Erfahrungsberichte zur Cimbali M30 Bistro

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Erfahrungsbericht afx (mit einer eingruppigen WMF Espresso)

Die Maschine wurde im Frühjahr 2004 auf E-Bay ersteigert. Baujahr 1992.

Kommentare zur Maschinenrestauration sind hier zu finden, der direkte Link zu den Bildern ist hier.

Äußeres:
Die WMF Espresso ist eine La Cimbali M30 Bistro mit leicht modifizierter Optik.

In dem fall ist es eine eingruppige Gastromaschine mit Edelstahlfront und Seiten. Die Maschine ist gerade noch passend für eine Küche.

Inneres:

- 2,5l-Boiler
- 1900W-2300W Heizung (je nach Netzspannungsschawnkungen)
- Vibrationspumpe
- Elektronisch gesteuerte Dosierautomatik
- Festwasser (Füllung über Leitungsdruck)
- Der wohl schwerste Brühkopf auf dem Markt, ein Messingmonster.


Wie zu erwarten, alles massiv mit viel Kupfer und Messing. Luftig genug gebaut um gut an alle Teile auch im Betrieb ran zu kommen. Pro Seitenteil genügt eine Schraube und die Kiste ist offen.

Besonderheiten:

Der Brühkopf überhitzt ähnlich den E61 Maschinen, braucht jedoch einen kleineren Leerbezug um wieder eine vernünftige Brühtemperatur zu haben.

Wer so eine Maschine noch mit den alten Originalsieben bekommt, sollte sich die aktuellen Siebe besorgen, die fassen etwas mehr Kaffee, was sich deutlich positiv auf den Espresso auswirkt.
Das Einer und das Zweier brauchen praktisch den gleichen Mahlgrad.
Wer viele Cappus produziert sollte den Kesseldruck nicht unter 1.1bar einstellen, bei einer Schaltbreite von 0.2bar wird es sonst unter Umständen knapp mit dem Dampf.

Espresso:

Lässt keine Wünsche offen.

Aufschäumen:

Serienmäßig war eine Einloch-Düse mit seitlichen Luftansauglöchern dabei. Grauenhaft, eher was für die Badeschaumfraktion. Ich habe mir eine original Cimbali 4Loch Düse (ein zentrales, drei radial) besorgt und bin damit sehr zufrieden.

Fazit:

Eine kompakte Gastromaschine, die einen perfekten Espresso macht.