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	<title>KaffeeWiki - die Wissensdatenbank rund um Espresso, Espressomaschinen und Kaffee - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Graef_CM800&amp;diff=26144</id>
		<title>Graef CM800</title>
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		<updated>2017-05-27T08:57:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Muehle&lt;br /&gt;
|BILD = Graef_CM800.jpg&lt;br /&gt;
|BILDUNTERSCHRIFT = Graef CM800&lt;br /&gt;
|NAME = CM800&lt;br /&gt;
|HERSTELLER = Graef&lt;br /&gt;
|VARIANTEN = Nachfolger der [[Graef CM80]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ZEITRAUM = 2013 bis heute&lt;br /&gt;
|NEUPREIS = ca. 130&lt;br /&gt;
|GEBRAUCHTPREIS = &lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Preiswerter, konischer Direktmahler für den Haushaltsgebrauch&lt;br /&gt;
|VERARBEITUNG = gut&lt;br /&gt;
|EINSATZBEREICH = Haushalt&lt;br /&gt;
|MAHLERGEBNIS_ESPRESSO = 3&lt;br /&gt;
|MAHLERGEBNIS_FRENCH-PRESS = 3&lt;br /&gt;
|MAHLERGEBNIS_FILTERKAFFEE = 3&lt;br /&gt;
|MAHLWERKART = konisch&lt;br /&gt;
|MAHLLEISTUNG = Einersiebmenge in ca. 8 Sekunden&lt;br /&gt;
|STUFEN = 40&lt;br /&gt;
|MAHLSCHEIBENDURCHMESSER = &lt;br /&gt;
|MOTORTYP-RPM = &lt;br /&gt;
|LEISTUNG = 128&lt;br /&gt;
|STROM-VOLT = 230&lt;br /&gt;
|GEHAEUSE = Aluminium-Druckguss&lt;br /&gt;
|MASSE = 135x397x230&lt;br /&gt;
|GEWICHT = 2,63&lt;br /&gt;
|BOHNENBEHAELTERMAT = Kunststoff &lt;br /&gt;
|FASSUNGSVERMOEGEN-GRAMM = 350&lt;br /&gt;
|MAHLGERAEUSCH-DB = &lt;br /&gt;
|DOSIERER = nein&lt;br /&gt;
|DIREKTMAHLER-ST = ja (2 Halterungen werden mitgeliefert)&lt;br /&gt;
|TIMER = nein&lt;br /&gt;
|BOHNENBEHAELTERABNEHMBAR = ja, verschließbar&lt;br /&gt;
|AUTO-NACHMAHLEN = nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Bilder und Erfahrungsberichte ==&lt;br /&gt;
'''[[Bilder_Graef_CM800| Detailbilder zur {{PAGENAME}}]]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile ==&lt;br /&gt;
*'''Vorteile:'''&lt;br /&gt;
**Preiswert&lt;br /&gt;
**Gutes, lockeres, klumpenfreies Mahlergebnis&lt;br /&gt;
**Relativ leise&lt;br /&gt;
**Geringes Totvolumen&lt;br /&gt;
**Sehr leichte, werkzeuglose Reinigung&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter kann auch im gefüllten Zustand abgenommen werden (verschließbar)&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter getönt und für Haushaltsgebrauch richtig dimensioniert&lt;br /&gt;
**Gummimatte abnehmbar und über Spüle reinigbar&lt;br /&gt;
**Zwei abnehmbare Siebträgergabeln (ca. 60mm und ca. 70mm, die kleinere hält auch den Mahlgutbehälter)&lt;br /&gt;
**Die größere Siebträgergabel lässt sich zur Aufbewahrung gut unter den Bohnenbehälter anstecken (siehe Detailbilder)&lt;br /&gt;
**Solide einrastende Schalter&lt;br /&gt;
**Durch seitlichen Schalter auch dauerhaft auf Stellung ''&amp;quot;On&amp;quot;'' statt ''&amp;quot;Auto&amp;quot;'' stellbar, daher auch über einen Fototimer betreibbar&lt;br /&gt;
**Mahlgutbehälter mit Skalierung (Gewicht und Tassenanzahl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Nachteile:'''&lt;br /&gt;
**Keine stufenlose Mahlgradverstellung (Die Rasterung ist aber feiner als beim Vorgänger: 40 statt 24 Stufen)&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter aus Kunststoff&lt;br /&gt;
**Siebträgergabeln filigran/billig (Plastik)&lt;br /&gt;
**Eine kleine Menge Mahlgut rutscht manchmal nach dem Mahlen aus der Mühle nach. ( [[Tabelle_Totraum_bekannter_Mühlen| Totraum]] )&lt;br /&gt;
**Stichwort Totraum: Mahlt man hintereinander größere Mengen Kaffee, so kann die Mühle kurzzeitig verstopfen. Der Motor blockiert dabei. Klopfen hilft, um den stecken gebliebenen Kaffee zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur und Wartungsanleitungen ==&lt;br /&gt;
Das Mahlwerk lässt sich leicht ohne Werkzeug öffnen und reinigen. pdf-Kurzanleitung hierzu: siehe Weblinks unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede in den Produktionsserien (Modelljahre)==&lt;br /&gt;
*Unterschiede zur [[Graef CM80]] (Vorgängermodell; Grundkonzept, Zubehör &amp;amp; Verpackung sind identisch) sind:&lt;br /&gt;
**Es gibt eine feinere Mahlgradabstufung. (40 statt 24 Stufen)&lt;br /&gt;
**Der Bohnenbehälter ist größer. (350g statt 250g)&lt;br /&gt;
**Der Deckel des Bohnenbehälters ist jetzt aus schwarzem Kunststoff.&lt;br /&gt;
**Der Auswurfschacht wurde geändert/überarbeitet. (siehe Detailbilder)&lt;br /&gt;
**Es gibt hier einen Antistatik-Einsatz. (Ein Vergleichstest steht aus...?)&lt;br /&gt;
**Die Voreinstellung des Mahlwerkes ohne Zusatzmaterial möglich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Modifikationen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Handbuch ist die Rede von einer &amp;quot;Feineinstellung des oberen Mahlwerks&amp;quot;. (pdf-Kurzanleitung: siehe Weblinks unten) Entnimmt man das obere Mahlwerk und entfernt daran 2 kleine Schrauben, so lässt es sich (lt. Handbuch bitte nicht mehr als 2-3 Stellen) nach links (feiner) und rechts (gröber) voreinstellen. Die Bestellung zusätzlicher &amp;quot;Unterlegscheiben&amp;quot; beim Kundendienst, wie es beim Vorgänger [[Graef CM80]] hierfür notwendig war, entfällt offenbar bei der CM800.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der größere Siebträgerhalter lässt sich bequem aufbewahren, indem man ihn einfach unterhalb des Bohnenbehälters an die Mühle steckt. (siehe Detailbilder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Herstellerseite: [http://haushalt.graef.de/programm/kaffeemuehle/Kaffeemuehle-CM-800 Graef CM800] (Dort auch verlinkt: Bedienungsanleitung, Datenblatt, Kurzanleitung.)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Graef_CM800&amp;diff=26143</id>
		<title>Graef CM800</title>
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		<updated>2017-05-27T08:56:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: /* Weitere Bilder und Erfahrungsberichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Muehle&lt;br /&gt;
|BILD = Graef_CM800.jpg&lt;br /&gt;
|BILDUNTERSCHRIFT = Graef CM800&lt;br /&gt;
|NAME = CM800&lt;br /&gt;
|HERSTELLER = Graef&lt;br /&gt;
|VARIANTEN = Nachfolger der [[Graef CM80]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ZEITRAUM = 2013 bis heute&lt;br /&gt;
|NEUPREIS = ca. 130&lt;br /&gt;
|GEBRAUCHTPREIS = &lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Preiswerter, konischer Direktmahler für den Haushaltsgebrauch&lt;br /&gt;
|VERARBEITUNG = gut&lt;br /&gt;
|EINSATZBEREICH = Haushalt&lt;br /&gt;
|MAHLERGEBNIS_ESPRESSO = 3&lt;br /&gt;
|MAHLERGEBNIS_FRENCH-PRESS = 3&lt;br /&gt;
|MAHLERGEBNIS_FILTERKAFFEE = 3&lt;br /&gt;
|MAHLWERKART = konisch&lt;br /&gt;
|MAHLLEISTUNG = Einersiebmenge in ca. 8 Sekunden&lt;br /&gt;
|STUFEN = 40&lt;br /&gt;
|MAHLSCHEIBENDURCHMESSER = &lt;br /&gt;
|MOTORTYP-RPM = &lt;br /&gt;
|LEISTUNG = 128&lt;br /&gt;
|STROM-VOLT = 230&lt;br /&gt;
|GEHAEUSE = Aluminium-Druckguss&lt;br /&gt;
|MASSE = 135x397x230&lt;br /&gt;
|GEWICHT = 2,63&lt;br /&gt;
|BOHNENBEHAELTERMAT = Kunststoff &lt;br /&gt;
|FASSUNGSVERMOEGEN-GRAMM = 350&lt;br /&gt;
|MAHLGERAEUSCH-DB = &lt;br /&gt;
|DOSIERER = nein&lt;br /&gt;
|DIREKTMAHLER-ST = ja (2 Halterungen werden mitgeliefert)&lt;br /&gt;
|TIMER = nein&lt;br /&gt;
|BOHNENBEHAELTERABNEHMBAR = ja, verschließbar&lt;br /&gt;
|AUTO-NACHMAHLEN = nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Bilder und Erfahrungsberichte ==&lt;br /&gt;
'''[[Bilder_Graef_CM800| Detailbilder zur {{PAGENAME}}]]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile ==&lt;br /&gt;
*'''Vorteile:'''&lt;br /&gt;
**Preiswert&lt;br /&gt;
**Gutes, lockeres, klumpenfreies Mahlergebnis&lt;br /&gt;
**Relativ leise&lt;br /&gt;
**Geringes Totvolumen&lt;br /&gt;
**Sehr leichte, werkzeuglose Reinigung&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter kann auch im gefüllten Zustand abgenommen werden (verschließbar)&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter getönt und für Haushaltsgebrauch richtig dimensioniert&lt;br /&gt;
**Gummimatte abnehmbar und über Spüle reinigbar&lt;br /&gt;
**Zwei abnehmbare Siebträgergabeln (ca. 60mm und ca. 70mm, die kleinere hält auch den Mahlgutbehälter)&lt;br /&gt;
**Die größere Siebträgergabel lässt sich zur Aufbewahrung gut unter den Bohnenbehälter anstecken (siehe Detailbilder)&lt;br /&gt;
**Solide einrastende Schalter&lt;br /&gt;
**Durch seitlichen Schalter auch dauerhaft auf Stellung ''&amp;quot;On&amp;quot;'' statt ''&amp;quot;Auto&amp;quot;'' stellbar, daher auch über einen Fototimer betreibbar&lt;br /&gt;
**Mahlgutbehälter mit Skalierung (Gewicht und Tassenanzahl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Nachteile:'''&lt;br /&gt;
**Keine stufenlose Mahlgradverstellung (Die Rasterung ist aber feiner als beim Vorgänger: 40 statt 24 Stufen)&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter aus Kunststoff&lt;br /&gt;
**Siebträgergabeln filigran/billig (Plastik)&lt;br /&gt;
**Eine kleine Menge Mahlgut rutscht manchmal nach dem Mahlen aus der Mühle nach. ( [[Tabelle_Totraum_bekannter_Mühlen| Totraum]] )&lt;br /&gt;
**Stichwort Totraum: Mahlt man hintereinander größere Mengen Kaffee, so kann die Mühle kurzzeitig verstopfen. Der Motor blockiert dabei. Klopfen hilft, um den stecken gebliebenen Kaffee zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur und Wartungsanleitungen ==&lt;br /&gt;
Das Mahlwerk lässt sich leicht ohne Werkzeug öffnen und reinigen. pdf-Kurzanleitung hierzu: siehe Weblinks unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede in den Produktionsserien (Modelljahre)==&lt;br /&gt;
*Unterschiede zur [[Graef CM80]] (Vorgängermodell; Grundkonzept, Zubehör &amp;amp; Verpackung sind identisch) sind:&lt;br /&gt;
**Es gibt eine feinere Mahlgradabstufung. (40 statt 24 Stufen)&lt;br /&gt;
**Der Bohnenbehälter ist größer. (350g statt 250g)&lt;br /&gt;
**Der Deckel des Bohnenbehälters ist jetzt aus schwarzem Kunststoff.&lt;br /&gt;
**Der Auswurfschacht wurde geändert/überarbeitet. (siehe Detailbilder)&lt;br /&gt;
**Es gibt hier einen Antistatik-Einsatz. (Ein Vergleichstest steht aus...?)&lt;br /&gt;
**Die Voreinstellung des Mahlwerkes ohne Zusatzmaterial möglich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Modifikationen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Handbuch ist die Rede von einer &amp;quot;Feineinstellung des oberen Mahlwerks&amp;quot;. (pdf-Kurzanleitung: siehe Weblinks unten) Entnimmt man das obere Mahlwerk und entfernt daran 2 kleine Schrauben, so lässt es sich (lt. Handbuch bitte nicht mehr als 2-3 Stellen) nach links (feiner) und rechts (gröber) voreinstellen. Die Bestellung zusätzlicher &amp;quot;Unterlegscheiben&amp;quot; beim Kundendienst, wie es beim Vorgänger [[Graef CM80]] hierfür notwendig war, entfällt offenbar bei der CM800.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der größere Siebträgerhalter lässt sich bequem aufbewahren, indem man ihn einfach unterhalb des Bohnenbehälters an die Mühle steckt. (siehe Detailbilder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Herstellerseite: [http://haushalt.graef.de/programm/kaffeemuehle/Kaffeemuehle-CM-800 Graef CM800]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bedienungsanleitung: [http://haushalt.graef.de/download/Kaffeemuehle-CM-800/file/464 pdf-Anleitung]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurzanleitung-Feineinstellung: [http://haushalt.graef.de/download/Kaffeemuehle-CM-800/file/307 pdf-Anleitung]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurzanleitung-Mahlwerk: [http://haushalt.graef.de/download/Kaffeemuehle-CM-800/file/308 pdf-Anleitung]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Graef_CM800&amp;diff=25981</id>
		<title>Graef CM800</title>
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		<updated>2016-12-28T11:25:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: Totraum und Verstopfung :)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Muehle&lt;br /&gt;
|BILD = Graef_CM800.jpg&lt;br /&gt;
|BILDUNTERSCHRIFT = Graef CM800&lt;br /&gt;
|NAME = CM800&lt;br /&gt;
|HERSTELLER = Graef&lt;br /&gt;
|VARIANTEN = Nachfolger der [[Graef CM80]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ZEITRAUM = 2013 bis heute&lt;br /&gt;
|NEUPREIS = ca. 130&lt;br /&gt;
|GEBRAUCHTPREIS = &lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Preiswerter, konischer Direktmahler für den Haushaltsgebrauch&lt;br /&gt;
|VERARBEITUNG = gut&lt;br /&gt;
|EINSATZBEREICH = Haushalt&lt;br /&gt;
|MAHLERGEBNIS_ESPRESSO = 3&lt;br /&gt;
|MAHLERGEBNIS_FRENCH-PRESS = 3&lt;br /&gt;
|MAHLERGEBNIS_FILTERKAFFEE = 3&lt;br /&gt;
|MAHLWERKART = konisch&lt;br /&gt;
|MAHLLEISTUNG = Einersiebmenge in ca. 8 Sekunden&lt;br /&gt;
|STUFEN = 40&lt;br /&gt;
|MAHLSCHEIBENDURCHMESSER = &lt;br /&gt;
|MOTORTYP-RPM = &lt;br /&gt;
|LEISTUNG = 128&lt;br /&gt;
|STROM-VOLT = 230&lt;br /&gt;
|GEHAEUSE = Aluminium-Druckguss&lt;br /&gt;
|MASSE = 135x397x230&lt;br /&gt;
|GEWICHT = 2,63&lt;br /&gt;
|BOHNENBEHAELTERMAT = Kunststoff &lt;br /&gt;
|FASSUNGSVERMOEGEN-GRAMM = 350&lt;br /&gt;
|MAHLGERAEUSCH-DB = &lt;br /&gt;
|DOSIERER = nein&lt;br /&gt;
|DIREKTMAHLER-ST = ja (2 Halterungen werden mitgeliefert)&lt;br /&gt;
|TIMER = nein&lt;br /&gt;
|BOHNENBEHAELTERABNEHMBAR = ja, verschließbar&lt;br /&gt;
|AUTO-NACHMAHLEN = nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Bilder und Erfahrungsberichte ==&lt;br /&gt;
'''[[Bilder_Graef_CM800| Detailbilder zur {{PAGENAME}}]]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''[http://haushalt.graef.de/pdf/datenblatt/Kaffeemuehle-CM-800 Datenblatt des Herstellers zur CM800]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile ==&lt;br /&gt;
*'''Vorteile:'''&lt;br /&gt;
**Preiswert&lt;br /&gt;
**Gutes, lockeres, klumpenfreies Mahlergebnis&lt;br /&gt;
**Relativ leise&lt;br /&gt;
**Geringes Totvolumen&lt;br /&gt;
**Sehr leichte, werkzeuglose Reinigung&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter kann auch im gefüllten Zustand abgenommen werden (verschließbar)&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter getönt und für Haushaltsgebrauch richtig dimensioniert&lt;br /&gt;
**Gummimatte abnehmbar und über Spüle reinigbar&lt;br /&gt;
**Zwei abnehmbare Siebträgergabeln (ca. 60mm und ca. 70mm, die kleinere hält auch den Mahlgutbehälter)&lt;br /&gt;
**Die größere Siebträgergabel lässt sich zur Aufbewahrung gut unter den Bohnenbehälter anstecken (siehe Detailbilder)&lt;br /&gt;
**Solide einrastende Schalter&lt;br /&gt;
**Durch seitlichen Schalter auch dauerhaft auf Stellung ''&amp;quot;On&amp;quot;'' statt ''&amp;quot;Auto&amp;quot;'' stellbar, daher auch über einen Fototimer betreibbar&lt;br /&gt;
**Mahlgutbehälter mit Skalierung (Gewicht und Tassenanzahl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Nachteile:'''&lt;br /&gt;
**Keine stufenlose Mahlgradverstellung (Die Rasterung ist aber feiner als beim Vorgänger: 40 statt 24 Stufen)&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter aus Kunststoff&lt;br /&gt;
**Siebträgergabeln filigran/billig (Plastik)&lt;br /&gt;
**Eine kleine Menge Mahlgut rutscht manchmal nach dem Mahlen aus der Mühle nach. ( [[Tabelle_Totraum_bekannter_Mühlen| Totraum]] )&lt;br /&gt;
**Stichwort Totraum: Mahlt man hintereinander größere Mengen Kaffee, so kann die Mühle kurzzeitig verstopfen. Der Motor blockiert dabei. Klopfen hilft, um den stecken gebliebenen Kaffee zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur und Wartungsanleitungen ==&lt;br /&gt;
Das Mahlwerk lässt sich leicht ohne Werkzeug öffnen und reinigen. pdf-Kurzanleitung hierzu: siehe Weblinks unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede in den Produktionsserien (Modelljahre)==&lt;br /&gt;
*Unterschiede zur [[Graef CM80]] (Vorgängermodell; Grundkonzept, Zubehör &amp;amp; Verpackung sind identisch) sind:&lt;br /&gt;
**Es gibt eine feinere Mahlgradabstufung. (40 statt 24 Stufen)&lt;br /&gt;
**Der Bohnenbehälter ist größer. (350g statt 250g)&lt;br /&gt;
**Der Deckel des Bohnenbehälters ist jetzt aus schwarzem Kunststoff.&lt;br /&gt;
**Der Auswurfschacht wurde geändert/überarbeitet. (siehe Detailbilder)&lt;br /&gt;
**Es gibt hier einen Antistatik-Einsatz. (Ein Vergleichstest steht aus...?)&lt;br /&gt;
**Die Voreinstellung des Mahlwerkes ohne Zusatzmaterial möglich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Modifikationen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Handbuch ist die Rede von einer &amp;quot;Feineinstellung des oberen Mahlwerks&amp;quot;. (pdf-Kurzanleitung: siehe Weblinks unten) Entnimmt man das obere Mahlwerk und entfernt daran 2 kleine Schrauben, so lässt es sich (lt. Handbuch bitte nicht mehr als 2-3 Stellen) nach links (feiner) und rechts (gröber) voreinstellen. Die Bestellung zusätzlicher &amp;quot;Unterlegscheiben&amp;quot; beim Kundendienst, wie es beim Vorgänger [[Graef CM80]] hierfür notwendig war, entfällt offenbar bei der CM800.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der größere Siebträgerhalter lässt sich bequem aufbewahren, indem man ihn einfach unterhalb des Bohnenbehälters an die Mühle steckt. (siehe Detailbilder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Herstellerseite: [http://haushalt.graef.de/programm/kaffeemuehle/Kaffeemuehle-CM-800 Graef CM800]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bedienungsanleitung: [http://haushalt.graef.de/download/Kaffeemuehle-CM-800/file/464 pdf-Anleitung]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurzanleitung-Feineinstellung: [http://haushalt.graef.de/download/Kaffeemuehle-CM-800/file/307 pdf-Anleitung]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurzanleitung-Mahlwerk: [http://haushalt.graef.de/download/Kaffeemuehle-CM-800/file/308 pdf-Anleitung]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Bilder_Graef_CM800&amp;diff=25443</id>
		<title>Bilder Graef CM800</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Bilder_Graef_CM800&amp;diff=25443"/>
		<updated>2016-02-07T21:11:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: Tippfehlerchen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Auswurf.jpg | 550px | Blick von unten in den überarbeiteten Auswurfschacht]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Blick von unten in den überarbeiteten Auswurfschacht&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Behaelter.jpg | 550px | Mahlgutbehälter mit Skala]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Mahlgutbehälter mit Skala&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Clip-1.jpg | 550px | Siebträgerhalter zur Aufbewahrung anstecken]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Siebträgerhalter zur Aufbewahrung anstecken&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Clip-2.jpg | 550px | Siebträgerhalter zur Aufbewahrung angesteckt]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Siebträgerhalter zur Aufbewahrung angesteckt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Mahlgrad.jpg | 550px | überarbeitete Mahlgradeinstellung: jetzt mit 40 Stufen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;überarbeitete Mahlgradeinstellung: jetzt mit 40 Stufen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Schalter.jpg | 550px | Netzschalter]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Netzschalter&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Verschluss.jpg | 550px | Bohnenbehälter-Verschluss]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Bohnenbehälter-Verschluss&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Graef_CM800|Zurück zum Artikel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Graef_CM800_(Bilder)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
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		<title>Saeco Magic Cappuccino Combi</title>
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		<updated>2016-01-30T17:19:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: /* Tipps und Modifikationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Einkreiser&lt;br /&gt;
|BILD = Saeco_Magic_Cappu.jpg&lt;br /&gt;
|BILDUNTERSCHRIFT = Saeco Magic Cappuccino Combi&lt;br /&gt;
|NAME = Magic Cappuccino Combi&lt;br /&gt;
|HERSTELLER = Saeco&lt;br /&gt;
|VARIANTEN = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Farben: silber/schwarz&lt;br /&gt;
*Saeco Magic auch ohne Mühle erhältlich (= &amp;quot;Saeco Magic Espresso&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Bauähnliche Maschine mit wertigerem Metallgehäuse: Via Venezia Combi; [https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Saeco_Aroma Saeco Aroma]&lt;br /&gt;
*Innenleben eventuell auch mit der [https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Saeco_Crema Saeco Crema] baugleich&lt;br /&gt;
|GRUPPENANZAHL = 1&lt;br /&gt;
|ZEITRAUM = ? - ?&lt;br /&gt;
|NEUPREIS = ?&lt;br /&gt;
|GEBRAUCHTPREIS = ca. 100 €&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Kombination aus Siebträger und 43mm Scheibenmahlwerk-Mühle, inklusive Dampfdüse.&lt;br /&gt;
|VERARBEITUNG = befriedigend&lt;br /&gt;
|AUFHEIZZEIT = 15 Minuten&lt;br /&gt;
|EINSATZBEREICH = zu Hause, Büro&lt;br /&gt;
|LEISTUNG = 1150&lt;br /&gt;
|STROM = 230&lt;br /&gt;
|MASSE = 330x330x350&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Weitere Bilder und Erfahrungsberichte ==&lt;br /&gt;
'''[[:Kategorie:{{PAGENAME}} (Bilder)|Weitere Bilder zur {{PAGENAME}}]]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''[http://www.kaffee-netz.de/ Erfahrungsberichte zur {{PAGENAME}}]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile ==&lt;br /&gt;
*'''Vorteile:'''&lt;br /&gt;
** gute Ersatzteil-Verfügbarkeit durch Saeco-Service&lt;br /&gt;
** praktische Mühle mit gut funktionierendem Dosierer&lt;br /&gt;
** aktiv beheizte Tassenwärmfläche&lt;br /&gt;
** Boiler aus Edelstahl&lt;br /&gt;
** ausreichend lange Dampflanze. Bei abgezogenem Panarello-Außenteil funktioniert das Schäumen sehr gut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Nachteile:'''&lt;br /&gt;
** schlechte Temperaturstabilität wegen zu geringem Volumen des Boilers &lt;br /&gt;
** spezieller [https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Cremamembran Gran Crema Siebträger]: dieser erzeugt eine Art &amp;quot;Schaumcrema&amp;quot;. Dies erschwert die visuellen Kontrolle, um festzustellen, ob die Zubereitungsparameter korrekt sind.&lt;br /&gt;
** Gran Crema-Siebträger ist aufgrund seines [https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Saeco_Aroma#Zerlegen_des_robusteren_Siebtr.C3.A4gers_.22classic.22_.28erh.C3.A4ltlich_ab_.3F.29 aufwändigen Plastikinnenlebens] schwer zu reinigen.&lt;br /&gt;
** Siebträger ohne Cremaventil (traditionell genannt) muss extra gekauft werden&lt;br /&gt;
** kein Magnetventil, daher matschiger Puck &amp;amp; tropft in Tasse nach&lt;br /&gt;
** billig wirkendes Plastik-Gehäuse&lt;br /&gt;
** allgemein schwierige Reinigung der Maschine, da Reinigung der Brühgruppe mittels Blindsieb nicht möglich&lt;br /&gt;
** ungenaue Mahlgradeinstellung, klumpiges Mahlgut von schwacher Qualität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur und Wartungsanleitungen ==&lt;br /&gt;
* Sollte das Dampfventil undicht werden, so lässt sich der Endanschlag im Gehäuseinneren per Madenschraube lösen und ein Stück weiter drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede in den Produktionsserien (Modelljahre)==&lt;br /&gt;
* Es ist (noch) nicht sicher, ob dies möglicherweise ein Unterschied in den Modelljahren oder in der Maschinenversion (mit oder ohne Mühle) ist, jedoch die Saeco Magic Espresso besitzt definitiv ein Überdruckventil mit Schlauchverbindung zurück in den Tank! Das Ventil ist nicht einstellbar. Eine (ungenaue) Brühdruckreduzierung kann durch vorsichtiges [https://www.kaffee-netz.de/threads/druckabfall-hinter-ventil-in-der-bruehgruppe.97325/#post-1204003 Kürzen der Ventilfeder] erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Modifikationen ==&lt;br /&gt;
* Man kann sich einen [https://www.kaffee-netz.de/threads/low-budget-st-maschine-fuer-auf-arbeit.87838/ bodenlosen Siebträger] bauen, indem man den Haupt-Teil des Crema-Siebträger seitlich per Trennscheibe möglichst weit unten aufschneidet. Der so gewonnene Siebträger benötigt dann noch einen stabilen Griff. Hier eine billige Variante:&lt;br /&gt;
[[Datei:Bodenlos-1.jpg|275px]] [[Datei:Bodenlos-2.jpg|275px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KatSort|cat=Siebträgermaschinen|Einkreismaschinen|Kombimaschinen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
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		<updated>2016-01-30T17:16:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: /* Tipps und Modifikationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Einkreiser&lt;br /&gt;
|BILD = Saeco_Magic_Cappu.jpg&lt;br /&gt;
|BILDUNTERSCHRIFT = Saeco Magic Cappuccino Combi&lt;br /&gt;
|NAME = Magic Cappuccino Combi&lt;br /&gt;
|HERSTELLER = Saeco&lt;br /&gt;
|VARIANTEN = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Farben: silber/schwarz&lt;br /&gt;
*Saeco Magic auch ohne Mühle erhältlich (= &amp;quot;Saeco Magic Espresso&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Bauähnliche Maschine mit wertigerem Metallgehäuse: Via Venezia Combi; [https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Saeco_Aroma Saeco Aroma]&lt;br /&gt;
*Innenleben eventuell auch mit der [https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Saeco_Crema Saeco Crema] baugleich&lt;br /&gt;
|GRUPPENANZAHL = 1&lt;br /&gt;
|ZEITRAUM = ? - ?&lt;br /&gt;
|NEUPREIS = ?&lt;br /&gt;
|GEBRAUCHTPREIS = ca. 100 €&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Kombination aus Siebträger und 43mm Scheibenmahlwerk-Mühle, inklusive Dampfdüse.&lt;br /&gt;
|VERARBEITUNG = befriedigend&lt;br /&gt;
|AUFHEIZZEIT = 15 Minuten&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Weitere Bilder und Erfahrungsberichte ==&lt;br /&gt;
'''[[:Kategorie:{{PAGENAME}} (Bilder)|Weitere Bilder zur {{PAGENAME}}]]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''[http://www.kaffee-netz.de/ Erfahrungsberichte zur {{PAGENAME}}]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile ==&lt;br /&gt;
*'''Vorteile:'''&lt;br /&gt;
** gute Ersatzteil-Verfügbarkeit durch Saeco-Service&lt;br /&gt;
** praktische Mühle mit gut funktionierendem Dosierer&lt;br /&gt;
** aktiv beheizte Tassenwärmfläche&lt;br /&gt;
** Boiler aus Edelstahl&lt;br /&gt;
** ausreichend lange Dampflanze. Bei abgezogenem Panarello-Außenteil funktioniert das Schäumen sehr gut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Nachteile:'''&lt;br /&gt;
** schlechte Temperaturstabilität wegen zu geringem Volumen des Boilers &lt;br /&gt;
** spezieller [https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Cremamembran Gran Crema Siebträger]: dieser erzeugt eine Art &amp;quot;Schaumcrema&amp;quot;. Dies erschwert die visuellen Kontrolle, um festzustellen, ob die Zubereitungsparameter korrekt sind.&lt;br /&gt;
** Gran Crema-Siebträger ist aufgrund seines [https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Saeco_Aroma#Zerlegen_des_robusteren_Siebtr.C3.A4gers_.22classic.22_.28erh.C3.A4ltlich_ab_.3F.29 aufwändigen Plastikinnenlebens] schwer zu reinigen.&lt;br /&gt;
** Siebträger ohne Cremaventil (traditionell genannt) muss extra gekauft werden&lt;br /&gt;
** kein Magnetventil, daher matschiger Puck &amp;amp; tropft in Tasse nach&lt;br /&gt;
** billig wirkendes Plastik-Gehäuse&lt;br /&gt;
** allgemein schwierige Reinigung der Maschine, da Reinigung der Brühgruppe mittels Blindsieb nicht möglich&lt;br /&gt;
** ungenaue Mahlgradeinstellung, klumpiges Mahlgut von schwacher Qualität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur und Wartungsanleitungen ==&lt;br /&gt;
* Sollte das Dampfventil undicht werden, so lässt sich der Endanschlag im Gehäuseinneren per Madenschraube lösen und ein Stück weiter drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede in den Produktionsserien (Modelljahre)==&lt;br /&gt;
* Es ist (noch) nicht sicher, ob dies möglicherweise ein Unterschied in den Modelljahren oder in der Maschinenversion (mit oder ohne Mühle) ist, jedoch die Saeco Magic Espresso besitzt definitiv ein Überdruckventil mit Schlauchverbindung zurück in den Tank! Das Ventil ist nicht einstellbar. Eine (ungenaue) Brühdruckreduzierung kann durch vorsichtiges [https://www.kaffee-netz.de/threads/druckabfall-hinter-ventil-in-der-bruehgruppe.97325/#post-1204003 Kürzen der Ventilfeder] erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Modifikationen ==&lt;br /&gt;
* Man kann sich einen bodenlosen Siebträger bauen, indem man den Haupt-Teil des Crema-Siebträger seitlich per Trennscheibe möglichst weit unten aufschneidet. Der so gewonnene Siebträger benötigt dann noch einen stabilen Griff. Hier eine billige Variante:&lt;br /&gt;
[[Datei:Bodenlos-1.jpg|275px]] [[Datei:Bodenlos-2.jpg|275px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KatSort|cat=Siebträgermaschinen|Einkreismaschinen|Kombimaschinen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Einkreiser&lt;br /&gt;
|BILD = Saeco_Magic_Cappu.jpg&lt;br /&gt;
|BILDUNTERSCHRIFT = Saeco Magic Cappuccino Combi&lt;br /&gt;
|NAME = Magic Cappuccino Combi&lt;br /&gt;
|HERSTELLER = Saeco&lt;br /&gt;
|VARIANTEN = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Farben: silber/schwarz&lt;br /&gt;
*Saeco Magic auch ohne Mühle erhältlich (= &amp;quot;Saeco Magic Espresso&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Bauähnliche Maschine mit wertigerem Metallgehäuse: Via Venezia Combi; [https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Saeco_Aroma Saeco Aroma]&lt;br /&gt;
*Innenleben eventuell auch mit der [https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Saeco_Crema Saeco Crema] baugleich&lt;br /&gt;
|GRUPPENANZAHL = 1&lt;br /&gt;
|ZEITRAUM = ? - ?&lt;br /&gt;
|NEUPREIS = ?&lt;br /&gt;
|GEBRAUCHTPREIS = ca. 100 €&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Kombination aus Siebträger und 43mm Scheibenmahlwerk-Mühle, inklusive Dampfdüse.&lt;br /&gt;
|VERARBEITUNG = befriedigend&lt;br /&gt;
|AUFHEIZZEIT = 15 Minuten&lt;br /&gt;
|EINSATZBEREICH = zu Hause, Büro&lt;br /&gt;
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|PUMPE = Ulka EX5, 48W, 15bar&lt;br /&gt;
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|DOSIERUNG = Ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Weitere Bilder und Erfahrungsberichte ==&lt;br /&gt;
'''[[:Kategorie:{{PAGENAME}} (Bilder)|Weitere Bilder zur {{PAGENAME}}]]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''[http://www.kaffee-netz.de/ Erfahrungsberichte zur {{PAGENAME}}]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile ==&lt;br /&gt;
*'''Vorteile:'''&lt;br /&gt;
** gute Ersatzteil-Verfügbarkeit durch Saeco-Service&lt;br /&gt;
** praktische Mühle mit gut funktionierendem Dosierer&lt;br /&gt;
** aktiv beheizte Tassenwärmfläche&lt;br /&gt;
** Boiler aus Edelstahl&lt;br /&gt;
** ausreichend lange Dampflanze. Bei abgezogenem Panarello-Außenteil funktioniert das Schäumen sehr gut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Nachteile:'''&lt;br /&gt;
** schlechte Temperaturstabilität wegen zu geringem Volumen des Boilers &lt;br /&gt;
** spezieller [https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Cremamembran Gran Crema Siebträger]: dieser erzeugt eine Art &amp;quot;Schaumcrema&amp;quot;. Dies erschwert die visuellen Kontrolle, um festzustellen, ob die Zubereitungsparameter korrekt sind.&lt;br /&gt;
** Gran Crema-Siebträger ist aufgrund seines [https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Saeco_Aroma#Zerlegen_des_robusteren_Siebtr.C3.A4gers_.22classic.22_.28erh.C3.A4ltlich_ab_.3F.29 aufwändigen Plastikinnenlebens] schwer zu reinigen.&lt;br /&gt;
** Siebträger ohne Cremaventil (traditionell genannt) muss extra gekauft werden&lt;br /&gt;
** kein Magnetventil, daher matschiger Puck &amp;amp; tropft in Tasse nach&lt;br /&gt;
** billig wirkendes Plastik-Gehäuse&lt;br /&gt;
** allgemein schwierige Reinigung der Maschine, da Reinigung der Brühgruppe mittels Blindsieb nicht möglich&lt;br /&gt;
** ungenaue Mahlgradeinstellung, klumpiges Mahlgut von schwacher Qualität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur und Wartungsanleitungen ==&lt;br /&gt;
* Sollte das Dampfventil undicht werden, so lässt sich der Endanschlag im Gehäuseinneren per Madenschraube lösen und ein Stück weiter drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede in den Produktionsserien (Modelljahre)==&lt;br /&gt;
* Es ist (noch) nicht sicher, ob dies möglicherweise ein Unterschied in den Modelljahren oder in der Maschinenversion (mit oder ohne Mühle) ist, jedoch die Saeco Magic Espresso besitzt definitiv ein Überdruckventil mit Schlauchverbindung zurück in den Tank! Das Ventil ist nicht einstellbar. Eine (ungenaue) Brühdruckreduzierung kann durch vorsichtiges [https://www.kaffee-netz.de/threads/druckabfall-hinter-ventil-in-der-bruehgruppe.97325/#post-1204003 Kürzen der Ventilfeder] erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Modifikationen ==&lt;br /&gt;
* Man kann sich einen bodenlosen Siebträger bauen, indem man den Haupt-Teil des Crema-Siebträger seitlich per Trennscheibe möglichst weit unten aufschneidet. Der so gewonnene Siebträger benötigt dann noch einen stabilen Griff. Hier eine billige Variante:&lt;br /&gt;
[[Datei:Bodenlos-1.jpg]] [[Datei:Bodenlos-2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KatSort|cat=Siebträgermaschinen|Einkreismaschinen|Kombimaschinen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
posmanet&lt;br /&gt;
== Copyright-Status: ==&lt;br /&gt;
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== Quelle: ==&lt;/div&gt;</summary>
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posmanet&lt;br /&gt;
== Copyright-Status: ==&lt;br /&gt;
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&lt;div&gt;{{Einkreiser&lt;br /&gt;
|BILD = Saeco_Magic_Cappu.jpg&lt;br /&gt;
|BILDUNTERSCHRIFT = Saeco Magic Cappuccino Combi&lt;br /&gt;
|NAME = Magic Cappuccino Combi&lt;br /&gt;
|HERSTELLER = Saeco&lt;br /&gt;
|VARIANTEN = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Farben: silber/schwarz&lt;br /&gt;
*Saeco Magic auch ohne Mühle erhältlich (= &amp;quot;Saeco Magic Espresso&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Bauähnliche Maschine mit wertigerem Metallgehäuse: Via Venezia Combi; [https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Saeco_Aroma Saeco Aroma]&lt;br /&gt;
*Innenleben eventuell auch mit der [https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Saeco_Crema Saeco Crema] baugleich&lt;br /&gt;
|GRUPPENANZAHL = 1&lt;br /&gt;
|ZEITRAUM = ? - ?&lt;br /&gt;
|NEUPREIS = ?&lt;br /&gt;
|GEBRAUCHTPREIS = ca. 100 €&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Kombination aus Siebträger und 43mm Scheibenmahlwerk-Mühle, inklusive Dampfdüse.&lt;br /&gt;
|VERARBEITUNG = befriedigend&lt;br /&gt;
|AUFHEIZZEIT = 15 Minuten&lt;br /&gt;
|EINSATZBEREICH = zu Hause, Büro&lt;br /&gt;
|LEISTUNG = 1150&lt;br /&gt;
|STROM = 230&lt;br /&gt;
|MASSE = 330x330x350&lt;br /&gt;
|GEWICHT = 8,6&lt;br /&gt;
|PUMPE = Ulka EX5, 48W, 15bar&lt;br /&gt;
|GEHAEUSE = Plastik&lt;br /&gt;
|KESSELVOL = nur ca. 0,120&lt;br /&gt;
|KESSELMATERIAL = Edelstahl&lt;br /&gt;
|EXPANSIONSVENTIL = Ja &lt;br /&gt;
|ENTLUEFTUNGSVENTIL = Nein &lt;br /&gt;
|KESSELFUELLUNG = Ja&lt;br /&gt;
|BRÜHGRUPPENTYP = Standard&lt;br /&gt;
|SIEBTRAEGERDURCHMESSER = &lt;br /&gt;
|SIEBDURCHMESSER = 53&lt;br /&gt;
|DAMPF = Ja, meist mit [[Panarello]], seltener auch mit einfacher Dampflanze oder Capuccinatore&lt;br /&gt;
|HEISSWASSER = Ja&lt;br /&gt;
|FESTWASSER = Nein&lt;br /&gt;
|WASSERTANK = 2,0&lt;br /&gt;
|MAGNETVENTIL = Nein&lt;br /&gt;
|PUMPENMANOMETER = Nein&lt;br /&gt;
|KESSELMANOMETER = Nein&lt;br /&gt;
|DOSIERUNG = Ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Weitere Bilder und Erfahrungsberichte ==&lt;br /&gt;
'''[[:Kategorie:{{PAGENAME}} (Bilder)|Weitere Bilder zur {{PAGENAME}}]]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''[http://www.kaffee-netz.de/ Erfahrungsberichte zur {{PAGENAME}}]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile ==&lt;br /&gt;
*'''Vorteile:'''&lt;br /&gt;
** gute Ersatzteil-Verfügbarkeit durch Saeco-Service&lt;br /&gt;
** praktische Mühle mit gut funktionierendem Dosierer&lt;br /&gt;
** aktiv beheizte Tassenwärmfläche&lt;br /&gt;
** Boiler aus Edelstahl&lt;br /&gt;
** ausreichend lange Dampflanze. Bei abgezogenem Panarello-Außenteil funktioniert das Schäumen sehr gut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Nachteile:'''&lt;br /&gt;
** schlechte Temperaturstabilität wegen zu geringem Volumen des Boilers &lt;br /&gt;
** spezieller [https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Cremamembran Gran Crema Siebträger]: dieser erzeugt eine Art &amp;quot;Schaumcrema&amp;quot;. Dies erschwert die visuellen Kontrolle, um festzustellen, ob die Zubereitungsparameter korrekt sind.&lt;br /&gt;
** Gran Crema-Siebträger ist aufgrund seines [https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Saeco_Aroma#Zerlegen_des_robusteren_Siebtr.C3.A4gers_.22classic.22_.28erh.C3.A4ltlich_ab_.3F.29 aufwändigen Plastikinnenlebens] schwer zu reinigen.&lt;br /&gt;
** Siebträger ohne Cremaventil (traditionell genannt) muss extra gekauft werden&lt;br /&gt;
** kein Magnetventil, daher matschiger Puck &amp;amp; tropft in Tasse nach&lt;br /&gt;
** billig wirkendes Plastik-Gehäuse&lt;br /&gt;
** allgemein schwierige Reinigung der Maschine, da Reinigung der Brühgruppe mittels Blindsieb nicht möglich&lt;br /&gt;
** ungenaue Mahlgradeinstellung, klumpiges Mahlgut von schwacher Qualität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur und Wartungsanleitungen ==&lt;br /&gt;
* Sollte das Dampfventil undicht werden, so lässt sich der Endanschlag im Gehäuseinneren per Madenschraube lösen und ein Stück weiter drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede in den Produktionsserien (Modelljahre)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Modifikationen ==&lt;br /&gt;
* Man kann sich einen bodenlosen Siebträger bauen, indem man den Haupt-Teil des Crema-Siebträger seitlich per Trennscheibe möglichst weit unten aufschneidet. Der so gewonnene Siebträger benötigt dann noch einen stabilen Griff. Hier eine billige Variante:&lt;br /&gt;
[[Datei:Bodenlos-1.jpg]] [[Datei:Bodenlos-2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KatSort|cat=Siebträgermaschinen|Einkreismaschinen|Kombimaschinen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Saeco_Magic_Cappuccino_Combi&amp;diff=25430</id>
		<title>Saeco Magic Cappuccino Combi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Saeco_Magic_Cappuccino_Combi&amp;diff=25430"/>
		<updated>2016-01-30T16:53:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: Varianten &amp;amp; Links ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Einkreiser&lt;br /&gt;
|BILD = Saeco_Magic_Cappu.jpg&lt;br /&gt;
|BILDUNTERSCHRIFT = Saeco Magic Cappuccino Combi&lt;br /&gt;
|NAME = Magic Cappuccino Combi&lt;br /&gt;
|HERSTELLER = Saeco&lt;br /&gt;
|VARIANTEN = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Farben: silber/schwarz&lt;br /&gt;
*Saeco Magic auch ohne Mühle erhältlich (= &amp;quot;Saeco Magic Espresso&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Bauähnliche Maschine mit wertigerem Metallgehäuse: Via Venezia Combi; [https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Saeco_Aroma Saeco Aroma]&lt;br /&gt;
*Innenleben eventuell auch mit der [https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Saeco_Crema Saeco Crema] baugleich&lt;br /&gt;
|GRUPPENANZAHL = 1&lt;br /&gt;
|ZEITRAUM = ? - ?&lt;br /&gt;
|NEUPREIS = ?&lt;br /&gt;
|GEBRAUCHTPREIS = ca. 100 €&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Kombination aus Siebträger und 43mm Scheibenmahlwerk-Mühle, inklusive Dampfdüse.&lt;br /&gt;
|VERARBEITUNG = befriedigend&lt;br /&gt;
|AUFHEIZZEIT = 15 Minuten&lt;br /&gt;
|EINSATZBEREICH = zu Hause, Büro&lt;br /&gt;
|LEISTUNG = 1150&lt;br /&gt;
|STROM = 230&lt;br /&gt;
|MASSE = 330x330x350&lt;br /&gt;
|GEWICHT = 8,6&lt;br /&gt;
|PUMPE = Ulka, 48W, 15bar&lt;br /&gt;
|GEHAEUSE = Plastik&lt;br /&gt;
|KESSELVOL = nur ca. 0,120&lt;br /&gt;
|KESSELMATERIAL = Edelstahl&lt;br /&gt;
|EXPANSIONSVENTIL = Ja &lt;br /&gt;
|ENTLUEFTUNGSVENTIL = Nein &lt;br /&gt;
|KESSELFUELLUNG = Ja&lt;br /&gt;
|BRÜHGRUPPENTYP = Standard&lt;br /&gt;
|SIEBTRAEGERDURCHMESSER = &lt;br /&gt;
|SIEBDURCHMESSER = 53&lt;br /&gt;
|DAMPF = Ja, meist mit [[Panarello]], seltener auch mit einfacher Dampflanze oder Capuccinatore&lt;br /&gt;
|HEISSWASSER = Ja&lt;br /&gt;
|FESTWASSER = Nein&lt;br /&gt;
|WASSERTANK = 2,0&lt;br /&gt;
|MAGNETVENTIL = Nein&lt;br /&gt;
|PUMPENMANOMETER = Nein&lt;br /&gt;
|KESSELMANOMETER = Nein&lt;br /&gt;
|DOSIERUNG = Ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Weitere Bilder und Erfahrungsberichte ==&lt;br /&gt;
'''[[:Kategorie:{{PAGENAME}} (Bilder)|Weitere Bilder zur {{PAGENAME}}]]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''[http://www.kaffee-netz.de/ Erfahrungsberichte zur {{PAGENAME}}]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile ==&lt;br /&gt;
*'''Vorteile:'''&lt;br /&gt;
** gute Ersatzteil-Verfügbarkeit durch Saeco-Service&lt;br /&gt;
** praktische Mühle mit gut funktionierendem Dosierer&lt;br /&gt;
** aktiv beheizte Tassenwärmfläche&lt;br /&gt;
** Boiler aus Edelstahl&lt;br /&gt;
** ausreichend lange Dampflanze. Bei abgezogenem Panarello-Außenteil funktioniert das Schäumen sehr gut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Nachteile:'''&lt;br /&gt;
** schlechte Temperaturstabilität wegen zu geringem Volumen des Boilers &lt;br /&gt;
** spezieller [https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Cremamembran Gran Crema Siebträger]: dieser erzeugt eine Art &amp;quot;Schaumcrema&amp;quot;. Dies erschwert die visuellen Kontrolle, um festzustellen, ob die Zubereitungsparameter korrekt sind.&lt;br /&gt;
** Gran Crema-Siebträger ist aufgrund seines [https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Saeco_Aroma#Zerlegen_des_robusteren_Siebtr.C3.A4gers_.22classic.22_.28erh.C3.A4ltlich_ab_.3F.29 aufwändigen Plastikinnenlebens] schwer zu reinigen.&lt;br /&gt;
** Siebträger ohne Cremaventil (traditionell genannt) muss extra gekauft werden&lt;br /&gt;
** kein Magnetventil, daher matschiger Puck &amp;amp; tropft in Tasse nach&lt;br /&gt;
** billig wirkendes Plastik-Gehäuse&lt;br /&gt;
** allgemein schwierige Reinigung der Maschine, da Reinigung der Brühgruppe mittels Blindsieb nicht möglich&lt;br /&gt;
** ungenaue Mahlgradeinstellung, klumpiges Mahlgut von schwacher Qualität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur und Wartungsanleitungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede in den Produktionsserien (Modelljahre)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Modifikationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KatSort|cat=Siebträgermaschinen|Einkreismaschinen|Kombimaschinen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Diskussion:Saeco_Magic_Cappuccino_Combi&amp;diff=25426</id>
		<title>Diskussion:Saeco Magic Cappuccino Combi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Diskussion:Saeco_Magic_Cappuccino_Combi&amp;diff=25426"/>
		<updated>2016-01-27T23:48:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: Frage zum OPV&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Text &amp;quot;Nachteile&amp;quot; wurde zum Teil aus der Beschreibung der Maschine &amp;quot;Saeco Aroma&amp;quot; entnommen, da beide Maschinen den gleichen Siebträger verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es sicher, dass die Maschine kein Expansionsventil hat? Am Kessel ist doch dieses Teil verbaut:&lt;br /&gt;
http://www.saecoparts.com/Saeco_Steam_Valve_with_OPV_p/228455400.htm&lt;br /&gt;
Wie man auch in der Beschreibung dort lesen kann, handelt es sich um das Dampfventil mit integriertem Überdruckventil. Das Überdruckventil lässt sich heraus schrauben, (...mal entkalken, dann tuts das Teil auch!) aber nicht einstellen. Von ihm aus geht auch ein Schlauch zurück in den Tank.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=25190</id>
		<title>Kaffee rösten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=25190"/>
		<updated>2015-12-14T13:49:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: Tippfehler beseitigt &amp;amp; klarere Formulierungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
  | __TOC__&lt;br /&gt;
  |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeerösten kann eigentlich jeder. Man braucht dazu nur eine Hitzequelle, einen feuerfesten Behälter und etwas zum Umrühren. Ach ja und Rohbohnen natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungerösteten Rohkaffee kennt heutzutage kaum jemand mehr. Zu sehr ist Kaffee zu etwas geworden, dass man ziegelförmig und vakuumverpackt im Supermarkt kauft. Liegt es dann als schwarzbraunes Pulver im Filter unserer Kaffeemaschine, dann kann man sich eigentlich nicht vorstellen, dass Kaffee der Kern einer roten Frucht ist, die an Bäumen wächst. Die großen Kaffeekonzerne haben uns mit ihrer Werbung von verführerisch duftenden Tassen voller Kaffee, die garantiert von den Gästen ausgetrunken werden, wenn man nur die richtige Sorte kauft, einfach das Wissen vom Kaffee als pflanzliches Produkt genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber von vorne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee kommt also als Rohbohne in unseren Häfen an. Kaffee mittlerer bis sehr guter Qualität wird traditionell in Jutesäcken zu 60kg transportiert, Kaffee schlechter Qualität oder für Großröster (was evtl. dasselbe ist) kommt auch als lose Schüttware in Containern übers Meer. Ganz besonders teurer Kaffee, wie z.B. der [[Jamaica Blue Mountain]] (JBM) wird sogar in vernagelten Holzfässern geliefert. Damit soll sichergestellt werden, dass der teure JBM nicht irgendwo zwischen der Plantage und dem Röster in Deutschland durch andere Bohnen ersetzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird er in Lagerhäuser gebracht und wartet auf den Abverkauf durch Röster im ganzen Land (etwas naiv ausgedrückt, die Wirklichkeit sieht etwas anders aus). Rohkaffee ist mehrere Jahre (max. 2 Jahre, aber wirklich maximal!) lang haltbar, fängt aber im Allgemeinen nach ca. 1 Jahr an, seine Frische zu verlieren. Die oft grünen bis blaugrünen Bohnen verlieren mit der Zeit an Farbe und bleichen aus. Das ist aber extrem von der Kaffeesorte, dem Anbauland und der Verarbeitungsmethode abhängig. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röstprozess ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt: rösten kann jeder. Der Röstprozess läuft innerhalb eines Temperaturfensters von 180-230°C ab, gemessen an der Bohneninnentemperatur. Grob gesagt kann man ein paar Esslöffel Rohbohnen in eine Pfanne werfen und auf den Herd stellen. Unter ständigem Rühren und bei voller Hitze ändert sich die Bohnenfarbe von grün zu intensivem Grün, später Gelb, Gelbbraun, Braun schließlich Dunkelbraun. Spätestens zwischen Gelbbraun und Braun beginnen die Bohnen etwas verbrannt zu riechen, - von Braun nach Dunkelbraun sogar zu rauchen. Schnelles Rühren nicht vergessen und - genau - Fenster öffnen. Die ganze Röstung dauert zwischen 10 und 20 Minuten. Während der Röstzeit fangen die Bohnen irgendwann an zu knacken und zu knistern. Dieses Knacken hört nach 1 Minute auf, kommt aber später nochmal, diesmal leiser. Beim zweiten Knacken fangen die Bohnen an zu Zerplatzen und dies sollte man möglichst verhindern, da sie sogar für Espresso nun zulange geröstet worden sind! Will man Filterkaffee damit machen, dann sollte man sie nach Abschluß des ersten Knackens vom Herd nehmen. Einfache Sache, oder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun so einfach ist es leider nicht. Mit oben genannter Methode kann man zwar Kaffee rösten, hat aber zu viele schwer kontrollierbare Variablen, um die Bohnen reproduzierbar gut zu rösten. Ganz abgesehen vom Gestank und der Freundin/Frau (oder auch Freund/Mann), die spätestens nach dem fünften Rösten auszieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten ist es wie mit der Espressoherstellung, je intensiver man sich damit befasst, umso mehr Variablen tauchen auf und umso weniger weiß man. Der Reihe nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Reaktion, die bei der Röstung abläuft, ist eine chemische. Die Maillard-Reaktion. Bei ihr verbinden sich verschiedene Zucker und Proteine, bzw. deren Aminosäuren zu neuen Verbindungen, - genügend hohe Temperatur, - ab 145°C bis ca. 200°C vorausgesetzt. Es entstehen &amp;quot;Röststoffe&amp;quot;. Die gleiche Maillard-Reaktion sorgt z.B. für eine knusprige Kruste beim Brot oder Brötchen, oder auch für den Bratgeschmack, wenn man Fleisch in der Pfanne brutzelt. Neben der Maillard-Reaktion laufen bei der Röstung auch noch andere Reaktionen ab, die man bis heute nicht vollständig aufklären konnte. Faktisch enthält gerösteter Kaffee zwischen 800 und 1200 aromatische Verbindungen. Dabei läßt sich kein einzelner &amp;quot;Kaffeearomastoff&amp;quot; isolieren, - es ist eher das Zusammenspiel von vielen Stoffen in unterschiedlichen Konzentrationen, die das typische Kaffeearoma erzeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Röstprozess lässt sich durch sensorische Merkmale der Bohnen in verschiedene Phasen einteilen. Dabei spielt das Aussehen und das Volumen der Bohnen während der Röstung eine große Rolle. Das deutlichste Signal ist jedoch die Geräusche des ersten, bzw. zweiten Cracks der Rohbohnen. Der Röster kann anhand dieser Merkmale erkennen, welche Aromen, Säure, Geschmack und Körper der Kaffee in der Tasse später haben wird. So entwickelt eine Bohne z.B. während der ersten Röstphasen eine starke, spritzige Säure, welche im weiteren Verlauf der Röstung abnimmt. Mit etwas Erfahrung und Wissen lässt sich so der gewünschte Kaffee kreieren. Übersichtliche Aufstellungen der einzelnen Röstphasen finden sich z.B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.sweetmarias.com/library/content/using-sight-determine-degree-roast Sweet Maria's Determine Degree of Roast] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Röstreaktion hört nach dem Rösten und Abkühlen nicht auf. Die Bohne &amp;quot;arbeitet&amp;quot; weiter. Mindestens 12h, meistens aber noch länger - bis zu 72h brauchen geröstete Bohnen um ihr Geschmacksplateau zu erreichen. Bei diesen internen Nachreaktionen wird Kohlendioxid freigesetzt, - Röstbohnen gasen eine Weile nach der Röstung Kohlendioxid aus. Es gibt wohl kein überwältigerendes Geruchserlebnis als wenn man seine Nase in einen Behälter mit vor 2 Tagen gerösteten Bohnen steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten verliert die Bohne an Gewicht und nimmt an Volumen zu, die Dichte verringert sich so auf 1/3 der ursprünglichen Rohbohne. Der meiste Gewichtsverlust kommt durch Wasser, das in Rohbohnen mit cá. 12% vertreten ist (je nach Lagerung und Aufbereitung). Die Bohnen selbst verlieren auch an Substanz, z. B. die Bohnenhäutchen oder auch Teile der Zellwand. Insgesamt verliert die Rohbohne, je nach Röstgrad, zwischen 12 und 18% an Gewicht, diesen Verlust nennt man Einbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röster ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimroester.jpg|thumb|Heimröster aus dem beginnenden 20. Jhd.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professionelle Röster rösten natürlich nicht mit der Pfanne auf dem Herd, sondern mit Röstmaschinen, die viele Variablen kontrollierbar machen. Ich lasse hier erstmal die großen Industrieröstanlagen aus, da die nach anderen Prinzipien und mit anderen Grundvorstellungen arbeiten als sagen wir mal die Rösterei um die Ecke. Der ideale Röstmeister will nämlich vor allem das beste für die Bohne und seine Kunden (und nicht möglichst viel Profit aus möglichst billiger Rohware schlagen, wie das die Großröster oft machen). Für den handwerklichen Kleinröster hat sich vor allem eine Methode durchgesetzt, - die der Trommelröstung. In kleinen Röstereien stehen auch Trommelröster, mit denen man 5-10kg pro Durchgang rösten kann. Es geht auch ein paar Nummern größer. Zwischen 120kg und einigen Tonnen pro Durchgang ist alles machbar. Im Prinzip sind diese Röster aber alle gleich. In einer rotierenden Trommel, die von außen aber auch durch einen durchgesaugten heißen Luftstrom innnen beheizt wird, befinden sich die Bohnen. Die Trommel rotiert und durch eingeschweißte Schikanen werden die Bohnen durcheinandergewirbelt. Mithilfe einer kleinen Schaufel, die an der Stirnseite in die Trommel ragt, kann man den aktuellen Stand der Röstung verfolgen und wenns soweit ist, die Bohnen durch Öffnen einer Klappe aus der Trommel fallen lassen, - auf eine Art Kühlsieb, wo sie so schnell wie möglich unter Rühren und durch Luftabsaugung abgekühlt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Röster kennt seine Bohnen ganz genau. Er weiß bei jeder Bohnensorte (d.H. Herkunft und Qualität - z.B. Kenya AA für einen kenianischen Arabica der höchsten Qualitätsstufe, der AA Sortierung), welches Profil er rösten muss, um das Optimum aus ihr herauszuholen. Ein Röstprofil legt fest, zu welcher Zeit während der Röstung welche Temperatur in der Röstkammer herrschen soll und wie steil oder flach die Temperaturanstiege oder -abfälle sein müssen. Man kann ein Röstprofil als Zeit/Temperatur-Diagramm grafisch darstellen. Jede Sorte hat ein etwas anderes optimales Röstprofil. Zusätzlich ist natürlich noch wichtig, wie der Kaffee danach getrunken werden soll, - als Filterkaffee oder Espresso - eine Vorgabe, die mit der Röstendtemperatur zusammenhängt. Je höher die Röstendtemperatur, desto mehr geht der Kaffee in Richtung Espresso. Fürwahr viele Faktoren, die beachtet werden müssen - und da ein Trommelröster etwas träge ist in der Temperaturmodulation, wird dem Röstmeister sehr viel Fingerspitzengefühl abverlangt, wann er die Temperatur (meistens durch Gasbrenner) hochregelt oder lieber nicht und vor allem, wann er die Röstung abbricht und die Bohnen durch Öffnen einer Klappe an der Vorderseite aus der Trommel holt. Bei 50kg Kaffee kann man schnell einiges an Wert zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grundsätzliche Unterschied zwischen der Röstung eines handwerklich arbeitenden Kleinrösters (5kg bis 120kg pro Röstdurchgang) und eines auf Profit orientierten Großrösters (Tonnen pro Röstdurchgang oder kontinuierliche Röstung) ist die Röstzeit und die Rösttemperatur. &lt;br /&gt;
Man kann nämlich eine Bohne auch in 90 Sekunden ordentlich dunkel rösten, nur muss man dann die Temperatur auf über 400°C erhöhen. Großröster machen das so, denn Zeit ist Geld. Das sind dann auch keine Trommelröster mehr sondern sogenannte Fluid-Bed- bzw.  Heißluftröstmaschinen unglaublichen Ausmaßes. Es gibt noch andere Techniken, die auf Großdurchsatz ausgelegt sind. Allen gemeinsam ist, wie gesagt, eine hohe Rösttemperatur und eine geringe Röstzeit. &lt;br /&gt;
Ein Kleinröster, wenn er es gut mit der Bohne meint, braucht da schon etwas länger. Typische Röstzeiten für eine Trommelröstung sind 15-25 Minuten, die dabei erreichten Temperaturen liegen zwischen 200°C und 230°C, je nach Rösttiefe.&lt;br /&gt;
Wo liegt der Unterschied im Geschmack? Nun, bei einer 90 Sekunden Schockröstung haben die Bohnen nicht genügend Zeit, richtig auszurösten - von irgendwelchen zeitintensiveren Maillard-Reaktionen oder dem Abbau von Chlorogensäure ganz zu schweigen. Das Ergebnis ist eine säuerlichere Tasse Kaffee, die umso saurer zu schmecken scheint, je mehr sie abkühlt und es wegen dem höherem Chlorogensäuregehalt nicht so gut zum Magen meint.&lt;br /&gt;
In einer langsamen Röstung bei niedriger Temperatur hat die Bohne im besten Falle viel der ungünstigen Chlorogensäure verloren und viel an Aroma gewonnen. Guter Kaffee aus Langzeitröstung ist daher in der Regel bekömmlicher und aromatischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbströsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt gute Gründe seinen Kaffee selbst zu rösten, es gibt allerdings auch ebenso gute Gründe, die dagegen sprechen ;-). Vielleicht erstmal die Gründe, die dagegen sprechen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee rösten stinkt! Nicht der betörende Duft frisch gerösteten Kaffees durchflutet den Raum, sondern mehr ein säuerlich, dumpfer, manchmal erdig aber immer verbrannter Geruch steht danach in der Luft. Je mehr in einem Durchgang geröstet wird, umso mehr stinkt es und um so vernebelter wird die Küche. Mengen von 250gr. aufwärts sollten grundsätzlich in einem gut belüfteten Raum, oder gleich draußen geröstet werden. Der so begehrte Kaffeegeruch stellt sich erst 12h nach der Röstung ein, bis dahin muss man mit dem verbrannten Geruch, der sich auch gerne in der Kleidung und allem aus Stoff festsetzt, leben. Ein weiterer Grund, der dagegen spricht ist, dass es kaum vernünftige Röstmaschinen für den Hausgebrauch gibt. Es gibt ca. 4 Heißluftröster- und 2 Trommelröstermodelle auf dem Markt, - jedes hat so seine Macken. Und alle bieten sie eigentlich viel zu wenig Kontrolle über den Röstverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Selberrösten hat auch seine guten Seiten (wer hätte das gedacht). Einer der Hauptvorteile ist natürlich die nicht zu übertreffende Frische der Röstung, frischer kann Kaffee gar nicht sein. Und frisch gerösteter Kaffee ist ein starkes Argument - vor allem, wenn man in einer Gegend lebt, in der der nächste Shopröster 50km entfernt liegt und sonst nur Jacobs Dröhnung im Supermarktregal zu finden ist. Ein anderer nicht zu unterschätzender  Faktor ist die Auswahl der Bohnensorten, die man selber bestimmen kann. Endlich kann man rausfinden, wie der Geschmacksunterschied zwischen Kaffee aus Columbien und Kaffee aus Costa Rica ist. Ob man lieber die erdig-wuchtige Fülle indonesischer Kaffees der aromatischen Spritzigkeit ostafrikanischer Kaffees vorzieht. Oder wie sich äthiopischer Kaffee im Geschmack verändert, wenn er trocken statt nass aufbereitet wurde...es gibt tausend Dinge zu entdecken. Zusätzlich kann man noch mit der Röstung spielen. Manche Sorten, z.B. ein Bugisu-Kaffee aus Uganda, verändern ihren Geschmack radikal, wenn sie länger geröstet wurden. Bugisu schmeckt, hell geröstet und als Filterkaffee getrunken, leicht nach Honig. Dunkler geröstet und als Espresso getrunken kommt plötzlich eine ganz deutliche Schokoladigkeit zum Vorschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem für Espressoliebhaber kommt hier ein ganz neues Argument ins Spiel: Man kann sich seine Lieblingsespressosorte selber zusammestellen! Zugegeben, bis dahin ist es ein weiter, steiniger, bisweilen sehr frustrierender Weg. Aber man fängt plötzlich an, viel mehr über Espresso zu wissen als man jemals dachte. Es gibt diese wenigen Momente, wo man eine Mischung und Röstung erwischt hat, die absolut perfekt geworden ist. Körper, Geschmack, Aroma, alles hat man richtig getroffen, man wünschte man hätte mindestens ein Kilo oder mehr davon, - aber meistens ist nach 5 Tassen schon wieder Schluss, weil viele Haushaltsröster nur 80-100gr. auf einmal rösten können. Der Versuch, diese perfekte Röstung zu duplizieren scheitert dann meistens kläglich. Es bleibt nichts anderes übrig, als die Jagd nach der perfekten Mischung wieder aufzunehmen.(das haben übrigens erfahrene Shopröster den Heimdilettanten voraus: Sie können immer wieder reproduzierbar die gleiche Mischung rösten - konstante Qualität eben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie geht’s? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:heimroester_beginn.jpg|right|Heimröster Modell Precision von der Firma Hearthware]][[Bild: heimroester_5min.jpg|right| ...nach 5 min]]&lt;br /&gt;
Wie oben schonmal erwähnt könnte man theoretisch zu Hause mit einer Pfanne auf dem Herd rösten. Das ist allerdings etwas aufwendig, da man während des ganzen Röstvorgangs die Bohnen umrühren sollte, damit sie nicht anbrennen. Bei bis zu 20 Minuten Röstzeit wird einem bei dieser Methode irgendwann der Arm abfallen. &lt;br /&gt;
Nicht so gut. &lt;br /&gt;
Die nächste Möglichkeit zu Hause zu rösten ist, die Bohnen in einer dünnen Lage (eine Bohnenlage) auf einem Backblech im Ofen zu rösten, hier muss man nur noch den Ofen einschalten und die fertigen Bohnen rechtzeitig rausholen. Nachteil dabei ist, dass viele Öfen nicht schnell genug oder vielleicht auch überhaupt nicht die benötige Temperatur von ca. 230°C erzeugen können. Sind die Bohnen zu lange einer zu niedrigen Temperatur ausgesetzt fangen sie „anzubacken“ und nicht zu rösten, was man dann auch unangenehm im Kaffee schmeckt. Ein weiteres Problem bei dieser Methode sind die Bohnenhäutchen. Das ist eine dünne, pergamentartige Hülle, die sich beim Rösten von der Bohne löst und im ungünstigsten Fall überall herumfliegt. Geschmacklich beeinträchtigt sie die fertige Röstbohne nicht (deswegen sammelt so mancher Großröster die sich lösenden Bohnenhäutchen und gibt sie später, wenn der Röstkaffee gemahlen wird, wieder zu. - Kaffee wird eben nach Gewicht verkauft!), aber lästig sind sie allemal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten kauft man sich wie gesagt eine kleine Haushaltsröstmaschine. Die sind gar nicht mal mehr so exotisch, wie sie vor einigen Jahren waren - aber in jedem Kaufhaus findet man sie trotzdem noch nicht. Die preiswerteren Haushaltsröster arbeiten nach dem Heißluftprinzip, eine alternative Methode zur Trommelröstung. Durch eine Art Fön werden die Bohnen durcheinandergewirbelt und aufgeheizt. Die dabei sich lösenden Bohnenhäutchen werden aufgefangen. Meist ist die Röstkammer, in der sich die Bohnen befinden, aus Glas. Damit kann man den Röstverlauf der Bohnen gut beobachten. Sind die Bohnen fertiggeröstet, dann schaltet man die Heizung aus und die jetzt kalte Luft des Föns kühlt die Bohnen. Voila, - fertig ist das Selbstgeröstete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer vielleicht nicht das nötige Kleingeld für einen Röstautomaten besitzt, kann es zunächst auch erst einmal mit einem Popcorn-Röster versuchen (ca. €10). Die Einstellungsmöglichkeiten sind sicherlich im Vergleich zu einem elektronisch gesteuerten Röster sehr bescheiden (die einzige Variable ist meist die Laufzeit, evtl. kann man auch versuchen, das Gerät mit und ohne Deckel zu betreiben), es lassen sich aber durchaus brauchbare Ergebnisse erzielen. Aufpassen sollte man  mit den transparenten Deckeln der Geräte, die bei längerer Laufzeit gerne schmelzen. Und natürlich sollte man sich vor Augen halten, dass ein Popcorn-Maker nun mal ursprünglich nicht zum Kaffeerösten gebaut wurde (also VORSICHT!!!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Röstung spielt sich bei Temperaturen zwischen 145°C und 230°C ab. Bis 145°C passiert nicht viel, die Bohnen (die im Rohzustand gelb oder grün sind) werden langsam braun, der Geruch ändert sich von heuartig nach leicht buttrig. Zwischen 145°C und 200°C finden verschiedene Maillard-Reaktionen statt, Kaffeearomastoffe werden gebildet. Bei 200°C ist der Druck des verdunstenden Wassers (Rohkaffee hat ca. 12% Feuchtigkeit) so hoch (20-25bar), dass sie an der mittleren Kerbe aufplatzen. Dieses Aufplatzen ist hörbar und wird als '''erster Crack''' bezeichnet. Während der Röstung nimmt man dies als Anschwellen und ca. eine Minute später als Abflachen von Poppgeräuschen wahr. Die Bohnen werden jetzt immer dunkler. Das eheste Stadium, bei dem die Röstung (für Filterkaffee) abbrechen kann ist dann erreicht, wenn alle Bohnen eine uniforme Braunfärbung angenommen haben, oft 30s-1min nach dem ersten Crack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 200°C beginnen sich Zucker in der Bohne zu karamellisieren, der „Röstgeschmack“ entsteht. Sind ca. 230°C erreicht, beginnen die Bohnen Stücke aus ihrer Zellwand zu verlieren, sie werden einfach abgesprengt. Das damit einhergehende, etwas leisere Geräusch wird '''zweiter Crack''' genannt. Wie der erste Crack, beginnt der zweite Crack verhalten, steigert sich zu einem kontinuierlichen Knistern und flacht dann wieder ab. Normalerweise ist bei einsetzendem zweitem Crack schon eine ausreichende Rösttiefe für Espresso erreicht. Bei 245°C hört der zweite Crack wieder auf, die Bohnen haben meist während des zweiten Cracks schon angefangen ölig zu glänzen: Das sind Öle, Fette und sonstige Zellinhaltsstoffe, die durch die Hitze aus der Bohne getrieben werden. Die Bohnen sind jetzt auch schon sehr dunkel, fast schwarz. Spätestens jetzt sollte man aufgehört haben – noch tiefer geröstet schmeckt der Kaffee nur noch nach Holzkohle (und spätestens dann kommt auch durch die heftige Rauchentwicklung die Feuerwehr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Röstereien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Röster Selbstbauen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem die oft doch recht teuren Röstmaschinen zu teuer sind kann sich auch ganz leicht behelfen. Im folgenden werden einige Beispiele für Selbstbauröster vorgestellt. Natürlich gibt es darüber hinaus viele andere Möglichkeiten, sich einen Röster zu bauen. Wer Tante Google bemüht wird sicherlich auch fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung ein Erfahrungsbericht über einen [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/30649-schei-benkleisterle-r-ster-brennt-lichterloh.html Röstbrand]...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heißluftpistole ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau einer einfachen Heißluft-Röstmaschine ist mit minimalem Materialaufwand und nur wenig Investitionen zu realisieren. Mit einer Heißluftpistole und einem Akkuschrauber (beides im Zweifelsfall für ~10-15 Euro im Baumarkt zu erstehen, eine bessere Heißluftpistole ist allerdings empfohlen), einem Hamsterlaufrad, einem Alu(!!)-Fliegengitter und einem Gewindestab ist der Röster schon fertig. Ein einfaches Holzgehäuse, mit einer Kerbe zum Reinschieben des auf den Gewindestab montierten und mit Fliegengitter bespannten Laufrades, den Akkuschrauber etwas aufbocken und an den Gewindestab schrauben, loslaufen lassen, dann die Heißluftpistole vor das Ganze, und los geht es.&lt;br /&gt;
Detaillierte Bilder sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://tmp.kanojo.de/roester/ (Link defekt) - Bei weiteren Fragen zu diesem Roester an &amp;lt;kaffee at nebuk punkt de&amp;gt; wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Variante mit Luftpistole und 2 kleinen Metallsieben in einem Ofenrohr, die mit einem alten Akkuschrauber gedreht werden, wird hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/eigenbau-diyroe-v1.71491/ DIYRÖ V1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Popcornmaschine ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relativ dicht am Prinzip der Heißluftpistole ist die Verwendung einer [[Popcornmaschine]]. Auch hier wird mit einem kleinen Gebläse Luft, die mittels elektrischer Heizung auf Rösttemperatur gebracht wird, auf die Bohnen gepustet. Aufgrund der kleinen Bauform der Popcornmaschinen ist die Röstmenge stark begrenzt. Positiv hervorzuheben ist jedoch die Einfachheit des Aufbaus, da die Popcornmaschine zum Rösten von Kaffee nur leicht umgebaut werden muss und die Angelegenheit nicht so aufwändig ist, wie das Rösten per Heißluftpistole. Damit ist der Popcorn-Röster insbesondere bei Einsteigern sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/kaffee-roesten-mit-severin-popcornmaschine-3751.80919/ Kaffee rösten mit Severin Popcornmaschine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grills &amp;amp; Öfen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Selbstbauvariante ist der Umbau eines Hähnchengrills bzw. eines kleinen Ofens. Gerne verwendet wird hier der [[VitalGrill]], ein modifizierter Hähnchengrill.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein paar Ideen über &amp;quot;Rohmaterial&amp;quot; für [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58589-diy-trommel.html Trommeln].&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/31484-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v1-1-a.html !_Modemburner_! =&amp;gt; (I) roast tube reloaded (Hähnchengrill-Röster v1.1)]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/36235-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v2-0-a.html Hähnchengrill-Röster v2.0]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/17156-r-ster-f-r-arme-bohnenr-sten-im-frisierten-h-hnchengrill-10.html Langer Thread zum Hähnchengrill]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/45531-umbauprojekt-quigg-mini-ofen-heimr-ster.html Noch ein Mini-Ofen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58663-elpressos-birnenr-ster.html Grill-Röster (Weber Q140 Elektro-Grill)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trommelröster mit Gasflamme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:DIYROE_V2.jpg|right|Selbstbau-Trommelröster &amp;quot;DIYRÖ V2&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Beim kompletten Eigenbau eines Trommel-Kaffeerösters orientieren sich die meisten Hobbyröster am prinzipiellen Aufbau der klassischen [[Trommelröster]] / Shop-Röster, wie man sie oft in Kleinröstereien vorfindet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren dreht sich eine massive Eisentrommel (Wärmespeicher), in der die Bohnen durch die Drehung und eingebaute &amp;quot;Schaufeln&amp;quot; durchmischt und durch die Trommel mittels Kontaktwärme und Wärmestrahlung erwärmt werden. Die Trommel wird dabei in der Regel von unten per Gasflamme erhitzt. Ein Gehäuse umschließt die Trommel - die heiße Abluft des Gasbrenners läuft durch dieses Gehäuse um die Trommel und wird an der gelochten Trommelrückwand in diese gesaugt, um ebenfalls die Bohnen erhitzen zu können. (Konvektion) Oben an der Gehäusefront befindet sich ein Bohneneinwurf, durch den beim Rösten Rauchgase und Abluft, die nun auch die abgelösten Bohnenhäutchen mitreißen können, abgesaugt werden. Im weiteren Verlauf gelangt die Abluft in der Regel mittels hitzefestem Gebläse durch einen [[Zyklonfilter]] o.ä. ins Freie. Letzterer trennt die Bohnen-Häutchen von der Abluft. An der Gehäusefront befindet sich in der Regel außerdem ein Probenzieher, im unteren Bereich oft zusätzlich auch ein kleines hitzefestes Schauglas, um die Bohnen und damit den Röstprozess beobachten zu können. Ebenfalls im unteren Bereich der Gehäusefront befindet sich schließlich eine Bohnenauswurfklappe, durch die die fertig gerösteten Bohnen zum Abbruch des Röstprozesses über eine Rutsche in einen vorm Röster aufgestellten [[Bohnenkühler]] gelangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Röstprozess &amp;quot;beobachtbarer&amp;quot; zu machen und eine (ggf. auch automatische) Steuerung zu unterstützen, werden in der Regel die Bohnentemperatur (&amp;quot;BT&amp;quot;) innerhalb der Trommel in der Bohnenmasse (Sensor im unteren Bereich der Gehäusefront in die Trommel gesteckt), sowie die Ablufttemperatur/Emissionstemperatur (&amp;quot;ET&amp;quot;) (Sensor in den Absaugtrakt am Bohneneinwurf gesteckt) gemessen. Thermoelemente (Thermocouple) haben sich hier als verhältnismäßig günstige und hitzefeste Sensoren bewährt. Eine Meßdatenerfassung per Computer - zur Steuerung, zum Protokoll und zum &amp;quot;Abfahren&amp;quot; von Röstprofilen - ist hiermit gut möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/planung-diy-trommelroester-diyroe-v2.83807/ DIYRÖ V2 - kleiner Selbstbau-Trommelröster mit Gas(-Kochfeld-)Heizung]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/diy-roester-status.91222/ großer DIY-Trommelröster]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste weiterer Selbstbauprojekte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.sweetmarias.com/homemade-homeroasters.php Lange Liste englischer Bastelprojekte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaffeeröster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushaltsröster (bis ca. 300g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
*[[Alpenröst]]&lt;br /&gt;
*[[Behmor 1600]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-101]]&lt;br /&gt;
*[[Hottop Coffee Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[i-Roast]]&lt;br /&gt;
*[[S-100CR Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[Presso Smart Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[Röstbiene]]&lt;br /&gt;
*[[Röstmeister]]&lt;br /&gt;
*[[Quest M3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ladenröster (bis ca. 1500g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ladenröster]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-1200]]&lt;br /&gt;
*[[Petroncini BRICIOLA]]&lt;br /&gt;
*[[Massol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrielle Kaffeeröster===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dennoch lieber eine etwas industriellere Version eines Kaffeerösters will dem kann bei der Fa. [http://www.buhlergroup.com/59169EN.asp?grp=60&amp;amp;org=70_46&amp;amp;lang=DE&amp;amp;nav=80_20_10_32 Bühler] oder [http://www.petroncini.com/ita/petroncini.asp?Sez=petroncini Petroncini] sicherlich weitergeholfen werde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Graef_CM800&amp;diff=25073</id>
		<title>Graef CM800</title>
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		<updated>2015-10-14T19:26:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: nur Kosmetik&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Muehle&lt;br /&gt;
|BILD = Graef_CM800.jpg&lt;br /&gt;
|BILDUNTERSCHRIFT = Graef CM800&lt;br /&gt;
|NAME = CM800&lt;br /&gt;
|HERSTELLER = Graef&lt;br /&gt;
|VARIANTEN = Nachfolger der [[Graef CM80]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ZEITRAUM = 2013 bis heute&lt;br /&gt;
|NEUPREIS = ca. 130&lt;br /&gt;
|GEBRAUCHTPREIS = &lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Preiswerter, konischer Direktmahler für den Haushaltsgebrauch&lt;br /&gt;
|VERARBEITUNG = gut&lt;br /&gt;
|EINSATZBEREICH = Haushalt&lt;br /&gt;
|MAHLERGEBNIS_ESPRESSO = 3&lt;br /&gt;
|MAHLERGEBNIS_FRENCH-PRESS = 3&lt;br /&gt;
|MAHLERGEBNIS_FILTERKAFFEE = 3&lt;br /&gt;
|MAHLWERKART = konisch&lt;br /&gt;
|MAHLLEISTUNG = Einersiebmenge in ca. 8 Sekunden&lt;br /&gt;
|STUFEN = 40&lt;br /&gt;
|MAHLSCHEIBENDURCHMESSER = &lt;br /&gt;
|MOTORTYP-RPM = &lt;br /&gt;
|LEISTUNG = 128&lt;br /&gt;
|STROM-VOLT = 230&lt;br /&gt;
|GEHAEUSE = Aluminium-Druckguss&lt;br /&gt;
|MASSE = 135x397x230&lt;br /&gt;
|GEWICHT = 2,63&lt;br /&gt;
|BOHNENBEHAELTERMAT = Kunststoff &lt;br /&gt;
|FASSUNGSVERMOEGEN-GRAMM = 350&lt;br /&gt;
|MAHLGERAEUSCH-DB = &lt;br /&gt;
|DOSIERER = nein&lt;br /&gt;
|DIREKTMAHLER-ST = ja (2 Halterungen werden mitgeliefert)&lt;br /&gt;
|TIMER = nein&lt;br /&gt;
|BOHNENBEHAELTERABNEHMBAR = ja, verschließbar&lt;br /&gt;
|AUTO-NACHMAHLEN = nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Bilder und Erfahrungsberichte ==&lt;br /&gt;
'''[[Bilder_Graef_CM800| Detailbilder zur {{PAGENAME}}]]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''[http://haushalt.graef.de/pdf/datenblatt/Kaffeemuehle-CM-800 Datenblatt des Herstellers zur CM800]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile ==&lt;br /&gt;
*'''Vorteile:'''&lt;br /&gt;
**Preiswert&lt;br /&gt;
**Gutes, lockeres, klumpenfreies Mahlergebnis&lt;br /&gt;
**Relativ leise&lt;br /&gt;
**Geringes Totvolumen&lt;br /&gt;
**Sehr leichte, werkzeuglose Reinigung&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter kann auch im gefüllten Zustand abgenommen werden (verschließbar)&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter getönt und für Haushaltsgebrauch richtig dimensioniert&lt;br /&gt;
**Gummimatte abnehmbar und über Spüle reinigbar&lt;br /&gt;
**Zwei abnehmbare Siebträgergabeln (ca. 60mm und ca. 70mm, die kleinere hält auch den Mahlgutbehälter)&lt;br /&gt;
**Die größere Siebträgergabel lässt sich zur Aufbewahrung gut unter den Bohnenbehälter anstecken (siehe Detailbilder)&lt;br /&gt;
**Solide einrastende Schalter&lt;br /&gt;
**Durch seitlichen Schalter auch dauerhaft auf Stellung ''&amp;quot;On&amp;quot;'' statt ''&amp;quot;Auto&amp;quot;'' stellbar, daher auch über einen Fototimer betreibbar&lt;br /&gt;
**Mahlgutbehälter mit Skalierung (Gewicht und Tassenanzahl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Nachteile:'''&lt;br /&gt;
**Keine stufenlose Mahlgradverstellung (Die Rasterung ist aber feiner als beim Vorgänger: 40 statt 24 Stufen)&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter aus Kunststoff&lt;br /&gt;
**Siebträgergabeln filigran/billig (Plastik)&lt;br /&gt;
**Eine kleine Menge Mahlgut rutscht manchmal nach dem Mahlen aus der Mühle nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur und Wartungsanleitungen ==&lt;br /&gt;
Das Mahlwerk lässt sich leicht ohne Werkzeug öffnen und reinigen. pdf-Kurzanleitung hierzu: siehe Weblinks unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede in den Produktionsserien (Modelljahre)==&lt;br /&gt;
*Unterschiede zur [[Graef CM80]] (Vorgängermodell; Grundkonzept, Zubehör &amp;amp; Verpackung sind identisch) sind:&lt;br /&gt;
**Es gibt eine feinere Mahlgradabstufung. (40 statt 24 Stufen)&lt;br /&gt;
**Der Bohnenbehälter ist größer. (350g statt 250g)&lt;br /&gt;
**Der Deckel des Bohnenbehälters ist jetzt aus schwarzem Kunststoff.&lt;br /&gt;
**Der Auswurfschacht wurde geändert/überarbeitet. (siehe Detailbilder)&lt;br /&gt;
**Es gibt hier einen Antistatik-Einsatz. (Ein Vergleichstest steht aus...?)&lt;br /&gt;
**Die Voreinstellung des Mahlwerkes ohne Zusatzmaterial möglich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Modifikationen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im Handbuch ist die Rede von einer &amp;quot;Feineinstellung des oberen Mahlwerks&amp;quot;. (pdf-Kurzanleitung: siehe Weblinks unten) Entnimmt man das obere Mahlwerk und entfernt daran 2 kleine Schrauben, so lässt es sich (lt. Handbuch bitte nicht mehr als 2-3 Stellen) nach links (feiner) und rechts (gröber) voreinstellen. Die Bestellung zusätzlicher &amp;quot;Unterlegscheiben&amp;quot; beim Kundendienst, wie es beim Vorgänger [[Graef CM80]] hierfür notwendig war, entfällt offenbar bei der CM800.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der größere Siebträgerhalter lässt sich bequem aufbewahren, indem man ihn einfach unterhalb des Bohnenbehälters an die Mühle steckt. (siehe Detailbilder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Herstellerseite: [http://haushalt.graef.de/programm/kaffeemuehle/Kaffeemuehle-CM-800 Graef CM800]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bedienungsanleitung: [http://haushalt.graef.de/download/Kaffeemuehle-CM-800/file/464 pdf-Anleitung]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurzanleitung-Feineinstellung: [http://haushalt.graef.de/download/Kaffeemuehle-CM-800/file/307 pdf-Anleitung]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurzanleitung-Mahlwerk: [http://haushalt.graef.de/download/Kaffeemuehle-CM-800/file/308 pdf-Anleitung]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Graef_CM800&amp;diff=25072</id>
		<title>Graef CM800</title>
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		<updated>2015-10-14T19:21:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Muehle&lt;br /&gt;
|BILD = Graef_CM800.jpg&lt;br /&gt;
|BILDUNTERSCHRIFT = Graef CM800&lt;br /&gt;
|NAME = CM800&lt;br /&gt;
|HERSTELLER = Graef&lt;br /&gt;
|VARIANTEN = Nachfolger der [[Graef CM80]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ZEITRAUM = 2013 bis heute&lt;br /&gt;
|NEUPREIS = ca. 130&lt;br /&gt;
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|BESCHREIBUNG = Preiswerter, konischer Direktmahler für den Haushaltsgebrauch&lt;br /&gt;
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|LEISTUNG = 128&lt;br /&gt;
|STROM-VOLT = 230&lt;br /&gt;
|GEHAEUSE = Aluminium-Druckguss&lt;br /&gt;
|MASSE = 135x397x230&lt;br /&gt;
|GEWICHT = 2,63&lt;br /&gt;
|BOHNENBEHAELTERMAT = Kunststoff &lt;br /&gt;
|FASSUNGSVERMOEGEN-GRAMM = 350&lt;br /&gt;
|MAHLGERAEUSCH-DB = &lt;br /&gt;
|DOSIERER = nein&lt;br /&gt;
|DIREKTMAHLER-ST = ja (2 Halterungen werden mitgeliefert)&lt;br /&gt;
|TIMER = nein&lt;br /&gt;
|BOHNENBEHAELTERABNEHMBAR = ja, verschließbar&lt;br /&gt;
|AUTO-NACHMAHLEN = nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Bilder und Erfahrungsberichte ==&lt;br /&gt;
'''[[Bilder_Graef_CM800| Detailbilder zur {{PAGENAME}}]]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''[http://haushalt.graef.de/pdf/datenblatt/Kaffeemuehle-CM-800 Datenblatt des Herstellers zur CM800]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile ==&lt;br /&gt;
*'''Vorteile:'''&lt;br /&gt;
**Preiswert&lt;br /&gt;
**Gutes, lockeres, klumpenfreies Mahlergebnis&lt;br /&gt;
**Relativ leise&lt;br /&gt;
**Geringes Totvolumen&lt;br /&gt;
**Sehr leichte, werkzeuglose Reinigung&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter kann auch im gefüllten Zustand abgenommen werden (verschließbar)&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter getönt und für Haushaltsgebrauch richtig dimensioniert&lt;br /&gt;
**Gummimatte abnehmbar und über Spüle reinigbar&lt;br /&gt;
**Zwei abnehmbare Siebträgergabeln (ca. 60mm und ca. 70mm, die kleinere hält auch den Mahlgutbehälter)&lt;br /&gt;
**Die größere Siebträgergabel lässt sich zur Aufbewahrung gut unter den Bohnenbehälter anstecken (siehe Detailbilde)&lt;br /&gt;
**Solide einrastende Schalter&lt;br /&gt;
**Durch seitlichen Schalter auch dauerhaft auf Stellung ''&amp;quot;On&amp;quot;'' statt ''&amp;quot;Auto&amp;quot;'' stellbar, daher auch über einen Fototimer betreibbar&lt;br /&gt;
**Mahlgutbehälter mit Skalierung (Gewicht und Tassenanzahl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Nachteile:'''&lt;br /&gt;
**Keine stufenlose Mahlgradverstellung (Rasterung feiner als beim Vorgänger: 40 statt 24 Stufen)&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter aus Kunststoff&lt;br /&gt;
**Siebträgergabeln filigran/billig (Plastik)&lt;br /&gt;
**Eine kleine Menge Mahlgut rutscht manchmal nach dem Mahlen aus der Mühle nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur und Wartungsanleitungen ==&lt;br /&gt;
Das Mahlwerk lässt sich leicht ohne Werkzeug öffnen und Reinigen. pdf-Kurzanleitung hierzu siehe Weblinks unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede in den Produktionsserien (Modelljahre)==&lt;br /&gt;
*Unterschiede zur [[Graef CM80]] (Vorgängermodell; Grundkonzept, Zubehör &amp;amp; Verpackung sind identisch) sind:&lt;br /&gt;
**Es gibt eine feinere Mahlgradabstufung. (40 statt 24 Stufen)&lt;br /&gt;
**Der Bohnenbehälter ist größer. (350g statt 250g)&lt;br /&gt;
**Der Deckel des Bohnenbehälters ist jetzt aus schwarzem Kunststoff.&lt;br /&gt;
**Der Auswurfschacht wurde geändert/überarbeitet (siehe Detailbilder)&lt;br /&gt;
**Antistatik-Einsatz (Ein Vergleichstest steht aus...?)&lt;br /&gt;
**Voreinstellung des Mahlwerkes ohne Zusatzmaterial möglich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Modifikationen ==&lt;br /&gt;
Im Handbuch ist die Rede von einer &amp;quot;Feineinstellung des oberen Mahlwerks&amp;quot;. (pdf-Kurzanleitung siehe Weblinks unten) Entnimmt man das obere Mahlwerk und entfernt daran 2 kleine Schrauben, so lässt es sich (lt. Handbuch bitte nicht mehr als 2-3 Stellen) nach links (feiner) und rechts (gröber) voreinstellen. Die Bestellung zusätzlicher &amp;quot;Unterlegscheiben&amp;quot; beim Kundendienst, wie es beim Vorgänger [[Graef CM80]] hierfür notwendig war, entfällt offenbar bei der CM800.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der größere Siebträgerhalter lässt sich bequem aufbewahren, indem man ihn einfach unterhalb des Bohnenbehälters an die Mühle steckt. (siehe Detailbilder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Herstellerseite: [http://haushalt.graef.de/programm/kaffeemuehle/Kaffeemuehle-CM-800 Graef CM800]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bedienungsanleitung: [http://haushalt.graef.de/download/Kaffeemuehle-CM-800/file/464 pdf-Anleitung]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurzanleitung-Feineinstellung: [http://haushalt.graef.de/download/Kaffeemuehle-CM-800/file/307 pdf-Anleitung]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurzanleitung-Mahlwerk: [http://haushalt.graef.de/download/Kaffeemuehle-CM-800/file/308 pdf-Anleitung]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Bilder_Graef_CM800&amp;diff=25071</id>
		<title>Bilder Graef CM800</title>
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		<updated>2015-10-14T19:17:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Auswurf.jpg | 550px | Blick von unten in den überarbeiteten Auswurfschacht]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Blick von unten in den überarbeiteten Auswurfschacht&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Behaelter.jpg | 550px | Mahlgutbehälter mit Skala]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Mahlgutbehälter mit Skala&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Clip-1.jpg | 550px | Siebträgerhalter zur Aufbewahrung anstecken]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Siebträgerhalter zur Aufbewahrung anstecken&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Clip-2.jpg | 550px | Siebträgerhalter zur Aufbewahrung angesteckt]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Siebträgerhalter zur Aufbewahrung angesteckt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Mahlgrad.jpg | 550px | überarbeitete Mahlgradeinstellung: jetzt mit 40 Stufen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;überarbeitete Mahlgradeinstellung: jetzt mit 40 Stufen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Schalter.jpg | 550px | Netzschalter]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Netzchalter&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Verschluss.jpg | 550px | Bohnenbehälter-Verschluss]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Bohnenbehälter-Verschluss&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Graef_CM800|Zurück zum Artikel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Graef_CM800_(Bilder)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Graef_CM800&amp;diff=25070</id>
		<title>Graef CM800</title>
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		<updated>2015-10-14T19:16:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: /* Weitere Bilder und Erfahrungsberichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Muehle&lt;br /&gt;
|BILD = Graef_CM800.jpg&lt;br /&gt;
|BILDUNTERSCHRIFT = Graef CM800&lt;br /&gt;
|NAME = CM800&lt;br /&gt;
|HERSTELLER = Graef&lt;br /&gt;
|VARIANTEN = Nachfolger der [[Graef CM80]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ZEITRAUM = &lt;br /&gt;
|NEUPREIS = ca. 130&lt;br /&gt;
|GEBRAUCHTPREIS = &lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Preiswerter, konischer Direktmahler für den Haushaltsgebrauch&lt;br /&gt;
|VERARBEITUNG = gut&lt;br /&gt;
|EINSATZBEREICH = Haushalt&lt;br /&gt;
|MAHLERGEBNIS_ESPRESSO = 3&lt;br /&gt;
|MAHLERGEBNIS_FRENCH-PRESS = 3&lt;br /&gt;
|MAHLERGEBNIS_FILTERKAFFEE = 3&lt;br /&gt;
|MAHLWERKART = konisch&lt;br /&gt;
|MAHLLEISTUNG = Einersiebmenge in ca. 8 Sekunden&lt;br /&gt;
|STUFEN = 40&lt;br /&gt;
|MAHLSCHEIBENDURCHMESSER = &lt;br /&gt;
|MOTORTYP-RPM = &lt;br /&gt;
|LEISTUNG = &lt;br /&gt;
|STROM-VOLT = 230&lt;br /&gt;
|GEHAEUSE = Aluminium-Druckguss&lt;br /&gt;
|MASSE = 135x397x230&lt;br /&gt;
|GEWICHT = 2,63&lt;br /&gt;
|BOHNENBEHAELTERMAT = Kunststoff &lt;br /&gt;
|FASSUNGSVERMOEGEN-GRAMM = 350&lt;br /&gt;
|MAHLGERAEUSCH-DB = &lt;br /&gt;
|DOSIERER = nein&lt;br /&gt;
|DIREKTMAHLER-ST = ja (2 Halterungen werden mitgeliefert)&lt;br /&gt;
|TIMER = nein&lt;br /&gt;
|BOHNENBEHAELTERABNEHMBAR = ja, verschließbar&lt;br /&gt;
|AUTO-NACHMAHLEN = nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Bilder und Erfahrungsberichte ==&lt;br /&gt;
'''[[Bilder_Graef_CM800| Detailbilder zur {{PAGENAME}}]]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''[http://haushalt.graef.de/pdf/datenblatt/Kaffeemuehle-CM-800 Datenblatt des Herstellers zur CM800]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile ==&lt;br /&gt;
*'''Vorteile:'''&lt;br /&gt;
**Preiswert&lt;br /&gt;
**Gutes, lockeres, klumpenfreies Mahlergebnis&lt;br /&gt;
**Relativ leise&lt;br /&gt;
**Geringes Totvolumen&lt;br /&gt;
**Sehr leichte, werkzeuglose Reinigung&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter kann auch im gefüllten Zustand abgenommen werden (verschließbar)&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter getönt und für Haushaltsgebrauch richtig dimensioniert&lt;br /&gt;
**Gummimatte abnehmbar und über Spüle reinigbar&lt;br /&gt;
**Zwei abnehmbare Siebträgergabeln (ca. 60mm und ca. 70mm, die kleinere hält auch den Mahlgutbehälter)&lt;br /&gt;
**Die größere Siebträgergabel lässt sich zur Aufbewahrung gut unter den Bohnenbehälter anstecken&lt;br /&gt;
**Solide einrastende Schalter&lt;br /&gt;
**Durch seitlichen Schalter auch dauerhaft auf Stellung ''&amp;quot;On&amp;quot;'' statt ''&amp;quot;Auto&amp;quot;'' stellbar, daher auch über einen Fototimer betreibbar&lt;br /&gt;
**Mahlgutbehälter mit Skalierung (Gewicht und Tassenanzahl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Nachteile:'''&lt;br /&gt;
**Keine stufenlose Mahlgradverstellung (Rasterung feiner als beim Vorgänger: 40 statt 24 Stufen)&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter aus Kunststoff&lt;br /&gt;
**Siebträgergabeln filigran/billig (Plastik)&lt;br /&gt;
**Eine kleine Menge Mahlgut rutscht manchmal nach dem Mahlen aus der Mühle nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur und Wartungsanleitungen ==&lt;br /&gt;
Das Mahlwerk lässt sich leicht ohne Werkzeug öffnen und Reinigen. pdf-Kurzanleitung hierzu siehe Weblinks unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede in den Produktionsserien (Modelljahre)==&lt;br /&gt;
*Unterschiede zur [[Graef CM80]] (Vorgängermodell; Grundkonzept, Zubehör &amp;amp; Verpackung sind identisch) sind:&lt;br /&gt;
**Es gibt eine feinere Mahlgradabstufung. (40 statt 24 Stufen)&lt;br /&gt;
**Der Bohnenbehälter ist größer. (350g statt 250g)&lt;br /&gt;
**Der Deckel des Bohnenbehälters ist jetzt aus schwarzem Kunststoff.&lt;br /&gt;
**Der Auswurfschacht wurde geändert/überarbeitet&lt;br /&gt;
**Antistatik-Einsatz (Ein Vergleichstest steht aus...?)&lt;br /&gt;
**Voreinstellung des Mahlwerkes ohne Zusatzmaterial möglich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Modifikationen ==&lt;br /&gt;
Im Handbuch ist die Rede von einer &amp;quot;Feineinstellung des oberen Mahlwerks&amp;quot;. (pdf-Kurzanleitung siehe Weblinks unten) Entnimmt man das obere Mahlwerk und entfernt daran 2 kleine Schrauben, so lässt es sich (lt. Handbuch bitte nicht mehr als 2-3 Stellen) nach links (feiner) und rechts (gröber) voreinstellen. Die Bestellung zusätzlicher &amp;quot;Unterlegscheiben&amp;quot; beim Kundendienst, wie es beim Vorgänger [[Graef CM80]] hierfür notwendig war, entfällt offenbar bei der CM800.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der größere Siebträgerhalter lässt sich bequem aufbewahren, indem man ihn einfach unterhalb des Bohnenbehälters an die Mühle steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Herstellerseite: [http://haushalt.graef.de/programm/kaffeemuehle/Kaffeemuehle-CM-800 Graef CM800]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bedienungsanleitung: [http://haushalt.graef.de/download/Kaffeemuehle-CM-800/file/464 pdf-Anleitung]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurzanleitung-Feineinstellung: [http://haushalt.graef.de/download/Kaffeemuehle-CM-800/file/307 pdf-Anleitung]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurzanleitung-Mahlwerk: [http://haushalt.graef.de/download/Kaffeemuehle-CM-800/file/308 pdf-Anleitung]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Copyright-Status: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle: ==&lt;br /&gt;
selbst erstellt&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Copyright-Status: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle: ==&lt;br /&gt;
selbst erstellt&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Copyright-Status: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle: ==&lt;br /&gt;
selbst erstellt&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Copyright-Status: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle: ==&lt;br /&gt;
selbst erstellt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
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		<title>Bilder Graef CM800</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Auswurf.jpg | 550px | Blick von unten in den überarbeiteten Auswurfschacht]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Blick von unten in den überarbeiteten Auswurfschacht&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Behaelter.jpg | 550px | Mahlgutbehälter mit Skala]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Mahlgutbehälter mit Skala&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Clip-1.jpg | 550px | Siebträgerhalter zur Aufbewahrung anstecken]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Siebträgerhalter zur Aufbewahrung anstecken&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Clip-2.jpg | 550px | Siebträgerhalter zur Aufbewahrung angesteckt]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Siebträgerhalter zur Aufbewahrung angesteckt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Mahlgrad.jpg | 550px | überarbeitete Mahlgradeinstellung: jetzt mit 40 Stufen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;überarbeitete Mahlgradeinstellung: jetzt mit 40 Stufen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Schalter.jpg | 550px | Schalter]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Schalter&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Verschluss.jpg | 550px | Bohnenbehälter-Verschluss]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Bohnenbehälter-Verschluss&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Graef_CM800|Zurück zum Artikel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Graef_CM800_(Bilder)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Copyright-Status: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle: ==&lt;br /&gt;
selbst erstellt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
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		<updated>2015-10-14T19:10:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Copyright-Status: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle: ==&lt;br /&gt;
selbst erstellt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
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		<updated>2015-10-14T19:09:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Copyright-Status: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle: ==&lt;br /&gt;
selbst erstellt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
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		<title>Datei:Behaelter.jpg</title>
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		<updated>2015-10-14T19:08:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Copyright-Status: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle: ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Bilder_Graef_CM800&amp;diff=25060</id>
		<title>Bilder Graef CM800</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Bilder_Graef_CM800&amp;diff=25060"/>
		<updated>2015-10-14T19:08:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Auswurf.jpg | 550px | Blick von unten in den überarbeiteten Auswurfschacht]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Blick von unten in den überarbeiteten Auswurfschacht&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Behaelter.jpg | 550px | Mahlgutbehälter mit Skala]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Mahlgutbehälter mit Skala&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Clip-1.jpg | 550px | Siebträgerhalter zur Aufbewahrung anstecken]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Siebträgerhalter zur Aufbewahrung anstecken&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Clip-2.jpg | 550px | Siebträgerhalter zur Aufbewahrung angesteckt]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Siebträgerhalter zur Aufbewahrung angesteckt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Mahlgrad.jpg | 550px | überarbeitete Mahlgradeinstellung: Jetzt 40 Stufen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;überarbeitete Mahlgradeinstellung: Jetzt 40 Stufen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Schalter.jpg | 550px | Schalter]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Schalter&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Verschluss.jpg | 550px | Bohnenbehälter-Verschluss]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Bohnenbehälter-Verschluss&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Graef_CM800|Zurück zum Artikel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Graef_CM800_(Bilder)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Datei:Auswurf.jpg&amp;diff=25059</id>
		<title>Datei:Auswurf.jpg</title>
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		<updated>2015-10-14T19:06:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Copyright-Status: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle: ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Bilder_Graef_CM800&amp;diff=25058</id>
		<title>Bilder Graef CM800</title>
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		<updated>2015-10-14T19:06:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: neu erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Auswurf.jpg | 550px | überarbeiteter Auswurfschacht]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;überarbeiteter Auswurfschacht&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Behaelter.jpg | 550px | Mahlgutbehälter mit Skala]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Mahlgutbehälter mit Skala&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Clip-1.jpg | 550px | Siebträgerhalter zur Aufbewahrung anstecken]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Siebträgerhalter zur Aufbewahrung anstecken&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Clip-2.jpg | 550px | Siebträgerhalter zur Aufbewahrung angesteckt]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Siebträgerhalter zur Aufbewahrung angesteckt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Mahlgrad.jpg | 550px | überarbeitete Mahlgradeinstellung: Jetzt 40 Stufen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;überarbeitete Mahlgradeinstellung: Jetzt 40 Stufen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Schalter.jpg | 550px | Schalter]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Schalter&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Verschluss.jpg | 550px | Bohnenbehälter-Verschluss]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Bohnenbehälter-Verschluss&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Graef_CM800|Zurück zum Artikel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Graef_CM800_(Bilder)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Graef_CM800&amp;diff=25057</id>
		<title>Graef CM800</title>
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		<updated>2015-10-14T18:59:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: Mahlgutqualität&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Muehle&lt;br /&gt;
|BILD = Graef_CM800.jpg&lt;br /&gt;
|BILDUNTERSCHRIFT = Graef CM800&lt;br /&gt;
|NAME = CM800&lt;br /&gt;
|HERSTELLER = Graef&lt;br /&gt;
|VARIANTEN = Nachfolger der [[Graef CM80]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ZEITRAUM = &lt;br /&gt;
|NEUPREIS = ca. 130&lt;br /&gt;
|GEBRAUCHTPREIS = &lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Preiswerter, konischer Direktmahler für den Haushaltsgebrauch&lt;br /&gt;
|VERARBEITUNG = gut&lt;br /&gt;
|EINSATZBEREICH = Haushalt&lt;br /&gt;
|MAHLERGEBNIS_ESPRESSO = 3&lt;br /&gt;
|MAHLERGEBNIS_FRENCH-PRESS = 3&lt;br /&gt;
|MAHLERGEBNIS_FILTERKAFFEE = 3&lt;br /&gt;
|MAHLWERKART = konisch&lt;br /&gt;
|MAHLLEISTUNG = Einersiebmenge in ca. 8 Sekunden&lt;br /&gt;
|STUFEN = 40&lt;br /&gt;
|MAHLSCHEIBENDURCHMESSER = &lt;br /&gt;
|MOTORTYP-RPM = &lt;br /&gt;
|LEISTUNG = &lt;br /&gt;
|STROM-VOLT = 230&lt;br /&gt;
|GEHAEUSE = Aluminium-Druckguss&lt;br /&gt;
|MASSE = 135x397x230&lt;br /&gt;
|GEWICHT = 2,63&lt;br /&gt;
|BOHNENBEHAELTERMAT = Kunststoff &lt;br /&gt;
|FASSUNGSVERMOEGEN-GRAMM = 350&lt;br /&gt;
|MAHLGERAEUSCH-DB = &lt;br /&gt;
|DOSIERER = nein&lt;br /&gt;
|DIREKTMAHLER-ST = ja (2 Halterungen werden mitgeliefert)&lt;br /&gt;
|TIMER = nein&lt;br /&gt;
|BOHNENBEHAELTERABNEHMBAR = ja, verschließbar&lt;br /&gt;
|AUTO-NACHMAHLEN = nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Bilder und Erfahrungsberichte ==&lt;br /&gt;
'''[[Bilder_Graef_CM800| Detailbilder zur {{PAGENAME}}]]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''[http://haushalt.graef.de/pdf/datenblatt/Kaffeemuehle-CM-800 Datenblatt des Herstellers]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile ==&lt;br /&gt;
*'''Vorteile:'''&lt;br /&gt;
**Preiswert&lt;br /&gt;
**Gutes, lockeres, klumpenfreies Mahlergebnis&lt;br /&gt;
**Relativ leise&lt;br /&gt;
**Geringes Totvolumen&lt;br /&gt;
**Sehr leichte, werkzeuglose Reinigung&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter kann auch im gefüllten Zustand abgenommen werden (verschließbar)&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter getönt und für Haushaltsgebrauch richtig dimensioniert&lt;br /&gt;
**Gummimatte abnehmbar und über Spüle reinigbar&lt;br /&gt;
**Zwei abnehmbare Siebträgergabeln (ca. 60mm und ca. 70mm, die kleinere hält auch den Mahlgutbehälter)&lt;br /&gt;
**Die größere Siebträgergabel lässt sich zur Aufbewahrung gut unter den Bohnenbehälter anstecken&lt;br /&gt;
**Solide einrastende Schalter&lt;br /&gt;
**Durch seitlichen Schalter auch dauerhaft auf Stellung ''&amp;quot;On&amp;quot;'' statt ''&amp;quot;Auto&amp;quot;'' stellbar, daher auch über einen Fototimer betreibbar&lt;br /&gt;
**Mahlgutbehälter mit Skalierung (Gewicht und Tassenanzahl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Nachteile:'''&lt;br /&gt;
**Keine stufenlose Mahlgradverstellung (Rasterung feiner als beim Vorgänger: 40 statt 24 Stufen)&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter aus Kunststoff&lt;br /&gt;
**Siebträgergabeln filigran/billig (Plastik)&lt;br /&gt;
**Eine kleine Menge Mahlgut rutscht manchmal nach dem Mahlen aus der Mühle nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur und Wartungsanleitungen ==&lt;br /&gt;
Das Mahlwerk lässt sich leicht ohne Werkzeug öffnen und Reinigen. pdf-Kurzanleitung hierzu siehe Weblinks unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede in den Produktionsserien (Modelljahre)==&lt;br /&gt;
*Unterschiede zur [[Graef CM80]] (Vorgängermodell; Grundkonzept, Zubehör &amp;amp; Verpackung sind identisch) sind:&lt;br /&gt;
**Es gibt eine feinere Mahlgradabstufung. (40 statt 24 Stufen)&lt;br /&gt;
**Der Bohnenbehälter ist größer. (350g statt 250g)&lt;br /&gt;
**Der Deckel des Bohnenbehälters ist jetzt aus schwarzem Kunststoff.&lt;br /&gt;
**Der Auswurfschacht wurde geändert/überarbeitet&lt;br /&gt;
**Antistatik-Einsatz (Ein Vergleichstest steht aus...?)&lt;br /&gt;
**Voreinstellung des Mahlwerkes ohne Zusatzmaterial möglich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Modifikationen ==&lt;br /&gt;
Im Handbuch ist die Rede von einer &amp;quot;Feineinstellung des oberen Mahlwerks&amp;quot;. (pdf-Kurzanleitung siehe Weblinks unten) Entnimmt man das obere Mahlwerk und entfernt daran 2 kleine Schrauben, so lässt es sich (lt. Handbuch bitte nicht mehr als 2-3 Stellen) nach links (feiner) und rechts (gröber) voreinstellen. Die Bestellung zusätzlicher &amp;quot;Unterlegscheiben&amp;quot; beim Kundendienst, wie es beim Vorgänger [[Graef CM80]] hierfür notwendig war, entfällt offenbar bei der CM800.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der größere Siebträgerhalter lässt sich bequem aufbewahren, indem man ihn einfach unterhalb des Bohnenbehälters an die Mühle steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Herstellerseite: [http://haushalt.graef.de/programm/kaffeemuehle/Kaffeemuehle-CM-800 Graef CM800]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bedienungsanleitung: [http://haushalt.graef.de/download/Kaffeemuehle-CM-800/file/464 pdf-Anleitung]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurzanleitung-Feineinstellung: [http://haushalt.graef.de/download/Kaffeemuehle-CM-800/file/307 pdf-Anleitung]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurzanleitung-Mahlwerk: [http://haushalt.graef.de/download/Kaffeemuehle-CM-800/file/308 pdf-Anleitung]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Graef_CM800&amp;diff=25056</id>
		<title>Graef CM800</title>
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		<updated>2015-10-14T18:58:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: Bilderlink ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Muehle&lt;br /&gt;
|BILD = Graef_CM800.jpg&lt;br /&gt;
|BILDUNTERSCHRIFT = Graef CM800&lt;br /&gt;
|NAME = CM800&lt;br /&gt;
|HERSTELLER = Graef&lt;br /&gt;
|VARIANTEN = Nachfolger der [[Graef CM80]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ZEITRAUM = &lt;br /&gt;
|NEUPREIS = ca. 130&lt;br /&gt;
|GEBRAUCHTPREIS = &lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Preiswerter, konischer Direktmahler für den Haushaltsgebrauch&lt;br /&gt;
|VERARBEITUNG = gut&lt;br /&gt;
|EINSATZBEREICH = Haushalt&lt;br /&gt;
|MAHLERGEBNIS_ESPRESSO = &lt;br /&gt;
|MAHLERGEBNIS_FRENCH-PRESS =&lt;br /&gt;
|MAHLERGEBNIS_FILTERKAFFEE = &lt;br /&gt;
|MAHLWERKART = konisch&lt;br /&gt;
|MAHLLEISTUNG = Einersiebmenge in ca. 8 Sekunden&lt;br /&gt;
|STUFEN = 40&lt;br /&gt;
|MAHLSCHEIBENDURCHMESSER = &lt;br /&gt;
|MOTORTYP-RPM = &lt;br /&gt;
|LEISTUNG = &lt;br /&gt;
|STROM-VOLT = 230&lt;br /&gt;
|GEHAEUSE = Aluminium-Druckguss&lt;br /&gt;
|MASSE = 135x397x230&lt;br /&gt;
|GEWICHT = 2,63&lt;br /&gt;
|BOHNENBEHAELTERMAT = Kunststoff &lt;br /&gt;
|FASSUNGSVERMOEGEN-GRAMM = 350&lt;br /&gt;
|MAHLGERAEUSCH-DB = &lt;br /&gt;
|DOSIERER = nein&lt;br /&gt;
|DIREKTMAHLER-ST = ja (2 Halterungen werden mitgeliefert)&lt;br /&gt;
|TIMER = nein&lt;br /&gt;
|BOHNENBEHAELTERABNEHMBAR = ja, verschließbar&lt;br /&gt;
|AUTO-NACHMAHLEN = nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Bilder und Erfahrungsberichte ==&lt;br /&gt;
'''[[Bilder_Graef_CM800| Detailbilder zur {{PAGENAME}}]]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''[http://haushalt.graef.de/pdf/datenblatt/Kaffeemuehle-CM-800 Datenblatt des Herstellers]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile ==&lt;br /&gt;
*'''Vorteile:'''&lt;br /&gt;
**Preiswert&lt;br /&gt;
**Gutes, lockeres, klumpenfreies Mahlergebnis&lt;br /&gt;
**Relativ leise&lt;br /&gt;
**Geringes Totvolumen&lt;br /&gt;
**Sehr leichte, werkzeuglose Reinigung&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter kann auch im gefüllten Zustand abgenommen werden (verschließbar)&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter getönt und für Haushaltsgebrauch richtig dimensioniert&lt;br /&gt;
**Gummimatte abnehmbar und über Spüle reinigbar&lt;br /&gt;
**Zwei abnehmbare Siebträgergabeln (ca. 60mm und ca. 70mm, die kleinere hält auch den Mahlgutbehälter)&lt;br /&gt;
**Die größere Siebträgergabel lässt sich zur Aufbewahrung gut unter den Bohnenbehälter anstecken&lt;br /&gt;
**Solide einrastende Schalter&lt;br /&gt;
**Durch seitlichen Schalter auch dauerhaft auf Stellung ''&amp;quot;On&amp;quot;'' statt ''&amp;quot;Auto&amp;quot;'' stellbar, daher auch über einen Fototimer betreibbar&lt;br /&gt;
**Mahlgutbehälter mit Skalierung (Gewicht und Tassenanzahl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Nachteile:'''&lt;br /&gt;
**Keine stufenlose Mahlgradverstellung (Rasterung feiner als beim Vorgänger: 40 statt 24 Stufen)&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter aus Kunststoff&lt;br /&gt;
**Siebträgergabeln filigran/billig (Plastik)&lt;br /&gt;
**Eine kleine Menge Mahlgut rutscht manchmal nach dem Mahlen aus der Mühle nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur und Wartungsanleitungen ==&lt;br /&gt;
Das Mahlwerk lässt sich leicht ohne Werkzeug öffnen und Reinigen. pdf-Kurzanleitung hierzu siehe Weblinks unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede in den Produktionsserien (Modelljahre)==&lt;br /&gt;
*Unterschiede zur [[Graef CM80]] (Vorgängermodell; Grundkonzept, Zubehör &amp;amp; Verpackung sind identisch) sind:&lt;br /&gt;
**Es gibt eine feinere Mahlgradabstufung. (40 statt 24 Stufen)&lt;br /&gt;
**Der Bohnenbehälter ist größer. (350g statt 250g)&lt;br /&gt;
**Der Deckel des Bohnenbehälters ist jetzt aus schwarzem Kunststoff.&lt;br /&gt;
**Der Auswurfschacht wurde geändert/überarbeitet&lt;br /&gt;
**Antistatik-Einsatz (Ein Vergleichstest steht aus...?)&lt;br /&gt;
**Voreinstellung des Mahlwerkes ohne Zusatzmaterial möglich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Modifikationen ==&lt;br /&gt;
Im Handbuch ist die Rede von einer &amp;quot;Feineinstellung des oberen Mahlwerks&amp;quot;. (pdf-Kurzanleitung siehe Weblinks unten) Entnimmt man das obere Mahlwerk und entfernt daran 2 kleine Schrauben, so lässt es sich (lt. Handbuch bitte nicht mehr als 2-3 Stellen) nach links (feiner) und rechts (gröber) voreinstellen. Die Bestellung zusätzlicher &amp;quot;Unterlegscheiben&amp;quot; beim Kundendienst, wie es beim Vorgänger [[Graef CM80]] hierfür notwendig war, entfällt offenbar bei der CM800.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der größere Siebträgerhalter lässt sich bequem aufbewahren, indem man ihn einfach unterhalb des Bohnenbehälters an die Mühle steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Herstellerseite: [http://haushalt.graef.de/programm/kaffeemuehle/Kaffeemuehle-CM-800 Graef CM800]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bedienungsanleitung: [http://haushalt.graef.de/download/Kaffeemuehle-CM-800/file/464 pdf-Anleitung]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurzanleitung-Feineinstellung: [http://haushalt.graef.de/download/Kaffeemuehle-CM-800/file/307 pdf-Anleitung]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurzanleitung-Mahlwerk: [http://haushalt.graef.de/download/Kaffeemuehle-CM-800/file/308 pdf-Anleitung]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Datei:Graef_CM800.jpg&amp;diff=25055</id>
		<title>Datei:Graef CM800.jpg</title>
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		<updated>2015-10-14T18:49:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Copyright-Status: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle: ==&lt;br /&gt;
selbst erstellt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
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		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Graef_CM800&amp;diff=25054</id>
		<title>Graef CM800</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Graef_CM800&amp;diff=25054"/>
		<updated>2015-10-14T18:48:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: neuer Artikel&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Muehle&lt;br /&gt;
|BILD = Graef_CM800.jpg&lt;br /&gt;
|BILDUNTERSCHRIFT = Graef CM800&lt;br /&gt;
|NAME = CM800&lt;br /&gt;
|HERSTELLER = Graef&lt;br /&gt;
|VARIANTEN = Nachfolger der [[Graef CM80]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ZEITRAUM = &lt;br /&gt;
|NEUPREIS = ca. 130&lt;br /&gt;
|GEBRAUCHTPREIS = &lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Preiswerter, konischer Direktmahler für den Haushaltsgebrauch&lt;br /&gt;
|VERARBEITUNG = gut&lt;br /&gt;
|EINSATZBEREICH = Haushalt&lt;br /&gt;
|MAHLERGEBNIS_ESPRESSO = &lt;br /&gt;
|MAHLERGEBNIS_FRENCH-PRESS =&lt;br /&gt;
|MAHLERGEBNIS_FILTERKAFFEE = &lt;br /&gt;
|MAHLWERKART = konisch&lt;br /&gt;
|MAHLLEISTUNG = Einersiebmenge in ca. 8 Sekunden&lt;br /&gt;
|STUFEN = 40&lt;br /&gt;
|MAHLSCHEIBENDURCHMESSER = &lt;br /&gt;
|MOTORTYP-RPM = &lt;br /&gt;
|LEISTUNG = &lt;br /&gt;
|STROM-VOLT = 230&lt;br /&gt;
|GEHAEUSE = Aluminium-Druckguss&lt;br /&gt;
|MASSE = 135x397x230&lt;br /&gt;
|GEWICHT = 2,63&lt;br /&gt;
|BOHNENBEHAELTERMAT = Kunststoff &lt;br /&gt;
|FASSUNGSVERMOEGEN-GRAMM = 350&lt;br /&gt;
|MAHLGERAEUSCH-DB = &lt;br /&gt;
|DOSIERER = nein&lt;br /&gt;
|DIREKTMAHLER-ST = ja (2 Halterungen werden mitgeliefert)&lt;br /&gt;
|TIMER = nein&lt;br /&gt;
|BOHNENBEHAELTERABNEHMBAR = ja, verschließbar&lt;br /&gt;
|AUTO-NACHMAHLEN = nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Bilder und Erfahrungsberichte ==&lt;br /&gt;
'''[http://haushalt.graef.de/pdf/datenblatt/Kaffeemuehle-CM-800 Datenblatt des Herstellers]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile ==&lt;br /&gt;
*'''Vorteile:'''&lt;br /&gt;
**Preiswert&lt;br /&gt;
**Gutes, lockeres, klumpenfreies Mahlergebnis&lt;br /&gt;
**Relativ leise&lt;br /&gt;
**Geringes Totvolumen&lt;br /&gt;
**Sehr leichte, werkzeuglose Reinigung&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter kann auch im gefüllten Zustand abgenommen werden (verschließbar)&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter getönt und für Haushaltsgebrauch richtig dimensioniert&lt;br /&gt;
**Gummimatte abnehmbar und über Spüle reinigbar&lt;br /&gt;
**Zwei abnehmbare Siebträgergabeln (ca. 60mm und ca. 70mm, die kleinere hält auch den Mahlgutbehälter)&lt;br /&gt;
**Die größere Siebträgergabel lässt sich zur Aufbewahrung gut unter den Bohnenbehälter anstecken&lt;br /&gt;
**Solide einrastende Schalter&lt;br /&gt;
**Durch seitlichen Schalter auch dauerhaft auf Stellung ''&amp;quot;On&amp;quot;'' statt ''&amp;quot;Auto&amp;quot;'' stellbar, daher auch über einen Fototimer betreibbar&lt;br /&gt;
**Mahlgutbehälter mit Skalierung (Gewicht und Tassenanzahl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Nachteile:'''&lt;br /&gt;
**Keine stufenlose Mahlgradverstellung (Rasterung feiner als beim Vorgänger: 40 statt 24 Stufen)&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter aus Kunststoff&lt;br /&gt;
**Siebträgergabeln filigran/billig (Plastik)&lt;br /&gt;
**Eine kleine Menge Mahlgut rutscht manchmal nach dem Mahlen aus der Mühle nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur und Wartungsanleitungen ==&lt;br /&gt;
Das Mahlwerk lässt sich leicht ohne Werkzeug öffnen und Reinigen. pdf-Kurzanleitung hierzu siehe Weblinks unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede in den Produktionsserien (Modelljahre)==&lt;br /&gt;
*Unterschiede zur [[Graef CM80]] (Vorgängermodell; Grundkonzept, Zubehör &amp;amp; Verpackung sind identisch) sind:&lt;br /&gt;
**Es gibt eine feinere Mahlgradabstufung. (40 statt 24 Stufen)&lt;br /&gt;
**Der Bohnenbehälter ist größer. (350g statt 250g)&lt;br /&gt;
**Der Deckel des Bohnenbehälters ist jetzt aus schwarzem Kunststoff.&lt;br /&gt;
**Der Auswurfschacht wurde geändert/überarbeitet&lt;br /&gt;
**Antistatik-Einsatz (Ein Vergleichstest steht aus...?)&lt;br /&gt;
**Voreinstellung des Mahlwerkes ohne Zusatzmaterial möglich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Modifikationen ==&lt;br /&gt;
Im Handbuch ist die Rede von einer &amp;quot;Feineinstellung des oberen Mahlwerks&amp;quot;. (pdf-Kurzanleitung siehe Weblinks unten) Entnimmt man das obere Mahlwerk und entfernt daran 2 kleine Schrauben, so lässt es sich (lt. Handbuch bitte nicht mehr als 2-3 Stellen) nach links (feiner) und rechts (gröber) voreinstellen. Die Bestellung zusätzlicher &amp;quot;Unterlegscheiben&amp;quot; beim Kundendienst, wie es beim Vorgänger [[Graef CM80]] hierfür notwendig war, entfällt offenbar bei der CM800.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der größere Siebträgerhalter lässt sich bequem aufbewahren, indem man ihn einfach unterhalb des Bohnenbehälters an die Mühle steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Herstellerseite: [http://haushalt.graef.de/programm/kaffeemuehle/Kaffeemuehle-CM-800 Graef CM800]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bedienungsanleitung: [http://haushalt.graef.de/download/Kaffeemuehle-CM-800/file/464 pdf-Anleitung]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurzanleitung-Feineinstellung: [http://haushalt.graef.de/download/Kaffeemuehle-CM-800/file/307 pdf-Anleitung]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurzanleitung-Mahlwerk: [http://haushalt.graef.de/download/Kaffeemuehle-CM-800/file/308 pdf-Anleitung]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Graef_CM80&amp;diff=25053</id>
		<title>Graef CM80</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Graef_CM80&amp;diff=25053"/>
		<updated>2015-10-14T18:07:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: Link ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Muehle&lt;br /&gt;
|BILD = GraefCM80.JPG&lt;br /&gt;
|BILDUNTERSCHRIFT = Graef CM80&lt;br /&gt;
|NAME = CM80&lt;br /&gt;
|HERSTELLER = Graef&lt;br /&gt;
|VARIANTEN = Baugleich mit der Graef CM81 (weiß lackiertes Gehäuse) und der [[Sunbeam]] EM0480&amp;lt;br&amp;gt;Es gibt bereits weitere Modelle [[Graef CM800]] (Nachfolger), CM70, CM90 &amp;amp; CM95.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ZEITRAUM = 2009 bis ca. 04/2013&lt;br /&gt;
|NEUPREIS = 109 - 150&lt;br /&gt;
|GEBRAUCHTPREIS = &amp;lt;100&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Preiswerter, konischer Direktmahler für den Haushaltsgebrauch&lt;br /&gt;
|VERARBEITUNG = gut&lt;br /&gt;
|EINSATZBEREICH = Haushalt&lt;br /&gt;
|MAHLERGEBNIS_ESPRESSO = 3&lt;br /&gt;
|MAHLERGEBNIS_FRENCH-PRESS =&lt;br /&gt;
|MAHLERGEBNIS_FILTERKAFFEE = 3&lt;br /&gt;
|MAHLWERKART = konisch&lt;br /&gt;
|MAHLLEISTUNG = Einersiebmenge in ca. 8 Sekunden&lt;br /&gt;
|STUFEN = 24&lt;br /&gt;
|MAHLSCHEIBENDURCHMESSER = &lt;br /&gt;
|MOTORTYP-RPM = 1220 +/- 200&lt;br /&gt;
|LEISTUNG = 128&lt;br /&gt;
|STROM-VOLT = 230&lt;br /&gt;
|GEHAEUSE = Aluminium-Druckguss&lt;br /&gt;
|MASSE = 135x385x230&lt;br /&gt;
|GEWICHT = 2,5&lt;br /&gt;
|BOHNENBEHAELTERMAT = Kunststoff &lt;br /&gt;
|FASSUNGSVERMOEGEN-GRAMM = 250&lt;br /&gt;
|MAHLGERAEUSCH-DB = &lt;br /&gt;
|DOSIERER = nein&lt;br /&gt;
|DIREKTMAHLER-ST = ja (2 Halterungen werden mitgeliefert)&lt;br /&gt;
|TIMER = nein&lt;br /&gt;
|BOHNENBEHAELTERABNEHMBAR = ja, selbstschließend&lt;br /&gt;
|AUTO-NACHMAHLEN = nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Bilder und Erfahrungsberichte ==&lt;br /&gt;
'''[[Bilder_Graef_CM80| Weitere Bilder zur {{PAGENAME}}]]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''[http://www.kaffee-netz.de/m-hlen/33530-erfahrungsbericht-graef-cm80.html Erfahrungsberichte zur {{PAGENAME}}]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''[http://brgmn.de/blog/graef-cm-80-espressomuhle-kostenlos-jetzt ﻿Ein Anwenderbericht zur {{PAGENAME}} nach einem 3/4 Jahr Nutzung]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile ==&lt;br /&gt;
*'''Vorteile:'''&lt;br /&gt;
**Preiswert&lt;br /&gt;
**Gutes, lockeres, klumpenfreies Mahlergebnis&lt;br /&gt;
**Relativ leise&lt;br /&gt;
**Geringes Totvolumen&lt;br /&gt;
**Sehr leichte, werkzeuglose Reinigung&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter kann auch im gefüllten Zustand abgenommen werden (schliesst automatisch)&lt;br /&gt;
**Gummimatte abnehmbar und über Spüle reinigbar&lt;br /&gt;
**Zwei abnehmbare Siebträgergabeln für z.B. 57mm-Siebe ([[E61]]) oder 54mm-Siebe ([[La Spaziale]])&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter getönt und für Haushaltsgebrauch richtig dimensioniert&lt;br /&gt;
**Solide einrastende Schalter&lt;br /&gt;
**Durch seitlichen Schalter auch dauerhaft auf Stellung ''&amp;quot;On&amp;quot;'' statt ''&amp;quot;Auto&amp;quot;'' stellbar, daher auch über einen Fototimer betreibbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Nachteile:'''&lt;br /&gt;
**Manche neue Mühlen müssen bei Inbetriebnahme [http://coffeesnobs.com.au/attachments/EM0480_Recalibration_Guide.PDF rekalibriert] werden, da sie entweder zu grob oder zu fein mahlen&lt;br /&gt;
**Keine Ersatzspacer zum Rekalibrieren im Lieferumfang (inzwischen liegen neuen Mühlen Ersatzspacer bei)&lt;br /&gt;
**Keine stufenlose Mahlgradverstellung (Rasterung ist aber sehr fein und ausreichend)&lt;br /&gt;
**Bohnenbehälter aus Kunststoff&lt;br /&gt;
**Siebträgergabel filigran/billig (Plastik)&lt;br /&gt;
**Elektrostatische Aufladung des Mahlguts führt trotz Gummirüssel bei manchen Sorten zu vertreutem Mahlgut&lt;br /&gt;
**Mechanik des Bohnenbehälter-Verschlusses verklemmt ab und zu und schließt daher nicht komplett&lt;br /&gt;
**Eine kleine Menge Mahlgut rutscht manchmal nach dem Mahlen aus dem Gummirüssel auf die Gummimatte nach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur und Wartungsanleitungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Achtung beim Zusammenbau nach dem Reinigen des Mahlwerks:'''&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Mahlwerk lässt sich leicht ohne Werkzeug öffnen und Reinigen.&lt;br /&gt;
Eine Anleitung dazu findet sich in der Gebrauchsanleitung, dabei ist vor allem auf folgendes zu achten:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der obere Mahlkonus muss beim Zusammenbau zuerst in den Äluminiumträger eingesetzt werden und '''erst dann''' wieder den Aluminiumträger auf das Mühlengehäuse aufschrauben. Dabei ist auch darauf zu achten, dass die weissen Markierungen des oberen Mahlkonuses und des Aluminiumträgers vor dem aufsetzen zusammenzeigen. Wird der Mahlkonus erst später oder falsch eingesetzt, dann ist das '''Mahlgut sehr grobkörnig''', da der Konus nicht richtig positioniert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede in den Produktionsserien (Modelljahre)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Erste Serien der baugleichen Sunbeam EM0480 Mühle wurden ohne Gummirüssel ausgeliefert&lt;br /&gt;
*Es kursieren im Netz Fotos der baugleichen Sunbeam EM0480 Mühle mit gebürstetem Aluminiumgehäuse&lt;br /&gt;
*Sunbeam vertreibt ein ähnliches, niedrigeres Modell EM0450, welches sich preislich und in der Ausstattung unter der EM0480 (aka Graef CM80) bewegt. Es wird manchmal fälschlicherweise angenommen dieses kleinere Modell ist ein Vorläufer der CM80/EM0480&lt;br /&gt;
* Seit einiger Zeit sind Ersatzspacer zum Einstellen des Mahlwerks im Lieferumfang enthalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps und Modifikationen ==&lt;br /&gt;
Anscheinend gibt es doch ein paar Serienstreuungen bei den Mühlen. So ist für einige der Grundmahlgrad entweder zu grob oder zu fein. Dies kann leicht durch Einsetzen oder Entfernen von zusätzlichen Unterlegscheiben für den unteren Mahlkegel korrigiert werden, die kostenlos über den Kundendienst von Graef bestellt werden können. Eine zusätzliche Scheibe führt dabei zu einer Veränderung in der Mahlgradverstellung Richtung &amp;quot;Fein&amp;quot; von etwa 7 Stufen. Eine Anleitung zum Einbau gibt es [http://coffeesnobs.com.au/attachments/EM0480_Recalibration_Guide.PDF hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Herstellerseite: [http://haushalt.graef.de/programm/kaffeemuehle/kaffeemuehle-cm-80 Graef]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bedienungsanleitung: [http://haushalt.graef.de/download/kaffeemuehle-cm-80/file/41 CM80 als pdf]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rekalibrierung (englisch): [http://coffeesnobs.com.au/attachments/EM0480_Recalibration_Guide.PDF Rekalibrierung]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=25050</id>
		<title>Kaffee rösten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=25050"/>
		<updated>2015-10-08T14:32:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: /* Trommelröster mit Gasflamme */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
  | __TOC__&lt;br /&gt;
  |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeerösten kann eigentlich jeder. Man braucht dazu nur eine Hitzequelle, einen feuerfesten Behälter und etwas zum Umrühren. Ach ja und Rohbohnen natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungerösteten Rohkaffee kennt heutzutage kaum jemand mehr. Zu sehr ist Kaffee zu etwas geworden, dass man ziegelförmig und vakuumverpackt im Supermarkt kauft. Liegt es dann als schwarzbraunes Pulver im Filter unserer Kaffeemaschine, dann kann man sich eigentlich nicht vorstellen, dass Kaffee der Kern einer roten Frucht ist, die an Bäumen wächst. Die großen Kaffeekonzerne haben uns mit ihrer Werbung von verführerisch duftenden Tassen voller Kaffee, die garantiert von den Gästen ausgetrunken werden, wenn man nur die richtige Sorte kauft, einfach das Wissen vom Kaffee als pflanzliches Produkt genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber von vorne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee kommt also als Rohbohne in unseren Häfen an. Kaffee mittlerer bis sehr guter Qualität wird traditionell in Jutesäcken zu 60kg transportiert, Kaffee schlechter Qualität oder für Großröster (was evtl. dasselbe ist) kommt auch als lose Schüttware in Containern übers Meer. Ganz besonders teurer Kaffee, wie z.B. der [[Jamaica Blue Mountain]] (JBM) wird sogar in vernagelten Holzfässern geliefert. Damit soll sichergestellt werden, dass der teure JBM nicht irgendwo zwischen der Plantage und dem Röster in Deutschland durch andere Bohnen ersetzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird er in Lagerhäuser gebracht und wartet auf den Abverkauf durch Röster im ganzen Land (etwas naiv ausgedrückt, die Wirklichkeit sieht etwas anders aus). Rohkaffee ist mehrere Jahre (max. 2 Jahre, aber wirklich maximal!) lang haltbar, fängt aber im Allgemeinen nach ca. 1 Jahr an, seine Frische zu verlieren. Die oft grünen bis blaugrünen Bohnen verlieren mit der Zeit an Farbe und bleichen aus. Das ist aber extrem von der Kaffeesorte, dem Anbauland und der Verarbeitungsmethode abhängig. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röstprozess ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt: rösten kann jeder. Der Röstprozess läuft innerhalb eines Temperaturfensters von 180-230°C ab, gemessen an der Bohneninnentemperatur. Grob gesagt kann man ein paar Esslöffel Rohbohnen in eine Pfanne werfen und auf den Herd stellen. Unter ständigem Rühren und bei voller Hitze ändert sich die Bohnenfarbe von grün zu intensivem Grün, später Gelb, Gelbbraun, Braun schließlich Dunkelbraun. Spätestens zwischen Gelbbraun und Braun beginnen die Bohnen etwas verbrannt zu riechen, - von Braun nach Dunkelbraun sogar zu rauchen. Schnelles Rühren nicht vergessen und - genau - Fenster öffnen. Die ganze Röstung dauert zwischen 10 und 20 Minuten. Während der Röstzeit fangen die Bohnen irgendwann an zu knacken und zu knistern. Dieses Knacken hört nach 1 Minute auf, kommt aber später nochmal, diesmal leiser. Beim zweiten Knacken fangen die Bohnen an zu Zerplatzen und dies sollte man möglichst verhindern, da sie sogar für Espresso nun zulange geröstet worden sind! Will man Filterkaffee damit machen, dann sollte man sie nach Abschluß des ersten Knackens vom Herd nehmen. Einfache Sache, oder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun so einfach ist es leider nicht. Mit oben genannter Methode kann man zwar Kaffee rösten, hat aber zu viele schwer kontrollierbare Variablen, um die Bohnen reproduzierbar gut zu rösten. Ganz abgesehen vom Gestank und der Freundin/Frau (oder auch Freund/Mann), die spätestens nach dem fünften Rösten auszieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten ist es wie mit der Espressoherstellung, je intensiver man sich damit befasst, umso mehr Variablen tauchen auf und umso weniger weiß man. Der Reihe nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Reaktion, die bei der Röstung abläuft, ist eine chemische. Die Maillard-Reaktion. Bei ihr verbinden sich verschiedene Zucker und Proteine, bzw. deren Aminosäuren zu neuen Verbindungen, - genügend hohe Temperatur, - ab 145°C bis ca. 200°C vorausgesetzt. Es entstehen &amp;quot;Röststoffe&amp;quot;. Die gleiche Maillard-Reaktion sorgt z.B. für eine knusprige Kruste beim Brot oder Brötchen, oder auch für den Bratgeschmack, wenn man Fleisch in der Pfanne brutzelt. Neben der Maillard-Reaktion laufen bei der Röstung auch noch andere Reaktionen ab, die man bis heute nicht vollständig aufklären konnte. Faktisch enthält gerösteter Kaffee zwischen 800 und 1200 aromatische Verbindungen. Dabei läßt sich kein einzelner &amp;quot;Kaffeearomastoff&amp;quot; isolieren, - es ist eher das Zusammenspiel von vielen Stoffen in unterschiedlichen Konzentrationen, die das typische Kaffeearoma erzeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Röstprozess lässt sich durch sensorische Merkmale der Bohnen in verschiedene Phasen einteilen. Dabei spielt das Aussehen und das Volumen der Bohnen während der Röstung eine große Rolle. Das deutlichste Signal ist jedoch die Geräusche des ersten, bzw. zweiten Cracks der Rohbohnen. Der Röster kann anhand dieser Merkmale erkennen, welche Aromen, Säure, Geschmack und Körper der Kaffee in der Tasse später haben wird. So entwickelt eine Bohne z.B. während der ersten Röstphasen eine starke, spritzige Säure, welche im weiteren Verlauf der Röstung abnimmt. Mit etwas Erfahrung und Wissen lässt sich so der gewünschte Kaffee kreieren. Übersichtliche Aufstellungen der einzelnen Röstphasen finden sich z.B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.sweetmarias.com/library/content/using-sight-determine-degree-roast Sweet Maria's Determine Degree of Roast] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Röstreaktion hört nach dem Rösten und Abkühlen nicht auf. Die Bohne &amp;quot;arbeitet&amp;quot; weiter. Mindestens 12h, meistens aber noch länger - bis zu 72h brauchen geröstete Bohnen um ihr Geschmacksplateau zu erreichen. Bei diesen internen Nachreaktionen wird Kohlendioxid freigesetzt, - Röstbohnen gasen eine Weile nach der Röstung Kohlendioxid aus. Es gibt wohl kein überwältigerendes Geruchserlebnis als wenn man seine Nase in einen Behälter mit vor 2 Tagen gerösteten Bohnen steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten verliert die Bohne an Gewicht und nimmt an Volumen zu, die Dichte verringert sich so auf 1/3 der ursprünglichen Rohbohne. Der meiste Gewichtsverlust kommt durch Wasser, das in Rohbohnen mit cá. 12% vertreten ist (je nach Lagerung und Aufbereitung). Die Bohnen selbst verlieren auch an Substanz, z. B. die Bohnenhäutchen oder auch Teile der Zellwand. Insgesamt verliert die Rohbohne, je nach Röstgrad, zwischen 12 und 18% an Gewicht, diesen Verlust nennt man Einbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röster ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimroester.jpg|thumb|Heimröster aus dem beginnenden 20. Jhd.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professionelle Röster rösten natürlich nicht mit der Pfanne auf dem Herd, sondern mit Röstmaschinen, die viele Variablen kontrollierbar machen. Ich lasse hier erstmal die großen Industrieröstanlagen aus, da die nach anderen Prinzipien und mit anderen Grundvorstellungen arbeiten als sagen wir mal die Rösterei um die Ecke. Der ideale Röstmeister will nämlich vor allem das beste für die Bohne und seine Kunden (und nicht möglichst viel Profit aus möglichst billiger Rohware schlagen, wie das die Großröster oft machen). Für den handwerklichen Kleinröster hat sich vor allem eine Methode durchgesetzt, - die der Trommelröstung. In kleinen Röstereien stehen auch Trommelröster, mit denen man 5-10kg pro Durchgang rösten kann. Es geht auch ein paar Nummern größer. Zwischen 120kg und einigen Tonnen pro Durchgang ist alles machbar. Im Prinzip sind diese Röster aber alle gleich. In einer rotierenden Trommel, die von außen aber auch durch einen durchgesaugten heißen Luftstrom innnen beheizt wird, befinden sich die Bohnen. Die Trommel rotiert und durch eingeschweißte Schikanen werden die Bohnen durcheinandergewirbelt. Mithilfe einer kleinen Schaufel, die an der Stirnseite in die Trommel ragt, kann man den aktuellen Stand der Röstung verfolgen und wenns soweit ist, die Bohnen durch Öffnen einer Klappe aus der Trommel fallen lassen, - auf eine Art Kühlsieb, wo sie so schnell wie möglich unter Rühren und durch Luftabsaugung abgekühlt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Röster kennt seine Bohnen ganz genau. Er weiß bei jeder Bohnensorte (d.H. Herkunft und Qualität - z.B. Kenya AA für einen kenianischen Arabica der höchsten Qualitätsstufe, der AA Sortierung), welches Profil er rösten muss, um das Optimum aus ihr herauszuholen. Ein Röstprofil legt fest, zu welcher Zeit während der Röstung welche Temperatur in der Röstkammer herrschen soll und wie steil oder flach die Temperaturanstiege oder -abfälle sein müssen. Man kann ein Röstprofil als Zeit/Temperatur-Diagramm grafisch darstellen. Jede Sorte hat ein etwas anderes optimales Röstprofil. Zusätzlich ist natürlich noch wichtig, wie der Kaffee danach getrunken werden soll, - als Filterkaffee oder Espresso - eine Vorgabe, die mit der Röstendtemperatur zusammenhängt. Je höher die Röstendtemperatur, desto mehr geht der Kaffee in Richtung Espresso. Fürwahr viele Faktoren, die beachtet werden müssen - und da ein Trommelröster etwas träge ist in der Temperaturmodulation, wird dem Röstmeister sehr viel Fingerspitzengefühl abverlangt, wann er die Temperatur (meistens durch Gasbrenner) hochregelt oder lieber nicht und vor allem, wann er die Röstung abbricht und die Bohnen durch Öffnen einer Klappe an der Vorderseite aus der Trommel holt. Bei 50kg Kaffee kann man schnell einiges an Wert zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grundsätzliche Unterschied zwischen der Röstung eines handwerklich arbeitenden Kleinrösters (5kg bis 120kg pro Röstdurchgang) und eines auf Profit orientierten Großrösters (Tonnen pro Röstdurchgang oder kontinuierliche Röstung) ist die Röstzeit und die Rösttemperatur. &lt;br /&gt;
Man kann nämlich eine Bohne auch in 90 Sekunden ordentlich dunkel rösten, nur muss man dann die Temperatur auf über 400°C erhöhen. Großröster machen das so, denn Zeit ist Geld. Das sind dann auch keine Trommelröster mehr sondern sogenannte Fluid-Bed- bzw.  Heißluftröstmaschinen unglaublichen Ausmaßes. Es gibt noch andere Techniken, die auf Großdurchsatz ausgelegt sind. Allen gemeinsam ist, wie gesagt, eine hohe Rösttemperatur und eine geringe Röstzeit. &lt;br /&gt;
Ein Kleinröster, wenn er es gut mit der Bohne meint, braucht da schon etwas länger. Typische Röstzeiten für eine Trommelröstung sind 15-25 Minuten, die dabei erreichten Temperaturen liegen zwischen 200°C und 230°C, je nach Rösttiefe.&lt;br /&gt;
Wo liegt der Unterschied im Geschmack? Nun, bei einer 90 Sekunden Schockröstung haben die Bohnen nicht genügend Zeit, richtig auszurösten - von irgendwelchen zeitintensiveren Maillard-Reaktionen oder dem Abbau von Chlorogensäure ganz zu schweigen. Das Ergebnis ist eine säuerlichere Tasse Kaffee, die umso saurer zu schmecken scheint, je mehr sie abkühlt und es wegen dem höherem Chlorogensäuregehalt nicht so gut zum Magen meint.&lt;br /&gt;
In einer langsamen Röstung bei niedriger Temperatur hat die Bohne im besten Falle viel der ungünstigen Chlorogensäure verloren und viel an Aroma gewonnen. Guter Kaffee aus Langzeitröstung ist daher in der Regel bekömmlicher und aromatischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbströsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt gute Gründe seinen Kaffee selbst zu rösten, es gibt allerdings auch ebenso gute Gründe, die dagegen sprechen ;-). Vielleicht erstmal die Gründe, die dagegen sprechen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee rösten stinkt! Nicht der betörende Duft frisch gerösteten Kaffees durchflutet den Raum, sondern mehr ein säuerlich, dumpfer, manchmal erdig aber immer verbrannter Geruch steht danach in der Luft. Je mehr in einem Durchgang geröstet wird, umso mehr stinkt es und um so vernebelter wird die Küche. Mengen von 250gr. aufwärts sollten grundsätzlich in einem gut belüfteten Raum, oder gleich draußen geröstet werden. Der so begehrte Kaffeegeruch stellt sich erst 12h nach der Röstung ein, bis dahin muss man mit dem verbrannten Geruch, der sich auch gerne in der Kleidung und allem aus Stoff festsetzt, leben. Ein weiterer Grund, der dagegen spricht ist, dass es kaum vernünftige Röstmaschinen für den Hausgebrauch gibt. Es gibt ca. 4 Heißluftröster- und 2 Trommelröstermodelle auf dem Markt, - jedes hat so seine Macken. Und alle bieten sie eigentlich viel zu wenig Kontrolle über den Röstverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Selberrösten hat auch seine guten Seiten (wer hätte das gedacht). Einer der Hauptvorteile ist natürlich die nicht zu übertreffende Frische der Röstung, frischer kann Kaffee gar nicht sein. Und frisch gerösteter Kaffee ist ein starkes Argument - vor allem, wenn man in einer Gegend lebt, in der der nächste Shopröster 50km entfernt liegt und sonst nur Jacobs Dröhnung im Supermarktregal zu finden ist. Ein anderer nicht zu unterschätzender  Faktor ist die Auswahl der Bohnensorten, die man selber bestimmen kann. Endlich kann man rausfinden, wie der Geschmacksunterschied zwischen Kaffee aus Columbien und Kaffee aus Costa Rica ist. Ob man lieber die erdig-wuchtige Fülle indonesischer Kaffees der aromatischen Spritzigkeit ostafrikanischer Kaffees vorzieht. Oder wie sich äthiopischer Kaffee im Geschmack verändert, wenn er trocken statt nass aufbereitet wurde...es gibt tausend Dinge zu entdecken. Zusätzlich kann man noch mit der Röstung spielen. Manche Sorten, z.B. ein Bugisu-Kaffee aus Uganda, verändern ihren Geschmack radikal, wenn sie länger geröstet wurden. Bugisu schmeckt, hell geröstet und als Filterkaffee getrunken, leicht nach Honig. Dunkler geröstet und als Espresso getrunken kommt plötzlich eine ganz deutliche Schokoladigkeit zum Vorschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem für Espressoliebhaber kommt hier ein ganz neues Argument ins Spiel: Man kann sich seine Lieblingsespressosorte selber zusammestellen! Zugegeben, bis dahin ist es ein weiter, steiniger, bisweilen sehr frustrierender Weg. Aber man fängt plötzlich an, viel mehr über Espresso zu wissen als man jemals dachte. Es gibt diese wenigen Momente, wo man eine Mischung und Röstung erwischt hat, die absolut perfekt geworden ist. Körper, Geschmack, Aroma, alles hat man richtig getroffen, man wünschte man hätte mindestens ein Kilo oder mehr davon, - aber meistens ist nach 5 Tassen schon wieder Schluss, weil viele Haushaltsröster nur 80-100gr. auf einmal rösten können. Der Versuch, diese perfekte Röstung zu duplizieren scheitert dann meistens kläglich. Es bleibt nichts anderes übrig, als die Jagd nach der perfekten Mischung wieder aufzunehmen.(das haben übrigens erfahrene Shopröster den Heimdilettanten voraus: Sie können immer wieder reproduzierbar die gleiche Mischung rösten - konstante Qualität eben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie geht’s? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:heimroester_beginn.jpg|right|Heimröster Modell Precision von der Firma Hearthware]][[Bild: heimroester_5min.jpg|right| ...nach 5 min]]&lt;br /&gt;
Wie oben schonmal erwähnt könnte man theoretisch zu Hause mit einer Pfanne auf dem Herd rösten. Das ist allerdings etwas aufwendig, da man während des ganzen Röstvorgangs die Bohnen umrühren sollte, damit sie nicht anbrennen. Bei bis zu 20 Minuten Röstzeit wird einem bei dieser Methode irgendwann der Arm abfallen. &lt;br /&gt;
Nicht so gut. &lt;br /&gt;
Die nächste Möglichkeit zu Hause zu rösten ist, die Bohnen in einer dünnen Lage (eine Bohnenlage) auf einem Backblech im Ofen zu rösten, hier muss man nur noch den Ofen einschalten und die fertigen Bohnen rechtzeitig rausholen. Nachteil dabei ist, dass viele Öfen nicht schnell genug oder vielleicht auch überhaupt nicht die benötige Temperatur von ca. 230°C erzeugen können. Sind die Bohnen zu lange einer zu niedrigen Temperatur ausgesetzt fangen sie „anzubacken“ und nicht zu rösten, was man dann auch unangenehm im Kaffee schmeckt. Ein weiteres Problem bei dieser Methode sind die Bohnenhäutchen. Das ist eine dünne, pergamentartige Hülle, die sich beim Rösten von der Bohne löst und im ungünstigsten Fall überall herumfliegt. Geschmacklich beeinträchtigt sie die fertige Röstbohne nicht (deswegen sammelt so mancher Großröster die sich lösenden Bohnenhäutchen und gibt sie später, wenn der Röstkaffee gemahlen wird, wieder zu. - Kaffee wird eben nach Gewicht verkauft!), aber lästig sind sie allemal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten kauft man sich wie gesagt eine kleine Haushaltsröstmaschine. Die sind gar nicht mal mehr so exotisch, wie sie vor einigen Jahren waren - aber in jedem Kaufhaus findet man sie trotzdem noch nicht. Die preiswerteren Haushaltsröster arbeiten nach dem Heißluftprinzip, eine alternative Methode zur Trommelröstung. Durch eine Art Fön werden die Bohnen durcheinandergewirbelt und aufgeheizt. Die dabei sich lösenden Bohnenhäutchen werden aufgefangen. Meist ist die Röstkammer, in der sich die Bohnen befinden, aus Glas. Damit kann man den Röstverlauf der Bohnen gut beobachten. Sind die Bohnen fertiggeröstet, dann schaltet man die Heizung aus und die jetzt kalte Luft des Föns kühlt die Bohnen. Voila, - fertig ist das Selbstgeröstete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer vielleicht nicht das nötige Kleingeld für einen Röstautomaten besitzt, kann es zunächst auch erst einmal mit einem Popcorn-Röster versuchen (ca. €10). Die Einstellungsmöglichkeiten sind sicherlich im Vergleich zu einem elektronisch gesteuerten Röster sehr bescheiden (die einzige Variable ist meist die Laufzeit, evtl. kann man auch versuchen, das Gerät mit und ohne Deckel zu betreiben), es lassen sich aber durchaus brauchbare Ergebnisse erzielen. Aufpassen sollte man  mit den transparenten Deckeln der Geräte, die bei längerer Laufzeit gerne schmelzen. Und natürlich sollte man sich vor Augen halten, dass ein Popcorn-Maker nun mal ursprünglich nicht zum Kaffeerösten gebaut wurde (also VORSICHT!!!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Röstung spielt sich bei Temperaturen zwischen 145°C und 230°C ab. Bis 145°C passiert nicht viel, die Bohnen (die im Rohzustand gelb oder grün sind) werden langsam braun, der Geruch ändert sich von heuartig nach leicht buttrig. Zwischen 145°C und 200°C finden verschiedene Maillard-Reaktionen statt, Kaffeearomastoffe werden gebildet. Bei 200°C ist der Druck des verdunstenden Wassers (Rohkaffee hat ca. 12% Feuchtigkeit) so hoch (20-25bar), dass sie an der mittleren Kerbe aufplatzen. Dieses Aufplatzen ist hörbar und wird als '''erster Crack''' bezeichnet. Während der Röstung nimmt man dies als Anschwellen und ca. eine Minute später als Abflachen von Poppgeräuschen wahr. Die Bohnen werden jetzt immer dunkler. Das eheste Stadium, bei dem die Röstung (für Filterkaffee) abbrechen kann ist dann erreicht, wenn alle Bohnen eine uniforme Braunfärbung angenommen haben, oft 30s-1min nach dem ersten Crack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 200°C beginnen sich Zucker in der Bohne zu karamellisieren, der „Röstgeschmack“ entsteht. Sind ca. 230°C erreicht, beginnen die Bohnen Stücke aus ihrer Zellwand zu verlieren, sie werden einfach abgesprengt. Das damit einhergehende, etwas leisere Geräusch wird '''zweiter Crack''' genannt. Wie der erste Crack, beginnt der zweite Crack verhalten, steigert sich zu einem kontinuierlichen Knistern und flacht dann wieder ab. Normalerweise ist bei einsetzendem zweitem Crack schon eine ausreichende Rösttiefe für Espresso erreicht. Bei 245°C hört der zweite Crack wieder auf, die Bohnen haben meist während des zweiten Cracks schon angefangen ölig zu glänzen: Das sind Öle, Fette und sonstige Zellinhaltsstoffe, die durch die Hitze aus der Bohne getrieben werden. Die Bohnen sind jetzt auch schon sehr dunkel, fast schwarz. Spätestens jetzt sollte man aufgehört haben – noch tiefer geröstet schmeckt der Kaffee nur noch nach Holzkohle (und spätestens dann kommt auch durch die heftige Rauchentwicklung die Feuerwehr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Röstereien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Röster Selbstbauen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem die oft doch recht teuren Röstmaschinen zu teuer sind kann sich auch ganz leicht behelfen. Im folgenden werden einige Beispiele für Selbstbauröster vorgestellt. Natürlich gibt es darüber hinaus viele andere Möglichkeiten, sich einen Röster zu bauen. Wer Tante Google bemüht wird sicherlich auch fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung ein Erfahrungsbericht über einen [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/30649-schei-benkleisterle-r-ster-brennt-lichterloh.html Röstbrand]...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heißluftpistole ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau einer einfachen Heißluft-Röstmaschine ist mit minimalem Materialaufwand und nur wenig Investitionen zu realisieren. Mit einer Heißluftpistole und einem Akkuschrauber (beides im Zweifelsfall für ~10-15 Euro im Baumarkt zu erstehen, eine bessere Heißluftpistole ist allerdings empfohlen), einem Hamsterlaufrad, einem Alu(!!)-Fliegengitter und einem Gewindestab ist der Röster schon fertig. Ein einfaches Holzgehäuse, mit einer Kerbe zum Reinschieben des auf den Gewindestab montierten und mit Fliegengitter bespannten Laufrades, den Akkuschrauber etwas aufbocken und an den Gewindestab schrauben, loslaufen lassen, dann die Heißluftpistole vor das Ganze, und los geht es.&lt;br /&gt;
Detaillierte Bilder sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://tmp.kanojo.de/roester/ (Link defekt) - Bei weiteren Fragen zu diesem Roester an &amp;lt;kaffee at nebuk punkt de&amp;gt; wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Variante mit Luftpistole und 2 kleinen Metallsieben in einem Ofenrohr, die mit einem alten Akkuschrauber gedreht werden, wird hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/eigenbau-diyroe-v1.71491/ DIYRÖ V1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Popcornmaschine ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relativ dicht am Prinzip der Heißluftpistole ist die Verwendung einer [[Popcornmaschine]]. Auch hier wird mit einem kleinen Gebläse Luft, die mittels elektrischer Heizung auf Rösttemperatur gebracht wird, auf die Bohnen gepustet. Aufgrund der kleinen Bauform der Popcornmaschinen ist die Röstmenge stark begrenzt. Positiv hervorzuheben ist jedoch die Einfachheit des Aufbaus, da die Popcornmaschine zum Rösten von Kaffee nur leicht umgebaut werden muss und die Angelegenheit nicht so aufwändig ist, wie das Rösten per Heißluftpistole. Damit ist der Popcorn-Röster insbesondere bei Einsteigern sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/kaffee-roesten-mit-severin-popcornmaschine-3751.80919/ Kaffee rösten mit Severin Popcornmaschine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grills &amp;amp; Öfen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Selbstbauvariante ist der Umbau eines Hähnchengrills bzw. eines kleinen Ofens. Gerne verwendet wird hier der [[VitalGrill]], ein modifizierter Hähnchengrill.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein paar Ideen über &amp;quot;Rohmaterial&amp;quot; für [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58589-diy-trommel.html Trommeln].&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/31484-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v1-1-a.html !_Modemburner_! =&amp;gt; (I) roast tube reloaded (Hähnchengrill-Röster v1.1)]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/36235-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v2-0-a.html Hähnchengrill-Röster v2.0]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/17156-r-ster-f-r-arme-bohnenr-sten-im-frisierten-h-hnchengrill-10.html Langer Thread zum Hähnchengrill]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/45531-umbauprojekt-quigg-mini-ofen-heimr-ster.html Noch ein Mini-Ofen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58663-elpressos-birnenr-ster.html Grill-Röster (Weber Q140 Elektro-Grill)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trommelröster mit Gasflamme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:DIYROE_V2.jpg|right|Selbstbau-Trommelröster &amp;quot;DIYRÖ V2&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Beim kompletten Eigenbau eines Kaffeerösters orientieren sich die meisten Hobbyröster am prinzipiellen Aufbau der klassischen [[Trommelröster]] / Shop-Röster, wie man sie oft in Kleinröstereien vorfindet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren dreht sich eine massive Eisentrommel (Wärmespeicher), in der die Bohnen durch die Drehung und eingebaute &amp;quot;Schaufeln&amp;quot; durchmischt und von der Trommel mittels Kontaktwärme und Wärmestrahlung erwärmt werden. Diese Trommel wird dabei in der Regel von unten per Gasflamme erhitzt. Ein Gehäuse umschließt die Trommel - die heiße Abluft des Gasbrenners läuft durch dieses Gehäuse um die Trommel und wird an der gelochten Trommelrückwand in diese gesaugt, um ebenfalls die Bohnen erhitzen zu können. (Konvektion) Oben an der Gehäusefront befindet sich ein Bohneneinwurf, durch den beim Rösten Rauchgase und Abluft, die nun auch die abgelösten Bohnenhäutchen mitreißen können, abgesaugt werden. Im weiteren Verlauf gelangt die Abluft in der Regel mittels hitzefestem Gebläse durch einen [[Zyklonfilter]] o.Ä. ins Freie. Letzterer trennt die Bohnen-Häutchen von der Abluft. An die Gehäusefront befindet sich in der Regel außerdem ein Probenzieher, im unteren Bereich oft zusätzlich auch ein kleines hitzefestes Schauglas, um den Röstprozess beobachten zu können. Ebenfalls im unteren Bereich der Gehäusefront befindet sich schließlich eine Bohnenauswurfklappe, durch die die fertig gerösteten Bohnen zum Abbruch des Röstprozesses über eine Rutsche in eine vorm Röster aufgestellte [[Bohnenkühlung]] gelangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Röstprozess &amp;quot;beobachtbarer&amp;quot; zu machen und eine (eventuell auch automatische) Steuerung zu unterstützen, werden in der Regel die Bohnentemperatur (&amp;quot;BT&amp;quot;) innerhalb der Trommel in der Bohnenmasse (Sensor im unteren Bereich der Gehäusefront in die Trommel gesteckt), sowie die Ablufttemperatur/Emissionstemperatur (&amp;quot;ET&amp;quot;) (Sensor in den Absaugtrakt am Bohneneinwurf gesteckt) gemessen. Thermoelemente (Thermocouple) haben sich hier als verhältnismäßig günstige und hitzefeste Sensoren bewährt. Eine Meßdatenerfassung per Computer, zur Steuerung, zum Protokoll und zum &amp;quot;abfahren&amp;quot; von Röstprofilen, ist hiermit gut möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/planung-diy-trommelroester-diyroe-v2.83807/ DIYRÖ V2 - kleiner Selbstbau-Trommelröster mit Gas(-Kochfeld-)Heizung]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/diy-roester-status.91222/ großer DIY-Trommelröster]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste weiterer Selbstbauprojekte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.sweetmarias.com/homemade-homeroasters.php Lange Liste englischer Bastelprojekte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaffeeröster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushaltsröster (bis ca. 300g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
*[[Alpenröst]]&lt;br /&gt;
*[[Behmor 1600]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-101]]&lt;br /&gt;
*[[Hottop Coffee Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[i-Roast]]&lt;br /&gt;
*[[iCoffee]]&lt;br /&gt;
*[[Presso Smart Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[Röstbiene]]&lt;br /&gt;
*[[Röstmeister]]&lt;br /&gt;
*[[Quest M3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ladenröster (bis ca. 1500g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ladenröster]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-1200]]&lt;br /&gt;
*[[Petroncini BRICIOLA]]&lt;br /&gt;
*[[Massol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrielle Kaffeeröster===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dennoch lieber eine etwas industriellere Version eines Kaffeerösters will dem kann bei der Fa. [http://www.buhlergroup.com/59169EN.asp?grp=60&amp;amp;org=70_46&amp;amp;lang=DE&amp;amp;nav=80_20_10_32 Bühler] oder [http://www.petroncini.com/ita/petroncini.asp?Sez=petroncini Petroncini] sicherlich weitergeholfen werde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Datei:DIYROE_V2.jpg&amp;diff=25049</id>
		<title>Datei:DIYROE V2.jpg</title>
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		<updated>2015-10-08T14:32:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: Posmanet lud eine neue Version von Datei:DIYROE V2.jpg hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
posmanet's eigener Röster - Foto selbst erstellt&lt;br /&gt;
== Copyright-Status: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle: ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Datei:DIYROE_V2.jpg&amp;diff=25048</id>
		<title>Datei:DIYROE V2.jpg</title>
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		<updated>2015-10-08T14:30:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: posmanet's eigener Röster - Foto selbst erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
posmanet's eigener Röster - Foto selbst erstellt&lt;br /&gt;
== Copyright-Status: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle: ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=25047</id>
		<title>Kaffee rösten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=25047"/>
		<updated>2015-10-08T14:23:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: /* Trommelröster mit Gasflamme */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
  | __TOC__&lt;br /&gt;
  |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeerösten kann eigentlich jeder. Man braucht dazu nur eine Hitzequelle, einen feuerfesten Behälter und etwas zum Umrühren. Ach ja und Rohbohnen natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungerösteten Rohkaffee kennt heutzutage kaum jemand mehr. Zu sehr ist Kaffee zu etwas geworden, dass man ziegelförmig und vakuumverpackt im Supermarkt kauft. Liegt es dann als schwarzbraunes Pulver im Filter unserer Kaffeemaschine, dann kann man sich eigentlich nicht vorstellen, dass Kaffee der Kern einer roten Frucht ist, die an Bäumen wächst. Die großen Kaffeekonzerne haben uns mit ihrer Werbung von verführerisch duftenden Tassen voller Kaffee, die garantiert von den Gästen ausgetrunken werden, wenn man nur die richtige Sorte kauft, einfach das Wissen vom Kaffee als pflanzliches Produkt genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber von vorne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee kommt also als Rohbohne in unseren Häfen an. Kaffee mittlerer bis sehr guter Qualität wird traditionell in Jutesäcken zu 60kg transportiert, Kaffee schlechter Qualität oder für Großröster (was evtl. dasselbe ist) kommt auch als lose Schüttware in Containern übers Meer. Ganz besonders teurer Kaffee, wie z.B. der [[Jamaica Blue Mountain]] (JBM) wird sogar in vernagelten Holzfässern geliefert. Damit soll sichergestellt werden, dass der teure JBM nicht irgendwo zwischen der Plantage und dem Röster in Deutschland durch andere Bohnen ersetzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird er in Lagerhäuser gebracht und wartet auf den Abverkauf durch Röster im ganzen Land (etwas naiv ausgedrückt, die Wirklichkeit sieht etwas anders aus). Rohkaffee ist mehrere Jahre (max. 2 Jahre, aber wirklich maximal!) lang haltbar, fängt aber im Allgemeinen nach ca. 1 Jahr an, seine Frische zu verlieren. Die oft grünen bis blaugrünen Bohnen verlieren mit der Zeit an Farbe und bleichen aus. Das ist aber extrem von der Kaffeesorte, dem Anbauland und der Verarbeitungsmethode abhängig. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röstprozess ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt: rösten kann jeder. Der Röstprozess läuft innerhalb eines Temperaturfensters von 180-230°C ab, gemessen an der Bohneninnentemperatur. Grob gesagt kann man ein paar Esslöffel Rohbohnen in eine Pfanne werfen und auf den Herd stellen. Unter ständigem Rühren und bei voller Hitze ändert sich die Bohnenfarbe von grün zu intensivem Grün, später Gelb, Gelbbraun, Braun schließlich Dunkelbraun. Spätestens zwischen Gelbbraun und Braun beginnen die Bohnen etwas verbrannt zu riechen, - von Braun nach Dunkelbraun sogar zu rauchen. Schnelles Rühren nicht vergessen und - genau - Fenster öffnen. Die ganze Röstung dauert zwischen 10 und 20 Minuten. Während der Röstzeit fangen die Bohnen irgendwann an zu knacken und zu knistern. Dieses Knacken hört nach 1 Minute auf, kommt aber später nochmal, diesmal leiser. Beim zweiten Knacken fangen die Bohnen an zu Zerplatzen und dies sollte man möglichst verhindern, da sie sogar für Espresso nun zulange geröstet worden sind! Will man Filterkaffee damit machen, dann sollte man sie nach Abschluß des ersten Knackens vom Herd nehmen. Einfache Sache, oder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun so einfach ist es leider nicht. Mit oben genannter Methode kann man zwar Kaffee rösten, hat aber zu viele schwer kontrollierbare Variablen, um die Bohnen reproduzierbar gut zu rösten. Ganz abgesehen vom Gestank und der Freundin/Frau (oder auch Freund/Mann), die spätestens nach dem fünften Rösten auszieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten ist es wie mit der Espressoherstellung, je intensiver man sich damit befasst, umso mehr Variablen tauchen auf und umso weniger weiß man. Der Reihe nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Reaktion, die bei der Röstung abläuft, ist eine chemische. Die Maillard-Reaktion. Bei ihr verbinden sich verschiedene Zucker und Proteine, bzw. deren Aminosäuren zu neuen Verbindungen, - genügend hohe Temperatur, - ab 145°C bis ca. 200°C vorausgesetzt. Es entstehen &amp;quot;Röststoffe&amp;quot;. Die gleiche Maillard-Reaktion sorgt z.B. für eine knusprige Kruste beim Brot oder Brötchen, oder auch für den Bratgeschmack, wenn man Fleisch in der Pfanne brutzelt. Neben der Maillard-Reaktion laufen bei der Röstung auch noch andere Reaktionen ab, die man bis heute nicht vollständig aufklären konnte. Faktisch enthält gerösteter Kaffee zwischen 800 und 1200 aromatische Verbindungen. Dabei läßt sich kein einzelner &amp;quot;Kaffeearomastoff&amp;quot; isolieren, - es ist eher das Zusammenspiel von vielen Stoffen in unterschiedlichen Konzentrationen, die das typische Kaffeearoma erzeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Röstprozess lässt sich durch sensorische Merkmale der Bohnen in verschiedene Phasen einteilen. Dabei spielt das Aussehen und das Volumen der Bohnen während der Röstung eine große Rolle. Das deutlichste Signal ist jedoch die Geräusche des ersten, bzw. zweiten Cracks der Rohbohnen. Der Röster kann anhand dieser Merkmale erkennen, welche Aromen, Säure, Geschmack und Körper der Kaffee in der Tasse später haben wird. So entwickelt eine Bohne z.B. während der ersten Röstphasen eine starke, spritzige Säure, welche im weiteren Verlauf der Röstung abnimmt. Mit etwas Erfahrung und Wissen lässt sich so der gewünschte Kaffee kreieren. Übersichtliche Aufstellungen der einzelnen Röstphasen finden sich z.B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.sweetmarias.com/library/content/using-sight-determine-degree-roast Sweet Maria's Determine Degree of Roast] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Röstreaktion hört nach dem Rösten und Abkühlen nicht auf. Die Bohne &amp;quot;arbeitet&amp;quot; weiter. Mindestens 12h, meistens aber noch länger - bis zu 72h brauchen geröstete Bohnen um ihr Geschmacksplateau zu erreichen. Bei diesen internen Nachreaktionen wird Kohlendioxid freigesetzt, - Röstbohnen gasen eine Weile nach der Röstung Kohlendioxid aus. Es gibt wohl kein überwältigerendes Geruchserlebnis als wenn man seine Nase in einen Behälter mit vor 2 Tagen gerösteten Bohnen steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten verliert die Bohne an Gewicht und nimmt an Volumen zu, die Dichte verringert sich so auf 1/3 der ursprünglichen Rohbohne. Der meiste Gewichtsverlust kommt durch Wasser, das in Rohbohnen mit cá. 12% vertreten ist (je nach Lagerung und Aufbereitung). Die Bohnen selbst verlieren auch an Substanz, z. B. die Bohnenhäutchen oder auch Teile der Zellwand. Insgesamt verliert die Rohbohne, je nach Röstgrad, zwischen 12 und 18% an Gewicht, diesen Verlust nennt man Einbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röster ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimroester.jpg|thumb|Heimröster aus dem beginnenden 20. Jhd.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professionelle Röster rösten natürlich nicht mit der Pfanne auf dem Herd, sondern mit Röstmaschinen, die viele Variablen kontrollierbar machen. Ich lasse hier erstmal die großen Industrieröstanlagen aus, da die nach anderen Prinzipien und mit anderen Grundvorstellungen arbeiten als sagen wir mal die Rösterei um die Ecke. Der ideale Röstmeister will nämlich vor allem das beste für die Bohne und seine Kunden (und nicht möglichst viel Profit aus möglichst billiger Rohware schlagen, wie das die Großröster oft machen). Für den handwerklichen Kleinröster hat sich vor allem eine Methode durchgesetzt, - die der Trommelröstung. In kleinen Röstereien stehen auch Trommelröster, mit denen man 5-10kg pro Durchgang rösten kann. Es geht auch ein paar Nummern größer. Zwischen 120kg und einigen Tonnen pro Durchgang ist alles machbar. Im Prinzip sind diese Röster aber alle gleich. In einer rotierenden Trommel, die von außen aber auch durch einen durchgesaugten heißen Luftstrom innnen beheizt wird, befinden sich die Bohnen. Die Trommel rotiert und durch eingeschweißte Schikanen werden die Bohnen durcheinandergewirbelt. Mithilfe einer kleinen Schaufel, die an der Stirnseite in die Trommel ragt, kann man den aktuellen Stand der Röstung verfolgen und wenns soweit ist, die Bohnen durch Öffnen einer Klappe aus der Trommel fallen lassen, - auf eine Art Kühlsieb, wo sie so schnell wie möglich unter Rühren und durch Luftabsaugung abgekühlt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Röster kennt seine Bohnen ganz genau. Er weiß bei jeder Bohnensorte (d.H. Herkunft und Qualität - z.B. Kenya AA für einen kenianischen Arabica der höchsten Qualitätsstufe, der AA Sortierung), welches Profil er rösten muss, um das Optimum aus ihr herauszuholen. Ein Röstprofil legt fest, zu welcher Zeit während der Röstung welche Temperatur in der Röstkammer herrschen soll und wie steil oder flach die Temperaturanstiege oder -abfälle sein müssen. Man kann ein Röstprofil als Zeit/Temperatur-Diagramm grafisch darstellen. Jede Sorte hat ein etwas anderes optimales Röstprofil. Zusätzlich ist natürlich noch wichtig, wie der Kaffee danach getrunken werden soll, - als Filterkaffee oder Espresso - eine Vorgabe, die mit der Röstendtemperatur zusammenhängt. Je höher die Röstendtemperatur, desto mehr geht der Kaffee in Richtung Espresso. Fürwahr viele Faktoren, die beachtet werden müssen - und da ein Trommelröster etwas träge ist in der Temperaturmodulation, wird dem Röstmeister sehr viel Fingerspitzengefühl abverlangt, wann er die Temperatur (meistens durch Gasbrenner) hochregelt oder lieber nicht und vor allem, wann er die Röstung abbricht und die Bohnen durch Öffnen einer Klappe an der Vorderseite aus der Trommel holt. Bei 50kg Kaffee kann man schnell einiges an Wert zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grundsätzliche Unterschied zwischen der Röstung eines handwerklich arbeitenden Kleinrösters (5kg bis 120kg pro Röstdurchgang) und eines auf Profit orientierten Großrösters (Tonnen pro Röstdurchgang oder kontinuierliche Röstung) ist die Röstzeit und die Rösttemperatur. &lt;br /&gt;
Man kann nämlich eine Bohne auch in 90 Sekunden ordentlich dunkel rösten, nur muss man dann die Temperatur auf über 400°C erhöhen. Großröster machen das so, denn Zeit ist Geld. Das sind dann auch keine Trommelröster mehr sondern sogenannte Fluid-Bed- bzw.  Heißluftröstmaschinen unglaublichen Ausmaßes. Es gibt noch andere Techniken, die auf Großdurchsatz ausgelegt sind. Allen gemeinsam ist, wie gesagt, eine hohe Rösttemperatur und eine geringe Röstzeit. &lt;br /&gt;
Ein Kleinröster, wenn er es gut mit der Bohne meint, braucht da schon etwas länger. Typische Röstzeiten für eine Trommelröstung sind 15-25 Minuten, die dabei erreichten Temperaturen liegen zwischen 200°C und 230°C, je nach Rösttiefe.&lt;br /&gt;
Wo liegt der Unterschied im Geschmack? Nun, bei einer 90 Sekunden Schockröstung haben die Bohnen nicht genügend Zeit, richtig auszurösten - von irgendwelchen zeitintensiveren Maillard-Reaktionen oder dem Abbau von Chlorogensäure ganz zu schweigen. Das Ergebnis ist eine säuerlichere Tasse Kaffee, die umso saurer zu schmecken scheint, je mehr sie abkühlt und es wegen dem höherem Chlorogensäuregehalt nicht so gut zum Magen meint.&lt;br /&gt;
In einer langsamen Röstung bei niedriger Temperatur hat die Bohne im besten Falle viel der ungünstigen Chlorogensäure verloren und viel an Aroma gewonnen. Guter Kaffee aus Langzeitröstung ist daher in der Regel bekömmlicher und aromatischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbströsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt gute Gründe seinen Kaffee selbst zu rösten, es gibt allerdings auch ebenso gute Gründe, die dagegen sprechen ;-). Vielleicht erstmal die Gründe, die dagegen sprechen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee rösten stinkt! Nicht der betörende Duft frisch gerösteten Kaffees durchflutet den Raum, sondern mehr ein säuerlich, dumpfer, manchmal erdig aber immer verbrannter Geruch steht danach in der Luft. Je mehr in einem Durchgang geröstet wird, umso mehr stinkt es und um so vernebelter wird die Küche. Mengen von 250gr. aufwärts sollten grundsätzlich in einem gut belüfteten Raum, oder gleich draußen geröstet werden. Der so begehrte Kaffeegeruch stellt sich erst 12h nach der Röstung ein, bis dahin muss man mit dem verbrannten Geruch, der sich auch gerne in der Kleidung und allem aus Stoff festsetzt, leben. Ein weiterer Grund, der dagegen spricht ist, dass es kaum vernünftige Röstmaschinen für den Hausgebrauch gibt. Es gibt ca. 4 Heißluftröster- und 2 Trommelröstermodelle auf dem Markt, - jedes hat so seine Macken. Und alle bieten sie eigentlich viel zu wenig Kontrolle über den Röstverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Selberrösten hat auch seine guten Seiten (wer hätte das gedacht). Einer der Hauptvorteile ist natürlich die nicht zu übertreffende Frische der Röstung, frischer kann Kaffee gar nicht sein. Und frisch gerösteter Kaffee ist ein starkes Argument - vor allem, wenn man in einer Gegend lebt, in der der nächste Shopröster 50km entfernt liegt und sonst nur Jacobs Dröhnung im Supermarktregal zu finden ist. Ein anderer nicht zu unterschätzender  Faktor ist die Auswahl der Bohnensorten, die man selber bestimmen kann. Endlich kann man rausfinden, wie der Geschmacksunterschied zwischen Kaffee aus Columbien und Kaffee aus Costa Rica ist. Ob man lieber die erdig-wuchtige Fülle indonesischer Kaffees der aromatischen Spritzigkeit ostafrikanischer Kaffees vorzieht. Oder wie sich äthiopischer Kaffee im Geschmack verändert, wenn er trocken statt nass aufbereitet wurde...es gibt tausend Dinge zu entdecken. Zusätzlich kann man noch mit der Röstung spielen. Manche Sorten, z.B. ein Bugisu-Kaffee aus Uganda, verändern ihren Geschmack radikal, wenn sie länger geröstet wurden. Bugisu schmeckt, hell geröstet und als Filterkaffee getrunken, leicht nach Honig. Dunkler geröstet und als Espresso getrunken kommt plötzlich eine ganz deutliche Schokoladigkeit zum Vorschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem für Espressoliebhaber kommt hier ein ganz neues Argument ins Spiel: Man kann sich seine Lieblingsespressosorte selber zusammestellen! Zugegeben, bis dahin ist es ein weiter, steiniger, bisweilen sehr frustrierender Weg. Aber man fängt plötzlich an, viel mehr über Espresso zu wissen als man jemals dachte. Es gibt diese wenigen Momente, wo man eine Mischung und Röstung erwischt hat, die absolut perfekt geworden ist. Körper, Geschmack, Aroma, alles hat man richtig getroffen, man wünschte man hätte mindestens ein Kilo oder mehr davon, - aber meistens ist nach 5 Tassen schon wieder Schluss, weil viele Haushaltsröster nur 80-100gr. auf einmal rösten können. Der Versuch, diese perfekte Röstung zu duplizieren scheitert dann meistens kläglich. Es bleibt nichts anderes übrig, als die Jagd nach der perfekten Mischung wieder aufzunehmen.(das haben übrigens erfahrene Shopröster den Heimdilettanten voraus: Sie können immer wieder reproduzierbar die gleiche Mischung rösten - konstante Qualität eben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie geht’s? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:heimroester_beginn.jpg|right|Heimröster Modell Precision von der Firma Hearthware]][[Bild: heimroester_5min.jpg|right| ...nach 5 min]]&lt;br /&gt;
Wie oben schonmal erwähnt könnte man theoretisch zu Hause mit einer Pfanne auf dem Herd rösten. Das ist allerdings etwas aufwendig, da man während des ganzen Röstvorgangs die Bohnen umrühren sollte, damit sie nicht anbrennen. Bei bis zu 20 Minuten Röstzeit wird einem bei dieser Methode irgendwann der Arm abfallen. &lt;br /&gt;
Nicht so gut. &lt;br /&gt;
Die nächste Möglichkeit zu Hause zu rösten ist, die Bohnen in einer dünnen Lage (eine Bohnenlage) auf einem Backblech im Ofen zu rösten, hier muss man nur noch den Ofen einschalten und die fertigen Bohnen rechtzeitig rausholen. Nachteil dabei ist, dass viele Öfen nicht schnell genug oder vielleicht auch überhaupt nicht die benötige Temperatur von ca. 230°C erzeugen können. Sind die Bohnen zu lange einer zu niedrigen Temperatur ausgesetzt fangen sie „anzubacken“ und nicht zu rösten, was man dann auch unangenehm im Kaffee schmeckt. Ein weiteres Problem bei dieser Methode sind die Bohnenhäutchen. Das ist eine dünne, pergamentartige Hülle, die sich beim Rösten von der Bohne löst und im ungünstigsten Fall überall herumfliegt. Geschmacklich beeinträchtigt sie die fertige Röstbohne nicht (deswegen sammelt so mancher Großröster die sich lösenden Bohnenhäutchen und gibt sie später, wenn der Röstkaffee gemahlen wird, wieder zu. - Kaffee wird eben nach Gewicht verkauft!), aber lästig sind sie allemal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten kauft man sich wie gesagt eine kleine Haushaltsröstmaschine. Die sind gar nicht mal mehr so exotisch, wie sie vor einigen Jahren waren - aber in jedem Kaufhaus findet man sie trotzdem noch nicht. Die preiswerteren Haushaltsröster arbeiten nach dem Heißluftprinzip, eine alternative Methode zur Trommelröstung. Durch eine Art Fön werden die Bohnen durcheinandergewirbelt und aufgeheizt. Die dabei sich lösenden Bohnenhäutchen werden aufgefangen. Meist ist die Röstkammer, in der sich die Bohnen befinden, aus Glas. Damit kann man den Röstverlauf der Bohnen gut beobachten. Sind die Bohnen fertiggeröstet, dann schaltet man die Heizung aus und die jetzt kalte Luft des Föns kühlt die Bohnen. Voila, - fertig ist das Selbstgeröstete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer vielleicht nicht das nötige Kleingeld für einen Röstautomaten besitzt, kann es zunächst auch erst einmal mit einem Popcorn-Röster versuchen (ca. €10). Die Einstellungsmöglichkeiten sind sicherlich im Vergleich zu einem elektronisch gesteuerten Röster sehr bescheiden (die einzige Variable ist meist die Laufzeit, evtl. kann man auch versuchen, das Gerät mit und ohne Deckel zu betreiben), es lassen sich aber durchaus brauchbare Ergebnisse erzielen. Aufpassen sollte man  mit den transparenten Deckeln der Geräte, die bei längerer Laufzeit gerne schmelzen. Und natürlich sollte man sich vor Augen halten, dass ein Popcorn-Maker nun mal ursprünglich nicht zum Kaffeerösten gebaut wurde (also VORSICHT!!!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Röstung spielt sich bei Temperaturen zwischen 145°C und 230°C ab. Bis 145°C passiert nicht viel, die Bohnen (die im Rohzustand gelb oder grün sind) werden langsam braun, der Geruch ändert sich von heuartig nach leicht buttrig. Zwischen 145°C und 200°C finden verschiedene Maillard-Reaktionen statt, Kaffeearomastoffe werden gebildet. Bei 200°C ist der Druck des verdunstenden Wassers (Rohkaffee hat ca. 12% Feuchtigkeit) so hoch (20-25bar), dass sie an der mittleren Kerbe aufplatzen. Dieses Aufplatzen ist hörbar und wird als '''erster Crack''' bezeichnet. Während der Röstung nimmt man dies als Anschwellen und ca. eine Minute später als Abflachen von Poppgeräuschen wahr. Die Bohnen werden jetzt immer dunkler. Das eheste Stadium, bei dem die Röstung (für Filterkaffee) abbrechen kann ist dann erreicht, wenn alle Bohnen eine uniforme Braunfärbung angenommen haben, oft 30s-1min nach dem ersten Crack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 200°C beginnen sich Zucker in der Bohne zu karamellisieren, der „Röstgeschmack“ entsteht. Sind ca. 230°C erreicht, beginnen die Bohnen Stücke aus ihrer Zellwand zu verlieren, sie werden einfach abgesprengt. Das damit einhergehende, etwas leisere Geräusch wird '''zweiter Crack''' genannt. Wie der erste Crack, beginnt der zweite Crack verhalten, steigert sich zu einem kontinuierlichen Knistern und flacht dann wieder ab. Normalerweise ist bei einsetzendem zweitem Crack schon eine ausreichende Rösttiefe für Espresso erreicht. Bei 245°C hört der zweite Crack wieder auf, die Bohnen haben meist während des zweiten Cracks schon angefangen ölig zu glänzen: Das sind Öle, Fette und sonstige Zellinhaltsstoffe, die durch die Hitze aus der Bohne getrieben werden. Die Bohnen sind jetzt auch schon sehr dunkel, fast schwarz. Spätestens jetzt sollte man aufgehört haben – noch tiefer geröstet schmeckt der Kaffee nur noch nach Holzkohle (und spätestens dann kommt auch durch die heftige Rauchentwicklung die Feuerwehr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Röstereien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Röster Selbstbauen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem die oft doch recht teuren Röstmaschinen zu teuer sind kann sich auch ganz leicht behelfen. Im folgenden werden einige Beispiele für Selbstbauröster vorgestellt. Natürlich gibt es darüber hinaus viele andere Möglichkeiten, sich einen Röster zu bauen. Wer Tante Google bemüht wird sicherlich auch fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung ein Erfahrungsbericht über einen [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/30649-schei-benkleisterle-r-ster-brennt-lichterloh.html Röstbrand]...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heißluftpistole ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau einer einfachen Heißluft-Röstmaschine ist mit minimalem Materialaufwand und nur wenig Investitionen zu realisieren. Mit einer Heißluftpistole und einem Akkuschrauber (beides im Zweifelsfall für ~10-15 Euro im Baumarkt zu erstehen, eine bessere Heißluftpistole ist allerdings empfohlen), einem Hamsterlaufrad, einem Alu(!!)-Fliegengitter und einem Gewindestab ist der Röster schon fertig. Ein einfaches Holzgehäuse, mit einer Kerbe zum Reinschieben des auf den Gewindestab montierten und mit Fliegengitter bespannten Laufrades, den Akkuschrauber etwas aufbocken und an den Gewindestab schrauben, loslaufen lassen, dann die Heißluftpistole vor das Ganze, und los geht es.&lt;br /&gt;
Detaillierte Bilder sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://tmp.kanojo.de/roester/ (Link defekt) - Bei weiteren Fragen zu diesem Roester an &amp;lt;kaffee at nebuk punkt de&amp;gt; wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Variante mit Luftpistole und 2 kleinen Metallsieben in einem Ofenrohr, die mit einem alten Akkuschrauber gedreht werden, wird hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/eigenbau-diyroe-v1.71491/ DIYRÖ V1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Popcornmaschine ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relativ dicht am Prinzip der Heißluftpistole ist die Verwendung einer [[Popcornmaschine]]. Auch hier wird mit einem kleinen Gebläse Luft, die mittels elektrischer Heizung auf Rösttemperatur gebracht wird, auf die Bohnen gepustet. Aufgrund der kleinen Bauform der Popcornmaschinen ist die Röstmenge stark begrenzt. Positiv hervorzuheben ist jedoch die Einfachheit des Aufbaus, da die Popcornmaschine zum Rösten von Kaffee nur leicht umgebaut werden muss und die Angelegenheit nicht so aufwändig ist, wie das Rösten per Heißluftpistole. Damit ist der Popcorn-Röster insbesondere bei Einsteigern sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/kaffee-roesten-mit-severin-popcornmaschine-3751.80919/ Kaffee rösten mit Severin Popcornmaschine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grills &amp;amp; Öfen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Selbstbauvariante ist der Umbau eines Hähnchengrills bzw. eines kleinen Ofens. Gerne verwendet wird hier der [[VitalGrill]], ein modifizierter Hähnchengrill.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein paar Ideen über &amp;quot;Rohmaterial&amp;quot; für [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58589-diy-trommel.html Trommeln].&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/31484-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v1-1-a.html !_Modemburner_! =&amp;gt; (I) roast tube reloaded (Hähnchengrill-Röster v1.1)]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/36235-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v2-0-a.html Hähnchengrill-Röster v2.0]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/17156-r-ster-f-r-arme-bohnenr-sten-im-frisierten-h-hnchengrill-10.html Langer Thread zum Hähnchengrill]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/45531-umbauprojekt-quigg-mini-ofen-heimr-ster.html Noch ein Mini-Ofen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58663-elpressos-birnenr-ster.html Grill-Röster (Weber Q140 Elektro-Grill)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trommelröster mit Gasflamme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim kompletten Eigenbau eines Kaffeerösters orientieren sich die meisten Hobbyröster am prinzipiellen Aufbau der klassischen [[Trommelröster]] / Shop-Röster, wie man sie oft in Kleinröstereien vorfindet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren dreht sich eine massive Eisentrommel (Wärmespeicher), in der die Bohnen durch die Drehung und eingebaute &amp;quot;Schaufeln&amp;quot; durchmischt und von der Trommel mittels Kontaktwärme und Wärmestrahlung erwärmt werden. Diese Trommel wird dabei in der Regel von unten per Gasflamme erhitzt. Ein Gehäuse umschließt die Trommel - die heiße Abluft des Gasbrenners läuft durch dieses Gehäuse um die Trommel und wird an der gelochten Trommelrückwand in diese gesaugt, um ebenfalls die Bohnen erhitzen zu können. (Konvektion) Oben an der Gehäusefront befindet sich ein Bohneneinwurf, durch den beim Rösten Rauchgase und Abluft, die nun auch die abgelösten Bohnenhäutchen mitreißen können, abgesaugt werden. Im weiteren Verlauf gelangt die Abluft in der Regel mittels hitzefestem Gebläse durch einen [[Zyklonfilter]] o.Ä. ins Freie. Letzterer trennt die Bohnen-Häutchen von der Abluft. An die Gehäusefront befindet sich in der Regel außerdem ein Probenzieher, im unteren Bereich oft zusätzlich auch ein kleines hitzefestes Schauglas, um den Röstprozess beobachten zu können. Ebenfalls im unteren Bereich der Gehäusefront befindet sich schließlich eine Bohnenauswurfklappe, durch die die fertig gerösteten Bohnen zum Abbruch des Röstprozesses über eine Rutsche in eine vorm Röster aufgestellte [[Bohnenkühlung]] gelangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Röstprozess &amp;quot;beobachtbarer&amp;quot; zu machen und eine (eventuell auch automatische) Steuerung zu unterstützen, werden in der Regel die Bohnentemperatur (&amp;quot;BT&amp;quot;) innerhalb der Trommel in der Bohnenmasse (Sensor im unteren Bereich der Gehäusefront in die Trommel gesteckt), sowie die Ablufttemperatur/Emissionstemperatur (&amp;quot;ET&amp;quot;) (Sensor in den Absaugtrakt am Bohneneinwurf gesteckt) gemessen. Thermoelemente (Thermocouple) haben sich hier als verhältnismäßig günstige und hitzefeste Sensoren bewährt. Eine Meßdatenerfassung per Computer, zur Steuerung, zum Protokoll und zum &amp;quot;abfahren&amp;quot; von Röstprofilen, ist hiermit gut möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/planung-diy-trommelroester-diyroe-v2.83807/ DIYRÖ V2 - kleiner Selbstbau-Trommelröster mit Gas(-Kochfeld-)Heizung]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/diy-roester-status.91222/ großer DIY-Trommelröster]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste weiterer Selbstbauprojekte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.sweetmarias.com/homemade-homeroasters.php Lange Liste englischer Bastelprojekte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaffeeröster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushaltsröster (bis ca. 300g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
*[[Alpenröst]]&lt;br /&gt;
*[[Behmor 1600]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-101]]&lt;br /&gt;
*[[Hottop Coffee Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[i-Roast]]&lt;br /&gt;
*[[iCoffee]]&lt;br /&gt;
*[[Presso Smart Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[Röstbiene]]&lt;br /&gt;
*[[Röstmeister]]&lt;br /&gt;
*[[Quest M3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ladenröster (bis ca. 1500g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ladenröster]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-1200]]&lt;br /&gt;
*[[Petroncini BRICIOLA]]&lt;br /&gt;
*[[Massol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrielle Kaffeeröster===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dennoch lieber eine etwas industriellere Version eines Kaffeerösters will dem kann bei der Fa. [http://www.buhlergroup.com/59169EN.asp?grp=60&amp;amp;org=70_46&amp;amp;lang=DE&amp;amp;nav=80_20_10_32 Bühler] oder [http://www.petroncini.com/ita/petroncini.asp?Sez=petroncini Petroncini] sicherlich weitergeholfen werde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Diskussion:Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=25046</id>
		<title>Diskussion:Kaffee rösten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Diskussion:Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=25046"/>
		<updated>2015-10-08T14:19:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Weil ichs gerade gesehen habe: &amp;quot;Sind ca. 230°C erreicht, beginnen die Bohnen Stücke aus ihrer Zellwand zu verlieren, sie werden einfach abgesprengt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Meines erachtens ist hier der Begriff Zellwand falsch, was meint ihr? Gemeint ist doch die Bohne und nicht eine Zelle der Bohne, oder?&lt;br /&gt;
:Das stimmt. Super wäre auch gleich eine alternative Formulierung. &amp;quot;...beginnen aus den Bohnen Stücke herauszubrechen, sie werden einfach abgesprengt.&amp;quot;Wie wäre es damit? --[[Benutzer:Felix|Felix]] 23:49, 18. Okt. 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Hose, super Artikel. Gratulation! Da macht das Lesen im Wiki Spaß. Grüße Ola&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann Ola da nur hemmungslos zustimmen! Endlich mal ne gute Zusammenfassung in Deutsch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
cheers&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
afx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs diktieren. Damit kenne ich mich noch nicht so gut aus hier. &lt;br /&gt;
Ich hatte den Text vor einem Jahr für eine eigene Seite geschrieben. Die war aber so erbärmlich schlecht gemacht, daß ich sie aufgegeben habe. Hier im Kaffeewiki liest´s wenigstens jemand (hoffentlich :-) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen tun sehr viele, laut Aufrufstatistik des Servers. Ich habe noch ein bißchen im Hintergrund optimiert um die Seiten für Google interessant zu machen aber die meisten kommen eh übers Kaffeeboard hierher.&lt;br /&gt;
@ Hose: Hast Du evtl noch ein paar Bilder vom Rohkaffee und evtl. den verschiedenen Röststadien. Auch ein Bild von einer (Deiner?) Rösttrommel wäre nicht schlecht. Du kannst sie mir auch per Mail schicken, wenn Du sie nicht selbst hochladen und einbinden willst.&lt;br /&gt;
Grüße Ole&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gerade ueber eine kleine Ergaenzung bei meinem Lieblingsrooster gestolpert. Er schreibt, dass die ueblichen Grossrooster auch mal nur drei Minuten bei 5000 Grad roosten. Er selber roostet dagegen bei 19 Grad. ( http://www.jens-burg.de/html/laden5.html ) &lt;br /&gt;
-- Ich selber habe keine Ahnung vom Roosten und habs besser nicht in den Artikel aufgenommen. Klingt das mit Temperaturen fuer Euch plausibel?  -dd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burg roostet traditionell langsam im Trommelrooster (war mal in nem Fernsehbericht zu sehen, hab leider noch nix von ihm verkostet). Wobei 19°C für Espresso nen Tick zu wenig sind wenn ich mich recht erinnere. Die Großrooster blasen im Heissluftrooster das Ganze in ein paar Minuten bei sehr hohen Temperaturen durch. Siehe auch die Diskussionen Winter 2003/2004 im Board.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das schmeckt man!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
cheers&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
afx&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Ola, &lt;br /&gt;
ich hab noch zwei Bilder beim Roosten mit meinem Heißluftrooster in Aktion, einmal nach 1 Minute (Bohnen noch grün) und einmal nach 5 Minuten (Bohnen schon braun). Am besten schick ich die Dir wohl, dann kannst Du sie einbauen. &lt;br /&gt;
Die besten Bilder für unterschiedliche Rooststadien gibt es bei Thomson Owen, den Inhaber von Sweetmarias - http://www.sweetmarias.com/roasting-VisualGuideV2.html - allerdings hat er sicherlich ein copyright auf seine Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hab noch was zu Roostzeiten und Roosttemperaturen unter &amp;quot;Der Rooster&amp;quot; geschrieben. Aber die Roosterei ist unendliche komplex und die Beschissmethoden bei unseriösen Roostern auch. Am besten wäre es, den Herrn Burg von der Kaffeeroosterei Burg, was zu diesem Thema schreiben zu lassen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Hose,&lt;br /&gt;
die Bilder kannst Du an webmaster@kaffeewiki.de senden. Ich lade sie dann hoch. Die Bilder von anderen Webseiten zu kopieren, lassen wir mal lieber. Das gibt Ärger...&lt;br /&gt;
Den Fernsehbericht zu Roosterei Burg habe ich damals auch gesehen. Scheint ein ziemlich kompetenter Mensch zu sein. Und sein Schwiegersohn soll seinen Kaffee im Internet vertickern. Die Adresse habe ich mir aber nicht gemerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieht so aus, als ob ich der Einzige waere, der den Bericht ueber Jens Burg nicht gesehen hat. Ich werde diesen Monat mal vorbeifahren und fragen, wie heiss er denn die guten Sachen so roostet. Wird wohl ein laengerer Aufenthalt werden dort. Die sind da sehr ruhig.  -dd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute war ich bei Burg im Laden, leider war keiner der Rooster da und die anderen konnten mir auch nicht weiterhelfen. Ich habe aber gesehen, dass das Kaffee-Museum vom Burg in HH mittlerweile eroeffnet ist. Muss ich unbedingt vorbeifahren. Will jemand mit?  -daniel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suuper geschrieben, macht Spaß zu lesen.&lt;br /&gt;
Alex-presse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moin, der Link zum Selbstbau-Röster (http://tmp.kanojo.de/roester/) ist tot. (403 Forbidden) Weiß einer einen neuen? posmanet&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=25045</id>
		<title>Kaffee rösten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=25045"/>
		<updated>2015-10-08T14:18:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: /* Heißluftpistole */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
  | __TOC__&lt;br /&gt;
  |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeerösten kann eigentlich jeder. Man braucht dazu nur eine Hitzequelle, einen feuerfesten Behälter und etwas zum Umrühren. Ach ja und Rohbohnen natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungerösteten Rohkaffee kennt heutzutage kaum jemand mehr. Zu sehr ist Kaffee zu etwas geworden, dass man ziegelförmig und vakuumverpackt im Supermarkt kauft. Liegt es dann als schwarzbraunes Pulver im Filter unserer Kaffeemaschine, dann kann man sich eigentlich nicht vorstellen, dass Kaffee der Kern einer roten Frucht ist, die an Bäumen wächst. Die großen Kaffeekonzerne haben uns mit ihrer Werbung von verführerisch duftenden Tassen voller Kaffee, die garantiert von den Gästen ausgetrunken werden, wenn man nur die richtige Sorte kauft, einfach das Wissen vom Kaffee als pflanzliches Produkt genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber von vorne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee kommt also als Rohbohne in unseren Häfen an. Kaffee mittlerer bis sehr guter Qualität wird traditionell in Jutesäcken zu 60kg transportiert, Kaffee schlechter Qualität oder für Großröster (was evtl. dasselbe ist) kommt auch als lose Schüttware in Containern übers Meer. Ganz besonders teurer Kaffee, wie z.B. der [[Jamaica Blue Mountain]] (JBM) wird sogar in vernagelten Holzfässern geliefert. Damit soll sichergestellt werden, dass der teure JBM nicht irgendwo zwischen der Plantage und dem Röster in Deutschland durch andere Bohnen ersetzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird er in Lagerhäuser gebracht und wartet auf den Abverkauf durch Röster im ganzen Land (etwas naiv ausgedrückt, die Wirklichkeit sieht etwas anders aus). Rohkaffee ist mehrere Jahre (max. 2 Jahre, aber wirklich maximal!) lang haltbar, fängt aber im Allgemeinen nach ca. 1 Jahr an, seine Frische zu verlieren. Die oft grünen bis blaugrünen Bohnen verlieren mit der Zeit an Farbe und bleichen aus. Das ist aber extrem von der Kaffeesorte, dem Anbauland und der Verarbeitungsmethode abhängig. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röstprozess ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt: rösten kann jeder. Der Röstprozess läuft innerhalb eines Temperaturfensters von 180-230°C ab, gemessen an der Bohneninnentemperatur. Grob gesagt kann man ein paar Esslöffel Rohbohnen in eine Pfanne werfen und auf den Herd stellen. Unter ständigem Rühren und bei voller Hitze ändert sich die Bohnenfarbe von grün zu intensivem Grün, später Gelb, Gelbbraun, Braun schließlich Dunkelbraun. Spätestens zwischen Gelbbraun und Braun beginnen die Bohnen etwas verbrannt zu riechen, - von Braun nach Dunkelbraun sogar zu rauchen. Schnelles Rühren nicht vergessen und - genau - Fenster öffnen. Die ganze Röstung dauert zwischen 10 und 20 Minuten. Während der Röstzeit fangen die Bohnen irgendwann an zu knacken und zu knistern. Dieses Knacken hört nach 1 Minute auf, kommt aber später nochmal, diesmal leiser. Beim zweiten Knacken fangen die Bohnen an zu Zerplatzen und dies sollte man möglichst verhindern, da sie sogar für Espresso nun zulange geröstet worden sind! Will man Filterkaffee damit machen, dann sollte man sie nach Abschluß des ersten Knackens vom Herd nehmen. Einfache Sache, oder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun so einfach ist es leider nicht. Mit oben genannter Methode kann man zwar Kaffee rösten, hat aber zu viele schwer kontrollierbare Variablen, um die Bohnen reproduzierbar gut zu rösten. Ganz abgesehen vom Gestank und der Freundin/Frau (oder auch Freund/Mann), die spätestens nach dem fünften Rösten auszieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten ist es wie mit der Espressoherstellung, je intensiver man sich damit befasst, umso mehr Variablen tauchen auf und umso weniger weiß man. Der Reihe nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Reaktion, die bei der Röstung abläuft, ist eine chemische. Die Maillard-Reaktion. Bei ihr verbinden sich verschiedene Zucker und Proteine, bzw. deren Aminosäuren zu neuen Verbindungen, - genügend hohe Temperatur, - ab 145°C bis ca. 200°C vorausgesetzt. Es entstehen &amp;quot;Röststoffe&amp;quot;. Die gleiche Maillard-Reaktion sorgt z.B. für eine knusprige Kruste beim Brot oder Brötchen, oder auch für den Bratgeschmack, wenn man Fleisch in der Pfanne brutzelt. Neben der Maillard-Reaktion laufen bei der Röstung auch noch andere Reaktionen ab, die man bis heute nicht vollständig aufklären konnte. Faktisch enthält gerösteter Kaffee zwischen 800 und 1200 aromatische Verbindungen. Dabei läßt sich kein einzelner &amp;quot;Kaffeearomastoff&amp;quot; isolieren, - es ist eher das Zusammenspiel von vielen Stoffen in unterschiedlichen Konzentrationen, die das typische Kaffeearoma erzeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Röstprozess lässt sich durch sensorische Merkmale der Bohnen in verschiedene Phasen einteilen. Dabei spielt das Aussehen und das Volumen der Bohnen während der Röstung eine große Rolle. Das deutlichste Signal ist jedoch die Geräusche des ersten, bzw. zweiten Cracks der Rohbohnen. Der Röster kann anhand dieser Merkmale erkennen, welche Aromen, Säure, Geschmack und Körper der Kaffee in der Tasse später haben wird. So entwickelt eine Bohne z.B. während der ersten Röstphasen eine starke, spritzige Säure, welche im weiteren Verlauf der Röstung abnimmt. Mit etwas Erfahrung und Wissen lässt sich so der gewünschte Kaffee kreieren. Übersichtliche Aufstellungen der einzelnen Röstphasen finden sich z.B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.sweetmarias.com/library/content/using-sight-determine-degree-roast Sweet Maria's Determine Degree of Roast] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Röstreaktion hört nach dem Rösten und Abkühlen nicht auf. Die Bohne &amp;quot;arbeitet&amp;quot; weiter. Mindestens 12h, meistens aber noch länger - bis zu 72h brauchen geröstete Bohnen um ihr Geschmacksplateau zu erreichen. Bei diesen internen Nachreaktionen wird Kohlendioxid freigesetzt, - Röstbohnen gasen eine Weile nach der Röstung Kohlendioxid aus. Es gibt wohl kein überwältigerendes Geruchserlebnis als wenn man seine Nase in einen Behälter mit vor 2 Tagen gerösteten Bohnen steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten verliert die Bohne an Gewicht und nimmt an Volumen zu, die Dichte verringert sich so auf 1/3 der ursprünglichen Rohbohne. Der meiste Gewichtsverlust kommt durch Wasser, das in Rohbohnen mit cá. 12% vertreten ist (je nach Lagerung und Aufbereitung). Die Bohnen selbst verlieren auch an Substanz, z. B. die Bohnenhäutchen oder auch Teile der Zellwand. Insgesamt verliert die Rohbohne, je nach Röstgrad, zwischen 12 und 18% an Gewicht, diesen Verlust nennt man Einbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röster ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimroester.jpg|thumb|Heimröster aus dem beginnenden 20. Jhd.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professionelle Röster rösten natürlich nicht mit der Pfanne auf dem Herd, sondern mit Röstmaschinen, die viele Variablen kontrollierbar machen. Ich lasse hier erstmal die großen Industrieröstanlagen aus, da die nach anderen Prinzipien und mit anderen Grundvorstellungen arbeiten als sagen wir mal die Rösterei um die Ecke. Der ideale Röstmeister will nämlich vor allem das beste für die Bohne und seine Kunden (und nicht möglichst viel Profit aus möglichst billiger Rohware schlagen, wie das die Großröster oft machen). Für den handwerklichen Kleinröster hat sich vor allem eine Methode durchgesetzt, - die der Trommelröstung. In kleinen Röstereien stehen auch Trommelröster, mit denen man 5-10kg pro Durchgang rösten kann. Es geht auch ein paar Nummern größer. Zwischen 120kg und einigen Tonnen pro Durchgang ist alles machbar. Im Prinzip sind diese Röster aber alle gleich. In einer rotierenden Trommel, die von außen aber auch durch einen durchgesaugten heißen Luftstrom innnen beheizt wird, befinden sich die Bohnen. Die Trommel rotiert und durch eingeschweißte Schikanen werden die Bohnen durcheinandergewirbelt. Mithilfe einer kleinen Schaufel, die an der Stirnseite in die Trommel ragt, kann man den aktuellen Stand der Röstung verfolgen und wenns soweit ist, die Bohnen durch Öffnen einer Klappe aus der Trommel fallen lassen, - auf eine Art Kühlsieb, wo sie so schnell wie möglich unter Rühren und durch Luftabsaugung abgekühlt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Röster kennt seine Bohnen ganz genau. Er weiß bei jeder Bohnensorte (d.H. Herkunft und Qualität - z.B. Kenya AA für einen kenianischen Arabica der höchsten Qualitätsstufe, der AA Sortierung), welches Profil er rösten muss, um das Optimum aus ihr herauszuholen. Ein Röstprofil legt fest, zu welcher Zeit während der Röstung welche Temperatur in der Röstkammer herrschen soll und wie steil oder flach die Temperaturanstiege oder -abfälle sein müssen. Man kann ein Röstprofil als Zeit/Temperatur-Diagramm grafisch darstellen. Jede Sorte hat ein etwas anderes optimales Röstprofil. Zusätzlich ist natürlich noch wichtig, wie der Kaffee danach getrunken werden soll, - als Filterkaffee oder Espresso - eine Vorgabe, die mit der Röstendtemperatur zusammenhängt. Je höher die Röstendtemperatur, desto mehr geht der Kaffee in Richtung Espresso. Fürwahr viele Faktoren, die beachtet werden müssen - und da ein Trommelröster etwas träge ist in der Temperaturmodulation, wird dem Röstmeister sehr viel Fingerspitzengefühl abverlangt, wann er die Temperatur (meistens durch Gasbrenner) hochregelt oder lieber nicht und vor allem, wann er die Röstung abbricht und die Bohnen durch Öffnen einer Klappe an der Vorderseite aus der Trommel holt. Bei 50kg Kaffee kann man schnell einiges an Wert zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grundsätzliche Unterschied zwischen der Röstung eines handwerklich arbeitenden Kleinrösters (5kg bis 120kg pro Röstdurchgang) und eines auf Profit orientierten Großrösters (Tonnen pro Röstdurchgang oder kontinuierliche Röstung) ist die Röstzeit und die Rösttemperatur. &lt;br /&gt;
Man kann nämlich eine Bohne auch in 90 Sekunden ordentlich dunkel rösten, nur muss man dann die Temperatur auf über 400°C erhöhen. Großröster machen das so, denn Zeit ist Geld. Das sind dann auch keine Trommelröster mehr sondern sogenannte Fluid-Bed- bzw.  Heißluftröstmaschinen unglaublichen Ausmaßes. Es gibt noch andere Techniken, die auf Großdurchsatz ausgelegt sind. Allen gemeinsam ist, wie gesagt, eine hohe Rösttemperatur und eine geringe Röstzeit. &lt;br /&gt;
Ein Kleinröster, wenn er es gut mit der Bohne meint, braucht da schon etwas länger. Typische Röstzeiten für eine Trommelröstung sind 15-25 Minuten, die dabei erreichten Temperaturen liegen zwischen 200°C und 230°C, je nach Rösttiefe.&lt;br /&gt;
Wo liegt der Unterschied im Geschmack? Nun, bei einer 90 Sekunden Schockröstung haben die Bohnen nicht genügend Zeit, richtig auszurösten - von irgendwelchen zeitintensiveren Maillard-Reaktionen oder dem Abbau von Chlorogensäure ganz zu schweigen. Das Ergebnis ist eine säuerlichere Tasse Kaffee, die umso saurer zu schmecken scheint, je mehr sie abkühlt und es wegen dem höherem Chlorogensäuregehalt nicht so gut zum Magen meint.&lt;br /&gt;
In einer langsamen Röstung bei niedriger Temperatur hat die Bohne im besten Falle viel der ungünstigen Chlorogensäure verloren und viel an Aroma gewonnen. Guter Kaffee aus Langzeitröstung ist daher in der Regel bekömmlicher und aromatischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbströsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt gute Gründe seinen Kaffee selbst zu rösten, es gibt allerdings auch ebenso gute Gründe, die dagegen sprechen ;-). Vielleicht erstmal die Gründe, die dagegen sprechen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee rösten stinkt! Nicht der betörende Duft frisch gerösteten Kaffees durchflutet den Raum, sondern mehr ein säuerlich, dumpfer, manchmal erdig aber immer verbrannter Geruch steht danach in der Luft. Je mehr in einem Durchgang geröstet wird, umso mehr stinkt es und um so vernebelter wird die Küche. Mengen von 250gr. aufwärts sollten grundsätzlich in einem gut belüfteten Raum, oder gleich draußen geröstet werden. Der so begehrte Kaffeegeruch stellt sich erst 12h nach der Röstung ein, bis dahin muss man mit dem verbrannten Geruch, der sich auch gerne in der Kleidung und allem aus Stoff festsetzt, leben. Ein weiterer Grund, der dagegen spricht ist, dass es kaum vernünftige Röstmaschinen für den Hausgebrauch gibt. Es gibt ca. 4 Heißluftröster- und 2 Trommelröstermodelle auf dem Markt, - jedes hat so seine Macken. Und alle bieten sie eigentlich viel zu wenig Kontrolle über den Röstverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Selberrösten hat auch seine guten Seiten (wer hätte das gedacht). Einer der Hauptvorteile ist natürlich die nicht zu übertreffende Frische der Röstung, frischer kann Kaffee gar nicht sein. Und frisch gerösteter Kaffee ist ein starkes Argument - vor allem, wenn man in einer Gegend lebt, in der der nächste Shopröster 50km entfernt liegt und sonst nur Jacobs Dröhnung im Supermarktregal zu finden ist. Ein anderer nicht zu unterschätzender  Faktor ist die Auswahl der Bohnensorten, die man selber bestimmen kann. Endlich kann man rausfinden, wie der Geschmacksunterschied zwischen Kaffee aus Columbien und Kaffee aus Costa Rica ist. Ob man lieber die erdig-wuchtige Fülle indonesischer Kaffees der aromatischen Spritzigkeit ostafrikanischer Kaffees vorzieht. Oder wie sich äthiopischer Kaffee im Geschmack verändert, wenn er trocken statt nass aufbereitet wurde...es gibt tausend Dinge zu entdecken. Zusätzlich kann man noch mit der Röstung spielen. Manche Sorten, z.B. ein Bugisu-Kaffee aus Uganda, verändern ihren Geschmack radikal, wenn sie länger geröstet wurden. Bugisu schmeckt, hell geröstet und als Filterkaffee getrunken, leicht nach Honig. Dunkler geröstet und als Espresso getrunken kommt plötzlich eine ganz deutliche Schokoladigkeit zum Vorschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem für Espressoliebhaber kommt hier ein ganz neues Argument ins Spiel: Man kann sich seine Lieblingsespressosorte selber zusammestellen! Zugegeben, bis dahin ist es ein weiter, steiniger, bisweilen sehr frustrierender Weg. Aber man fängt plötzlich an, viel mehr über Espresso zu wissen als man jemals dachte. Es gibt diese wenigen Momente, wo man eine Mischung und Röstung erwischt hat, die absolut perfekt geworden ist. Körper, Geschmack, Aroma, alles hat man richtig getroffen, man wünschte man hätte mindestens ein Kilo oder mehr davon, - aber meistens ist nach 5 Tassen schon wieder Schluss, weil viele Haushaltsröster nur 80-100gr. auf einmal rösten können. Der Versuch, diese perfekte Röstung zu duplizieren scheitert dann meistens kläglich. Es bleibt nichts anderes übrig, als die Jagd nach der perfekten Mischung wieder aufzunehmen.(das haben übrigens erfahrene Shopröster den Heimdilettanten voraus: Sie können immer wieder reproduzierbar die gleiche Mischung rösten - konstante Qualität eben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie geht’s? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:heimroester_beginn.jpg|right|Heimröster Modell Precision von der Firma Hearthware]][[Bild: heimroester_5min.jpg|right| ...nach 5 min]]&lt;br /&gt;
Wie oben schonmal erwähnt könnte man theoretisch zu Hause mit einer Pfanne auf dem Herd rösten. Das ist allerdings etwas aufwendig, da man während des ganzen Röstvorgangs die Bohnen umrühren sollte, damit sie nicht anbrennen. Bei bis zu 20 Minuten Röstzeit wird einem bei dieser Methode irgendwann der Arm abfallen. &lt;br /&gt;
Nicht so gut. &lt;br /&gt;
Die nächste Möglichkeit zu Hause zu rösten ist, die Bohnen in einer dünnen Lage (eine Bohnenlage) auf einem Backblech im Ofen zu rösten, hier muss man nur noch den Ofen einschalten und die fertigen Bohnen rechtzeitig rausholen. Nachteil dabei ist, dass viele Öfen nicht schnell genug oder vielleicht auch überhaupt nicht die benötige Temperatur von ca. 230°C erzeugen können. Sind die Bohnen zu lange einer zu niedrigen Temperatur ausgesetzt fangen sie „anzubacken“ und nicht zu rösten, was man dann auch unangenehm im Kaffee schmeckt. Ein weiteres Problem bei dieser Methode sind die Bohnenhäutchen. Das ist eine dünne, pergamentartige Hülle, die sich beim Rösten von der Bohne löst und im ungünstigsten Fall überall herumfliegt. Geschmacklich beeinträchtigt sie die fertige Röstbohne nicht (deswegen sammelt so mancher Großröster die sich lösenden Bohnenhäutchen und gibt sie später, wenn der Röstkaffee gemahlen wird, wieder zu. - Kaffee wird eben nach Gewicht verkauft!), aber lästig sind sie allemal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten kauft man sich wie gesagt eine kleine Haushaltsröstmaschine. Die sind gar nicht mal mehr so exotisch, wie sie vor einigen Jahren waren - aber in jedem Kaufhaus findet man sie trotzdem noch nicht. Die preiswerteren Haushaltsröster arbeiten nach dem Heißluftprinzip, eine alternative Methode zur Trommelröstung. Durch eine Art Fön werden die Bohnen durcheinandergewirbelt und aufgeheizt. Die dabei sich lösenden Bohnenhäutchen werden aufgefangen. Meist ist die Röstkammer, in der sich die Bohnen befinden, aus Glas. Damit kann man den Röstverlauf der Bohnen gut beobachten. Sind die Bohnen fertiggeröstet, dann schaltet man die Heizung aus und die jetzt kalte Luft des Föns kühlt die Bohnen. Voila, - fertig ist das Selbstgeröstete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer vielleicht nicht das nötige Kleingeld für einen Röstautomaten besitzt, kann es zunächst auch erst einmal mit einem Popcorn-Röster versuchen (ca. €10). Die Einstellungsmöglichkeiten sind sicherlich im Vergleich zu einem elektronisch gesteuerten Röster sehr bescheiden (die einzige Variable ist meist die Laufzeit, evtl. kann man auch versuchen, das Gerät mit und ohne Deckel zu betreiben), es lassen sich aber durchaus brauchbare Ergebnisse erzielen. Aufpassen sollte man  mit den transparenten Deckeln der Geräte, die bei längerer Laufzeit gerne schmelzen. Und natürlich sollte man sich vor Augen halten, dass ein Popcorn-Maker nun mal ursprünglich nicht zum Kaffeerösten gebaut wurde (also VORSICHT!!!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Röstung spielt sich bei Temperaturen zwischen 145°C und 230°C ab. Bis 145°C passiert nicht viel, die Bohnen (die im Rohzustand gelb oder grün sind) werden langsam braun, der Geruch ändert sich von heuartig nach leicht buttrig. Zwischen 145°C und 200°C finden verschiedene Maillard-Reaktionen statt, Kaffeearomastoffe werden gebildet. Bei 200°C ist der Druck des verdunstenden Wassers (Rohkaffee hat ca. 12% Feuchtigkeit) so hoch (20-25bar), dass sie an der mittleren Kerbe aufplatzen. Dieses Aufplatzen ist hörbar und wird als '''erster Crack''' bezeichnet. Während der Röstung nimmt man dies als Anschwellen und ca. eine Minute später als Abflachen von Poppgeräuschen wahr. Die Bohnen werden jetzt immer dunkler. Das eheste Stadium, bei dem die Röstung (für Filterkaffee) abbrechen kann ist dann erreicht, wenn alle Bohnen eine uniforme Braunfärbung angenommen haben, oft 30s-1min nach dem ersten Crack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 200°C beginnen sich Zucker in der Bohne zu karamellisieren, der „Röstgeschmack“ entsteht. Sind ca. 230°C erreicht, beginnen die Bohnen Stücke aus ihrer Zellwand zu verlieren, sie werden einfach abgesprengt. Das damit einhergehende, etwas leisere Geräusch wird '''zweiter Crack''' genannt. Wie der erste Crack, beginnt der zweite Crack verhalten, steigert sich zu einem kontinuierlichen Knistern und flacht dann wieder ab. Normalerweise ist bei einsetzendem zweitem Crack schon eine ausreichende Rösttiefe für Espresso erreicht. Bei 245°C hört der zweite Crack wieder auf, die Bohnen haben meist während des zweiten Cracks schon angefangen ölig zu glänzen: Das sind Öle, Fette und sonstige Zellinhaltsstoffe, die durch die Hitze aus der Bohne getrieben werden. Die Bohnen sind jetzt auch schon sehr dunkel, fast schwarz. Spätestens jetzt sollte man aufgehört haben – noch tiefer geröstet schmeckt der Kaffee nur noch nach Holzkohle (und spätestens dann kommt auch durch die heftige Rauchentwicklung die Feuerwehr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Röstereien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Röster Selbstbauen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem die oft doch recht teuren Röstmaschinen zu teuer sind kann sich auch ganz leicht behelfen. Im folgenden werden einige Beispiele für Selbstbauröster vorgestellt. Natürlich gibt es darüber hinaus viele andere Möglichkeiten, sich einen Röster zu bauen. Wer Tante Google bemüht wird sicherlich auch fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung ein Erfahrungsbericht über einen [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/30649-schei-benkleisterle-r-ster-brennt-lichterloh.html Röstbrand]...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heißluftpistole ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau einer einfachen Heißluft-Röstmaschine ist mit minimalem Materialaufwand und nur wenig Investitionen zu realisieren. Mit einer Heißluftpistole und einem Akkuschrauber (beides im Zweifelsfall für ~10-15 Euro im Baumarkt zu erstehen, eine bessere Heißluftpistole ist allerdings empfohlen), einem Hamsterlaufrad, einem Alu(!!)-Fliegengitter und einem Gewindestab ist der Röster schon fertig. Ein einfaches Holzgehäuse, mit einer Kerbe zum Reinschieben des auf den Gewindestab montierten und mit Fliegengitter bespannten Laufrades, den Akkuschrauber etwas aufbocken und an den Gewindestab schrauben, loslaufen lassen, dann die Heißluftpistole vor das Ganze, und los geht es.&lt;br /&gt;
Detaillierte Bilder sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://tmp.kanojo.de/roester/ (Link defekt) - Bei weiteren Fragen zu diesem Roester an &amp;lt;kaffee at nebuk punkt de&amp;gt; wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Variante mit Luftpistole und 2 kleinen Metallsieben in einem Ofenrohr, die mit einem alten Akkuschrauber gedreht werden, wird hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/eigenbau-diyroe-v1.71491/ DIYRÖ V1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Popcornmaschine ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relativ dicht am Prinzip der Heißluftpistole ist die Verwendung einer [[Popcornmaschine]]. Auch hier wird mit einem kleinen Gebläse Luft, die mittels elektrischer Heizung auf Rösttemperatur gebracht wird, auf die Bohnen gepustet. Aufgrund der kleinen Bauform der Popcornmaschinen ist die Röstmenge stark begrenzt. Positiv hervorzuheben ist jedoch die Einfachheit des Aufbaus, da die Popcornmaschine zum Rösten von Kaffee nur leicht umgebaut werden muss und die Angelegenheit nicht so aufwändig ist, wie das Rösten per Heißluftpistole. Damit ist der Popcorn-Röster insbesondere bei Einsteigern sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/kaffee-roesten-mit-severin-popcornmaschine-3751.80919/ Kaffee rösten mit Severin Popcornmaschine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grills &amp;amp; Öfen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Selbstbauvariante ist der Umbau eines Hähnchengrills bzw. eines kleinen Ofens. Gerne verwendet wird hier der [[VitalGrill]], ein modifizierter Hähnchengrill.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein paar Ideen über &amp;quot;Rohmaterial&amp;quot; für [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58589-diy-trommel.html Trommeln].&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/31484-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v1-1-a.html !_Modemburner_! =&amp;gt; (I) roast tube reloaded (Hähnchengrill-Röster v1.1)]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/36235-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v2-0-a.html Hähnchengrill-Röster v2.0]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/17156-r-ster-f-r-arme-bohnenr-sten-im-frisierten-h-hnchengrill-10.html Langer Thread zum Hähnchengrill]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/45531-umbauprojekt-quigg-mini-ofen-heimr-ster.html Noch ein Mini-Ofen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58663-elpressos-birnenr-ster.html Grill-Röster (Weber Q140 Elektro-Grill)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trommelröster mit Gasflamme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim kompletten Eigenbau eines Kaffeerösters orientieren sich die meisten Hobbyröster am prinzipiellen Aufbau der klassischen [[Trommelröster]] / Shop-Röster, wie man sie oft in Kleinröstereien vorfindet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren dreht sich eine massive Eisentrommel (Wärmespeicher), in der die Bohnen durch die Drehung und eingebaute &amp;quot;Schaufeln&amp;quot; durchmischt und von der Trommel mittels Kontaktwärme und Wärmestrahlung erwärmt werden. Diese Trommel wird dabei in der Regel von unten per Gasflamme erhitzt. Ein Gehäuse umschließt die Trommel - die heiße Abluft des Gasbrenners läuft durch dieses Gehäuse um die Trommel und wird an der gelochten Trommelrückwand in diese gesaugt, um ebenfalls die Bohnen erhitzen zu können. (Konvektion) Oben an der Gehäusefront befindet sich ein Bohneneinwurf, durch den beim Rösten Rauchgase und Abluft, die nun auch die abgelösten Bohnenhäutchen mitreißen können, abgesaugt werden. Im weiteren Verlauf gelangt die Abluft in der Regel mittels hitzefestem Gebläse durch einen [[Zyklonfilter]] o.Ä. ins Freie. Letzterer trennt die Bohnen-Häutchen von der Abluft. An die Gehäusefront befindet sich in der Regel außerdem ein Probenzieher, im unteren Bereich oft zusätzlich auch ein kleines hitzefestes Schauglas, um den Röstprozess beobachten zu können. Ebenfalls im unteren Bereich der Gehäusefront befindet sich schließlich eine Bohnenauswurfklappe, durch die die fertig gerösteten Bohnen zum Abbruch des Röstprozesses über eine Rutsche in eine vorm Röster aufgestellte [[Bohnenkühlung]] gelangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Röstprozess &amp;quot;beobachtbarer&amp;quot; zu machen und eine (eventuell auch automatische) Steuerung zu unterstützen, werden in der Regel die Bohnentemperatur (&amp;quot;BT&amp;quot;) innerhalb der Trommel in der Bohnenmasse, sowie die Ablufttemperatur/Emissionstemperatur (&amp;quot;ET&amp;quot;) gemessen. Thermoelemente (Thermocouple) haben sich hier als verhältnismäßig günstige und hitzefeste Sensoren bewährt. Eine Meßdatenerfassung per Computer, zur Steuerung, zum Protokoll und zum &amp;quot;abfahren&amp;quot; von Röstprofilen, ist hiermit gut möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/planung-diy-trommelroester-diyroe-v2.83807/ DIYRÖ V2 - kleiner Selbstbau-Trommelröster mit Gas(-Kochfeld-)Heizung]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/diy-roester-status.91222/ großer DIY-Trommelröster]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste weiterer Selbstbauprojekte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.sweetmarias.com/homemade-homeroasters.php Lange Liste englischer Bastelprojekte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaffeeröster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushaltsröster (bis ca. 300g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
*[[Alpenröst]]&lt;br /&gt;
*[[Behmor 1600]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-101]]&lt;br /&gt;
*[[Hottop Coffee Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[i-Roast]]&lt;br /&gt;
*[[iCoffee]]&lt;br /&gt;
*[[Presso Smart Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[Röstbiene]]&lt;br /&gt;
*[[Röstmeister]]&lt;br /&gt;
*[[Quest M3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ladenröster (bis ca. 1500g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ladenröster]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-1200]]&lt;br /&gt;
*[[Petroncini BRICIOLA]]&lt;br /&gt;
*[[Massol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrielle Kaffeeröster===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dennoch lieber eine etwas industriellere Version eines Kaffeerösters will dem kann bei der Fa. [http://www.buhlergroup.com/59169EN.asp?grp=60&amp;amp;org=70_46&amp;amp;lang=DE&amp;amp;nav=80_20_10_32 Bühler] oder [http://www.petroncini.com/ita/petroncini.asp?Sez=petroncini Petroncini] sicherlich weitergeholfen werde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=25044</id>
		<title>Kaffee rösten</title>
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		<updated>2015-10-08T14:16:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: /* Röster Selbstbauen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
  | __TOC__&lt;br /&gt;
  |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeerösten kann eigentlich jeder. Man braucht dazu nur eine Hitzequelle, einen feuerfesten Behälter und etwas zum Umrühren. Ach ja und Rohbohnen natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungerösteten Rohkaffee kennt heutzutage kaum jemand mehr. Zu sehr ist Kaffee zu etwas geworden, dass man ziegelförmig und vakuumverpackt im Supermarkt kauft. Liegt es dann als schwarzbraunes Pulver im Filter unserer Kaffeemaschine, dann kann man sich eigentlich nicht vorstellen, dass Kaffee der Kern einer roten Frucht ist, die an Bäumen wächst. Die großen Kaffeekonzerne haben uns mit ihrer Werbung von verführerisch duftenden Tassen voller Kaffee, die garantiert von den Gästen ausgetrunken werden, wenn man nur die richtige Sorte kauft, einfach das Wissen vom Kaffee als pflanzliches Produkt genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber von vorne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee kommt also als Rohbohne in unseren Häfen an. Kaffee mittlerer bis sehr guter Qualität wird traditionell in Jutesäcken zu 60kg transportiert, Kaffee schlechter Qualität oder für Großröster (was evtl. dasselbe ist) kommt auch als lose Schüttware in Containern übers Meer. Ganz besonders teurer Kaffee, wie z.B. der [[Jamaica Blue Mountain]] (JBM) wird sogar in vernagelten Holzfässern geliefert. Damit soll sichergestellt werden, dass der teure JBM nicht irgendwo zwischen der Plantage und dem Röster in Deutschland durch andere Bohnen ersetzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird er in Lagerhäuser gebracht und wartet auf den Abverkauf durch Röster im ganzen Land (etwas naiv ausgedrückt, die Wirklichkeit sieht etwas anders aus). Rohkaffee ist mehrere Jahre (max. 2 Jahre, aber wirklich maximal!) lang haltbar, fängt aber im Allgemeinen nach ca. 1 Jahr an, seine Frische zu verlieren. Die oft grünen bis blaugrünen Bohnen verlieren mit der Zeit an Farbe und bleichen aus. Das ist aber extrem von der Kaffeesorte, dem Anbauland und der Verarbeitungsmethode abhängig. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röstprozess ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt: rösten kann jeder. Der Röstprozess läuft innerhalb eines Temperaturfensters von 180-230°C ab, gemessen an der Bohneninnentemperatur. Grob gesagt kann man ein paar Esslöffel Rohbohnen in eine Pfanne werfen und auf den Herd stellen. Unter ständigem Rühren und bei voller Hitze ändert sich die Bohnenfarbe von grün zu intensivem Grün, später Gelb, Gelbbraun, Braun schließlich Dunkelbraun. Spätestens zwischen Gelbbraun und Braun beginnen die Bohnen etwas verbrannt zu riechen, - von Braun nach Dunkelbraun sogar zu rauchen. Schnelles Rühren nicht vergessen und - genau - Fenster öffnen. Die ganze Röstung dauert zwischen 10 und 20 Minuten. Während der Röstzeit fangen die Bohnen irgendwann an zu knacken und zu knistern. Dieses Knacken hört nach 1 Minute auf, kommt aber später nochmal, diesmal leiser. Beim zweiten Knacken fangen die Bohnen an zu Zerplatzen und dies sollte man möglichst verhindern, da sie sogar für Espresso nun zulange geröstet worden sind! Will man Filterkaffee damit machen, dann sollte man sie nach Abschluß des ersten Knackens vom Herd nehmen. Einfache Sache, oder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun so einfach ist es leider nicht. Mit oben genannter Methode kann man zwar Kaffee rösten, hat aber zu viele schwer kontrollierbare Variablen, um die Bohnen reproduzierbar gut zu rösten. Ganz abgesehen vom Gestank und der Freundin/Frau (oder auch Freund/Mann), die spätestens nach dem fünften Rösten auszieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten ist es wie mit der Espressoherstellung, je intensiver man sich damit befasst, umso mehr Variablen tauchen auf und umso weniger weiß man. Der Reihe nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Reaktion, die bei der Röstung abläuft, ist eine chemische. Die Maillard-Reaktion. Bei ihr verbinden sich verschiedene Zucker und Proteine, bzw. deren Aminosäuren zu neuen Verbindungen, - genügend hohe Temperatur, - ab 145°C bis ca. 200°C vorausgesetzt. Es entstehen &amp;quot;Röststoffe&amp;quot;. Die gleiche Maillard-Reaktion sorgt z.B. für eine knusprige Kruste beim Brot oder Brötchen, oder auch für den Bratgeschmack, wenn man Fleisch in der Pfanne brutzelt. Neben der Maillard-Reaktion laufen bei der Röstung auch noch andere Reaktionen ab, die man bis heute nicht vollständig aufklären konnte. Faktisch enthält gerösteter Kaffee zwischen 800 und 1200 aromatische Verbindungen. Dabei läßt sich kein einzelner &amp;quot;Kaffeearomastoff&amp;quot; isolieren, - es ist eher das Zusammenspiel von vielen Stoffen in unterschiedlichen Konzentrationen, die das typische Kaffeearoma erzeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Röstprozess lässt sich durch sensorische Merkmale der Bohnen in verschiedene Phasen einteilen. Dabei spielt das Aussehen und das Volumen der Bohnen während der Röstung eine große Rolle. Das deutlichste Signal ist jedoch die Geräusche des ersten, bzw. zweiten Cracks der Rohbohnen. Der Röster kann anhand dieser Merkmale erkennen, welche Aromen, Säure, Geschmack und Körper der Kaffee in der Tasse später haben wird. So entwickelt eine Bohne z.B. während der ersten Röstphasen eine starke, spritzige Säure, welche im weiteren Verlauf der Röstung abnimmt. Mit etwas Erfahrung und Wissen lässt sich so der gewünschte Kaffee kreieren. Übersichtliche Aufstellungen der einzelnen Röstphasen finden sich z.B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.sweetmarias.com/library/content/using-sight-determine-degree-roast Sweet Maria's Determine Degree of Roast] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Röstreaktion hört nach dem Rösten und Abkühlen nicht auf. Die Bohne &amp;quot;arbeitet&amp;quot; weiter. Mindestens 12h, meistens aber noch länger - bis zu 72h brauchen geröstete Bohnen um ihr Geschmacksplateau zu erreichen. Bei diesen internen Nachreaktionen wird Kohlendioxid freigesetzt, - Röstbohnen gasen eine Weile nach der Röstung Kohlendioxid aus. Es gibt wohl kein überwältigerendes Geruchserlebnis als wenn man seine Nase in einen Behälter mit vor 2 Tagen gerösteten Bohnen steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten verliert die Bohne an Gewicht und nimmt an Volumen zu, die Dichte verringert sich so auf 1/3 der ursprünglichen Rohbohne. Der meiste Gewichtsverlust kommt durch Wasser, das in Rohbohnen mit cá. 12% vertreten ist (je nach Lagerung und Aufbereitung). Die Bohnen selbst verlieren auch an Substanz, z. B. die Bohnenhäutchen oder auch Teile der Zellwand. Insgesamt verliert die Rohbohne, je nach Röstgrad, zwischen 12 und 18% an Gewicht, diesen Verlust nennt man Einbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röster ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimroester.jpg|thumb|Heimröster aus dem beginnenden 20. Jhd.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professionelle Röster rösten natürlich nicht mit der Pfanne auf dem Herd, sondern mit Röstmaschinen, die viele Variablen kontrollierbar machen. Ich lasse hier erstmal die großen Industrieröstanlagen aus, da die nach anderen Prinzipien und mit anderen Grundvorstellungen arbeiten als sagen wir mal die Rösterei um die Ecke. Der ideale Röstmeister will nämlich vor allem das beste für die Bohne und seine Kunden (und nicht möglichst viel Profit aus möglichst billiger Rohware schlagen, wie das die Großröster oft machen). Für den handwerklichen Kleinröster hat sich vor allem eine Methode durchgesetzt, - die der Trommelröstung. In kleinen Röstereien stehen auch Trommelröster, mit denen man 5-10kg pro Durchgang rösten kann. Es geht auch ein paar Nummern größer. Zwischen 120kg und einigen Tonnen pro Durchgang ist alles machbar. Im Prinzip sind diese Röster aber alle gleich. In einer rotierenden Trommel, die von außen aber auch durch einen durchgesaugten heißen Luftstrom innnen beheizt wird, befinden sich die Bohnen. Die Trommel rotiert und durch eingeschweißte Schikanen werden die Bohnen durcheinandergewirbelt. Mithilfe einer kleinen Schaufel, die an der Stirnseite in die Trommel ragt, kann man den aktuellen Stand der Röstung verfolgen und wenns soweit ist, die Bohnen durch Öffnen einer Klappe aus der Trommel fallen lassen, - auf eine Art Kühlsieb, wo sie so schnell wie möglich unter Rühren und durch Luftabsaugung abgekühlt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Röster kennt seine Bohnen ganz genau. Er weiß bei jeder Bohnensorte (d.H. Herkunft und Qualität - z.B. Kenya AA für einen kenianischen Arabica der höchsten Qualitätsstufe, der AA Sortierung), welches Profil er rösten muss, um das Optimum aus ihr herauszuholen. Ein Röstprofil legt fest, zu welcher Zeit während der Röstung welche Temperatur in der Röstkammer herrschen soll und wie steil oder flach die Temperaturanstiege oder -abfälle sein müssen. Man kann ein Röstprofil als Zeit/Temperatur-Diagramm grafisch darstellen. Jede Sorte hat ein etwas anderes optimales Röstprofil. Zusätzlich ist natürlich noch wichtig, wie der Kaffee danach getrunken werden soll, - als Filterkaffee oder Espresso - eine Vorgabe, die mit der Röstendtemperatur zusammenhängt. Je höher die Röstendtemperatur, desto mehr geht der Kaffee in Richtung Espresso. Fürwahr viele Faktoren, die beachtet werden müssen - und da ein Trommelröster etwas träge ist in der Temperaturmodulation, wird dem Röstmeister sehr viel Fingerspitzengefühl abverlangt, wann er die Temperatur (meistens durch Gasbrenner) hochregelt oder lieber nicht und vor allem, wann er die Röstung abbricht und die Bohnen durch Öffnen einer Klappe an der Vorderseite aus der Trommel holt. Bei 50kg Kaffee kann man schnell einiges an Wert zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grundsätzliche Unterschied zwischen der Röstung eines handwerklich arbeitenden Kleinrösters (5kg bis 120kg pro Röstdurchgang) und eines auf Profit orientierten Großrösters (Tonnen pro Röstdurchgang oder kontinuierliche Röstung) ist die Röstzeit und die Rösttemperatur. &lt;br /&gt;
Man kann nämlich eine Bohne auch in 90 Sekunden ordentlich dunkel rösten, nur muss man dann die Temperatur auf über 400°C erhöhen. Großröster machen das so, denn Zeit ist Geld. Das sind dann auch keine Trommelröster mehr sondern sogenannte Fluid-Bed- bzw.  Heißluftröstmaschinen unglaublichen Ausmaßes. Es gibt noch andere Techniken, die auf Großdurchsatz ausgelegt sind. Allen gemeinsam ist, wie gesagt, eine hohe Rösttemperatur und eine geringe Röstzeit. &lt;br /&gt;
Ein Kleinröster, wenn er es gut mit der Bohne meint, braucht da schon etwas länger. Typische Röstzeiten für eine Trommelröstung sind 15-25 Minuten, die dabei erreichten Temperaturen liegen zwischen 200°C und 230°C, je nach Rösttiefe.&lt;br /&gt;
Wo liegt der Unterschied im Geschmack? Nun, bei einer 90 Sekunden Schockröstung haben die Bohnen nicht genügend Zeit, richtig auszurösten - von irgendwelchen zeitintensiveren Maillard-Reaktionen oder dem Abbau von Chlorogensäure ganz zu schweigen. Das Ergebnis ist eine säuerlichere Tasse Kaffee, die umso saurer zu schmecken scheint, je mehr sie abkühlt und es wegen dem höherem Chlorogensäuregehalt nicht so gut zum Magen meint.&lt;br /&gt;
In einer langsamen Röstung bei niedriger Temperatur hat die Bohne im besten Falle viel der ungünstigen Chlorogensäure verloren und viel an Aroma gewonnen. Guter Kaffee aus Langzeitröstung ist daher in der Regel bekömmlicher und aromatischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbströsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt gute Gründe seinen Kaffee selbst zu rösten, es gibt allerdings auch ebenso gute Gründe, die dagegen sprechen ;-). Vielleicht erstmal die Gründe, die dagegen sprechen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee rösten stinkt! Nicht der betörende Duft frisch gerösteten Kaffees durchflutet den Raum, sondern mehr ein säuerlich, dumpfer, manchmal erdig aber immer verbrannter Geruch steht danach in der Luft. Je mehr in einem Durchgang geröstet wird, umso mehr stinkt es und um so vernebelter wird die Küche. Mengen von 250gr. aufwärts sollten grundsätzlich in einem gut belüfteten Raum, oder gleich draußen geröstet werden. Der so begehrte Kaffeegeruch stellt sich erst 12h nach der Röstung ein, bis dahin muss man mit dem verbrannten Geruch, der sich auch gerne in der Kleidung und allem aus Stoff festsetzt, leben. Ein weiterer Grund, der dagegen spricht ist, dass es kaum vernünftige Röstmaschinen für den Hausgebrauch gibt. Es gibt ca. 4 Heißluftröster- und 2 Trommelröstermodelle auf dem Markt, - jedes hat so seine Macken. Und alle bieten sie eigentlich viel zu wenig Kontrolle über den Röstverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Selberrösten hat auch seine guten Seiten (wer hätte das gedacht). Einer der Hauptvorteile ist natürlich die nicht zu übertreffende Frische der Röstung, frischer kann Kaffee gar nicht sein. Und frisch gerösteter Kaffee ist ein starkes Argument - vor allem, wenn man in einer Gegend lebt, in der der nächste Shopröster 50km entfernt liegt und sonst nur Jacobs Dröhnung im Supermarktregal zu finden ist. Ein anderer nicht zu unterschätzender  Faktor ist die Auswahl der Bohnensorten, die man selber bestimmen kann. Endlich kann man rausfinden, wie der Geschmacksunterschied zwischen Kaffee aus Columbien und Kaffee aus Costa Rica ist. Ob man lieber die erdig-wuchtige Fülle indonesischer Kaffees der aromatischen Spritzigkeit ostafrikanischer Kaffees vorzieht. Oder wie sich äthiopischer Kaffee im Geschmack verändert, wenn er trocken statt nass aufbereitet wurde...es gibt tausend Dinge zu entdecken. Zusätzlich kann man noch mit der Röstung spielen. Manche Sorten, z.B. ein Bugisu-Kaffee aus Uganda, verändern ihren Geschmack radikal, wenn sie länger geröstet wurden. Bugisu schmeckt, hell geröstet und als Filterkaffee getrunken, leicht nach Honig. Dunkler geröstet und als Espresso getrunken kommt plötzlich eine ganz deutliche Schokoladigkeit zum Vorschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem für Espressoliebhaber kommt hier ein ganz neues Argument ins Spiel: Man kann sich seine Lieblingsespressosorte selber zusammestellen! Zugegeben, bis dahin ist es ein weiter, steiniger, bisweilen sehr frustrierender Weg. Aber man fängt plötzlich an, viel mehr über Espresso zu wissen als man jemals dachte. Es gibt diese wenigen Momente, wo man eine Mischung und Röstung erwischt hat, die absolut perfekt geworden ist. Körper, Geschmack, Aroma, alles hat man richtig getroffen, man wünschte man hätte mindestens ein Kilo oder mehr davon, - aber meistens ist nach 5 Tassen schon wieder Schluss, weil viele Haushaltsröster nur 80-100gr. auf einmal rösten können. Der Versuch, diese perfekte Röstung zu duplizieren scheitert dann meistens kläglich. Es bleibt nichts anderes übrig, als die Jagd nach der perfekten Mischung wieder aufzunehmen.(das haben übrigens erfahrene Shopröster den Heimdilettanten voraus: Sie können immer wieder reproduzierbar die gleiche Mischung rösten - konstante Qualität eben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie geht’s? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:heimroester_beginn.jpg|right|Heimröster Modell Precision von der Firma Hearthware]][[Bild: heimroester_5min.jpg|right| ...nach 5 min]]&lt;br /&gt;
Wie oben schonmal erwähnt könnte man theoretisch zu Hause mit einer Pfanne auf dem Herd rösten. Das ist allerdings etwas aufwendig, da man während des ganzen Röstvorgangs die Bohnen umrühren sollte, damit sie nicht anbrennen. Bei bis zu 20 Minuten Röstzeit wird einem bei dieser Methode irgendwann der Arm abfallen. &lt;br /&gt;
Nicht so gut. &lt;br /&gt;
Die nächste Möglichkeit zu Hause zu rösten ist, die Bohnen in einer dünnen Lage (eine Bohnenlage) auf einem Backblech im Ofen zu rösten, hier muss man nur noch den Ofen einschalten und die fertigen Bohnen rechtzeitig rausholen. Nachteil dabei ist, dass viele Öfen nicht schnell genug oder vielleicht auch überhaupt nicht die benötige Temperatur von ca. 230°C erzeugen können. Sind die Bohnen zu lange einer zu niedrigen Temperatur ausgesetzt fangen sie „anzubacken“ und nicht zu rösten, was man dann auch unangenehm im Kaffee schmeckt. Ein weiteres Problem bei dieser Methode sind die Bohnenhäutchen. Das ist eine dünne, pergamentartige Hülle, die sich beim Rösten von der Bohne löst und im ungünstigsten Fall überall herumfliegt. Geschmacklich beeinträchtigt sie die fertige Röstbohne nicht (deswegen sammelt so mancher Großröster die sich lösenden Bohnenhäutchen und gibt sie später, wenn der Röstkaffee gemahlen wird, wieder zu. - Kaffee wird eben nach Gewicht verkauft!), aber lästig sind sie allemal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten kauft man sich wie gesagt eine kleine Haushaltsröstmaschine. Die sind gar nicht mal mehr so exotisch, wie sie vor einigen Jahren waren - aber in jedem Kaufhaus findet man sie trotzdem noch nicht. Die preiswerteren Haushaltsröster arbeiten nach dem Heißluftprinzip, eine alternative Methode zur Trommelröstung. Durch eine Art Fön werden die Bohnen durcheinandergewirbelt und aufgeheizt. Die dabei sich lösenden Bohnenhäutchen werden aufgefangen. Meist ist die Röstkammer, in der sich die Bohnen befinden, aus Glas. Damit kann man den Röstverlauf der Bohnen gut beobachten. Sind die Bohnen fertiggeröstet, dann schaltet man die Heizung aus und die jetzt kalte Luft des Föns kühlt die Bohnen. Voila, - fertig ist das Selbstgeröstete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer vielleicht nicht das nötige Kleingeld für einen Röstautomaten besitzt, kann es zunächst auch erst einmal mit einem Popcorn-Röster versuchen (ca. €10). Die Einstellungsmöglichkeiten sind sicherlich im Vergleich zu einem elektronisch gesteuerten Röster sehr bescheiden (die einzige Variable ist meist die Laufzeit, evtl. kann man auch versuchen, das Gerät mit und ohne Deckel zu betreiben), es lassen sich aber durchaus brauchbare Ergebnisse erzielen. Aufpassen sollte man  mit den transparenten Deckeln der Geräte, die bei längerer Laufzeit gerne schmelzen. Und natürlich sollte man sich vor Augen halten, dass ein Popcorn-Maker nun mal ursprünglich nicht zum Kaffeerösten gebaut wurde (also VORSICHT!!!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Röstung spielt sich bei Temperaturen zwischen 145°C und 230°C ab. Bis 145°C passiert nicht viel, die Bohnen (die im Rohzustand gelb oder grün sind) werden langsam braun, der Geruch ändert sich von heuartig nach leicht buttrig. Zwischen 145°C und 200°C finden verschiedene Maillard-Reaktionen statt, Kaffeearomastoffe werden gebildet. Bei 200°C ist der Druck des verdunstenden Wassers (Rohkaffee hat ca. 12% Feuchtigkeit) so hoch (20-25bar), dass sie an der mittleren Kerbe aufplatzen. Dieses Aufplatzen ist hörbar und wird als '''erster Crack''' bezeichnet. Während der Röstung nimmt man dies als Anschwellen und ca. eine Minute später als Abflachen von Poppgeräuschen wahr. Die Bohnen werden jetzt immer dunkler. Das eheste Stadium, bei dem die Röstung (für Filterkaffee) abbrechen kann ist dann erreicht, wenn alle Bohnen eine uniforme Braunfärbung angenommen haben, oft 30s-1min nach dem ersten Crack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 200°C beginnen sich Zucker in der Bohne zu karamellisieren, der „Röstgeschmack“ entsteht. Sind ca. 230°C erreicht, beginnen die Bohnen Stücke aus ihrer Zellwand zu verlieren, sie werden einfach abgesprengt. Das damit einhergehende, etwas leisere Geräusch wird '''zweiter Crack''' genannt. Wie der erste Crack, beginnt der zweite Crack verhalten, steigert sich zu einem kontinuierlichen Knistern und flacht dann wieder ab. Normalerweise ist bei einsetzendem zweitem Crack schon eine ausreichende Rösttiefe für Espresso erreicht. Bei 245°C hört der zweite Crack wieder auf, die Bohnen haben meist während des zweiten Cracks schon angefangen ölig zu glänzen: Das sind Öle, Fette und sonstige Zellinhaltsstoffe, die durch die Hitze aus der Bohne getrieben werden. Die Bohnen sind jetzt auch schon sehr dunkel, fast schwarz. Spätestens jetzt sollte man aufgehört haben – noch tiefer geröstet schmeckt der Kaffee nur noch nach Holzkohle (und spätestens dann kommt auch durch die heftige Rauchentwicklung die Feuerwehr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Röstereien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Röster Selbstbauen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem die oft doch recht teuren Röstmaschinen zu teuer sind kann sich auch ganz leicht behelfen. Im folgenden werden einige Beispiele für Selbstbauröster vorgestellt. Natürlich gibt es darüber hinaus viele andere Möglichkeiten, sich einen Röster zu bauen. Wer Tante Google bemüht wird sicherlich auch fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung ein Erfahrungsbericht über einen [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/30649-schei-benkleisterle-r-ster-brennt-lichterloh.html Röstbrand]...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heißluftpistole ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau einer einfachen Heißluft-Röstmaschine ist mit minimalem Materialaufwand und nur wenig Investitionen zu realisieren. Mit einer Heißluftpistole und einem Akkuschrauber (beides im Zweifelsfall für ~10-15 Euro im Baumarkt zu erstehen, eine bessere Heißluftpistole ist allerdings empfohlen), einem Hamsterlaufrad, einem Alu(!!)-Fliegengitter und einem Gewindestab ist der Röster schon fertig. Ein einfaches Holzgehäuse, mit einer Kerbe zum Reinschieben des auf den Gewindestab montierten und mit Fliegengitter bespannten Laufrades, den Akkuschrauber etwas aufbocken und an den Gewindestab schrauben, loslaufen lassen, dann die Heißluftpistole vor das Ganze, und los geht es.&lt;br /&gt;
Detaillierte Bilder sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://tmp.kanojo.de/roester/ (Link defekt) - Bei weiteren Fragen zu diesem Roester an &amp;lt;kaffee at nebuk punkt de&amp;gt; wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Variante mit Luftpistole und 2 kleinen Metallsieben in einem Ofenrohr, die mit einem alten Akkuschrauber gedreht werden, wird hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.kaffee-netz.de/threads/eigenbau-diyroe-v1.71491/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Popcornmaschine ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relativ dicht am Prinzip der Heißluftpistole ist die Verwendung einer [[Popcornmaschine]]. Auch hier wird mit einem kleinen Gebläse Luft, die mittels elektrischer Heizung auf Rösttemperatur gebracht wird, auf die Bohnen gepustet. Aufgrund der kleinen Bauform der Popcornmaschinen ist die Röstmenge stark begrenzt. Positiv hervorzuheben ist jedoch die Einfachheit des Aufbaus, da die Popcornmaschine zum Rösten von Kaffee nur leicht umgebaut werden muss und die Angelegenheit nicht so aufwändig ist, wie das Rösten per Heißluftpistole. Damit ist der Popcorn-Röster insbesondere bei Einsteigern sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/kaffee-roesten-mit-severin-popcornmaschine-3751.80919/ Kaffee rösten mit Severin Popcornmaschine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grills &amp;amp; Öfen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Selbstbauvariante ist der Umbau eines Hähnchengrills bzw. eines kleinen Ofens. Gerne verwendet wird hier der [[VitalGrill]], ein modifizierter Hähnchengrill.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein paar Ideen über &amp;quot;Rohmaterial&amp;quot; für [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58589-diy-trommel.html Trommeln].&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/31484-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v1-1-a.html !_Modemburner_! =&amp;gt; (I) roast tube reloaded (Hähnchengrill-Röster v1.1)]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/36235-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v2-0-a.html Hähnchengrill-Röster v2.0]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/17156-r-ster-f-r-arme-bohnenr-sten-im-frisierten-h-hnchengrill-10.html Langer Thread zum Hähnchengrill]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/45531-umbauprojekt-quigg-mini-ofen-heimr-ster.html Noch ein Mini-Ofen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58663-elpressos-birnenr-ster.html Grill-Röster (Weber Q140 Elektro-Grill)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trommelröster mit Gasflamme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim kompletten Eigenbau eines Kaffeerösters orientieren sich die meisten Hobbyröster am prinzipiellen Aufbau der klassischen [[Trommelröster]] / Shop-Röster, wie man sie oft in Kleinröstereien vorfindet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren dreht sich eine massive Eisentrommel (Wärmespeicher), in der die Bohnen durch die Drehung und eingebaute &amp;quot;Schaufeln&amp;quot; durchmischt und von der Trommel mittels Kontaktwärme und Wärmestrahlung erwärmt werden. Diese Trommel wird dabei in der Regel von unten per Gasflamme erhitzt. Ein Gehäuse umschließt die Trommel - die heiße Abluft des Gasbrenners läuft durch dieses Gehäuse um die Trommel und wird an der gelochten Trommelrückwand in diese gesaugt, um ebenfalls die Bohnen erhitzen zu können. (Konvektion) Oben an der Gehäusefront befindet sich ein Bohneneinwurf, durch den beim Rösten Rauchgase und Abluft, die nun auch die abgelösten Bohnenhäutchen mitreißen können, abgesaugt werden. Im weiteren Verlauf gelangt die Abluft in der Regel mittels hitzefestem Gebläse durch einen [[Zyklonfilter]] o.Ä. ins Freie. Letzterer trennt die Bohnen-Häutchen von der Abluft. An die Gehäusefront befindet sich in der Regel außerdem ein Probenzieher, im unteren Bereich oft zusätzlich auch ein kleines hitzefestes Schauglas, um den Röstprozess beobachten zu können. Ebenfalls im unteren Bereich der Gehäusefront befindet sich schließlich eine Bohnenauswurfklappe, durch die die fertig gerösteten Bohnen zum Abbruch des Röstprozesses über eine Rutsche in eine vorm Röster aufgestellte [[Bohnenkühlung]] gelangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Röstprozess &amp;quot;beobachtbarer&amp;quot; zu machen und eine (eventuell auch automatische) Steuerung zu unterstützen, werden in der Regel die Bohnentemperatur (&amp;quot;BT&amp;quot;) innerhalb der Trommel in der Bohnenmasse, sowie die Ablufttemperatur/Emissionstemperatur (&amp;quot;ET&amp;quot;) gemessen. Thermoelemente (Thermocouple) haben sich hier als verhältnismäßig günstige und hitzefeste Sensoren bewährt. Eine Meßdatenerfassung per Computer, zur Steuerung, zum Protokoll und zum &amp;quot;abfahren&amp;quot; von Röstprofilen, ist hiermit gut möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/planung-diy-trommelroester-diyroe-v2.83807/ DIYRÖ V2 - kleiner Selbstbau-Trommelröster mit Gas(-Kochfeld-)Heizung]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/diy-roester-status.91222/ großer DIY-Trommelröster]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste weiterer Selbstbauprojekte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.sweetmarias.com/homemade-homeroasters.php Lange Liste englischer Bastelprojekte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaffeeröster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushaltsröster (bis ca. 300g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
*[[Alpenröst]]&lt;br /&gt;
*[[Behmor 1600]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-101]]&lt;br /&gt;
*[[Hottop Coffee Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[i-Roast]]&lt;br /&gt;
*[[iCoffee]]&lt;br /&gt;
*[[Presso Smart Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[Röstbiene]]&lt;br /&gt;
*[[Röstmeister]]&lt;br /&gt;
*[[Quest M3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ladenröster (bis ca. 1500g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ladenröster]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-1200]]&lt;br /&gt;
*[[Petroncini BRICIOLA]]&lt;br /&gt;
*[[Massol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrielle Kaffeeröster===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dennoch lieber eine etwas industriellere Version eines Kaffeerösters will dem kann bei der Fa. [http://www.buhlergroup.com/59169EN.asp?grp=60&amp;amp;org=70_46&amp;amp;lang=DE&amp;amp;nav=80_20_10_32 Bühler] oder [http://www.petroncini.com/ita/petroncini.asp?Sez=petroncini Petroncini] sicherlich weitergeholfen werde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=25043</id>
		<title>Kaffee rösten</title>
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		<updated>2015-10-08T14:13:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: /* Röster Selbstbauen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
  | __TOC__&lt;br /&gt;
  |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeerösten kann eigentlich jeder. Man braucht dazu nur eine Hitzequelle, einen feuerfesten Behälter und etwas zum Umrühren. Ach ja und Rohbohnen natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungerösteten Rohkaffee kennt heutzutage kaum jemand mehr. Zu sehr ist Kaffee zu etwas geworden, dass man ziegelförmig und vakuumverpackt im Supermarkt kauft. Liegt es dann als schwarzbraunes Pulver im Filter unserer Kaffeemaschine, dann kann man sich eigentlich nicht vorstellen, dass Kaffee der Kern einer roten Frucht ist, die an Bäumen wächst. Die großen Kaffeekonzerne haben uns mit ihrer Werbung von verführerisch duftenden Tassen voller Kaffee, die garantiert von den Gästen ausgetrunken werden, wenn man nur die richtige Sorte kauft, einfach das Wissen vom Kaffee als pflanzliches Produkt genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber von vorne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee kommt also als Rohbohne in unseren Häfen an. Kaffee mittlerer bis sehr guter Qualität wird traditionell in Jutesäcken zu 60kg transportiert, Kaffee schlechter Qualität oder für Großröster (was evtl. dasselbe ist) kommt auch als lose Schüttware in Containern übers Meer. Ganz besonders teurer Kaffee, wie z.B. der [[Jamaica Blue Mountain]] (JBM) wird sogar in vernagelten Holzfässern geliefert. Damit soll sichergestellt werden, dass der teure JBM nicht irgendwo zwischen der Plantage und dem Röster in Deutschland durch andere Bohnen ersetzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird er in Lagerhäuser gebracht und wartet auf den Abverkauf durch Röster im ganzen Land (etwas naiv ausgedrückt, die Wirklichkeit sieht etwas anders aus). Rohkaffee ist mehrere Jahre (max. 2 Jahre, aber wirklich maximal!) lang haltbar, fängt aber im Allgemeinen nach ca. 1 Jahr an, seine Frische zu verlieren. Die oft grünen bis blaugrünen Bohnen verlieren mit der Zeit an Farbe und bleichen aus. Das ist aber extrem von der Kaffeesorte, dem Anbauland und der Verarbeitungsmethode abhängig. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röstprozess ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt: rösten kann jeder. Der Röstprozess läuft innerhalb eines Temperaturfensters von 180-230°C ab, gemessen an der Bohneninnentemperatur. Grob gesagt kann man ein paar Esslöffel Rohbohnen in eine Pfanne werfen und auf den Herd stellen. Unter ständigem Rühren und bei voller Hitze ändert sich die Bohnenfarbe von grün zu intensivem Grün, später Gelb, Gelbbraun, Braun schließlich Dunkelbraun. Spätestens zwischen Gelbbraun und Braun beginnen die Bohnen etwas verbrannt zu riechen, - von Braun nach Dunkelbraun sogar zu rauchen. Schnelles Rühren nicht vergessen und - genau - Fenster öffnen. Die ganze Röstung dauert zwischen 10 und 20 Minuten. Während der Röstzeit fangen die Bohnen irgendwann an zu knacken und zu knistern. Dieses Knacken hört nach 1 Minute auf, kommt aber später nochmal, diesmal leiser. Beim zweiten Knacken fangen die Bohnen an zu Zerplatzen und dies sollte man möglichst verhindern, da sie sogar für Espresso nun zulange geröstet worden sind! Will man Filterkaffee damit machen, dann sollte man sie nach Abschluß des ersten Knackens vom Herd nehmen. Einfache Sache, oder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun so einfach ist es leider nicht. Mit oben genannter Methode kann man zwar Kaffee rösten, hat aber zu viele schwer kontrollierbare Variablen, um die Bohnen reproduzierbar gut zu rösten. Ganz abgesehen vom Gestank und der Freundin/Frau (oder auch Freund/Mann), die spätestens nach dem fünften Rösten auszieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten ist es wie mit der Espressoherstellung, je intensiver man sich damit befasst, umso mehr Variablen tauchen auf und umso weniger weiß man. Der Reihe nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Reaktion, die bei der Röstung abläuft, ist eine chemische. Die Maillard-Reaktion. Bei ihr verbinden sich verschiedene Zucker und Proteine, bzw. deren Aminosäuren zu neuen Verbindungen, - genügend hohe Temperatur, - ab 145°C bis ca. 200°C vorausgesetzt. Es entstehen &amp;quot;Röststoffe&amp;quot;. Die gleiche Maillard-Reaktion sorgt z.B. für eine knusprige Kruste beim Brot oder Brötchen, oder auch für den Bratgeschmack, wenn man Fleisch in der Pfanne brutzelt. Neben der Maillard-Reaktion laufen bei der Röstung auch noch andere Reaktionen ab, die man bis heute nicht vollständig aufklären konnte. Faktisch enthält gerösteter Kaffee zwischen 800 und 1200 aromatische Verbindungen. Dabei läßt sich kein einzelner &amp;quot;Kaffeearomastoff&amp;quot; isolieren, - es ist eher das Zusammenspiel von vielen Stoffen in unterschiedlichen Konzentrationen, die das typische Kaffeearoma erzeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Röstprozess lässt sich durch sensorische Merkmale der Bohnen in verschiedene Phasen einteilen. Dabei spielt das Aussehen und das Volumen der Bohnen während der Röstung eine große Rolle. Das deutlichste Signal ist jedoch die Geräusche des ersten, bzw. zweiten Cracks der Rohbohnen. Der Röster kann anhand dieser Merkmale erkennen, welche Aromen, Säure, Geschmack und Körper der Kaffee in der Tasse später haben wird. So entwickelt eine Bohne z.B. während der ersten Röstphasen eine starke, spritzige Säure, welche im weiteren Verlauf der Röstung abnimmt. Mit etwas Erfahrung und Wissen lässt sich so der gewünschte Kaffee kreieren. Übersichtliche Aufstellungen der einzelnen Röstphasen finden sich z.B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.sweetmarias.com/library/content/using-sight-determine-degree-roast Sweet Maria's Determine Degree of Roast] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Röstreaktion hört nach dem Rösten und Abkühlen nicht auf. Die Bohne &amp;quot;arbeitet&amp;quot; weiter. Mindestens 12h, meistens aber noch länger - bis zu 72h brauchen geröstete Bohnen um ihr Geschmacksplateau zu erreichen. Bei diesen internen Nachreaktionen wird Kohlendioxid freigesetzt, - Röstbohnen gasen eine Weile nach der Röstung Kohlendioxid aus. Es gibt wohl kein überwältigerendes Geruchserlebnis als wenn man seine Nase in einen Behälter mit vor 2 Tagen gerösteten Bohnen steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten verliert die Bohne an Gewicht und nimmt an Volumen zu, die Dichte verringert sich so auf 1/3 der ursprünglichen Rohbohne. Der meiste Gewichtsverlust kommt durch Wasser, das in Rohbohnen mit cá. 12% vertreten ist (je nach Lagerung und Aufbereitung). Die Bohnen selbst verlieren auch an Substanz, z. B. die Bohnenhäutchen oder auch Teile der Zellwand. Insgesamt verliert die Rohbohne, je nach Röstgrad, zwischen 12 und 18% an Gewicht, diesen Verlust nennt man Einbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röster ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimroester.jpg|thumb|Heimröster aus dem beginnenden 20. Jhd.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professionelle Röster rösten natürlich nicht mit der Pfanne auf dem Herd, sondern mit Röstmaschinen, die viele Variablen kontrollierbar machen. Ich lasse hier erstmal die großen Industrieröstanlagen aus, da die nach anderen Prinzipien und mit anderen Grundvorstellungen arbeiten als sagen wir mal die Rösterei um die Ecke. Der ideale Röstmeister will nämlich vor allem das beste für die Bohne und seine Kunden (und nicht möglichst viel Profit aus möglichst billiger Rohware schlagen, wie das die Großröster oft machen). Für den handwerklichen Kleinröster hat sich vor allem eine Methode durchgesetzt, - die der Trommelröstung. In kleinen Röstereien stehen auch Trommelröster, mit denen man 5-10kg pro Durchgang rösten kann. Es geht auch ein paar Nummern größer. Zwischen 120kg und einigen Tonnen pro Durchgang ist alles machbar. Im Prinzip sind diese Röster aber alle gleich. In einer rotierenden Trommel, die von außen aber auch durch einen durchgesaugten heißen Luftstrom innnen beheizt wird, befinden sich die Bohnen. Die Trommel rotiert und durch eingeschweißte Schikanen werden die Bohnen durcheinandergewirbelt. Mithilfe einer kleinen Schaufel, die an der Stirnseite in die Trommel ragt, kann man den aktuellen Stand der Röstung verfolgen und wenns soweit ist, die Bohnen durch Öffnen einer Klappe aus der Trommel fallen lassen, - auf eine Art Kühlsieb, wo sie so schnell wie möglich unter Rühren und durch Luftabsaugung abgekühlt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Röster kennt seine Bohnen ganz genau. Er weiß bei jeder Bohnensorte (d.H. Herkunft und Qualität - z.B. Kenya AA für einen kenianischen Arabica der höchsten Qualitätsstufe, der AA Sortierung), welches Profil er rösten muss, um das Optimum aus ihr herauszuholen. Ein Röstprofil legt fest, zu welcher Zeit während der Röstung welche Temperatur in der Röstkammer herrschen soll und wie steil oder flach die Temperaturanstiege oder -abfälle sein müssen. Man kann ein Röstprofil als Zeit/Temperatur-Diagramm grafisch darstellen. Jede Sorte hat ein etwas anderes optimales Röstprofil. Zusätzlich ist natürlich noch wichtig, wie der Kaffee danach getrunken werden soll, - als Filterkaffee oder Espresso - eine Vorgabe, die mit der Röstendtemperatur zusammenhängt. Je höher die Röstendtemperatur, desto mehr geht der Kaffee in Richtung Espresso. Fürwahr viele Faktoren, die beachtet werden müssen - und da ein Trommelröster etwas träge ist in der Temperaturmodulation, wird dem Röstmeister sehr viel Fingerspitzengefühl abverlangt, wann er die Temperatur (meistens durch Gasbrenner) hochregelt oder lieber nicht und vor allem, wann er die Röstung abbricht und die Bohnen durch Öffnen einer Klappe an der Vorderseite aus der Trommel holt. Bei 50kg Kaffee kann man schnell einiges an Wert zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grundsätzliche Unterschied zwischen der Röstung eines handwerklich arbeitenden Kleinrösters (5kg bis 120kg pro Röstdurchgang) und eines auf Profit orientierten Großrösters (Tonnen pro Röstdurchgang oder kontinuierliche Röstung) ist die Röstzeit und die Rösttemperatur. &lt;br /&gt;
Man kann nämlich eine Bohne auch in 90 Sekunden ordentlich dunkel rösten, nur muss man dann die Temperatur auf über 400°C erhöhen. Großröster machen das so, denn Zeit ist Geld. Das sind dann auch keine Trommelröster mehr sondern sogenannte Fluid-Bed- bzw.  Heißluftröstmaschinen unglaublichen Ausmaßes. Es gibt noch andere Techniken, die auf Großdurchsatz ausgelegt sind. Allen gemeinsam ist, wie gesagt, eine hohe Rösttemperatur und eine geringe Röstzeit. &lt;br /&gt;
Ein Kleinröster, wenn er es gut mit der Bohne meint, braucht da schon etwas länger. Typische Röstzeiten für eine Trommelröstung sind 15-25 Minuten, die dabei erreichten Temperaturen liegen zwischen 200°C und 230°C, je nach Rösttiefe.&lt;br /&gt;
Wo liegt der Unterschied im Geschmack? Nun, bei einer 90 Sekunden Schockröstung haben die Bohnen nicht genügend Zeit, richtig auszurösten - von irgendwelchen zeitintensiveren Maillard-Reaktionen oder dem Abbau von Chlorogensäure ganz zu schweigen. Das Ergebnis ist eine säuerlichere Tasse Kaffee, die umso saurer zu schmecken scheint, je mehr sie abkühlt und es wegen dem höherem Chlorogensäuregehalt nicht so gut zum Magen meint.&lt;br /&gt;
In einer langsamen Röstung bei niedriger Temperatur hat die Bohne im besten Falle viel der ungünstigen Chlorogensäure verloren und viel an Aroma gewonnen. Guter Kaffee aus Langzeitröstung ist daher in der Regel bekömmlicher und aromatischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbströsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt gute Gründe seinen Kaffee selbst zu rösten, es gibt allerdings auch ebenso gute Gründe, die dagegen sprechen ;-). Vielleicht erstmal die Gründe, die dagegen sprechen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee rösten stinkt! Nicht der betörende Duft frisch gerösteten Kaffees durchflutet den Raum, sondern mehr ein säuerlich, dumpfer, manchmal erdig aber immer verbrannter Geruch steht danach in der Luft. Je mehr in einem Durchgang geröstet wird, umso mehr stinkt es und um so vernebelter wird die Küche. Mengen von 250gr. aufwärts sollten grundsätzlich in einem gut belüfteten Raum, oder gleich draußen geröstet werden. Der so begehrte Kaffeegeruch stellt sich erst 12h nach der Röstung ein, bis dahin muss man mit dem verbrannten Geruch, der sich auch gerne in der Kleidung und allem aus Stoff festsetzt, leben. Ein weiterer Grund, der dagegen spricht ist, dass es kaum vernünftige Röstmaschinen für den Hausgebrauch gibt. Es gibt ca. 4 Heißluftröster- und 2 Trommelröstermodelle auf dem Markt, - jedes hat so seine Macken. Und alle bieten sie eigentlich viel zu wenig Kontrolle über den Röstverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Selberrösten hat auch seine guten Seiten (wer hätte das gedacht). Einer der Hauptvorteile ist natürlich die nicht zu übertreffende Frische der Röstung, frischer kann Kaffee gar nicht sein. Und frisch gerösteter Kaffee ist ein starkes Argument - vor allem, wenn man in einer Gegend lebt, in der der nächste Shopröster 50km entfernt liegt und sonst nur Jacobs Dröhnung im Supermarktregal zu finden ist. Ein anderer nicht zu unterschätzender  Faktor ist die Auswahl der Bohnensorten, die man selber bestimmen kann. Endlich kann man rausfinden, wie der Geschmacksunterschied zwischen Kaffee aus Columbien und Kaffee aus Costa Rica ist. Ob man lieber die erdig-wuchtige Fülle indonesischer Kaffees der aromatischen Spritzigkeit ostafrikanischer Kaffees vorzieht. Oder wie sich äthiopischer Kaffee im Geschmack verändert, wenn er trocken statt nass aufbereitet wurde...es gibt tausend Dinge zu entdecken. Zusätzlich kann man noch mit der Röstung spielen. Manche Sorten, z.B. ein Bugisu-Kaffee aus Uganda, verändern ihren Geschmack radikal, wenn sie länger geröstet wurden. Bugisu schmeckt, hell geröstet und als Filterkaffee getrunken, leicht nach Honig. Dunkler geröstet und als Espresso getrunken kommt plötzlich eine ganz deutliche Schokoladigkeit zum Vorschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem für Espressoliebhaber kommt hier ein ganz neues Argument ins Spiel: Man kann sich seine Lieblingsespressosorte selber zusammestellen! Zugegeben, bis dahin ist es ein weiter, steiniger, bisweilen sehr frustrierender Weg. Aber man fängt plötzlich an, viel mehr über Espresso zu wissen als man jemals dachte. Es gibt diese wenigen Momente, wo man eine Mischung und Röstung erwischt hat, die absolut perfekt geworden ist. Körper, Geschmack, Aroma, alles hat man richtig getroffen, man wünschte man hätte mindestens ein Kilo oder mehr davon, - aber meistens ist nach 5 Tassen schon wieder Schluss, weil viele Haushaltsröster nur 80-100gr. auf einmal rösten können. Der Versuch, diese perfekte Röstung zu duplizieren scheitert dann meistens kläglich. Es bleibt nichts anderes übrig, als die Jagd nach der perfekten Mischung wieder aufzunehmen.(das haben übrigens erfahrene Shopröster den Heimdilettanten voraus: Sie können immer wieder reproduzierbar die gleiche Mischung rösten - konstante Qualität eben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie geht’s? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:heimroester_beginn.jpg|right|Heimröster Modell Precision von der Firma Hearthware]][[Bild: heimroester_5min.jpg|right| ...nach 5 min]]&lt;br /&gt;
Wie oben schonmal erwähnt könnte man theoretisch zu Hause mit einer Pfanne auf dem Herd rösten. Das ist allerdings etwas aufwendig, da man während des ganzen Röstvorgangs die Bohnen umrühren sollte, damit sie nicht anbrennen. Bei bis zu 20 Minuten Röstzeit wird einem bei dieser Methode irgendwann der Arm abfallen. &lt;br /&gt;
Nicht so gut. &lt;br /&gt;
Die nächste Möglichkeit zu Hause zu rösten ist, die Bohnen in einer dünnen Lage (eine Bohnenlage) auf einem Backblech im Ofen zu rösten, hier muss man nur noch den Ofen einschalten und die fertigen Bohnen rechtzeitig rausholen. Nachteil dabei ist, dass viele Öfen nicht schnell genug oder vielleicht auch überhaupt nicht die benötige Temperatur von ca. 230°C erzeugen können. Sind die Bohnen zu lange einer zu niedrigen Temperatur ausgesetzt fangen sie „anzubacken“ und nicht zu rösten, was man dann auch unangenehm im Kaffee schmeckt. Ein weiteres Problem bei dieser Methode sind die Bohnenhäutchen. Das ist eine dünne, pergamentartige Hülle, die sich beim Rösten von der Bohne löst und im ungünstigsten Fall überall herumfliegt. Geschmacklich beeinträchtigt sie die fertige Röstbohne nicht (deswegen sammelt so mancher Großröster die sich lösenden Bohnenhäutchen und gibt sie später, wenn der Röstkaffee gemahlen wird, wieder zu. - Kaffee wird eben nach Gewicht verkauft!), aber lästig sind sie allemal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten kauft man sich wie gesagt eine kleine Haushaltsröstmaschine. Die sind gar nicht mal mehr so exotisch, wie sie vor einigen Jahren waren - aber in jedem Kaufhaus findet man sie trotzdem noch nicht. Die preiswerteren Haushaltsröster arbeiten nach dem Heißluftprinzip, eine alternative Methode zur Trommelröstung. Durch eine Art Fön werden die Bohnen durcheinandergewirbelt und aufgeheizt. Die dabei sich lösenden Bohnenhäutchen werden aufgefangen. Meist ist die Röstkammer, in der sich die Bohnen befinden, aus Glas. Damit kann man den Röstverlauf der Bohnen gut beobachten. Sind die Bohnen fertiggeröstet, dann schaltet man die Heizung aus und die jetzt kalte Luft des Föns kühlt die Bohnen. Voila, - fertig ist das Selbstgeröstete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer vielleicht nicht das nötige Kleingeld für einen Röstautomaten besitzt, kann es zunächst auch erst einmal mit einem Popcorn-Röster versuchen (ca. €10). Die Einstellungsmöglichkeiten sind sicherlich im Vergleich zu einem elektronisch gesteuerten Röster sehr bescheiden (die einzige Variable ist meist die Laufzeit, evtl. kann man auch versuchen, das Gerät mit und ohne Deckel zu betreiben), es lassen sich aber durchaus brauchbare Ergebnisse erzielen. Aufpassen sollte man  mit den transparenten Deckeln der Geräte, die bei längerer Laufzeit gerne schmelzen. Und natürlich sollte man sich vor Augen halten, dass ein Popcorn-Maker nun mal ursprünglich nicht zum Kaffeerösten gebaut wurde (also VORSICHT!!!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Röstung spielt sich bei Temperaturen zwischen 145°C und 230°C ab. Bis 145°C passiert nicht viel, die Bohnen (die im Rohzustand gelb oder grün sind) werden langsam braun, der Geruch ändert sich von heuartig nach leicht buttrig. Zwischen 145°C und 200°C finden verschiedene Maillard-Reaktionen statt, Kaffeearomastoffe werden gebildet. Bei 200°C ist der Druck des verdunstenden Wassers (Rohkaffee hat ca. 12% Feuchtigkeit) so hoch (20-25bar), dass sie an der mittleren Kerbe aufplatzen. Dieses Aufplatzen ist hörbar und wird als '''erster Crack''' bezeichnet. Während der Röstung nimmt man dies als Anschwellen und ca. eine Minute später als Abflachen von Poppgeräuschen wahr. Die Bohnen werden jetzt immer dunkler. Das eheste Stadium, bei dem die Röstung (für Filterkaffee) abbrechen kann ist dann erreicht, wenn alle Bohnen eine uniforme Braunfärbung angenommen haben, oft 30s-1min nach dem ersten Crack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 200°C beginnen sich Zucker in der Bohne zu karamellisieren, der „Röstgeschmack“ entsteht. Sind ca. 230°C erreicht, beginnen die Bohnen Stücke aus ihrer Zellwand zu verlieren, sie werden einfach abgesprengt. Das damit einhergehende, etwas leisere Geräusch wird '''zweiter Crack''' genannt. Wie der erste Crack, beginnt der zweite Crack verhalten, steigert sich zu einem kontinuierlichen Knistern und flacht dann wieder ab. Normalerweise ist bei einsetzendem zweitem Crack schon eine ausreichende Rösttiefe für Espresso erreicht. Bei 245°C hört der zweite Crack wieder auf, die Bohnen haben meist während des zweiten Cracks schon angefangen ölig zu glänzen: Das sind Öle, Fette und sonstige Zellinhaltsstoffe, die durch die Hitze aus der Bohne getrieben werden. Die Bohnen sind jetzt auch schon sehr dunkel, fast schwarz. Spätestens jetzt sollte man aufgehört haben – noch tiefer geröstet schmeckt der Kaffee nur noch nach Holzkohle (und spätestens dann kommt auch durch die heftige Rauchentwicklung die Feuerwehr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Röstereien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Röster Selbstbauen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem die oft doch recht teuren Röstmaschinen zu teuer sind kann sich auch ganz leicht behelfen. Im folgenden werden einige Beispiele für Selbstbauröster vorgestellt. Natürlich gibt es darüber hinaus viele andere Möglichkeiten, sich einen Röster zu bauen. Wer Tante Google bemüht wird sicherlich auch fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung ein Erfahrungsbericht über einen [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/30649-schei-benkleisterle-r-ster-brennt-lichterloh.html Röstbrand]...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heißluftpistole ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau einer einfachen Heißluft-Röstmaschine ist mit minimalem Materialaufwand und nur wenig Investitionen zu realisieren. Mit einer Heißluftpistole und einem Akkuschrauber (beides im Zweifelsfall für ~10-15 Euro im Baumarkt zu erstehen, eine bessere Heißluftpistole ist allerdings empfohlen), einem Hamsterlaufrad, einem Alu(!!)-Fliegengitter und einem Gewindestab ist der Röster schon fertig. Ein einfaches Holzgehäuse, mit einer Kerbe zum Reinschieben des auf den Gewindestab montierten und mit Fliegengitter bespannten Laufrades, den Akkuschrauber etwas aufbocken und an den Gewindestab schrauben, loslaufen lassen, dann die Heißluftpistole vor das Ganze, und los geht es.&lt;br /&gt;
Detaillierte Bilder sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://tmp.kanojo.de/roester/ (Link defekt) - Bei weiteren Fragen zu diesem Roester an &amp;lt;kaffee at nebuk punkt de&amp;gt; wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Variante mit Luftpistole und 2 kleinen Metallsieben in einem Ofenrohr, die mit einem alten Akkuschrauber gedreht werden, wird hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.kaffee-netz.de/threads/eigenbau-diyroe-v1.71491/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Popcornmaschine ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relativ dicht am Prinzip der Heißluftpistole ist die Verwendung einer [[Popcornmaschine]]. Auch hier wird mit einem kleinen Gebläse Luft, die mittels elektrischer Heizung auf Rösttemperatur gebracht wird, auf die Bohnen gepustet. Aufgrund der kleinen Bauform der Popcornmaschinen ist die Röstmenge stark begrenzt. Positiv hervorzuheben ist jedoch die Einfachheit des Aufbaus, da die Popcornmaschine zum Rösten von Kaffee nur leicht umgebaut werden muss und die Angelegenheit nicht so aufwändig ist, wie das Rösten per Heißluftpistole. Damit ist der Popcorn-Röster insbesondere bei Einsteigern sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/kaffee-roesten-mit-severin-popcornmaschine-3751.80919/ Kaffee rösten mit Severin Popcornmaschine]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grills &amp;amp; Öfen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Selbstbauvariante ist der Umbau eines Hähnchengrills bzw. eines kleinen Ofens. Gerne verwendet wird hier der [VitalGrill]], ein modifizierter Hähnchengrill.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein paar Ideen über &amp;quot;Rohmaterial&amp;quot; für [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58589-diy-trommel.html Trommeln].&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/31484-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v1-1-a.html !_Modemburner_! =&amp;gt; (I) roast tube reloaded (Hähnchengrill-Röster v1.1)]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/36235-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v2-0-a.html Hähnchengrill-Röster v2.0]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/17156-r-ster-f-r-arme-bohnenr-sten-im-frisierten-h-hnchengrill-10.html Langer Thread zum Hähnchengrill]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/45531-umbauprojekt-quigg-mini-ofen-heimr-ster.html Noch ein Mini-Ofen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58663-elpressos-birnenr-ster.html Grill-Röster (Weber Q140 Elektro-Grill)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trommelröster mit Gasflamme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim kompletten Eigenbau eines Kaffeerösters orientieren sich die meisten Hobbyröster am prinzipiellen Aufbau der klassischen [Trommelröster] / Shop-Röster, wie man sie oft in Kleinröstereien vorfindet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren dreht sich eine massive Eisentrommel (Wärmespeicher), in der die Bohnen durch die Drehung und eingebaute &amp;quot;Schaufeln&amp;quot; durchmischt und von der Trommel mittels Kontaktwärme und Wärmestrahlung erwärmt werden. Diese Trommel wird dabei in der Regel von unten per Gasflamme erhitzt. Ein Gehäuse umschließt die Trommel - die heiße Abluft des Gasbrenners läuft durch dieses Gehäuse um die Trommel und wird an der gelochten Trommelrückwand in diese gesaugt, um ebenfalls die Bohnen erhitzen zu können. (Konvektion) Oben an der Gehäusefront befindet sich ein Bohneneinwurf, durch den beim Rösten Rauchgase und Abluft, die nun auch die abgelösten Bohnenhäutchen mitreißen können, abgesaugt werden. Im weiteren Verlauf gelangt die Abluft in der Regel mittels hitzefestem Gebläse durch einen [Zyklonfilter] o.Ä. ins Freie. Letzterer trennt die Bohnen-Häutchen von der Abluft. An die Gehäusefront befindet sich in der Regel außerdem ein Probenzieher, im unteren Bereich oft zusätzlich auch ein kleines hitzefestes Schauglas, um den Röstprozess beobachten zu können. Ebenfalls im unteren Bereich der Gehäusefront befindet sich schließlich eine Bohnenauswurfklappe, durch die die fertig gerösteten Bohnen zum Abbruch des Röstprozesses über eine Rutsche in eine vorm Röster aufgestellte [Bohnenkühlung] gelangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Röstprozess &amp;quot;beobachtbarer&amp;quot; zu machen und eine (eventuell auch automatische) Steuerung zu unterstützen, werden in der Regel die Bohnentemperatur (&amp;quot;BT&amp;quot;) innerhalb der Trommel in der Bohnenmasse, sowie die Ablufttemperatur/Emissionstemperatur (&amp;quot;ET&amp;quot;) gemessen. Thermoelemente (Thermocouple) haben sich hier als verhältnismäßig günstige und hitzefeste Sensoren bewährt. Eine Meßdatenerfassung per Computer, zur Steuerung, zum Protokoll und zum &amp;quot;abfahren&amp;quot; von Röstprofilen, ist hiermit gut möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/planung-diy-trommelroester-diyroe-v2.83807/ DIYRÖ V2 - kleiner Selbstbau-Trommelröster mit Gas(-Kochfeld-)Heizung]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/diy-roester-status.91222/ großer DIY-Trommelröster]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste weiterer Selbstbauprojekte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.sweetmarias.com/homemade-homeroasters.php Lange Liste englischer Bastelprojekte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaffeeröster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushaltsröster (bis ca. 300g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
*[[Alpenröst]]&lt;br /&gt;
*[[Behmor 1600]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-101]]&lt;br /&gt;
*[[Hottop Coffee Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[i-Roast]]&lt;br /&gt;
*[[iCoffee]]&lt;br /&gt;
*[[Presso Smart Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[Röstbiene]]&lt;br /&gt;
*[[Röstmeister]]&lt;br /&gt;
*[[Quest M3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ladenröster (bis ca. 1500g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ladenröster]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-1200]]&lt;br /&gt;
*[[Petroncini BRICIOLA]]&lt;br /&gt;
*[[Massol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrielle Kaffeeröster===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dennoch lieber eine etwas industriellere Version eines Kaffeerösters will dem kann bei der Fa. [http://www.buhlergroup.com/59169EN.asp?grp=60&amp;amp;org=70_46&amp;amp;lang=DE&amp;amp;nav=80_20_10_32 Bühler] oder [http://www.petroncini.com/ita/petroncini.asp?Sez=petroncini Petroncini] sicherlich weitergeholfen werde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=25042</id>
		<title>Kaffee rösten</title>
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		<updated>2015-10-08T13:24:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: /* Heißluftpistole */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
  | __TOC__&lt;br /&gt;
  |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeerösten kann eigentlich jeder. Man braucht dazu nur eine Hitzequelle, einen feuerfesten Behälter und etwas zum Umrühren. Ach ja und Rohbohnen natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungerösteten Rohkaffee kennt heutzutage kaum jemand mehr. Zu sehr ist Kaffee zu etwas geworden, dass man ziegelförmig und vakuumverpackt im Supermarkt kauft. Liegt es dann als schwarzbraunes Pulver im Filter unserer Kaffeemaschine, dann kann man sich eigentlich nicht vorstellen, dass Kaffee der Kern einer roten Frucht ist, die an Bäumen wächst. Die großen Kaffeekonzerne haben uns mit ihrer Werbung von verführerisch duftenden Tassen voller Kaffee, die garantiert von den Gästen ausgetrunken werden, wenn man nur die richtige Sorte kauft, einfach das Wissen vom Kaffee als pflanzliches Produkt genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber von vorne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee kommt also als Rohbohne in unseren Häfen an. Kaffee mittlerer bis sehr guter Qualität wird traditionell in Jutesäcken zu 60kg transportiert, Kaffee schlechter Qualität oder für Großröster (was evtl. dasselbe ist) kommt auch als lose Schüttware in Containern übers Meer. Ganz besonders teurer Kaffee, wie z.B. der [[Jamaica Blue Mountain]] (JBM) wird sogar in vernagelten Holzfässern geliefert. Damit soll sichergestellt werden, dass der teure JBM nicht irgendwo zwischen der Plantage und dem Röster in Deutschland durch andere Bohnen ersetzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird er in Lagerhäuser gebracht und wartet auf den Abverkauf durch Röster im ganzen Land (etwas naiv ausgedrückt, die Wirklichkeit sieht etwas anders aus). Rohkaffee ist mehrere Jahre (max. 2 Jahre, aber wirklich maximal!) lang haltbar, fängt aber im Allgemeinen nach ca. 1 Jahr an, seine Frische zu verlieren. Die oft grünen bis blaugrünen Bohnen verlieren mit der Zeit an Farbe und bleichen aus. Das ist aber extrem von der Kaffeesorte, dem Anbauland und der Verarbeitungsmethode abhängig. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röstprozess ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt: rösten kann jeder. Der Röstprozess läuft innerhalb eines Temperaturfensters von 180-230°C ab, gemessen an der Bohneninnentemperatur. Grob gesagt kann man ein paar Esslöffel Rohbohnen in eine Pfanne werfen und auf den Herd stellen. Unter ständigem Rühren und bei voller Hitze ändert sich die Bohnenfarbe von grün zu intensivem Grün, später Gelb, Gelbbraun, Braun schließlich Dunkelbraun. Spätestens zwischen Gelbbraun und Braun beginnen die Bohnen etwas verbrannt zu riechen, - von Braun nach Dunkelbraun sogar zu rauchen. Schnelles Rühren nicht vergessen und - genau - Fenster öffnen. Die ganze Röstung dauert zwischen 10 und 20 Minuten. Während der Röstzeit fangen die Bohnen irgendwann an zu knacken und zu knistern. Dieses Knacken hört nach 1 Minute auf, kommt aber später nochmal, diesmal leiser. Beim zweiten Knacken fangen die Bohnen an zu Zerplatzen und dies sollte man möglichst verhindern, da sie sogar für Espresso nun zulange geröstet worden sind! Will man Filterkaffee damit machen, dann sollte man sie nach Abschluß des ersten Knackens vom Herd nehmen. Einfache Sache, oder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun so einfach ist es leider nicht. Mit oben genannter Methode kann man zwar Kaffee rösten, hat aber zu viele schwer kontrollierbare Variablen, um die Bohnen reproduzierbar gut zu rösten. Ganz abgesehen vom Gestank und der Freundin/Frau (oder auch Freund/Mann), die spätestens nach dem fünften Rösten auszieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten ist es wie mit der Espressoherstellung, je intensiver man sich damit befasst, umso mehr Variablen tauchen auf und umso weniger weiß man. Der Reihe nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Reaktion, die bei der Röstung abläuft, ist eine chemische. Die Maillard-Reaktion. Bei ihr verbinden sich verschiedene Zucker und Proteine, bzw. deren Aminosäuren zu neuen Verbindungen, - genügend hohe Temperatur, - ab 145°C bis ca. 200°C vorausgesetzt. Es entstehen &amp;quot;Röststoffe&amp;quot;. Die gleiche Maillard-Reaktion sorgt z.B. für eine knusprige Kruste beim Brot oder Brötchen, oder auch für den Bratgeschmack, wenn man Fleisch in der Pfanne brutzelt. Neben der Maillard-Reaktion laufen bei der Röstung auch noch andere Reaktionen ab, die man bis heute nicht vollständig aufklären konnte. Faktisch enthält gerösteter Kaffee zwischen 800 und 1200 aromatische Verbindungen. Dabei läßt sich kein einzelner &amp;quot;Kaffeearomastoff&amp;quot; isolieren, - es ist eher das Zusammenspiel von vielen Stoffen in unterschiedlichen Konzentrationen, die das typische Kaffeearoma erzeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Röstprozess lässt sich durch sensorische Merkmale der Bohnen in verschiedene Phasen einteilen. Dabei spielt das Aussehen und das Volumen der Bohnen während der Röstung eine große Rolle. Das deutlichste Signal ist jedoch die Geräusche des ersten, bzw. zweiten Cracks der Rohbohnen. Der Röster kann anhand dieser Merkmale erkennen, welche Aromen, Säure, Geschmack und Körper der Kaffee in der Tasse später haben wird. So entwickelt eine Bohne z.B. während der ersten Röstphasen eine starke, spritzige Säure, welche im weiteren Verlauf der Röstung abnimmt. Mit etwas Erfahrung und Wissen lässt sich so der gewünschte Kaffee kreieren. Übersichtliche Aufstellungen der einzelnen Röstphasen finden sich z.B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.sweetmarias.com/library/content/using-sight-determine-degree-roast Sweet Maria's Determine Degree of Roast] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Röstreaktion hört nach dem Rösten und Abkühlen nicht auf. Die Bohne &amp;quot;arbeitet&amp;quot; weiter. Mindestens 12h, meistens aber noch länger - bis zu 72h brauchen geröstete Bohnen um ihr Geschmacksplateau zu erreichen. Bei diesen internen Nachreaktionen wird Kohlendioxid freigesetzt, - Röstbohnen gasen eine Weile nach der Röstung Kohlendioxid aus. Es gibt wohl kein überwältigerendes Geruchserlebnis als wenn man seine Nase in einen Behälter mit vor 2 Tagen gerösteten Bohnen steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten verliert die Bohne an Gewicht und nimmt an Volumen zu, die Dichte verringert sich so auf 1/3 der ursprünglichen Rohbohne. Der meiste Gewichtsverlust kommt durch Wasser, das in Rohbohnen mit cá. 12% vertreten ist (je nach Lagerung und Aufbereitung). Die Bohnen selbst verlieren auch an Substanz, z. B. die Bohnenhäutchen oder auch Teile der Zellwand. Insgesamt verliert die Rohbohne, je nach Röstgrad, zwischen 12 und 18% an Gewicht, diesen Verlust nennt man Einbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röster ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimroester.jpg|thumb|Heimröster aus dem beginnenden 20. Jhd.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professionelle Röster rösten natürlich nicht mit der Pfanne auf dem Herd, sondern mit Röstmaschinen, die viele Variablen kontrollierbar machen. Ich lasse hier erstmal die großen Industrieröstanlagen aus, da die nach anderen Prinzipien und mit anderen Grundvorstellungen arbeiten als sagen wir mal die Rösterei um die Ecke. Der ideale Röstmeister will nämlich vor allem das beste für die Bohne und seine Kunden (und nicht möglichst viel Profit aus möglichst billiger Rohware schlagen, wie das die Großröster oft machen). Für den handwerklichen Kleinröster hat sich vor allem eine Methode durchgesetzt, - die der Trommelröstung. In kleinen Röstereien stehen auch Trommelröster, mit denen man 5-10kg pro Durchgang rösten kann. Es geht auch ein paar Nummern größer. Zwischen 120kg und einigen Tonnen pro Durchgang ist alles machbar. Im Prinzip sind diese Röster aber alle gleich. In einer rotierenden Trommel, die von außen aber auch durch einen durchgesaugten heißen Luftstrom innnen beheizt wird, befinden sich die Bohnen. Die Trommel rotiert und durch eingeschweißte Schikanen werden die Bohnen durcheinandergewirbelt. Mithilfe einer kleinen Schaufel, die an der Stirnseite in die Trommel ragt, kann man den aktuellen Stand der Röstung verfolgen und wenns soweit ist, die Bohnen durch Öffnen einer Klappe aus der Trommel fallen lassen, - auf eine Art Kühlsieb, wo sie so schnell wie möglich unter Rühren und durch Luftabsaugung abgekühlt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Röster kennt seine Bohnen ganz genau. Er weiß bei jeder Bohnensorte (d.H. Herkunft und Qualität - z.B. Kenya AA für einen kenianischen Arabica der höchsten Qualitätsstufe, der AA Sortierung), welches Profil er rösten muss, um das Optimum aus ihr herauszuholen. Ein Röstprofil legt fest, zu welcher Zeit während der Röstung welche Temperatur in der Röstkammer herrschen soll und wie steil oder flach die Temperaturanstiege oder -abfälle sein müssen. Man kann ein Röstprofil als Zeit/Temperatur-Diagramm grafisch darstellen. Jede Sorte hat ein etwas anderes optimales Röstprofil. Zusätzlich ist natürlich noch wichtig, wie der Kaffee danach getrunken werden soll, - als Filterkaffee oder Espresso - eine Vorgabe, die mit der Röstendtemperatur zusammenhängt. Je höher die Röstendtemperatur, desto mehr geht der Kaffee in Richtung Espresso. Fürwahr viele Faktoren, die beachtet werden müssen - und da ein Trommelröster etwas träge ist in der Temperaturmodulation, wird dem Röstmeister sehr viel Fingerspitzengefühl abverlangt, wann er die Temperatur (meistens durch Gasbrenner) hochregelt oder lieber nicht und vor allem, wann er die Röstung abbricht und die Bohnen durch Öffnen einer Klappe an der Vorderseite aus der Trommel holt. Bei 50kg Kaffee kann man schnell einiges an Wert zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grundsätzliche Unterschied zwischen der Röstung eines handwerklich arbeitenden Kleinrösters (5kg bis 120kg pro Röstdurchgang) und eines auf Profit orientierten Großrösters (Tonnen pro Röstdurchgang oder kontinuierliche Röstung) ist die Röstzeit und die Rösttemperatur. &lt;br /&gt;
Man kann nämlich eine Bohne auch in 90 Sekunden ordentlich dunkel rösten, nur muss man dann die Temperatur auf über 400°C erhöhen. Großröster machen das so, denn Zeit ist Geld. Das sind dann auch keine Trommelröster mehr sondern sogenannte Fluid-Bed- bzw.  Heißluftröstmaschinen unglaublichen Ausmaßes. Es gibt noch andere Techniken, die auf Großdurchsatz ausgelegt sind. Allen gemeinsam ist, wie gesagt, eine hohe Rösttemperatur und eine geringe Röstzeit. &lt;br /&gt;
Ein Kleinröster, wenn er es gut mit der Bohne meint, braucht da schon etwas länger. Typische Röstzeiten für eine Trommelröstung sind 15-25 Minuten, die dabei erreichten Temperaturen liegen zwischen 200°C und 230°C, je nach Rösttiefe.&lt;br /&gt;
Wo liegt der Unterschied im Geschmack? Nun, bei einer 90 Sekunden Schockröstung haben die Bohnen nicht genügend Zeit, richtig auszurösten - von irgendwelchen zeitintensiveren Maillard-Reaktionen oder dem Abbau von Chlorogensäure ganz zu schweigen. Das Ergebnis ist eine säuerlichere Tasse Kaffee, die umso saurer zu schmecken scheint, je mehr sie abkühlt und es wegen dem höherem Chlorogensäuregehalt nicht so gut zum Magen meint.&lt;br /&gt;
In einer langsamen Röstung bei niedriger Temperatur hat die Bohne im besten Falle viel der ungünstigen Chlorogensäure verloren und viel an Aroma gewonnen. Guter Kaffee aus Langzeitröstung ist daher in der Regel bekömmlicher und aromatischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbströsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt gute Gründe seinen Kaffee selbst zu rösten, es gibt allerdings auch ebenso gute Gründe, die dagegen sprechen ;-). Vielleicht erstmal die Gründe, die dagegen sprechen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee rösten stinkt! Nicht der betörende Duft frisch gerösteten Kaffees durchflutet den Raum, sondern mehr ein säuerlich, dumpfer, manchmal erdig aber immer verbrannter Geruch steht danach in der Luft. Je mehr in einem Durchgang geröstet wird, umso mehr stinkt es und um so vernebelter wird die Küche. Mengen von 250gr. aufwärts sollten grundsätzlich in einem gut belüfteten Raum, oder gleich draußen geröstet werden. Der so begehrte Kaffeegeruch stellt sich erst 12h nach der Röstung ein, bis dahin muss man mit dem verbrannten Geruch, der sich auch gerne in der Kleidung und allem aus Stoff festsetzt, leben. Ein weiterer Grund, der dagegen spricht ist, dass es kaum vernünftige Röstmaschinen für den Hausgebrauch gibt. Es gibt ca. 4 Heißluftröster- und 2 Trommelröstermodelle auf dem Markt, - jedes hat so seine Macken. Und alle bieten sie eigentlich viel zu wenig Kontrolle über den Röstverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Selberrösten hat auch seine guten Seiten (wer hätte das gedacht). Einer der Hauptvorteile ist natürlich die nicht zu übertreffende Frische der Röstung, frischer kann Kaffee gar nicht sein. Und frisch gerösteter Kaffee ist ein starkes Argument - vor allem, wenn man in einer Gegend lebt, in der der nächste Shopröster 50km entfernt liegt und sonst nur Jacobs Dröhnung im Supermarktregal zu finden ist. Ein anderer nicht zu unterschätzender  Faktor ist die Auswahl der Bohnensorten, die man selber bestimmen kann. Endlich kann man rausfinden, wie der Geschmacksunterschied zwischen Kaffee aus Columbien und Kaffee aus Costa Rica ist. Ob man lieber die erdig-wuchtige Fülle indonesischer Kaffees der aromatischen Spritzigkeit ostafrikanischer Kaffees vorzieht. Oder wie sich äthiopischer Kaffee im Geschmack verändert, wenn er trocken statt nass aufbereitet wurde...es gibt tausend Dinge zu entdecken. Zusätzlich kann man noch mit der Röstung spielen. Manche Sorten, z.B. ein Bugisu-Kaffee aus Uganda, verändern ihren Geschmack radikal, wenn sie länger geröstet wurden. Bugisu schmeckt, hell geröstet und als Filterkaffee getrunken, leicht nach Honig. Dunkler geröstet und als Espresso getrunken kommt plötzlich eine ganz deutliche Schokoladigkeit zum Vorschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem für Espressoliebhaber kommt hier ein ganz neues Argument ins Spiel: Man kann sich seine Lieblingsespressosorte selber zusammestellen! Zugegeben, bis dahin ist es ein weiter, steiniger, bisweilen sehr frustrierender Weg. Aber man fängt plötzlich an, viel mehr über Espresso zu wissen als man jemals dachte. Es gibt diese wenigen Momente, wo man eine Mischung und Röstung erwischt hat, die absolut perfekt geworden ist. Körper, Geschmack, Aroma, alles hat man richtig getroffen, man wünschte man hätte mindestens ein Kilo oder mehr davon, - aber meistens ist nach 5 Tassen schon wieder Schluss, weil viele Haushaltsröster nur 80-100gr. auf einmal rösten können. Der Versuch, diese perfekte Röstung zu duplizieren scheitert dann meistens kläglich. Es bleibt nichts anderes übrig, als die Jagd nach der perfekten Mischung wieder aufzunehmen.(das haben übrigens erfahrene Shopröster den Heimdilettanten voraus: Sie können immer wieder reproduzierbar die gleiche Mischung rösten - konstante Qualität eben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie geht’s? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:heimroester_beginn.jpg|right|Heimröster Modell Precision von der Firma Hearthware]][[Bild: heimroester_5min.jpg|right| ...nach 5 min]]&lt;br /&gt;
Wie oben schonmal erwähnt könnte man theoretisch zu Hause mit einer Pfanne auf dem Herd rösten. Das ist allerdings etwas aufwendig, da man während des ganzen Röstvorgangs die Bohnen umrühren sollte, damit sie nicht anbrennen. Bei bis zu 20 Minuten Röstzeit wird einem bei dieser Methode irgendwann der Arm abfallen. &lt;br /&gt;
Nicht so gut. &lt;br /&gt;
Die nächste Möglichkeit zu Hause zu rösten ist, die Bohnen in einer dünnen Lage (eine Bohnenlage) auf einem Backblech im Ofen zu rösten, hier muss man nur noch den Ofen einschalten und die fertigen Bohnen rechtzeitig rausholen. Nachteil dabei ist, dass viele Öfen nicht schnell genug oder vielleicht auch überhaupt nicht die benötige Temperatur von ca. 230°C erzeugen können. Sind die Bohnen zu lange einer zu niedrigen Temperatur ausgesetzt fangen sie „anzubacken“ und nicht zu rösten, was man dann auch unangenehm im Kaffee schmeckt. Ein weiteres Problem bei dieser Methode sind die Bohnenhäutchen. Das ist eine dünne, pergamentartige Hülle, die sich beim Rösten von der Bohne löst und im ungünstigsten Fall überall herumfliegt. Geschmacklich beeinträchtigt sie die fertige Röstbohne nicht (deswegen sammelt so mancher Großröster die sich lösenden Bohnenhäutchen und gibt sie später, wenn der Röstkaffee gemahlen wird, wieder zu. - Kaffee wird eben nach Gewicht verkauft!), aber lästig sind sie allemal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten kauft man sich wie gesagt eine kleine Haushaltsröstmaschine. Die sind gar nicht mal mehr so exotisch, wie sie vor einigen Jahren waren - aber in jedem Kaufhaus findet man sie trotzdem noch nicht. Die preiswerteren Haushaltsröster arbeiten nach dem Heißluftprinzip, eine alternative Methode zur Trommelröstung. Durch eine Art Fön werden die Bohnen durcheinandergewirbelt und aufgeheizt. Die dabei sich lösenden Bohnenhäutchen werden aufgefangen. Meist ist die Röstkammer, in der sich die Bohnen befinden, aus Glas. Damit kann man den Röstverlauf der Bohnen gut beobachten. Sind die Bohnen fertiggeröstet, dann schaltet man die Heizung aus und die jetzt kalte Luft des Föns kühlt die Bohnen. Voila, - fertig ist das Selbstgeröstete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer vielleicht nicht das nötige Kleingeld für einen Röstautomaten besitzt, kann es zunächst auch erst einmal mit einem Popcorn-Röster versuchen (ca. €10). Die Einstellungsmöglichkeiten sind sicherlich im Vergleich zu einem elektronisch gesteuerten Röster sehr bescheiden (die einzige Variable ist meist die Laufzeit, evtl. kann man auch versuchen, das Gerät mit und ohne Deckel zu betreiben), es lassen sich aber durchaus brauchbare Ergebnisse erzielen. Aufpassen sollte man  mit den transparenten Deckeln der Geräte, die bei längerer Laufzeit gerne schmelzen. Und natürlich sollte man sich vor Augen halten, dass ein Popcorn-Maker nun mal ursprünglich nicht zum Kaffeerösten gebaut wurde (also VORSICHT!!!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Röstung spielt sich bei Temperaturen zwischen 145°C und 230°C ab. Bis 145°C passiert nicht viel, die Bohnen (die im Rohzustand gelb oder grün sind) werden langsam braun, der Geruch ändert sich von heuartig nach leicht buttrig. Zwischen 145°C und 200°C finden verschiedene Maillard-Reaktionen statt, Kaffeearomastoffe werden gebildet. Bei 200°C ist der Druck des verdunstenden Wassers (Rohkaffee hat ca. 12% Feuchtigkeit) so hoch (20-25bar), dass sie an der mittleren Kerbe aufplatzen. Dieses Aufplatzen ist hörbar und wird als '''erster Crack''' bezeichnet. Während der Röstung nimmt man dies als Anschwellen und ca. eine Minute später als Abflachen von Poppgeräuschen wahr. Die Bohnen werden jetzt immer dunkler. Das eheste Stadium, bei dem die Röstung (für Filterkaffee) abbrechen kann ist dann erreicht, wenn alle Bohnen eine uniforme Braunfärbung angenommen haben, oft 30s-1min nach dem ersten Crack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 200°C beginnen sich Zucker in der Bohne zu karamellisieren, der „Röstgeschmack“ entsteht. Sind ca. 230°C erreicht, beginnen die Bohnen Stücke aus ihrer Zellwand zu verlieren, sie werden einfach abgesprengt. Das damit einhergehende, etwas leisere Geräusch wird '''zweiter Crack''' genannt. Wie der erste Crack, beginnt der zweite Crack verhalten, steigert sich zu einem kontinuierlichen Knistern und flacht dann wieder ab. Normalerweise ist bei einsetzendem zweitem Crack schon eine ausreichende Rösttiefe für Espresso erreicht. Bei 245°C hört der zweite Crack wieder auf, die Bohnen haben meist während des zweiten Cracks schon angefangen ölig zu glänzen: Das sind Öle, Fette und sonstige Zellinhaltsstoffe, die durch die Hitze aus der Bohne getrieben werden. Die Bohnen sind jetzt auch schon sehr dunkel, fast schwarz. Spätestens jetzt sollte man aufgehört haben – noch tiefer geröstet schmeckt der Kaffee nur noch nach Holzkohle (und spätestens dann kommt auch durch die heftige Rauchentwicklung die Feuerwehr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Röstereien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Röster Selbstbauen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem die oft doch recht teuren Röstmaschinen zu teuer sind kann sich auch ganz leicht behelfen. Im folgenden werden einige Beispiele für Selbstbauröster vorgestellt. Natürlich gibt es darüber hinaus viele andere Möglichkeiten, sich einen Röster zu bauen. Wer Tante Google bemüht wird sicherlich auch fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung ein Erfahrungsbericht über einen [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/30649-schei-benkleisterle-r-ster-brennt-lichterloh.html Röstbrand]...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heißluftpistole ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau einer einfachen Heißluft-Röstmaschine ist mit minimalem Materialaufwand und nur wenig Investitionen zu realisieren. Mit einer Heißluftpistole und einem Akkuschrauber (beides im Zweifelsfall für ~10-15 Euro im Baumarkt zu erstehen, eine bessere Heißluftpistole ist allerdings empfohlen), einem Hamsterlaufrad, einem Alu(!!)-Fliegengitter und einem Gewindestab ist der Röster schon fertig. Ein einfaches Holzgehäuse, mit einer Kerbe zum Reinschieben des auf den Gewindestab montierten und mit Fliegengitter bespannten Laufrades, den Akkuschrauber etwas aufbocken und an den Gewindestab schrauben, loslaufen lassen, dann die Heißluftpistole vor das Ganze, und los geht es.&lt;br /&gt;
Detaillierte Bilder sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://tmp.kanojo.de/roester/ (Link defekt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei weiteren Fragen zu diesem Roester an &amp;lt;kaffee at nebuk punkt de&amp;gt; wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Variante mit Luftpistole und 2 kleinen Metallsieben in einem Ofenrohr, die mit einem alten Akkuschrauber gedreht werden, wird hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.kaffee-netz.de/threads/eigenbau-diyroe-v1.71491/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Ideen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Möglichkeiten sind der [[VitalGrill]], ein modifizierter Hähnchengrill oder eine [[Popcornmaschine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Ideen über &amp;quot;Rohmaterial&amp;quot; für [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58589-diy-trommel.html Trommeln].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste von Selbstbauprojekten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/31484-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v1-1-a.html !_Modemburner_! =&amp;gt; (I) roast tube reloaded (Hähnchengrill-Röster v1.1)] und [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/36235-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v2-0-a.html Hähnchengrill-Röster v2.0]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/17156-r-ster-f-r-arme-bohnenr-sten-im-frisierten-h-hnchengrill-10.html Langer Thread zum Hähnchengrill]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/45531-umbauprojekt-quigg-mini-ofen-heimr-ster.html Noch ein Mini-Ofen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58663-elpressos-birnenr-ster.html Grill-Röster (Weber Q140 ELektro-Grill)]&lt;br /&gt;
* [http://www.sweetmarias.com/homemade-homeroasters.php Lange Liste englischer Bastelprojekte]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/planung-diy-trommelroester-diyroe-v2.83807/ DIYRÖ V2 - kleiner Selbstbau-Trommelröster mit Gas(-Kochfeld-)Heizung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaffeeröster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushaltsröster (bis ca. 300g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
*[[Alpenröst]]&lt;br /&gt;
*[[Behmor 1600]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-101]]&lt;br /&gt;
*[[Hottop Coffee Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[i-Roast]]&lt;br /&gt;
*[[iCoffee]]&lt;br /&gt;
*[[Presso Smart Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[Röstbiene]]&lt;br /&gt;
*[[Röstmeister]]&lt;br /&gt;
*[[Quest M3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ladenröster (bis ca. 1500g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ladenröster]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-1200]]&lt;br /&gt;
*[[Petroncini BRICIOLA]]&lt;br /&gt;
*[[Massol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrielle Kaffeeröster===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dennoch lieber eine etwas industriellere Version eines Kaffeerösters will dem kann bei der Fa. [http://www.buhlergroup.com/59169EN.asp?grp=60&amp;amp;org=70_46&amp;amp;lang=DE&amp;amp;nav=80_20_10_32 Bühler] oder [http://www.petroncini.com/ita/petroncini.asp?Sez=petroncini Petroncini] sicherlich weitergeholfen werde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=25041</id>
		<title>Kaffee rösten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=25041"/>
		<updated>2015-10-08T13:20:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: /* Liste von Selbstbauprojekten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
  | __TOC__&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Kaffeerösten kann eigentlich jeder. Man braucht dazu nur eine Hitzequelle, einen feuerfesten Behälter und etwas zum Umrühren. Ach ja und Rohbohnen natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungerösteten Rohkaffee kennt heutzutage kaum jemand mehr. Zu sehr ist Kaffee zu etwas geworden, dass man ziegelförmig und vakuumverpackt im Supermarkt kauft. Liegt es dann als schwarzbraunes Pulver im Filter unserer Kaffeemaschine, dann kann man sich eigentlich nicht vorstellen, dass Kaffee der Kern einer roten Frucht ist, die an Bäumen wächst. Die großen Kaffeekonzerne haben uns mit ihrer Werbung von verführerisch duftenden Tassen voller Kaffee, die garantiert von den Gästen ausgetrunken werden, wenn man nur die richtige Sorte kauft, einfach das Wissen vom Kaffee als pflanzliches Produkt genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber von vorne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee kommt also als Rohbohne in unseren Häfen an. Kaffee mittlerer bis sehr guter Qualität wird traditionell in Jutesäcken zu 60kg transportiert, Kaffee schlechter Qualität oder für Großröster (was evtl. dasselbe ist) kommt auch als lose Schüttware in Containern übers Meer. Ganz besonders teurer Kaffee, wie z.B. der [[Jamaica Blue Mountain]] (JBM) wird sogar in vernagelten Holzfässern geliefert. Damit soll sichergestellt werden, dass der teure JBM nicht irgendwo zwischen der Plantage und dem Röster in Deutschland durch andere Bohnen ersetzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird er in Lagerhäuser gebracht und wartet auf den Abverkauf durch Röster im ganzen Land (etwas naiv ausgedrückt, die Wirklichkeit sieht etwas anders aus). Rohkaffee ist mehrere Jahre (max. 2 Jahre, aber wirklich maximal!) lang haltbar, fängt aber im Allgemeinen nach ca. 1 Jahr an, seine Frische zu verlieren. Die oft grünen bis blaugrünen Bohnen verlieren mit der Zeit an Farbe und bleichen aus. Das ist aber extrem von der Kaffeesorte, dem Anbauland und der Verarbeitungsmethode abhängig. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röstprozess ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt: rösten kann jeder. Der Röstprozess läuft innerhalb eines Temperaturfensters von 180-230°C ab, gemessen an der Bohneninnentemperatur. Grob gesagt kann man ein paar Esslöffel Rohbohnen in eine Pfanne werfen und auf den Herd stellen. Unter ständigem Rühren und bei voller Hitze ändert sich die Bohnenfarbe von grün zu intensivem Grün, später Gelb, Gelbbraun, Braun schließlich Dunkelbraun. Spätestens zwischen Gelbbraun und Braun beginnen die Bohnen etwas verbrannt zu riechen, - von Braun nach Dunkelbraun sogar zu rauchen. Schnelles Rühren nicht vergessen und - genau - Fenster öffnen. Die ganze Röstung dauert zwischen 10 und 20 Minuten. Während der Röstzeit fangen die Bohnen irgendwann an zu knacken und zu knistern. Dieses Knacken hört nach 1 Minute auf, kommt aber später nochmal, diesmal leiser. Beim zweiten Knacken fangen die Bohnen an zu Zerplatzen und dies sollte man möglichst verhindern, da sie sogar für Espresso nun zulange geröstet worden sind! Will man Filterkaffee damit machen, dann sollte man sie nach Abschluß des ersten Knackens vom Herd nehmen. Einfache Sache, oder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun so einfach ist es leider nicht. Mit oben genannter Methode kann man zwar Kaffee rösten, hat aber zu viele schwer kontrollierbare Variablen, um die Bohnen reproduzierbar gut zu rösten. Ganz abgesehen vom Gestank und der Freundin/Frau (oder auch Freund/Mann), die spätestens nach dem fünften Rösten auszieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten ist es wie mit der Espressoherstellung, je intensiver man sich damit befasst, umso mehr Variablen tauchen auf und umso weniger weiß man. Der Reihe nach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Reaktion, die bei der Röstung abläuft, ist eine chemische. Die Maillard-Reaktion. Bei ihr verbinden sich verschiedene Zucker und Proteine, bzw. deren Aminosäuren zu neuen Verbindungen, - genügend hohe Temperatur, - ab 145°C bis ca. 200°C vorausgesetzt. Es entstehen &amp;quot;Röststoffe&amp;quot;. Die gleiche Maillard-Reaktion sorgt z.B. für eine knusprige Kruste beim Brot oder Brötchen, oder auch für den Bratgeschmack, wenn man Fleisch in der Pfanne brutzelt. Neben der Maillard-Reaktion laufen bei der Röstung auch noch andere Reaktionen ab, die man bis heute nicht vollständig aufklären konnte. Faktisch enthält gerösteter Kaffee zwischen 800 und 1200 aromatische Verbindungen. Dabei läßt sich kein einzelner &amp;quot;Kaffeearomastoff&amp;quot; isolieren, - es ist eher das Zusammenspiel von vielen Stoffen in unterschiedlichen Konzentrationen, die das typische Kaffeearoma erzeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Röstprozess lässt sich durch sensorische Merkmale der Bohnen in verschiedene Phasen einteilen. Dabei spielt das Aussehen und das Volumen der Bohnen während der Röstung eine große Rolle. Das deutlichste Signal ist jedoch die Geräusche des ersten, bzw. zweiten Cracks der Rohbohnen. Der Röster kann anhand dieser Merkmale erkennen, welche Aromen, Säure, Geschmack und Körper der Kaffee in der Tasse später haben wird. So entwickelt eine Bohne z.B. während der ersten Röstphasen eine starke, spritzige Säure, welche im weiteren Verlauf der Röstung abnimmt. Mit etwas Erfahrung und Wissen lässt sich so der gewünschte Kaffee kreieren. Übersichtliche Aufstellungen der einzelnen Röstphasen finden sich z.B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.sweetmarias.com/library/content/using-sight-determine-degree-roast Sweet Maria's Determine Degree of Roast] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Röstreaktion hört nach dem Rösten und Abkühlen nicht auf. Die Bohne &amp;quot;arbeitet&amp;quot; weiter. Mindestens 12h, meistens aber noch länger - bis zu 72h brauchen geröstete Bohnen um ihr Geschmacksplateau zu erreichen. Bei diesen internen Nachreaktionen wird Kohlendioxid freigesetzt, - Röstbohnen gasen eine Weile nach der Röstung Kohlendioxid aus. Es gibt wohl kein überwältigerendes Geruchserlebnis als wenn man seine Nase in einen Behälter mit vor 2 Tagen gerösteten Bohnen steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rösten verliert die Bohne an Gewicht und nimmt an Volumen zu, die Dichte verringert sich so auf 1/3 der ursprünglichen Rohbohne. Der meiste Gewichtsverlust kommt durch Wasser, das in Rohbohnen mit cá. 12% vertreten ist (je nach Lagerung und Aufbereitung). Die Bohnen selbst verlieren auch an Substanz, z. B. die Bohnenhäutchen oder auch Teile der Zellwand. Insgesamt verliert die Rohbohne, je nach Röstgrad, zwischen 12 und 18% an Gewicht, diesen Verlust nennt man Einbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Röster ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimroester.jpg|thumb|Heimröster aus dem beginnenden 20. Jhd.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professionelle Röster rösten natürlich nicht mit der Pfanne auf dem Herd, sondern mit Röstmaschinen, die viele Variablen kontrollierbar machen. Ich lasse hier erstmal die großen Industrieröstanlagen aus, da die nach anderen Prinzipien und mit anderen Grundvorstellungen arbeiten als sagen wir mal die Rösterei um die Ecke. Der ideale Röstmeister will nämlich vor allem das beste für die Bohne und seine Kunden (und nicht möglichst viel Profit aus möglichst billiger Rohware schlagen, wie das die Großröster oft machen). Für den handwerklichen Kleinröster hat sich vor allem eine Methode durchgesetzt, - die der Trommelröstung. In kleinen Röstereien stehen auch Trommelröster, mit denen man 5-10kg pro Durchgang rösten kann. Es geht auch ein paar Nummern größer. Zwischen 120kg und einigen Tonnen pro Durchgang ist alles machbar. Im Prinzip sind diese Röster aber alle gleich. In einer rotierenden Trommel, die von außen aber auch durch einen durchgesaugten heißen Luftstrom innnen beheizt wird, befinden sich die Bohnen. Die Trommel rotiert und durch eingeschweißte Schikanen werden die Bohnen durcheinandergewirbelt. Mithilfe einer kleinen Schaufel, die an der Stirnseite in die Trommel ragt, kann man den aktuellen Stand der Röstung verfolgen und wenns soweit ist, die Bohnen durch Öffnen einer Klappe aus der Trommel fallen lassen, - auf eine Art Kühlsieb, wo sie so schnell wie möglich unter Rühren und durch Luftabsaugung abgekühlt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Röster kennt seine Bohnen ganz genau. Er weiß bei jeder Bohnensorte (d.H. Herkunft und Qualität - z.B. Kenya AA für einen kenianischen Arabica der höchsten Qualitätsstufe, der AA Sortierung), welches Profil er rösten muss, um das Optimum aus ihr herauszuholen. Ein Röstprofil legt fest, zu welcher Zeit während der Röstung welche Temperatur in der Röstkammer herrschen soll und wie steil oder flach die Temperaturanstiege oder -abfälle sein müssen. Man kann ein Röstprofil als Zeit/Temperatur-Diagramm grafisch darstellen. Jede Sorte hat ein etwas anderes optimales Röstprofil. Zusätzlich ist natürlich noch wichtig, wie der Kaffee danach getrunken werden soll, - als Filterkaffee oder Espresso - eine Vorgabe, die mit der Röstendtemperatur zusammenhängt. Je höher die Röstendtemperatur, desto mehr geht der Kaffee in Richtung Espresso. Fürwahr viele Faktoren, die beachtet werden müssen - und da ein Trommelröster etwas träge ist in der Temperaturmodulation, wird dem Röstmeister sehr viel Fingerspitzengefühl abverlangt, wann er die Temperatur (meistens durch Gasbrenner) hochregelt oder lieber nicht und vor allem, wann er die Röstung abbricht und die Bohnen durch Öffnen einer Klappe an der Vorderseite aus der Trommel holt. Bei 50kg Kaffee kann man schnell einiges an Wert zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grundsätzliche Unterschied zwischen der Röstung eines handwerklich arbeitenden Kleinrösters (5kg bis 120kg pro Röstdurchgang) und eines auf Profit orientierten Großrösters (Tonnen pro Röstdurchgang oder kontinuierliche Röstung) ist die Röstzeit und die Rösttemperatur. &lt;br /&gt;
Man kann nämlich eine Bohne auch in 90 Sekunden ordentlich dunkel rösten, nur muss man dann die Temperatur auf über 400°C erhöhen. Großröster machen das so, denn Zeit ist Geld. Das sind dann auch keine Trommelröster mehr sondern sogenannte Fluid-Bed- bzw.  Heißluftröstmaschinen unglaublichen Ausmaßes. Es gibt noch andere Techniken, die auf Großdurchsatz ausgelegt sind. Allen gemeinsam ist, wie gesagt, eine hohe Rösttemperatur und eine geringe Röstzeit. &lt;br /&gt;
Ein Kleinröster, wenn er es gut mit der Bohne meint, braucht da schon etwas länger. Typische Röstzeiten für eine Trommelröstung sind 15-25 Minuten, die dabei erreichten Temperaturen liegen zwischen 200°C und 230°C, je nach Rösttiefe.&lt;br /&gt;
Wo liegt der Unterschied im Geschmack? Nun, bei einer 90 Sekunden Schockröstung haben die Bohnen nicht genügend Zeit, richtig auszurösten - von irgendwelchen zeitintensiveren Maillard-Reaktionen oder dem Abbau von Chlorogensäure ganz zu schweigen. Das Ergebnis ist eine säuerlichere Tasse Kaffee, die umso saurer zu schmecken scheint, je mehr sie abkühlt und es wegen dem höherem Chlorogensäuregehalt nicht so gut zum Magen meint.&lt;br /&gt;
In einer langsamen Röstung bei niedriger Temperatur hat die Bohne im besten Falle viel der ungünstigen Chlorogensäure verloren und viel an Aroma gewonnen. Guter Kaffee aus Langzeitröstung ist daher in der Regel bekömmlicher und aromatischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbströsten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt gute Gründe seinen Kaffee selbst zu rösten, es gibt allerdings auch ebenso gute Gründe, die dagegen sprechen ;-). Vielleicht erstmal die Gründe, die dagegen sprechen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffee rösten stinkt! Nicht der betörende Duft frisch gerösteten Kaffees durchflutet den Raum, sondern mehr ein säuerlich, dumpfer, manchmal erdig aber immer verbrannter Geruch steht danach in der Luft. Je mehr in einem Durchgang geröstet wird, umso mehr stinkt es und um so vernebelter wird die Küche. Mengen von 250gr. aufwärts sollten grundsätzlich in einem gut belüfteten Raum, oder gleich draußen geröstet werden. Der so begehrte Kaffeegeruch stellt sich erst 12h nach der Röstung ein, bis dahin muss man mit dem verbrannten Geruch, der sich auch gerne in der Kleidung und allem aus Stoff festsetzt, leben. Ein weiterer Grund, der dagegen spricht ist, dass es kaum vernünftige Röstmaschinen für den Hausgebrauch gibt. Es gibt ca. 4 Heißluftröster- und 2 Trommelröstermodelle auf dem Markt, - jedes hat so seine Macken. Und alle bieten sie eigentlich viel zu wenig Kontrolle über den Röstverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Selberrösten hat auch seine guten Seiten (wer hätte das gedacht). Einer der Hauptvorteile ist natürlich die nicht zu übertreffende Frische der Röstung, frischer kann Kaffee gar nicht sein. Und frisch gerösteter Kaffee ist ein starkes Argument - vor allem, wenn man in einer Gegend lebt, in der der nächste Shopröster 50km entfernt liegt und sonst nur Jacobs Dröhnung im Supermarktregal zu finden ist. Ein anderer nicht zu unterschätzender  Faktor ist die Auswahl der Bohnensorten, die man selber bestimmen kann. Endlich kann man rausfinden, wie der Geschmacksunterschied zwischen Kaffee aus Columbien und Kaffee aus Costa Rica ist. Ob man lieber die erdig-wuchtige Fülle indonesischer Kaffees der aromatischen Spritzigkeit ostafrikanischer Kaffees vorzieht. Oder wie sich äthiopischer Kaffee im Geschmack verändert, wenn er trocken statt nass aufbereitet wurde...es gibt tausend Dinge zu entdecken. Zusätzlich kann man noch mit der Röstung spielen. Manche Sorten, z.B. ein Bugisu-Kaffee aus Uganda, verändern ihren Geschmack radikal, wenn sie länger geröstet wurden. Bugisu schmeckt, hell geröstet und als Filterkaffee getrunken, leicht nach Honig. Dunkler geröstet und als Espresso getrunken kommt plötzlich eine ganz deutliche Schokoladigkeit zum Vorschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem für Espressoliebhaber kommt hier ein ganz neues Argument ins Spiel: Man kann sich seine Lieblingsespressosorte selber zusammestellen! Zugegeben, bis dahin ist es ein weiter, steiniger, bisweilen sehr frustrierender Weg. Aber man fängt plötzlich an, viel mehr über Espresso zu wissen als man jemals dachte. Es gibt diese wenigen Momente, wo man eine Mischung und Röstung erwischt hat, die absolut perfekt geworden ist. Körper, Geschmack, Aroma, alles hat man richtig getroffen, man wünschte man hätte mindestens ein Kilo oder mehr davon, - aber meistens ist nach 5 Tassen schon wieder Schluss, weil viele Haushaltsröster nur 80-100gr. auf einmal rösten können. Der Versuch, diese perfekte Röstung zu duplizieren scheitert dann meistens kläglich. Es bleibt nichts anderes übrig, als die Jagd nach der perfekten Mischung wieder aufzunehmen.(das haben übrigens erfahrene Shopröster den Heimdilettanten voraus: Sie können immer wieder reproduzierbar die gleiche Mischung rösten - konstante Qualität eben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie geht’s? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:heimroester_beginn.jpg|right|Heimröster Modell Precision von der Firma Hearthware]][[Bild: heimroester_5min.jpg|right| ...nach 5 min]]&lt;br /&gt;
Wie oben schonmal erwähnt könnte man theoretisch zu Hause mit einer Pfanne auf dem Herd rösten. Das ist allerdings etwas aufwendig, da man während des ganzen Röstvorgangs die Bohnen umrühren sollte, damit sie nicht anbrennen. Bei bis zu 20 Minuten Röstzeit wird einem bei dieser Methode irgendwann der Arm abfallen. &lt;br /&gt;
Nicht so gut. &lt;br /&gt;
Die nächste Möglichkeit zu Hause zu rösten ist, die Bohnen in einer dünnen Lage (eine Bohnenlage) auf einem Backblech im Ofen zu rösten, hier muss man nur noch den Ofen einschalten und die fertigen Bohnen rechtzeitig rausholen. Nachteil dabei ist, dass viele Öfen nicht schnell genug oder vielleicht auch überhaupt nicht die benötige Temperatur von ca. 230°C erzeugen können. Sind die Bohnen zu lange einer zu niedrigen Temperatur ausgesetzt fangen sie „anzubacken“ und nicht zu rösten, was man dann auch unangenehm im Kaffee schmeckt. Ein weiteres Problem bei dieser Methode sind die Bohnenhäutchen. Das ist eine dünne, pergamentartige Hülle, die sich beim Rösten von der Bohne löst und im ungünstigsten Fall überall herumfliegt. Geschmacklich beeinträchtigt sie die fertige Röstbohne nicht (deswegen sammelt so mancher Großröster die sich lösenden Bohnenhäutchen und gibt sie später, wenn der Röstkaffee gemahlen wird, wieder zu. - Kaffee wird eben nach Gewicht verkauft!), aber lästig sind sie allemal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten kauft man sich wie gesagt eine kleine Haushaltsröstmaschine. Die sind gar nicht mal mehr so exotisch, wie sie vor einigen Jahren waren - aber in jedem Kaufhaus findet man sie trotzdem noch nicht. Die preiswerteren Haushaltsröster arbeiten nach dem Heißluftprinzip, eine alternative Methode zur Trommelröstung. Durch eine Art Fön werden die Bohnen durcheinandergewirbelt und aufgeheizt. Die dabei sich lösenden Bohnenhäutchen werden aufgefangen. Meist ist die Röstkammer, in der sich die Bohnen befinden, aus Glas. Damit kann man den Röstverlauf der Bohnen gut beobachten. Sind die Bohnen fertiggeröstet, dann schaltet man die Heizung aus und die jetzt kalte Luft des Föns kühlt die Bohnen. Voila, - fertig ist das Selbstgeröstete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer vielleicht nicht das nötige Kleingeld für einen Röstautomaten besitzt, kann es zunächst auch erst einmal mit einem Popcorn-Röster versuchen (ca. €10). Die Einstellungsmöglichkeiten sind sicherlich im Vergleich zu einem elektronisch gesteuerten Röster sehr bescheiden (die einzige Variable ist meist die Laufzeit, evtl. kann man auch versuchen, das Gerät mit und ohne Deckel zu betreiben), es lassen sich aber durchaus brauchbare Ergebnisse erzielen. Aufpassen sollte man  mit den transparenten Deckeln der Geräte, die bei längerer Laufzeit gerne schmelzen. Und natürlich sollte man sich vor Augen halten, dass ein Popcorn-Maker nun mal ursprünglich nicht zum Kaffeerösten gebaut wurde (also VORSICHT!!!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Röstung spielt sich bei Temperaturen zwischen 145°C und 230°C ab. Bis 145°C passiert nicht viel, die Bohnen (die im Rohzustand gelb oder grün sind) werden langsam braun, der Geruch ändert sich von heuartig nach leicht buttrig. Zwischen 145°C und 200°C finden verschiedene Maillard-Reaktionen statt, Kaffeearomastoffe werden gebildet. Bei 200°C ist der Druck des verdunstenden Wassers (Rohkaffee hat ca. 12% Feuchtigkeit) so hoch (20-25bar), dass sie an der mittleren Kerbe aufplatzen. Dieses Aufplatzen ist hörbar und wird als '''erster Crack''' bezeichnet. Während der Röstung nimmt man dies als Anschwellen und ca. eine Minute später als Abflachen von Poppgeräuschen wahr. Die Bohnen werden jetzt immer dunkler. Das eheste Stadium, bei dem die Röstung (für Filterkaffee) abbrechen kann ist dann erreicht, wenn alle Bohnen eine uniforme Braunfärbung angenommen haben, oft 30s-1min nach dem ersten Crack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 200°C beginnen sich Zucker in der Bohne zu karamellisieren, der „Röstgeschmack“ entsteht. Sind ca. 230°C erreicht, beginnen die Bohnen Stücke aus ihrer Zellwand zu verlieren, sie werden einfach abgesprengt. Das damit einhergehende, etwas leisere Geräusch wird '''zweiter Crack''' genannt. Wie der erste Crack, beginnt der zweite Crack verhalten, steigert sich zu einem kontinuierlichen Knistern und flacht dann wieder ab. Normalerweise ist bei einsetzendem zweitem Crack schon eine ausreichende Rösttiefe für Espresso erreicht. Bei 245°C hört der zweite Crack wieder auf, die Bohnen haben meist während des zweiten Cracks schon angefangen ölig zu glänzen: Das sind Öle, Fette und sonstige Zellinhaltsstoffe, die durch die Hitze aus der Bohne getrieben werden. Die Bohnen sind jetzt auch schon sehr dunkel, fast schwarz. Spätestens jetzt sollte man aufgehört haben – noch tiefer geröstet schmeckt der Kaffee nur noch nach Holzkohle (und spätestens dann kommt auch durch die heftige Rauchentwicklung die Feuerwehr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Röstereien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Röster Selbstbauen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem die oft doch recht teuren Röstmaschinen zu teuer sind kann sich auch ganz leicht behelfen. Im folgenden werden einige Beispiele für Selbstbauröster vorgestellt. Natürlich gibt es darüber hinaus viele andere Möglichkeiten, sich einen Röster zu bauen. Wer Tante Google bemüht wird sicherlich auch fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung ein Erfahrungsbericht über einen [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/30649-schei-benkleisterle-r-ster-brennt-lichterloh.html Röstbrand]...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heißluftpistole ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau einer einfachen Heißluft-Röstmaschine ist mit minimalem Materialaufwand und nur wenig Investitionen zu realisieren. Mit einer Heißluftpistole und einem Akkuschrauber (beides im Zweifelsfall für ~10-15 Euro im Baumarkt zu erstehen, eine bessere Heißluftpistole ist allerdings empfohlen), einem Hamsterlaufrad, einem Alu(!!)-Fliegengitter und einem Gewindestab ist der Röster schon fertig. Ein einfaches Holzgehäuse, mit einer Kerbe zum Reinschieben des auf den Gewindestab montierten und mit Fliegengitter bespannten Laufrades, den Akkuschrauber etwas aufbocken und an den Gewindestab schrauben, loslaufen lassen, dann die Heißluftpistole vor das Ganze, und los geht es.&lt;br /&gt;
Detaillierte Bilder sind hier zu finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://tmp.kanojo.de/roester/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei weiteren Fragen zu diesem Roester an &amp;lt;kaffee at nebuk punkt de&amp;gt; wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Ideen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Möglichkeiten sind der [[VitalGrill]], ein modifizierter Hähnchengrill oder eine [[Popcornmaschine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Ideen über &amp;quot;Rohmaterial&amp;quot; für [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58589-diy-trommel.html Trommeln].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste von Selbstbauprojekten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/31484-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v1-1-a.html !_Modemburner_! =&amp;gt; (I) roast tube reloaded (Hähnchengrill-Röster v1.1)] und [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/36235-_modemburner_-i-roast-tube-reloaded-h-hnchengrill-r-ster-v2-0-a.html Hähnchengrill-Röster v2.0]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/17156-r-ster-f-r-arme-bohnenr-sten-im-frisierten-h-hnchengrill-10.html Langer Thread zum Hähnchengrill]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/45531-umbauprojekt-quigg-mini-ofen-heimr-ster.html Noch ein Mini-Ofen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/vom-rohkaffee-zum-selbstr-ster/58663-elpressos-birnenr-ster.html Grill-Röster (Weber Q140 ELektro-Grill)]&lt;br /&gt;
* [http://www.sweetmarias.com/homemade-homeroasters.php Lange Liste englischer Bastelprojekte]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaffee-netz.de/threads/planung-diy-trommelroester-diyroe-v2.83807/ DIYRÖ V2 - kleiner Selbstbau-Trommelröster mit Gas(-Kochfeld-)Heizung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaffeeröster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushaltsröster (bis ca. 300g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Haushaltsröster]]&lt;br /&gt;
*[[Alpenröst]]&lt;br /&gt;
*[[Behmor 1600]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-101]]&lt;br /&gt;
*[[Hottop Coffee Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[i-Roast]]&lt;br /&gt;
*[[iCoffee]]&lt;br /&gt;
*[[Presso Smart Roaster]]&lt;br /&gt;
*[[Röstbiene]]&lt;br /&gt;
*[[Röstmeister]]&lt;br /&gt;
*[[Quest M3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ladenröster (bis ca. 1500g)===&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ladenröster]]&lt;br /&gt;
*[[Gene Café CBR-1200]]&lt;br /&gt;
*[[Petroncini BRICIOLA]]&lt;br /&gt;
*[[Massol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrielle Kaffeeröster===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dennoch lieber eine etwas industriellere Version eines Kaffeerösters will dem kann bei der Fa. [http://www.buhlergroup.com/59169EN.asp?grp=60&amp;amp;org=70_46&amp;amp;lang=DE&amp;amp;nav=80_20_10_32 Bühler] oder [http://www.petroncini.com/ita/petroncini.asp?Sez=petroncini Petroncini] sicherlich weitergeholfen werde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Diskussion:Kaffee_r%C3%B6sten&amp;diff=25040</id>
		<title>Diskussion:Kaffee rösten</title>
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		<updated>2015-10-08T13:16:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Weil ichs gerade gesehen habe: &amp;quot;Sind ca. 230°C erreicht, beginnen die Bohnen Stücke aus ihrer Zellwand zu verlieren, sie werden einfach abgesprengt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Meines erachtens ist hier der Begriff Zellwand falsch, was meint ihr? Gemeint ist doch die Bohne und nicht eine Zelle der Bohne, oder?&lt;br /&gt;
:Das stimmt. Super wäre auch gleich eine alternative Formulierung. &amp;quot;...beginnen aus den Bohnen Stücke herauszubrechen, sie werden einfach abgesprengt.&amp;quot;Wie wäre es damit? --[[Benutzer:Felix|Felix]] 23:49, 18. Okt. 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Hose, super Artikel. Gratulation! Da macht das Lesen im Wiki Spaß. Grüße Ola&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann Ola da nur hemmungslos zustimmen! Endlich mal ne gute Zusammenfassung in Deutsch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
cheers&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
afx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs diktieren. Damit kenne ich mich noch nicht so gut aus hier. &lt;br /&gt;
Ich hatte den Text vor einem Jahr für eine eigene Seite geschrieben. Die war aber so erbärmlich schlecht gemacht, daß ich sie aufgegeben habe. Hier im Kaffeewiki liest´s wenigstens jemand (hoffentlich :-) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen tun sehr viele, laut Aufrufstatistik des Servers. Ich habe noch ein bißchen im Hintergrund optimiert um die Seiten für Google interessant zu machen aber die meisten kommen eh übers Kaffeeboard hierher.&lt;br /&gt;
@ Hose: Hast Du evtl noch ein paar Bilder vom Rohkaffee und evtl. den verschiedenen Röststadien. Auch ein Bild von einer (Deiner?) Rösttrommel wäre nicht schlecht. Du kannst sie mir auch per Mail schicken, wenn Du sie nicht selbst hochladen und einbinden willst.&lt;br /&gt;
Grüße Ole&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gerade ueber eine kleine Ergaenzung bei meinem Lieblingsrooster gestolpert. Er schreibt, dass die ueblichen Grossrooster auch mal nur drei Minuten bei 5000 Grad roosten. Er selber roostet dagegen bei 19 Grad. ( http://www.jens-burg.de/html/laden5.html ) &lt;br /&gt;
-- Ich selber habe keine Ahnung vom Roosten und habs besser nicht in den Artikel aufgenommen. Klingt das mit Temperaturen fuer Euch plausibel?  -dd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burg roostet traditionell langsam im Trommelrooster (war mal in nem Fernsehbericht zu sehen, hab leider noch nix von ihm verkostet). Wobei 19°C für Espresso nen Tick zu wenig sind wenn ich mich recht erinnere. Die Großrooster blasen im Heissluftrooster das Ganze in ein paar Minuten bei sehr hohen Temperaturen durch. Siehe auch die Diskussionen Winter 2003/2004 im Board.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das schmeckt man!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
cheers&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
afx&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Ola, &lt;br /&gt;
ich hab noch zwei Bilder beim Roosten mit meinem Heißluftrooster in Aktion, einmal nach 1 Minute (Bohnen noch grün) und einmal nach 5 Minuten (Bohnen schon braun). Am besten schick ich die Dir wohl, dann kannst Du sie einbauen. &lt;br /&gt;
Die besten Bilder für unterschiedliche Rooststadien gibt es bei Thomson Owen, den Inhaber von Sweetmarias - http://www.sweetmarias.com/roasting-VisualGuideV2.html - allerdings hat er sicherlich ein copyright auf seine Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hab noch was zu Roostzeiten und Roosttemperaturen unter &amp;quot;Der Rooster&amp;quot; geschrieben. Aber die Roosterei ist unendliche komplex und die Beschissmethoden bei unseriösen Roostern auch. Am besten wäre es, den Herrn Burg von der Kaffeeroosterei Burg, was zu diesem Thema schreiben zu lassen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Hose,&lt;br /&gt;
die Bilder kannst Du an webmaster@kaffeewiki.de senden. Ich lade sie dann hoch. Die Bilder von anderen Webseiten zu kopieren, lassen wir mal lieber. Das gibt Ärger...&lt;br /&gt;
Den Fernsehbericht zu Roosterei Burg habe ich damals auch gesehen. Scheint ein ziemlich kompetenter Mensch zu sein. Und sein Schwiegersohn soll seinen Kaffee im Internet vertickern. Die Adresse habe ich mir aber nicht gemerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieht so aus, als ob ich der Einzige waere, der den Bericht ueber Jens Burg nicht gesehen hat. Ich werde diesen Monat mal vorbeifahren und fragen, wie heiss er denn die guten Sachen so roostet. Wird wohl ein laengerer Aufenthalt werden dort. Die sind da sehr ruhig.  -dd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute war ich bei Burg im Laden, leider war keiner der Rooster da und die anderen konnten mir auch nicht weiterhelfen. Ich habe aber gesehen, dass das Kaffee-Museum vom Burg in HH mittlerweile eroeffnet ist. Muss ich unbedingt vorbeifahren. Will jemand mit?  -daniel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suuper geschrieben, macht Spaß zu lesen.&lt;br /&gt;
Alex-presse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moin, der Link zum Selbstbau-Röster (http://tmp.kanojo.de/roester/) ist tot. (403 Forbidden) Weiß einer einen neuen?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Rancilio_Miss_Silvia&amp;diff=25039</id>
		<title>Rancilio Miss Silvia</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Rancilio_Miss_Silvia&amp;diff=25039"/>
		<updated>2015-10-08T13:11:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Posmanet: /* Espressozubereitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ma essentials template&lt;br /&gt;
|Hersteller=Rancilio&lt;br /&gt;
|Name=Miss Silvia&lt;br /&gt;
|Bild=Rancilio_Miss_Silvia.jpg&lt;br /&gt;
|Bildunterschrift=Rancilio Miss Silvia&lt;br /&gt;
|Preis=500&lt;br /&gt;
|Baujahr=1998&lt;br /&gt;
|ist_neu_verfuegbar=Ja&lt;br /&gt;
|ma_spannung=230&lt;br /&gt;
|Leistung=1100&lt;br /&gt;
|Breite=235&lt;br /&gt;
|Tiefe=290&lt;br /&gt;
|Hoehe=340&lt;br /&gt;
|Gewicht=14&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{ST work template&lt;br /&gt;
|st_maschinentyp=Einkreiser&lt;br /&gt;
|bs_druckaufbau=Vibrationspumpe&lt;br /&gt;
|bs_preinfusion=keine&lt;br /&gt;
|hat_automatische_dosierung=Nein&lt;br /&gt;
|hat_festwasser=Nein&lt;br /&gt;
|hat_abwasser=Nein&lt;br /&gt;
|bs_tankvolumen=2,5&lt;br /&gt;
|bg_anzahl=1&lt;br /&gt;
|bg_heizung=Kesselflansch&lt;br /&gt;
|bg_typ=generisch (vom Maschinenhersteller)&lt;br /&gt;
|bg_material=Messing&lt;br /&gt;
|bg_siebdurchmesser=58&lt;br /&gt;
|bg_druckbegrenzung=Expansionsventil&lt;br /&gt;
|hat_pumpenmanometer=Nein&lt;br /&gt;
|hat_kesselmanometer=Nein&lt;br /&gt;
|bg_druckabbau=Magnetventil&lt;br /&gt;
|ds_unterdruckventil=Nein&lt;br /&gt;
|ds_heisswasser=kein&lt;br /&gt;
|ds_dampflanze=rechts&lt;br /&gt;
|bs_aufbau=Kessel&lt;br /&gt;
|bs_temperaturregelung=Pressostat&lt;br /&gt;
|bs_befüllung=automatisch&lt;br /&gt;
|bs_volumen=0,33&lt;br /&gt;
|bs_material=Messing&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
== Weitere Bilder und Erfahrungsberichte ==&lt;br /&gt;
'''[[:Kategorie:{{PAGENAME}} (Bilder)|Weitere Bilder zur {{PAGENAME}}]]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''[http://www.kaffee-netz.de/ Erfahrungsberichte zur {{PAGENAME}}]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile ==&lt;br /&gt;
*'''Vorteile:'''&lt;br /&gt;
**hochwertiges Metallgehäuse&lt;br /&gt;
**sehr solide Verarbeitung&lt;br /&gt;
**hohes Dampfvolumen (für diese Geräteklasse)&lt;br /&gt;
**hochwertiger, massiver Siebträger mit freier Auswahl an Sieben (Gastrostandard)&lt;br /&gt;
**servicefreundlicher Aufbau, dank durchschaubarer Technik leicht selbst zu reparieren&lt;br /&gt;
**sehr gute Ersatzteilversorgung&lt;br /&gt;
**gute Temperaturstabilität während des Bezugs, entsprechend hervorragendes Ergebnis in der Tasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Nachteile:'''&lt;br /&gt;
**große Hysterese des Brühthermostaten, deshalb ist Temperatursurfen oder Nachrüsting eines PID-Reglers sehr empfehlenswert&lt;br /&gt;
**kleiner Wassertank und kleine Abtropfschale. Insbesondere bei Cappuccino häufiges Nachfüllen / Ausgießen erforderlich&lt;br /&gt;
**Rostgefahr durch Wasseransammlung unter der ungünstig konstruierten Abtropfschale&lt;br /&gt;
**mitgeliefertes Eintassensieb sehr schwierig zu handhaben (im Gegensatz zum mitgelieferten Zweitassensieb).&amp;lt;br&amp;gt;Abhilfe: [[La Marzocco]] oder Cimbali Eintassensieb erwerben.&lt;br /&gt;
**mitgelieferter Tamper sehr schlecht&lt;br /&gt;
**kleiner Umbau für das Benützen des Siebträgers für Pads nötig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur und Wartungsanleitungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede in den Produktionsserien (Modelljahre)==&lt;br /&gt;
Teilweise wurden die Maschinen im Laufe der Produktionsjahre vom Hersteller technisch verändert. Sind hier Unterschiede bekannt, bitte hier angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab XX/2000: Professionelle Siebträger identisch zu den Siebträgern der Barmaschinen von Rancilio&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab XX/2002: Kupferheizung anstatt der bisher verwendeten Edelstahlheizung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab XX/2005: einstellbares Expansionsventil (zur Veränderung des Brühdrucks)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab XX/2006: Neues Abtropfsieb und Verkleidung der Brühgruppe mit Kunststoffblende wirkt täuschend echt wie Chromblende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab XX/2009: Neuer Siebträger/Filterhalter mit Rancilio-Symbol, neue glattere Dampflanze und neuer Drehknopf für Dampf-/Wasserentnahme (schwarz/chrome)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab XX/2014: Neue Stahlheizung, die nicht mehr mit dem Boiler verschweißt, sondern verschraubt ist. Der Heizkörper kann fortan separat ausgetauscht werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tips und Modifikationen ==&lt;br /&gt;
=== Espressozubereitung ===&lt;br /&gt;
*Anschalten&lt;br /&gt;
**Mindestens 15 Minuten warten, besser 30, bis die Silvia warm geworden ist.&lt;br /&gt;
**Durch einen Leerbezug lässt sich die Aufwärmzeit etwas verkürzen.&lt;br /&gt;
*Wasser vor dem Bezug über Dampflanze ablassen (und damit die Tassen wärmen)&lt;br /&gt;
*mahlen (14 Gramm ins Zweiersieb (lt. Wiki)), tampern (das Kaffeepulver sollte in etwa die Höhe der Rille im Sieb haben), Siebträger einspannen&lt;br /&gt;
*warten, bis Silvia wieder heiß ist und die Leuchte erlischt&lt;br /&gt;
*mit 100°C Thermostat (aktuelle Maschinen haben in der Regel diesen Thermostaten: unverzüglich Bezugstaste drücken.&lt;br /&gt;
*mit 110°C Thermostat: Geräte die vor 2009 produziert wurden, können einen 110°C Thermostat haben. Da ist ein Leerbezug vorgeschrieben, denn sonst brüht man mit heißem Dampf. Siehe [[Diskussion:Rancilio_Miss_Silvia#Zum_idealen_Zeitpunkt_des_Espressobezugs | Diskussion]]. Bei Geräten mit einem 110°C Thermostaten drückt man zuerst bei nicht eingespannten Siebträger die Bezugstaste und lässt so lange an, wie das Wasser noch kochend aus der Gruppe austritt. Das erkennt man gut daran, dass es zischt, wenn das Wasser zu heiß ist. Danach spannt man dann den Siebträger ein und startet sofort den Bezug.&lt;br /&gt;
*genießen (Es sollten in 20-30 Sekunden ca. 20-30 ml in jede Tasse geflossen sein, dann stimmt die Durchlaufzeit.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herausfinden welcher Brühthermostat verbaut ist ===	&lt;br /&gt;
Man wartet bis die Heißleuchte an geht und wartet auch die Heißperiode ab. Wenn das Licht erlischt startet man einen Bezug, ohne Siebträger. Wenn Dampf aus der Brühgruppe austritt und es zischt, dann hat man einen 110°C Thermostaten. Wenn nicht oder nur sehr wenig, dann hat man einen 100°C Thermostaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Milch aufschäumen ===&lt;br /&gt;
*Dampftaste drücken&lt;br /&gt;
*sofort Kondenswasser über die Dampflanze ablaufen lassen &lt;br /&gt;
*Nach etwa 30 Sekunden nochmals das Ventil öffnen, bis &amp;quot;trockener&amp;quot; Dampf kommt&lt;br /&gt;
*nach dem [[Milchaufschäumen | Artikel im Wiki]] aufschäumen (dabei beherzt den Dampfknopf aufdrehen)&lt;br /&gt;
*Dampfschalter wieder ausschalten&lt;br /&gt;
*nach dem Schäumen mit feuchtem Lappen die Dampflanze abwischen (je nasser und schneller desto leichter geht die Milch ab)&lt;br /&gt;
*noch einen Dampfstoß um die möglicherweise ins Rohr gelangte Milch auszulüften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgehen zur Dampfentnahme ===&lt;br /&gt;
Die Bedienungsanleitung der Silvia beschreibt folgende Vorgehensweise zur Dampfentnahme: nach dem Einschalten des Dampfschalters nicht bis zum Erlöschen der Lampe warten, sondern den Dampfhahn sofort für ca. 10 Sekunden zu öffnen, um das Kondenswassser abzulassen. Nach weiteren 30 Sekunden dann mit dem Schäumen beginnen, ohne auf das Lampensignal zu warten. Effekt: Der Dampf hält deutlich länger an, weil die ganze Zeit von der Maschine geheizt wird. Effekt ist der am Anfang zum Ziehen nicht so explosive Dampfdruck der zum Ende hin kontinuierlich stärker wird und dann perfektes Rollen ermöglicht. Wartest man mit dem Aufheizen bis die Heizlampe ausgeht, ergibt dies am Anfang tierischen Dampfdruck, der aber sehr schnell nachlässt. Wenn die Rollphase einsetzen sollte, ist er zu niedrig. Wenn die Heizung wieder an geht, ist die Milch schon zu heiß. Der Dampfschalter kann schon kurz vor Ende des Schäumens wieder ausgeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entlüften (Dampf ablassen) nach dem Aufschäumen ===&lt;br /&gt;
Sollte nach jedem Dampfbezug gemacht werden, weil sonst das Heizelement nicht komplett im Wasser liegt. Ausserdem wird so die für Kaffee zu hohe Temperatur wieder reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorgehen ====&lt;br /&gt;
#Sobald kein Dampf mehr benötigt wird, sofort Dampfschalter wieder ausschalten und Dampfhahn zudrehen.&lt;br /&gt;
#Heißwasserschalter bei geschlossenem Dampfventil betätigen und so kaltes Wasser in den Kessel pumpen. Wenn der Kessel voll ist, ändert sich das Pumpgeräusch deutlich.&lt;br /&gt;
#Wenn zeitnah ein weiterer Bezug folgen soll, bietet sich ein Leerbezug an um die Temperatur weiter auf Brühniveau zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hinweis:''' Den '''Dampf''' über die Brühgruppe abzulassen ist nicht so günstig - die Brühgruppe wird eventuell zu heiss für den nächsten Kaffee und falls sich irgendwie Luft im Boiler angesammelt hat (zum Beispiel über den Ansaugschlauch im Wassertank) kommt sie auf diesem Weg konstruktionsbedingt nicht raus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Temperatursurfen ===&lt;br /&gt;
Immer wieder taucht im Zusammenhang mit der Silvia der Begriff '''[[Temperatursurfen]]''' auf.&lt;br /&gt;
Die Temperatur ist bei der Silvia nicht stabil. Je nach dem ob man gerade aufheizt, Espresso bezogen hat, der Boiler etwas abkühlt &lt;br /&gt;
ist das &amp;quot;Brühwasser&amp;quot; etwas heisser oder kälter. &lt;br /&gt;
Da die Silvia auch keine Temperaturanzeige hat, weiß man eigentlich nie genau mit welcher Temperatur man nun den Espresso bezieht.&lt;br /&gt;
Man behilft sich damit, in dem man zu festen Zeiten (direkt nach dem Aufheizen, wenn das Licht ausgeht z. B. ) die Bezüge startet um so immer mit der gleichen Temperatur (ideal 95 - 96 Grad) den Espresso zu erhalten.&lt;br /&gt;
Möchte man sich diese Mühe nicht machen und wünscht sich eine temperaturstabile Silvia so muss man einen PID Regler nachrüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als praktikabel hat sich erwiesen, mit dem Wasser eines Leerbezuges die Tassen zu wärmen und so einen Heizvorgang zu provozieren. Die Zeit der Aufheizphase kann genutzt werden, um den Siebträger zu befüllen. Nach Abschalten der Lampe kann man noch gut 20 Sekunden warten - dann ist die höchste Temperatur erreicht und der Bezug kann beginnen. So sind immer wieder reproduzierbare Temperaturen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Brühdruckmanometer, Preinfusion===&lt;br /&gt;
*Bilder vom Umbau im [http://www.kaffee-netz.de/threads/pimp_my_silvia.27167/page-2#post-303288 Kaffee-Netz-Thread]&lt;br /&gt;
*Teileliste und Anleitung im [http://www.kaffee-netz.de/threads/pimp_my_silvia.27167/page-3#post-307679 Kaffee-Netz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[http://www.frcndigital.com/coffee/Silvia/SilviaWorks.html Stromlaufpläne und Funktionsbeschreibung] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KatSort|cat=Siebträgermaschinen|Einkreismaschinen|Rancilio}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Posmanet</name></author>
	</entry>
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