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	<title>KaffeeWiki - die Wissensdatenbank rund um Espresso, Espressomaschinen und Kaffee - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-29T09:57:52Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Diskussion:QuickMill_0820&amp;diff=496</id>
		<title>Diskussion:QuickMill 0820</title>
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		<updated>2004-11-29T16:17:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Host: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das mit dem klapprigen Siebträger ist konstruktionsbedingt und so gewollt. &lt;br /&gt;
Die thermische Masse eines nicht wassergefüllten Thermoblocks ist viel geringer als die eines heißwassergefüllten Kessels. &lt;br /&gt;
Dementsprechend weniger Wärme strahlt die Thermoblockkonstruktion im Leerlauf aus und der Siebträger wird deswegen auch nicht richtig warm.&lt;br /&gt;
Die Lösung ist nun, einen Siebträger zu bauen, der eine geringe Masse hat und somit schnell auf Temperaturanstiege während des Brühens reagieren kann. &lt;br /&gt;
Soll heißen, jeder der gerne mit großen, schweren Barsiebträgern rumhantieren möchte, sollte sich eine andere Maschine zulegen :-)&lt;br /&gt;
Für alle anderen ist ein dünnwandiger Siebträger in der Quickmill kein Qualitätsmanko.&lt;br /&gt;
Grüße, Horst&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Host</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Diskussion:Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=447</id>
		<title>Diskussion:Kaffee rösten</title>
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		<updated>2004-11-09T19:27:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Host: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo Host, super Artikel. Gratulation! Da macht das Lesen im Wiki Spaß. Grüße Ole&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann Ole da nur hemmungslos zustimmen! Endlich mal ne gute Zusammenfassung in Deutsch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
cheers&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
afx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs Editieren. Damit kenne ich mich noch nicht so gut aus hier. &lt;br /&gt;
Ich hatte den Text vor einem Jahr für eine eigene Seite geschrieben. Die war aber so erbärmlich schlecht gemacht, daß ich sie aufgegeben habe. Hier im Kaffeewiki liest´s wenigstens jemand (hoffentlich :-) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen tun sehr viele, laut Aufrufstatistik des Servers. Ich habe noch ein bißchen im Hintergrund optimiert um die Seiten für Google interessant zu machen aber die meisten kommen eh übers Kaffeeboard hierher.&lt;br /&gt;
@ Host: Hast Du evtl noch ein paar Bilder vom Rohkaffee und evtl. den verschiedenen Röststadien. Auch ein Bild von einer (Deiner?) Rösttrommel wäre nicht schlecht. Du kannst sie mir auch per Mail schicken, wenn Du sie nicht selbst hochladen und einbinden willst.&lt;br /&gt;
Grüße Ole&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gerade ueber eine kleine Ergaenzung bei meinem Lieblingsroester gestolpert. Er schreibt, dass die ueblichen Grossroester auch mal nur drei Minuten bei 500 Grad roesten. Er selber roestet dagegen bei 190 Grad. ( http://www.jens-burg.de/html/laden5.html ) &lt;br /&gt;
-- Ich selber habe keine Ahnung vom Roesten und habs besser nicht in den Artikel aufgenommen. Klingt das mit Temperaturen fuer Euch plausibel?  -dd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burg röstet traditionell langsam im Trommelröster (war mal in nem Fernsehbericht zu sehen, hab leider noch nix von ihm verkostet). Wobei 190°C für Espresso nen Tick zu wenig sind wenn ich mich recht erinnere. Die Großröster blasen im Heissluftröster das Ganze in ein paar Minuten bei sehr hohen Temperaturen durch. Siehe auch die Diskussionen Winter 2003/2004 im Board.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das schmeckt man!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
cheers&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
afx&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Ole, &lt;br /&gt;
ich hab noch zwei Bilder beim Rösten mit meinem Heißluftröster in Aktion, einmal nach 1 Minute (Bohnen noch grün) und einmal nach 5 Minuten (Bohnen schon braun). Am besten schick ich die Dir wohl, dann kannst Du sie einbauen. &lt;br /&gt;
Die besten Bilder für unterschiedliche Röststadien gibt es bei Thomson Owen, den Inhaber von Sweetmarias - http://www.sweetmarias.com/roasting-VisualGuideV2.html - allerdings hat er sicherlich ein copyright auf seine Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hab noch was zu Röstzeiten und Rösttemperaturen unter &amp;quot;Der Röster&amp;quot; geschrieben. Aber die Rösterei ist unendliche komplex und die Beschissmethoden bei unseriösen Röstern auch. Am besten wäre es, den Herrn Burg von der Kaffeerösterei Burg, was zu diesem Thema schreiben zu lassen.....&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Host</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=454</id>
		<title>Kaffee rösten</title>
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		<updated>2004-11-09T19:24:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Host: /* Der Röster */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Kaffeerösten kann eigentlich jeder. Man braucht dazu nur eine Hitzequelle, einen feuerfesten Behälter und etwas zum Umrühren. Ach ja und Rohbohnen natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungerösteten Rohkaffee kennt heutzutage kaum jemand mehr. Zu sehr ist Kaffee zu etwas geworden, daß man ziegelförmig und vakuumverpackt im Supermarkt kauft. Liegt es dann als schwarzbraunes Pulver im Filter unserer Kaffeemaschine, dann kann man sich eigentlich nicht vorstellen, daß Kaffee der Kern einer roten Frucht ist, die an Bäumen wächst. Die großen Kaffeekonzerne haben uns mit ihrer Werbung von verführerisch duftenden Tassen voller Kaffee, die garantiert von den Gästen ausgetrunken werden, wenn man nur die richtige Sorte kauft, einfach das Wissen vom Kaffee als pflanzliches Produkt genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber von vorne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee kommt also als Rohbohne in unseren Häfen an. Kaffee mittlerer bis sehr guter Qualität wird traditionell in Jutesäcken zu 60kg transportiert, Kaffee schlechter Qualität oder für Großröster (was evtl. dasselbe ist) kommt auch als lose Schüttware in Containern übers Meer. Ganz besonders teurer Kaffee, wie z.B. der Jamaican Blue Mountain (JBM) wird sogar in vernagelten Holzfässern geliefert. Damit soll sichergestellt werden, daß der teure JBM nicht irgendwo zwischen der Plantage und dem Röster in Deutschland durch andere Bohnen ersetzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird er in Lagerhäuser gebracht und wartet auf den Abverkauf durch Röster im ganzen Land (etwas naiv ausgedrückt, die Wirklichkeit sieht etwas anders aus). Rohkaffee ist mehrere Jahre (zehn Jahre?) lang haltbar, fängt aber im Allgemeinen nach ca. 1 Jahr an, seine Frische zu verlieren. Die oft grünen bis blaugrünen Bohnen verlieren mit der Zeit an Farbe und bleichen aus. Das ist aber extrem von der Kaffeesorte, dem Anbauland und der Verarbeitungsmethode abhängig. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röstprozess ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt, rösten kann jeder. Der Röstprozess läuft innerhalb eines Temperaturfensters von 180-230°C ab, gemessen an der Bohneninnentemperatur. Grob gesagt kann man ein paar Esslöffel Rohbohnen in eine Pfanne werfen und auf den Herd stellen. Unter ständigem Rühren und bei voller Hitze ändert sich die Bohnenfarbe von grün zu intensivem Grün, später Gelb, Gelbbraun, Braun schließlich Dunkelbraun. Spätestens zwischen Gelbbraun und Braun beginnen die Bohnen etwas verbrannt zu riechen, - von Braun nach Dunkelbraun sogar zu rauchen. Schnelles Rühren nicht vergessen und - genau - Fenster öffnen. Die ganze Röstung dauert zwischen 10 und 20 Minuten. Während der Röstzeit fangen die Bohnen irgendwann an zu knacken und zu knistern. Dieses Knacken hört nach 1 Minute auf, kommt aber später nochmal, diesmal leiser. Spätestens beim zweiten Knacken sind die Bohnen fertiggeröstet - für Espresso. Will man Filterkaffee damit machen, dann sollte man sie nach Abschluß des ersten Knackens vom Herd nehmen. Einfache Sache, oder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun so einfach ist es leider nicht. Mit oben genannter Methode kann man zwar Kaffee rösten, hat aber zu viele schwer kontrollierbare Variablen, um die Bohnen reproduzierbar gut zu rösten. Ganz abgesehen vom Gestank und der Freundin/Frau (oder auch Freund/Mann), die spätestens nach dem fünften Rösten auszieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten ist es wie mit der Espressoherstellung, je intensiver man sich damit befasst, umso mehr Variablen tauchen auf und umso weniger weiß man. Der Reihe nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Reaktion, die bei der Röstung abläuft, ist eine chemische. Die Maillard-Reaktion. Bei ihr verbinden sich verschiedene Zucker und Proteine, bzw. deren Aminosäuren zu neuen Verbindungen, - genügend hohe Temperatur, - ab 145°C bis ca. 200°C vorausgesetzt. Es entstehen &amp;quot;Röststoffe&amp;quot;. Die gleiche Maillard Reaktion sorgt z.B. für eine knusprige Kruste beim Brot oder Brötchen, oder auch für den Bratgeschmack, wenn man Fleisch in der Pfanne brutzelt. Neben der Maillard Reaktion laufen bei der Röstung auch noch andere Reaktionen ab, die man bis heute nicht vollständig aufklären konnte. Faktisch enthält gerösteter Kaffee zwischen 800 und 1200 aromatische Verbindungen. Dabei läßt sich kein einzelner &amp;quot;Kaffeearomastoff&amp;quot; isolieren, - es ist eher das Zusammenspiel von vielen Stoffen in unterschiedlichen Konzentrationen, die das typische Kaffeearoma erzeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Röstreaktion hört nach dem Rösten und Abkühlen nicht auf. Die Bohne &amp;quot;arbeitet&amp;quot; weiter. Mindestens 12h, meistens aber noch länger - bis zu 72h brauchen geröstete Bohnen um ihren Geschmacksplateau zu erreichen. Bei diesen internen Nachreaktionen wird Kohlendioxid freigesetzt, - Röstbohnen gasen eine Weile nach der Röstung Kohlendioxid aus. Es gibt wohl kein überwältigerendes Geruchserlebnis als wenn man seine Nase in einen Behälter mit vor 2 Tagen gerösteten Bohnen steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten verliert die Bohne an Gewicht und nimmt an Volumen zu, die Dichte verringert sich so auf 1/3 der ursprünglichen Rohbohne. Der meiste Gewichtsverlust kommt durch Wasser,das in Rohbohnen mit ca. 12% vertreten ist (je nach Lagerung und Aufbereitung). Die Bohnen selbst verlieren auch an Substanz, z.B. die Bohnenhäutchen oder auch Teile der Zellwand. Insgesamt verliert die Rohbohne, je nach Röstgrad, zwischen 12 und 18% an Gewicht, diesen Verlust nennt man Einbrand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professionelle Röster rösten natürlich nicht mit der Pfanne auf dem Herd, sondern mit Röstmaschinen, die viele Variablen kontrollierbar machen. Ich lasse hier erstmal die großen Industrieröstanlagen aus, da die nach anderen Prinzipien und mit anderen Grundvorstellungen arbeiten als sagen wir mal die Rösterei um die Ecke. Der ideale Röstmeister will nämlich vor allem das beste für die Bohne und seine Kunden (und nicht möglichst viel Profit aus möglichst billiger Rohware schlagen, wie das die Großröster oft machen). Für den handwerklichen Kleinröster hat sich vor allem eine Methode durchgesetzt, - die der Trommelröstung. In kleinen Röstereien stehen auch Trommelröster, mit denen man 5-10kg pro Durchgang rösten kann. Es geht auch ein paar Nummern größer. Zwischen 120kg und einigen Tonnen pro Durchgang ist alles machbar. Im Prinzip sind diese Röster aber alle gleich. In einer rotierenden Trommel, die von außen aber auch durch einen durchgesaugten heißen Luftstrom innnen beheizt wird, befinden sich die Bohnen. Die Trommel rotiert und durch eingeschweißte Schikanen werden die Bohnen durcheinandergewirbelt. Mithilfe einer kleinen Schaufel, die an der Stirnseite in die Trommel ragt, kann man den aktuellen Stand der Röstung verfolgen und wenns soweit ist, die Bohnen durch Öffnen einer Klappe aus der Trommel fallen lassen, - auf eine Art Kühlsieb, wo sie so schnell wie möglich unter Rühren und durch Luftabsaugung abgekühlt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Röster kennt seine Bohnen ganz genau. Er weiß bei jeder Bohnensorte (d.H. Herkunft und Qualität - z.B. Kenya AA für einen kenianischen Arabica der höchsten Qualitätsstufe, der AA Sortierung), welches Profil er rösten muß, um das Optimum aus ihr herauszuholen. Ein Röstprofil legt fest, zu welcher Zeit während der Röstung welche Temperatur in der Röstkammer herrschen soll und wie steil oder flach die Temperaturanstiege oder -abfälle sein müssen. Man kann ein Röstprofil als Zeit/Temperatur-Diagramm grafisch darstellen. Jede Sorte hat ein etwas anderes optimales Röstprofil. Zusätzlich ist natürlich noch wichtig, wie der Kaffee danach getrunken werden soll, - als Filterkaffee oder Espresso - eine Vorgabe, die mit der Röstendtemperatur zusammenhängt. Je höher die Röstendtemperatur, desto mehr geht der Kaffee in Richtung Espresso. Fürwahr viele Faktoren, die beachtet werden müssen - und da ein Trommelröster etwas träge ist in der Temperaturmodulation, wird dem Röstmeister sehr viel Fingerspitzengefühl abverlangt, wann er die Temperatur (meistens durch Gasbrenner) hochregelt oder lieber nicht und vor allem, wann er die Röstung abbricht und die Bohnen durch Öffnen einer Klappe an der Vorderseite aus der Trommel holt. Bei 50kg Kaffee kann man schnell einiges an Wert zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grundsätzliche Unterschied zwischen der Röstung eines handwerklich arbeitenden Kleinrösters (5kg bis 120kg pro Röstdurchgang) und eines auf Profit orientierten Großrösters (Tonnen pro Röstdurchgang oder kontinuierliche Röstung) ist die Röstzeit und die Rösttemperatur. &lt;br /&gt;
Man kann nämlich eine Bohne auch in 90 Sekunden ordentlich dunkel rösten, nur muß man dann die Temperatur auf über 400°C erhöhen. Großröster machen das so, denn Zeit ist Geld. Das sind dann auch keine Trommelröster mehr sondern sogenannte Fluid-Bed- bzw.  Heißluftröstmaschinen unglaublichen Ausmaßes. Es gibt noch andere Techniken, die auf Großdurchsatz ausgelegt sind. Allen gemeinsam ist, wie gesagt, eine hohe Rösttemperatur und eine geringe Röstzeit. &lt;br /&gt;
Ein Kleinröster, wenn er es gut mit der Bohne meint, braucht da schon etwas länger. Typische Röstzeiten für eine Trommelröstung sind 15-25 Minuten, die dabei erreichten Temperaturen liegen zwischen 200°C und 230°C, je nach Rösttiefe.&lt;br /&gt;
Wo liegt der Unterschied im Geschmack? Nun, bei einer 90 Sekunden Schockröstung haben die Bohnen nicht genügend Zeit, richtig auszurösten - von irgendwelchen zeitintensiveren Maillard Reaktionen oder dem Abbau von Chlorogensäure ganz zu schweigen. Das Ergebnis ist eine säuerlichere Tasse Kaffee, die umso saurer zu schmecken scheint, je mehr sie abkühlt und es wegen dem höherem Chlorogensäuregehalt nicht so gut zum Magen meint.&lt;br /&gt;
In einer langsamen Röstung bei niedriger Temperatur hat die Bohne im besten Falle viel der ungünstigen Chlorogensäure verloren und viel an Aroma gewonnen. Guter Kaffee aus Langzeitröstung ist daher in der Regel bekömmlicher und aromatischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbströsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt gute Gründe seinen Kaffee selbst zu rösten, es gibt allerdings auch ebenso gute Gründe, die dagegen sprechen ;-). Vielleicht erstmal die Gründe, die dagegen sprechen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee rösten stinkt! Nicht der betörende Duft frisch gerösteten Kaffees durchflutet den Raum, sondern mehr ein säuerlich, dumpfer, manchmal erdig aber immer verbrannter Geruch steht danach in der Luft. Je mehr in einem Durchgang geröstet wird, umso mehr stinkt es und um so vernebelter wird die Küche. Mengen von 250gr. aufwärts sollten grundsätzlich in einem gut belüfteten Raum, oder gleich draußen geröstet werden. Der so begehrte Kaffeegeruch stellt sich erst 12h nach der Röstung ein, bis dahin muß man mit dem verbrannten Geruch, der sich auch gerne in der Kleidung und allem aus Stoff festsetzt, leben. Ein weiterer Grund, der dagegen spricht ist, daß es kaum vernünftige Röstmaschinen für den Hausgebrauch gibt. Es gibt ca. 4 Heißluftröster- und 2 Trommelröstermodelle auf dem Markt, - jeder hat so seine Macken. Und alle bieten sie eigentlich viel zu wenig Kontrolle über den Röstverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Selberrösten hat auch seine guten Seiten (wer hätte das gedacht). Einer der Hauptvorteile ist natürlich die nicht zu übertreffende Frische der Röstung, frischer kann Kaffee gar nicht sein. Und frisch gerösteter Kaffee ist ein starkes Argument - vor allem, wenn man in einer Gegend lebt, in der der nächste Shopröster 50km entfernt liegt und sonst nur Jacobs Dröhnung im Supermarktregal zu finden ist. Ein anderer nicht zu unterschätzender  Faktor ist die Auswahl der Bohnensorten, die man selber bestimmen kann. Endlich kann man rausfinden, wie der Geschmacksunterschied zwischen Kaffee aus Columbien und Kaffee aus Costa Rica ist. Ob man lieber die erdig-wuchtige Fülle indonesischer Kaffees der aromatischen Spritzigkeit ostafrikanischer Kaffees vorzieht. Oder wie sich äthiopischer Kaffee im Geschmack verändert, wenn er trocken statt naß aufbereitet wurde...es gibt tausend Dinge zu entdecken. Zusätzlich kann man noch mit der Röstung spielen. Manche Sorten, z.B. ein Bugisu Kaffee aus Uganda verändern ihren Geschmack radikal, wenn sie länger geröstet wurden. Bugisu schmeckt, hell geröstet und als Filterkaffee getrunken leicht nach Honig. Dunkler geröstet und als Espresso getrunken kommt plötzlich eine ganz deutliche Schokoladigkeit zum Vorschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem für Espressoliebhaber kommt hier ein ganz neues Argument ins Spiel: Man kann sich seine Lieblingsespressosorte selber zusammestellen! Zugegeben, bis dahin ist es ein weiter, steiniger, bisweilen sehr frustrierender Weg. Aber man fängt plötzlich an, viel mehr über Espresso zu wissen als man jemals dachte. Es gibt diese wenigen Momente, wo man eine Mischung und Röstung erwischt hat, die absolut perfekt geworden ist. Körper, Geschmack, Aroma, alles hat man richtig getroffen, man wünschte man hätte mindestens ein Kilo oder mehr davon, - aber meistens ist nach 5 Tassen schon wieder Schluß, weil viele Haushaltsröster nur 80-100gr. auf einmal rösten können. Verdammt! Der Versuch, diese perfekte Röstung zu duplizieren scheitert dann meistens kläglich. Es bleibt nichts anderes übrig, als die Jagd nach der perfekten Mischung wieder aufzunehmen.(das haben übrigens erfahrene Shopröster den Heimdilettanten voraus: Sie können immer wieder reproduzierbar die gleiche Mischung rösten - konstante Qualität eben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie gehts`s? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben schonmal erwähnt könnte man theoretisch zu Hause mit einer Pfanne auf dem Herd rösten. Das ist allerdings etwas aufwendig, da man während des ganzen Röstvorgangs die Bohnen umrühren sollte, damit sie nicht anbrennen. Bei bis zu 20min Röstzeit mit dieser Methode wird einem irgendwann der Arm abfallen. &lt;br /&gt;
Nicht so gut. &lt;br /&gt;
Die nächste Möglichkeit zu Hause zu rösten ist, die Bohnen in einer dünnen Lage (eine Bohnenlage) auf einem Backblech im Ofen zu rösten, hier muß man nur noch den Ofen einschalten und die fertigen Bohnen rechtzeitig rausholen. Nachteil dabei ist, daß viele Öfen nicht schnell genug oder vielleicht auch überhaupt nicht die benötige Temperatur von ca. 230°C erzeugen können. Sind die Bohnen zu lange einer zu niedrigen Temperatur ausgesetzt fangen sie an zu &amp;quot;backen&amp;quot; und nicht zu rösten, was man dann auch unangenehm im Kaffee schmeckt. Ein weiteres Problem bei dieser Methode sind die Bohnenhäutchen. Das ist eine dünne, pergamentartige Hülle, die sich beim Rösten von der Bohne löst und im ungünstigsten Fall überall herumfliegt. Geschmacklich beeinträchtigt sie die fertige Röstbohne nicht (deswegen sammelt so mancher Großröster die sich lösenden Bohnenhäutchen und gibt sie später, wenn der Röstkaffee gemahlen wird, wieder zu. - Kaffee wird eben nach Gewicht verkauft!), aber lästig sind sie allemal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten kauft man sich wie gesagt eine kleine Haushaltsröstmaschine. Die sind gar nicht mal mehr so exotisch, wie sie vor einigen Jahren waren - aber in jedem Kaufhaus findet man sie trotzdem noch nicht. Die preiswerteren Haushaltsröster arbeiten nach dem Heißluftprinzip, eine alternative Methode zur Trommelröstung. Durch eine Art Fön werden die Bohnen durcheinandergewirbelt und aufgeheizt. Die dabei sich lösenden Bohnenhäutchen werden aufgefangen. Meist ist die Röstkammer, in der sich die Bohnen befinden, aus Glas. Damit kann man den Röstverlauf der Bohnen gut beobachten. Sind die Bohnen fertiggeröstet, dann schaltet man die Heizung aus und die jetzt kalte Luft des Föns kühlt die Bohnen. Voila, - fertig ist das Selbstgeröstete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier noch ein paar fundamentale Reaktionen der Bohne während der Röstung: Wie gesagt, die eigentliche Röstung spielt sich bei Temperaturen zwischen 145°C und 230°C ab. Bis 145°C passiert nicht viel, die Bohnen (die im Rohzustand gelb oder grün sind) werden langsam braun, der Geruch ändert sich von heuartig nach leicht buttrigt. Zwischen 145°C und 200°C finden verschiedene Maillard Reaktionen statt, Kaffeearomastoffe werden gebildet. Bei 200°C ist der Druck des verdunstenden Wassers (Rohkaffee hat ca. 12% Feuchtigkeit) so hoch (20-25bar), daß sie an der mittleren Kerbe aufplatzen. Dieses Aufplatzen ist hörbar und wird als 1.Crack bezeichnet. Während der Röstung nimmt man dies als Anschwellen und ca. 1min später als Abflachen von Poppgeräuschen wahr. Die Bohnen werden jetzt immer dunkler. Das eheste Stadium, bei dem die Röstung (für Filterkaffee) abbrechen kann ist dann erreicht, wenn alle Bohnen eine uniforme Braunfärbung angenommen haben, oft 30s-1min nach dem ersten Crack. Ab 200°C beginnen Zucker in der Bohne zu karamellisieren, der &amp;quot;Röstgeschmack&amp;quot; entsteht. Sind ca. 230°C erreicht, dann beginnen die Bohnen Stücke aus ihrer Zellwand zu verlieren, sie werden einfach abgesprengt. Das damit einhergehende, etwas leisere Geräusch wird zweiter Crack genannt. Wie der erste Crack, beginnt der zweite Crack verhalten, steigert sich zu einem kontinuierlichen Knistern und flacht dann wieder ab. Normalerweise ist bei einsetztendem 2. Crack schon eine ausreichende Rösttiefe für Espresso erreicht. Bei 245°C hört der zweite Crack wieder auf, die Bohnen haben meist während des 2. Cracks schon angefangen ölig zu glänzen, - das sind Öle, Fette und sonstige Zellstoffe, die durch die Hitze aus der Bohne getrieben werden. Die Bohnen sind jetzt auch schon sehr dunkel, fast schwarz. Spätestens jetzt sollte man aufgehört haben, - noch tiefer geröstet schmeckt der Kaffee nur noch nach Holzkohle (und spätestens dann kommt auch durch die heftige Rauchentwicklung die Feuerwehr)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Host</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Diskussion:Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=435</id>
		<title>Diskussion:Kaffee rösten</title>
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		<updated>2004-11-09T18:56:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Host: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo Host, super Artikel. Gratulation! Da macht das Lesen im Wiki Spaß. Grüße Ole&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann Ole da nur hemmungslos zustimmen! Endlich mal ne gute Zusammenfassung in Deutsch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
cheers&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
afx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs Editieren. Damit kenne ich mich noch nicht so gut aus hier. &lt;br /&gt;
Ich hatte den Text vor einem Jahr für eine eigene Seite geschrieben. Die war aber so erbärmlich schlecht gemacht, daß ich sie aufgegeben habe. Hier im Kaffeewiki liest´s wenigstens jemand (hoffentlich :-) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen tun sehr viele, laut Aufrufstatistik des Servers. Ich habe noch ein bißchen im Hintergrund optimiert um die Seiten für Google interessant zu machen aber die meisten kommen eh übers Kaffeeboard hierher.&lt;br /&gt;
@ Host: Hast Du evtl noch ein paar Bilder vom Rohkaffee und evtl. den verschiedenen Röststadien. Auch ein Bild von einer (Deiner?) Rösttrommel wäre nicht schlecht. Du kannst sie mir auch per Mail schicken, wenn Du sie nicht selbst hochladen und einbinden willst.&lt;br /&gt;
Grüße Ole&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gerade ueber eine kleine Ergaenzung bei meinem Lieblingsroester gestolpert. Er schreibt, dass die ueblichen Grossroester auch mal nur drei Minuten bei 500 Grad roesten. Er selber roestet dagegen bei 190 Grad. ( http://www.jens-burg.de/html/laden5.html ) &lt;br /&gt;
-- Ich selber habe keine Ahnung vom Roesten und habs besser nicht in den Artikel aufgenommen. Klingt das mit Temperaturen fuer Euch plausibel?  -dd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burg röstet traditionell langsam im Trommelröster (war mal in nem Fernsehbericht zu sehen, hab leider noch nix von ihm verkostet). Wobei 190°C für Espresso nen Tick zu wenig sind wenn ich mich recht erinnere. Die Großröster blasen im Heissluftröster das Ganze in ein paar Minuten bei sehr hohen Temperaturen durch. Siehe auch die Diskussionen Winter 2003/2004 im Board.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das schmeckt man!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
cheers&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
afx&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Ole, &lt;br /&gt;
ich hab noch zwei Bilder beim Rösten mit meinem Heißluftröster in Aktion, einmal nach 1 Minute (Bohnen noch grün) und einmal nach 5 Minuten (Bohnen schon braun). Am besten schick ich die Dir wohl, dann kannst Du sie einbauen. &lt;br /&gt;
Die besten Bilder für unterschiedliche Röststadien gibt es bei Thomson Owen, den Inhaber von Sweetmarias - http://www.sweetmarias.com/roasting-VisualGuideV2.html - allerdings hat er sicherlich ein copyright auf seine Arbeit.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Host</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Diskussion:Themen%C3%BCberblick&amp;diff=377</id>
		<title>Diskussion:Themenüberblick</title>
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		<updated>2004-10-17T11:46:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Host: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich schlage vor die Grundbegriffe als eigene Kategorie im Themenüberblick zu führen.&lt;br /&gt;
Evtl. als &amp;quot;Technische Begriffe und Funktionsweisen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß Ole&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte ich zuerest auch, dann war ich mir nicht mehr sicher.&lt;br /&gt;
Schieb's mal so um wie Du meinst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
cheers&lt;br /&gt;
afx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moin, &lt;br /&gt;
ich hab die Rubrik &amp;quot;Bohnen und Kaffee&amp;quot; etwas umgestellt und noch die Kapitel &amp;quot;Kaffeeinfo&amp;quot; und &amp;quot;Kaffee rösten&amp;quot; hinzugefügt, weil ich noch einen Text von mir über Kaffeerösten hatte.&lt;br /&gt;
Kaffeesorten sollte vielleicht die ganzen Provenienzen beschreiben und Kaffeeinfo könnte sich mit allgemeinem Infomaterial von der Botanik bis zum Welthandel beschäftigen.&lt;br /&gt;
Horst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo, &lt;br /&gt;
ich finde, daß die Infoseite über Kaffee, die in der Hauptseite verlinkt ist, auch in der Unterrubrik &amp;quot;Bohnen und Kaffee&amp;quot; auftauchen sollte. Am besten in &amp;quot;Kaffeeinfo allgeimein&amp;quot;. Könnte das jemand machen, - ich hab leider keine Ahnung wie´s geht. Grüße Horst&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Host</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Espressomaschine&amp;diff=364</id>
		<title>Espressomaschine</title>
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		<updated>2004-10-16T16:38:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Host: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;''Dieser Artikel ist zu Teilen aus [http://de.wikipedia.org/wiki/Espressomaschine wikipedia] entnommen.''&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Die '''Espressomaschine''' wurde von einem Neapolitaner - der sich angeblich über die Langsamkeit der [[Kaffee]]zubereitung ärgerte - in Zusammenarbeit mit dem Mailänder Ingenieur Luigi [[Bezzera]] entwickelt, der als Erfinder der Espressomaschine gilt. Während der Prototyp bereits 1855 in Paris vorgestellt wurde, ging die erste Serienproduktion von Bezerra erst 1901 in die Läden Italiens und bald in alle Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Espressomaschine wird Wasser über einen druckdichten Kessel elektrisch oder per Gasflamme auf 90-94ºC erhitzt. Das Wasser wird entweder mittels manuellem Handhebel oder durch [[Pumpe]]ndruck über einen mit (hoffentlich frisch gemahlenem) Kaffeepulver gefüllten, herausnehmbaren Metallfilter gedrückt, den es unten als [[Espresso]] wieder verlässt. Der Filter wird in der Regel über einen [[Bajonett-Verschluss]] in der Espressomaschine druckfest verankert. Die bewegliche Einheit mit dem Filter nennt sich Siebträger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee, das [[Wasser]] unter Druck durch [[Kaffee]]pulver zu pressen und dadurch eine [[Crema]] zu erzeugen, wurde 1938 von Achille [[Gaggia]] zum Patent angemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professionelle Espressomaschinen befinden sich i.d.R. in jedem [[Café]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maschinen für den Heimgebrauch sind in Deutschland in den letzten Jahren verstärkt in Mode gekommen. Man unterscheidet hier zwischen folgenden Bauweisen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Vollautomaten''' erlauben die vollautomatische Zubereitung von Kaffee auf Knopfdruck. Sie gelten als sehr bedienerfreundlich und liefern eine Kaffeequalität, die sich bei guten Maschinen fast mit der professioneller Geräte messen kann. Allerdings erlauben sie nur eine sehr beschränkte Einflußnahme auf den Ablauf der Zubereitung und damit die Qualität des Ergebnis. In Vollautomaten ist eine [[Kaffeemühle]] integriert, so daß jede Portion Kaffee frisch gemahlen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Siebträgermaschinen''' arbeiten wie professionelle Gastronomiegeräte mit einem entnehmbaren Siebträger, der mit Kaffeemehl gefüllt und mittels eines [[Bajonett-Verschluss|Bajonettverschlusses]] im Gerät fixiert wird. Sie müssen mit einer separaten Kaffeemühle ergänzt werden (es gibt auch Geräte  mit Mühle im gleichen Gehäuse), da frisch gemahlener Kaffee für eine hochweritge Espressozubereitung notwendig ist, und jede Maschine ihren spezifischen Mahlgrad hat. Bei diesen Maschinen kann der Bediener eine Vielzahl an Faktoren beeinflussen, die für die Qualität des Ergebnis ausschlaggebend sind: Den Mahlgrad, die Menge und die Stärke der Kompression des Kaffeemehles im Siebträger und die Dauer der Brühzeit. Dadurch ist es mit einiger Übung möglich, den Ablauf optimal auf die Qualität des verwendeten Kaffees auszurichten und ein deutlich besseres Ergebnis zu erreichen als mit einem Vollautomaten.&amp;lt;br /&amp;gt;Die meisten Siebträgermaschinen arbeiten mit einer elektrischen Pumpe zur Druckerzeugung, es sind aber auch Modelle erhältlich, die über einen manuell bedienbarem Hebel verfügen (''Handhebelmaschinen'').&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*'''Halbautomaten''' sind Siebträgermaschinen mit automatischer Kesselfüllung. Dies trifft auf praktisch alle Heimmaschinen mit Pumpe zu. &lt;br /&gt;
*'''Automatische Maschinen''' haben zusätzlich noch eine automatische Wasserdosierung für den Bezug.&lt;br /&gt;
*'''Zentrifugenmaschinen''' erzeugen keinen Überdruck, sondern vefügen über eine kleine Zentrifuge, in der sich das Kaffeemehl befindet, und mittels der Zentrifugalkraft vom erhitzten Wasser durchströmt wird. Diese Art der Zubereitung hat den Vorteil, daß die so arbeitenden Maschinen sehr preisgünstig herzustellen und sehr wartungsarm sind. &amp;lt;br /&amp;gt;Diese Maschinen erfreuen sich im untersten Preissegment einer großen Beliebtheit, da sie für sehr wenig Geld eine annehmbare Kaffee-Qualität liefern, von echtem Espresso kann man hier jedoch nicht sprechen, da dieser einen Brühdruck von etwa 9bar voraussetzt. Vollautomaten und Siebträgermaschinen sind wegen der aufwendigen Technik zwangsläufig recht kostspielig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Siehe auch: [[Espressokanne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Host</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Diskussion:Themen%C3%BCberblick&amp;diff=373</id>
		<title>Diskussion:Themenüberblick</title>
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		<updated>2004-10-16T16:18:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Host: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich schlage vor die Grundbegriffe als eigene Kategorie im Themenüberblick zu führen.&lt;br /&gt;
Evtl. als &amp;quot;Technische Begriffe und Funktionsweisen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß Ole&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte ich zuerest auch, dann war ich mir nicht mehr sicher.&lt;br /&gt;
Schieb's mal so um wie Du meinst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
cheers&lt;br /&gt;
afx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moin, &lt;br /&gt;
ich hab die Rubrik &amp;quot;Bohnen und Kaffee&amp;quot; etwas umgestellt und noch die Kapitel &amp;quot;Kaffeeinfo&amp;quot; und &amp;quot;Kaffee rösten&amp;quot; hinzugefügt, weil ich noch einen Text von mir über Kaffeerösten hatte.&lt;br /&gt;
Kaffeesorten sollte vielleicht die ganzen Provenienzen beschreiben und Kaffeeinfo könnte sich mit allgemeinem Infomaterial von der Botanik bis zum Welthandel beschäftigen.&lt;br /&gt;
Horst&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Host</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=366</id>
		<title>Kaffee rösten</title>
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		<updated>2004-10-16T16:11:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Host: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Kaffeerösten kann eigentlich jeder. Man braucht dazu nur eine Hitzequelle, einen feuerfesten Behälter und etwas zum Umrühren. Ach ja und Rohbohnen natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungerösteten Rohkaffee kennt heutzutage kaum jemand mehr. Zu sehr ist Kaffee zu etwas geworden, daß man ziegelförmig und vakuumverpackt im Supermarkt kauft. Liegt es dann als schwarzbraunes Pulver im Filter unserer Kaffeemaschine, dann kann man sich eigentlich nicht vorstellen, daß Kaffee der Kern einer roten Frucht ist, die an Bäumen wächst. Die großen Kaffeekonzerne haben uns mit ihrer Werbung von verführerisch duftenden Tassen voller Kaffee, die garantiert von den Gästen ausgetrunken werden, wenn man nur die richtige Sorte kauft, einfach das Wissen vom Kaffee als pflanzliches Produkt genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber von vorne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee kommt also als Rohbohne in unseren Häfen an. Kaffee mittlerer bis sehr guter Qualität wird traditionell in Jutesäcken zu 60kg transportiert, Kaffee schlechter Qualität oder für Großröster (was evtl. dasselbe ist) kommt auch als lose Schüttware in Containern übers Meer. Ganz besonders teurer Kaffee, wie z.B. der Jamaican Blue Mountain (JBM) wird sogar in vernagelten Holzfässern geliefert. Damit soll sichergestellt werden, daß der teure JBM nicht irgendwo zwischen der Plantage und dem Röster in Deutschland durch andere Bohnen ersetzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird er in Lagerhäuser gebracht und wartet auf den Abverkauf durch Röster im ganzen Land (etwas naiv ausgedrückt, die Wirklichkeit sieht etwas anders aus). Rohkaffee ist mehrere Jahre (zehn Jahre?) lang haltbar, fängt aber im Allgemeinen nach ca. 1 Jahr an, seine Frische zu verlieren. Die oft grünen bis blaugrünen Bohnen verlieren mit der Zeit an Farbe und bleichen aus. Das ist aber extrem von der Kaffeesorte, dem Anbauland und der Verarbeitungsmethode abhängig. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Röstprozess&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt, rösten kann jeder. Der Röstprozess läuft innerhalb eines Temperaturfensters von 180-230°C ab, gemessen an der Bohneninnentemperatur. Grob gesagt kann man ein paar Esslöffel Rohbohnen in eine Pfanne werfen und auf den Herd stellen. Unter ständigem Rühren und bei voller Hitze ändert sich die Bohnenfarbe von grün zu intensivem Grün, später Gelb, Gelbbraun, Braun schließlich Dunkelbraun. Spätestens zwischen Gelbbraun und Braun beginnen die Bohnen etwas verbrannt zu riechen, - von Braun nach Dunkelbraun sogar zu rauchen. Schnelles Rühren nicht vergessen und - genau - Fenster öffnen. Die ganze Röstung dauert zwischen 10 und 20 Minuten. Während der Röstzeit fangen die Bohnen irgendwann an zu knacken und zu knistern. Dieses Knacken hört nach 1 Minute auf, kommt aber später nochmal, diesmal leiser. Spätestens beim zweiten Knacken sind die Bohnen fertiggeröstet - für Espresso. Will man Filterkaffee damit machen, dann sollte man sie nach Abschluß des ersten Knackens vom Herd nehmen. Einfache Sache, oder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun so einfach ist es leider nicht. Mit oben genannter Methode kann man zwar Kaffee rösten, hat aber zu viele schwer kontrollierbare Variablen, um die Bohnen reproduzierbar gut zu rösten. Ganz abgesehen vom Gestank und der Freundin/Frau (oder auch Freund/Mann), die spätestens nach dem fünften Rösten auszieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten ist es wie mit der Espressoherstellung, je intensiver man sich damit befasst, umso mehr Variablen tauchen auf und umso weniger weiß man. Der Reihe nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Reaktion, die bei der Röstung abläuft, ist eine chemische. Die Maillard-Reaktion. Bei ihr verbinden sich verschiedene Zucker und Proteine, bzw. deren Aminosäuren zu neuen Verbindungen, - genügend hohe Temperatur, - ab 145°C bis ca. 200°C vorausgesetzt. Es entstehen &amp;quot;Röststoffe&amp;quot;. Die gleiche Maillard Reaktion sorgt z.B. für eine knusprige Kruste beim Brot oder Brötchen, oder auch für den Bratgeschmack, wenn man Fleisch in der Pfanne brutzelt. Neben der Maillard Reaktion laufen bei der Röstung auch noch andere Reaktionen ab, die man bis heute nicht vollständig aufklären konnte. Faktisch enthält gerösteter Kaffee zwischen 800 und 1200 aromatische Verbindungen. Dabei läßt sich kein einzelner &amp;quot;Kaffeearomastoff&amp;quot; isolieren, - es ist eher das Zusammenspiel von vielen Stoffen in unterschiedlichen Konzentrationen, die das typische Kaffeearoma erzeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Röstreaktion hört nach dem Rösten und Abkühlen nicht auf. Die Bohne &amp;quot;arbeitet&amp;quot; weiter. Mindestens 12h, meistens aber noch länger - bis zu 72h brauchen geröstete Bohnen um ihren Geschmacksplateau zu erreichen. Bei diesen internen Nachreaktionen wird Kohlendioxid freigesetzt, - Röstbohnen gasen eine Weile nach der Röstung Kohlendioxid aus. Es gibt wohl kein überwältigerendes Geruchserlebnis als wenn man seine Nase in einen Behälter mit vor 2 Tagen gerösteten Bohnen steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten verliert die Bohne an Gewicht und nimmt an Volumen zu, die Dichte verringert sich so auf 1/3 der ursprünglichen Rohbohne. Der meiste Gewichtsverlust kommt durch Wasser,das in Rohbohnen mit ca. 12% vertreten ist (je nach Lagerung und Aufbereitung). Die Bohnen selbst verlieren auch an Substanz, z.B. die Bohnenhäutchen oder auch Teile der Zellwand. Insgesamt verliert die Rohbohne, je nach Röstgrad, zwischen 12 und 18% an Gewicht, diesen Verlust nennt man Einbrand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Röster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professionelle Röster rösten natürlich nicht mit der Pfanne auf dem Herd, sondern mit Röstmaschinen, die viele Variablen kontrollierbar machen. Ich lasse hier erstmal die großen Industrieröstanlagen aus, da die nach anderen Prinzipien und mit anderen Grundvorstellungen arbeiten als sagen wir mal die Rösterei um die Ecke. Der ideale Röstmeister will nämlich vor allem das beste für die Bohne und seine Kunden (und nicht möglichst viel Profit aus möglichst billiger Rohware schlagen, wie das die Großröster oft machen). Für den handwerklichen Kleinröster hat sich vor allem eine Methode durchgesetzt, - die der Trommelröstung. In kleinen Röstereien stehen auch Trommelröster, mit denen man 5-10kg pro Durchgang rösten kann. Es geht auch ein paar Nummern größer. Zwischen 120kg und einigen Tonnen pro Durchgang ist alles machbar. Im Prinzip sind diese Röster aber alle gleich. In einer rotierenden Trommel, die von außen aber auch durch einen durchgesaugten heißen Luftstrom innnen beheizt wird, befinden sich die Bohnen. Die Trommel rotiert und durch eingeschweißte Schikanen werden die Bohnen durcheinandergewirbelt. Mithilfe einer kleinen Schaufel, die an der Stirnseite in die Trommel ragt, kann man den aktuellen Stand der Röstung verfolgen und wenns soweit ist, die Bohnen durch Öffnen einer Klappe aus der Trommel fallen lassen, - auf eine Art Kühlsieb, wo sie so schnell wie möglich unter Rühren und durch Luftabsaugung abgekühlt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Röster kennt seine Bohnen ganz genau. Er weiß bei jeder Bohnensorte (d.H. Herkunft und Qualität - z.B. Kenya AA für einen kenianischen Arabica der höchsten Qualitätsstufe, der AA Sortierung), welches Profil er rösten muß, um das Optimum aus ihr herauszuholen. Ein Röstprofil legt fest, zu welcher Zeit während der Röstung welche Temperatur in der Röstkammer herrschen soll und wie steil oder flach die Temperaturanstiege oder -abfälle sein müssen. Man kann ein Röstprofil als Zeit/Temperatur-Diagramm grafisch darstellen. Jede Sorte hat ein etwas anderes optimales Röstprofil. Zusätzlich ist natürlich noch wichtig, wie der Kaffee danach getrunken werden soll, - als Filterkaffee oder Espresso - eine Vorgabe, die mit der Röstendtemperatur zusammenhängt. Je höher die Röstendtemperatur, desto mehr geht der Kaffee in Richtung Espresso. Fürwahr viele Faktoren, die beachtet werden müssen - und da ein Trommelröster etwas träge ist in der Temperaturmodulation, wird dem Röstmeister sehr viel Fingerspitzengefühl abverlangt, wann er die Temperatur (meistens durch Gasbrenner) hochregelt oder lieber nicht und vor allem, wann er die Röstung abbricht und die Bohnen durch Öffnen einer Klappe an der Vorderseite aus der Trommel holt. Bei 50kg Kaffee kann man schnell einiges an Wert zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbströsten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt gute Gründe seinen Kaffee selbst zu rösten, es gibt allerdings auch ebenso gute Gründe, die dagegen sprechen ;-). Vielleicht erstmal die Gründe, die dagegen sprechen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee rösten stinkt! Nicht der betörende Duft frisch gerösteten Kaffees durchflutet den Raum, sondern mehr ein säuerlich, dumpfer, manchmal erdig aber immer verbrannter Geruch steht danach in der Luft. Je mehr in einem Durchgang geröstet wird, umso mehr stinkt es und um so vernebelter wird die Küche. Mengen von 250gr. aufwärts sollten grundsätzlich in einem gut belüfteten Raum, oder gleich draußen geröstet werden. Der so begehrte Kaffeegeruch stellt sich erst 12h nach der Röstung ein, bis dahin muß man mit dem verbrannten Geruch, der sich auch gerne in der Kleidung und allem aus Stoff festsetzt, leben. Ein weiterer Grund, der dagegen spricht ist, daß es kaum vernünftige Röstmaschinen für den Hausgebrauch gibt. Es gibt ca. 4 Heißluftröster- und 2 Trommelröstermodelle auf dem Markt, - jeder hat so seine Macken. Und alle bieten sie eigentlich viel zu wenig Kontrolle über den Röstverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Selberrösten hat auch seine guten Seiten (wer hätte das gedacht). Einer der Hauptvorteile ist natürlich die nicht zu übertreffende Frische der Röstung, frischer kann Kaffee gar nicht sein. Und frisch gerösteter Kaffee ist ein starkes Argument - vor allem, wenn man in einer Gegend lebt, in der der nächste Shopröster 50km entfernt liegt und sonst nur Jacobs Dröhnung im Supermarktregal zu finden ist. Ein anderer nicht zu unterschätzender  Faktor ist die Auswahl der Bohnensorten, die man selber bestimmen kann. Endlich kann man rausfinden, wie der Geschmacksunterschied zwischen Kaffee aus Columbien und Kaffee aus Costa Rica ist. Ob man lieber die erdig-wuchtige Fülle indonesischer Kaffees der aromatischen Spritzigkeit ostafrikanischer Kaffees vorzieht. Oder wie sich äthiopischer Kaffee im Geschmack verändert, wenn er trocken statt naß aufbereitet wurde...es gibt tausend Dinge zu entdecken. Zusätzlich kann man noch mit der Röstung spielen. Manche Sorten, z.B. ein Bugisu Kaffee aus Uganda verändern ihren Geschmack radikal, wenn sie länger geröstet wurden. Bugisu schmeckt, hell geröstet und als Filterkaffee getrunken leicht nach Honig. Dunkler geröstet und als Espresso getrunken kommt plötzlich eine ganz deutliche Schokoladigkeit zum Vorschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem für Espressoliebhaber kommt hier ein ganz neues Argument ins Spiel: Man kann sich seine Lieblingsespressosorte selber zusammestellen! Zugegeben, bis dahin ist es ein weiter, steiniger, bisweilen sehr frustrierender Weg. Aber man fängt plötzlich an, viel mehr über Espresso zu wissen als man jemals dachte. Es gibt diese wenigen Momente, wo man eine Mischung und Röstung erwischt hat, die absolut perfekt geworden ist. Körper, Geschmack, Aroma, alles hat man richtig getroffen, man wünschte man hätte mindestens ein Kilo oder mehr davon, - aber meistens ist nach 5 Tassen schon wieder Schluß, weil viele Haushaltsröster nur 80-100gr. auf einmal rösten können. Verdammt! Der Versuch, diese perfekte Röstung zu duplizieren scheitert dann meistens kläglich. Es bleibt nichts anderes übrig, als die Jagd nach der perfekten Mischung wieder aufzunehmen.(das haben übrigens erfahrene Shopröster den Heimdilettanten voraus: Sie können immer wieder reproduzierbar die gleiche Mischung rösten - konstante Qualität eben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gehts`s?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben schonmal erwähnt könnte man theoretisch zu Hause mit einer Pfanne auf dem Herd rösten. Das ist allerdings etwas aufwendig, da man während des ganzen Röstvorgangs die Bohnen umrühren sollte, damit sie nicht anbrennen. Bei bis zu 20min Röstzeit mit dieser Methode wird einem irgendwann der Arm abfallen. &lt;br /&gt;
Nicht so gut. &lt;br /&gt;
Die nächste Möglichkeit zu Hause zu rösten ist, die Bohnen in einer dünnen Lage (eine Bohnenlage) auf einem Backblech im Ofen zu rösten, hier muß man nur noch den Ofen einschalten und die fertigen Bohnen rechtzeitig rausholen. Nachteil dabei ist, daß viele Öfen nicht schnell genug oder vielleicht auch überhaupt nicht die benötige Temperatur von ca. 230°C erzeugen können. Sind die Bohnen zu lange einer zu niedrigen Temperatur ausgesetzt fangen sie an zu &amp;quot;backen&amp;quot; und nicht zu rösten, was man dann auch unangenehm im Kaffee schmeckt. Ein weiteres Problem bei dieser Methode sind die Bohnenhäutchen. Das ist eine dünne, pergamentartige Hülle, die sich beim Rösten von der Bohne löst und im ungünstigsten Fall überall herumfliegt. Geschmacklich beeinträchtigt sie die fertige Röstbohne nicht (deswegen sammelt so mancher Großröster die sich lösenden Bohnenhäutchen und gibt sie später, wenn der Röstkaffee gemahlen wird, wieder zu. - Kaffee wird eben nach Gewicht verkauft!), aber lästig sind sie allemal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten kauft man sich wie gesagt eine kleine Haushaltsröstmaschine. Die sind gar nicht mal mehr so exotisch, wie sie vor einigen Jahren waren - aber in jedem Kaufhaus findet man sie trotzdem noch nicht. Die preiswerteren Haushaltsröster arbeiten nach dem Heißluftprinzip, eine alternative Methode zur Trommelröstung. Durch eine Art Fön werden die Bohnen durcheinandergewirbelt und aufgeheizt. Die dabei sich lösenden Bohnenhäutchen werden aufgefangen. Meist ist die Röstkammer, in der sich die Bohnen befinden, aus Glas. Damit kann man den Röstverlauf der Bohnen gut beobachten. Sind die Bohnen fertiggeröstet, dann schaltet man die Heizung aus und die jetzt kalte Luft des Föns kühlt die Bohnen. Voila, - fertig ist das Selbstgeröstete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier noch ein paar fundamentale Reaktionen der Bohne während der Röstung: Wie gesagt, die eigentliche Röstung spielt sich bei Temperaturen zwischen 145°C und 230°C ab. Bis 145°C passiert nicht viel, die Bohnen (die im Rohzustand gelb oder grün sind) werden langsam braun, der Geruch ändert sich von heuartig nach leicht buttrigt. Zwischen 145°C und 200°C finden verschiedene Maillard Reaktionen statt, Kaffeearomastoffe werden gebildet. Bei 200°C ist der Druck des verdunstenden Wassers (Rohkaffee hat ca. 12% Feuchtigkeit) so hoch (20-25bar), daß sie an der mittleren Kerbe aufplatzen. Dieses Aufplatzen ist hörbar und wird als 1.Crack bezeichnet. Während der Röstung nimmt man dies als Anschwellen und ca. 1min später als Abflachen von Poppgeräuschen wahr. Die Bohnen werden jetzt immer dunkler. Das eheste Stadium, bei dem die Röstung (für Filterkaffee) abbrechen kann ist dann erreicht, wenn alle Bohnen eine uniforme Braunfärbung angenommen haben, oft 30s-1min nach dem ersten Crack. Ab 200°C beginnen Zucker in der Bohne zu karamellisieren, der &amp;quot;Röstgeschmack&amp;quot; entsteht. Sind ca. 230°C erreicht, dann beginnen die Bohnen Stücke aus ihrer Zellwand zu verlieren, sie werden einfach abgesprengt. Das damit einhergehende, etwas leisere Geräusch wird zweiter Crack genannt. Wie der erste Crack, beginnt der zweite Crack verhalten, steigert sich zu einem kontinuierlichen Knistern und flacht dann wieder ab. Normalerweise ist bei einsetztendem 2. Crack schon eine ausreichende Rösttiefe für Espresso erreicht. Bei 245°C hört der zweite Crack wieder auf, die Bohnen haben meist während des 2. Cracks schon angefangen ölig zu glänzen, - das sind Öle, Fette und sonstige Zellstoffe, die durch die Hitze aus der Bohne getrieben werden. Die Bohnen sind jetzt auch schon sehr dunkel, fast schwarz. Spätestens jetzt sollte man aufgehört haben, - noch tiefer geröstet schmeckt der Kaffee nur noch nach Holzkohle (und spätestens dann kommt auch durch die heftige Rauchentwicklung die Feuerwehr)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Host</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Handhebelmaschinen&amp;diff=327</id>
		<title>Handhebelmaschinen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Handhebelmaschinen&amp;diff=327"/>
		<updated>2004-10-14T16:48:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Host: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Es gibt zwei Arten von Handhebelmaschinen. Entweder wird der Wasserdruck, den man auf den Kaffee ausüben will, mit der eigenen Armkraft erzeugt, - die Pavoni Handhebelmaschinen funktionieren so. &lt;br /&gt;
Oder man drückt über einen Hebel eine massive Feder im Innern der Brühgruppe zusammen und läßt diese dann den Wasserdruck auf den Kaffee ausüben, - alle Gastronomiemaschinen ab 1946 bis zum Siegeszug der FAEMA E61 in den 1960ern nutzten diese Technik. Handhebelmaschinen findet man heute noch in der Gegend um Neapel und in vielen südamerikanischen Ländern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Host</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Thermoblock&amp;diff=318</id>
		<title>Thermoblock</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Thermoblock&amp;diff=318"/>
		<updated>2004-10-14T16:40:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Host: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eine weitere Möglichkeit heißes Wasser für den Espressobezug herzustellen. &lt;br /&gt;
Ein Thermoblock ist vereinfacht ein langes Rohr, durch das kaltes Wasser gepumpt wird. Auf seinem Weg durch das Rohr wird das Wasser beheizt. Sind Rohrdurchmesser, Rohrlänge, Fließgeschwindigkeit und Heizleistung richtig aufeinander abgestimmt, dann kommt am Ende Wasser der richtigen Temperatur aus dem Rohr. &lt;br /&gt;
Ein langes Rohr ist natürlich nicht praktikabel, deshalb ist es zu einer Schnecke gewunden, parallel dazu läuft ein Heizstab und das ganze ist massiv in einen Aluminiumblock gegossen, - daher der Name Thermoblock.&lt;br /&gt;
Hochwertige Thermoblockmaschinen z.B. die von Quickmill haben ein Kupferrohr verlegt, billige Maschinen z.B. viele Krupsderivate nehmen einfach den Aluminiumblock selber, in dem sich die Wasserspirale befindet. &lt;br /&gt;
Vorteile:&lt;br /&gt;
1. Diese Maschinen haben keinen Kessel der beheizt werden müßte, sie heizen ja nach Bedarf. Insofern ist eine Thermoblockmaschine viel schneller einsatzbereit als eine Kesselmaschine. Ein paar Leerbezüge, um den Block aufzuheizen tun es auch. &lt;br /&gt;
2. Sofort nach Espressobezug wird das Wasser in der Spirale abgelassen, also hat der ausgefallene Kalk der temporären Härte keine Zeit, sich an die Wandung der Schnecke anzulagern. Die Maschinen sind also weitestgehend wasserhärteresistent und müssen nie entkalkt werden. &lt;br /&gt;
Nachteile:&lt;br /&gt;
Dampferzeugung für Milchschaum ist eine Herausforderung für eine Thermoblockmaschine. Der Dampf ist oft relativ feucht und hat nicht genügend Druck. Erzeugt wird er dadurch, daß die Pumpe durch kurze Stöße eine kleine Menge Wasser in den stark aufgeheizten Thermoblock spritzt. Das Wasser verdampft sofort und wird durch neu eingespritztes Wasser in Richtung Dampflanze gedrängt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Host</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Thermoblock&amp;diff=311</id>
		<title>Thermoblock</title>
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		<updated>2004-10-14T16:40:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Host: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eine weitere Möglichkeit heißes Wasser für den Espressobezug herzustellen. &lt;br /&gt;
Ein Thermoblock ist vereinfacht ein langes Rohr, durch das kaltes Wasser gepumpt wird. Auf seinem Weg durch das Rohr wird das Wasser beheizt. Sind Rohrdurchmesser, Rohrlänge, Fließgeschwindigkeit und Heizleistung richtig aufeinander abgestimmt, dann kommt am Ende Wasser der richtigen Temperatur aus dem Rohr. &lt;br /&gt;
Ein langes Rohr ist natürlich nicht praktikabel, deshalb ist es zu einer Schnecke gewunden, parallel dazu läuft ein Heizstab und das ganze ist massiv in einen Aluminiumblock gegossen, - daher der Name Thermoblock.&lt;br /&gt;
Hochwertige Thermoblockmaschinen z.B. die von Quickmill haben ein Kupferrohr verlegt, billige Maschinen z.B. viele Krupsderivate nehmen einfach den Aluminiumblock selber, in dem sich die Wasserspirale befindet. &lt;br /&gt;
Vorteile:&lt;br /&gt;
1. Diese Maschinen haben keinen Kessel der beheizt werden müßte, sie heizen ja nach Bedarf. Insofern ist eine Thermoblockmaschine viel schneller einsatzbereit als eine Kesselmaschine. Ein paar Leerbezüge, um den Block aufzuheizen tun es auch. &lt;br /&gt;
2. Sofort nach Espressobezug wird das Wasser in der Spirale abgelassen, also hat der ausgefallene Kalk der temporären Härte keine Zeit, sich an die Wandung der Schnecke anzulagern. Die Maschinen sind also weitestgehend wasserhärteresistent und müssen nie entkalkt werden. &lt;br /&gt;
Nachteile:&lt;br /&gt;
Dampferzeugung für Milchschaum ist eine Herausforderung für eine Thermoblockmaschine. Der Dampf ist oft relativ feucht und hat nicht genügend Druck. Erzeugt wird er dadurch, daß die Pumpe durch kurze Stöße eine kleine Menge Wasser in den stark aufgeheizten Thermoblock spritzt. Das Wasser verdampft sofort und wird durch neu einspritztes Wasser in Richtung Dampflanze gedrängt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Host</name></author>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Thermoblock&amp;diff=310</id>
		<title>Thermoblock</title>
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		<updated>2004-10-14T16:39:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Host: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eine weitere Möglichkeit heißes Wasser für den Espressobezug herzustellen. &lt;br /&gt;
Ein Thermoblock ist vereinfacht ein langes Rohr, durch das kaltes Wasser gepumpt wird. Auf seinem Weg durch das Rohr wird das Wasser beheizt. Sind Rohrdurchmesser, Rohrlänge, Fließgeschwindigkeit und Heizleistung richtig aufeinander abgestimmt, dann kommt am Ende Wasser der richtigen Temperatur aus dem Rohr. &lt;br /&gt;
Ein langes Rohr ist natürlich nicht praktikabel, deshalb ist es zu einer Schnecke gewunden, parallel dazu läuft ein Heizstab und das ganze ist massiv in einen Aluminiumblock gegossen, - daher der Name Thermoblock.&lt;br /&gt;
Hochwertige Thermoblockmaschinen z.B. die von Quickmill haben ein Kupferrohr verlegt, billige Maschinen z.B. viele Krupsderivate nehmen einfach den Aluminiumblock selber, in dem sich die Wasserspirale befindet. &lt;br /&gt;
Vorteile:&lt;br /&gt;
1. Diese Maschinen haben keinen Kessel der beheizt werden müßte, sie heizen ja nach Bedarft. Insofern ist eine Thermoblockmaschine viel schneller einsatzbereit als eine Kesselmaschine. Ein paar Leerbezüge, um den Block aufzuheizen tun es auch. &lt;br /&gt;
2. Sofort nach Espressobezug wird das Wasser in der Spirale abgelassen, also hat der ausgefallene Kalk der temporären Härte keine Zeit, sich an die Wandung der Schnecke anzulagern. Die Maschinen sind also weitestgehend Wasserhärteresistent und müssen nie entkalkt werden. &lt;br /&gt;
Nachteile:&lt;br /&gt;
Dampferzeugung für Milchschaum ist eine Herausforderung für eine Thermoblockmaschine. Der Dampf ist oft relativ feucht und hat nicht genügend Druck. Erzeugt wird er dadurch, daß die Pumpe durch kurze Stöße eine kleine Menge Wasser in den stark aufgeheizten Thermoblock spritzt. Das Wasser verdampft sofort und wird durch neu einspritztes Wasser in Richtung Dampflanze gedrängt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Host</name></author>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=W%C3%A4rmeaustauscher&amp;diff=307</id>
		<title>Wärmeaustauscher</title>
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		<updated>2004-10-14T15:16:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Host: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eine Zweikreismaschine besitzt einen Kessel der ungefähr zur Hälfte mit  ca. 120°C heißem Wasser gefüllt ist. Nach dem Prinzip des Dampfdruck-Kochtopfs haben die Dampf- und die Wasserphase die gleiche Temperatur. Der unter ca. 1bar Überdruck stehende heiße Dampf kann zum Milchschäumen verwendet werden. Das heiße Wasser ist allerdings für Espresso zu heiß. Die optimale Brühtemperatur liegt unterhalb des Siedepunktes von Wasser bei ca. 92-94°C. Um Wasser dieser Temperatur zu erzeugen haben sich die Ingenieure den Wärmetauscher einfallen lassen. Das ist meist ein Rohr, daß quer durch den Kessel führt. Beim Espressobezug pumpt nun eine Pumpe kaltes Wasser vom Wassertank durch dieses Rohr zur Brühgruppe, wo sich der Kaffee befindet. Auf dem Weg durch den Wärmetauscher im Kessel erhitzt sich das Brühwasser und kommt mit gewünschter Temperatur am Kaffee an. Dabei ist die Endtemperatur abhängig von der Durchflußgeschwindigkeit des Wassers durch den Wärmetauscher, von der Länge des Weges, den das erhitzte Wasser zwischen Kessel und Brühgruppe zurücklegen muß und nicht zuletzt von der Temperatur des überhitzten Wasser/Dampf-Gemisches IM Kessel. D.h. einige Dinge sind unveränderbar vorgegeben z.B. muß man darauf vertrauen, daß die Ingenieur den richtigen Durchmesser des Wärmetauscherrohres berechnet haben. &lt;br /&gt;
Andere Dinge sind manipulierbar. Z.B. kann man die Temperatur im Kessel verändern, das geschieht über die Einstellung des Prestostaten (Link zu Prestostat).&lt;br /&gt;
Wärmetauscher können nicht nur Rohre sein sonder auch Metallkapseln, die von oben in den Kessel ragen (z.B. einige Maschinen von Cimbali oder die Bezzera S99).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Host</name></author>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Faema_E61&amp;diff=306</id>
		<title>Faema E61</title>
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		<updated>2004-10-14T12:17:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Host: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die E61 war und ist der Modellname einer Espressomaschine der italienischen Firma FAEMA. Sie wurde 1961 (daher E61) in den Markt eingeführt und stellte für damalige Verhältnisse eine revolutionäre Neuerung bei Espressomaschinen dar.&lt;br /&gt;
Sie löste die großen Handhebelmaschinen ab, die bis dahin die Espressobars dominiert hatten. &lt;br /&gt;
Sie führte mehrere Neuerungen in die Espressomaschinentechnik ein, die z.T. bis heute verwendet werden. &lt;br /&gt;
Die Maschine war z.B. die erste Zweikreismaschine (siehe Zweikreismaschinen). Der Druck wurde mit einer elektrischen Pumpe statt des sonst üblichen Hebels erzeugt. Das hervorstechendste Merkmal war aber die bis heute noch produzierte E61 Brühgruppe. Eine elegante, ufoartige Orgie in Chrom. Intern war sie so konstruiert, daß sie ständig mit zirkulierendem Heißwasser aus dem Kessel, ähnlich einer Warmwasserheizung, beheizt wurde. Bei der Espressobereitung sorgte eine Mechanik aus Federn, Exzentern und Expansionshohlräumen für eine sogenannte Vorbrühung (Preinfusion). Vorbrühung bedeutet, daß Heißwasser unter Hochdruck nicht sofort auf den gepreßten Kaffee geleitet wird und die Pressung zerstört, sondern über die Preinfusionsmechanik mit erheblich niedrigerem Druck am Kaffee ankommt, ihn durchtränkt und Zeit zum Aufquellen gibt. Der nach einigen Sekunden einsetztende Hochdruck (9bar) trifft nun auf einen durch die Vorquellung stabileren &amp;quot;Kaffeepuck&amp;quot;, der besser extrahiert werden kann. &lt;br /&gt;
Auch die alten Hebelmaschinen arbeiteten mit Vorbrühung, aber aus anderem Grund. Der E61 Brühkopf sollte diese Vorbrühung ebenfalls haben, die Vorbrühzeit war aber kürzer als vorher.&lt;br /&gt;
Der Erfolg der Maschine erklärt sich aber in erster Linie durch das Ersetzen des kräftezehrenden Hebels bei der Bedienung. Die Maschine dominierte die 60er Jahre. In den 70ern war die Zeit der barocken Chrommaschinen und der schönen aber wartungsaufwendigeren E61 Brühgruppe vorbei. &lt;br /&gt;
Als Ende der 90er Jahre das Patent für die E61 Brühgruppe auslief, erlebte sie eine Renaissance an Retro-Haushaltsespressomaschinen und erfreut sich bis heute, trotz einiger konstruktiver Schwächen im Haushaltsbetrieb ungebrochener Beliebtheit.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Host</name></author>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Espressomaschine&amp;diff=304</id>
		<title>Espressomaschine</title>
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		<updated>2004-10-14T11:15:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Host: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;''Dieser Artikel ist zu Teilen aus [http://de.wikipedia.org/wiki/Espressomaschine wikipedia] entnommen.''&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Die '''Espressomaschine''' wurde von einem Neapolitaner - der sich angeblich über die Langsamkeit der [[Kaffee]]zubereitung ärgerte - in Zusammenarbeit mit dem Mailänder Ingenieur Luigi [[Bezzera]] entwickelt, der als Erfinder der Espressomaschine gilt. Während der Prototyp bereits 1855 in Paris vorgestellt wurde, ging die erste Serienproduktion von Bezerra erst 1901 in die Läden Italiens und bald in alle Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Espressomaschine wird Wasser über einen druckdichten Kessel elektrisch oder per Gasflamme auf 90-94ºC erhitzt. Das Wasser wird entweder mittels manuellem Handhebel oder durch [[Pumpe]]ndruck über einen mit (meist frisch gemahlenem) Kaffeepulver gefüllten, herausnehmbaren Metallfilter gedrückt, den es unten als [[Espresso]] wieder verlässt. Der Filter wird in der Regel über einen [[Bajonett-Verschluss]] in der Espressomaschine druckfest verankert. Die bewegliche Einheit mit dem Filter nennt sich ''Gruppe'' (ital.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee, das [[Wasser]] unter Druck durch [[Kaffee]]pulver zu pressen und dadurch eine [[Crema]] zu erzeugen, wurde 1938 von Achille [[Gaggia]] zum Patent angemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professionelle Espressomaschinen befinden sich i.d.R. in jedem [[Café]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maschinen für den Heimgebrauch sind in Deutschland in den letzten Jahren verstärkt in Mode gekommen. Man unterscheidet hier zwischen folgenden Bauweisen:&lt;br /&gt;
*'''Voll- oder Halbautomaten''' erlauben die voll- oder halbautomatische Zubereitung von Espresso auf Knopfdruck. Sie gelten als sehr bedienerfreundlich und liefern eine Kaffeequalität, die sich bei guten Maschinen fast mit der professioneller Geräte messen kann. Allerdings erlauben sie nur eine sehr beschränkte Einflußnahme auf den Ablauf der Zubereitung und damit die Qualität des Ergebnis. In vielen Modellen ist eine [[Kaffeemühle]] integriert, so daß jede Portion Kaffee frisch gemahlen wird.&lt;br /&gt;
*'''Siebträgermaschinen''' arbeiten wie professionelle Gastronomiegeräte mit einem entnehmbaren Siebträger, der mit Kaffeemehl gefüllt und mittels eines [[Bajonett-Verschluss|Bajonettverschlusses]] im Gerät fixiert wird. Sie müssen mit einer separaten Kaffeemühle ergänzt werden, sofern der Kaffee frisch gemahlen werden soll. Bei diesen Maschinen kann der Bediener eine Vielzahl an Faktoren beeinflussen, die für die Qualität des Ergebnis ausschlaggebend sind: Den Mahlgrad, die Menge und die Stärke der Kompression des Kaffeemehles im Siebträger und die Dauer der Brühzeit. Dadurch ist es mit einiger Übung möglich, den Ablauf optimal auf die Qualität des verwendeten Kaffees auszurichten und ein besseres Ergebnis zu erreichen als mit einem Voll- oder Halbautomaten.&amp;lt;br /&amp;gt;Die meisten Siebträgermaschinen arbeiten mit einer elektrischen Pumpe zur Druckerzeugung, es sind aber auch Modelle erhältlich, die über einen manuell bedienbarem Hebel verfügen (''Handhebelmaschinen'').&lt;br /&gt;
*'''Zentrifugenmaschinen''' erzeugen keinen Überdruck, sondern vefügen über eine kleine Zentrifuge, in der sich das Kaffeemehl befindet, und mittels der Zentrifugalkraft vom erhitzten Wasser durchströmt wird. Diese Art der Zubereitung hat den Vorteil, daß die so arbeitenden Maschinen sehr preisgünstig herzustellen und sehr wartungsarm sind. &amp;lt;br /&amp;gt;Diese Maschinen erfreuen sich im untersten Preissegment einer großen Beliebtheit, da sie für sehr wenig Geld eine annehmbare Espresso-Qualität liefern. Automaten und Siebträgermaschinen sind wegen der aufwendigen Technik zwangsläufig recht kostspielig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Siehe auch: [[Espressokanne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Host</name></author>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Espressomaschine&amp;diff=303</id>
		<title>Espressomaschine</title>
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		<updated>2004-10-14T11:14:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Host: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;''Dieser Artikel ist zu Teilen aus [http://de.wikipedia.org/wiki/Espressomaschine wikipedia] entnommen.''&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Die '''Espressomaschine''' wurde von einem Neapolitaner - der sich angeblich über die Langsamkeit der [[Kaffee]]zubereitung ärgerte - in Zusammenarbeit mit dem Mailänder Ingenieur Luigi [[Bezzera]] entwickelt, der als Erfinder der Espressomaschine gilt. Während der Prototyp bereits 1855 in Paris vorgestellt wurde, ging die erste Serienproduktion von Bezerra erst 1901 in die Läden Italiens und bald in alle Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Espressomaschine wird Wasser in einem druckdichten Kessel elektrisch oder per Gasflamme auf 90-94ºC erhitzt. Das Wasser wird entweder mittels manuellem Handhebel oder durch [[Pumpe]]ndruck über einen mit (meist frisch gemahlenem) Kaffeepulver gefüllten, herausnehmbaren Metallfilter gedrückt, den es unten als [[Espresso]] wieder verlässt. Der Filter wird in der Regel über einen [[Bajonett-Verschluss]] in der Espressomaschine druckfest verankert. Die bewegliche Einheit mit dem Filter nennt sich ''Gruppe'' (ital.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee, das [[Wasser]] unter Druck durch [[Kaffee]]pulver zu pressen und dadurch eine [[Crema]] zu erzeugen, wurde 1938 von Achille [[Gaggia]] zum Patent angemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professionelle Espressomaschinen befinden sich i.d.R. in jedem [[Café]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maschinen für den Heimgebrauch sind in Deutschland in den letzten Jahren verstärkt in Mode gekommen. Man unterscheidet hier zwischen folgenden Bauweisen:&lt;br /&gt;
*'''Voll- oder Halbautomaten''' erlauben die voll- oder halbautomatische Zubereitung von Espresso auf Knopfdruck. Sie gelten als sehr bedienerfreundlich und liefern eine Kaffeequalität, die sich bei guten Maschinen fast mit der professioneller Geräte messen kann. Allerdings erlauben sie nur eine sehr beschränkte Einflußnahme auf den Ablauf der Zubereitung und damit die Qualität des Ergebnis. In vielen Modellen ist eine [[Kaffeemühle]] integriert, so daß jede Portion Kaffee frisch gemahlen wird.&lt;br /&gt;
*'''Siebträgermaschinen''' arbeiten wie professionelle Gastronomiegeräte mit einem entnehmbaren Siebträger, der mit Kaffeemehl gefüllt und mittels eines [[Bajonett-Verschluss|Bajonettverschlusses]] im Gerät fixiert wird. Sie müssen mit einer separaten Kaffeemühle ergänzt werden, sofern der Kaffee frisch gemahlen werden soll. Bei diesen Maschinen kann der Bediener eine Vielzahl an Faktoren beeinflussen, die für die Qualität des Ergebnis ausschlaggebend sind: Den Mahlgrad, die Menge und die Stärke der Kompression des Kaffeemehles im Siebträger und die Dauer der Brühzeit. Dadurch ist es mit einiger Übung möglich, den Ablauf optimal auf die Qualität des verwendeten Kaffees auszurichten und ein besseres Ergebnis zu erreichen als mit einem Voll- oder Halbautomaten.&amp;lt;br /&amp;gt;Die meisten Siebträgermaschinen arbeiten mit einer elektrischen Pumpe zur Druckerzeugung, es sind aber auch Modelle erhältlich, die über einen manuell bedienbarem Hebel verfügen (''Handhebelmaschinen'').&lt;br /&gt;
*'''Zentrifugenmaschinen''' erzeugen keinen Überdruck, sondern vefügen über eine kleine Zentrifuge, in der sich das Kaffeemehl befindet, und mittels der Zentrifugalkraft vom erhitzten Wasser durchströmt wird. Diese Art der Zubereitung hat den Vorteil, daß die so arbeitenden Maschinen sehr preisgünstig herzustellen und sehr wartungsarm sind. &amp;lt;br /&amp;gt;Diese Maschinen erfreuen sich im untersten Preissegment einer großen Beliebtheit, da sie für sehr wenig Geld eine annehmbare Espresso-Qualität liefern. Automaten und Siebträgermaschinen sind wegen der aufwendigen Technik zwangsläufig recht kostspielig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Siehe auch: [[Espressokanne]]&lt;/div&gt;</summary>
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