<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://www.kaffeewiki.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Secuspec</id>
	<title>KaffeeWiki - die Wissensdatenbank rund um Espresso, Espressomaschinen und Kaffee - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://www.kaffeewiki.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Secuspec"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Secuspec"/>
	<updated>2026-08-31T12:08:13Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.35.4</generator>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=R%C3%B6stung,_Extraktionsrate_und_Korngr%C3%B6%C3%9Fenverteilung&amp;diff=23608</id>
		<title>Röstung, Extraktionsrate und Korngrößenverteilung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=R%C3%B6stung,_Extraktionsrate_und_Korngr%C3%B6%C3%9Fenverteilung&amp;diff=23608"/>
		<updated>2014-02-06T14:15:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Secuspec: /* INEI Esspresso */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Klassischer Kaffee: Die Zubereitung bestimmt den Röstgrad ==&lt;br /&gt;
Bis gegen Ende des letzten Jahrtausends galt als Daumenregel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Espresso ist dunkel geröstet: &lt;br /&gt;
Hauptsächlich kräftige Röstaromen, &lt;br /&gt;
wenig feiner Kaffee-Eigengeschmack, &lt;br /&gt;
wenig Säuren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brühkaffee ist hell geröstet:  &lt;br /&gt;
Weniger kräftige Röstaromen, &lt;br /&gt;
ausgeprägterer Kaffeeeigengeschmack &lt;br /&gt;
mehr Säuren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrund ist der unterschiedliche zeitliche Verlauf der Extraktion für Säuren sowie Kaffeeinhaltsstoffe und Röstaromen. Spätere Untersuchungen der SCAE konnte das Quantifizieren: Ein Großteil der Säuren gelangt innerhalb von 10s in das Getränk. Der Säureeintrag ist dabei relativ unabhängig vom Mahlgrad. Die Kaffeeinhaltsstoffe und Röstaromen gehen stark abhängig vom Mahlgrad langsamer in Lösung. [http://www.kaffee-netz.de/grunds-tzliches/79409-extrection-yield-extraction-rate-tds-wtf-13.html#post938631| Siehe vimeo Präsentation von Paul Bonna]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Zubereitung ist  ein ausgewogenes Getränk, bei dem die Säuren geschmacklich gut in Kaffeeeigengeschmack und Röstaromen eingebunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim klassischer Espresso haben Kaffeemehl und Wasser nur ca. 25s Kontaktzeit. Mit einem feinen Mahlgrad und stärkeren Röstungen gelingt es trotzdem ein geschmacklich ausgewogenes Getränk herzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handaufguss oder French Press haben eine längere Kontaktzeit, der Kaffee sollte also gröber gemahlen werden und weniger Röstaromen haben um die Säuren einzubinden, aber nicht zu überdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder anders ausgedrückt: &lt;br /&gt;
* Stark geröstete Kaffees brauchen eine kurze Kontaktzeit bis zur Säurebalance&lt;br /&gt;
* Kurze Zubereitungsarten brauchen einen feinen Mahlgrad&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
* Heller geröstete Kaffees brauchen eine längere Kontaktzeit &lt;br /&gt;
* Lange Zubereitungsarten brauchen einen gröberen Mahlgrad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr starke Röstung überdeckt Kaffeemängel, es können günstigere, fehlerbehaftete Kaffees verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== INEI Esspresso ==&lt;br /&gt;
Die INEI wurde im Jahre 1998, im selben Jahr wie die SCAE gegründet. &lt;br /&gt;
Als nationales, Italienisches Institut ging es ihr um die Festsetzung eines Standards für echten italienischen Espresso, wie er seit Achille Gaggias Handhebelmaschine von 1948 in den Bars des Landes ausgeschenkt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die INEI hat die Eckdaten für die Zubereitung und Eigenschaften eines Espressos festgelegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''INEI-Zubereitung: '''&lt;br /&gt;
*7g Kaffee&lt;br /&gt;
*82°C Austrittstempertaur&lt;br /&gt;
*67°C ist die Temperatur des fertigen Getränks&lt;br /&gt;
*9 bar Zubereitungsdruck &lt;br /&gt;
*25 Sekunden Bezugszeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''INEI-Eigenschaften:'''&lt;br /&gt;
* Viscosität: 1,5 mPa s &lt;br /&gt;
* Fettanteil &amp;gt; 2 mg/ml&lt;br /&gt;
* Koffein &amp;lt; 100 mg pro Portion&lt;br /&gt;
* Volumen inclusive Crema 25 ml ± 2,5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Typische Geschmacksfehler sind'''&lt;br /&gt;
* Zu kalte Bezugstemperatur: Die Crema bleibt hell, der Espresso dünn&lt;br /&gt;
* Zu hohe Bezugstemperatur: Die Crema ist sehr dunkel und evtl. verbrannt&lt;br /&gt;
* Unterextrahiert: Der Espresso schmeckt sauer -&amp;gt; länger beziehen&lt;br /&gt;
* Überextrahiert: Der Espresso schmeckt bitter -&amp;gt; kürzer beziehen, evtl. Temperatur senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Druck von 9 bar soll dabei über den Kaffeepuck abgebaut werden. Eine der Herausforderung für den Barista ist es, die Mühle so einzustellen, dass beim angelegten Druck von 9 bar die angestrebte Zubereitungszeit erreicht wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gelingt nur mit einer Espressomühle, die so konstruiert ist, dass die Korngrößenverteilung zwei Maxima hat: Ein Nebenmaximum mit kleinerer Korngröße und ein Hauptmaximum mit gröberem Mahlgut. In der Statistik wird eine Verteilung mit zwei Maxima als bimodale Verteilung bezeichnet. Typisch für eine Espressomühle sind &lt;br /&gt;
* 25% Feinanteil&lt;br /&gt;
* 65% gewünschte Korngröße, Hauptmaximum&lt;br /&gt;
* 10% sehr grobe Anteile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die feinen Anteile besetzen die Zwischenräume zwischen den groben Anteilen und machen den Druckabbau über dem Puck bei geringer Fließgeschwindigkeit erst möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SCAE Gold Cup Standard für Filter-Kaffee: EXT 18-22% ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Entwicklungsschritt war die Entwicklung des SCAE Gold Cup Standard für Filterkaffee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bisherigen Kategorien unterextrahiert und überextrahiert sollten quantifiziert werden. Also: Wieviel Kaffeeauszug ist in Lösung gegangen und wo liegt das geschmackliche Optimum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Frage wurde in langen systematischen Versuchsreihen mit Verkostung auf den Grund gegangen. Dazu wurden für jeden Bezug zweimal gemahlen. Eine Kaffeeportion wurde als Vergleich zur Seite gelegt, die andere kam in den Siebträger. Anschließend wurden beiden Protionen getrocknet und gewogen. Die Gewichtsdifferenz an Stoffen war offensichtlich im Kaffee gelöst worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde die Extraktionsrate EXT% als Gewichtsdifferenz zwischen getrockneter extrahierter und nichtextrahierter Kaffemenge  bezogen auf das Gewicht der nichtextrahierten Kaffeemenge festgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten schmeckten die Zubereitungen zwischen EXT 18 % und EXT 22 %.  Dieser Bereich wurde als Ergebnis der Verkostungsreihen als &lt;br /&gt;
“SCAE Gold Cup Standard” festgelegt und ist erstmal unabhängig von der Dosierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Trocknen der Kaffeepucks und das Mitführen der zusätzlichen Vergleichsmenge ist sehr aufwändig, Grundsätzlich wäre es genauso möglich, die Konzentration der Lösung (TDS%) zu messen und zusammen mit der Flüssigkeitsmenge in der Tasse und der eingesetzten Kaffeemenge die Extratraktionsrate zu bereichnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Messung von Lösungskonzentrationen, z.B. Zucker in Wasser gibt es schon lange sogenannte optische Refraktiometer, die sich die Änderung des Brechungsindexes in Abhängigkeit von der Konzentration zu Nutze machen. Die Brechung ist stark temperaturabhängig.  Wesentlich handlicher sind sogenannte digitale, temperaturkompeniserte Handgeräte, wie sie seit ca. 2000 im Handel sind. Sie messen die optische Brechung einer Lösung und geben sie auf einer für den Einsatzzweck geeigneten Skala aus. Am weitesten verbreitet und deshalb am günstigsten sind Refractometer für Zucker mit der Ausgabe in Brix. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmal gibt es keinen Zusammenhang zur massenmäßigen Kaffee-Lösungskonzentration (TDS%: Total Dissolved Solids ). Nach [http://coffeegeek.com/forums/coffee/machines/203992 Experimenten von Randy Pope und anderen] kann man im angestrebten Konzentrationsbereich näherungsmäßig 0,85 * °Brix = TDS % rechnen und so auch günstige Zuckerrefractometer verwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wird die im Getränk gelöste Menge Kaffee D zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''D = TDS% * Masse Getränk = EXT% * Masse eingesetzer Kaffe '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder Aufgelöst nach EXT%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''EXT% = TDS% * Masse Getränk / Masse eingesetzter Kaffee '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt mühsam Pucks zu trockenen und zu wiegen kann man mit einer Messung des (evtl. temperaturkompensierten) Refraktiometers die Extraktionsrate bestimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Espresso gelangen auch noch Schwebstoffe in die Lösung und verfälschen die Messung der Brechung. Espresso muss deshalb vor der Messung gefiltert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeegetränke mit gleicher Extraktionsrate sind aber (bei gleicher Röstung) nicht vollständig vergleichbar. Das Mahlgut besteht aus unterschiedlichen Korngrößen und die Verteilung der Korngröße verändert des Geschmacksergebnis bei gleicher Extraktionsrate. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der SCAE Gold Cup Standard zusammengefasst:'''&lt;br /&gt;
*Es gibt ein Geschmacksoptimum bei einer Extraktionsrate von 18-22%&lt;br /&gt;
*Statt die Extraktionsrate mühsam über die Gewichtsdifferenz des getrockneten Pucks und seiner Vergleichsprobe zu bestimmen, kann ein die Konzentration der Kaffeelösung über den Brechungsindex bestimmt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zu Refraktometern: '''&lt;br /&gt;
*Refractometer messen die Brechung und stellen das Ergebnis auf einer für den Einsatzzweck angepassten Skala dar, z.B. Zuckerrefraktometer in Brix %&lt;br /&gt;
*Refraktometer können keine verunreinigten Lösungen messen. Espresso enthält Schwebstoffe und muss vorher gefiltert werden. Brühkaffee kann direkt gemessen werden.&lt;br /&gt;
*Die einfachsten Geräte sind optische Refraktometer.&lt;br /&gt;
*Das optische Phänomen Brechung ist stark temperaturabhängig. &lt;br /&gt;
*Es gibt am Markt temperaturkompensierte, digitale Refraktometer, z.B. Atago PAL-1 (für Zucker, in Brix, ca.EUR 300) oder Atago PAL-RI (Refractive Index nD, ca. EUR 500).&lt;br /&gt;
*Die Smartphone-App MojoToGo kennt Berechnungen zu alle beteiligten Größen, und bietet auch eine Umrechnung des Brechungsindex nD nach TDS% an. Allerdings keine Umrechnung nach Brix, wie sie günstige Zucker-Refraktometer überlicherweise verwenden. &lt;br /&gt;
*Es gibt am Markt nur ein Refraktometer für Kaffee mit Ausgabe in TDS% von der Firma VTS. &lt;br /&gt;
*Verwendet man übliche Zucker-Refraktometer für Kaffee kann bei einer Umgebungstemperatur von 20°C als Näherung&amp;lt;br&amp;gt;Brix% * 0,85=TDS% &amp;lt;br&amp;gt;angenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Coffee Shots, Korngrößenverteilung und die Mahlkönig EK43 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [http://www.prufrockcoffee.com/the-kaminsky-report/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mahlgut aus einer handelsüblichen Espressomühle besteht zwar hauptsächlich aus Mahlgut der gewünschten Korngröße aber die Korngrößenverteilung enthält auch unerwünscht  feine (&amp;lt;250 Micron) und sehr grobe Anteile (größer 1mm). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die großen Anteile enthalten übermäßig viel Häutchen (Chaff), die alleine extrahiert unerwünscht nach Popkorn, Grass und Schrot schmecken. &lt;br /&gt;
Insgesmat werden die groben Anteile deutlich unterextrahiert (EXT13% im MIttel) und machen 10% des Mahlguts aus. Die groben Anteile bringen unerwünschte Säuren in den Kaffee. Die einfachste Möglichkeit, sie zu entfernen ist ein 1000 Micron (1mm) großes Sieb, mit dem der Barista eine Portion in wenigen Sekunden sieben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die feinen Anteile (fines) machen 25% des Gewichtsanteile aus.  Die fines extrahieren sehr weit, z.B. EXT 27% und bringen bittere Noten in den Kaffee. Man sie auch mit einem 250 Micron Sieb aussieben, aber man schafft das auch mit Anstrengung kaum unter 5 MInuten. Nur einen Teil aussieben ist keine Option, weil es schwierig ist, den ausgesiebten Teil konstant zu halten. Letztendlich führen unterschiedliche Teilausiebungen zu inkonsistenten Bezügen, was das Ergebnis eher verschlechtert als verbessert. Das Aussieben der Fines ist also keine geeignete Vorgehensweise. Es gibt kommerzielle Siebapparate, aber die sind laut und für eine Bar nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bleibt, ist nach der Mühle mit dem maximal uniformen Mahlgut zu suchen. Und das Ergebnis dieser Suche ist die EK43 mit Kaffeemahlscheiben. Auch diese Mühle hat noch fines, aber eben viel weniger. Und die groben Anteile lassen sich leicht aussieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim klassischen INEI-Espresso mit ausgeprägten fines findet der Druckabbau der 9 bar über die Höhe des Esspressopucks statt: Ganz oben im Puck herrscht Pumpendruck, unten ca. Umgebungsdruck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwendet man Mahlgut mit weitgehend einer Korngröße in einer Espressomaschine, findet der Druckabbau im wesentlichen über Gicleur und die Löcher im Sieb statt. Ben Kaminski senkt folglich auch den Druck auf 8 bar ab und nennt das Ergebnis Coffeshot. Pressure Profiling ist hier kein Thema, da geschmacklich weitgehend ohne Einfluss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den geringen Anteil an feinen und groben Anteilen im Mahlgut und demnach unter- und überextrahierten Anteilen in der Tasse, kann man bei einem solchen Coffeeshot noch höhere Extraktionsraten anstreben, ohne Fehltöne zu bekommen. Ben Kaminski erzielt dabei über den Gold Cup Standard hinaus eine Extraktionsrate von 22-24%, wobei mit steigender Extraktionsrate insbesondere die Süße zunimmt. Die Einstellung der Mühle, die Dosierung und die Wahl der Bezugszeit erfolgt über die Messung der TDS% und die Bestimmung der Extraktionsrate. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist ein coffee shot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der coffee shot zusammengafasst: '''&lt;br /&gt;
*Fines werden überextrahiert und führen zu Bitternoten&lt;br /&gt;
*Boulders (grobe Anteile) werden unterextrahiert und bringen saure Noten&lt;br /&gt;
*Fines aussieben ist zu aufwändig &lt;br /&gt;
*Die Mühle mit dem geringsten Anteil an Fines ist die Mahlkönig EK 43 mit Kaffemahlscheiben&lt;br /&gt;
*Die groben Anteile werden mit einem 1000 Micron Sieb (1mm) ausgesiebt&lt;br /&gt;
*Der Druck wird auf 8 bar agbesenkt&lt;br /&gt;
*Alle Einstellungen erfolgen über die gemessene TDS% und die daraus errechnete Extraktionsrate&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Secuspec</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=R%C3%B6stung,_Extraktionsrate_und_Korngr%C3%B6%C3%9Fenverteilung&amp;diff=23607</id>
		<title>Röstung, Extraktionsrate und Korngrößenverteilung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=R%C3%B6stung,_Extraktionsrate_und_Korngr%C3%B6%C3%9Fenverteilung&amp;diff=23607"/>
		<updated>2014-02-06T14:15:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Secuspec: /* INEI Esspresso */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Klassischer Kaffee: Die Zubereitung bestimmt den Röstgrad ==&lt;br /&gt;
Bis gegen Ende des letzten Jahrtausends galt als Daumenregel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Espresso ist dunkel geröstet: &lt;br /&gt;
Hauptsächlich kräftige Röstaromen, &lt;br /&gt;
wenig feiner Kaffee-Eigengeschmack, &lt;br /&gt;
wenig Säuren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brühkaffee ist hell geröstet:  &lt;br /&gt;
Weniger kräftige Röstaromen, &lt;br /&gt;
ausgeprägterer Kaffeeeigengeschmack &lt;br /&gt;
mehr Säuren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrund ist der unterschiedliche zeitliche Verlauf der Extraktion für Säuren sowie Kaffeeinhaltsstoffe und Röstaromen. Spätere Untersuchungen der SCAE konnte das Quantifizieren: Ein Großteil der Säuren gelangt innerhalb von 10s in das Getränk. Der Säureeintrag ist dabei relativ unabhängig vom Mahlgrad. Die Kaffeeinhaltsstoffe und Röstaromen gehen stark abhängig vom Mahlgrad langsamer in Lösung. [http://www.kaffee-netz.de/grunds-tzliches/79409-extrection-yield-extraction-rate-tds-wtf-13.html#post938631| Siehe vimeo Präsentation von Paul Bonna]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Zubereitung ist  ein ausgewogenes Getränk, bei dem die Säuren geschmacklich gut in Kaffeeeigengeschmack und Röstaromen eingebunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim klassischer Espresso haben Kaffeemehl und Wasser nur ca. 25s Kontaktzeit. Mit einem feinen Mahlgrad und stärkeren Röstungen gelingt es trotzdem ein geschmacklich ausgewogenes Getränk herzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handaufguss oder French Press haben eine längere Kontaktzeit, der Kaffee sollte also gröber gemahlen werden und weniger Röstaromen haben um die Säuren einzubinden, aber nicht zu überdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder anders ausgedrückt: &lt;br /&gt;
* Stark geröstete Kaffees brauchen eine kurze Kontaktzeit bis zur Säurebalance&lt;br /&gt;
* Kurze Zubereitungsarten brauchen einen feinen Mahlgrad&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
* Heller geröstete Kaffees brauchen eine längere Kontaktzeit &lt;br /&gt;
* Lange Zubereitungsarten brauchen einen gröberen Mahlgrad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr starke Röstung überdeckt Kaffeemängel, es können günstigere, fehlerbehaftete Kaffees verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== INEI Esspresso ==&lt;br /&gt;
Die INEI wurde im Jahre 1998, im selben Jahr wie SCAE gegründet. &lt;br /&gt;
Als nationales, Italienisches Institut ging es ihr um die Festsetzung eines Standards für echten italienischen Espresso, wie er seit Achille Gaggias Handhebelmaschine von 1948 in den Bars des Landes ausgeschenkt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die INEI hat die Eckdaten für die Zubereitung und Eigenschaften eines Espressos festgelegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''INEI-Zubereitung: '''&lt;br /&gt;
*7g Kaffee&lt;br /&gt;
*82°C Austrittstempertaur&lt;br /&gt;
*67°C ist die Temperatur des fertigen Getränks&lt;br /&gt;
*9 bar Zubereitungsdruck &lt;br /&gt;
*25 Sekunden Bezugszeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''INEI-Eigenschaften:'''&lt;br /&gt;
* Viscosität: 1,5 mPa s &lt;br /&gt;
* Fettanteil &amp;gt; 2 mg/ml&lt;br /&gt;
* Koffein &amp;lt; 100 mg pro Portion&lt;br /&gt;
* Volumen inclusive Crema 25 ml ± 2,5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Typische Geschmacksfehler sind'''&lt;br /&gt;
* Zu kalte Bezugstemperatur: Die Crema bleibt hell, der Espresso dünn&lt;br /&gt;
* Zu hohe Bezugstemperatur: Die Crema ist sehr dunkel und evtl. verbrannt&lt;br /&gt;
* Unterextrahiert: Der Espresso schmeckt sauer -&amp;gt; länger beziehen&lt;br /&gt;
* Überextrahiert: Der Espresso schmeckt bitter -&amp;gt; kürzer beziehen, evtl. Temperatur senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Druck von 9 bar soll dabei über den Kaffeepuck abgebaut werden. Eine der Herausforderung für den Barista ist es, die Mühle so einzustellen, dass beim angelegten Druck von 9 bar die angestrebte Zubereitungszeit erreicht wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gelingt nur mit einer Espressomühle, die so konstruiert ist, dass die Korngrößenverteilung zwei Maxima hat: Ein Nebenmaximum mit kleinerer Korngröße und ein Hauptmaximum mit gröberem Mahlgut. In der Statistik wird eine Verteilung mit zwei Maxima als bimodale Verteilung bezeichnet. Typisch für eine Espressomühle sind &lt;br /&gt;
* 25% Feinanteil&lt;br /&gt;
* 65% gewünschte Korngröße, Hauptmaximum&lt;br /&gt;
* 10% sehr grobe Anteile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die feinen Anteile besetzen die Zwischenräume zwischen den groben Anteilen und machen den Druckabbau über dem Puck bei geringer Fließgeschwindigkeit erst möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SCAE Gold Cup Standard für Filter-Kaffee: EXT 18-22% ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Entwicklungsschritt war die Entwicklung des SCAE Gold Cup Standard für Filterkaffee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bisherigen Kategorien unterextrahiert und überextrahiert sollten quantifiziert werden. Also: Wieviel Kaffeeauszug ist in Lösung gegangen und wo liegt das geschmackliche Optimum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Frage wurde in langen systematischen Versuchsreihen mit Verkostung auf den Grund gegangen. Dazu wurden für jeden Bezug zweimal gemahlen. Eine Kaffeeportion wurde als Vergleich zur Seite gelegt, die andere kam in den Siebträger. Anschließend wurden beiden Protionen getrocknet und gewogen. Die Gewichtsdifferenz an Stoffen war offensichtlich im Kaffee gelöst worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde die Extraktionsrate EXT% als Gewichtsdifferenz zwischen getrockneter extrahierter und nichtextrahierter Kaffemenge  bezogen auf das Gewicht der nichtextrahierten Kaffeemenge festgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten schmeckten die Zubereitungen zwischen EXT 18 % und EXT 22 %.  Dieser Bereich wurde als Ergebnis der Verkostungsreihen als &lt;br /&gt;
“SCAE Gold Cup Standard” festgelegt und ist erstmal unabhängig von der Dosierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Trocknen der Kaffeepucks und das Mitführen der zusätzlichen Vergleichsmenge ist sehr aufwändig, Grundsätzlich wäre es genauso möglich, die Konzentration der Lösung (TDS%) zu messen und zusammen mit der Flüssigkeitsmenge in der Tasse und der eingesetzten Kaffeemenge die Extratraktionsrate zu bereichnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Messung von Lösungskonzentrationen, z.B. Zucker in Wasser gibt es schon lange sogenannte optische Refraktiometer, die sich die Änderung des Brechungsindexes in Abhängigkeit von der Konzentration zu Nutze machen. Die Brechung ist stark temperaturabhängig.  Wesentlich handlicher sind sogenannte digitale, temperaturkompeniserte Handgeräte, wie sie seit ca. 2000 im Handel sind. Sie messen die optische Brechung einer Lösung und geben sie auf einer für den Einsatzzweck geeigneten Skala aus. Am weitesten verbreitet und deshalb am günstigsten sind Refractometer für Zucker mit der Ausgabe in Brix. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmal gibt es keinen Zusammenhang zur massenmäßigen Kaffee-Lösungskonzentration (TDS%: Total Dissolved Solids ). Nach [http://coffeegeek.com/forums/coffee/machines/203992 Experimenten von Randy Pope und anderen] kann man im angestrebten Konzentrationsbereich näherungsmäßig 0,85 * °Brix = TDS % rechnen und so auch günstige Zuckerrefractometer verwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wird die im Getränk gelöste Menge Kaffee D zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''D = TDS% * Masse Getränk = EXT% * Masse eingesetzer Kaffe '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder Aufgelöst nach EXT%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''EXT% = TDS% * Masse Getränk / Masse eingesetzter Kaffee '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt mühsam Pucks zu trockenen und zu wiegen kann man mit einer Messung des (evtl. temperaturkompensierten) Refraktiometers die Extraktionsrate bestimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Espresso gelangen auch noch Schwebstoffe in die Lösung und verfälschen die Messung der Brechung. Espresso muss deshalb vor der Messung gefiltert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeegetränke mit gleicher Extraktionsrate sind aber (bei gleicher Röstung) nicht vollständig vergleichbar. Das Mahlgut besteht aus unterschiedlichen Korngrößen und die Verteilung der Korngröße verändert des Geschmacksergebnis bei gleicher Extraktionsrate. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der SCAE Gold Cup Standard zusammengefasst:'''&lt;br /&gt;
*Es gibt ein Geschmacksoptimum bei einer Extraktionsrate von 18-22%&lt;br /&gt;
*Statt die Extraktionsrate mühsam über die Gewichtsdifferenz des getrockneten Pucks und seiner Vergleichsprobe zu bestimmen, kann ein die Konzentration der Kaffeelösung über den Brechungsindex bestimmt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zu Refraktometern: '''&lt;br /&gt;
*Refractometer messen die Brechung und stellen das Ergebnis auf einer für den Einsatzzweck angepassten Skala dar, z.B. Zuckerrefraktometer in Brix %&lt;br /&gt;
*Refraktometer können keine verunreinigten Lösungen messen. Espresso enthält Schwebstoffe und muss vorher gefiltert werden. Brühkaffee kann direkt gemessen werden.&lt;br /&gt;
*Die einfachsten Geräte sind optische Refraktometer.&lt;br /&gt;
*Das optische Phänomen Brechung ist stark temperaturabhängig. &lt;br /&gt;
*Es gibt am Markt temperaturkompensierte, digitale Refraktometer, z.B. Atago PAL-1 (für Zucker, in Brix, ca.EUR 300) oder Atago PAL-RI (Refractive Index nD, ca. EUR 500).&lt;br /&gt;
*Die Smartphone-App MojoToGo kennt Berechnungen zu alle beteiligten Größen, und bietet auch eine Umrechnung des Brechungsindex nD nach TDS% an. Allerdings keine Umrechnung nach Brix, wie sie günstige Zucker-Refraktometer überlicherweise verwenden. &lt;br /&gt;
*Es gibt am Markt nur ein Refraktometer für Kaffee mit Ausgabe in TDS% von der Firma VTS. &lt;br /&gt;
*Verwendet man übliche Zucker-Refraktometer für Kaffee kann bei einer Umgebungstemperatur von 20°C als Näherung&amp;lt;br&amp;gt;Brix% * 0,85=TDS% &amp;lt;br&amp;gt;angenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Coffee Shots, Korngrößenverteilung und die Mahlkönig EK43 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [http://www.prufrockcoffee.com/the-kaminsky-report/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mahlgut aus einer handelsüblichen Espressomühle besteht zwar hauptsächlich aus Mahlgut der gewünschten Korngröße aber die Korngrößenverteilung enthält auch unerwünscht  feine (&amp;lt;250 Micron) und sehr grobe Anteile (größer 1mm). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die großen Anteile enthalten übermäßig viel Häutchen (Chaff), die alleine extrahiert unerwünscht nach Popkorn, Grass und Schrot schmecken. &lt;br /&gt;
Insgesmat werden die groben Anteile deutlich unterextrahiert (EXT13% im MIttel) und machen 10% des Mahlguts aus. Die groben Anteile bringen unerwünschte Säuren in den Kaffee. Die einfachste Möglichkeit, sie zu entfernen ist ein 1000 Micron (1mm) großes Sieb, mit dem der Barista eine Portion in wenigen Sekunden sieben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die feinen Anteile (fines) machen 25% des Gewichtsanteile aus.  Die fines extrahieren sehr weit, z.B. EXT 27% und bringen bittere Noten in den Kaffee. Man sie auch mit einem 250 Micron Sieb aussieben, aber man schafft das auch mit Anstrengung kaum unter 5 MInuten. Nur einen Teil aussieben ist keine Option, weil es schwierig ist, den ausgesiebten Teil konstant zu halten. Letztendlich führen unterschiedliche Teilausiebungen zu inkonsistenten Bezügen, was das Ergebnis eher verschlechtert als verbessert. Das Aussieben der Fines ist also keine geeignete Vorgehensweise. Es gibt kommerzielle Siebapparate, aber die sind laut und für eine Bar nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bleibt, ist nach der Mühle mit dem maximal uniformen Mahlgut zu suchen. Und das Ergebnis dieser Suche ist die EK43 mit Kaffeemahlscheiben. Auch diese Mühle hat noch fines, aber eben viel weniger. Und die groben Anteile lassen sich leicht aussieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim klassischen INEI-Espresso mit ausgeprägten fines findet der Druckabbau der 9 bar über die Höhe des Esspressopucks statt: Ganz oben im Puck herrscht Pumpendruck, unten ca. Umgebungsdruck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwendet man Mahlgut mit weitgehend einer Korngröße in einer Espressomaschine, findet der Druckabbau im wesentlichen über Gicleur und die Löcher im Sieb statt. Ben Kaminski senkt folglich auch den Druck auf 8 bar ab und nennt das Ergebnis Coffeshot. Pressure Profiling ist hier kein Thema, da geschmacklich weitgehend ohne Einfluss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den geringen Anteil an feinen und groben Anteilen im Mahlgut und demnach unter- und überextrahierten Anteilen in der Tasse, kann man bei einem solchen Coffeeshot noch höhere Extraktionsraten anstreben, ohne Fehltöne zu bekommen. Ben Kaminski erzielt dabei über den Gold Cup Standard hinaus eine Extraktionsrate von 22-24%, wobei mit steigender Extraktionsrate insbesondere die Süße zunimmt. Die Einstellung der Mühle, die Dosierung und die Wahl der Bezugszeit erfolgt über die Messung der TDS% und die Bestimmung der Extraktionsrate. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist ein coffee shot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der coffee shot zusammengafasst: '''&lt;br /&gt;
*Fines werden überextrahiert und führen zu Bitternoten&lt;br /&gt;
*Boulders (grobe Anteile) werden unterextrahiert und bringen saure Noten&lt;br /&gt;
*Fines aussieben ist zu aufwändig &lt;br /&gt;
*Die Mühle mit dem geringsten Anteil an Fines ist die Mahlkönig EK 43 mit Kaffemahlscheiben&lt;br /&gt;
*Die groben Anteile werden mit einem 1000 Micron Sieb (1mm) ausgesiebt&lt;br /&gt;
*Der Druck wird auf 8 bar agbesenkt&lt;br /&gt;
*Alle Einstellungen erfolgen über die gemessene TDS% und die daraus errechnete Extraktionsrate&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Secuspec</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=R%C3%B6stung,_Extraktionsrate_und_Korngr%C3%B6%C3%9Fenverteilung&amp;diff=23606</id>
		<title>Röstung, Extraktionsrate und Korngrößenverteilung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=R%C3%B6stung,_Extraktionsrate_und_Korngr%C3%B6%C3%9Fenverteilung&amp;diff=23606"/>
		<updated>2014-02-06T14:14:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Secuspec: /* INEI Esspresso */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Klassischer Kaffee: Die Zubereitung bestimmt den Röstgrad ==&lt;br /&gt;
Bis gegen Ende des letzten Jahrtausends galt als Daumenregel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Espresso ist dunkel geröstet: &lt;br /&gt;
Hauptsächlich kräftige Röstaromen, &lt;br /&gt;
wenig feiner Kaffee-Eigengeschmack, &lt;br /&gt;
wenig Säuren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brühkaffee ist hell geröstet:  &lt;br /&gt;
Weniger kräftige Röstaromen, &lt;br /&gt;
ausgeprägterer Kaffeeeigengeschmack &lt;br /&gt;
mehr Säuren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrund ist der unterschiedliche zeitliche Verlauf der Extraktion für Säuren sowie Kaffeeinhaltsstoffe und Röstaromen. Spätere Untersuchungen der SCAE konnte das Quantifizieren: Ein Großteil der Säuren gelangt innerhalb von 10s in das Getränk. Der Säureeintrag ist dabei relativ unabhängig vom Mahlgrad. Die Kaffeeinhaltsstoffe und Röstaromen gehen stark abhängig vom Mahlgrad langsamer in Lösung. [http://www.kaffee-netz.de/grunds-tzliches/79409-extrection-yield-extraction-rate-tds-wtf-13.html#post938631| Siehe vimeo Präsentation von Paul Bonna]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Zubereitung ist  ein ausgewogenes Getränk, bei dem die Säuren geschmacklich gut in Kaffeeeigengeschmack und Röstaromen eingebunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim klassischer Espresso haben Kaffeemehl und Wasser nur ca. 25s Kontaktzeit. Mit einem feinen Mahlgrad und stärkeren Röstungen gelingt es trotzdem ein geschmacklich ausgewogenes Getränk herzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handaufguss oder French Press haben eine längere Kontaktzeit, der Kaffee sollte also gröber gemahlen werden und weniger Röstaromen haben um die Säuren einzubinden, aber nicht zu überdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder anders ausgedrückt: &lt;br /&gt;
* Stark geröstete Kaffees brauchen eine kurze Kontaktzeit bis zur Säurebalance&lt;br /&gt;
* Kurze Zubereitungsarten brauchen einen feinen Mahlgrad&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
* Heller geröstete Kaffees brauchen eine längere Kontaktzeit &lt;br /&gt;
* Lange Zubereitungsarten brauchen einen gröberen Mahlgrad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr starke Röstung überdeckt Kaffeemängel, es können günstigere, fehlerbehaftete Kaffees verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== INEI Esspresso ==&lt;br /&gt;
Die INEI wurde im Jahre 1998, im selben Jahr wie SCAE. &lt;br /&gt;
Als nationales, Italienisches Institut ging es ihr um die Festsetzung eines Standards für echten italienischen Espresso, wie er seit Achille Gaggias Handhebelmaschine von 1948 in den Bars des Landes ausgeschenkt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die INEI hat die Eckdaten für die Zubereitung und Eigenschaften eines Espressos festgelegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''INEI-Zubereitung: '''&lt;br /&gt;
*7g Kaffee&lt;br /&gt;
*82°C Austrittstempertaur&lt;br /&gt;
*67°C ist die Temperatur des fertigen Getränks&lt;br /&gt;
*9 bar Zubereitungsdruck &lt;br /&gt;
*25 Sekunden Bezugszeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''INEI-Eigenschaften:'''&lt;br /&gt;
* Viscosität: 1,5 mPa s &lt;br /&gt;
* Fettanteil &amp;gt; 2 mg/ml&lt;br /&gt;
* Koffein &amp;lt; 100 mg pro Portion&lt;br /&gt;
* Volumen inclusive Crema 25 ml ± 2,5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Typische Geschmacksfehler sind'''&lt;br /&gt;
* Zu kalte Bezugstemperatur: Die Crema bleibt hell, der Espresso dünn&lt;br /&gt;
* Zu hohe Bezugstemperatur: Die Crema ist sehr dunkel und evtl. verbrannt&lt;br /&gt;
* Unterextrahiert: Der Espresso schmeckt sauer -&amp;gt; länger beziehen&lt;br /&gt;
* Überextrahiert: Der Espresso schmeckt bitter -&amp;gt; kürzer beziehen, evtl. Temperatur senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Druck von 9 bar soll dabei über den Kaffeepuck abgebaut werden. Eine der Herausforderung für den Barista ist es, die Mühle so einzustellen, dass beim angelegten Druck von 9 bar die angestrebte Zubereitungszeit erreicht wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gelingt nur mit einer Espressomühle, die so konstruiert ist, dass die Korngrößenverteilung zwei Maxima hat: Ein Nebenmaximum mit kleinerer Korngröße und ein Hauptmaximum mit gröberem Mahlgut. In der Statistik wird eine Verteilung mit zwei Maxima als bimodale Verteilung bezeichnet. Typisch für eine Espressomühle sind &lt;br /&gt;
* 25% Feinanteil&lt;br /&gt;
* 65% gewünschte Korngröße, Hauptmaximum&lt;br /&gt;
* 10% sehr grobe Anteile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die feinen Anteile besetzen die Zwischenräume zwischen den groben Anteilen und machen den Druckabbau über dem Puck bei geringer Fließgeschwindigkeit erst möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SCAE Gold Cup Standard für Filter-Kaffee: EXT 18-22% ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Entwicklungsschritt war die Entwicklung des SCAE Gold Cup Standard für Filterkaffee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bisherigen Kategorien unterextrahiert und überextrahiert sollten quantifiziert werden. Also: Wieviel Kaffeeauszug ist in Lösung gegangen und wo liegt das geschmackliche Optimum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Frage wurde in langen systematischen Versuchsreihen mit Verkostung auf den Grund gegangen. Dazu wurden für jeden Bezug zweimal gemahlen. Eine Kaffeeportion wurde als Vergleich zur Seite gelegt, die andere kam in den Siebträger. Anschließend wurden beiden Protionen getrocknet und gewogen. Die Gewichtsdifferenz an Stoffen war offensichtlich im Kaffee gelöst worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde die Extraktionsrate EXT% als Gewichtsdifferenz zwischen getrockneter extrahierter und nichtextrahierter Kaffemenge  bezogen auf das Gewicht der nichtextrahierten Kaffeemenge festgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten schmeckten die Zubereitungen zwischen EXT 18 % und EXT 22 %.  Dieser Bereich wurde als Ergebnis der Verkostungsreihen als &lt;br /&gt;
“SCAE Gold Cup Standard” festgelegt und ist erstmal unabhängig von der Dosierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Trocknen der Kaffeepucks und das Mitführen der zusätzlichen Vergleichsmenge ist sehr aufwändig, Grundsätzlich wäre es genauso möglich, die Konzentration der Lösung (TDS%) zu messen und zusammen mit der Flüssigkeitsmenge in der Tasse und der eingesetzten Kaffeemenge die Extratraktionsrate zu bereichnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Messung von Lösungskonzentrationen, z.B. Zucker in Wasser gibt es schon lange sogenannte optische Refraktiometer, die sich die Änderung des Brechungsindexes in Abhängigkeit von der Konzentration zu Nutze machen. Die Brechung ist stark temperaturabhängig.  Wesentlich handlicher sind sogenannte digitale, temperaturkompeniserte Handgeräte, wie sie seit ca. 2000 im Handel sind. Sie messen die optische Brechung einer Lösung und geben sie auf einer für den Einsatzzweck geeigneten Skala aus. Am weitesten verbreitet und deshalb am günstigsten sind Refractometer für Zucker mit der Ausgabe in Brix. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmal gibt es keinen Zusammenhang zur massenmäßigen Kaffee-Lösungskonzentration (TDS%: Total Dissolved Solids ). Nach [http://coffeegeek.com/forums/coffee/machines/203992 Experimenten von Randy Pope und anderen] kann man im angestrebten Konzentrationsbereich näherungsmäßig 0,85 * °Brix = TDS % rechnen und so auch günstige Zuckerrefractometer verwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wird die im Getränk gelöste Menge Kaffee D zu &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''D = TDS% * Masse Getränk = EXT% * Masse eingesetzer Kaffe '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder Aufgelöst nach EXT%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''EXT% = TDS% * Masse Getränk / Masse eingesetzter Kaffee '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt mühsam Pucks zu trockenen und zu wiegen kann man mit einer Messung des (evtl. temperaturkompensierten) Refraktiometers die Extraktionsrate bestimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Espresso gelangen auch noch Schwebstoffe in die Lösung und verfälschen die Messung der Brechung. Espresso muss deshalb vor der Messung gefiltert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeegetränke mit gleicher Extraktionsrate sind aber (bei gleicher Röstung) nicht vollständig vergleichbar. Das Mahlgut besteht aus unterschiedlichen Korngrößen und die Verteilung der Korngröße verändert des Geschmacksergebnis bei gleicher Extraktionsrate. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der SCAE Gold Cup Standard zusammengefasst:'''&lt;br /&gt;
*Es gibt ein Geschmacksoptimum bei einer Extraktionsrate von 18-22%&lt;br /&gt;
*Statt die Extraktionsrate mühsam über die Gewichtsdifferenz des getrockneten Pucks und seiner Vergleichsprobe zu bestimmen, kann ein die Konzentration der Kaffeelösung über den Brechungsindex bestimmt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zu Refraktometern: '''&lt;br /&gt;
*Refractometer messen die Brechung und stellen das Ergebnis auf einer für den Einsatzzweck angepassten Skala dar, z.B. Zuckerrefraktometer in Brix %&lt;br /&gt;
*Refraktometer können keine verunreinigten Lösungen messen. Espresso enthält Schwebstoffe und muss vorher gefiltert werden. Brühkaffee kann direkt gemessen werden.&lt;br /&gt;
*Die einfachsten Geräte sind optische Refraktometer.&lt;br /&gt;
*Das optische Phänomen Brechung ist stark temperaturabhängig. &lt;br /&gt;
*Es gibt am Markt temperaturkompensierte, digitale Refraktometer, z.B. Atago PAL-1 (für Zucker, in Brix, ca.EUR 300) oder Atago PAL-RI (Refractive Index nD, ca. EUR 500).&lt;br /&gt;
*Die Smartphone-App MojoToGo kennt Berechnungen zu alle beteiligten Größen, und bietet auch eine Umrechnung des Brechungsindex nD nach TDS% an. Allerdings keine Umrechnung nach Brix, wie sie günstige Zucker-Refraktometer überlicherweise verwenden. &lt;br /&gt;
*Es gibt am Markt nur ein Refraktometer für Kaffee mit Ausgabe in TDS% von der Firma VTS. &lt;br /&gt;
*Verwendet man übliche Zucker-Refraktometer für Kaffee kann bei einer Umgebungstemperatur von 20°C als Näherung&amp;lt;br&amp;gt;Brix% * 0,85=TDS% &amp;lt;br&amp;gt;angenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Coffee Shots, Korngrößenverteilung und die Mahlkönig EK43 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [http://www.prufrockcoffee.com/the-kaminsky-report/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mahlgut aus einer handelsüblichen Espressomühle besteht zwar hauptsächlich aus Mahlgut der gewünschten Korngröße aber die Korngrößenverteilung enthält auch unerwünscht  feine (&amp;lt;250 Micron) und sehr grobe Anteile (größer 1mm). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die großen Anteile enthalten übermäßig viel Häutchen (Chaff), die alleine extrahiert unerwünscht nach Popkorn, Grass und Schrot schmecken. &lt;br /&gt;
Insgesmat werden die groben Anteile deutlich unterextrahiert (EXT13% im MIttel) und machen 10% des Mahlguts aus. Die groben Anteile bringen unerwünschte Säuren in den Kaffee. Die einfachste Möglichkeit, sie zu entfernen ist ein 1000 Micron (1mm) großes Sieb, mit dem der Barista eine Portion in wenigen Sekunden sieben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die feinen Anteile (fines) machen 25% des Gewichtsanteile aus.  Die fines extrahieren sehr weit, z.B. EXT 27% und bringen bittere Noten in den Kaffee. Man sie auch mit einem 250 Micron Sieb aussieben, aber man schafft das auch mit Anstrengung kaum unter 5 MInuten. Nur einen Teil aussieben ist keine Option, weil es schwierig ist, den ausgesiebten Teil konstant zu halten. Letztendlich führen unterschiedliche Teilausiebungen zu inkonsistenten Bezügen, was das Ergebnis eher verschlechtert als verbessert. Das Aussieben der Fines ist also keine geeignete Vorgehensweise. Es gibt kommerzielle Siebapparate, aber die sind laut und für eine Bar nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bleibt, ist nach der Mühle mit dem maximal uniformen Mahlgut zu suchen. Und das Ergebnis dieser Suche ist die EK43 mit Kaffeemahlscheiben. Auch diese Mühle hat noch fines, aber eben viel weniger. Und die groben Anteile lassen sich leicht aussieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim klassischen INEI-Espresso mit ausgeprägten fines findet der Druckabbau der 9 bar über die Höhe des Esspressopucks statt: Ganz oben im Puck herrscht Pumpendruck, unten ca. Umgebungsdruck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwendet man Mahlgut mit weitgehend einer Korngröße in einer Espressomaschine, findet der Druckabbau im wesentlichen über Gicleur und die Löcher im Sieb statt. Ben Kaminski senkt folglich auch den Druck auf 8 bar ab und nennt das Ergebnis Coffeshot. Pressure Profiling ist hier kein Thema, da geschmacklich weitgehend ohne Einfluss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den geringen Anteil an feinen und groben Anteilen im Mahlgut und demnach unter- und überextrahierten Anteilen in der Tasse, kann man bei einem solchen Coffeeshot noch höhere Extraktionsraten anstreben, ohne Fehltöne zu bekommen. Ben Kaminski erzielt dabei über den Gold Cup Standard hinaus eine Extraktionsrate von 22-24%, wobei mit steigender Extraktionsrate insbesondere die Süße zunimmt. Die Einstellung der Mühle, die Dosierung und die Wahl der Bezugszeit erfolgt über die Messung der TDS% und die Bestimmung der Extraktionsrate. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist ein coffee shot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der coffee shot zusammengafasst: '''&lt;br /&gt;
*Fines werden überextrahiert und führen zu Bitternoten&lt;br /&gt;
*Boulders (grobe Anteile) werden unterextrahiert und bringen saure Noten&lt;br /&gt;
*Fines aussieben ist zu aufwändig &lt;br /&gt;
*Die Mühle mit dem geringsten Anteil an Fines ist die Mahlkönig EK 43 mit Kaffemahlscheiben&lt;br /&gt;
*Die groben Anteile werden mit einem 1000 Micron Sieb (1mm) ausgesiebt&lt;br /&gt;
*Der Druck wird auf 8 bar agbesenkt&lt;br /&gt;
*Alle Einstellungen erfolgen über die gemessene TDS% und die daraus errechnete Extraktionsrate&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Secuspec</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=R%C3%B6stbiene&amp;diff=21606</id>
		<title>Röstbiene</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=R%C3%B6stbiene&amp;diff=21606"/>
		<updated>2013-06-01T23:33:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Secuspec: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Roestbiene.jpg|thumb|Foto des Herstellers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trommelröster für ambitionierte Heimröster oder Probenröster für professionelleren Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Chargengröße 300g&lt;br /&gt;
* Wird auf ein Gaskochfeld gestellt (muß extra beschafft werden)&lt;br /&gt;
* Genaue Temperaturkontrolle durch 2 Thermoelement-Fühler direkt in den Bohnen und in der Abluft&lt;br /&gt;
* Ständiger Blick auf die Bohnen durch Probenzieher&lt;br /&gt;
* Knacken sehr gut zu hören durch leisen Lauf&lt;br /&gt;
* Stabile Edelstahlkonstruktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 31.10.2012 mit folgenden Neuerungen:&lt;br /&gt;
* Einsatz eines gefrästen Probenziehers, entfall des grob geflexten Probenziehers&lt;br /&gt;
* Einsatz eines Hebelmechanismus zur Öffnung der Bohnenklappe, entfall des alten Konstruktes welches nur mit 7er Nuss oder Flügelschraube zu öffnen war&lt;br /&gt;
* Beine in Edelstahl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preis : 1138,00€ zzgl. 19% MwSt. (1354,22€ inkl. MwSt.) (zzgl. Gaskochfeld und Thermometer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hersteller: http://www.roestbiene.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Secuspec</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=R%C3%B6stbiene&amp;diff=21605</id>
		<title>Röstbiene</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=R%C3%B6stbiene&amp;diff=21605"/>
		<updated>2013-06-01T23:32:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Secuspec: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Roestbiene.jpg|thumb|Foto des Herstellers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trommelröster für ambitionierte Heimröster oder Probenröster für professionelleren Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Chargengröße 300g&lt;br /&gt;
* Wird auf ein Gaskochfeld gestellt (muß extra beschafft werden)&lt;br /&gt;
* Genaue Temperaturkontrolle durch 2 Thermoelement-Fühler direkt in den Bohnen und in der Abluft&lt;br /&gt;
* Ständiger Blick auf die Bohnen durch Probenzieher&lt;br /&gt;
* Knacken sehr gut zu hören durch leisen Lauf&lt;br /&gt;
* Stabile Edelstahlkonstruktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Set 31.10.2012 mit folgenden Neuerungen:&lt;br /&gt;
Einsatz eines gefrästen Probenziehers, entfall des grob geflexten Probenziehers&lt;br /&gt;
Einsatz eines Hebelmechanismus zur Öffnung der Bohnenklappe, entfall des alten Konstruktes welches nur mit 7er Nuss oder Flügelschraube zu öffnen war&lt;br /&gt;
Beine in Edelstahl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preis : 1138,00€ zzgl. 19% MwSt. (1354,22€ inkl. MwSt.) (zzgl. Gaskochfeld und Thermometer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hersteller: http://www.roestbiene.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Secuspec</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=R%C3%B6stbiene&amp;diff=21604</id>
		<title>Röstbiene</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=R%C3%B6stbiene&amp;diff=21604"/>
		<updated>2013-06-01T23:30:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Secuspec: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Roestbiene.jpg|thumb|Foto des Herstellers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trommelröster für ambitionierte Heimröster oder Probenröster für professionelleren Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Chargengröße 300g&lt;br /&gt;
* Wird auf ein Gaskochfeld gestellt (muß extra beschafft werden)&lt;br /&gt;
* Genaue Temperaturkontrolle durch 2 Thermoelement-Fühler direkt in den Bohnen und in der Abluft&lt;br /&gt;
* Ständiger Blick auf die Bohnen durch Probenzieher&lt;br /&gt;
* Knacken sehr gut zu hören durch leisen Lauf&lt;br /&gt;
* Stabile Edelstahlkonstruktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preis : 1138,00€ zzgl. 19% MwSt. (1354,22€ inkl. MwSt.) (zzgl. Gaskochfeld und Thermometer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hersteller: http://www.roestbiene.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltsröster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Secuspec</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=La_Spaziale_S1_Vivaldi_II&amp;diff=18220</id>
		<title>La Spaziale S1 Vivaldi II</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=La_Spaziale_S1_Vivaldi_II&amp;diff=18220"/>
		<updated>2010-12-17T13:59:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Secuspec: /* Mini Vivaldi II */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dualboiler&lt;br /&gt;
|BILD = Vivaldi_2.JPG&lt;br /&gt;
|BILDUNTERSCHRIFT = S1 Vivaldi II&lt;br /&gt;
|NAME = S1 Vivaldi II&lt;br /&gt;
|HERSTELLER = La Spaziale&lt;br /&gt;
|VARIANTEN = &amp;lt;u&amp;gt;Mini&amp;lt;/u&amp;gt; Vivaldi II auch als Tankversion mit etwas lauterer Vibrationspumpe anstelle der leisen Rotationspumpe und ohne programmierbare Preinfusion. Eine mechnische Preinfusionskammer mit fixer Preinfusionszeit ist problemlos nachrüstbar.&lt;br /&gt;
|GRUPPENANZAHL = 1&lt;br /&gt;
|ZEITRAUM = 2007 bis heute&lt;br /&gt;
|NEUPREIS = ~ 1700&lt;br /&gt;
|GEBRAUCHTPREIS = &lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Eingruppige [[Dualboilermaschine|Dualboiler]] Siebträgermaschine mit 53mm Brühgruppe und Dualmanometer.&lt;br /&gt;
|VERARBEITUNG = Gute Materialien, kein Scheppern, aufgeräumter Aufbau&lt;br /&gt;
|AUFHEIZZEIT = 5,5 Minuten Brühboiler (mit Leerbezug unter 10 Minuten bezugsbereit), 14,5 Minuten Dampfboiler&lt;br /&gt;
|EINSATZBEREICH = Heimbereich semiprofessionell oder Bar&lt;br /&gt;
|LEISTUNG = ~2200 ges.&lt;br /&gt;
|STROM = 220~50HZ oder 110 (15A/20A)&lt;br /&gt;
|MASSE = 415x385x415&lt;br /&gt;
|GEWICHT = 30&lt;br /&gt;
|PUMPE = Rotation&lt;br /&gt;
|GEHAEUSE = Seitenteile in Schwarz, Grau und Rot&lt;br /&gt;
|BRUEHKESSELVOL = 0,45 mit 800 Watt&lt;br /&gt;
|BRUEHKESSELMATERIAL = Kupfer aussen vernickelt&lt;br /&gt;
|DAMPFKESSELVOL = 2,5 mit 1250 Watt (Abschaltbar)&lt;br /&gt;
|DAMPFKESSELMATERIAL = Kupfer aussen vernickelt&lt;br /&gt;
|EXPANSIONSVENTIL = Ja&lt;br /&gt;
|ENTLUEFTUNGSVENTIL = Ja (spritzwassergeschützt)&lt;br /&gt;
|MAGNETVENTIL = Ja&lt;br /&gt;
|KESSELFUELLUNG = Ja&lt;br /&gt;
|BRÜHGRUPPENTYP = An den Kessel angeflanschter Brühkopf der über die Kesseltemperatur erwärmt wird&lt;br /&gt;
|SIEBTRAEGERDURCHMESSER = &lt;br /&gt;
|SIEBDURCHMESSER = &lt;br /&gt;
|DAMPF = Links, 360º (optional &amp;quot;No Burn&amp;quot;- oder lange S5-Lanze)&lt;br /&gt;
|HEISSWASSER = Mittig&lt;br /&gt;
|FESTWASSER = Ja&lt;br /&gt;
|WASSERTANK = nur '''Mini''' Vivaldi II&lt;br /&gt;
|PUMPENMANOMETER = Ja&lt;br /&gt;
|KESSELMANOMETER = Ja&lt;br /&gt;
|DOSIERUNG = Ja, 1 und 2 Portionen frei programmierbar&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Weitere Bilder und Erfahrungsberichte ==&lt;br /&gt;
'''[[:Kategorie:{{PAGENAME}} (Bilder)|Weitere Bilder zur {{PAGENAME}}]]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''[[Erfahrungsberichte zur {{PAGENAME}}]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Vorteile durch elektronische Steuerung über Bedienpaneel:'''&amp;lt;br&amp;gt;[[Bild:Vivaldi_II_Bedienpaneel_LED.JPG |360px| Bedienpaneel Vivaldi II mit LED-Statusleiste]]&lt;br /&gt;
** Gradgenau programmierbare Temperatursteuerung&lt;br /&gt;
** Temperaturdifferential (Offset) vorprogrammiert und programmierbar&lt;br /&gt;
** frei programmierbare volumetrische Dosierung&lt;br /&gt;
** [[Vorbrühen|Preinfusion]] frei programmierbar von 0 bis 8 Sekunden. Leitungsdruck ist Preinfusionsdruck.&lt;br /&gt;
** Fehlerdiagnose bei Störung (LED-Codes)&lt;br /&gt;
** Dampfboiler separat abschaltbar mit Tastendruck auf &amp;quot;Boiler&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Vorteile durch Technik:'''&lt;br /&gt;
** sehr schnell auf Betriebstemperatur&lt;br /&gt;
** sehr temperaturstabil&lt;br /&gt;
** [[Rotationspumpe]] sehr leise&lt;br /&gt;
** Schalten der Heizungen per Triac lautlos und wartungsfrei, kein Relais oder [[Pressostat]]&lt;br /&gt;
** Kleines 0,45L Brühkesselvolumen, dadurch tendenziell schneller heiß und frischeres Brühwasser&lt;br /&gt;
** sehr gute Dampfleistung (2,5 Liter Dampfboiler)&lt;br /&gt;
** Festwasser Anschlusskit (1/4&amp;quot;) inkludiert/ Abwasser Anschlusskit optional&lt;br /&gt;
** 1,9 L Abtropfschale (mit optionalem Abfluss)&lt;br /&gt;
** kaum heiße Teile außen (Brühkopf verkleidet)&lt;br /&gt;
** Dualmanometer für Pumpen- und Dampfkesseldruck&lt;br /&gt;
** Pumpendruck sehr leicht einstellbar&lt;br /&gt;
** Quetschsicheres, wartungsarmes Dampfhahn-Ventil&lt;br /&gt;
** Die Heisswasserausgabe ist optimal positioniert, sodass die Dampflanze nach dem Aufschäumen darunter geschwenkt werden kann und anschließend mit einem kurzen Wasserschwall außen sauber gespült wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*'''Nachteile:'''&lt;br /&gt;
** Originalverpackung könnte besser sein&lt;br /&gt;
** Handbuch nicht sehr informativ (Es gibt ein ausführliches PDF-Manual im Netz als Download)&lt;br /&gt;
** original Plug'n'Play-Wochentimer teuer (Steckerzeitschaltuhr ab Werk leider nicht möglich) &lt;br /&gt;
** Abtropfschale aus Kunststoff&lt;br /&gt;
** Dualmanometer zwecks Lesbarkeit etwas ungünstig platziert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmierung ==&lt;br /&gt;
Da eine genaue Anleitung nur auf Englisch verfügbar ist hier die Durchführung der Programmierung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dampfboiler aktivieren/deaktivieren''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Maschine ist eingeschaltet&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- kurzer Tastendruck auf Boiler zum ein- oder ausschalten des Dampfboilers&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Boiler-LED leuchtet oder geht aus&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Economy-Modus aktivieren/deaktivieren: (Dampfboiler heizt nur wenn der Brühboiler nicht heizt)''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Maschine ist eingeschaltet&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- 10 Sekunden die Boiler-Taste gedrückt halten bis die Econ-LED leuchtet bzw. ausgeht&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mengendosierung:''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Maschine ist eingeschaltet&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. 3 Sek. On/Off drücken bis die On-LED und die Temperatur-LED blinkt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Bei einfacher Menge das Einer-Sieb mit einfacher Kaffeemenge in den Brühkopf einspannen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Die Taste für den einfachen Bezug drücken&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Warten bis die gewünschte Menge (etwa 25-30ml) in die Tasse geflossen ist und nochmals die Taste für den einfachen Bezug drücken&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. Optional Schritte 3 bis 5 für den doppelten Espresso mit Zweiersieb, Zweier-Taste und doppelter Menge Wasser/Kaffeepulver wiederholen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
7. Die Dosiermenge ist umgestellt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. On/Off drücken&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brühtemperatur:''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Maschine ist eingeschaltet&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- 3 Sek. On/Off drücken bis die On-LED und die Temperatur-LED blinkt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Mit Tastendruck auf Heisswasserausgabe gewünschte Temperatur am LED-Balken auswählen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- kurz On/Off drücken&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- warten bis sich die Temperatur eingeregelt hat&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Preinfusionsdauer: (nur ab Firmwareupdate 06/2008)''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Maschine ist eingeschaltet&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- 3 Sek. On/Off drücken bis die On-LED und die Temperatur-LED blinkt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Boilertaste für 3 Sekunden drücken&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Der LED-Balken (inkl. Econ-LED) zeigt nun die Preinfusionsdauer in Sekunden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Jeder Boiler-Tastendruck erhöht die Preinfusionsdauer um eine Sekunde bis max. 8 Sekunden erreicht sind. Ein erneuter Tastendruck auf die Boilertaste setzt die Preinfusion wieder auf 0 Sekunden zurück. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- On/Off drücken&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Die Preinfusionsdauer ist eingestellt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die eingestellte Preinfusionsdauer benutzt den Leitungsdruck als Vorbrühdruck, danach schaltet sich die Rotationspumpe zu. Ein vorgeschalteter Druckminderer soll bei 1,5-2 bar Leitungsdruck bessere Ergebnisse erzielen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Temperatur Offset/Delta T einstellen''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Offset korrigiert die gradgenaue Temperaturanzeige, falls diese nicht mit der realen Brühtemperatur übereinstimmt. Zwischen der Brühboiler-Temperatur und der Bezugstemperatur am Siebträger besteht immer ein Temperaturgefälle (Delta T oder auch Offset genannt). Wie hoch dieser Offset ist variiert nach Zimmertemperatur und Bauart des Brühsystems. Der Offset ist von Werk aus voreingestellt, kann aber korrigiert werden. Dazu wird ein Siebträger mit (mindestens) gradgenauem Thermometer benötigt und sollte daher nicht vom Laien verstellt werden, daher wird hier nicht genauer darauf eingegangen.&lt;br /&gt;
Ein Anleitung ist unter folgendem Link zu finden: [http://s1cafe.com/s1v2/images/S1V2OffsetInstructions.pdf S1cafe Vivaldi II Offset Anleitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur und Wartungsanleitungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Backflush/[[Rückspülen]] der Brühgruppe'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''1.''' Duschsieb mit einer Bürste und feuchten Tuch reinigen bis keine Kaffeereste oder Verfärbungen mehr sichtbar sind, bei starker Verschmutzung zusätzlich Duschplatte ausbauen und Siebe und Duschplatte manuell reinigen, danach wieder einbauen (Vorsicht Brühkopf ist im Betrieb heiss!).&lt;br /&gt;
:'''2.''' Blindsieb in den Siebträger einsetzen und Siebträger einspannen.&lt;br /&gt;
:'''3.''' Zweier-Taste drücken bis die drei gelben LEDs anfangen zu blinken (LED-Code nicht bei Mini-Vivaldi).&lt;br /&gt;
:'''4.''' nochmal auf Zweier-Taste drücken um Pumpe zu stoppen. Das 3-Wege-Ventil öffnet und spült den Brühkopf und das Ventil zurück. Rückspülflüssigkeit fließt in die Abtropfschale.&lt;br /&gt;
:'''5.''' Etwa 30-60 Sekunden warten.&lt;br /&gt;
:'''6.''' Schritte 3-4 mehrmals mit kurzen Pausen wiederholen bis die Flüssigkeit beim Auslass in die Abtropfschale wieder klar wird.&lt;br /&gt;
:'''7.''' Siebträger abnehmen und mit heissem Wasser das Blindsieb gut auswaschen.&lt;br /&gt;
:'''8.''' Siebträger wieder einspannen.&lt;br /&gt;
:'''9.''' Schritte 3-4 mehrmals mit kurzen Pausen wiederholen bis sich das Brühwasser im Blindsieb nicht mehr seifig anfühlt und sichergestellt ist, dass der Kaffeefettlöser komplett über das 3-Wege-Ventil in die Ablaufschale gepresst wurde.&lt;br /&gt;
:'''10.''' Abtropfschale entleeren und auswaschen.&lt;br /&gt;
:'''11.''' Blindsieb auswaschen und aus dem Siebträger entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''Einstellen des Brühdrucks an der Rotationspumpe'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Je nach Leitungsdruck der Festwasserleitung variiert der Brühdruck, daher kann es vorkommen, dass dieser nach der Festwasserinstallation korrigiert werden muss:&lt;br /&gt;
:'''1.''' Sicherheitshinweise des Herstellers beachten, vor dem Öffnen des Gehäuses Maschine abschalten und Netzstecker ziehen!&lt;br /&gt;
:'''2.''' Abtropfschale herausziehen und vordere Verkleidung beim Doppelmanometer abnehmen durch Lösen der Schrauben links und rechts am Blech.&lt;br /&gt;
:'''3.''' Der Pumpenkopf und die Einstellschraube der Rotationspumpe ist jetzt sichtbar. (siehe [http://www.kaffeewiki.de/index.php/Bild:Innenansicht_VivaldiII.JPG Bild])&lt;br /&gt;
:'''4.''' Die Einstellschraube am Pumpenbypass hat eine Kontermutter. Diese Kontermutter mit Gefühl lösen.&lt;br /&gt;
:'''5.''' Durch herausdrehen der Einstellschraube wird mehr Wasser über den Bypass geleitet, der Pumpendruck sinkt. Durch hineindrehen der Einstellschraube wird weniger Wasser über den Bypass geleitet, der Pumpendruck steigt. &lt;br /&gt;
:'''6.''' Die Einstellschraube sollte in der Praxis maximal eine Viertelumdrehung verstellt werden und zwischendurch der Pumpendruck mit gefülltem Siebträger gemessen werden. Beim Testlauf die Abtropfschale wieder einsetzen da Wasser über das 3-Wege-Ventil abgeleitet wird!&lt;br /&gt;
:'''7.''' Ist der gewünschte Pumpendruck eingestellt (Optimum laut Forenmeinung etwas unter 9 bar) anschliessend die Kontermutter wieder mit Gefühl anschrauben. Keinesfalls stark festschrauben!&lt;br /&gt;
:'''8.''' Frontblech wieder mit beiden Schrauben fix anbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''Entkalken der Boiler und isolieren des Dampfboilers'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.megaupload.com/?d=WOSNFADX Bildstory als pdf-Download]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede in den Produktionsserien (Modelljahre)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 06/2008 neue Software mit programmierbarer Preinfusion&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mini Vivaldi II ===&lt;br /&gt;
[[Bild:La Spaziale S1 Mini Vivaldi II.jpg|top|280px|La Spaziale S1 Mini Vivaldi II]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Unterschiede der '''Mini''' Vivaldi II:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Wassertank, daher kein Festwasseranschluss&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- kleinerer Dampfboiler&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Tank mit Wasserstand-Sensor nach vorne herausziehbar&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Vibrationspumpe statt Rotationspumpe (lauter)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Brühdruck am Expansionsventil einstellbar, kein Pumpenbypass wie bei der Rotationspumpe&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- keine Preinfusion programmierbar, aber Preinfusionskammer mit fixer Preinfusionsdauer nachrüstbar&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Dampfboiler hatte zum Entkalken bis etwa Mitte 2009 keine Ablass-Schraube. Serien ab Mitte 2009 '''haben''' inzwischen auch eine Ablass-Schraube&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Flipper als Dampfventil statt Drehknopf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- bei einigen Serien etwas unterschiedlicher Siebträger&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Heisswasserausgabe stoppt nach 200ml automatisch&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tips und Modifikationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Optionale Modifikationen:''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt:&lt;br /&gt;
:- eine [[Bilder_La_Spaziale_S1_Vivaldi_II|niedrigere Duschplatte mit 11mm]] satt 13mm Höhe, somit ist bei leicht überfülltem Siebträger kein Abdruck der Schraube im Puck. Channeling soll dadurch auch minimiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:- 4x0,9mm Dampfdüse statt 4x1,2mm Dampfdüse für kleinere Milchkännchen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:- No-burn Dampfrohr oder längeres S5-Dampfrohr lieferbar&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:- Programmierbarer Wochentimer von La Spaziale um ca. 190 Euro lieferbar &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:- Bodenloser Siebträger&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''[[Milchaufschäumen#La_Spaziale_S1_Vivaldi_II|Tips zum Aufschäumen mit der Vivaldi II]]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''[[Umrüsten der La Spaziale S1 Vivaldi II für den Betrieb mit Zeitschaltuhr]]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''[[Festwasserzufluss per Magnetventil regeln]]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''[[Festwasserabfluss für Vivaldi II]]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''Erweiterte Anleitung:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: Unter diesem [http://www.chriscoffee.com/products/home/espresso/vivaldi_2 Link] ist eine ausführliche Anleitung zur Vivaldi II zu finden. Die originale Anleitung ist nicht sehr aussagekräftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Hersteller: [http://www.laspaziale.it LaSpaziale]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bebilderter Bericht (englisch): [http://www.bellabarista.co.uk/pdf/Laspaziales1vivaldiMKIIcloserlookv4.pdf Bellabarista]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Review (englisch): [http://www.home-barista.com/la-spaziale-vivaldi-ii-review.html Home Barista]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Video vom Sprühbild der Doppeldusche [http://www.youtube.com/watch?v=_diRdgMOIhU Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forum (englisch): [http://s1cafe.com/index.php S1Cafe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KatSort|cat=Siebträgermaschinen|Dualboilermaschinen|La Spaziale}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Secuspec</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=La_Spaziale_S1_Vivaldi_II&amp;diff=18219</id>
		<title>La Spaziale S1 Vivaldi II</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=La_Spaziale_S1_Vivaldi_II&amp;diff=18219"/>
		<updated>2010-12-17T13:58:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Secuspec: /* Mini Vivaldi II */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dualboiler&lt;br /&gt;
|BILD = Vivaldi_2.JPG&lt;br /&gt;
|BILDUNTERSCHRIFT = S1 Vivaldi II&lt;br /&gt;
|NAME = S1 Vivaldi II&lt;br /&gt;
|HERSTELLER = La Spaziale&lt;br /&gt;
|VARIANTEN = &amp;lt;u&amp;gt;Mini&amp;lt;/u&amp;gt; Vivaldi II auch als Tankversion mit etwas lauterer Vibrationspumpe anstelle der leisen Rotationspumpe und ohne programmierbare Preinfusion. Eine mechnische Preinfusionskammer mit fixer Preinfusionszeit ist problemlos nachrüstbar.&lt;br /&gt;
|GRUPPENANZAHL = 1&lt;br /&gt;
|ZEITRAUM = 2007 bis heute&lt;br /&gt;
|NEUPREIS = ~ 1700&lt;br /&gt;
|GEBRAUCHTPREIS = &lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Eingruppige [[Dualboilermaschine|Dualboiler]] Siebträgermaschine mit 53mm Brühgruppe und Dualmanometer.&lt;br /&gt;
|VERARBEITUNG = Gute Materialien, kein Scheppern, aufgeräumter Aufbau&lt;br /&gt;
|AUFHEIZZEIT = 5,5 Minuten Brühboiler (mit Leerbezug unter 10 Minuten bezugsbereit), 14,5 Minuten Dampfboiler&lt;br /&gt;
|EINSATZBEREICH = Heimbereich semiprofessionell oder Bar&lt;br /&gt;
|LEISTUNG = ~2200 ges.&lt;br /&gt;
|STROM = 220~50HZ oder 110 (15A/20A)&lt;br /&gt;
|MASSE = 415x385x415&lt;br /&gt;
|GEWICHT = 30&lt;br /&gt;
|PUMPE = Rotation&lt;br /&gt;
|GEHAEUSE = Seitenteile in Schwarz, Grau und Rot&lt;br /&gt;
|BRUEHKESSELVOL = 0,45 mit 800 Watt&lt;br /&gt;
|BRUEHKESSELMATERIAL = Kupfer aussen vernickelt&lt;br /&gt;
|DAMPFKESSELVOL = 2,5 mit 1250 Watt (Abschaltbar)&lt;br /&gt;
|DAMPFKESSELMATERIAL = Kupfer aussen vernickelt&lt;br /&gt;
|EXPANSIONSVENTIL = Ja&lt;br /&gt;
|ENTLUEFTUNGSVENTIL = Ja (spritzwassergeschützt)&lt;br /&gt;
|MAGNETVENTIL = Ja&lt;br /&gt;
|KESSELFUELLUNG = Ja&lt;br /&gt;
|BRÜHGRUPPENTYP = An den Kessel angeflanschter Brühkopf der über die Kesseltemperatur erwärmt wird&lt;br /&gt;
|SIEBTRAEGERDURCHMESSER = &lt;br /&gt;
|SIEBDURCHMESSER = &lt;br /&gt;
|DAMPF = Links, 360º (optional &amp;quot;No Burn&amp;quot;- oder lange S5-Lanze)&lt;br /&gt;
|HEISSWASSER = Mittig&lt;br /&gt;
|FESTWASSER = Ja&lt;br /&gt;
|WASSERTANK = nur '''Mini''' Vivaldi II&lt;br /&gt;
|PUMPENMANOMETER = Ja&lt;br /&gt;
|KESSELMANOMETER = Ja&lt;br /&gt;
|DOSIERUNG = Ja, 1 und 2 Portionen frei programmierbar&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Weitere Bilder und Erfahrungsberichte ==&lt;br /&gt;
'''[[:Kategorie:{{PAGENAME}} (Bilder)|Weitere Bilder zur {{PAGENAME}}]]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''[[Erfahrungsberichte zur {{PAGENAME}}]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Vorteile durch elektronische Steuerung über Bedienpaneel:'''&amp;lt;br&amp;gt;[[Bild:Vivaldi_II_Bedienpaneel_LED.JPG |360px| Bedienpaneel Vivaldi II mit LED-Statusleiste]]&lt;br /&gt;
** Gradgenau programmierbare Temperatursteuerung&lt;br /&gt;
** Temperaturdifferential (Offset) vorprogrammiert und programmierbar&lt;br /&gt;
** frei programmierbare volumetrische Dosierung&lt;br /&gt;
** [[Vorbrühen|Preinfusion]] frei programmierbar von 0 bis 8 Sekunden. Leitungsdruck ist Preinfusionsdruck.&lt;br /&gt;
** Fehlerdiagnose bei Störung (LED-Codes)&lt;br /&gt;
** Dampfboiler separat abschaltbar mit Tastendruck auf &amp;quot;Boiler&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Vorteile durch Technik:'''&lt;br /&gt;
** sehr schnell auf Betriebstemperatur&lt;br /&gt;
** sehr temperaturstabil&lt;br /&gt;
** [[Rotationspumpe]] sehr leise&lt;br /&gt;
** Schalten der Heizungen per Triac lautlos und wartungsfrei, kein Relais oder [[Pressostat]]&lt;br /&gt;
** Kleines 0,45L Brühkesselvolumen, dadurch tendenziell schneller heiß und frischeres Brühwasser&lt;br /&gt;
** sehr gute Dampfleistung (2,5 Liter Dampfboiler)&lt;br /&gt;
** Festwasser Anschlusskit (1/4&amp;quot;) inkludiert/ Abwasser Anschlusskit optional&lt;br /&gt;
** 1,9 L Abtropfschale (mit optionalem Abfluss)&lt;br /&gt;
** kaum heiße Teile außen (Brühkopf verkleidet)&lt;br /&gt;
** Dualmanometer für Pumpen- und Dampfkesseldruck&lt;br /&gt;
** Pumpendruck sehr leicht einstellbar&lt;br /&gt;
** Quetschsicheres, wartungsarmes Dampfhahn-Ventil&lt;br /&gt;
** Die Heisswasserausgabe ist optimal positioniert, sodass die Dampflanze nach dem Aufschäumen darunter geschwenkt werden kann und anschließend mit einem kurzen Wasserschwall außen sauber gespült wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*'''Nachteile:'''&lt;br /&gt;
** Originalverpackung könnte besser sein&lt;br /&gt;
** Handbuch nicht sehr informativ (Es gibt ein ausführliches PDF-Manual im Netz als Download)&lt;br /&gt;
** original Plug'n'Play-Wochentimer teuer (Steckerzeitschaltuhr ab Werk leider nicht möglich) &lt;br /&gt;
** Abtropfschale aus Kunststoff&lt;br /&gt;
** Dualmanometer zwecks Lesbarkeit etwas ungünstig platziert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmierung ==&lt;br /&gt;
Da eine genaue Anleitung nur auf Englisch verfügbar ist hier die Durchführung der Programmierung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dampfboiler aktivieren/deaktivieren''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Maschine ist eingeschaltet&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- kurzer Tastendruck auf Boiler zum ein- oder ausschalten des Dampfboilers&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Boiler-LED leuchtet oder geht aus&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Economy-Modus aktivieren/deaktivieren: (Dampfboiler heizt nur wenn der Brühboiler nicht heizt)''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Maschine ist eingeschaltet&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- 10 Sekunden die Boiler-Taste gedrückt halten bis die Econ-LED leuchtet bzw. ausgeht&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mengendosierung:''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Maschine ist eingeschaltet&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. 3 Sek. On/Off drücken bis die On-LED und die Temperatur-LED blinkt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Bei einfacher Menge das Einer-Sieb mit einfacher Kaffeemenge in den Brühkopf einspannen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Die Taste für den einfachen Bezug drücken&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Warten bis die gewünschte Menge (etwa 25-30ml) in die Tasse geflossen ist und nochmals die Taste für den einfachen Bezug drücken&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. Optional Schritte 3 bis 5 für den doppelten Espresso mit Zweiersieb, Zweier-Taste und doppelter Menge Wasser/Kaffeepulver wiederholen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
7. Die Dosiermenge ist umgestellt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. On/Off drücken&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brühtemperatur:''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Maschine ist eingeschaltet&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- 3 Sek. On/Off drücken bis die On-LED und die Temperatur-LED blinkt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Mit Tastendruck auf Heisswasserausgabe gewünschte Temperatur am LED-Balken auswählen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- kurz On/Off drücken&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- warten bis sich die Temperatur eingeregelt hat&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Preinfusionsdauer: (nur ab Firmwareupdate 06/2008)''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Maschine ist eingeschaltet&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- 3 Sek. On/Off drücken bis die On-LED und die Temperatur-LED blinkt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Boilertaste für 3 Sekunden drücken&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Der LED-Balken (inkl. Econ-LED) zeigt nun die Preinfusionsdauer in Sekunden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Jeder Boiler-Tastendruck erhöht die Preinfusionsdauer um eine Sekunde bis max. 8 Sekunden erreicht sind. Ein erneuter Tastendruck auf die Boilertaste setzt die Preinfusion wieder auf 0 Sekunden zurück. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- On/Off drücken&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Die Preinfusionsdauer ist eingestellt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die eingestellte Preinfusionsdauer benutzt den Leitungsdruck als Vorbrühdruck, danach schaltet sich die Rotationspumpe zu. Ein vorgeschalteter Druckminderer soll bei 1,5-2 bar Leitungsdruck bessere Ergebnisse erzielen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Temperatur Offset/Delta T einstellen''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Offset korrigiert die gradgenaue Temperaturanzeige, falls diese nicht mit der realen Brühtemperatur übereinstimmt. Zwischen der Brühboiler-Temperatur und der Bezugstemperatur am Siebträger besteht immer ein Temperaturgefälle (Delta T oder auch Offset genannt). Wie hoch dieser Offset ist variiert nach Zimmertemperatur und Bauart des Brühsystems. Der Offset ist von Werk aus voreingestellt, kann aber korrigiert werden. Dazu wird ein Siebträger mit (mindestens) gradgenauem Thermometer benötigt und sollte daher nicht vom Laien verstellt werden, daher wird hier nicht genauer darauf eingegangen.&lt;br /&gt;
Ein Anleitung ist unter folgendem Link zu finden: [http://s1cafe.com/s1v2/images/S1V2OffsetInstructions.pdf S1cafe Vivaldi II Offset Anleitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur und Wartungsanleitungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Backflush/[[Rückspülen]] der Brühgruppe'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''1.''' Duschsieb mit einer Bürste und feuchten Tuch reinigen bis keine Kaffeereste oder Verfärbungen mehr sichtbar sind, bei starker Verschmutzung zusätzlich Duschplatte ausbauen und Siebe und Duschplatte manuell reinigen, danach wieder einbauen (Vorsicht Brühkopf ist im Betrieb heiss!).&lt;br /&gt;
:'''2.''' Blindsieb in den Siebträger einsetzen und Siebträger einspannen.&lt;br /&gt;
:'''3.''' Zweier-Taste drücken bis die drei gelben LEDs anfangen zu blinken (LED-Code nicht bei Mini-Vivaldi).&lt;br /&gt;
:'''4.''' nochmal auf Zweier-Taste drücken um Pumpe zu stoppen. Das 3-Wege-Ventil öffnet und spült den Brühkopf und das Ventil zurück. Rückspülflüssigkeit fließt in die Abtropfschale.&lt;br /&gt;
:'''5.''' Etwa 30-60 Sekunden warten.&lt;br /&gt;
:'''6.''' Schritte 3-4 mehrmals mit kurzen Pausen wiederholen bis die Flüssigkeit beim Auslass in die Abtropfschale wieder klar wird.&lt;br /&gt;
:'''7.''' Siebträger abnehmen und mit heissem Wasser das Blindsieb gut auswaschen.&lt;br /&gt;
:'''8.''' Siebträger wieder einspannen.&lt;br /&gt;
:'''9.''' Schritte 3-4 mehrmals mit kurzen Pausen wiederholen bis sich das Brühwasser im Blindsieb nicht mehr seifig anfühlt und sichergestellt ist, dass der Kaffeefettlöser komplett über das 3-Wege-Ventil in die Ablaufschale gepresst wurde.&lt;br /&gt;
:'''10.''' Abtropfschale entleeren und auswaschen.&lt;br /&gt;
:'''11.''' Blindsieb auswaschen und aus dem Siebträger entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''Einstellen des Brühdrucks an der Rotationspumpe'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Je nach Leitungsdruck der Festwasserleitung variiert der Brühdruck, daher kann es vorkommen, dass dieser nach der Festwasserinstallation korrigiert werden muss:&lt;br /&gt;
:'''1.''' Sicherheitshinweise des Herstellers beachten, vor dem Öffnen des Gehäuses Maschine abschalten und Netzstecker ziehen!&lt;br /&gt;
:'''2.''' Abtropfschale herausziehen und vordere Verkleidung beim Doppelmanometer abnehmen durch Lösen der Schrauben links und rechts am Blech.&lt;br /&gt;
:'''3.''' Der Pumpenkopf und die Einstellschraube der Rotationspumpe ist jetzt sichtbar. (siehe [http://www.kaffeewiki.de/index.php/Bild:Innenansicht_VivaldiII.JPG Bild])&lt;br /&gt;
:'''4.''' Die Einstellschraube am Pumpenbypass hat eine Kontermutter. Diese Kontermutter mit Gefühl lösen.&lt;br /&gt;
:'''5.''' Durch herausdrehen der Einstellschraube wird mehr Wasser über den Bypass geleitet, der Pumpendruck sinkt. Durch hineindrehen der Einstellschraube wird weniger Wasser über den Bypass geleitet, der Pumpendruck steigt. &lt;br /&gt;
:'''6.''' Die Einstellschraube sollte in der Praxis maximal eine Viertelumdrehung verstellt werden und zwischendurch der Pumpendruck mit gefülltem Siebträger gemessen werden. Beim Testlauf die Abtropfschale wieder einsetzen da Wasser über das 3-Wege-Ventil abgeleitet wird!&lt;br /&gt;
:'''7.''' Ist der gewünschte Pumpendruck eingestellt (Optimum laut Forenmeinung etwas unter 9 bar) anschliessend die Kontermutter wieder mit Gefühl anschrauben. Keinesfalls stark festschrauben!&lt;br /&gt;
:'''8.''' Frontblech wieder mit beiden Schrauben fix anbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''Entkalken der Boiler und isolieren des Dampfboilers'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.megaupload.com/?d=WOSNFADX Bildstory als pdf-Download]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede in den Produktionsserien (Modelljahre)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 06/2008 neue Software mit programmierbarer Preinfusion&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mini Vivaldi II ===&lt;br /&gt;
[[Bild:La Spaziale S1 Mini Vivaldi II.jpg|top|280px|La Spaziale S1 Mini Vivaldi II]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Unterschiede der '''Mini''' Vivaldi II:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Wassertank, daher kein Festwasseranschluss&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- kleinerer Dampfboiler&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Tank mit Wasserstand-Sensor nach vorne herausziehbar&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Vibrationspumpe statt Rotationspumpe (lauter)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Brühdruck am Expansionsventil einstellbar, kein Pumpenbypass wie bei der Rotationspumpe&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- keine Preinfusion programmierbar, aber Preinfusionskammer mit fixer Preinfusionsdauer nachrüstbar&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Dampfboiler hatte zum Entkalken bis etwa Mitte 2009 keine Ablass-Schraube. Serien ab Mitte 2009 '''haben''' inzwischen auch die Mini Vivaldi seit Mitte 2009 eine Ablass-Schraube&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Flipper als Dampfventil statt Drehknopf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- bei einigen Serien etwas unterschiedlicher Siebträger&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Heisswasserausgabe stoppt nach 200ml automatisch&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tips und Modifikationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Optionale Modifikationen:''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt:&lt;br /&gt;
:- eine [[Bilder_La_Spaziale_S1_Vivaldi_II|niedrigere Duschplatte mit 11mm]] satt 13mm Höhe, somit ist bei leicht überfülltem Siebträger kein Abdruck der Schraube im Puck. Channeling soll dadurch auch minimiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:- 4x0,9mm Dampfdüse statt 4x1,2mm Dampfdüse für kleinere Milchkännchen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:- No-burn Dampfrohr oder längeres S5-Dampfrohr lieferbar&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:- Programmierbarer Wochentimer von La Spaziale um ca. 190 Euro lieferbar &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:- Bodenloser Siebträger&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''[[Milchaufschäumen#La_Spaziale_S1_Vivaldi_II|Tips zum Aufschäumen mit der Vivaldi II]]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''[[Umrüsten der La Spaziale S1 Vivaldi II für den Betrieb mit Zeitschaltuhr]]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''[[Festwasserzufluss per Magnetventil regeln]]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''[[Festwasserabfluss für Vivaldi II]]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''Erweiterte Anleitung:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: Unter diesem [http://www.chriscoffee.com/products/home/espresso/vivaldi_2 Link] ist eine ausführliche Anleitung zur Vivaldi II zu finden. Die originale Anleitung ist nicht sehr aussagekräftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Hersteller: [http://www.laspaziale.it LaSpaziale]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bebilderter Bericht (englisch): [http://www.bellabarista.co.uk/pdf/Laspaziales1vivaldiMKIIcloserlookv4.pdf Bellabarista]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Review (englisch): [http://www.home-barista.com/la-spaziale-vivaldi-ii-review.html Home Barista]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Video vom Sprühbild der Doppeldusche [http://www.youtube.com/watch?v=_diRdgMOIhU Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forum (englisch): [http://s1cafe.com/index.php S1Cafe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KatSort|cat=Siebträgermaschinen|Dualboilermaschinen|La Spaziale}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Secuspec</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=La_Spaziale_S1_Vivaldi_II&amp;diff=17859</id>
		<title>La Spaziale S1 Vivaldi II</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=La_Spaziale_S1_Vivaldi_II&amp;diff=17859"/>
		<updated>2010-09-15T14:33:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Secuspec: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dualboiler&lt;br /&gt;
|BILD = Vivaldi_2.JPG&lt;br /&gt;
|BILDUNTERSCHRIFT = S1 Vivaldi II&lt;br /&gt;
|NAME = S1 Vivaldi II&lt;br /&gt;
|HERSTELLER = La Spaziale&lt;br /&gt;
|VARIANTEN = &amp;lt;u&amp;gt;Mini&amp;lt;/u&amp;gt; Vivaldi II auch als Tankversion mit etwas lauterer Vibrationspumpe anstelle der leisen Rotationspumpe und ohne programmierbare Preinfusion. Eine mechnische Preinfusionskammer mit fixer Preinfusionszeit ist problemlos nachrüstbar.&lt;br /&gt;
|GRUPPENANZAHL = 1&lt;br /&gt;
|ZEITRAUM = 2007 bis heute&lt;br /&gt;
|NEUPREIS = ~ 1700&lt;br /&gt;
|GEBRAUCHTPREIS = &lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Eingruppige [[Dualboilermaschine|Dualboiler]] Siebträgermaschine mit 53mm Brühgruppe und Dualmanometer.&lt;br /&gt;
|VERARBEITUNG = Gute Materialien, kein Scheppern, aufgeräumter Aufbau&lt;br /&gt;
|AUFHEIZZEIT = 5,5 Minuten Brühboiler (mit Leerbezug unter 10 Minuten bezugsbereit), 14,5 Minuten Dampfboiler&lt;br /&gt;
|EINSATZBEREICH = Heimbereich semiprofessionell oder Bar&lt;br /&gt;
|LEISTUNG = ~2200 ges.&lt;br /&gt;
|STROM = 220~50HZ oder 110 (15A/20A)&lt;br /&gt;
|MASSE = 415x385x415&lt;br /&gt;
|GEWICHT = 30&lt;br /&gt;
|PUMPE = Rotation&lt;br /&gt;
|GEHAEUSE = Seitenteile in Schwarz, Grau und Rot&lt;br /&gt;
|BRUEHKESSELVOL = 0,45 mit 800 Watt&lt;br /&gt;
|BRUEHKESSELMATERIAL = Kupfer aussen vernickelt&lt;br /&gt;
|DAMPFKESSELVOL = 2,5 mit 1250 Watt (Abschaltbar)&lt;br /&gt;
|DAMPFKESSELMATERIAL = Kupfer aussen vernickelt&lt;br /&gt;
|EXPANSIONSVENTIL = Ja&lt;br /&gt;
|ENTLUEFTUNGSVENTIL = Ja (spritzwassergeschützt)&lt;br /&gt;
|MAGNETVENTIL = Ja&lt;br /&gt;
|KESSELFUELLUNG = Ja&lt;br /&gt;
|BRÜHGRUPPENTYP = An den Kessel angeflanschter Brühkopf der über die Kesseltemperatur erwärmt wird&lt;br /&gt;
|SIEBTRAEGERDURCHMESSER = &lt;br /&gt;
|SIEBDURCHMESSER = &lt;br /&gt;
|DAMPF = Links, 360º (optional &amp;quot;No Burn&amp;quot;- oder lange S5-Lanze)&lt;br /&gt;
|HEISSWASSER = Mittig&lt;br /&gt;
|FESTWASSER = Ja&lt;br /&gt;
|WASSERTANK = nur '''Mini''' Vivaldi II&lt;br /&gt;
|PUMPENMANOMETER = Ja&lt;br /&gt;
|KESSELMANOMETER = Ja&lt;br /&gt;
|DOSIERUNG = Ja, 1 und 2 Portionen frei programmierbar&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Weitere Bilder und Erfahrungsberichte ==&lt;br /&gt;
'''[[:Kategorie:{{PAGENAME}} (Bilder)|Weitere Bilder zur {{PAGENAME}}]]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''[[Erfahrungsberichte zur {{PAGENAME}}]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Vorteile durch elektronische Steuerung über Bedienpaneel:'''&amp;lt;br&amp;gt;[[Bild:Vivaldi_II_Bedienpaneel_LED.JPG |360px| Bedienpaneel Vivaldi II mit LED-Statusleiste]]&lt;br /&gt;
** Gradgenau programmierbare Temperatursteuerung&lt;br /&gt;
** Temperaturdifferential (Offset) vorprogrammiert und programmierbar&lt;br /&gt;
** frei programmierbare volumetrische Dosierung&lt;br /&gt;
** [[Vorbrühen|Preinfusion]] frei programmierbar von 0 bis 8 Sekunden. Leitungsdruck ist Preinfusionsdruck.&lt;br /&gt;
** Fehlerdiagnose bei Störung (LED-Codes)&lt;br /&gt;
** Dampfboiler separat abschaltbar mit Tastendruck auf &amp;quot;Boiler&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Vorteile durch Technik:'''&lt;br /&gt;
** sehr schnell auf Betriebstemperatur&lt;br /&gt;
** sehr temperaturstabil&lt;br /&gt;
** [[Rotationspumpe]] sehr leise&lt;br /&gt;
** Schalten der Heizungen per Triac lautlos und wartungsfrei, kein Relais oder [[Pressostat]]&lt;br /&gt;
** Kleines 0,45L Brühkesselvolumen, dadurch tendenziell schneller heiß und frischeres Brühwasser&lt;br /&gt;
** sehr gute Dampfleistung (2,5 Liter Dampfboiler)&lt;br /&gt;
** Festwasser Anschlusskit (1/4&amp;quot;) inkludiert/ Abwasser Anschlusskit optional&lt;br /&gt;
** 1,9 L Abtropfschale (mit optionalem Abfluss)&lt;br /&gt;
** kaum heiße Teile außen (Brühkopf verkleidet)&lt;br /&gt;
** Dualmanometer für Pumpen- und Dampfkesseldruck&lt;br /&gt;
** Pumpendruck sehr leicht einstellbar&lt;br /&gt;
** Quetschsicheres, wartungsarmes Dampfhahn-Ventil&lt;br /&gt;
** Die Heisswasserausgabe ist optimal positioniert, sodass die Dampflanze nach dem Aufschäumen darunter geschwenkt werden kann und anschließend mit einem kurzen Wasserschwall außen sauber gespült wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*'''Nachteile:'''&lt;br /&gt;
** Originalverpackung könnte besser sein&lt;br /&gt;
** Handbuch nicht sehr informativ (Es gibt ein ausführliches PDF-Manual im Netz als Download)&lt;br /&gt;
** original Plug'n'Play-Wochentimer teuer (Steckerzeitschaltuhr ab Werk leider nicht möglich) &lt;br /&gt;
** Abtropfschale aus Kunststoff&lt;br /&gt;
** Dualmanometer zwecks Lesbarkeit etwas ungünstig platziert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmierung ==&lt;br /&gt;
Da eine genaue Anleitung nur auf Englisch verfügbar ist hier die Durchführung der Programmierung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dampfboiler aktivieren/deaktivieren''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Maschine ist eingeschaltet&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- kurzer Tastendruck auf Boiler zum ein- oder ausschalten des Dampfboilers&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Boiler-LED leuchtet oder geht aus&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Economy-Modus aktivieren/deaktivieren: (Dampfboiler heizt nur wenn der Brühboiler nicht heizt)''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Maschine ist eingeschaltet&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- 10 Sekunden die Boiler-Taste gedrückt halten bis die Econ-LED leuchtet bzw. ausgeht&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mengendosierung:''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Maschine ist eingeschaltet&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. 3 Sek. On/Off drücken bis die On-LED und die Temperatur-LED blinkt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Bei einfacher Menge das Einer-Sieb mit einfacher Kaffeemenge in den Brühkopf einspannen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Die Taste für den einfachen Bezug drücken&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Warten bis die gewünschte Menge (etwa 25-30ml) in die Tasse geflossen ist und nochmals die Taste für den einfachen Bezug drücken&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. Optional Schritte 3 bis 5 für den doppelten Espresso mit Zweiersieb, Zweier-Taste und doppelter Menge Wasser/Kaffeepulver wiederholen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
7. Die Dosiermenge ist umgestellt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. On/Off drücken&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brühtemperatur:''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Maschine ist eingeschaltet&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- 3 Sek. On/Off drücken bis die On-LED und die Temperatur-LED blinkt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Mit Tastendruck auf Heisswasserausgabe gewünschte Temperatur am LED-Balken auswählen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- kurz On/Off drücken&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- warten bis sich die Temperatur eingeregelt hat&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Preinfusionsdauer: (nur ab Firmwareupdate 06/2008)''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Maschine ist eingeschaltet&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- 3 Sek. On/Off drücken bis die On-LED und die Temperatur-LED blinkt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Boilertaste für 3 Sekunden drücken&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Der LED-Balken (inkl. Econ-LED) zeigt nun die Preinfusionsdauer in Sekunden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Jeder Boiler-Tastendruck erhöht die Preinfusionsdauer um eine Sekunde bis max. 8 Sekunden erreicht sind. Ein erneuter Tastendruck auf die Boilertaste setzt die Preinfusion wieder auf 0 Sekunden zurück. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- On/Off drücken&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Die Preinfusionsdauer ist eingestellt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die eingestellte Preinfusionsdauer benutzt den Leitungsdruck als Vorbrühdruck, danach schaltet sich die Rotationspumpe zu. Ein vorgeschalteter Druckminderer soll bei 1,5-2 bar Leitungsdruck bessere Ergebnisse erzielen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Temperatur Offset/Delta T einstellen''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Offset korrigiert die gradgenaue Temperaturanzeige, falls diese nicht mit der realen Brühtemperatur übereinstimmt. Zwischen der Brühboiler-Temperatur und der Bezugstemperatur am Siebträger besteht immer ein Temperaturgefälle (Delta T oder auch Offset genannt). Wie hoch dieser Offset ist variiert nach Zimmertemperatur und Bauart des Brühsystems. Der Offset ist von Werk aus voreingestellt, kann aber korrigiert werden. Dazu wird ein Siebträger mit (mindestens) gradgenauem Thermometer benötigt und sollte daher nicht vom Laien verstellt werden, daher wird hier nicht genauer darauf eingegangen.&lt;br /&gt;
Ein Anleitung ist unter folgendem Link zu finden: [http://s1cafe.com/s1v2/images/S1V2OffsetInstructions.pdf S1cafe Vivaldi II Offset Anleitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reparatur und Wartungsanleitungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Backflush/[[Rückspülen]] der Brühgruppe'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''1.''' Duschsieb mit einer Bürste und feuchten Tuch reinigen bis keine Kaffeereste oder Verfärbungen mehr sichtbar sind, bei starker Verschmutzung zusätzlich Duschplatte ausbauen und Siebe und Duschplatte manuell reinigen, danach wieder einbauen (Vorsicht Brühkopf ist im Betrieb heiss!).&lt;br /&gt;
:'''2.''' Blindsieb in den Siebträger einsetzen und Siebträger einspannen.&lt;br /&gt;
:'''3.''' Zweier-Taste drücken bis die drei gelben LEDs anfangen zu blinken (LED-Code nicht bei Mini-Vivaldi).&lt;br /&gt;
:'''4.''' nochmal auf Zweier-Taste drücken um Pumpe zu stoppen. Das 3-Wege-Ventil öffnet und spült den Brühkopf und das Ventil zurück. Rückspülflüssigkeit fließt in die Abtropfschale.&lt;br /&gt;
:'''5.''' Etwa 30-60 Sekunden warten.&lt;br /&gt;
:'''6.''' Schritte 3-4 mehrmals mit kurzen Pausen wiederholen bis die Flüssigkeit beim Auslass in die Abtropfschale wieder klar wird.&lt;br /&gt;
:'''7.''' Siebträger abnehmen und mit heissem Wasser das Blindsieb gut auswaschen.&lt;br /&gt;
:'''8.''' Siebträger wieder einspannen.&lt;br /&gt;
:'''9.''' Schritte 3-4 mehrmals mit kurzen Pausen wiederholen bis sich das Brühwasser im Blindsieb nicht mehr seifig anfühlt und sichergestellt ist, dass der Kaffeefettlöser komplett über das 3-Wege-Ventil in die Ablaufschale gepresst wurde.&lt;br /&gt;
:'''10.''' Abtropfschale entleeren und auswaschen.&lt;br /&gt;
:'''11.''' Blindsieb auswaschen und aus dem Siebträger entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''Einstellen des Brühdrucks an der Rotationspumpe'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Je nach Leitungsdruck der Festwasserleitung variiert der Brühdruck, daher kann es vorkommen, dass dieser nach der Festwasserinstallation korrigiert werden muss:&lt;br /&gt;
:'''1.''' Sicherheitshinweise des Herstellers beachten, vor dem Öffnen des Gehäuses Maschine abschalten und Netzstecker ziehen!&lt;br /&gt;
:'''2.''' Abtropfschale herausziehen und vordere Verkleidung beim Doppelmanometer abnehmen durch Lösen der Schrauben links und rechts am Blech.&lt;br /&gt;
:'''3.''' Der Pumpenkopf und die Einstellschraube der Rotationspumpe ist jetzt sichtbar. (siehe [http://www.kaffeewiki.de/index.php/Bild:Innenansicht_VivaldiII.JPG Bild])&lt;br /&gt;
:'''4.''' Die Einstellschraube am Pumpenbypass hat eine Kontermutter. Diese Kontermutter mit Gefühl lösen.&lt;br /&gt;
:'''5.''' Durch herausdrehen der Einstellschraube wird mehr Wasser über den Bypass geleitet, der Pumpendruck sinkt. Durch hineindrehen der Einstellschraube wird weniger Wasser über den Bypass geleitet, der Pumpendruck steigt. &lt;br /&gt;
:'''6.''' Die Einstellschraube sollte in der Praxis maximal eine Viertelumdrehung verstellt werden und zwischendurch der Pumpendruck mit gefülltem Siebträger gemessen werden. Beim Testlauf die Abtropfschale wieder einsetzen da Wasser über das 3-Wege-Ventil abgeleitet wird!&lt;br /&gt;
:'''7.''' Ist der gewünschte Pumpendruck eingestellt (Optimum laut Forenmeinung etwas unter 9 bar) anschliessend die Kontermutter wieder mit Gefühl anschrauben. Keinesfalls stark festschrauben!&lt;br /&gt;
:'''8.''' Frontblech wieder mit beiden Schrauben fix anbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''Entkalken der Boiler und isolieren des Dampfboilers'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.megaupload.com/?d=WOSNFADX Bildstory als pdf-Download]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede in den Produktionsserien (Modelljahre)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 06/2008 neue Software mit programmierbarer Preinfusion&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mini Vivaldi II ===&lt;br /&gt;
[[Bild:La Spaziale S1 Mini Vivaldi II.jpg|top|280px|La Spaziale S1 Mini Vivaldi II]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Unterschiede der '''Mini''' Vivaldi II:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Wassertank, daher kein Festwasseranschluss&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- kleinerer Dampfboiler&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Tank mit Wasserstand-Sensor nach vorne herausziehbar&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Vibrationspumpe statt Rotationspumpe (lauter)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Brühdruck am Expansionsventil einstellbar, kein Pumpenbypass wie bei der Rotationspumpe&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- keine Preinfusion programmierbar, aber Preinfusionskammer mit fixer Preinfusionsdauer nachrüstbar&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Dampfboiler hat zum entkalken keine Ablass-Schraube&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Flipper als Dampfventil statt Drehknopf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- bei einigen Serien etwas unterschiedlicher Siebträger&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- Heisswasserausgabe stoppt nach 200ml automatisch&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tips und Modifikationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Optionale Modifikationen:''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt:&lt;br /&gt;
:- eine [[Bilder_La_Spaziale_S1_Vivaldi_II|niedrigere Duschplatte mit 11mm]] satt 13mm Höhe, somit ist bei leicht überfülltem Siebträger kein Abdruck der Schraube im Puck. Channeling soll dadurch auch minimiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:- 4x0,9mm Dampfdüse statt 4x1,2mm Dampfdüse für kleinere Milchkännchen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:- No-burn Dampfrohr oder längeres S5-Dampfrohr lieferbar&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:- Programmierbarer Wochentimer von La Spaziale um ca. 190 Euro lieferbar &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:- Bodenloser Siebträger&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''[[Milchaufschäumen#La_Spaziale_S1_Vivaldi_II|Tips zum Aufschäumen mit der Vivaldi II]]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''[[Umrüsten der La Spaziale S1 Vivaldi II für den Betrieb mit Zeitschaltuhr]]'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''Erweiterte Anleitung:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
: Unter diesem [http://www.chriscoffee.com/products/home/espresso/vivaldi_2 Link] ist eine ausführliche Anleitung zur Vivaldi II zu finden. Die originale Anleitung ist nicht sehr aussagekräftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Hersteller: [http://www.laspaziale.it LaSpaziale]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bebilderter Bericht (englisch): [http://www.bellabarista.co.uk/pdf/Laspaziales1vivaldiMKIIcloserlookv4.pdf Bellabarista]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Review (englisch): [http://www.home-barista.com/la-spaziale-vivaldi-ii-review.html Home Barista]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Video vom Sprühbild der Doppeldusche [http://www.youtube.com/watch?v=_diRdgMOIhU Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forum (englisch): [http://s1cafe.com/index.php S1Cafe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KatSort|cat=Siebträgermaschinen|Dualboilermaschinen|La Spaziale}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Secuspec</name></author>
	</entry>
</feed>