schließlich Dunkelbraun. Spätestens zwischen Gelbbraun und Braun beginnen die Bohnen etwas verbrannt zu riechen, - von Braun nach Dunkelbraun sogar zu rauchen. Schnelles Rühren nicht vergessen und - genau - Fenster öffnen. Die ganze Röstung dauert zwischen 10 und 20 Minuten. Während der Röstzeit fangen die Bohnen irgendwann an zu knacken und zu knistern. Dieses Knacken hört nach 1 Minute auf, kommt aber später nochmal, diesmal leiser. Beim zweiten Knacken fangen die Bohnen an zu Zerplatzen und dies sollte man möglichst verhindern, da sie sogar für Espresso nun zulange geröstet worden sind! Will man Filterkaffee damit machen, dann sollte man sie nach Abschluß des ersten Knackens vom Herd nehmen. Einfache Sache, oder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun so einfach ist es leider nicht. Mit oben genannter Methode kann man zwar Kaffee rösten, hat aber zu viele schwer kontrollierbare Variablen, um die Bohnen reproduzierbar gut zu rösten. Ganz abgesehen vom Gestank und der Freundin/Frau (oder auch Freund/Mann), die spätestens nach dem fünften Rösten auszieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten ist es wie mit der Espressoherstellung, je intensiver man sich damit befasst, umso mehr Variablen tauchen auf und umso weniger weiß man. Der Reihe nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Reaktion, die bei der Röstung abläuft, ist eine chemische. Die Maillard-Reaktion. Bei ihr verbinden sich verschiedene Zucker und Proteine, bzw. deren Aminosäuren zu neuen Verbindungen, - genügend hohe Temperatur, - ab 145°C bis ca. 200°C vorausgesetzt. Es entstehen &amp;quot;Röststoffe&amp;quot;. Die gleiche Maillard-Reaktion sorgt z.B. für eine knusprige Kruste beim Brot oder Brötchen, oder auch für den Bratgeschmack, wenn man Fleisch in der Pfanne brutzelt. Neben der Maillard-Reaktion laufen bei der Röstung auch noch andere Reaktionen ab, die man bis heute nicht vollständig aufklären konnte. Faktisch enthält gerösteter Kaffee zwischen 800 und 1200 aromatische Verbindungen. Dabei läßt sich kein einzelner &amp;quot;Kaffeearomastoff&amp;quot; isolieren, - es ist eher das Zusammenspiel von vielen Stoffen in unterschiedlichen Konzentrationen, die das typische Kaffeearoma erzeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Röstprozess lässt sich durch sensorische Merkmale der Bohnen in verschiedene Phasen einteilen. Dabei spielt das Aussehen und das Volumen der Bohnen während der Röstung eine große Rolle. Das deutlichste Signal ist jedoch die Geräusche des ersten, bzw. zweiten Cracks der Rohbohnen. Der Röster kann anhand dieser Merkmale erkennen, welche Aromen, Säure, Geschmack und Körper der Kaffee in der Tasse später haben wird. So entwickelt eine Bohne z.B. während der ersten Röstphasen eine starke, spritzige Säure, welche im weiteren Verlauf der Röstung abnimmt. Mit etwas Erfahrung und Wissen lässt sich so der gewünschte Kaffee kreieren. Übersichtliche Aufstellungen der einzelnen Röstphasen finden sich z.B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.sweetmarias.com/library/content/using-sight-determine-degree-roast Sweet Maria's Determine Degree of Roast] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Röstreaktion hört nach dem Rösten und Abkühlen nicht auf. Die Bohne &amp;quot;arbeitet&amp;quot; weiter. Mindestens 12h, meistens aber noch länger - bis zu 72h brauchen geröstete Bohnen um ihr Geschmacksplateau zu erreichen. Bei diesen internen Nachreaktionen wird Kohlendioxid freigesetzt, - Röstbohnen gasen eine Weile nach der Röstung Kohlendioxid aus. Es gibt wohl kein überwältigerendes Geruchserlebnis als wenn man seine Nase in einen Behälter mit vor 2 Tagen gerösteten Bohnen steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten verliert die Bohne an Gewicht und nimmt an Volumen zu, die Dichte verringert sich so auf 1/3 der ursprünglichen Rohbohne. Der meiste Gewichtsverlust kommt durch Wasser, das in Rohbohnen mit cá. 12% vertreten ist (je nach Lagerung und Aufbereitung). Die Bohnen selbst verlieren auch an Substanz, z. B. die Bohnenhäutchen oder auch Teile der Zellwand. Insgesamt verliert die Rohbohne, je nach Röstgrad, zwischen 12 und 18% an Gewicht, diesen Verlust nennt man Einbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röster ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimroester.jpg|thumb|Heimröster aus dem beginnenden 20. Jhd.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professionelle Röster rösten natürlich nicht mit der Pfanne auf dem Herd, sondern mit Röstmaschinen, die viele Variablen kontrollierbar machen. Ich lasse hier erstmal die großen Industrieröstanlagen aus, da die nach anderen Prinzipien und mit anderen Grundvorstellungen arbeiten als sagen wir mal die Rösterei um die Ecke. Der ideale Röstmeister will nämlich vor allem das beste für die Bohne und seine Kunden (und nicht möglichst viel Profit aus möglichst billiger Rohware schlagen, wie das die Großröster oft machen). Für den handwerklichen Kleinröster hat sich vor allem eine Methode durchgesetzt, - die der Trommelröstung. In kleinen Röstereien stehen auch Trommelröster, mit denen man 5-10kg pro Durchgang rösten kann. Es geht auch ein paar Nummern größer. Zwischen 120kg und einigen Tonnen pro Durchgang ist alles machbar. Im Prinzip sind diese Röster aber alle gleich. In einer rotierenden Trommel, die von außen aber auch durch einen durchgesaugten heißen Luftstrom innnen beheizt wird, befinden sich die Bohnen. Die Trommel rotiert und durch eingeschweißte Schikanen werden die Bohnen durcheinandergewirbelt. Mithilfe einer kleinen Schaufel, die an der Stirnseite in die Trommel ragt, kann man den aktuellen Stand der Röstung verfolgen und wenns soweit ist, die Bohnen durch Öffnen einer Klappe aus der Trommel fallen lassen, - auf eine Art Kühlsieb, wo sie so schnell wie möglich unter Rühren und durch Luftabsaugung abgekühlt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Röster kennt seine Bohnen ganz genau. Er weiß bei jeder Bohnensorte (d.H. Herkunft und Qualität - z.B. Kenya AA für einen kenianischen Arabica der höchsten Qualitätsstufe, der AA Sortierung), welches Profil er rösten muss, um das Optimum aus ihr herauszuholen. Ein Röstprofil legt fest, zu welcher Zeit während der Röstung welche Temperatur in der Röstkammer herrschen soll und wie steil oder flach die Temperaturanstiege oder -abfälle sein müssen. Man kann ein Röstprofil als Zeit/Temperatur-Diagramm grafisch darstellen. Jede Sorte hat ein etwas anderes optimales Röstprofil. Zusätzlich ist natürlich noch wichtig, wie der Kaffee danach getrunken werden soll, - als Filterkaffee oder Espresso - eine Vorgabe, die mit der Röstendtemperatur zusammenhängt. Je höher die Röstendtemperatur, desto mehr geht der Kaffee in Richtung Espresso. Fürwahr viele Faktoren, die beachtet werden müssen - und da ein Trommelröster etwas träge ist in der Temperaturmodulation, wird dem Röstmeister sehr viel Fingerspitzengefühl abverlangt, wann er die Temperatur (meistens durch Gasbrenner) hochregelt oder lieber nicht und vor allem, wann er die Röstung abbricht und die Bohnen durch Öffnen einer Klappe an der Vorderseite aus der Trommel holt. Bei 50kg Kaffee kann man schnell einiges an Wert zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grundsätzliche Unterschied zwischen der Röstung eines handwerklich arbeitenden Kleinrösters (5kg bis 120kg pro Röstdurchgang) und eines auf Profit orientierten Großrösters (Tonnen pro Röstdurchgang oder kontinuierliche Röstung) ist die Röstzeit und die Rösttemperatur. &lt;br /&gt;
Man kann nämlich eine Bohne auch in 90 Sekunden ordentlich dunkel rösten, nur muss man dann die Temperatur auf über 400°C erhöhen. Großröster machen das so, denn Zeit ist Geld. Das sind dann auch keine Trommelröster mehr sondern sogenannte Fluid-Bed- bzw.  Heißluftröstmaschinen unglaublichen Ausmaßes. Es gibt noch andere Techniken, die auf Großdurchsatz ausgelegt sind. Allen gemeinsam ist, wie gesagt, eine hohe Rösttemperatur und eine geringe Röstzeit. &lt;br /&gt;
Ein Kleinröster, wenn er es gut mit der Bohne meint, braucht da schon etwas länger. Typische Röstzeiten für eine Trommelröstung sind 15-25 Minuten, die dabei erreichten Temperaturen liegen zwischen 200°C und 230°C, je nach Rösttiefe.&lt;br /&gt;
Wo liegt der Unterschied im Geschmack? Nun, bei einer 90 Sekunden Schockröstung haben die Bohnen nicht genügend Zeit, richtig auszurösten - von irgendwelchen zeitintensiveren Maillard-Reaktionen oder dem Abbau von Chlorogensäure ganz zu schweigen. Das Ergebnis ist eine säuerlichere Tasse Kaffee, die umso saurer zu schmecken scheint, je mehr sie abkühlt und es wegen dem höherem Chlorogensäuregehalt nicht so gut zum Magen meint.&lt;br /&gt;
In einer langsamen Röstung bei niedriger Temperatur hat die Bohne im besten Falle viel der ungünstigen Chlorogensäure verloren und viel an Aroma gewonnen. Guter Kaffee aus Langzeitröstung ist daher in der Regel bekömmlicher und aromatischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbströsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt gute Gründe seinen Kaffee selbst zu rösten, es gibt allerdings auch ebenso gute Gründe, die dagegen sprechen ;-). Vielleicht erstmal die Gründe, die dagegen sprechen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee rösten stinkt! Nicht der betörende Duft frisch gerösteten Kaffees durchflutet den Raum, sondern mehr ein säuerlich, dumpfer, manchmal erdig aber immer verbrannter Geruch steht danach in der Luft. Je mehr in einem Durchgang geröstet wird, umso mehr stinkt es und um so vernebelter wird die Küche. Mengen von 250gr. aufwärts sollten grundsätzlich in einem gut belüfteten Raum, oder gleich draußen geröstet werden. Der so begehrte Kaffeegeruch stellt sich erst 12h nach der Röstung ein, bis dahin muss man mit dem verbrannten Geruch, der sich auch gerne in der Kleidung und allem aus Stoff festsetzt, leben. Ein weiterer Grund, der dagegen spricht ist, dass es kaum vernünftige Röstmaschinen für den Hausgebrauch gibt. Es gibt ca. 4 Heißluftröster- und 2 Trommelröstermodelle auf dem Markt, - jedes hat so seine Macken. Und alle bieten sie eigentlich viel zu wenig Kontrolle über den Röstverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Selberrösten hat auch seine guten Seiten (wer hätte das gedacht). Einer der Hauptvorteile ist natürlich die nicht zu übertreffende Frische der Röstung, frischer kann Kaffee gar nicht sein. Und frisch gerösteter Kaffee ist ein starkes Argument - vor allem, wenn man in einer Gegend lebt, in der der nächste Shopröster 50km entfernt liegt und sonst nur Jacobs Dröhnung im Supermarktregal zu finden ist. Ein anderer nicht zu unterschätzender  Faktor ist die Auswahl der Bohnensorten, die man selber bestimmen kann. Endlich kann man rausfinden, wie der Geschmacksunterschied zwischen Kaffee aus Columbien und Kaffee aus Costa Rica ist. Ob man lieber die erdig-wuchtige Fülle indonesischer Kaffees der aromatischen Spritzigkeit ostafrikanischer Kaffees vorzieht. Oder wie sich äthiopischer Kaffee im Geschmack verändert, wenn er trocken statt nass aufbereitet wurde...es gibt tausend Dinge zu entdecken. Zusätzlich kann man noch mit der Röstung spielen. Manche Sorten, z.B. ein Bugisu-Kaffee aus Uganda, verändern ihren Geschmack radikal, wenn sie länger geröstet wurden. Bugisu schmeckt, hell geröstet und als Filterkaffee getrunken, leicht nach Honig. Dunkler geröstet und als Espresso getrunken kommt plötzlich eine ganz deutliche Schokoladigkeit zum Vorschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem für Espressoliebhaber kommt hier ein ganz neues Argument ins Spiel: Man kann sich seine Lieblingsespressosorte selber zusammestellen! Zugegeben, bis dahin ist es ein weiter, steiniger, bisweilen sehr frustrierender Weg. Aber man fängt plötzlich an, viel mehr über Espresso zu wissen als man jemals dachte. Es gibt diese wenigen Momente, wo man eine Mischung und Röstung erwischt hat, die absolut perfekt geworden ist. Körper, Geschmack, Aroma, alles hat man richtig getroffen, man wünschte man hätte mindestens ein Kilo oder mehr davon, - aber meistens ist nach 5 Tassen schon wieder Schluss, weil viele Haushaltsröster nur 80-100gr. auf einmal rösten können. Der Versuch, diese perfekte Röstung zu duplizieren scheitert dann meistens kläglich. Es bleibt nichts anderes übrig, als die Jagd nach der perfekten Mischung wieder aufzunehmen.(das haben übrigens erfahrene Shopröster den Heimdilettanten voraus: Sie können immer wieder reproduzierbar die gleiche Mischung rösten - konstante Qualität eben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie geht’s? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:heimroester_beginn.jpg|right|Heimröster Modell Precision von der Firma Hearthware]][[Bild: heimroester_5min.jpg|right| ...nach 5 min]]&lt;br /&gt;
Wie oben schonmal erwähnt könnte man theoretisch zu Hause mit einer Pfanne auf dem Herd rösten. Das ist allerdings etwas aufwendig, da man während des ganzen Röstvorgangs die Bohnen umrühren sollte, damit sie nicht anbrennen. Bei bis zu 20 Minuten Röstzeit wird einem bei dieser Methode irgendwann der Arm abfallen. &lt;br /&gt;
Nicht so gut. &lt;br /&gt;
Die nächste Möglichkeit zu Hause zu rösten ist, die Bohnen in einer dünnen Lage (eine Bohnenlage) auf einem Backblech im Ofen zu rösten, hier muss man nur noch den Ofen einschalten und die fertigen Bohnen rechtzeitig rausholen. Nachteil dabei ist, dass viele Öfen nicht schnell genug oder vielleicht auch überhaupt nicht die benötige Temperatur von ca. 230°C erzeugen können. Sind die Bohnen zu lange einer zu niedrigen Temperatur ausgesetzt fangen sie „anzubacken“ und nicht zu rösten, was man dann auch unangenehm im Kaffee schmeckt. Ein weiteres Problem bei dieser Methode sind die Bohnenhäutchen. Das ist eine dünne, pergamentartige Hülle, die sich beim Rösten von der Bohne löst und im ungünstigsten Fall überall herumfliegt. Geschmacklich beeinträchtigt sie die fertige Röstbohne nicht (deswegen sammelt so mancher Großröster die sich lösenden Bohnenhäutchen und gibt sie später, wenn der Röstkaffee gemahlen wird, wieder zu. - Kaffee wird eben nach Gewicht verkauft!), aber lästig sind sie allemal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten kauft man sich wie gesagt eine kleine Haushaltsröstmaschine. Die sind gar nicht mal mehr so exotisch, wie sie vor einigen Jahren waren - aber in jedem Kaufhaus findet man sie trotzdem noch nicht. Die preiswerteren Haushaltsröster arbeiten nach dem Heißluftprinzip, eine alternative Methode zur Trommelröstung. Durch eine Art Fön werden die Bohnen durcheinandergewirbelt und aufgeheizt. Die dabei sich lösenden Bohnenhäutchen werden aufgefangen. Meist ist die Röstkammer, in der sich die Bohnen befinden, aus Glas. Damit kann man den Röstverlauf der Bohnen gut beobachten. Sind die Bohnen fertiggeröstet, dann schaltet man die Heizung aus und die jetzt kalte Luft des Föns kühlt die Bohnen. Voila, - fertig ist das Selbstgeröstete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer vielleicht nicht das nötige Kleingeld für einen Röstautomaten besitzt, kann es zunächst auch erst einmal mit einem Popcorn-Röster versuchen (ca. €10). Die Einstellungsmöglichkeiten sind sicherlich im Vergleich zu einem elektronisch gesteuerten Röster sehr bescheiden (die einzige Variable ist meist die Laufzeit, evtl. kann man auch versuchen, das Gerät mit und ohne Deckel zu betreiben), es lassen sich aber durchaus brauchbare Ergebnisse erzielen. Aufpassen sollte man  mit den transparenten Deckeln der Geräte, die bei längerer Laufzeit gerne schmelzen. Und natürlich sollte man sich vor Augen halten, dass ein Popcorn-Maker nun mal ursprünglich nicht zum Kaffeerösten gebaut wurde (also VORSICHT!!!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Röstung spielt sich bei Temperaturen zwischen 145°C und 230°C ab. Bis 145°C passiert nicht viel, die Bohnen (die im Rohzustand gelb oder grün sind) werden langsam braun, der Geruch ändert sich von heuartig nach leicht buttrig. Zwischen 145°C und 200°C finden verschiedene Maillard-Reaktionen statt, Kaffeearomastoffe werden gebildet. Bei 200°C ist der Druck des verdunstenden Wassers (Rohkaffee hat ca. 12% Feuchtigkeit) so hoch (20-25bar), dass sie an der mittleren Kerbe aufplatzen. Dieses Aufplatzen ist hörbar und wird als '''erster Crack''' bezeichnet. Während der Röstung nimmt man dies als Anschwellen und ca. eine Minute später als Abflachen von Poppgeräuschen wahr. Die Bohnen werden jetzt immer dunkler. Das eheste Stadium, bei dem die Röstung (für Filterkaffee) abbrechen kann ist dann erreicht, wenn alle Bohnen eine uniforme Braunfärbung angenommen haben, oft 30s-1min nach dem ersten Crack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 200°C beginnen sich Zucker in der Bohne zu karamellisieren, der „Röstgeschmack“ entsteht. Sind ca. 230°C erreicht, beginnen die Bohnen Stücke aus ihrer Zellwand zu verlieren, sie werden einfach abgesprengt. Das damit einhergehende, etwas leisere Geräusch wird '''zweiter Crack''' genannt. Wie der erste Crack, beginnt der zweite Crack verhalten, steigert sich zu einem kontinuierlichen Knistern und flacht dann wieder ab. Normalerweise ist bei einsetzendem zweitem Crack schon eine ausreichende Rösttiefe für Espresso erreicht. Bei 245°C hört der zweite Crack wieder auf, die Bohnen haben meist während des zweiten Cracks schon angefangen ölig zu glänzen: Das sind Öle, Fette und sonstige Zellinhaltsstoffe, die durch die Hitze aus der Bohne getrieben werden. Die Bohnen sind jetzt auch schon sehr dunkel, fast schwarz. Spätestens jetzt sollte man aufgehört haben – noch tiefer geröstet schmeckt der Kaffee nur noch nach Holzkohle (und spätestens dann kommt auch durch die heftige Rauchentwicklung die Feuerwehr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Röstereien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Röster Selbstbauen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem die oft doch recht teuren Röstmaschinen zu teuer sind kann sich auch ganz leicht behelfen. Im folgenden werden einige Beispiele für Selbstbauröster vorgestellt. Natürlich gibt es darüber hinaus viele andere Möglichkeiten, sich einen Röster zu bauen. Wer Tante Google bemüht wird sicherlich auch fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung ein Erfahrungsbericht über einen [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/30649-schei-benkleisterle-r-ster-brennt-lichterloh.html Röstbrand]...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heißluftpistole ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau einer einfachen Heißluft-Röstmaschine ist mit minimalem Materialaufwand und nur wenig Investitionen zu realisieren. Mit einer Heißluftpistole und einem Akkuschrauber (beides im Zweifelsfall für ~10-15 Euro im Baumarkt zu erstehen, eine bessere Heißluftpistole ist allerdings empfohlen), einem Hamsterlaufrad, einem Alu(!!)-Fliegengitter und einem Gewindestab ist der Röster schon fertig. Ein einfaches Holzgehäuse, mit einer Kerbe zum Reinschieben des auf den Gewindestab montierten und mit Fliegengitter bespannten Laufrades, den Akkuschrauber etwas aufbocken und an den Gewindestab schrauben, loslaufen lassen, dann die Heißluftpistole vor das Ganze, und los geht es.&lt;br /&gt;
Detaillierte Bilder sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://tmp.kanojo.de/roester/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei weiteren Fragen zu diesem Roester an &amp;lt;kaffee at nebuk punkt de&amp;gt; wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Ideen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Möglichkeiten sind der [[VitalGrill]], ein modifizierter Hähnchengrill oder eine [[Popcornmaschine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Ideen über &amp;quot;Rohmaterial&amp;quot; für [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58589-diy-trommel.html Trommeln].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste von Selbstbauprojekten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/31484-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v1-1-a.html !_Modemburner_! =&amp;gt; (I) roast tube reloaded (Hähnchengrill-Röster v1.1)] und [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/36235-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v2-0-a.html Hähnchengrill-Röster v2.0]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/17156-r-ster-f-r-arme-bohnenr-sten-im-frisierten-h-hnchengrill-10.html Langer Thread zum Hähnchengrill]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/45531-umbauprojekt-quigg-mini-ofen-heimr-ster.html Noch ein Mini-Ofen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58663-elpressos-birnenr-ster.html Grill-Röster (Weber Q140 ELektro-Grill)]&lt;br /&gt;
* [http://www.sweetmarias.com/homemade-homeroasters.php Lange Liste englischer Bastelprojekte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaffeeröster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushaltsröster (bis ca. 300g)===&lt;br /&gt;
*[[i-Roast]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-101]]&lt;br /&gt;
*[[Behmor 1600]]&lt;br /&gt;
*[[Alpenröst]]&lt;br /&gt;
*[[Röstbiene]]&lt;br /&gt;
*[[Quest M3]]&lt;br /&gt;
*[[iCoffee]]&lt;br /&gt;
*[[Hottop Coffee Roaster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ladenröster (bis ca. 1500g)===&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-1200]]&lt;br /&gt;
*[[Petroncini BRICIOLA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ladenröster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrielle Kaffeeröster===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dennoch lieber eine etwas industriellere Version eines Kaffeerösters will dem kann bei der Fa. [http://www.buhlergroup.com/59169EN.asp?grp=60&amp;amp;org=70_46&amp;amp;lang=DE&amp;amp;nav=80_20_10_32 Bühler] oder [http://www.petroncini.com/ita/petroncini.asp?Sez=petroncini Petroncini] sicherlich weitergeholfen werde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Coffeelover</name></author>
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