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	<title>KaffeeWiki - die Wissensdatenbank rund um Espresso, Espressomaschinen und Kaffee - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Espressomaschine&amp;diff=21395</id>
		<title>Espressomaschine</title>
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		<updated>2013-04-14T19:51:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MondoCoffee: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als Espressomaschine wird zumeist eine [[Kaffeemaschine]] verstanden, die nach dem Siebträgerprinzip arbeitet, mitunter wurd der Begriff auch für Vollautomaten benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
*1825 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erfindung einer &amp;quot;Dampf-Kaffeemaschine&amp;quot; in Augsburg, näheres ist nicht überliefert.&lt;br /&gt;
*1855 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Weltausstellung in Paris wird von Eduard Loysel de Santais ein Druckbrühapparat (Percolator) vorgestellt, der den Dampfdruck in einem geschlossenen Kessel zur Förderung von Wasser benutzt, das dann von oben auf gemahlenen Kaffee trifft - Brühdruck war in diesem Fall das Gewicht des Wassers, die Brühleistung des gigantischen Gerätes wird mit 2000 Tassen pro Stunde angegeben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1878&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gustav Kessel reicht einen Patentantrag für eine auf Dampfdruck basierende Kaffeemaschine ein&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1885&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angelo Moriondi aus Turin baut Kaffeemaschinen für Bars, bei denen durch Dampfdruck erst Wasser, dann Dampf (der für das Lösen aller Kaffeearomen als wichtig betrachtet wird) durch den in einem Metallsieb befindlichen Kaffee gedrückt wird&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*19.11.1901&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Luigi [[Bezzera]] reicht sein Patent für eine Kaffeemaschine &amp;quot;Tipo Gigante&amp;quot; ein. Die Neuheit dieses Systems ist nicht die Verwendung des Dampfdruckes für die Brühung, sondern die Anordnung von 4 Siebträgern mit wechselbaren Siebeinsätzen an dem zeitüblich senkrecht gestellten Kessel, sodass bis zu acht kleine Tassen Kaffee einzeln ausdrücklich (it. espressivo) für den einzelnen Kunden gebrüht werden konnten. Brühdruck ca. 1,5 bar, Temperatur ca. 130-140°C. Dieses Patent gilt als die Geburtsstunde des [[Espresso]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1903&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Desiderio [[Pavoni]] kauft seinem Freund Luigi [[Bezzera]] das vorgenannte Patent ab und entwickelt mit der Pavoni Ideale eine eigene Maschine unter Verwendung dieser Erfindung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1906&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf der Mailänder Messe wird am Stand von L. [[Bezzera]] erstmals caffe espresso öffentlich ausgeschenkt (wohl aus Maschinen vom Typ Pavoni Ideale)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pier Teresio [[Victoria Arduino|Arduino]] beginnt bereits ein Jahr früher mit der Serienproduktion einer ähnlichen Maschine&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*24.1.1920&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Harry Buxton Hartman patentiert ein &amp;quot;Pressure-Mixing-Device&amp;quot; für Wasser und Kaffee&lt;br /&gt;
*1920&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gründung von [[La San Marco]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1922&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Firma Snider präsentiert ein Modell, bei dem der Brühdruck hydraulisch durch den Druck der Wasserleitung erzeugt wird - die Beheizung des Wassers erfolgt bei diesem Modell elektrisch. Zum ersten Mal ist damit der Brühdruck höher als 1,5 bar.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
*1927&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gründung von [[La Marzocco]] und [[Rancilio]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1930&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der seit 1912 als Kupferschmied selbständige Guiseppe Cimbali spezialisiert sich auf die Herstellung von Kaffeemaschinen - die Marke [[La Cimbali]] entsteht und präsentiert die Rapida&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1933&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gründung der Firma [[Illy]]. Nur ein Jahr später lässt Francesco [[Illy]] die Illeta patentieren, eine Maschine, bei der der Brühdruck über ein Druckluftsystem und damit unabhängig vom Dampfdruck erzeugt wird. Das System setzt sich jedoch nicht durch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alfonso [[Bialetti]] gestaltet die berühmte achteckige Herdkanne nach dem perkolator-Prinzip, die nach dem zweiten Weltkrieg zur Grundausstattung des italienischen Haushalts gehören wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*25.7.1934&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Elmer M.Davis entwickelt einen Schraubkolben den er &amp;quot;Mixing device&amp;quot; nennt und der eine Verstellung des Drucks erlaubt, der zum Kaffeeaufbrühen notwendig ist (US-Patent 2060557) Er benutzt den Begriff Expresso-Coffee. &lt;br /&gt;
*5.9.1938&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Giovanni Achille [[Gaggia]] erhält ein Patent für die Methode, mit einem Schraubkolben den Druck des Kesselwassers auf den Kaffee mechanisch zu erhöhen. Das Patent bezieht sich auf einen vorher von einem M. Cremonese entwickelten und patentierten horizontalen Schraubkolben, die Nutzungsrechte an diesem Patent soll Achille [[Gaggia]] der Legende nach der Witwe des Erfinders, Rosetta Scorza, für 1000 Lire abgekauft haben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1939&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der erste horizontal eingebaute Boiler findet sich in der Marus von [[La Marzocco]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*16.4.1946&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Amerikaner C.M. Waline meldet ein Patent an für eine mechanische Siebträgermaschine mit Boiler und Hebel (US-Patent 2547067). Seine Maschine nennt er AUTOMATIC COFFEE BREWER.&lt;br /&gt;
*8.8.1947&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach langen Versuchen mit Schraubkolben erhält Achille [[Gaggia]] ein Patent für einen vertikal eingebauten, über einen Hebel mit Zahnstangentrieb betätigten Druckkolben mit einer unterstützenden Feder, nachdem er bereits am 20.Juni ein Patent für einen kleinen, in Dampf und Wasser geteilten Boiler erhalten hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da Gaggia als Barista über keine Fertigungskapazitäten verfügte, lässt er seine revolutionären Brühgruppen durch Ernesto Valente in dessen metallverarbeitendem Betrieb, der bis dahin ausschliesslich Teile für Haartrockner hergestellt hatte, bauen und verkauft sie an verschiedene wichtige Bars in Mailand, die mit dem Hinweis &amp;quot;caffe crema di caffe naturale&amp;quot; im Fenster auf die neue Technik hinweisen - die [[Handhebelmaschinen]] treten ihren Siegeszug an und der Begriff der [[Crema]] ist geboren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gaggia prägte auch die bis heute üblichen Eckwerte für Espresso: 95°C, 9 bar und 7g Kaffee.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1948&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ernesto Valente baut für [[Gaggia]] Maschinen entsprechend dem obigen Patent in den Modellreihen Classica und Esportazione, gleichzeitig bringt er mit der Mercurio eine eigene Entwicklung unter dem Namen [[Faema]] auf den Markt, deren Hebel durch einen zweiseitig gelagerten Excenter auf den Kolben wirkt und damit die patentrechtlich geschützte Konstruktion umgeht.&lt;br /&gt;
*1952&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ernesto Valente trennt sich von [[Gaggia]] und baut und vertreibt unter dem Markennamen [[Faema]] weiterhin eigene Maschinen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gaggia]] beginnt nun, Espressomaschinen selbst zu bauen und zu vertreiben. Mit der Gaggia GILDA erscheint die erste für den Privatgebrauch konzipierte Espressomaschine&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1961&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ernesto Valente baut mit der [[Faema E61]] den Prototyp der modernen [[Zweikreismaschine]]:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Brühdruck wird durch eine elektrische Pumpe erzeugt, das Brühwasser ist vom Dampfkessel getrennt und wird durch einen Wärmetauscher erhitzt, die Gruppe durch ein Thermosiphonsystem auf Temperatur gehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1970&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[La Marzocco]] erhält ein Patent für die erste [[Dualboilermaschine]] und baut die GS mit getrennt regelbaren Einzelkesseln für Dampf und Brühwasser, ein Prinzip, das seither alle Produkte dieses Herstellers benutzen.&lt;br /&gt;
*1975&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Firma ULKA entwickelt eine Vibrationspumpe, die es ermöglicht, auch in kleinen und kleinsten Maschinen den für die Espressozubereitung nötigen Druck zu erzeugen - die Entwicklung von Haushaltsmaschinen beginnt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1977&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gaggia]] bringt mit der [[Gaggia Baby]] die Grossmutter aller heutigen Haushaltmaschinen auf den Markt, die sich zu einem Verkaufsrenner entwickelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1985&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Firma [[Solis]] präsentiert den von dem Schweizer Arthur Schmed entwickelten ersten [[Vollautomaten]] für den Haushaltsbereich, dessen Vermarktung von der Firma [[Saeco]] übernommen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1989&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Firma 8B-Espresso der Familie Bertotto in Aosta beginnt mit der Fertigung von maßgeschneiderten Espressomaschinen. Es entstehen bis zu 6-gruppigen Maschinen beispielsweise für Raststätten. Vermarktet werden die Geräte auch unter dem Namen LUMAR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prinzip==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Espressomaschine wird Wasser in einem druckdichten [[Kessel]] elektrisch oder per Gasflamme erhitzt. Das Wasser wird entweder mittels manuellem Handhebel, Leitungs- oder [[Pumpe]]ndruck mit 90-94°C durch einen mit (hoffentlich frisch gemahlenem) Kaffeepulver gefüllten, herausnehmbaren Metallfilter gedrückt, den es unten als [[Espresso]] wieder verlässt. Das Edelstahlsieb (Filter) wird in der Regel über einen [[Bajonett-Verschluss]] in der Espressomaschine druckfest verankert. Die abnehmbare Einheit mit dem Filter nennt sich [[Siebträger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bauweisen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Vollautomaten]]''' erlauben die vollautomatische Zubereitung von Kaffee auf Knopfdruck. Sie gelten als sehr bedienerfreundlich und liefern eine Kaffeequalität, die sich leider nur bei guten Maschinen fast mit der professioneller Siebträger-Geräte messen kann. Allerdings erlauben sie nur eine sehr beschränkte Einflußnahme auf den Ablauf der Zubereitung und damit auf die Qualität des Ergebnisses. In Vollautomaten ist eine [[Kaffeemühle]] integriert, sodass jede Portion Kaffee frisch gemahlen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Siebträgermaschinen''' arbeiten wie professionelle Gastronomiegeräte mit einem entnehmbaren [[Siebträger]], der mit Kaffeemehl gefüllt und mittels eines Bajonettverschlusses im Gerät fixiert wird. Sie müssen mit einer separaten Kaffeemühle ergänzt werden (es gibt auch [[Kombimaschine]]n mit Mühle im gleichen Gehäuse), da frisch gemahlener Kaffee für eine hochwertige Espressozubereitung notwendig ist, und jede Maschine ihren spezifischen Mahlgrad hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Espressomaschinen waren [[Handhebelmaschinen]], während die meisten Siebträgermaschinen heute mit einer elektrischen Pumpe zur Druckerzeugung arbeiten. Diese Maschinen werden nach dem Mechanismus der Brühwassererhitzung eingeteilt:&lt;br /&gt;
*[[Einkreismaschinen]]: Besitzen einen Kessel, in dem abwechselnd Brühwasser und Dampf erzeugt werden kann&lt;br /&gt;
*[[Zweikreismaschinen]]: Das Brühwasser wird in einem [[Wärmetauscher]] der sich im Dampfkessel befindet erhitzt&lt;br /&gt;
*[[Dualboilermaschinen]]: Zwei separat steuerbare Kessel für Brühwasser und Dampf. Dadurch parallel Dampf- &amp;amp; Espressobezug und sehr präzise Temperatursteuerung möglich.&lt;br /&gt;
*[[Thermoblockmaschinen]]: Wie Einkreismaschinen, aber anstelle des Kessels kommt ein Durchlauferhitzer, der sog. [[Thermoblock]], zum Einsatz &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei allen diesen Maschinen kann der Bediener, je nach Maschinentechnik, eine Vielzahl an Faktoren beeinflussen, die für die Qualität des Ergebnisses ausschlaggebend sind. Dadurch ist es mit einiger Übung möglich, den Ablauf optimal auf die Qualität des verwendeten Kaffees auszurichten und ein deutlich besseres Ergebnis zu erreichen als mit einem Vollautomaten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wichtige Faktoren sind z.B.:&lt;br /&gt;
* Dauer der Brühzeit durch variable Faktoren wie Brühdruck, [[Vorbrühen|Preinfusionsdauer]], Dosiermenge, Mahlgrad (Korngröße) und [[Tampern|Anpressdruck]]&lt;br /&gt;
* Homogenität des Mahlguts, d.h. Verteilung der Korngrößen -&amp;gt; Abhängig von der [[Mühle]]&lt;br /&gt;
* Verhältnis Kaffeemehl pro Wassermenge&lt;br /&gt;
* Brühtemperatur und Temperaturkonstanz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Vorteil von allen Siebträgermaschinen ist, daß sich alle Teile welche mit Kaffeemehl in Berührung kommen i.d.R. leicht zerlegen und reinigen lassen, sodaß ranziges Kaffeemehl kein Problem darstellt. Siehe auch [[Rückspülen]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vollautomaten und Siebträgermaschinen sind wegen der aufwendigen Technik zwangsläufig recht kostspielig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Maschinengattung, die eigentlich nicht zu den Espressomaschinen gehört, aber aus Marketinggründen vom Hersteller gerne so bezeichnet werden:&lt;br /&gt;
*'''Zentrifugenmaschinen''' erzeugen keinen Überdruck, sondern verfügen über eine kleine Zentrifuge, in der sich das Kaffeemehl befindet, und mittels der Zentrifugalkraft vom erhitzten Wasser durchströmt wird. Diese Art der Zubereitung hat den Vorteil, dass die so arbeitenden Maschinen sehr preisgünstig herzustellen und sehr wartungsarm sind. &amp;lt;br&amp;gt;Diese Maschinen erfreuen sich im untersten Preissegment einer großen Beliebtheit, da sie für sehr wenig Geld eine annehmbare Kaffee-Qualität liefern, von echtem Espresso kann man hier jedoch nicht sprechen, da dieser einen Brühdruck von etwa 9bar voraussetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edward &amp;amp; Joan Bramah&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kaffeemaschine. Die Kulturgeschichte der Kaffeeküche&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blanckenstein Verlag München, 1989&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Espresso made in Italy 1901 - 1962&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Collezione Enrico Maltoni 2008&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ian Bersten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Coffee floats, tea sinks - through history and technology to a complete understanding&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Helian Sydney, 1993&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Espressomaschinenhistorie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Quelle: [http://www.braungold.de/html/interessante-links.html braungold.de])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.kaffeemaschine.de/ Kaffeemaschinen Onlinemuseum] - Ursula Beckers Kaffeemaschinen Sammlung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.julius-groten.de/ Julius Grotens Onlinemuseum für Espressomaschinen] - Julius hat die Maschinen selbst restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.collezionecaffecagliari.it/museo.htm Collezione Caffe Cagliari] - Espressomaschinen Sammlung von Augusta bis WMF - es sind alle grossen Hersteller von 1903 bis 1970 vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.espressomadeinitaly.com/it/mostra/galleria.asp Collezione Enrico Maltoni] - Espressomaschinen Sammlung von Enrico Maltoni - Espresso Made in Italy 1905 bis 1980.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.francescoceccarelli.eu/macchine_storia.htm Francesco Ceccarellis macchine da caffe a leva] - Handhebelmaschinen für zuhause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.techinfo.wmf.de/kaffeemaschinen/historie/ WMF Kaffeemaschinen Historie] - WMF Kaffeemaschinen von 1936 bis 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.espressomaschinen.co/ Informationen zur klassischen Espressomaschine] - Historie und weitere Infos zur Siebträger-Espressomaschine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Siehe auch: [[Bialetti]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Espressomaschinen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MondoCoffee</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Espressomaschine</title>
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		<updated>2013-04-14T19:31:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MondoCoffee: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als Espressomaschine wird zumeist eine [[Kaffeemaschine]] verstanden, die nach dem Siebträgerprinzip arbeitet, mitunter wurd der Begriff auch für Vollautomaten benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
*1825 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erfindung einer &amp;quot;Dampf-Kaffeemaschine&amp;quot; in Augsburg, näheres ist nicht überliefert.&lt;br /&gt;
*1855 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Weltausstellung in Paris wird von Eduard Loysel de Santais ein Druckbrühapparat (Percolator) vorgestellt, der den Dampfdruck in einem geschlossenen Kessel zur Förderung von Wasser benutzt, das dann von oben auf gemahlenen Kaffee trifft - Brühdruck war in diesem Fall das Gewicht des Wassers, die Brühleistung des gigantischen Gerätes wird mit 2000 Tassen pro Stunde angegeben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1878&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gustav Kessel reicht einen Patentantrag für eine auf Dampfdruck basierende Kaffeemaschine ein&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1885&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angelo Moriondi aus Turin baut Kaffeemaschinen für Bars, bei denen durch Dampfdruck erst Wasser, dann Dampf (der für das Lösen aller Kaffeearomen als wichtig betrachtet wird) durch den in einem Metallsieb befindlichen Kaffee gedrückt wird&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*19.11.1901&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Luigi [[Bezzera]] reicht sein Patent für eine Kaffeemaschine &amp;quot;Tipo Gigante&amp;quot; ein. Die Neuheit dieses Systems ist nicht die Verwendung des Dampfdruckes für die Brühung, sondern die Anordnung von 4 Siebträgern mit wechselbaren Siebeinsätzen an dem zeitüblich senkrecht gestellten Kessel, sodass bis zu acht kleine Tassen Kaffee einzeln ausdrücklich (it. espressivo) für den einzelnen Kunden gebrüht werden konnten. Brühdruck ca. 1,5 bar, Temperatur ca. 130-140°C. Dieses Patent gilt als die Geburtsstunde des [[Espresso]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1903&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Desiderio [[Pavoni]] kauft seinem Freund Luigi [[Bezzera]] das vorgenannte Patent ab und entwickelt mit der Pavoni Ideale eine eigene Maschine unter Verwendung dieser Erfindung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1906&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf der Mailänder Messe wird am Stand von L. [[Bezzera]] erstmals caffe espresso öffentlich ausgeschenkt (wohl aus Maschinen vom Typ Pavoni Ideale)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pier Teresio [[Victoria Arduino|Arduino]] beginnt bereits ein Jahr früher mit der Serienproduktion einer ähnlichen Maschine&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1920&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gründung von [[La San Marco]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1922&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Firma Snider präsentiert ein Modell, bei dem der Brühdruck hydraulisch durch den Druck der Wasserleitung erzeugt wird - die Beheizung des Wassers erfolgt bei diesem Modell elektrisch. Zum ersten Mal ist damit der Brühdruck höher als 1,5 bar.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
*1927&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gründung von [[La Marzocco]] und [[Rancilio]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1930&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der seit 1912 als Kupferschmied selbständige Guiseppe Cimbali spezialisiert sich auf die Herstellung von Kaffeemaschinen - die Marke [[La Cimbali]] entsteht und präsentiert die Rapida&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1933&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gründung der Firma [[Illy]]. Nur ein Jahr später lässt Francesco [[Illy]] die Illeta patentieren, eine Maschine, bei der der Brühdruck über ein Druckluftsystem und damit unabhängig vom Dampfdruck erzeugt wird. Das System setzt sich jedoch nicht durch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alfonso [[Bialetti]] entwickelt die berühmte achteckige Herdkanne, die nach dem zweiten Weltkrieg zur Grundausstattung des italienischen Haushalts gehören wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*5.9.1938&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Giovanni Achille [[Gaggia]] erhält ein Patent für die Methode, mit einem Schraubkolben den Druck des Kesselwassers auf den Kaffee mechanisch zu erhöhen. Das Patent bezieht sich auf einen vorher von einem M. Cremonese entwickelten und patentierten horizontalen Schraubkolben, die Nutzungsrechte an diesem Patent soll Achille [[Gaggia]] der Legende nach der Witwe des Erfinders, Rosetta Scorza, für 1000 Lire abgekauft haben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1939&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der erste horizontal eingebaute Boiler findet sich in der Marus von [[La Marzocco]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*16.4.1946&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Amerikaner C.M. Waline meldet ein Patent an für eine mechanische Siebträgermaschine mit Boiler und Hebel (US-Patent 2547067)&lt;br /&gt;
*8.8.1947&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach langen Versuchen mit Schraubkolben erhält Achille [[Gaggia]] ein Patent für einen vertikal eingebauten, über einen Hebel mit Zahnstangentrieb betätigten Druckkolben mit einer unterstützenden Feder, nachdem er bereits am 20.Juni ein Patent für einen kleinen, in Dampf und Wasser geteilten Boiler erhalten hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da Gaggia als Barista über keine Fertigungskapazitäten verfügte, lässt er seine revolutionären Brühgruppen durch Ernesto Valente in dessen metallverarbeitendem Betrieb, der bis dahin ausschliesslich Teile für Haartrockner hergestellt hatte, bauen und verkauft sie an verschiedene wichtige Bars in Mailand, die mit dem Hinweis &amp;quot;caffe crema di caffe naturale&amp;quot; im Fenster auf die neue Technik hinweisen - die [[Handhebelmaschinen]] treten ihren Siegeszug an und der Begriff der [[Crema]] ist geboren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gaggia prägte auch die bis heute üblichen Eckwerte für Espresso: 95°C, 9 bar und 7g Kaffee.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1948&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ernesto Valente baut für [[Gaggia]] Maschinen entsprechend dem obigen Patent in den Modellreihen Classica und Esportazione, gleichzeitig bringt er mit der Mercurio eine eigene Entwicklung unter dem Namen [[Faema]] auf den Markt, deren Hebel durch einen zweiseitig gelagerten Excenter auf den Kolben wirkt und damit die patentrechtlich geschützte Konstruktion umgeht.&lt;br /&gt;
*1952&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ernesto Valente trennt sich von [[Gaggia]] und baut und vertreibt unter dem Markennamen [[Faema]] weiterhin eigene Maschinen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gaggia]] beginnt nun, Espressomaschinen selbst zu bauen und zu vertreiben. Mit der Gaggia GILDA erscheint die erste für den Privatgebrauch konzipierte Espressomaschine&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1961&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ernesto Valente baut mit der [[Faema E61]] den Prototyp der modernen [[Zweikreismaschine]]:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Brühdruck wird durch eine elektrische Pumpe erzeugt, das Brühwasser ist vom Dampfkessel getrennt und wird durch einen Wärmetauscher erhitzt, die Gruppe durch ein Thermosiphonsystem auf Temperatur gehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1970&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[La Marzocco]] erhält ein Patent für die erste [[Dualboilermaschine]] und baut die GS mit getrennt regelbaren Einzelkesseln für Dampf und Brühwasser, ein Prinzip, das seither alle Produkte dieses Herstellers benutzen.&lt;br /&gt;
*1975&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Firma ULKA entwickelt eine Vibrationspumpe, die es ermöglicht, auch in kleinen und kleinsten Maschinen den für die Espressozubereitung nötigen Druck zu erzeugen - die Entwicklung von Haushaltsmaschinen beginnt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1977&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gaggia]] bringt mit der [[Gaggia Baby]] die Grossmutter aller heutigen Haushaltmaschinen auf den Markt, die sich zu einem Verkaufsrenner entwickelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1985&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Firma [[Solis]] präsentiert den von dem Schweizer Arthur Schmed entwickelten ersten [[Vollautomaten]] für den Haushaltsbereich, dessen Vermarktung von der Firma [[Saeco]] übernommen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1989&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Firma 8B-Espresso der Familie Bertotto in Aosta beginnt mit der Fertigung von maßgeschneiderten Espressomaschinen. Es entstehen bis zu 6-gruppigen Maschinen beispielsweise für Raststätten. Vermarktet werden die Geräte auch unter dem Namen LUMAR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prinzip==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Espressomaschine wird Wasser in einem druckdichten [[Kessel]] elektrisch oder per Gasflamme erhitzt. Das Wasser wird entweder mittels manuellem Handhebel, Leitungs- oder [[Pumpe]]ndruck mit 90-94°C durch einen mit (hoffentlich frisch gemahlenem) Kaffeepulver gefüllten, herausnehmbaren Metallfilter gedrückt, den es unten als [[Espresso]] wieder verlässt. Das Edelstahlsieb (Filter) wird in der Regel über einen [[Bajonett-Verschluss]] in der Espressomaschine druckfest verankert. Die abnehmbare Einheit mit dem Filter nennt sich [[Siebträger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bauweisen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Vollautomaten]]''' erlauben die vollautomatische Zubereitung von Kaffee auf Knopfdruck. Sie gelten als sehr bedienerfreundlich und liefern eine Kaffeequalität, die sich leider nur bei guten Maschinen fast mit der professioneller Siebträger-Geräte messen kann. Allerdings erlauben sie nur eine sehr beschränkte Einflußnahme auf den Ablauf der Zubereitung und damit auf die Qualität des Ergebnisses. In Vollautomaten ist eine [[Kaffeemühle]] integriert, sodass jede Portion Kaffee frisch gemahlen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Siebträgermaschinen''' arbeiten wie professionelle Gastronomiegeräte mit einem entnehmbaren [[Siebträger]], der mit Kaffeemehl gefüllt und mittels eines Bajonettverschlusses im Gerät fixiert wird. Sie müssen mit einer separaten Kaffeemühle ergänzt werden (es gibt auch [[Kombimaschine]]n mit Mühle im gleichen Gehäuse), da frisch gemahlener Kaffee für eine hochwertige Espressozubereitung notwendig ist, und jede Maschine ihren spezifischen Mahlgrad hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Espressomaschinen waren [[Handhebelmaschinen]], während die meisten Siebträgermaschinen heute mit einer elektrischen Pumpe zur Druckerzeugung arbeiten. Diese Maschinen werden nach dem Mechanismus der Brühwassererhitzung eingeteilt:&lt;br /&gt;
*[[Einkreismaschinen]]: Besitzen einen Kessel, in dem abwechselnd Brühwasser und Dampf erzeugt werden kann&lt;br /&gt;
*[[Zweikreismaschinen]]: Das Brühwasser wird in einem [[Wärmetauscher]] der sich im Dampfkessel befindet erhitzt&lt;br /&gt;
*[[Dualboilermaschinen]]: Zwei separat steuerbare Kessel für Brühwasser und Dampf. Dadurch parallel Dampf- &amp;amp; Espressobezug und sehr präzise Temperatursteuerung möglich.&lt;br /&gt;
*[[Thermoblockmaschinen]]: Wie Einkreismaschinen, aber anstelle des Kessels kommt ein Durchlauferhitzer, der sog. [[Thermoblock]], zum Einsatz &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei allen diesen Maschinen kann der Bediener, je nach Maschinentechnik, eine Vielzahl an Faktoren beeinflussen, die für die Qualität des Ergebnisses ausschlaggebend sind. Dadurch ist es mit einiger Übung möglich, den Ablauf optimal auf die Qualität des verwendeten Kaffees auszurichten und ein deutlich besseres Ergebnis zu erreichen als mit einem Vollautomaten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wichtige Faktoren sind z.B.:&lt;br /&gt;
* Dauer der Brühzeit durch variable Faktoren wie Brühdruck, [[Vorbrühen|Preinfusionsdauer]], Dosiermenge, Mahlgrad (Korngröße) und [[Tampern|Anpressdruck]]&lt;br /&gt;
* Homogenität des Mahlguts, d.h. Verteilung der Korngrößen -&amp;gt; Abhängig von der [[Mühle]]&lt;br /&gt;
* Verhältnis Kaffeemehl pro Wassermenge&lt;br /&gt;
* Brühtemperatur und Temperaturkonstanz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Vorteil von allen Siebträgermaschinen ist, daß sich alle Teile welche mit Kaffeemehl in Berührung kommen i.d.R. leicht zerlegen und reinigen lassen, sodaß ranziges Kaffeemehl kein Problem darstellt. Siehe auch [[Rückspülen]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vollautomaten und Siebträgermaschinen sind wegen der aufwendigen Technik zwangsläufig recht kostspielig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Maschinengattung, die eigentlich nicht zu den Espressomaschinen gehört, aber aus Marketinggründen vom Hersteller gerne so bezeichnet werden:&lt;br /&gt;
*'''Zentrifugenmaschinen''' erzeugen keinen Überdruck, sondern verfügen über eine kleine Zentrifuge, in der sich das Kaffeemehl befindet, und mittels der Zentrifugalkraft vom erhitzten Wasser durchströmt wird. Diese Art der Zubereitung hat den Vorteil, dass die so arbeitenden Maschinen sehr preisgünstig herzustellen und sehr wartungsarm sind. &amp;lt;br&amp;gt;Diese Maschinen erfreuen sich im untersten Preissegment einer großen Beliebtheit, da sie für sehr wenig Geld eine annehmbare Kaffee-Qualität liefern, von echtem Espresso kann man hier jedoch nicht sprechen, da dieser einen Brühdruck von etwa 9bar voraussetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edward &amp;amp; Joan Bramah&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kaffeemaschine. Die Kulturgeschichte der Kaffeeküche&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blanckenstein Verlag München, 1989&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Espresso made in Italy 1901 - 1962&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Collezione Enrico Maltoni 2008&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ian Bersten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Coffee floats, tea sinks - through history and technology to a complete understanding&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Helian Sydney, 1993&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Espressomaschinenhistorie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Quelle: [http://www.braungold.de/html/interessante-links.html braungold.de])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.kaffeemaschine.de/ Kaffeemaschinen Onlinemuseum] - Ursula Beckers Kaffeemaschinen Sammlung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.julius-groten.de/ Julius Grotens Onlinemuseum für Espressomaschinen] - Julius hat die Maschinen selbst restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.collezionecaffecagliari.it/museo.htm Collezione Caffe Cagliari] - Espressomaschinen Sammlung von Augusta bis WMF - es sind alle grossen Hersteller von 1903 bis 1970 vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.espressomadeinitaly.com/it/mostra/galleria.asp Collezione Enrico Maltoni] - Espressomaschinen Sammlung von Enrico Maltoni - Espresso Made in Italy 1905 bis 1980.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.francescoceccarelli.eu/macchine_storia.htm Francesco Ceccarellis macchine da caffe a leva] - Handhebelmaschinen für zuhause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.techinfo.wmf.de/kaffeemaschinen/historie/ WMF Kaffeemaschinen Historie] - WMF Kaffeemaschinen von 1936 bis 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.espressomaschinen.co/ Informationen zur klassischen Espressomaschine] - Historie und weitere Infos zur Siebträger-Espressomaschine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Siehe auch: [[Bialetti]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Espressomaschinen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MondoCoffee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Espressomaschine&amp;diff=21392</id>
		<title>Espressomaschine</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Espressomaschine&amp;diff=21392"/>
		<updated>2013-04-14T19:23:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MondoCoffee: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als Espressomaschine wird zumeist eine [[Kaffeemaschine]] verstanden, die nach dem Siebträgerprinzip arbeitet, mitunter wurd der Begriff auch für Vollautomaten benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
*1825 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erfindung einer &amp;quot;Dampf-Kaffeemaschine&amp;quot; in Augsburg, näheres ist nicht überliefert.&lt;br /&gt;
*1855 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Weltausstellung in Paris wird von Eduard Loysel de Santais ein Druckbrühapparat (Percolator) vorgestellt, der den Dampfdruck in einem geschlossenen Kessel zur Förderung von Wasser benutzt, das dann von oben auf gemahlenen Kaffee trifft - Brühdruck war in diesem Fall das Gewicht des Wassers, die Brühleistung des gigantischen Gerätes wird mit 2000 Tassen pro Stunde angegeben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1878&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gustav Kessel reicht einen Patentantrag für eine auf Dampfdruck basierende Kaffeemaschine ein&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1885&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angelo Moriondi aus Turin baut Kaffeemaschinen für Bars, bei denen durch Dampfdruck erst Wasser, dann Dampf (der für das Lösen aller Kaffeearomen als wichtig betrachtet wird) durch den in einem Metallsieb befindlichen Kaffee gedrückt wird&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*19.11.1901&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Luigi [[Bezzera]] reicht sein Patent für eine Kaffeemaschine &amp;quot;Tipo Gigante&amp;quot; ein. Die Neuheit dieses Systems ist nicht die Verwendung des Dampfdruckes für die Brühung, sondern die Anordnung von 4 Siebträgern mit wechselbaren Siebeinsätzen an dem zeitüblich senkrecht gestellten Kessel, sodass bis zu acht kleine Tassen Kaffee einzeln ausdrücklich (it. espressivo) für den einzelnen Kunden gebrüht werden konnten. Brühdruck ca. 1,5 bar, Temperatur ca. 130-140°C. Dieses Patent gilt als die Geburtsstunde des [[Espresso]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1903&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Desiderio [[Pavoni]] kauft seinem Freund Luigi [[Bezzera]] das vorgenannte Patent ab und entwickelt mit der Pavoni Ideale eine eigene Maschine unter Verwendung dieser Erfindung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1906&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf der Mailänder Messe wird am Stand von L. [[Bezzera]] erstmals caffe espresso öffentlich ausgeschenkt (wohl aus Maschinen vom Typ Pavoni Ideale)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pier Teresio [[Victoria Arduino|Arduino]] beginnt bereits ein Jahr früher mit der Serienproduktion einer ähnlichen Maschine&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1920&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gründung von [[La San Marco]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1922&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Firma Snider präsentiert ein Modell, bei dem der Brühdruck hydraulisch durch den Druck der Wasserleitung erzeugt wird - die Beheizung des Wassers erfolgt bei diesem Modell elektrisch. Zum ersten Mal ist damit der Brühdruck höher als 1,5 bar.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
*1927&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gründung von [[La Marzocco]] und [[Rancilio]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1930&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der seit 1912 als Kupferschmied selbständige Guiseppe Cimbali spezialisiert sich auf die Herstellung von Kaffeemaschinen - die Marke [[La Cimbali]] entsteht und präsentiert die Rapida&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1933&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gründung der Firma [[Illy]]. Nur ein Jahr später lässt Francesco [[Illy]] die Illeta patentieren, eine Maschine, bei der der Brühdruck über ein Druckluftsystem und damit unabhängig vom Dampfdruck erzeugt wird. Das System setzt sich jedoch nicht durch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alfonso [[Bialetti]] entwickelt die berühmte achteckige Herdkanne, die nach dem zweiten Weltkrieg zur Grundausstattung des italienischen Haushalts gehören wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*5.9.1938&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Giovanni Achille [[Gaggia]] erhält ein Patent für die Methode, mit einem Schraubkolben den Druck des Kesselwassers auf den Kaffee mechanisch zu erhöhen. Das Patent bezieht sich auf einen vorher von einem M. Cremonese entwickelten und patentierten horizontalen Schraubkolben, die Nutzungsrechte an diesem Patent soll Achille [[Gaggia]] der Legende nach der Witwe des Erfinders, Rosetta Scorza, für 1000 Lire abgekauft haben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1939&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der erste horizontal eingebaute Boiler findet sich in der Marus von [[La Marzocco]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*8.8.1947&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach langen Versuchen mit Schraubkolben erhält Achille [[Gaggia]] ein Patent für einen vertikal eingebauten, über einen Hebel mit Zahnstangentrieb betätigten Druckkolben mit einer unterstützenden Feder, nachdem er bereits am 20.Juni ein Patent für einen kleinen, in Dampf und Wasser geteilten Boiler erhalten hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da Gaggia als Barista über keine Fertigungskapazitäten verfügte, lässt er seine revolutionären Brühgruppen durch Ernesto Valente in dessen metallverarbeitendem Betrieb, der bis dahin ausschliesslich Teile für Haartrockner hergestellt hatte, bauen und verkauft sie an verschiedene wichtige Bars in Mailand, die mit dem Hinweis &amp;quot;caffe crema di caffe naturale&amp;quot; im Fenster auf die neue Technik hinweisen - die [[Handhebelmaschinen]] treten ihren Siegeszug an und der Begriff der [[Crema]] ist geboren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gaggia prägte auch die bis heute üblichen Eckwerte für Espresso: 95°C, 9 bar und 7g Kaffee.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1948&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ernesto Valente baut für [[Gaggia]] Maschinen entsprechend dem obigen Patent in den Modellreihen Classica und Esportazione, gleichzeitig bringt er mit der Mercurio eine eigene Entwicklung unter dem Namen [[Faema]] auf den Markt, deren Hebel durch einen zweiseitig gelagerten Excenter auf den Kolben wirkt und damit die patentrechtlich geschützte Konstruktion umgeht.&lt;br /&gt;
*1952&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ernesto Valente trennt sich von [[Gaggia]] und baut und vertreibt unter dem Markennamen [[Faema]] weiterhin eigene Maschinen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gaggia]] beginnt nun, Espressomaschinen selbst zu bauen und zu vertreiben. Mit der Gaggia GILDA erscheint die erste für den Privatgebrauch konzipierte Espressomaschine&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1961&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ernesto Valente baut mit der [[Faema E61]] den Prototyp der modernen [[Zweikreismaschine]]:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Brühdruck wird durch eine elektrische Pumpe erzeugt, das Brühwasser ist vom Dampfkessel getrennt und wird durch einen Wärmetauscher erhitzt, die Gruppe durch ein Thermosiphonsystem auf Temperatur gehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1970&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[La Marzocco]] erhält ein Patent für die erste [[Dualboilermaschine]] und baut die GS mit getrennt regelbaren Einzelkesseln für Dampf und Brühwasser, ein Prinzip, das seither alle Produkte dieses Herstellers benutzen.&lt;br /&gt;
*1975&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Firma ULKA entwickelt eine Vibrationspumpe, die es ermöglicht, auch in kleinen und kleinsten Maschinen den für die Espressozubereitung nötigen Druck zu erzeugen - die Entwicklung von Haushaltsmaschinen beginnt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1977&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gaggia]] bringt mit der [[Gaggia Baby]] die Grossmutter aller heutigen Haushaltmaschinen auf den Markt, die sich zu einem Verkaufsrenner entwickelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1985&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Firma [[Solis]] präsentiert den von dem Schweizer Arthur Schmed entwickelten ersten [[Vollautomaten]] für den Haushaltsbereich, dessen Vermarktung von der Firma [[Saeco]] übernommen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1989&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Firma 8B-Espresso der Familie Bertotto in Aosta beginnt mit der Fertigung von maßgeschneiderten Espressomaschinen. Es entstehen bis zu 6-gruppigen Maschinen beispielsweise für Raststätten. Vermarktet werden die Geräte auch unter dem Namen LUMAR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prinzip==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Espressomaschine wird Wasser in einem druckdichten [[Kessel]] elektrisch oder per Gasflamme erhitzt. Das Wasser wird entweder mittels manuellem Handhebel, Leitungs- oder [[Pumpe]]ndruck mit 90-94°C durch einen mit (hoffentlich frisch gemahlenem) Kaffeepulver gefüllten, herausnehmbaren Metallfilter gedrückt, den es unten als [[Espresso]] wieder verlässt. Das Edelstahlsieb (Filter) wird in der Regel über einen [[Bajonett-Verschluss]] in der Espressomaschine druckfest verankert. Die abnehmbare Einheit mit dem Filter nennt sich [[Siebträger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bauweisen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Vollautomaten]]''' erlauben die vollautomatische Zubereitung von Kaffee auf Knopfdruck. Sie gelten als sehr bedienerfreundlich und liefern eine Kaffeequalität, die sich leider nur bei guten Maschinen fast mit der professioneller Siebträger-Geräte messen kann. Allerdings erlauben sie nur eine sehr beschränkte Einflußnahme auf den Ablauf der Zubereitung und damit auf die Qualität des Ergebnisses. In Vollautomaten ist eine [[Kaffeemühle]] integriert, sodass jede Portion Kaffee frisch gemahlen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Siebträgermaschinen''' arbeiten wie professionelle Gastronomiegeräte mit einem entnehmbaren [[Siebträger]], der mit Kaffeemehl gefüllt und mittels eines Bajonettverschlusses im Gerät fixiert wird. Sie müssen mit einer separaten Kaffeemühle ergänzt werden (es gibt auch [[Kombimaschine]]n mit Mühle im gleichen Gehäuse), da frisch gemahlener Kaffee für eine hochwertige Espressozubereitung notwendig ist, und jede Maschine ihren spezifischen Mahlgrad hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Espressomaschinen waren [[Handhebelmaschinen]], während die meisten Siebträgermaschinen heute mit einer elektrischen Pumpe zur Druckerzeugung arbeiten. Diese Maschinen werden nach dem Mechanismus der Brühwassererhitzung eingeteilt:&lt;br /&gt;
*[[Einkreismaschinen]]: Besitzen einen Kessel, in dem abwechselnd Brühwasser und Dampf erzeugt werden kann&lt;br /&gt;
*[[Zweikreismaschinen]]: Das Brühwasser wird in einem [[Wärmetauscher]] der sich im Dampfkessel befindet erhitzt&lt;br /&gt;
*[[Dualboilermaschinen]]: Zwei separat steuerbare Kessel für Brühwasser und Dampf. Dadurch parallel Dampf- &amp;amp; Espressobezug und sehr präzise Temperatursteuerung möglich.&lt;br /&gt;
*[[Thermoblockmaschinen]]: Wie Einkreismaschinen, aber anstelle des Kessels kommt ein Durchlauferhitzer, der sog. [[Thermoblock]], zum Einsatz &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei allen diesen Maschinen kann der Bediener, je nach Maschinentechnik, eine Vielzahl an Faktoren beeinflussen, die für die Qualität des Ergebnisses ausschlaggebend sind. Dadurch ist es mit einiger Übung möglich, den Ablauf optimal auf die Qualität des verwendeten Kaffees auszurichten und ein deutlich besseres Ergebnis zu erreichen als mit einem Vollautomaten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wichtige Faktoren sind z.B.:&lt;br /&gt;
* Dauer der Brühzeit durch variable Faktoren wie Brühdruck, [[Vorbrühen|Preinfusionsdauer]], Dosiermenge, Mahlgrad (Korngröße) und [[Tampern|Anpressdruck]]&lt;br /&gt;
* Homogenität des Mahlguts, d.h. Verteilung der Korngrößen -&amp;gt; Abhängig von der [[Mühle]]&lt;br /&gt;
* Verhältnis Kaffeemehl pro Wassermenge&lt;br /&gt;
* Brühtemperatur und Temperaturkonstanz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Vorteil von allen Siebträgermaschinen ist, daß sich alle Teile welche mit Kaffeemehl in Berührung kommen i.d.R. leicht zerlegen und reinigen lassen, sodaß ranziges Kaffeemehl kein Problem darstellt. Siehe auch [[Rückspülen]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vollautomaten und Siebträgermaschinen sind wegen der aufwendigen Technik zwangsläufig recht kostspielig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Maschinengattung, die eigentlich nicht zu den Espressomaschinen gehört, aber aus Marketinggründen vom Hersteller gerne so bezeichnet werden:&lt;br /&gt;
*'''Zentrifugenmaschinen''' erzeugen keinen Überdruck, sondern verfügen über eine kleine Zentrifuge, in der sich das Kaffeemehl befindet, und mittels der Zentrifugalkraft vom erhitzten Wasser durchströmt wird. Diese Art der Zubereitung hat den Vorteil, dass die so arbeitenden Maschinen sehr preisgünstig herzustellen und sehr wartungsarm sind. &amp;lt;br&amp;gt;Diese Maschinen erfreuen sich im untersten Preissegment einer großen Beliebtheit, da sie für sehr wenig Geld eine annehmbare Kaffee-Qualität liefern, von echtem Espresso kann man hier jedoch nicht sprechen, da dieser einen Brühdruck von etwa 9bar voraussetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edward &amp;amp; Joan Bramah&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kaffeemaschine. Die Kulturgeschichte der Kaffeeküche&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blanckenstein Verlag München, 1989&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Espresso made in Italy 1901 - 1962&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Collezione Enrico Maltoni 2008&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ian Bersten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Coffee floats, tea sinks - through history and technology to a complete understanding&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Helian Sydney, 1993&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Espressomaschinenhistorie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Quelle: [http://www.braungold.de/html/interessante-links.html braungold.de])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.kaffeemaschine.de/ Kaffeemaschinen Onlinemuseum] - Ursula Beckers Kaffeemaschinen Sammlung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.julius-groten.de/ Julius Grotens Onlinemuseum für Espressomaschinen] - Julius hat die Maschinen selbst restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.collezionecaffecagliari.it/museo.htm Collezione Caffe Cagliari] - Espressomaschinen Sammlung von Augusta bis WMF - es sind alle grossen Hersteller von 1903 bis 1970 vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.espressomadeinitaly.com/it/mostra/galleria.asp Collezione Enrico Maltoni] - Espressomaschinen Sammlung von Enrico Maltoni - Espresso Made in Italy 1905 bis 1980.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.francescoceccarelli.eu/macchine_storia.htm Francesco Ceccarellis macchine da caffe a leva] - Handhebelmaschinen für zuhause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.techinfo.wmf.de/kaffeemaschinen/historie/ WMF Kaffeemaschinen Historie] - WMF Kaffeemaschinen von 1936 bis 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.espressomaschinen.co/ Informationen zur klassischen Espressomaschine] - Historie und weitere Infos zur Siebträger-Espressomaschine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Siehe auch: [[Bialetti]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Espressomaschinen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MondoCoffee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Espressomaschine&amp;diff=21390</id>
		<title>Espressomaschine</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Espressomaschine&amp;diff=21390"/>
		<updated>2013-04-14T19:23:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MondoCoffee: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als Espressomaschine wird zumeist eine [[Kaffeemaschine]] verstanden, die nach dem Siebträgerprinzip arbeitet, mitunter wurd der Begriff auch für Vollautomaten benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
*1825 Erfindung einer &amp;quot;Dampf-Kaffeemaschine&amp;quot; in Augsburg, näheres ist nicht überliefert.&lt;br /&gt;
*1855 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Weltausstellung in Paris wird von Eduard Loysel de Santais ein Druckbrühapparat (Percolator) vorgestellt, der den Dampfdruck in einem geschlossenen Kessel zur Förderung von Wasser benutzt, das dann von oben auf gemahlenen Kaffee trifft - Brühdruck war in diesem Fall das Gewicht des Wassers, die Brühleistung des gigantischen Gerätes wird mit 2000 Tassen pro Stunde angegeben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1878&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gustav Kessel reicht einen Patentantrag für eine auf Dampfdruck basierende Kaffeemaschine ein&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1885&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angelo Moriondi aus Turin baut Kaffeemaschinen für Bars, bei denen durch Dampfdruck erst Wasser, dann Dampf (der für das Lösen aller Kaffeearomen als wichtig betrachtet wird) durch den in einem Metallsieb befindlichen Kaffee gedrückt wird&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*19.11.1901&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Luigi [[Bezzera]] reicht sein Patent für eine Kaffeemaschine &amp;quot;Tipo Gigante&amp;quot; ein. Die Neuheit dieses Systems ist nicht die Verwendung des Dampfdruckes für die Brühung, sondern die Anordnung von 4 Siebträgern mit wechselbaren Siebeinsätzen an dem zeitüblich senkrecht gestellten Kessel, sodass bis zu acht kleine Tassen Kaffee einzeln ausdrücklich (it. espressivo) für den einzelnen Kunden gebrüht werden konnten. Brühdruck ca. 1,5 bar, Temperatur ca. 130-140°C. Dieses Patent gilt als die Geburtsstunde des [[Espresso]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1903&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Desiderio [[Pavoni]] kauft seinem Freund Luigi [[Bezzera]] das vorgenannte Patent ab und entwickelt mit der Pavoni Ideale eine eigene Maschine unter Verwendung dieser Erfindung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1906&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf der Mailänder Messe wird am Stand von L. [[Bezzera]] erstmals caffe espresso öffentlich ausgeschenkt (wohl aus Maschinen vom Typ Pavoni Ideale)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pier Teresio [[Victoria Arduino|Arduino]] beginnt bereits ein Jahr früher mit der Serienproduktion einer ähnlichen Maschine&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1920&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gründung von [[La San Marco]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1922&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Firma Snider präsentiert ein Modell, bei dem der Brühdruck hydraulisch durch den Druck der Wasserleitung erzeugt wird - die Beheizung des Wassers erfolgt bei diesem Modell elektrisch. Zum ersten Mal ist damit der Brühdruck höher als 1,5 bar.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
*1927&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gründung von [[La Marzocco]] und [[Rancilio]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1930&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der seit 1912 als Kupferschmied selbständige Guiseppe Cimbali spezialisiert sich auf die Herstellung von Kaffeemaschinen - die Marke [[La Cimbali]] entsteht und präsentiert die Rapida&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1933&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gründung der Firma [[Illy]]. Nur ein Jahr später lässt Francesco [[Illy]] die Illeta patentieren, eine Maschine, bei der der Brühdruck über ein Druckluftsystem und damit unabhängig vom Dampfdruck erzeugt wird. Das System setzt sich jedoch nicht durch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alfonso [[Bialetti]] entwickelt die berühmte achteckige Herdkanne, die nach dem zweiten Weltkrieg zur Grundausstattung des italienischen Haushalts gehören wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*5.9.1938&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Giovanni Achille [[Gaggia]] erhält ein Patent für die Methode, mit einem Schraubkolben den Druck des Kesselwassers auf den Kaffee mechanisch zu erhöhen. Das Patent bezieht sich auf einen vorher von einem M. Cremonese entwickelten und patentierten horizontalen Schraubkolben, die Nutzungsrechte an diesem Patent soll Achille [[Gaggia]] der Legende nach der Witwe des Erfinders, Rosetta Scorza, für 1000 Lire abgekauft haben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1939&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der erste horizontal eingebaute Boiler findet sich in der Marus von [[La Marzocco]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*8.8.1947&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach langen Versuchen mit Schraubkolben erhält Achille [[Gaggia]] ein Patent für einen vertikal eingebauten, über einen Hebel mit Zahnstangentrieb betätigten Druckkolben mit einer unterstützenden Feder, nachdem er bereits am 20.Juni ein Patent für einen kleinen, in Dampf und Wasser geteilten Boiler erhalten hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da Gaggia als Barista über keine Fertigungskapazitäten verfügte, lässt er seine revolutionären Brühgruppen durch Ernesto Valente in dessen metallverarbeitendem Betrieb, der bis dahin ausschliesslich Teile für Haartrockner hergestellt hatte, bauen und verkauft sie an verschiedene wichtige Bars in Mailand, die mit dem Hinweis &amp;quot;caffe crema di caffe naturale&amp;quot; im Fenster auf die neue Technik hinweisen - die [[Handhebelmaschinen]] treten ihren Siegeszug an und der Begriff der [[Crema]] ist geboren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gaggia prägte auch die bis heute üblichen Eckwerte für Espresso: 95°C, 9 bar und 7g Kaffee.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1948&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ernesto Valente baut für [[Gaggia]] Maschinen entsprechend dem obigen Patent in den Modellreihen Classica und Esportazione, gleichzeitig bringt er mit der Mercurio eine eigene Entwicklung unter dem Namen [[Faema]] auf den Markt, deren Hebel durch einen zweiseitig gelagerten Excenter auf den Kolben wirkt und damit die patentrechtlich geschützte Konstruktion umgeht.&lt;br /&gt;
*1952&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ernesto Valente trennt sich von [[Gaggia]] und baut und vertreibt unter dem Markennamen [[Faema]] weiterhin eigene Maschinen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gaggia]] beginnt nun, Espressomaschinen selbst zu bauen und zu vertreiben. Mit der Gaggia GILDA erscheint die erste für den Privatgebrauch konzipierte Espressomaschine&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1961&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ernesto Valente baut mit der [[Faema E61]] den Prototyp der modernen [[Zweikreismaschine]]:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Brühdruck wird durch eine elektrische Pumpe erzeugt, das Brühwasser ist vom Dampfkessel getrennt und wird durch einen Wärmetauscher erhitzt, die Gruppe durch ein Thermosiphonsystem auf Temperatur gehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1970&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[La Marzocco]] erhält ein Patent für die erste [[Dualboilermaschine]] und baut die GS mit getrennt regelbaren Einzelkesseln für Dampf und Brühwasser, ein Prinzip, das seither alle Produkte dieses Herstellers benutzen.&lt;br /&gt;
*1975&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Firma ULKA entwickelt eine Vibrationspumpe, die es ermöglicht, auch in kleinen und kleinsten Maschinen den für die Espressozubereitung nötigen Druck zu erzeugen - die Entwicklung von Haushaltsmaschinen beginnt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1977&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gaggia]] bringt mit der [[Gaggia Baby]] die Grossmutter aller heutigen Haushaltmaschinen auf den Markt, die sich zu einem Verkaufsrenner entwickelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1985&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Firma [[Solis]] präsentiert den von dem Schweizer Arthur Schmed entwickelten ersten [[Vollautomaten]] für den Haushaltsbereich, dessen Vermarktung von der Firma [[Saeco]] übernommen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1989&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Firma 8B-Espresso der Familie Bertotto in Aosta beginnt mit der Fertigung von maßgeschneiderten Espressomaschinen. Es entstehen bis zu 6-gruppigen Maschinen beispielsweise für Raststätten. Vermarktet werden die Geräte auch unter dem Namen LUMAR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prinzip==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Espressomaschine wird Wasser in einem druckdichten [[Kessel]] elektrisch oder per Gasflamme erhitzt. Das Wasser wird entweder mittels manuellem Handhebel, Leitungs- oder [[Pumpe]]ndruck mit 90-94°C durch einen mit (hoffentlich frisch gemahlenem) Kaffeepulver gefüllten, herausnehmbaren Metallfilter gedrückt, den es unten als [[Espresso]] wieder verlässt. Das Edelstahlsieb (Filter) wird in der Regel über einen [[Bajonett-Verschluss]] in der Espressomaschine druckfest verankert. Die abnehmbare Einheit mit dem Filter nennt sich [[Siebträger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bauweisen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Vollautomaten]]''' erlauben die vollautomatische Zubereitung von Kaffee auf Knopfdruck. Sie gelten als sehr bedienerfreundlich und liefern eine Kaffeequalität, die sich leider nur bei guten Maschinen fast mit der professioneller Siebträger-Geräte messen kann. Allerdings erlauben sie nur eine sehr beschränkte Einflußnahme auf den Ablauf der Zubereitung und damit auf die Qualität des Ergebnisses. In Vollautomaten ist eine [[Kaffeemühle]] integriert, sodass jede Portion Kaffee frisch gemahlen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Siebträgermaschinen''' arbeiten wie professionelle Gastronomiegeräte mit einem entnehmbaren [[Siebträger]], der mit Kaffeemehl gefüllt und mittels eines Bajonettverschlusses im Gerät fixiert wird. Sie müssen mit einer separaten Kaffeemühle ergänzt werden (es gibt auch [[Kombimaschine]]n mit Mühle im gleichen Gehäuse), da frisch gemahlener Kaffee für eine hochwertige Espressozubereitung notwendig ist, und jede Maschine ihren spezifischen Mahlgrad hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Espressomaschinen waren [[Handhebelmaschinen]], während die meisten Siebträgermaschinen heute mit einer elektrischen Pumpe zur Druckerzeugung arbeiten. Diese Maschinen werden nach dem Mechanismus der Brühwassererhitzung eingeteilt:&lt;br /&gt;
*[[Einkreismaschinen]]: Besitzen einen Kessel, in dem abwechselnd Brühwasser und Dampf erzeugt werden kann&lt;br /&gt;
*[[Zweikreismaschinen]]: Das Brühwasser wird in einem [[Wärmetauscher]] der sich im Dampfkessel befindet erhitzt&lt;br /&gt;
*[[Dualboilermaschinen]]: Zwei separat steuerbare Kessel für Brühwasser und Dampf. Dadurch parallel Dampf- &amp;amp; Espressobezug und sehr präzise Temperatursteuerung möglich.&lt;br /&gt;
*[[Thermoblockmaschinen]]: Wie Einkreismaschinen, aber anstelle des Kessels kommt ein Durchlauferhitzer, der sog. [[Thermoblock]], zum Einsatz &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei allen diesen Maschinen kann der Bediener, je nach Maschinentechnik, eine Vielzahl an Faktoren beeinflussen, die für die Qualität des Ergebnisses ausschlaggebend sind. Dadurch ist es mit einiger Übung möglich, den Ablauf optimal auf die Qualität des verwendeten Kaffees auszurichten und ein deutlich besseres Ergebnis zu erreichen als mit einem Vollautomaten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wichtige Faktoren sind z.B.:&lt;br /&gt;
* Dauer der Brühzeit durch variable Faktoren wie Brühdruck, [[Vorbrühen|Preinfusionsdauer]], Dosiermenge, Mahlgrad (Korngröße) und [[Tampern|Anpressdruck]]&lt;br /&gt;
* Homogenität des Mahlguts, d.h. Verteilung der Korngrößen -&amp;gt; Abhängig von der [[Mühle]]&lt;br /&gt;
* Verhältnis Kaffeemehl pro Wassermenge&lt;br /&gt;
* Brühtemperatur und Temperaturkonstanz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Vorteil von allen Siebträgermaschinen ist, daß sich alle Teile welche mit Kaffeemehl in Berührung kommen i.d.R. leicht zerlegen und reinigen lassen, sodaß ranziges Kaffeemehl kein Problem darstellt. Siehe auch [[Rückspülen]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vollautomaten und Siebträgermaschinen sind wegen der aufwendigen Technik zwangsläufig recht kostspielig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Maschinengattung, die eigentlich nicht zu den Espressomaschinen gehört, aber aus Marketinggründen vom Hersteller gerne so bezeichnet werden:&lt;br /&gt;
*'''Zentrifugenmaschinen''' erzeugen keinen Überdruck, sondern verfügen über eine kleine Zentrifuge, in der sich das Kaffeemehl befindet, und mittels der Zentrifugalkraft vom erhitzten Wasser durchströmt wird. Diese Art der Zubereitung hat den Vorteil, dass die so arbeitenden Maschinen sehr preisgünstig herzustellen und sehr wartungsarm sind. &amp;lt;br&amp;gt;Diese Maschinen erfreuen sich im untersten Preissegment einer großen Beliebtheit, da sie für sehr wenig Geld eine annehmbare Kaffee-Qualität liefern, von echtem Espresso kann man hier jedoch nicht sprechen, da dieser einen Brühdruck von etwa 9bar voraussetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edward &amp;amp; Joan Bramah&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kaffeemaschine. Die Kulturgeschichte der Kaffeeküche&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blanckenstein Verlag München, 1989&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Espresso made in Italy 1901 - 1962&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Collezione Enrico Maltoni 2008&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ian Bersten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Coffee floats, tea sinks - through history and technology to a complete understanding&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Helian Sydney, 1993&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Espressomaschinenhistorie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Quelle: [http://www.braungold.de/html/interessante-links.html braungold.de])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.kaffeemaschine.de/ Kaffeemaschinen Onlinemuseum] - Ursula Beckers Kaffeemaschinen Sammlung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.julius-groten.de/ Julius Grotens Onlinemuseum für Espressomaschinen] - Julius hat die Maschinen selbst restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.collezionecaffecagliari.it/museo.htm Collezione Caffe Cagliari] - Espressomaschinen Sammlung von Augusta bis WMF - es sind alle grossen Hersteller von 1903 bis 1970 vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.espressomadeinitaly.com/it/mostra/galleria.asp Collezione Enrico Maltoni] - Espressomaschinen Sammlung von Enrico Maltoni - Espresso Made in Italy 1905 bis 1980.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.francescoceccarelli.eu/macchine_storia.htm Francesco Ceccarellis macchine da caffe a leva] - Handhebelmaschinen für zuhause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.techinfo.wmf.de/kaffeemaschinen/historie/ WMF Kaffeemaschinen Historie] - WMF Kaffeemaschinen von 1936 bis 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.espressomaschinen.co/ Informationen zur klassischen Espressomaschine] - Historie und weitere Infos zur Siebträger-Espressomaschine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Siehe auch: [[Bialetti]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Espressomaschinen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MondoCoffee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffeemaschinen&amp;diff=21389</id>
		<title>Kaffeemaschinen</title>
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		<updated>2013-04-14T19:20:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MondoCoffee: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eine Kaffeemaschine wurde von den Gebrüdern Wilaa in Wira (Bayern) erfunden und im &amp;quot;Bayerisches Industrie- und Gewerbeblatt&amp;quot; publiziert. Weiteres ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Eichsfelder soll die erste Kaffeemaschine der Welt gebaut haben - die sog. &amp;quot;Kippdampfdruckkanne&amp;quot; wurde um 1880 von Hermann Eicke (gestorben 1. Februar 1897) in Berlin erfunden und dann in alle Welt geliefert. Das Gerät, bestehend aus einem metallenen Kaffeekocher mit Spiritusbrenner auf einem Porzellanfuss und einer Porzellankanne, in die der Kaffee floss, sorgte für einen gewissen Wohlstand beim Erfinder, den dieser u.a. für das Waisenhaus in Berlin-Moabit und die St.Hedwigs-Kathedrale in Berlin stiftete. Auch die Geburtsgemeinde Weißenborn in Thüringen soll einen Teil bekommen haben, der bestimmt war für verarmte Christen, die aber weder Trinker noch Spieler sein durften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätere &amp;quot;Kaffeemaschinen&amp;quot; warem meist Perkolatoren, bei denen der Wasserdampf durch ein Sieb gedrückt wurde. Folglich wurde aber die ideale Brühtemperatur um ca. 10°C überschritten. Dies änderte sich 1954 mit der [[Wigomat]], die als erste Kaffeemaschine zur Zubereitung von [[Filterkaffee]] in die Geschichte einging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reihe von Kaffeemaschinen erfand Otto Bengtson in Berlin, darunter den vermutlich ersten Kaffeeautomaten. Ebenfalls auf Bengston geht eine Maschine namens Moccadur zurück. Frühe Exemplare waren Perkolatoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfindung der [[Espressomaschine|Siebträgermaschine]] wird von den Italienern beansprucht, möglich ist dass ebenso wie bei dem Perkolator, die Erfindung entweder von anderswo herstammt oder viele Urheber hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[kategorie:Filterkaffeemaschinen]]&lt;br /&gt;
[[kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MondoCoffee</name></author>
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		<title>Kaffeemaschinen</title>
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		<updated>2013-04-14T19:20:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MondoCoffee: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eine Kaffeemaschine wurde von den Gebrüdern Wilaa in Wira (Bayern) erfunden und im &amp;quot;Bayerisches Industrie- und Gewerbeblatt&amp;quot; publiziert. Weiteres ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Eichsfelder soll die erste Kaffeemaschine der Welt gebaut haben - die sog. &amp;quot;Kippdampfdruckkanne&amp;quot; wurde um 1880 von Hermann Eicke (gestorben 1. Februar 1897) in Berlin erfunden und dann in alle Welt geliefert. Das Gerät, bestehend aus einem metallenen Kaffeekocher mit Spiritusbrenner auf einem Porzellanfuss und einer Porzellankanne, in die der Kaffee floss, sorgte für einen gewissen Wohlstand beim Erfinder, den dieser u.a. für das Waisenhaus in Berlin-Moabit und die St.Hedwigs-Kathedrale in Berlin stiftete. Auch die Geburtsgemeinde Weißenborn in Thüringen soll einen Teil bekommen haben, der bestimmt war für verarmte Christen, die aber weder Trinker noch Spieler sein durften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätere &amp;quot;Kaffeemaschinen&amp;quot; warem meist Perkolatoren, bei denen der Wasserdampf durch ein Sieb gedrückt wurde. Folglich wurde aber die ideale Brühtemperatur um ca. 10°C überschritten. Dies änderte sich 1954 mit der [[Wigomat]], die als erste Kaffeemaschine zur Zubereitung von [[Filterkaffee]] in die Geschichte einging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reihe von Kaffeemaschinen erfand Otto Bengtson in Berlin, darunter den vermutlich ersten Kaffeeautomaten. Ebenfalls auf Bengston geht eine Maschine namens Moccadur zurück. Frühe Exemplare waren Perkolatoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfindung der [[Espressomaschine|Siebträgermaschine]] wird von den Italienern beansprucht, möglich ist dass ebenso wie bei dem Perkolator, die Erfindung entweder von anderswo herstammt oder viele Urheber hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[kategorie:Filterkaffeemaschinen]]&lt;br /&gt;
[[kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MondoCoffee</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Espressomaschine</title>
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		<updated>2013-04-14T19:15:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MondoCoffee: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als Espressomaschine wird zumeist eine [[Kaffeemaschine]] verstanden, die nach dem Siebträgerprinzip arbeitet, mitunter wurd der Begriff auch für Vollautomaten benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1855 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Weltausstellung in Paris wird von Eduard Loysel de Santais ein Druckbrühapparat (Percolator) vorgestellt, der den Dampfdruck in einem geschlossenen Kessel zur Förderung von Wasser benutzt, das dann von oben auf gemahlenen Kaffee trifft - Brühdruck war in diesem Fall das Gewicht des Wassers, die Brühleistung des gigantischen Gerätes wird mit 2000 Tassen pro Stunde angegeben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1878&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gustav Kessel reicht einen Patentantrag für eine auf Dampfdruck basierende Kaffeemaschine ein&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1885&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angelo Moriondi aus Turin baut Kaffeemaschinen für Bars, bei denen durch Dampfdruck erst Wasser, dann Dampf (der für das Lösen aller Kaffeearomen als wichtig betrachtet wird) durch den in einem Metallsieb befindlichen Kaffee gedrückt wird&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*19.11.1901&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Luigi [[Bezzera]] reicht sein Patent für eine Kaffeemaschine &amp;quot;Tipo Gigante&amp;quot; ein. Die Neuheit dieses Systems ist nicht die Verwendung des Dampfdruckes für die Brühung, sondern die Anordnung von 4 Siebträgern mit wechselbaren Siebeinsätzen an dem zeitüblich senkrecht gestellten Kessel, sodass bis zu acht kleine Tassen Kaffee einzeln ausdrücklich (it. espressivo) für den einzelnen Kunden gebrüht werden konnten. Brühdruck ca. 1,5 bar, Temperatur ca. 130-140°C. Dieses Patent gilt als die Geburtsstunde des [[Espresso]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1903&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Desiderio [[Pavoni]] kauft seinem Freund Luigi [[Bezzera]] das vorgenannte Patent ab und entwickelt mit der Pavoni Ideale eine eigene Maschine unter Verwendung dieser Erfindung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1906&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf der Mailänder Messe wird am Stand von L. [[Bezzera]] erstmals caffe espresso öffentlich ausgeschenkt (wohl aus Maschinen vom Typ Pavoni Ideale)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pier Teresio [[Victoria Arduino|Arduino]] beginnt bereits ein Jahr früher mit der Serienproduktion einer ähnlichen Maschine&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1920&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gründung von [[La San Marco]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1922&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Firma Snider präsentiert ein Modell, bei dem der Brühdruck hydraulisch durch den Druck der Wasserleitung erzeugt wird - die Beheizung des Wassers erfolgt bei diesem Modell elektrisch. Zum ersten Mal ist damit der Brühdruck höher als 1,5 bar.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
*1927&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gründung von [[La Marzocco]] und [[Rancilio]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1930&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der seit 1912 als Kupferschmied selbständige Guiseppe Cimbali spezialisiert sich auf die Herstellung von Kaffeemaschinen - die Marke [[La Cimbali]] entsteht und präsentiert die Rapida&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1933&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gründung der Firma [[Illy]]. Nur ein Jahr später lässt Francesco [[Illy]] die Illeta patentieren, eine Maschine, bei der der Brühdruck über ein Druckluftsystem und damit unabhängig vom Dampfdruck erzeugt wird. Das System setzt sich jedoch nicht durch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alfonso [[Bialetti]] entwickelt die berühmte achteckige Herdkanne, die nach dem zweiten Weltkrieg zur Grundausstattung des italienischen Haushalts gehören wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*5.9.1938&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Giovanni Achille [[Gaggia]] erhält ein Patent für die Methode, mit einem Schraubkolben den Druck des Kesselwassers auf den Kaffee mechanisch zu erhöhen. Das Patent bezieht sich auf einen vorher von einem M. Cremonese entwickelten und patentierten horizontalen Schraubkolben, die Nutzungsrechte an diesem Patent soll Achille [[Gaggia]] der Legende nach der Witwe des Erfinders, Rosetta Scorza, für 1000 Lire abgekauft haben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1939&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der erste horizontal eingebaute Boiler findet sich in der Marus von [[La Marzocco]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*8.8.1947&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach langen Versuchen mit Schraubkolben erhält Achille [[Gaggia]] ein Patent für einen vertikal eingebauten, über einen Hebel mit Zahnstangentrieb betätigten Druckkolben mit einer unterstützenden Feder, nachdem er bereits am 20.Juni ein Patent für einen kleinen, in Dampf und Wasser geteilten Boiler erhalten hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da Gaggia als Barista über keine Fertigungskapazitäten verfügte, lässt er seine revolutionären Brühgruppen durch Ernesto Valente in dessen metallverarbeitendem Betrieb, der bis dahin ausschliesslich Teile für Haartrockner hergestellt hatte, bauen und verkauft sie an verschiedene wichtige Bars in Mailand, die mit dem Hinweis &amp;quot;caffe crema di caffe naturale&amp;quot; im Fenster auf die neue Technik hinweisen - die [[Handhebelmaschinen]] treten ihren Siegeszug an und der Begriff der [[Crema]] ist geboren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gaggia prägte auch die bis heute üblichen Eckwerte für Espresso: 95°C, 9 bar und 7g Kaffee.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1948&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ernesto Valente baut für [[Gaggia]] Maschinen entsprechend dem obigen Patent in den Modellreihen Classica und Esportazione, gleichzeitig bringt er mit der Mercurio eine eigene Entwicklung unter dem Namen [[Faema]] auf den Markt, deren Hebel durch einen zweiseitig gelagerten Excenter auf den Kolben wirkt und damit die patentrechtlich geschützte Konstruktion umgeht.&lt;br /&gt;
*1952&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ernesto Valente trennt sich von [[Gaggia]] und baut und vertreibt unter dem Markennamen [[Faema]] weiterhin eigene Maschinen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gaggia]] beginnt nun, Espressomaschinen selbst zu bauen und zu vertreiben. Mit der Gaggia GILDA erscheint die erste für den Privatgebrauch konzipierte Espressomaschine&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1961&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ernesto Valente baut mit der [[Faema E61]] den Prototyp der modernen [[Zweikreismaschine]]:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Brühdruck wird durch eine elektrische Pumpe erzeugt, das Brühwasser ist vom Dampfkessel getrennt und wird durch einen Wärmetauscher erhitzt, die Gruppe durch ein Thermosiphonsystem auf Temperatur gehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1970&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[La Marzocco]] erhält ein Patent für die erste [[Dualboilermaschine]] und baut die GS mit getrennt regelbaren Einzelkesseln für Dampf und Brühwasser, ein Prinzip, das seither alle Produkte dieses Herstellers benutzen.&lt;br /&gt;
*1975&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Firma ULKA entwickelt eine Vibrationspumpe, die es ermöglicht, auch in kleinen und kleinsten Maschinen den für die Espressozubereitung nötigen Druck zu erzeugen - die Entwicklung von Haushaltsmaschinen beginnt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1977&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gaggia]] bringt mit der [[Gaggia Baby]] die Grossmutter aller heutigen Haushaltmaschinen auf den Markt, die sich zu einem Verkaufsrenner entwickelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1985&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Firma [[Solis]] präsentiert den von dem Schweizer Arthur Schmed entwickelten ersten [[Vollautomaten]] für den Haushaltsbereich, dessen Vermarktung von der Firma [[Saeco]] übernommen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1989&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Firma 8B-Espresso der Familie Bertotto in Aosta beginnt mit der Fertigung von maßgeschneiderten Espressomaschinen. Es entstehen bis zu 6-gruppigen Maschinen beispielsweise für Raststätten. Vermarktet werden die Geräte auch unter dem Namen LUMAR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prinzip==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Espressomaschine wird Wasser in einem druckdichten [[Kessel]] elektrisch oder per Gasflamme erhitzt. Das Wasser wird entweder mittels manuellem Handhebel, Leitungs- oder [[Pumpe]]ndruck mit 90-94°C durch einen mit (hoffentlich frisch gemahlenem) Kaffeepulver gefüllten, herausnehmbaren Metallfilter gedrückt, den es unten als [[Espresso]] wieder verlässt. Das Edelstahlsieb (Filter) wird in der Regel über einen [[Bajonett-Verschluss]] in der Espressomaschine druckfest verankert. Die abnehmbare Einheit mit dem Filter nennt sich [[Siebträger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bauweisen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Vollautomaten]]''' erlauben die vollautomatische Zubereitung von Kaffee auf Knopfdruck. Sie gelten als sehr bedienerfreundlich und liefern eine Kaffeequalität, die sich leider nur bei guten Maschinen fast mit der professioneller Siebträger-Geräte messen kann. Allerdings erlauben sie nur eine sehr beschränkte Einflußnahme auf den Ablauf der Zubereitung und damit auf die Qualität des Ergebnisses. In Vollautomaten ist eine [[Kaffeemühle]] integriert, sodass jede Portion Kaffee frisch gemahlen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Siebträgermaschinen''' arbeiten wie professionelle Gastronomiegeräte mit einem entnehmbaren [[Siebträger]], der mit Kaffeemehl gefüllt und mittels eines Bajonettverschlusses im Gerät fixiert wird. Sie müssen mit einer separaten Kaffeemühle ergänzt werden (es gibt auch [[Kombimaschine]]n mit Mühle im gleichen Gehäuse), da frisch gemahlener Kaffee für eine hochwertige Espressozubereitung notwendig ist, und jede Maschine ihren spezifischen Mahlgrad hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Espressomaschinen waren [[Handhebelmaschinen]], während die meisten Siebträgermaschinen heute mit einer elektrischen Pumpe zur Druckerzeugung arbeiten. Diese Maschinen werden nach dem Mechanismus der Brühwassererhitzung eingeteilt:&lt;br /&gt;
*[[Einkreismaschinen]]: Besitzen einen Kessel, in dem abwechselnd Brühwasser und Dampf erzeugt werden kann&lt;br /&gt;
*[[Zweikreismaschinen]]: Das Brühwasser wird in einem [[Wärmetauscher]] der sich im Dampfkessel befindet erhitzt&lt;br /&gt;
*[[Dualboilermaschinen]]: Zwei separat steuerbare Kessel für Brühwasser und Dampf. Dadurch parallel Dampf- &amp;amp; Espressobezug und sehr präzise Temperatursteuerung möglich.&lt;br /&gt;
*[[Thermoblockmaschinen]]: Wie Einkreismaschinen, aber anstelle des Kessels kommt ein Durchlauferhitzer, der sog. [[Thermoblock]], zum Einsatz &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei allen diesen Maschinen kann der Bediener, je nach Maschinentechnik, eine Vielzahl an Faktoren beeinflussen, die für die Qualität des Ergebnisses ausschlaggebend sind. Dadurch ist es mit einiger Übung möglich, den Ablauf optimal auf die Qualität des verwendeten Kaffees auszurichten und ein deutlich besseres Ergebnis zu erreichen als mit einem Vollautomaten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wichtige Faktoren sind z.B.:&lt;br /&gt;
* Dauer der Brühzeit durch variable Faktoren wie Brühdruck, [[Vorbrühen|Preinfusionsdauer]], Dosiermenge, Mahlgrad (Korngröße) und [[Tampern|Anpressdruck]]&lt;br /&gt;
* Homogenität des Mahlguts, d.h. Verteilung der Korngrößen -&amp;gt; Abhängig von der [[Mühle]]&lt;br /&gt;
* Verhältnis Kaffeemehl pro Wassermenge&lt;br /&gt;
* Brühtemperatur und Temperaturkonstanz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Vorteil von allen Siebträgermaschinen ist, daß sich alle Teile welche mit Kaffeemehl in Berührung kommen i.d.R. leicht zerlegen und reinigen lassen, sodaß ranziges Kaffeemehl kein Problem darstellt. Siehe auch [[Rückspülen]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vollautomaten und Siebträgermaschinen sind wegen der aufwendigen Technik zwangsläufig recht kostspielig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Maschinengattung, die eigentlich nicht zu den Espressomaschinen gehört, aber aus Marketinggründen vom Hersteller gerne so bezeichnet werden:&lt;br /&gt;
*'''Zentrifugenmaschinen''' erzeugen keinen Überdruck, sondern verfügen über eine kleine Zentrifuge, in der sich das Kaffeemehl befindet, und mittels der Zentrifugalkraft vom erhitzten Wasser durchströmt wird. Diese Art der Zubereitung hat den Vorteil, dass die so arbeitenden Maschinen sehr preisgünstig herzustellen und sehr wartungsarm sind. &amp;lt;br&amp;gt;Diese Maschinen erfreuen sich im untersten Preissegment einer großen Beliebtheit, da sie für sehr wenig Geld eine annehmbare Kaffee-Qualität liefern, von echtem Espresso kann man hier jedoch nicht sprechen, da dieser einen Brühdruck von etwa 9bar voraussetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edward &amp;amp; Joan Bramah&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kaffeemaschine. Die Kulturgeschichte der Kaffeeküche&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blanckenstein Verlag München, 1989&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Espresso made in Italy 1901 - 1962&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Collezione Enrico Maltoni 2008&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ian Bersten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Coffee floats, tea sinks - through history and technology to a complete understanding&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Helian Sydney, 1993&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Espressomaschinenhistorie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Quelle: [http://www.braungold.de/html/interessante-links.html braungold.de])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.kaffeemaschine.de/ Kaffeemaschinen Onlinemuseum] - Ursula Beckers Kaffeemaschinen Sammlung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.julius-groten.de/ Julius Grotens Onlinemuseum für Espressomaschinen] - Julius hat die Maschinen selbst restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.collezionecaffecagliari.it/museo.htm Collezione Caffe Cagliari] - Espressomaschinen Sammlung von Augusta bis WMF - es sind alle grossen Hersteller von 1903 bis 1970 vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.espressomadeinitaly.com/it/mostra/galleria.asp Collezione Enrico Maltoni] - Espressomaschinen Sammlung von Enrico Maltoni - Espresso Made in Italy 1905 bis 1980.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.francescoceccarelli.eu/macchine_storia.htm Francesco Ceccarellis macchine da caffe a leva] - Handhebelmaschinen für zuhause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.techinfo.wmf.de/kaffeemaschinen/historie/ WMF Kaffeemaschinen Historie] - WMF Kaffeemaschinen von 1936 bis 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.espressomaschinen.co/ Informationen zur klassischen Espressomaschine] - Historie und weitere Infos zur Siebträger-Espressomaschine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Siehe auch: [[Bialetti]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Espressomaschinen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MondoCoffee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Espressomaschine&amp;diff=21384</id>
		<title>Espressomaschine</title>
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		<updated>2013-04-14T19:10:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MondoCoffee: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als Espressomaschine wird zumeist eine [[Kaffeemaschine]] verstanden, die nach dem Siebträgerprinzip arbeitet, mitunter wurd der Begriff auch für Vollautomaten benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1855 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Weltausstellung in Paris wird von Eduard Loysel de Santais ein Druckbrühapparat (Percolator) vorgestellt, der den Dampfdruck in einem geschlossenen Kessel zur Förderung von Wasser benutzt, das dann von oben auf gemahlenen Kaffee trifft - Brühdruck war in diesem Fall das Gewicht des Wassers, die Brühleistung des gigantischen Gerätes wird mit 2000 Tassen pro Stunde angegeben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1878&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gustav Kessel reicht einen Patentantrag für eine auf Dampfdruck basierende Kaffeemaschine ein&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1885&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angelo Moriondi aus Turin baut Kaffeemaschinen für Bars, bei denen durch Dampfdruck erst Wasser, dann Dampf (der für das Lösen aller Kaffeearomen als wichtig betrachtet wird) durch den in einem Metallsieb befindlichen Kaffee gedrückt wird&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*19.11.1901&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Luigi [[Bezzera]] reicht sein Patent für eine Kaffeemaschine &amp;quot;Tipo Gigante&amp;quot; ein. Die Neuheit dieses Systems ist nicht die Verwendung des Dampfdruckes für die Brühung, sondern die Anordnung von 4 Siebträgern mit wechselbaren Siebeinsätzen an dem zeitüblich senkrecht gestellten Kessel, sodass bis zu acht kleine Tassen Kaffee einzeln ausdrücklich (it. espressivo) für den einzelnen Kunden gebrüht werden konnten. Brühdruck ca. 1,5 bar, Temperatur ca. 130-140°C. Dieses Patent gilt als die Geburtsstunde des [[Espresso]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1903&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Desiderio [[Pavoni]] kauft seinem Freund Luigi [[Bezzera]] das vorgenannte Patent ab und entwickelt mit der Pavoni Ideale eine eigene Maschine unter Verwendung dieser Erfindung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1906&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf der Mailänder Messe wird am Stand von L. [[Bezzera]] erstmals caffe espresso öffentlich ausgeschenkt (wohl aus Maschinen vom Typ Pavoni Ideale)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pier Teresio [[Victoria Arduino|Arduino]] beginnt bereits ein Jahr früher mit der Serienproduktion einer ähnlichen Maschine&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1920&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gründung von [[La San Marco]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1922&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Firma Snider präsentiert ein Modell, bei dem der Brühdruck hydraulisch durch den Druck der Wasserleitung erzeugt wird - die Beheizung des Wassers erfolgt bei diesem Modell elektrisch. Zum ersten Mal ist damit der Brühdruck höher als 1,5 bar.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
*1927&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gründung von [[La Marzocco]] und [[Rancilio]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1930&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der seit 1912 als Kupferschmied selbständige Guiseppe Cimbali spezialisiert sich auf die Herstellung von Kaffeemaschinen - die Marke [[La Cimbali]] entsteht und präsentiert die Rapida&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1933&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gründung der Firma [[Illy]]. Nur ein Jahr später lässt Francesco [[Illy]] die Illeta patentieren, eine Maschine, bei der der Brühdruck über ein Druckluftsystem und damit unabhängig vom Dampfdruck erzeugt wird. Das System setzt sich jedoch nicht durch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alfonso [[Bialetti]] entwickelt die berühmte achteckige Herdkanne, die nach dem zweiten Weltkrieg zur Grundausstattung des italienischen Haushalts gehören wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*5.9.1938&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Giovanni Achille [[Gaggia]] erhält ein Patent für die Methode, mit einem Schraubkolben den Druck des Kesselwassers auf den Kaffee mechanisch zu erhöhen. Das Patent bezieht sich auf einen vorher von einem M. Cremonese entwickelten und patentierten horizontalen Schraubkolben, die Nutzungsrechte an diesem Patent soll Achille [[Gaggia]] der Legende nach der Witwe des Erfinders, Rosetta Scorza, für 1000 Lire abgekauft haben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1939&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der erste horizontal eingebaute Boiler findet sich in der Marus von [[La Marzocco]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*8.8.1947&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach langen Versuchen mit Schraubkolben erhält Achille [[Gaggia]] ein Patent für einen vertikal eingebauten, über einen Hebel mit Zahnstangentrieb betätigten Druckkolben mit einer unterstützenden Feder, nachdem er bereits am 20.Juni ein Patent für einen kleinen, in Dampf und Wasser geteilten Boiler erhalten hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da Gaggia als Barista über keine Fertigungskapazitäten verfügte, lässt er seine revolutionären Brühgruppen durch Ernesto Valente in dessen metallverarbeitendem Betrieb, der bis dahin ausschliesslich Teile für Haartrockner hergestellt hatte, bauen und verkauft sie an verschiedene wichtige Bars in Mailand, die mit dem Hinweis &amp;quot;caffe crema di caffe naturale&amp;quot; im Fenster auf die neue Technik hinweisen - die [[Handhebelmaschinen]] treten ihren Siegeszug an und der Begriff der [[Crema]] ist geboren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gaggia prägte auch die bis heute üblichen Eckwerte für Espresso: 95°C, 9 bar und 7g Kaffee.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1948&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ernesto Valente baut für [[Gaggia]] Maschinen entsprechend dem obigen Patent in den Modellreihen Classica und Esportazione, gleichzeitig bringt er mit der Mercurio eine eigene Entwicklung unter dem Namen [[Faema]] auf den Markt, deren Hebel durch einen zweiseitig gelagerten Excenter auf den Kolben wirkt und damit die patentrechtlich geschützte Konstruktion umgeht.&lt;br /&gt;
*1952&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ernesto Valente trennt sich von [[Gaggia]] und baut und vertreibt unter dem Markennamen [[Faema]] weiterhin eigene Maschinen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gaggia]] beginnt nun, Espressomaschinen selbst zu bauen und zu vertreiben. Mit der Gaggia GILDA erscheint die erste für den Privatgebrauch konzipierte Espressomaschine&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1961&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ernesto Valente baut mit der [[Faema E61]] den Prototyp der modernen [[Zweikreismaschine]]:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Brühdruck wird durch eine elektrische Pumpe erzeugt, das Brühwasser ist vom Dampfkessel getrennt und wird durch einen Wärmetauscher erhitzt, die Gruppe durch ein Thermosiphonsystem auf Temperatur gehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1970&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[La Marzocco]] erhält ein Patent für die erste [[Dualboilermaschine]] und baut die GS mit getrennt regelbaren Einzelkesseln für Dampf und Brühwasser, ein Prinzip, das seither alle Produkte dieses Herstellers benutzen.&lt;br /&gt;
*1975&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Firma ULKA entwickelt die Vibrationspumpe, die es ermöglicht, auch in kleinen und kleinsten Maschinen den für die Espressozubereitung nötigen Druck zu erzeugen - die Entwicklung von Haushaltsmaschinen beginnt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1977&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gaggia]] bringt mit der [[Gaggia Baby]] die Grossmutter aller heutigen Haushaltmaschinen auf den Markt, die sich zu einem Verkaufsrenner entwickelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1985&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Firma [[Solis]] präsentiert den von dem Schweizer Arthur Schmed entwickelten ersten [[Vollautomaten]] für den Haushaltsbereich, dessen Vermarktung von der Firma [[Saeco]] übernommen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prinzip==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Espressomaschine wird Wasser in einem druckdichten [[Kessel]] elektrisch oder per Gasflamme erhitzt. Das Wasser wird entweder mittels manuellem Handhebel, Leitungs- oder [[Pumpe]]ndruck mit 90-94°C durch einen mit (hoffentlich frisch gemahlenem) Kaffeepulver gefüllten, herausnehmbaren Metallfilter gedrückt, den es unten als [[Espresso]] wieder verlässt. Das Edelstahlsieb (Filter) wird in der Regel über einen [[Bajonett-Verschluss]] in der Espressomaschine druckfest verankert. Die abnehmbare Einheit mit dem Filter nennt sich [[Siebträger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bauweisen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Vollautomaten]]''' erlauben die vollautomatische Zubereitung von Kaffee auf Knopfdruck. Sie gelten als sehr bedienerfreundlich und liefern eine Kaffeequalität, die sich leider nur bei guten Maschinen fast mit der professioneller Siebträger-Geräte messen kann. Allerdings erlauben sie nur eine sehr beschränkte Einflußnahme auf den Ablauf der Zubereitung und damit auf die Qualität des Ergebnisses. In Vollautomaten ist eine [[Kaffeemühle]] integriert, sodass jede Portion Kaffee frisch gemahlen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Siebträgermaschinen''' arbeiten wie professionelle Gastronomiegeräte mit einem entnehmbaren [[Siebträger]], der mit Kaffeemehl gefüllt und mittels eines Bajonettverschlusses im Gerät fixiert wird. Sie müssen mit einer separaten Kaffeemühle ergänzt werden (es gibt auch [[Kombimaschine]]n mit Mühle im gleichen Gehäuse), da frisch gemahlener Kaffee für eine hochwertige Espressozubereitung notwendig ist, und jede Maschine ihren spezifischen Mahlgrad hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Espressomaschinen waren [[Handhebelmaschinen]], während die meisten Siebträgermaschinen heute mit einer elektrischen Pumpe zur Druckerzeugung arbeiten. Diese Maschinen werden nach dem Mechanismus der Brühwassererhitzung eingeteilt:&lt;br /&gt;
*[[Einkreismaschinen]]: Besitzen einen Kessel, in dem abwechselnd Brühwasser und Dampf erzeugt werden kann&lt;br /&gt;
*[[Zweikreismaschinen]]: Das Brühwasser wird in einem [[Wärmetauscher]] der sich im Dampfkessel befindet erhitzt&lt;br /&gt;
*[[Dualboilermaschinen]]: Zwei separat steuerbare Kessel für Brühwasser und Dampf. Dadurch parallel Dampf- &amp;amp; Espressobezug und sehr präzise Temperatursteuerung möglich.&lt;br /&gt;
*[[Thermoblockmaschinen]]: Wie Einkreismaschinen, aber anstelle des Kessels kommt ein Durchlauferhitzer, der sog. [[Thermoblock]], zum Einsatz &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei allen diesen Maschinen kann der Bediener, je nach Maschinentechnik, eine Vielzahl an Faktoren beeinflussen, die für die Qualität des Ergebnisses ausschlaggebend sind. Dadurch ist es mit einiger Übung möglich, den Ablauf optimal auf die Qualität des verwendeten Kaffees auszurichten und ein deutlich besseres Ergebnis zu erreichen als mit einem Vollautomaten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wichtige Faktoren sind z.B.:&lt;br /&gt;
* Dauer der Brühzeit durch variable Faktoren wie Brühdruck, [[Vorbrühen|Preinfusionsdauer]], Dosiermenge, Mahlgrad (Korngröße) und [[Tampern|Anpressdruck]]&lt;br /&gt;
* Homogenität des Mahlguts, d.h. Verteilung der Korngrößen -&amp;gt; Abhängig von der [[Mühle]]&lt;br /&gt;
* Verhältnis Kaffeemehl pro Wassermenge&lt;br /&gt;
* Brühtemperatur und Temperaturkonstanz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Vorteil von allen Siebträgermaschinen ist, daß sich alle Teile welche mit Kaffeemehl in Berührung kommen i.d.R. leicht zerlegen und reinigen lassen, sodaß ranziges Kaffeemehl kein Problem darstellt. Siehe auch [[Rückspülen]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vollautomaten und Siebträgermaschinen sind wegen der aufwendigen Technik zwangsläufig recht kostspielig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Maschinengattung, die eigentlich nicht zu den Espressomaschinen gehört, aber aus Marketinggründen vom Hersteller gerne so bezeichnet werden:&lt;br /&gt;
*'''Zentrifugenmaschinen''' erzeugen keinen Überdruck, sondern verfügen über eine kleine Zentrifuge, in der sich das Kaffeemehl befindet, und mittels der Zentrifugalkraft vom erhitzten Wasser durchströmt wird. Diese Art der Zubereitung hat den Vorteil, dass die so arbeitenden Maschinen sehr preisgünstig herzustellen und sehr wartungsarm sind. &amp;lt;br&amp;gt;Diese Maschinen erfreuen sich im untersten Preissegment einer großen Beliebtheit, da sie für sehr wenig Geld eine annehmbare Kaffee-Qualität liefern, von echtem Espresso kann man hier jedoch nicht sprechen, da dieser einen Brühdruck von etwa 9bar voraussetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edward &amp;amp; Joan Bramah&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kaffeemaschine. Die Kulturgeschichte der Kaffeeküche&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blanckenstein Verlag München, 1989&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enrico Maltoni&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Espresso made in Italy 1901 - 1962&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Collezione Enrico Maltoni 2008&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ian Bersten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Coffee floats, tea sinks - through history and technology to a complete understanding&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Helian Sydney, 1993&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Espressomaschinenhistorie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Quelle: [http://www.braungold.de/html/interessante-links.html braungold.de])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.kaffeemaschine.de/ Kaffeemaschinen Onlinemuseum] - Ursula Beckers Kaffeemaschinen Sammlung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.julius-groten.de/ Julius Grotens Onlinemuseum für Espressomaschinen] - Julius hat die Maschinen selbst restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.collezionecaffecagliari.it/museo.htm Collezione Caffe Cagliari] - Espressomaschinen Sammlung von Augusta bis WMF - es sind alle grossen Hersteller von 1903 bis 1970 vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.espressomadeinitaly.com/it/mostra/galleria.asp Collezione Enrico Maltoni] - Espressomaschinen Sammlung von Enrico Maltoni - Espresso Made in Italy 1905 bis 1980.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.francescoceccarelli.eu/macchine_storia.htm Francesco Ceccarellis macchine da caffe a leva] - Handhebelmaschinen für zuhause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.techinfo.wmf.de/kaffeemaschinen/historie/ WMF Kaffeemaschinen Historie] - WMF Kaffeemaschinen von 1936 bis 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.espressomaschinen.co/ Informationen zur klassischen Espressomaschine] - Historie und weitere Infos zur Siebträger-Espressomaschine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Siehe auch: [[Bialetti]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Espressomaschinen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MondoCoffee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffeemaschinen&amp;diff=21382</id>
		<title>Kaffeemaschinen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffeemaschinen&amp;diff=21382"/>
		<updated>2013-04-14T19:09:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MondoCoffee: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Eichsfelder soll die erste Kaffeemaschine der Welt gebaut haben - die sog. &amp;quot;Kippdampfdruckkanne&amp;quot; wurde um 1880 von Hermann Eicke (gestorben 1. Februar 1897) in Berlin erfunden und dann in alle Welt geliefert. Das Gerät, bestehend aus einem metallenen Kaffeekocher mit Spiritusbrenner auf einem Porzellanfuss und einer Porzellankanne, in die der Kaffee floss, sorgte für einen gewissen Wohlstand beim Erfinder, den dieser u.a. für das Waisenhaus in Berlin-Moabit und die St.Hedwigs-Kathedrale in Berlin stiftete. Auch die Geburtsgemeinde Weißenborn in Thüringen soll einen Teil bekommen haben, der bestimmt war für verarmte Christen, die aber weder Trinker noch Spieler sein durften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätere &amp;quot;Kaffeemaschinen&amp;quot; warem meist Perkolatoren, bei denen der Wasserdampf durch ein Sieb gedrückt wurde. Folglich wurde aber die ideale Brühtemperatur um ca. 10°C überschritten. Dies änderte sich 1954 mit der [[Wigomat]], die als erste Kaffeemaschine zur Zubereitung von [[Filterkaffee]] in die Geschichte einging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reihe von Kaffeemaschinen erfand Otto Bengtson in Berlin, darunter den vermutlich ersten Kaffeeautomaten. Ebenfalls auf Bengston geht eine Maschine namens Moccadur zurück. Frühe Exemplare waren Perkolatoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfindung der [[Espressomaschine|Siebträgermaschine]] wird von den Italienern beansprucht, möglich ist dass ebenso wie bei dem Perkolator, die Erfindung entweder von anderswo herstammt oder viele Urheber hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[kategorie:Filterkaffeemaschinen]]&lt;br /&gt;
[[kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MondoCoffee</name></author>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffeemaschinen&amp;diff=21381</id>
		<title>Kaffeemaschinen</title>
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		<updated>2013-04-14T19:07:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MondoCoffee: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Eichsfelder soll die erste Kaffeemaschine der Welt gebaut haben - die sog. &amp;quot;Kippdampfdruckkanne&amp;quot; wurde um 1880 von Hermann Eicke (gestorben 1. Februar 1897) in Berlin erfunden und dann in alle Welt geliefert. Das Gerät, bestehend aus einem metallenen Kaffeekocher mit Spiritusbrenner auf einem Porzellanfuss und einer Porzellankanne, in die der Kaffee floss, sorgte für einen gewissen Wohlstand beim Erfinder, den dieser u.a. für das Waisenhaus in Berlin-Moabit und die St.Hedwigs-Kathedrale in Berlin stiftete. Auch die Geburtsgemeinde Weißenborn in Thüringen soll einen Teil bekommen haben, der bestimmt war für verarmte Christen, die aber weder Trinker noch Spieler sein durften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätere &amp;quot;Kaffeemaschinen&amp;quot; warem meist Perkolatoren, bei denen der Wasserdampf durch ein Sieb gedrückt wurde. Folglich wurde aber die ideale Brühtemperatur um ca. 10°C überschritten. Dies änderte sich 1954 mit der [[Wigomat]], die als erste Kaffeemaschine zur Zubereitung von [[Filterkaffee]] in die Geschichte einging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reihe von Kaffeemaschinen erfand Otto Bengtson in Berlin, darunter den vermutlich ersten Kaffeeautomaten. Ebenfalls auf Bengston geht eine Maschine namens Moccadur zurück. Frühe Exemplare waren Perkolatoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[kategorie:Filterkaffeemaschinen]]&lt;br /&gt;
[[kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MondoCoffee</name></author>
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		<title>Kaffeemaschinen</title>
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		<updated>2013-04-14T19:06:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MondoCoffee: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Eichsfelder soll die erste Kaffeemaschine der Welt gebaut haben - die sog. &amp;quot;Kippdampfdruckkanne&amp;quot; wurde um 1880 von Hermann Eicke (gestorben 1. Februar 1897) in Berlin erfunden und dann in alle Welt geliefert. Das Gerät, bestehend aus einem metallenen Kaffeekocher mit Spiritusbrenner auf einem Porzellanfuss und einer Porzellankanne, in die der Kaffee floss, sorgte für einen gewissen Wohlstand beim Erfinder, den dieser u.a. für das Waisenhaus in Berlin-Moabit und die St.Hedwigs-Kathedrale in Berlin stiftete. Auch die Geburtsgemeinde Weißenborn in Thüringen soll einen Teil bekommen haben, der bestimmt war für verarmte Christen, die aber weder Trinker noch Spieler sein durften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätere &amp;quot;Kaffeemaschinen&amp;quot; warem meist Perkolatoren, bei denen der Wasserdampf durch ein Sieb gedrückt wurde. Folglich wurde aber die ideale Brühtemperatur um ca. 10°C überschritten. Dies änderte sich 1954 mit der [[Wigomat]], die als erste Kaffeemaschine zur Zubereitung von [[Filterkaffee]] in die Geschichte einging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reihe von Kaffeemaschinen erfand Otto Bengtson in Berlin, darunter den vermutlich ersten Kaffeeautomaten. Ebenfalls auf Bengston geht eine Maschine namens Moccadur zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[kategorie:Filterkaffeemaschinen]]&lt;br /&gt;
[[kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MondoCoffee</name></author>
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